Gott ist anders....

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    • freudenboten schrieb:

      Worin unterschied sich "Israel" von "Jakob"?
      Also wenn ich es Recht in Erinnerung habe, bekam Jakob der Sohn von Isaak und Enkel Abrahams nach dem Kampf mit Gott den Namen »Israel«, „Gottesstreiter” oder „der mit Gott kämpft” von JAHWEH verliehen. ------> „Du sollst von nun an Israel heißen!” (1Mo 32,29)
    • HeimoW schrieb:

      Ja, DANKE, das ist massiv zu unterstreichen!

      Menschen können von Gott nur wissen, was Er ihnen offenbart (durch die Bibel und ihre Lebenserfahrungen) und nachdem es da immer Unterschiede im Bibelverständnis und in der Lebenserfahrung geben muss, ist eine gewisse "Varianz" zwingend. Wo die unterdrückt wird, herrscht nicht "Rechtgläubigkeit" wie manche meinen, sondern unchristlicher Zwang.

      Wer meint entscheiden oder aussagen zu können, was Gott "tun kann", "getan haben könnte" oder gar "tun muss" ist nichts anderes als ein (häufig verkappter und / oder unbewusster) Gotteslästerer. Gott ist autonom und an keine vom Menschen (aus der Bibel oder sonstwo) abgeleitete Verhaltensregel gebunden.

      Allerdings vertraut der Gläubige (wohl zu Recht) darauf, dass Gott seine Verheißungen wahrmacht. Dabei muss man aber immer in Demut bedenken, wie häufig in der (in der Bibel geschilderten und auch historisch dokumentierten) Heilsgeschichte göttliche Verheißungen missverstanden wurden.
      Wenn man die Schrift nicht kennt oder kennen will, kommt so ein Denken heraus, wie in diesem PM beschrieben.

      Wie sollen die Leute so in die Gotteskindschaft kommen?
      Mich macht es sehr traurig, wenn ich recht und links neben mir nur noch so unbestimmte Haltungen höre.
      Wieviel davon haben wir Christen zu verantworten, weil wir herumeiern?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Worin unterschied sich "Israel" von "Jakob"?
      Also wenn ich es Recht in Erinnerung habe, bekam Jakob der Sohn von Isaak und Enkel Abrahams nach dem Kampf mit Gott den Namen »Israel«, „Gottesstreiter” oder „der mit Gott kämpft” von JAHWEH verliehen. ------> „Du sollst von nun an Israel heißen!” (1Mo 32,29)
      Vorher war er ein Betrüger, nachher ein ehrlicher/wahrer "Israelit".
    • HeimoW schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      ... wie in diesem PM beschrieben.
      PM ?? Verstehe die Abkürzung nicht...


      Dieser Peter Maffay. ;)

      Hier mal nur der Text : Songtext von Peter Maffay - Größer als wir Lyrics


      Nun , er kommt zwar glaub ich aus Rumänien , aber vielleicht hatte er keinen näheren Kontakt zu Adventisten.

      Beitrag von Norbert Chmelar ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW gelöscht ().
    • Habakuk - Kapitel 2: Strafgericht über Juda kommt! Aber auch Babel wird untergehen! // Kapitel 3: Habakuks Dankpsalm

      Neu

      Heute im Bibelgespräch von Sonntag, 19. Januar 2020 haben wir bei den Schorndorfer APIS das Habakuk - Buch des AT: 3. Kapitel behandelt und dabei das 2. Kapitel mit berücksichtigt...

      Hier der Bibeltext:

      Habakuk 2 (in Auszügen):

      Gottes Antwort
      1 Auf meiner Warte will ich stehen und mich auf meinen Turm stellen und Ausschau halten und sehen, was er mir sagen und antworten werde auf das, was ich ihm vorgehalten habe. 2 Der HERR aber antwortete mir und sprach: Schreib auf, was du schaust, deutlich auf eine Tafel, dass es lesen könne, wer vorüberläuft! 3 Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit ... Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer; sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben. 4 Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben, der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. ...
      Wehe den Unterdrückern
      6 Was gilt's aber? Diese alle werden einen Spruch über ihn machen und ein Lied und ein Sprichwort sagen: Weh dem, der sein Gut mehrt mit fremdem Gut – wie lange wird's währen? – ... 7 Wie plötzlich werden aufstehen, die dich beißen, und erwachen, die dich peinigen! Und du musst ihnen zum Raube werden. 8 Denn du hast viele Völker beraubt. So werden dich wieder berauben alle übrigen Völker um des Menschenblutes willen und um des Frevels willen, begangen am Lande und an der Stadt und an allen, die darin wohnen. 10 ... du hast zu viele Völker zerschlagen und damit gegen dein Leben gesündigt. ... 12 Weh dem, der die Stadt mit Blut baut und richtet die Stadt auf mit Unrecht! 13 Wird's nicht so vom HERRN Zebaoth geschehen ... 19 Weh dem, der zum Holz spricht: »Wach auf!«, und zum stummen Steine: »Steh auf!« Wie sollte ein Götze lehren können? Siehe, er ist mit Gold und Silber überzogen, und kein Odem ist in ihm. 20 Aber der HERR ist in seinem heiligen Tempel. Es sei stille vor ihm alle Welt!

