1.Johannes 3,9: Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde

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    • Pinoy Klaus schrieb:

      Eine Frage, gibt es hier irgendjemand der jemand kennt, der tatsächlich zu lebzeiten die Sündlosigkeit zu 100 % erreicht hat? Ich meine jetzt nicht Jesus...

      Eine zweite Frage, wenn wir heute schon perfekt sein können ohne verwandelt worden zu sein. bräuchte ich da überhaupt noch Christi Opfer?

      Ich möchte nicht die Sünde rechtfertigen, aber ich kann nicht hundertprozent sündlos in dieser Welt sein. Wohl aber kann ich einen Zustand erreichen, in dem die Sünde nur noch ein Betriebsunfall menschlicher Schwäche und keine bewußt gewollte Sache ist. Ich kann dazu kommen, das mir jede getane Sünde wehtut und ich mich meinem Erlöser anvertraue.

      Aber, ich glaube nicht das Sündlosigkeit in diesem Leben in Form von Vollkommenheit aus unserer Natur heraus erreichbar ist. Ich kenne jede Menge die zwar genau das als Voraussetzung sehen um errettet zu werden, aber buchstäblich keinen einzigen Menschen der dies auch nur annähernd vollbracht hat. Ich kenne aber recht viele Geschwister die buchstäblich daran leiden, diesen Anspruch, vollkommen sein zu müssen mit ihrer tatsächlichen menschlichen Natur nicht in Einklang zu bekommen. Anders ausgedrückt, die glauben daran irgendwann vor Gott vor dem Tod vollkommen sein zu müssen, erleben aber das genau das sie nicht schaffen. An sowas kann auch der Glaube zerbrechen. Umso tragischer, weil es meiner Meinung nach aus einem falschen Verständnis heraus geschieht.




      Hallo Pinoy Klaus

      Weißt Du, zwischen Sündlosigkeit und nicht mehr sündigen besteht ein himmelweiter Unterschied.Alle natürlichen Nachkommen Adams sind Sünder ohne zu sündigen. Ihr Fleisch ist der Sünde unterworfen. Dieses Fleisch verlieren sie erst bei der Verwandlung. Gesinnungsmäßig haben sie alle von Geburt an Satan zum Vater.Nicht sündigen heißt, ein Gott wohlgefälliges Leben führen , einen vollkommenen Charakter entwickelt zu haben ( Wie sie das geschafft haben ?) das ist ein anderes Thema. Dafür gibt es wohl Zeugen im Worte Gottes. Nur mal ein par zu nennen: Abel, Henoch, Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Josef, Mose, Josua, usw.Nun kann man ja von einigen haarsträubende Geschichten lesen, das stimmt, denn auch sie waren anfangs wohl gläubig aber nicht bekehrt.Abraham , der früher Abram hieß musste erst lernen Gott ganz zu vertrauen. Aus Jakob dem Betrüger wurde Israel der Überwinder. Aus Mose dem Herrscher, wurde der sanftmütigste Mensch. Aus Josef dem verhätschelten jungen Mann, wurde ein Bild für das reine Leben Christi.
      Sie alle wurden das nicht durch eigene Anstrengung sondern, sondern durch die Wiedergeburt. Sie übergaben ihr altes Leben ganz ihrem Erlöser, so dass er sie verwandeln konnte.


      Die Botin des Herrn schreibt: „Wenn wir Ihm vertrauen und Ihm unsere Wege anbefehlen, wird er unsere Schritte auf dem Weg lenken. Das wird dazu führen, daß wir den Sieg über jede böse Leidenschaft und jeden Charakterzug erlangen, der dem Charakter unseres göttlichen Vorbildes unähnlichist." OHC 316.


      „Gott fordert uns auf, den Standard der Vollkommenheit zu erreichen. Den Charakter Christi hat er uns als Vorbild gegeben. In seiner menschlichen Natur, durch ein Leben des beständigen Widerstands gegen das Böse vervollkommnet, bewies der Heiland, daß Menschen durch das Zusammenwirken mit Gott bereits in diesem Leben die Vollkommenheit des Charakters erlangen können." AA 531; WA 529.

