Eva und die Schlange

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    • freudenboten schrieb:

      Adam NAHM die verbotene Frucht aus Evas Hand und Aẞ davon.
      Es war der Unglaube BEIDER Menschen, gegenüber Gottes Worten VOR dem Fall im VOLLKOMMENEN ZUSTAND, der zum gemeinsamen Ungehorsam führte.
      Hallo lieber freudenboten,

      wir hatten ja bereits darüber diskutiert, ob - wegen der Willensfreiheit(!) - Adam und Eva von Gott womöglich bereits die Neigung zur Sünde , die sogenannte »Konkupiszenz« mitgegeben wurde. Die Theologen (---> siehe u.a. den Streit zwischen Luther und Erasmus) sind sich hierin nicht schlüssig. Bei Bejahung dieser Frage, wäre der VOLLKOMMENE ZUZUSTAND von Adam und Eva zu hinterfragen, selbst dann, wenn Gott nach Abschluss der Schöpfung feststellte, dass „alles SEHR GUT war” (Gen.1,31a). Bis zum Auftauchen der Schlange im Garten Eden war ja in der Tat »alles sehr gut«! (Ich vermute, dass Adam und Eva 88 Jahre lang [von 4.114 - 4.026 v.Chr.] in vollkommener Harmonie mit Ihrem Schöpfer gelebt haben). Für mich persönlich war nur Jesus Christus absolut VOLLKOMMEN.

      Darauf wollte ich nur nochmals hinweisen.
    • Atze schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Was Du hier schreibst widerspricht dem Bibeltext.
      Was Du hier schreibst ignoriert was Philo zuvor schon bemerkte....und nicht nur die KJV sondern auch Elberfelder oder Luther zeigen nichts von Adam "der bei ihr war".Bitte genauer lesen.
      Ich habe keine Ahnung, welche Luther oder Elberfelder Übersetzung du liest, ich habe direkt aus der Luther-Bibel zitiert (copy&paste) - auch in meiner Elberfelder Übersetzung lautet der Text gleich. ICH habe genau gelesen!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Und ich habe auf die KJV verwiesen : " - and she did eat and gave also to her husband with her, and he did eat."


      Wortdeuteleien aus Übersetzungen, ob angebracht oder nicht, Phanatsien stützend oder nicht, sind problematisch, ja den Grundtext und dessen Autor verachtend.

      Nochmals : weitere Diskusiionen mit eiunem ausgewiesenen Hebraistiker ! (So überhaupt sinnvoll !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Atze schrieb:

      Ja!
      Es sagt viel über Mann u. Frau aus was sich auch in der Gesellschaft auch wiederspiegelt. Die Frau ist i.d.R. leichter zu verführen als der Mann. Man sieht das beispielsweise am deutlich höheren Frauenanteil in der Parapsychologie, aber auch in der Tatsache, dass sich Frauen mehr von den Gefühlen leiten lassen als Männer und oftmals aus dieser Tatsache heraus nicht rationell handeln. Erklärbare Wissenschaft ist dagegen eine Männerdomäne.
      Männer entscheiden sich zumeist bewusster für oder gegen etwas….das kann natürlich auch ins Negative gehen was sich beispielsweise am Männeranteil im Satanismus zeigt…..eine bewusste Entscheidung für das Böse die Adam in dem Moment des Falls wohl traf.
      In einer christlichen Familie geht man allerdings wohl davon aus, dass sich der christliche Mann als Haupt bewusst für Gott und seinen Willen entscheidet und daher es auch richtig und angebrachte ist in wichtigen Entscheidungen ihm das letzte Wort zu überlassen…..die Voraussetzung dafür, dass der Mann natürlich dies nicht für egoistische Zwecke missbrauchen darf sondern das Wohl der Frau mindestens auf die gleiche Ebene stellen muss sollte jedem klar sein.
      Bitte, simpel der Nationalsozialismus war eine "Männerbewegung" - zuerst. Marx, Lenin, Trotzky - waren Männer. Die RKK ist ein von den Vätern der Kirche auf Abwege geführter Männerverein, in dem jedes Frauenkloster sich einen Hauspriester ausborgen muss - - -.

