Was würdest du denn wahrnehmen, das du nicht mehr ändern kannst? (Im Tode???)
Da ich daran nicht glaube, habe ich genz speziel Norbert die Frage gestellt!! Er glaubt daran!!
Deswegen verstehe ich nicht Deine "Aufregung" darüber..?
Was würdest du denn wahrnehmen, das du nicht mehr ändern kannst? (Im Tode???)
Da ich daran nicht glaube, habe ich genz speziel Norbert die Frage gestellt!! Er glaubt daran!!
Deswegen verstehe ich nicht Deine "Aufregung" darüber..?
Deswegen verstehe ich nicht Deine "Aufregung" darüber..?
Ich rege mich nicht auf ... Habe nur gefragt, weil ganz offensichtlich falsche Schlussfolgerungen gezogen werden. Alles gut.
Schriftlesung: Evangelium: Mt 2,1–12 (Besuch der Heiligen Drei Könige) | Predigttext: Epheser 3, 1–7
Der Auftrag des Paulus für die Heiden
1Deshalb sage ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch Heiden – 2ihr habt ja gehört, worin das Werk der Gnade Gottes besteht, die mir für euch gegeben wurde: 3Durch Offenbarung ist mir das Geheimnis kundgemacht worden, wie ich zuvor aufs Kürzeste geschrieben habe. 4Daran könnt ihr, wenn ihr’s lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen. 5Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist; 6nämlich dass die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium, 7dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben wurde.
Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Die Predigt (von mir der Erinnerung nach zusammengefasst):
Die Weisen aus dem Morgenland aus einem fremden Lande sahen einen Stern und so sind sie auf Umwegen zu dem gekommen der das Licht der Welt werden sollte. Sie kamen aus dem Osten und brachten Geschenke mit. Sie fanden diesen König in einem Haus, in einem Stall in einer Krippe liegen wie wir diese hier unterm Weihnachtsbaum in der Kirche sehen. Diese Männer waren wirkliche Weise, weise Männer die erkannten: „In diesem Kind ist ein ganz besonderer Mensch auf die Welt gekommen.” Für diese Sterndeuter muss das alles wie ein Geheimnis vorgekommen sein. Auch Paulus spricht in unserem heutigen Predigttext von einem "Geheimnis".
Und das Geheimnis war ja nun das, dass auch die Heiden Miterben der Verheißung Gottes werden sollten. Der Bund Gottes war mit Israel, den Juden geschlossen worden. Alle frühen Anhänger von jesus waren Juden, die ersten Jahrzehnte hatten die judenchristlichen Gemeinden die Mehrheit innerhalb der Christengemeinschaft.
Bei Damaskus hatte Paulus sein Erlebnis, da wurde der Saulus zum Paulus und ihm wurde aufgetragen nun die Frohe Botschaft an die Heiden, die nichtjüdischen Völker zu bringen. Luther übersetzte hier mit Heiden. Die Heidenchristen sind nun zu den Judenchristen hinzu gekommen. Beide gehören zusammen, die Heidenchristen sind Miterben der Juden geworden, gehören mit zum Leibe Christi. „Wir hier, ,,die Heiden” dürfen uns freuen, dass wir mit dazu gehören, zum Leibe Christi!” meinte Dieter Feser.
Leider meinte über Jahhunderte hinweg die Kirche dass sie die "Alieinerbin" dieser Verheißung geworden sei. Die anderen, die Juden waren die Anderen die an den Rand Gedrängten; ja manche sagten auch, DASS DIE KIRCHE DIE JUDEN "ENTERBT" HABE! „Wir sehen wohin dieses alles geführt hatte in den nächsten Jahrhunderten. Der Antisemitismus hatte hier seine Wurzeln!” mahnte der Prädikant (früher Lektor genannt bei den Evangelischen Kirchen) Feser in seiner Predigt vor nur 20 Personen! Seine gute Predigt hätte heute an diesem wichtigen und hohen Feiertag, quasi dem "zweiten 🎄🎄 Weihnachten" am 6. Januar am Erscheinungsfest, weiß Gott mehr Zuhörer verdient gehabt! Aber der einsetzende Schneefall bei uns in Schorndorf hat wohl viele Evangelische Gemeindeglieder heute von einem Gottesdienstbesuch abgehalten ...
Aber bei Jesus gibt es nicht wie bei uns diese Abgrenzung: Hier wir Einheimischen – dort die Fremden , die Ausländer; oder hier wir Frommen und dort die Anderen mit ihrem „seltsamen Glauben”. Keine Abgrenzung darf es geben in dem Leib Jesu Christi aus Juden und Heiden. Wir gehören zusammen, Juden und Christen. Was nicht bedeutet, dass wir alle immer einer Meinung sein müssen; man kann in manchen Gebieten ja durchaus anderer Meinung sein. Denn Jesus Christus hat als das Licht der Welt alles neu gemacht. „In diesem Sinne können wir auch die Jahreslosung 2026 auf unseren Predigttext anwenden: »Gott spricht: Siehe ich mache alles neu!« Amen!” so beendete Herr Feser heute seine Predigt am Dreikönigsfest.
War heute beim Seniorennachmittag bei der Gebetswoche der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD)* von 15:00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr (mit Kaffee ☕ und Kuchen 🍰) bei der Süddeutschen Gemeinschaft (Selbstständige Gemeinschaft innerhalb der Evang. Landeskirche) in deren vor 15 Monaten frisch erbauten Cafeteria! Diakonin Isabell Munk hielt eine beachtliche Predigt zum Thema "Gott ist treu! – Gott vergibt uns, wenn wir fallen! | Betrachtungen zum Lied von Georg Weissel »Such, wer da will, ein ander Ziel, die Seligkeit zu finden!«"
* Die Gebetswoche der Evangelischen Allianz in Deutschland – E A D – steht dieses Jahr 2026 unter dem GENERALTHEMA GOTT IST TREU!