      Wie Christus als Mensch vollkommen war, so sollen auch wir vollkommen sein, denn wir müssen Charaktere für die Ewigkeit bilden." TM 156; Z P 146

      .„Die charakterliche Vollkommenheit, die Gott von uns fordert, ist die Zubereitung des ganzen Wesens zu einem Tempel, in dem der Heilige Geist wohnen kann. Gott wird nichts außer dem Dienst des gesamten menschlichen Organismus annehmen. ... Gott will ein
      Volk zubereiten, das rein und heilig vor ihm steht, so daß er es in die Gesellschaft der himmlischen Engel aufnehmen kann." OHC265.

      Wer an Jesus nicht so fest glaubt, dass er Vertrauen in seine Fähigkeit hat, ihn vor dem Sündigen zu bewahren, hat nicht den Glauben, der ihm den Eintritt ins Reich Gottes verschafft.
      RH, 10.03.1904
      Gruss John

      defacto.la/


    • Was bedeutet denn für euch "einen vollkommenen Charakter haben"?

      Kennt ihr denn hier und heute, ausserhalb der Bibel in eurem STA-Umfeld jemand der sündlos ist?

      Bei dem Satz Jesu, "darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlicher Vater vollkommen ist" sollte man aber unbedingt die Verse vorher mitlesen, damit man den Kontext sieht in dem Jesus das gesagt hat. Da ging es keinesfalls um Sündlosigkeit und Perfektion. Da ging es darum das Gott die Sonne über Gerechte und Ungerechte scheinen lässt und genauso wie Gott zu jedermann auch den Ungerechten gerecht ist und alle Menschen liebt, genauso sollen wir auch das tun. Ich finde dieser Satz ist mit einer der am missverstandensten in der ganzen Bibel.

      Vollkommenheit ist schon möglich aber nicht als absolute Sündlosigkeit sondern als absolute und innige Beziehung zu unserem Herrn. Das ist auch das was Henoch tat "er wandelte mit dem Herrn". Er hatte eine einzigartige Beziehung zu ihm in der er alles mit ihm teilte, ihm alles mitteilte und in allem mit ihm verbunden war. Vollkommenheit auf dieser Erde bezieht sich auf die Beziehung eines Menschen mit Gott. Wenn ich das schaffe, dann hasse ich die Sünde, sie wird mir widerwärtig, ich habe mich innerlich von ihr getrennt. ABER: ich bin auf dieser Erde immer noch als Nachkomme Adams und Evas mit der Neigung zu sündigen gefangen. "Betriebsunfälle" sind möglich, aber sie geschehen dann nicht als bewusstes sündigen. Auch ein STA der früher Alkoholiker war kann 20 Jahre lang absolut trocken sein und trotzdem Gefahr laufen rückfällig zu werden. Er tut das nicht weil er es auch nach 20 Jahren toll findet sondern weil er als Alkoholiker in diesem Leben die Sucht immer im Körper haben wird. Genauso haben wir bis Jesu Widerkunft die Tendenz zu sündigen im Kopf und Körper. Das heißt aber nicht das wir dem "Ausgeliefert" sind. Je besser und inniger unser Verhältnis zu IHM ist desto größer ist die Widerstandskraft gegen die Sünde. Aber Rückfälle aufgrund unserer Schwachheit sind möglich und finden auch statt. Wäre es anders, warum bräuchten wir in Jesus im Himmel einen Fürsprecher der für uns eintritt?
    • Pinoy Klaus schrieb:

      Was bedeutet denn für euch "einen vollkommenen Charakter haben"?

      Kennt ihr denn hier und heute, ausserhalb der Bibel in eurem STA-Umfeld jemand der sündlos ist?

