Warum gehst du zusätzlich in eine andere Gemeinde ?

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    • Warum gehst du zusätzlich in eine andere Gemeinde ?

      Ich ging vor einen Jahr zusätzlich am Sonntag noch in eine andere Gemeinde. Es waren gute Predigten und wirklich nette Leute. nach dem 3x stellte ich mir die Frage, warum gehe ich dahin.
      Genügt mir der Sabbat nicht ? Nach was suche ich, fehlt mir was, bin ich gar unzufrieden in meiner Gemeinde?
    • Ich gehe sonntags auch oft in andere Gottesdienste.
      Ich finde es interessant andere Christen zu treffen und ihre Denkweise und ihren Glauben kennen zulernen - über den Tellerrand zu sehen.
      Ich würde allerdings auch oft gerne zu Hause Zeit mit meiner Bibel verbringen, aber da ich zwei kleine Kinder habe bleibt mir die Wahl in den Gottesdienst zu gehen (der eine tolle Kinderbetreuung hat, wo meine Kinder viel Spaß haben und ich in Ruhe Predigt etc. hören kann) oder mit ihnen etwas anderes zu unternehmen. Naja und da finde ich die geistlichere Unternehmung irgendwie besser :)

      Noch ein weiterer Punkt: Manchmal erlebt man ja auch negative Dinge in seiner Gemeinde, Streit etc. und es kostet Kraft in den Gottesdienst zu gehen, man weiß zwar, es ist Gottes Aufgabe für einen, aber es ist manchmal vielleicht nicht leicht und ein schwerer Dienst, da braucht man auch einen Platz, wo man christliche Gemeinschaft/ Gottesdienst erleben kann, ohne selbst in Verantwortung und Verpflichtung zu stehen. So wie ein Prediger vielleicht, der es auch mal genießt einen Gottesdienst und eine Predigt einfach als Gast erleben zu können. Wenn man dann keine andere Adventgemeinde in der Nähe hat, könnte ein Sonntagsgottesdienst mal eine Alternative sein.

      Ein letzter Punkt: Bei einem Besuch im Sonntagsgottesdienst ergeben sich immer Gespräche über den Sabbat, die Adventgemeinde etc., es ist eine tolle Möglichkeit mit Christen anderer Konfessionen in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen und auch etwas von dem eigenen Glauben weiterzugeben.
    • Jeder muss selber entscheiden, ob er in eine Kirche geht oder in welche. Den Gedanken, dass es eine einzige richtige Gemeinde gäbe, habe ich nicht. Weiter finde ich die Vorstellung, dass es eine einzige richtige Kirche / Glaubensgemeinschaft gibt, nicht überzeugend. Es spricht aus meiner Sicht gar nichts dagegen verschiedene Gemeinden oder Veranstaltungen in verschiedenen Kirchen zu besuchen.
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • In unserer Nachbarschaft haben sich die JesusFreaks eingemietet. Im Sommer bei geöffneten Fenstern kann man sie hören. Sie haben Sabbat abends Godi und wir gehen immer mal hin. Sie sind offen frisch, haben einen ganz kindlichen Glauben und ich mag es einfach, mit jungen Leuten zusammenzusein. In unserem Gemeindezentrum in Annaberg findet aller 2 Wochen ein überkonfessionelller Lobpreisgodi statt, auch Sabbat Abend. Dort gefällt mir einfach die Begegnung mit anderten Brüdern und Schwester, und die Musik ist einfach "meine". Dort kann ich in dieser Beziehung meinen Akku aufladen und den Herrn von Herzen loben.
    • Mag es manchen von Euch als Überinterpretation erscheinen, aber ich erinnere mich im Zusammenhang mit der Frage, wo man Gott begegnen kann, oft an den biblischen Satz "Ich habe nie in einem Haus gewohnt." (Samuel 7, 6) Ich bin der Ansicht, dass man Gott nicht wie eine Perle in ein Kästchen einschließen und verwahren kann. Er kann auch nicht in einem Haus gefangen werden; sondern der Geist weht, wo er will. Die Menschen können sich Häuser bauen, in denen sie über Gott sprechen oder ihm nachgehen; aber Gott braucht kein Haus.

