Alles anzeigenAber der Erklärungssatz in 10:28 legt die Richtung fest. Dort wird nicht gesagt: „Gott hat jetzt unreine Tiere erlaubt“,
Richtig, das steht da nicht ausdrücklich, sondern da steht: "Was ICH rein nenne, nenne du nicht unrein!"
Genauso, wie Jesus nicht sagte, die Speisegebote sind abgeschafft, sondern: "NICHTS, was in den Mund hineingeht, macht den Menschen unrein, sondern was aus dem Munde herauskommt.", und wie Paulus später schreibt: "Den Reinen ist alles rein; den Befleckten aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern sowohl ihre Gesinnung als auch ihr Gewissen sind befleckt." (Titus 1,15)
Genauso, wie Jesus das Steinigungsgebot für Ehebrecher nicht abschafft, sondern sagt: "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!"
Genauso, wie Jesus, Paulus oder die anderen frühen Christen nicht die Sklaverei abschaffen (können sie ja gar nicht), aber ihre ganze Denke, ihre Lehre und Worte das eigentlich implizieren, was ja dann später auch so gekommen ist.
Es geht nicht einfach nur darum, was da ausdrücklich steht, sondern um Christi Geist und Sinn.
Also, glaubst du, dass Christus den Sinn und Geist des Gebots verändert hat? Wann wurden Schweine wieder von unrein zu rein gemacht? Ab wann war das denn genau? Sollte Gott das nicht seinem Volk bekannt geben?
Wenn Gott sagt, wir sollen gewisse Tiere nicht essen, weil sie ein Greuel sind, dann ist das so! Etwas, das klipp und klar im Gesetz steht, vor allem dort, wo es für Übertretungen auch Konsequenzen gibt, wird Gott ebenso klar bekanntgeben, wenn sich etwas ändern sollte.
Ist Homosexualität, die als Greuel bezeichnet wird, nun auch kein Greuel mehr? Können nun Mann und Mann heiraten, und ist das jetzt in Ordnung?