      Bei dem Satz Jesu, "darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlicher Vater vollkommen ist" sollte man aber unbedingt die Verse vorher mitlesen, damit man den Kontext sieht in dem Jesus das gesagt hat. Da ging es keinesfalls um Sündlosigkeit und Perfektion. Da ging es darum das Gott die Sonne über Gerechte und Ungerechte scheinen lässt und genauso wie Gott zu jedermann auch den Ungerechten gerecht ist und alle Menschen liebt, genauso sollen wir auch das tun. Ich finde dieser Satz ist mit einer der am missverstandensten in der ganzen Bibel.

      Vollkommenheit ist schon möglich aber nicht als absolute Sündlosigkeit sondern als absolute und innige Beziehung zu unserem Herrn. Das ist auch das was Henoch tat "er wandelte mit dem Herrn". Er hatte eine einzigartige Beziehung zu ihm in der er alles mit ihm teilte, ihm alles mitteilte und in allem mit ihm verbunden war. Vollkommenheit auf dieser Erde bezieht sich auf die Beziehung eines Menschen mit Gott. Wenn ich das schaffe, dann hasse ich die Sünde, sie wird mir widerwärtig, ich habe mich innerlich von ihr getrennt. ABER: ich bin auf dieser Erde immer noch als Nachkomme Adams und Evas mit der Neigung zu sündigen gefangen. "Betriebsunfälle" sind möglich, aber sie geschehen dann nicht als bewusstes sündigen. Auch ein STA der früher Alkoholiker war kann 20 Jahre lang absolut trocken sein und trotzdem Gefahr laufen rückfällig zu werden. Er tut das nicht weil er es auch nach 20 Jahren toll findet sondern weil er als Alkoholiker in diesem Leben die Sucht immer im Körper haben wird. Genauso haben wir bis Jesu Widerkunft die Tendenz zu sündigen im Kopf und Körper. Das heißt aber nicht das wir dem "Ausgeliefert" sind. Je besser und inniger unser Verhältnis zu IHM ist desto größer ist die Widerstandskraft gegen die Sünde. Aber Rückfälle aufgrund unserer Schwachheit sind möglich und finden auch statt. Wäre es anders, warum bräuchten wir in Jesus im Himmel einen Fürsprecher der für uns eintritt?

      keiner redet von Sündlosigkeit, nur Du. Noch mal, sündlos sein und nicht sündigen ist ein himmelweiter Unterschied, bitte nimm das zur Kenntnis.was Du mit den Aussagen von E.White machst, ist Dir überlassen.
      Gruss John

      defacto.la/


    • Ok, dann nennt mir mal einen der absolut aufgehört hat zu sündigen und zwar in der Absolutheit wie Jesus es in der Bergpredigt darlegt (nämlich auch in Gedanken).

      Wenn Schwester White den Begriff Vollkommenheit benutzt sollte man auch darüber nachdenken, wie sie selbst Vollkommenheit verstanden hat. Dazu gehört auch ihren Hintergrund zu kennen, sie war früher Methodistin und die verstehen Vollkommenheit nicht als Vollkommenheit in dem Sinne nicht mehr zu sündigen sondern eben eher in dem Sinne in dem ich ihn verwandt habe.

      Leider, leider, leider lebt sie nicht mehr und kann dazu nicht mehr Stellung nehmen wie sie verstanden werden will.

      Ich bitte bei meinem Beitrag auch zur Kenntnis zu nehmen, das ich die Sünde weder beschönigen noch marginalisieren möchte. Ich behaupte lediglich, das wir nicht zu dem Idealzustand "Sünde - nie mehr getan, auch nicht aus Versehen und als Rückfall" kommen werden. Mir hat noch keiner gesagt, warum wir überhaupt noch Jesus als Beistand und Fürsprecher benötigen, wenn wir doch dahin kommen können Sünde nicht mehr zu tun.