      Ach, die Frau ist leichter zu verführen .als der Mann ? Da fällt mir - einmal auf ein Gebiert eingeschränkt - ein einziger Casanova ein, dagegen schon aus dem AT eine ganze Reihe von Frauen. - - Die eigene Angst der Männer vor den Verführungskünsten der Frauen : Scilla und Charybdis, Kleopatra, der Pennäler Travestie auf eine Vers aus der Aeneis : " Qidquid it est, timeo puellas et oscula dantes - - " ( - ich fürchte die Mädchen, geben sie auch Küsse - ). - -"Diese Schlange !!" ist der zornige Ausruf eines von einer Frau hineingelegten Mannes - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      -"Diese Schlange !!" ist der zornige Ausruf eines von einer Frau hineingelegten Mannes - -
      Um die Verführbarkeit geht es in meinen Augen nicht. Auch nicht ums Geschlecht ansich, weswegen ich auch den Satz "Denn durch die Frau kam ..." für verfehlt halte.

      Es sind in der Erzählung beide anwesend, die Schlange spricht aber mit der Frau, das heißt: sie spricht mit der Liebgewonnenen des Mannes.
      Sie sind ein Herz und eine Seele in der Metapher der Geschichte. Sie ist seine Flanke, heißt es im Hebräischen.
      Die Flanke, die Zwischenrippenmuskulatur hält den Thorax aufrecht, sodass uns nicht der Brustraum einfällt; das Hebräische benutzt die Physik der Atmung sehr stark als Bild für die Belebung aus Gottes Odem (In-spiration / Ex-spiration).

      Wir hören auf unsere Frauen. Die Schlange beginnt keinen Autoritätskampf mit dem Mann, sondern nimmt den Weg über das Herz und die Sinnlichkeit.
      Gott geht die Reihenfolge aber rückwärts: er spricht zuerst Adam an.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      -"Diese Schlange !!" ist der zornige Ausruf eines von einer Frau hineingelegten Mannes - -
      Um die Verführbarkeit geht es in meinen Augen nicht. Auch nicht ums Geschlecht ansich, weswegen ich auch den Satz "Denn durch die Frau kam ..." für verfehlt halte.
      Es ging mir nur um eine Ausweitung eher anthropologischer Natur : Die Angst des Mannes vor der Verführung. Beipiele habe ich genug angedeutet., In der WO - Debatte in den USA kommt dieser Aspekt in einer ganzen Reihe Postings sehr offen zum Ausdruck, wenn das Bild der unausgebildeten braven Hausfrau unter den Fittichen des sehr gut ausgebildeten Mannes beschwörend - sofort Jobängste hineinfliessen. Oder das Berufsleben unter Gleichberechtigten mit einem ausführlichen Artikel "Conquering Lust on the Job" in "Adventist Review" abgehandelt wird : so emanzipierte Alleinverdienerinnen im Grossraumbüro - ein dauernder Kampf der armen Männer gegen deren Verführungskünste,, zu bekämpfen durch Umstellen der Schreibtische - - - .Und der Katechet, welcher in einer vierten Knabenklasse drei stunden lang über über offenen, halboffenen und geschlossenen BH referiert, eindringlichst vor diesem teuflischen Gefahrenmittel der Verführung zum Schrecklichen (durch die bösen Mädchen) warnend , das Ganze garnierend mit Höllenhitze und Schwefelgestank :

      Die von Freud erkannte vagina dentata ist keine ostasiatische Erfindung. Sie kommt auch in der europäischen Mythologie vor - und ich habe sie zweimal als lebensbedrohende Vision bei Patienten erlebt ( deren Zeichnungen kommen demnächst als Leihgabe in ein Studienzentrum)

      Das alles fliesst über Eva und die Schlange drüber, und wird dann so oder so von den Exegeten hineininterpretiert.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Genesis 3:6.
      Wetereh ha-Ishah ki tov ha-ez le-maachal
      Und sah an (hielt dafür), dass gut wäre/sei der Baum zum Speisen/Essen

      We ki taawah hu la-einajim
      und dass angenehm er sei den Augen

      We nechmad ha-ez le-haskil
      und
      begehrenswert der Baum, weise zu machen,

      Wa tiqqach mipirejo
      und sie nahm von Früchten seinen

      Wa tochal wattitten gam la-Ishah
      und aß und gab auch ihrem Mann

      immah wajochal
      (der) bei ihr (war) und er aß.

      Adam war also anwesend, als die Schlange sprach, daher mitschuldig am Sündenfall.