Der von der EAD für den heutigen Mittwoch, 14. Januar 2026 vorgesehene Predigttest: Jesaja 42
ZitatJESAJA 42, 6 –9
6 Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand. Ich habe dich geschaffen[1] und bestimmt zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden, 7 dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker. 8 Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen. 9 Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es sprosst, lasse ich’s euch hören.
[1] – Luther übersetzte: »behütet«.
Lutherbibel
von Deutsche Bibelgesellschaft
1613 vertont der evangelische Kantor Johann Stobäus, seit 1602 Kantor am Königsberger Dom und seit Ende 1626 schließlich vom Kurfürsten von Brandenburg zum Königsberger Kapellmeister berufen worden das Lied »Such wer da will ein ander Ziel«.
Johannes der Täufer der lässt laut Matthäus 11,3–5 („und ließ ihn fragen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? 4 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht: 5 Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt!”) anfragen ob dieser Jesus von Nazareth wirklich dieses „Ziel” ist, wie es in unserem Lied gesagt wird in Strophe 1 ... 10 Jahre später, 1623 als Georg Weissel am 3. Advent 1623 zum ersten Pfarrer an der Altroßgärter Kirche in Königsberg ordiniert wurde schrieb Weissel zu seinem Amtsantritt als Pfarrer zu Strobäus Komposition das Gedicht »Such wer da will ...« Alle 5 Strophen* haben wir heute gesungen.
Für Pfarrer Weissel galt: »Christus allein ist das Ziel!«; An Werten festzuhalten kann ein guter Kompass sein, denn es gibt so viele Angebote! Meist steckt nichts dahinter! Die Politik – z.B was verspricht sie uns wirklich? »Er ist der Herr, und keiner mehr!« (Strophe 3)
Der Dichter und Pfarrer Georg Weissel hat auch das Advents-Lied „Macht hoch die Tür” geschrieben.
In Vers 2 wird von Nothelfern geschrieben – »Such, wer da will, Nothelfer viel, die uns doch nichts erworben!« Nothelfer sind = Heilige! Die Ablehnung anderer „Nothelfer“ ist dabei auch als polemische Zurückweisung katholischer Heiligenverehrung, darüber hinaus aller Formen von Aberglauben zu lesen. (steht in Wikipedia! – Anm. von mir) Wir denken an Christus – bei IHM ist das Heil zu finden (»Uns wird das Heil durch ihn zuteil!« – Strophe 2) „Alles andere ist ein Irrweg!” betonte Diakonin Munk.
»ER ist der Herr, und keiner mehr!« (Vers 3) – Isabell Munk machte nun einen Ausflug in die Geschichte: November 1934: die Kirche war voll mit Nazi-Fahnen! Eine andere Gemeinde die zur Bekennenden Kirche (BK) gehört, die betont: Jesus ist der Herr und keiner sonst! Die BK sagte: „Wo ist das Heil, die Mitte der Gesellschaft?” Dieses Bekenntnis geht uns auch heute an; viele schließen die Augen vor vielen Krisen, ziehen sich ins Private zurück. Es treten weitere Heilsversprecher – wie einst Adolf Hitler – auf...!
Wenn die Zeiten rauh sind, muss ich mich auf Gottes Zusagen verlassen können. Vers 5: »Hilf mir zur Freud nach diesem Leid; hilf, dass ich mag nach dieser Klag / dort ewig dir Lob sagen.« – „Gott ist treu!” Er vergibt, wenn ich falle. ER zeigt mir den Weg das Heil zu finden (»der euch das Heil gewähret!« – Strophe 3) Die Jahreslosung 2026 ("Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!") zeigt uns Blick in die Zukunft:
Er hat den richtigen Weg für uns! Unter der Zuversicht, dass Gott alles neu macht, gehen wir nach den ersten zwei Wochen weiterhin in dieses neue Jahr! Amen.
Der frühere Pastor (23 Jahre lang) der Süddeutschen, Dietmar Jäschke, mittlerweile pensioniert, sprach nach den gemeinsamen Gebeten an den Tischen und dem Vaterunser zum Ende der Veranstaltung noch einen Segensspruch; davon der Schluss:
| 1. Such, wer da will, ein ander Ziel, die Seligkeit zu finden; mein Herz allein bedacht soll sein, auf Christus sich zu gründen. Sein Wort sind wahr, sein Werk sind klar, sein heilger Mund hat Kraft und Grund, all Feind zu überwinden. | 2. Such, wer da will, Nothelfer viel, die uns doch nichts erworben; hier ist der Mann, der helfen kann, bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil durch ihn zuteil, uns macht gerecht der treue Knecht, der für uns ist gestorben. | 3. Ach sucht doch den, lasst alles stehn, die ihr das Heil begehret; er ist der Herr, und keiner mehr, der euch das Heil gewähret. Sucht ihn all Stund von Herzensgrund, sucht ihn allein; denn wohl wird sein dem, der ihn herzlich ehret. | 4. Meins Herzens Kron, mein Freudensonn sollst du, Herr Jesu, bleiben; lass mich doch nicht von deinem Licht durch Eitelkeit vertreiben; bleib du mein Preis, dein Wort mich speis, bleib du mein Ehr, dein Wort mich lehr, an dich stets fest zu glauben.[3] | 5. Wend von mir nicht dein Angesicht, lass mich im Kreuz nicht zagen; weich nicht von mir, mein höchste Zier, hilf mir mein Leiden tragen. Hilf mir zur Freud nach diesem Leid; hilf, dass ich mag nach dieser Klag dort ewig dir Lob sagen.[4] |