      Wir können übrigens überhaupt gar nichts. ER allein kann und wir können nur dann, wenn wir zu IHM ein inniges persönliches Verhältnis haben. Wer die Sünde bekämpfen will in sich geht fehl. Kämpft lieber den guten Kampf des Glaubens: haltet unter allen Umständen an Jesus fest, lernt ihn immer besser kennen und lieben dann wird er euch die Kraft geben mit der Sünde zu brechen. Ich kann gar nichts, ER kann alles. Wer die Sünde bekämpfen will muss erst sich selbst aufgeben und sich Jesus voll und ganz übergeben. Wer glaubt die Sünde durch "Arbeiten an sich Selbst" zu überwinden, der wird totsicher scheitern. Der Weg zu Sieg führt über die Kapitulation, nämlich des eigenen Ichs. Eigene Anstrengungen führen eher hin zur Sünde als davon weg. Der Weg zu IHM allein hilft.
    • Pinoy Klaus schrieb:

      Ich bitte bei meinem Beitrag auch zur Kenntnis zu nehmen, das ich die Sünde weder beschönigen noch marginalisieren möchte. Ich behaupte lediglich, das wir nicht zu dem Idealzustand "Sünde - nie mehr getan, auch nicht aus Versehen und als Rückfall" kommen werden. Mir hat noch keiner gesagt, warum wir überhaupt noch Jesus als Beistand und Fürsprecher benötigen, wenn wir doch dahin kommen können Sünde nicht mehr zu tun.


      Es gibt einen kleinen Fehlgedanken bei dir Klaus. Wenn wir in der Trübsalszeit sind und die Versiegelung abgeschlossen ist und Jesus im himmlischen Heiligtum sein priesterliches Gewand auszieht um sein königliches anzuziehen, dann werden die Versiegelten nicht mehr in Sünde verfallen. Für Ellen White ist die Versiegelung das "Feststehen in der göttlichen Wahrheit". Da gibt es kein Fallen mehr. In dieser Zeit werden dann auch während einer kurzen Zeit die 7 letzten Plagen über die Erde kommen. Das ist die Zeit in der die Gemeinde sicherlich nicht von Gott alleine gelassen wird aber Jesus hält in dieser Zeit keinen Fürsprachedienst mehr.

      Außerdem kann man deine Aussage: Idealzustand "Sünde - nie mehr getan, auch nicht aus Versehen und als Rückfall" auf die neuen Erde erweitern. Auch da wird es noch Entwicklung geben und auch da gibt es Unwissenheit die rein theoretisch Unfälle mit sich bringen könnte. Wie man diese Probeme löst, lasse ich mal offen stehen.
    • @Jonajim
      Wenn wir in der Trübsalszeit sind und die Versiegelung abgeschlossen ist und Jesus im himmlischen Heiligtum sein priesterliches Gewand auszieht um sein königliches anzuziehen, dann werden die Versiegelten nicht mehr in Sünde verfallen. Für Ellen White ist die Versiegelung das "Feststehen in der göttlichen Wahrheit". Da gibt es kein Fallen mehr.
      Bekanntlich können wir ohne die Kraft Gottes nichts tun, auch nicht gegen die Sünde kämpfen. Was ich mir überlegt habe: kann es sein, dass in der Endzeit, wo der Heilige Geist in einem besonderen Maße ausgegossen sein wird, auch eine besondere Kraft den Heiligen gegeben sein wird, mit der die Heiligen alle Angriffe Satans überstehen können und kein einziges Mal sündigen?

      :huh:
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      kann es sein, dass in der Endzeit, wo der Heilige Geist in einem besonderen Maße ausgegossen sein wird, auch eine besondere Kraft den Heiligen gegeben sein wird, mit der die Heiligen alle Angriffe Satans überstehen können und kein einziges Mal sündigen?
      Angeblich (ich habe es noch nicht verifizieren können) gibt es bei EGW eine Textstelle, die aussagt, dass die Gemeinde, oder besser gesagt die symbolischen 144.000 kurz vor der Wiederkunft Jesu diesen Zustand erreichen werden. Sie werden sündlos und ohne Sünden leben.

      Ich möche damit aber nicht aussagen, dass es heute noch nicht möglich wäre diesen Zustand zu erreichen. Die Beschreibung von doc John klingt zwar auf den ersten Blick unlogisch, aber ich halte das für möglich: "es ist nicht unmöglich, dass ein bekehrter Mensch wieder sündigt aber es ist möglich dass er nicht mehr sündigt." ... und wünschenswert.
    • Aktionsarten der griechischen Sprache beachten!