      Habakuk 3 (in Auszügen):

      Der Psalm Habakuks
      1 Dies ist das Gebet des Propheten Habakuk, nach Art eines Klageliedes: 2 HERR, ich habe die Kunde von dir gehört, ich habe dein Werk gesehen, HERR! Mache es lebendig in naher Zeit, und lass es kundwerden in naher Zeit. Im Zorne denke an Barmherzigkeit! 3 Gott kommt ... vom Gebirge Paran. Sela. Seine Hoheit bedeckt den Himmel, und seines Ruhmes ist die Erde voll. 4 Sein Glanz ist wie Licht; Strahlen gehen aus von seinen Händen. Darin ist verborgen seine Macht. ... 6 Er steht auf und lässt erbeben die Erde; er schaut und lässt erzittern die Völker. ... 12 Du zertrittst das Land im Zorn und zerdrischst die Völker im Grimm. 13 Du ziehst aus, deinem Volk zu helfen, zu helfen deinem Gesalbten. ... 16 ... Aber ich will harren auf die Zeit der Trübsal, dass sie heraufziehe über das Volk, das uns angreift. 17 Denn der Feigenbaum grünt nicht, und es ist kein Gewächs an den Weinstöcken. Der Ertrag des Ölbaums bleibt aus, und die Äcker bringen keine Nahrung; Schafe sind aus den Hürden gerissen, und in den Ställen sind keine Rinder. 18 Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil. 19 Denn der HERR ist meine Kraft, er hat meine Füße wie Hirschfüße gemacht und führt mich über die Höhen. Vorzusingen, beim Saitenspiel.

      Auslegung:
      Kap. 2: ER - DER EWIGE - wird das in Kapitel 1 angekündigte Strafgericht bringen. Judas Feind wird Strafgericht halten! ----> „Was ich angekündigt habe, wird geschehen!” (Hab.2,3) ----> deshalb soll Habakuk es aufschreiben, „auf eine Tafel” (Hab.2,2). Gott sagt, ich stehe zu meinem Wort.
      Hab.2, Vers 4: „Der Gerechte wird durch (seinen) Glauben leben!” - Gottvertrauen hilft!

      Die Tyrannen, die die Menschen unterdrücken (Hab.2, Verse 6 - 12):
      Vers 10: Nebukadnezar, der so viele Völker unterdrückt und Massaker angerichtet hat. ---> All das hat nicht Bestand!
      Nebukadnezars Urenkelsohn (Belsazar) wurde 70 Jahre nach Bestehens des Babylonischen Weltreiches samt seines Reiches „zu Tode gebracht!“ (Hab.3,16)
      Frage: Warum greift Gott nicht gleich ein?
      Weil sich die Götzen (Hab.2,19) erst als nutzlos erweisen müssen! - deshalb verheißt der Vers 20 Zukunft („Aber der HERR ist in seinem heiligen Tempel.”) ---> damit wird dem Propheten Habakuk die Wiedererrichtung des Tempels verheißem!
      Wenn alle Götzen zuschanden werden, kann als Antwort der Dankpsalm (Habakuk 3) erklingen!
    • Habakuk - Kapitel 3: Habakuks Dankpsalm - „Im Zorne denke an Barmherzigkeit!”

      Neu

      Habakuk - Kapitel 2: Strafgericht über Juda kommt!
      Aber auch Babel wird untergehen! //
      Kapitel 3: Habakuks Dankpsalm! - Teil 2 (2/2)


      Frage: Warum greift Gott nicht gleich ein?
      Weil sich die Götzen (Hab.2,19) erst als nutzlos erweisen müssen! - deshalb verheißt der Vers 20 Zukunft („Aber der HERR ist in seinem heiligen Tempel.”) ---> damit wird dem Propheten Habakuk die Wiedererrichtung des Tempels verheißen!


      Wenn alle Götzen zuschanden werden, kann als Antwort der Dankpsalm (Habakuk 3) erklingen!


      „Im Zorne denke an Barmherzigkeit!” (Hab.3,2) ---> = Das ist der Grundton des Psalms!
      Wenn Gott sich erhebt vom Berge Sinai aus, dann erschrecken alle, die Natur und die Menschen. Israel ist Angst und Bange als der Herr auf Sinai erschien!
      Wenn Gott mit Gericht kommt - Das sehen wir nicht gern. Aber der Prophet kennt Gottes Gnade und seine Barmherzigkeit. ==> „Ihr werdet weggeführt werden, aber nach 70 Jahren soll's beendet sein.

      Vers 18 = zeigt einen neuen Blick!
      ----> Gott ist nicht jemand, der alles laufen lässt. Gott möchte dass Menschen frei werden - aber nicht so wie sich sein Volk das vorgestellt hat. Er steht zu seinem Wort - zum Gericht und zum künftigen Heil. Gott ist's, der uns Hoffnung gibt, auch wenn wir vieles nicht verstehen warum es in der Welt aussieht wie es aussieht. Und dennoch gilt: Wir dürfen in IHM fröhlich sein!




      Beitrag von Norbert Chmelar ()

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