      Ich denke, dass man Gott sehr, sehr viel kleiner macht als er ist, sofern man meint, Gott sei nur in einer bestimmten christlichen Glaubensgemeinschaft zuhause.
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

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      5. Mose 30, 19
    • Daniels schrieb:

      Es spricht aus meiner Sicht gar nichts dagegen verschiedene Gemeinden oder Veranstaltungen in verschiedenen Kirchen zu besuchen.
      Es ist ein Unterschied, ob man verschiedene Gemeinden besucht, oder ob man wo dazugehört. Zugehörig fühle ich mich nur zur aus meiner Sicht RICHTIGEN Gemeinde. Besuchen kann man sicher auch andere Gemeinden, was sollte dagegen sprechen? Vielleicht fühlt man sich in charismatischen Gottesdiensten nicht so wohl, dann sollte man sie meiden, oder man empfindet bibelnahe Gemeinden konservativ. Trotzdem kann aus meiner Sicht da wie dort, wo man also gemeinsam Gottes Wort aufschlägt, sein Geist wirken. Davon bin ich überzeugt.


      Daniels schrieb:

      Ich denke, dass man Gott sehr, sehr viel kleiner macht als er ist, sofern man meint, Gott sei nur in einer bestimmten christlichen Glaubensgemeinschaft zuhause.
      Das Problem bei der Sache ist die DU-Botschaft. "Du bist nicht in der richtigen Gemeinde" sollte man weniger sagen als "ICH bin in der richtigen Gemeinschaft." Wenn jemand anderer dann heraushört, dass jemand mit der ICH Botschaft andere diskrimminiert, dann hat aus meiner Sicht im Endeffekt er ein Problem, nicht ich. Denn wir treffen tagtäglich Entscheidungen für unser Leben, die UNS allein betreffen. Da hat keiner ein Problem damit, aber oftmals haben andere ein Problem damit, wenn ich sage: "ICH bin in der allein wahren Gemeinde" (was natürlich nur meine subjektive Sicht ist und keineswegs allgemein verstanden werden kann und soll). Ich hoffe, dass das jetzt nicht zu philosophisch wird.
    • tricky schrieb:

      Zugehörig fühle ich mich nur zur aus meiner Sicht RICHTIGEN Gemeinde.

      Du würdest also vielleicht ebenso nur ein aus Deiner Sicht richtiges Auto fahren, aber nicht so weit gehen, allen anderen Autofahrer bewegten sich mit Geräten fort, die keine richtigen Autos sind?
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      5. Mose 30, 19
    • Ich glaube das ist eine Gefühlssache bzw. man spürt in sich ob man angekommen ist und für sich weiß, es ist die Gemeinde für mich, die alles beinhaltet,
      die nichts ausschließt.
      Oder ob man eventuell noch sucht, mit dem oder dem noch hadert, kann sich jeder selber beantworten.
      Kommt auf die Motivation an und auch warum zieht es mich woanders hin.
      Natürlich sind Gespräche mit anderen sehr wertvoll und können befruchtend sein.
    • Manchmal denke ich, dass es viele Leute gibt, die sich vor allem für eine bestimmte Gemeinde entschließen, weil sie in der Nähe ist und sie mit den Leuten dort relativ problemlos auskommen. Die Gemeinde als eine Art Kleingartenverein, solange die Stimmung einigermaßen ist und die regelmäßigen Veranstaltungen einem angenehm sind, ist es die richtige Gemeinde.
      "Prüft alles und, was gut ist,
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    • @Daniels

      Würde ich invasiv in den freien Willen eines Menschen eindringen und ihm diktieren, welches Auto er fahren muss, ich würde aus meiner Sicht eine Linie überschreiten, die Gott beim Menschen immer respektiert.