      In 1. Joh. 3:6.9 wird für das Verb "sündigen" der Präsens (die Gegenwartsform) benutzt, d. bedeutet, dass die sogenannte "Aktionsart" für "sündigen" eine andauernde (lineare) oder ständig wiederholte (iterative) Handlung anzeigt.
      Um es ins Deutsche zu übertragen, geht es hier beim Sündigen um eine andauernde oder sich ständig wiederholte Handlung. D. H., der Christ sündigt nicht mehr dauernd und gewohnheitsmäßig wie vor seiner Bekehrung. Im Gegensatz dazu finden wir in 1. Joh. 2:1 eine andere Zeitform beim "sündigt" vor, nämlich den Aorist, der nur eine punktuelle Zeitform ausdrückt. D. h. und wenn jemand punktuell - nur hin und wieder mal oder vereinzelt - in eine Sünde fällt, so haben wir einen Fürsprechen im Himmel, der uns vergibt. Diese Aktionsarten des Griechischen müssen deshalb bei der Deutung unbedingt beachtet werden, ansonsten kommen wir zu Fehlschlüssen.
      Auch der adventistische Bibelkommentar äußert sich bei 1. Joh. 3:6.9 ähnlich.
      MfG
    • RE: Aktionsarten der griechischen Sprache beachten!

      Neo-Apostel schrieb:

      In 1. Joh. 3:6.9 wird für das Verb "sündigen" der Präsens (die Gegenwartsform) benutzt, d. bedeutet, dass die sogenannte "Aktionsart" für "sündigen" eine andauernde (lineare) oder ständig wiederholte (iterative) Handlung anzeigt.
      Um es ins Deutsche zu übertragen, geht es hier beim Sündigen um eine andauernde oder sich ständig wiederholte Handlung. D. H., der Christ sündigt nicht mehr dauernd und gewohnheitsmäßig wie vor seiner Bekehrung. Im Gegensatz dazu finden wir in 1. Joh. 2:1 eine andere Zeitform beim "sündigt" vor, nämlich den Aorist, der nur eine punktuelle Zeitform ausdrückt. D. h. und wenn jemand punktuell - nur hin und wieder mal oder vereinzelt - in eine Sünde fällt, so haben wir einen Fürsprechen im Himmel, der uns vergibt. Diese Aktionsarten des Griechischen müssen deshalb bei der Deutung unbedingt beachtet werden, ansonsten kommen wir zu Fehlschlüssen.
      Auch der adventistische Bibelkommentar äußert sich bei 1. Joh. 3:6.9 ähnlich.
      MfG


      nur ist es seltsam, dass durchweg alle Bibelübersetzer diese Erkenntnis nicht hatten, was deiner Meinung nach die griechische Aussage für eine Bedeutung hat.
      Na ja es kann ja sein, dass sie nicht so gut griechisch kannten :D Es wäre doch besser, sie hätten gleich geschrieben, ein Wiedergeborener sündigrt nicht so viel.
      In 1.Kor.15,34 steht......sünigt nicht, verstehst Du das, laut Deinem Griechischverständnis...sündigt nicht so viel ? Oder Römer 6,18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde,...steht bei Dir, .........seit etwas frei geworden von der Sünde?

      es ist gefährlich Ausssagen der Schrift seinem eigenen Zustand anzupassen........................folgender Gedankenablauf geschieht beim Lesen solcher Aussagen, ich sprech hier aus Erfahrung! Ich bin sicher das ich bekkehrt bin, da ich noch sündige, kann diese Aussage so nicht stimmen. Also muss ich es anders verstehen.
    • wach auf schrieb:

      nur ist es seltsam, dass durchweg alle Bibelübersetzer diese Erkenntnis nicht hatten, was deiner Meinung nach die griechische Aussage für eine Bedeutung hat.
      Na ja es kann ja sein, dass sie nicht so gut griechisch kannten :D Es wäre doch besser, sie hätten gleich geschrieben, ein Wiedergeborener sündigrt nicht so viel.
      In 1.Kor.15,34 steht......sünigt nicht, verstehst Du das, laut Deinem Griechischverständnis...sündigt nicht so viel ? Oder Römer 6,18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde,...steht bei Dir, .........seit etwas frei geworden von der Sünde?

      Ach, bei dir steht die Übersetzung höher als das Original? Wenns im Urtext nun diese spezielle Zeitform ist, dann ist das nun mal so - der Übersetzer kann sich jedoch irren...
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Ich halte diese Verse für den Idealzustand, den man anstreben sollte. Allerdings ist es nunmal so, dass wir den auf dieser Erde kaum erreichen werden, daher benötigen wir immer wieder die Gnade Gottes. Es ist so etwas wie Theorie und Praxis im Ingenieurwesen, da gibt es auch einen idealzustand aber durch kleine Fehler z.B. in der Fertigung sieht es dann im fertigen Produkt immer etwas anders aus. Gott weiss genau, dass wir das nicht erreichen können, aber er sieht das ehrliche und aufrichtige Bemühen eines jeden und das ist das, was am Ende zählen wird. Es wird nicht zählen, wie viel wir erreicht haben, sondern wie fest wir und bemüht haben. Die Menschen können diesen Massstab nicht anwenden, da wir das Bemühen nicht sehen und messen können, Gott kann das aber.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Bemo schrieb:

      wach auf schrieb:

      nur ist es seltsam, dass durchweg alle Bibelübersetzer diese Erkenntnis nicht hatten, was deiner Meinung nach die griechische Aussage für eine Bedeutung hat.
      Na ja es kann ja sein, dass sie nicht so gut griechisch kannten :D Es wäre doch besser, sie hätten gleich geschrieben, ein Wiedergeborener sündigrt nicht so viel.
      In 1.Kor.15,34 steht......sünigt nicht, verstehst Du das, laut Deinem Griechischverständnis...sündigt nicht so viel ? Oder Römer 6,18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde,...steht bei Dir, .........seit etwas frei geworden von der Sünde?

      Ach, bei dir steht die Übersetzung höher als das Original? Wenns im Urtext nun diese spezielle Zeitform ist, dann ist das nun mal so - der Übersetzer kann sich jedoch irren...


      wo was habe ich höher gestellt? Ist das alles was Du dazu zu sagen hast, das läßt tief blicken. Seriöse Übersetzter richten sich immer nach den Grundtexten, die zur Verfügung stehen, nur alle lesen das gleiche aus dem Grundtext, oder welchen Urtext meinst Du? Es gibt keinen Urtext sondern nur Abschriften von Abschriften von Abschriften
    • wach auf schrieb:

      Ist das alles was Du dazu zu sagen hast, das läßt tief blicken.

      Was meinst du konkret?

      Das was du schreibst ist Polemik. Wenn du den Beitrag von Neo-Apostel richtig gelesen hättest, hättest du auch gemerkt, dass es nicht um "nicht so viel sündigen" geht, sondern um absichtliches und beständiges in Sünde verharren. Genau das wird durch diese Zeitform im griechischen ausgedrückt. Übrigens habe ich das auch schon in einen anderen Thread geschrieben, auf den keine Reaktion von dir kam. Ob das nicht auch tief blicken lässt?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • Bemo schrieb:

      wach auf schrieb:

      Ist das alles was Du dazu zu sagen hast, das läßt tief blicken.



      sondern um absichtliches und beständiges in Sünde verharren. Genau das wird durch diese Zeitform im griechischen ausgedrückt.

      achja, es wäre gut dann mal Eingaben zu machen, damit die Übersetzer das besser verstehen. Übrigens sehe ich da keinen Unterschied zwischen nicht zu viel Sündigen und absichtlichen Sündigen



      Übrigens habe ich das auch schon in einen anderen Thread geschrieben, auf den keine Reaktion von dir kam. Ob das nicht auch tief blicken lässt?


      dann hilf mir mal auf die Sprünge wo das war, kann ich ja noch nachholen