      Trotzdem darf ich der Meinung sein, dass ich dieses Auto nie fahren möchte/würde.
    • Fragwürdige Frage?

      ingeli schrieb:

      Ich ging vor einen Jahr zusätzlich am Sonntag noch in eine andere Gemeinde. Es waren gute Predigten und wirklich nette Leute. nach dem 3x stellte ich mir die Frage, warum gehe ich dahin.
      Genügt mir der Sabbat nicht ? Nach was suche ich, fehlt mir was, bin ich gar unzufrieden in meiner Gemeinde?

      Ist etwas falsch daran mit anderen Christen genmeinsam zu beten, eine Predigt zu hören oder die Bibel zu studieren?
      Mir stellt sich die Frage warum sich diese Frage für Viele so selbstverständlich zu stellen scheint und ich behaupte, daß der Gottesdienstliche "Alleinstellungs-Anspruch" der offensichtlich (von der Wirkung her) vollkommen zu unrech stellt.
      Ich stelle meine Fragen längst nicht mehr Gemeinde-Bezogen und mich interessieren fromme Vereine nicht - die Leute aber ganz oft schon deutlich mehr :)
      Wer hat das Recht überhaupt zu hinterfragen ob ich in verschiedene Gemeinden/Versammlungen/Gottesdienste gehen darf (oder nicht)?
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Nicht die Frage selbst ist das Fragwürdige sondern der Hintergrund aus dem sie entsteht, denn Sie kann von einem persönlichen Hintegrund aus gesehen durchaus relevant sein (Mangelstillung, ungestillte Bedürfnisse), aber die Häufigkeit mit der diese Frage sich Vielen aufdrängt ist Hinweis auf einen systematischen Denkfehler und nicht auf eine angemessene Selbstreflektion.

      Eigentlich! müßte es selbstverständlich sein, daß Nachfolger Christie unabhängig von Geschlecht, genetischer Herkunft, Bildung, sozialem Status ... oder Vereins- und Kirchen-Zugehörigkeit (vergl.: Gal.3,28; Kol.: 3,11; ) geistliche Gemeinschaft pflegen.

      Die viel wichtigere Frage wäre dabei konsequenterweise: Was ist geistliche Gemeinschaft?
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info

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    • Stephan Zöllner schrieb:

      Was ist geistliche Gemeinschaft?


      Es gibt Menschen für die normale Gemeinschaft (Vereine) schon Stress ist..
      Gute Christliche Gemeinschaft ist der Ort der Anbetung Gottes, lebendiges Studium des Wortes Gottes, einnahme des lebendigen Wassers und der geistlichen Speise.

      Ort des Liebe,wohlwollens und gegenseitiger Wertschätzung. Ein Heim in dem man Christus ähnlicher wird und sich Mut macht, seine Liebe zu verkündigen bis Jesus wiederkommt!
    • Johannes2 schrieb:

      wie kann das gehen, mit Menschen zusammen,die eine andere Erkenntnis über Gott haben und falschen Lehren anhängen, Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten?


      Wie kann es sein, dass meine Kinder so unterschiedlich sind in ihrem Charakter, in ihrem Leben und Tun - aber es sind meine Kinder. Alle Menschen, die Jesus als ihren Herrn angenommen haben, sind Seine Kinder. Deshalb ist es gut, unseren Vater gemeinsam anzubeten, Ihn gemeinsam zu loben. Weil Ihm Ehre und Anbetung gebührt. :happy:
    • Margit schrieb:

      Johannes2 schrieb:

      wie kann das gehen, mit Menschen zusammen,die eine andere Erkenntnis über Gott haben und falschen Lehren anhängen, Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten?


      Wie kann es sein, dass meine Kinder so unterschiedlich sind in ihrem Charakter, in ihrem Leben und Tun - aber es sind meine Kinder. Alle Menschen, die Jesus als ihren Herrn angenommen haben, sind Seine Kinder. Deshalb ist es gut, unseren Vater gemeinsam anzubeten, Ihn gemeinsam zu loben. Weil Ihm Ehre und Anbetung gebührt. :happy:

      Du wirst mir sicher zustimmen, dass nur die Kinder die von Dir geboren wurden, Deine Kinder sind.

      so sind auch nur die Kinder Gottes, die von Gott geboren sind :happy: