Homosexualität und Gleichberechtigung

  • Na , nix wie Scherereien mit denen da - - so etwas führt gerdewegs zu "Kassel"

    Ich habe generell den Eindruck, dass die "deutsche" Theologie in gewissen Bereichen ihre eigenen Wege geht, das sieht man nicht nur bei den Adventisten, sondern auch bei den Katholiken, mit ihrem Synodalen Weg. Vielleicht hat man aus der deutschen Geschichte doch mehr gelernt, als manchen lieb ist, dass man nun nicht mehr überall mitläuft und ein selbständiges theologisches Denken und auch Selbstbewusstsein entwickelt hat. Es gibt schon gemeinsame religiöse Prägungen und Erfahrungen in Deutschland, die auch über die Kirchengrenzen hinausgehen.

    Übrigens, wisst Ihr was aus der "Online-Umfrage unter Adventisten in Deutschland über Einstellungen zur sexuellen Orientierung und Identität", gestartet im Juni 2023, geworden ist? Habt Ihr da Informationen zum Ergebnis?

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    Ich habe generell den Eindruck, dass die "deutsche" Theologie in gewissen Bereichen ihre eigenen Wege geht, das sieht man nicht nur bei den Adventisten, sondern auch bei den Katholiken,

    DA bitte ich , etwas für die STA zu respektieren : Sie wurden im deutschen Raum impel seit 1914 "im Regen stehen gelassen" - - mit sehr zögerlichen bis fehlenden Hilfestellungen zum Weltkrieg 1914 - - dann durch die "Roaring Twenties" - dann durch Hilter sein 1933 besonders - - dann in der DDR -bis zu deren Zerfall - da mussten sie schon selbstständig Eigenes entwickeln . Und was dann nanh 1945 an "Korrekturen" aus Gods Own Country ihnen angeboten worden ist - war und ist bis dato - - na ja.

    Zumal man eine pietistisch - methodistische Tradition - einen eigene n "lifestyle" pflegte und von sich ausden Kontakt su SDA - Erzberger - gesucht hatte !

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • Ich habe generell den Eindruck, dass die "deutsche" Theologie in gewissen Bereichen ihre eigenen Wege geht, das sieht man nicht nur bei den Adventisten, sondern auch bei den Katholiken, mit ihrem Synodalen Weg.

    Mein lieber Junker Dein Eindruck ist nicht falsch!

    Aber wenn Du bedenkst das wir mitten in Europa am meisten Blut vergossen haben wegen der Reformation und Befreiung aus der Sklaverei des Römischen "Gedankenguts"

    Wir haben einen Gott der den Menschen aus der Sklaverei der Unterdrücker und unseres eigenen Denkens aus der Angst,

    befreien möchte! Nicht umsonst haben vor über 40 Jahren die Deutschsprachigen Länder, ein Lektionsheft entwickelt, das nicht Die Bibel als Gesetzbuch bedient sondern wo Jesus und seine induktive Vorgehensweise im Vordergrund steht! Wo Gott nicht dem Sünder droht, sondern ihn in seiner Liebe an sich ziehen möchte!

    Deshalb auch das Erkennungsmerkmal einer Gemeinde unser diesjähriges Motto ist...Daran werdet ihr erkennen wer meine Jünger sind! Wo Liebe das Handeln bestimmt!

    Wer in der Lektion Feindbilder bedient (Satan/Rom/ Papsttum) braucht sich nicht zu wundern wenn solche Entwicklungen entstehen wo man vor dem starken Mann Angst hat.

    Die Zustände in den USA und Russland und auch bei uns, haben ihren Ursprung in der Angst und nicht in Christus!

    Wobei man bei uns sagen muss, das die Kirche sich selbst eine Grube gegraben hat.....

    Wenn wir bei uns von Gottes Geboten sprechen und nicht unser GG oder unsere Gemeindeordnung kennen und respektieren, wo soll da Einheit in Jesus entstehen?

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • DA bitte ich , etwas für die STA zu respektieren : Sie wurden im deutschen Raum impel seit 1914 "im Regen stehen gelassen" - - mit sehr zögerlichen bis fehlenden Hilfestellungen zum Weltkrieg 1914 - - dann durch die "Roaring Twenties" - dann durch Hilter sein 1933 besonders - - dann in der DDR -bis zu deren Zerfall - da mussten sie schon selbstständig Eigenes entwickeln . Und was dann nanh 1945 an "Korrekturen" aus Gods Own Country ihnen angeboten worden ist - war und ist bis dato - - na ja.

    Mir ist zwar jetzt nicht wirklich klar, was Du mit "im Regen stehen gelassen" meinst, aber die deutsche und auch DDR Geschichte der Siebenten-Tags-Adventisten, I. und II. Weltkrieg und die Spaltung Deutschlands, in zwei Teile, ist sicher etwas sehr Spezielles. Den deutschen Absentismus, wenn man das mal so nennen darf, kann man nur verstehen, wenn man auch seine Geschichte und die Beziehung zur Weltkirche oder Gods Own Country kennt, das denke ich auch. Daher sollte man sich von der Weltkirche her auch etwas weniger obrigkeitshaft verhalten, das verfängt hier nicht gut.

  • Deshalb auch das Erkennungsmerkmal einer Gemeinde unser diesjähriges Motto ist...Daran werdet ihr erkennen wer meine Jünger sind! Wo Liebe das Handeln bestimmt!

    Wer in der Lektion Feindbilder bedient (Satan/Rom/ Papsttum) braucht sich nicht zu wundern wenn solche Entwicklungen entstehen wo man vor dem starken Mann Angst hat.

    Ich denke, Du sprichst hier ein ganz wichtiges Thema an. Es sind die Fragen des "Richtens", der "Feindbilder", der "Gesetzlichkeit" oder doch eher der "Liebe", des "Miteinanders" oder "Gegeneinanders", des "Aufrichtens" oder des "Brechens des bereits geknickten Schilfrohrs".
    Hier gibt es unterschiedliche Kulturen im ST-Adventismus und Deutschland unterscheidet sich hier sicher von denen, die immer einen harten Kurs des Law and Order Denkens prägen wollen. Das wirkt sich auch theologisch aus und führt unter Umständen zu einer anderen Herangehensweise an biblische Texte, die stärker vom Liebesgedanken geprägt sind und vom Motiv einer Handlung und nicht so sehr vom "es muss alles verboten sein, was nicht ausdrücklich erlaubt wurde".

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    Mir ist zwar jetzt nicht wirklich klar, was Du mit "im Regen stehen gelassen" meinst,

    Bei Hartlapp nachlesen. Jedenfalls bat man 1914 schon um Rat bei der GC - Crux : Wehrpflicht ! - und da waren die Natworten fehlend - unklar - zögrelich - - - und dem geegnübetr stand Conradis Grundsatz :" Ich brauche jetzt keine Märtyrer, ich brauche Brüder, welche den Krieg überleben und das Werk weiterführen - -


    Nach dem Fall der Mauer erinnere ich ich auch der Äuserungen von Friedensauern, dass man aus der vergagenheit seien Erfahrungen habe und sich diese -so etwa in Richtung oekumenischer oder auch universitärer Zusammenarbeit (?) - nicht nehmen lasse - - -

    Keineswegs fundamental - theologsich,simpel vom Stil her :die Vohwinler eragierten mit betroffenheit, ja Entsetzen auf die Viorgabe eines "ocil meeting" - - Bei den Jugendkongressen Paris und dann München war es dann der "Call" : In Paris strömten die einen (eher "hysterisch" !) zum Podium, die anderen entstezt nach draussen. Als Teen rnag ich, dies simpel "gGspenstisch" findend , mit der Sünde gegen den Heiligen Geist - - (bitte, nicht lachen !!!) In München forderte zuerst der Redner, dann ein besonders Erfahrener, er das Mikro wie Elvis Presley umlklammernd . um solche, welche sich , nach vorne kommend, hier und jetzt dem Herrn ergeben sollten - - kaum eine Reaktion - - Es ist (haltaus : war) hlat nicht unser Stil, mehr nicht - - -

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • Es gibt Transsexualität, lesbische Frauen, homosexuelle Männer, Bisexuelle . Es gibt Menschen, die sich weder als Mann noch als Frau verstehen, ein drittes Geschlecht. Es gibt asexuelle Menschen, die sich als Menschen ohne jegliche Sexualität sehen.

    Es gibt Männer, die mit vier Frauen zusammen wohnen und umgekehrt. Es gibt Gemeinschaften beispielsweise mit drei Männern und vier Frauen usw.

    Es gibt Formen der Sexualität wie Sodomie und Pädophilie, Exhibitionismus, die strafrechtlich von Bedeutung sind. Nicht alle Formen und Ausprägungen der menschlichen Sexualität werden von der Rechtsprechung der menschlichen Gemeinschaft geduldet.

    Lothar 60, ich bin hoffnungslos "hetero" und stelle dafür bei jedem Marterl , an dem ich vorbeikomme, eine Kerze hin. Einem anderen Mann nach seinem "Besten Stück" zu greifen - so im Falle eines von mir unter den Teppich gekehrten Skandals - ist mir echt nie ohne Verdrängen oder Verleugnen oder Überkompensieren nieee eingefallen.

    Eine Hobbyprostituierte aus meiner Patientenschar hatte sich dann von der Strasse weg gearbeitet - - und einen ausrangierten Urologie - Operationstisch (!) gekauft. Betuchte Distinguished Gentlemen ließen sich da für viel Geld - einen Katheder in Harnröhre / Blase schieben - - -

    "Nicht alle Formen und Ausprägungen der menschlichen Sexualität werden - - - von den" Frommen" auch nur erahnt - - - - "

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • Zitat von Junker Wenn alles aufgehoben wurde, warum berufst Du Dich dann bei der Homosexualität überhaupt noch auf 3. Mose 18 und 20?

    In der Tat, lieber Junker, eine gute Frage! Hätten wir hier im AT im Buch Levitikus (= 3. Buch Moses) nur diese Stelle, könnte man das "Homosex -Verbot" als Teil des Levitischen/Mosaischen (nur den Juden geltende) Gesetzes (= 613 Mosaische Gebote) als obsolet und erledigt ansehen! Aber wir finden es eben auch in Römer 1,26–27 bei Paulus im NT! Daher sehe ich das "Homosex -Verbot" entgegen der Mehrheiten meiner Evangelischen Kirche nachwievor als ethisch-göttliches Gebot an, das man nicht auf dem Altar des Zeitgeistes opfern sollte!

    Also wenn nur noch Römer 1,26-27 bliebe, dann stünde das Verbot der Homosexualität aber auf sehr wackeligen Beinen. Denn wie oben schon beschrieben, wird bei Vers 26 nichts von Homosexualität geschrieben. Und was "unnatürlicher Verkehr" ist, ist interpretierbar (Sex mit Tieren, Polygamie, besondere Ausschweifungen, etc.) und Vers 27 kann auch nur auf männliche homosexuelle polygame Ausschweifungen bezogen sein und nichts mit einer festen Bindung zweier Männer zu tun haben. Paulus hatte bestimmte Szenarien im Kopf, wohl eher das lasterhafte Treiben in Rom, aber keine monogame Männer-Ehe.

  • Zitat von Junker Wenn alles aufgehoben wurde, warum berufst Du Dich dann bei der Homosexualität überhaupt noch auf 3. Mose 18 und 20?

    Aber wir finden es eben auch in Römer 1,26–27 bei Paulus im NT! D

    Also wenn nur noch Römer 1,26-27 bliebe, dann stünde das Verbot der Homosexualität aber auf sehr wackeligen Beinen. Denn wie oben schon beschrieben, wird bei Vers 26 nichts von Homosexualität geschrieben.

    Martial ! ( Andeutungen schon bei Ovid !)Der beschreibt das Swinger Club - Verhalten einiger Römer in der XXX - Therme ! Simpel jeder mit jedem, man muss halt als eh schon luxusübersättigter halt einmal alles probieren !! - - - Die haben frei gewählt. Die haben schon gar nichts mit dem Bruder X zu tun,, welcher ängstlich darauf bedacht ist, nur sich ja nix zu verraten - -

    Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

    Leider kann ich nicht mit der alleinerziehenden Mutter aufwarten - -

  • In der Tat, lieber Junker, eine gute Frage! Hätten wir hier im AT im Buch Levitikus (= 3. Buch Moses) nur diese Stelle, könnte man das "Homosex -Verbot" als Teil des Levitischen/Mosaischen (nur den Juden geltende) Gesetzes (= 613 Mosaische Gebote) als obsolet und erledigt ansehen!

    Wie hält es Deine Evangelische Kirche mit den Geboten und Verboten aus z. B. dem 3. Buch Mose, werden diese "alle" heute als gültig anerkannt oder nur "bestimmte" Gebote und Verbote daraus? Oder werden sie alle als ungültig angesehen? Wenn nur "bestimmte", nach welchen Regeln wird entschieden, was noch anerkannt wird und was nicht?
    Beispiele:
    3. Mose 18,13 (20,19): "Die Blöße der Schwester deiner Mutter sollst du nicht aufdecken, denn sie ist die Blutsverwandte deiner Mutter."
    D. h. Neffe und Tante dürfen nach 3. Mose nicht heiraten. Nach dem deutschen Eherecht aber schon. Wie sieht das die EKD, ist eine Neffen-Tante oder Nichte-Onkel Ehe erlaubt?
    3. Mose 19,9.10: "Und wenn ihr die Ernte eures Landes erntet, darfst du den Rand deines Feldes nicht vollständig abernten und darfst keine Nachlese deiner Ernte halten. 10 Und in deinem Weinberg sollst du nicht nachlesen, und die abgefallenen Beeren deines Weinbergs sollst du nicht auflesen; für den Elenden und für den Fremden sollst du sie lassen. Ich bin der HERR, euer Gott."
    Dürfen evangelische Bauern den Rand ihres Feldes nicht vollständig abernten und dürfen sie keine Nachlese machen und die abgefallenen Weintrauben nicht auflesen?
    3. Mose 19,19: "Meine Ordnungen sollt ihr halten. Dein Vieh von zweierlei <Art> sollst du sich nicht begatten lassen; dein Feld sollst du nicht mit zweierlei <Samen> besäen, und ein Kleid, aus zweierlei Stoff gewebt, soll nicht auf dich kommen."
    Die Felder dürfen nicht mit zweierlei (oder mehr?) Samen besät werden und Kleider aus zweierlei (oder mehr?) Stoffgeweben nicht getragen werden?

  • Wie hält es Deine Evangelische Kirche mit den Geboten und Verboten aus z. B. dem 3. Buch Mose, werden diese "alle" heute als gültig anerkannt oder nur "bestimmte" Gebote und Verbote daraus? Oder werden sie alle als ungültig angesehen? Wenn nur "bestimmte", nach welchen Regeln wird entschieden, was noch anerkannt wird und was nicht?


    Die evangelische Kirche war meines Wissens noch nie der Meinung, dass Gebote und Verbote aus dem Pentateuch (= 5 Bücher Mose) außerhalb des Judentums anzuwenden sind.

    Die 10 "Gebote" sind daher auch keine Gesetz, sondern moralische Mindestanforderungen an ein Leben, dass sich an der christliche Ethik orientiert.

  • Die evangelische Kirche war meines Wissens noch nie der Meinung, dass Gebote und Verbote aus dem Pentateuch (= 5 Bücher Mose) außerhalb des Judentums anzuwenden sind.

    Die 10 "Gebote" sind daher auch keine Gesetz, sondern moralische Mindestanforderungen an ein Leben, dass sich an der christliche Ethik orientiert.

    Danke für die Information! Mir war das nicht klar, auch weil Norbert - als evangelischer Christ - sich hier häufig auf 3. Mose zur Homosexualitätsfrage bezog.
    Aber ich denke, das ist eine konsequente Stellung der Evangelischen Kirche.
    Zudem sind bestimmte Aussagen dort für heute logisch nicht mehr aktuell. Beispiel 3. Mose18,17: "Die Blöße einer Frau und ihrer Tochter sollst du nicht aufdecken; die Tochter ihres Sohnes und die Tochter ihrer Tochter sollst du nicht nehmen, um ihre Blöße aufzudecken; sie sind deine Blutsverwandten: es ist eine Schandtat."
    Was leitet sich daraus ab? Dass es kein Problem ist, wenn man zwei Ehefrauen gemeinsam hat, die nicht Mutter und Tochter oder Großmutter und Enkelin sind. Für heute, in der Zeit der monogamen Ehen, wäre bei dem Verständnis eine Ehe mit mehreren Frauen erlaubt, wenn man z. B. diesen Vers als für uns noch gültig ansieht.

  • D. h. Neffe und Tante dürfen nach 3. Mose nicht heiraten. Nach dem deutschen Eherecht aber schon. Wie sieht das die EKD, ist eine Neffen-Tante oder Nichte-Onkel Ehe erlaubt?

    Vermutlich hält sich die EKD an die staatliche Eheordnung, aber wenn Du da genaueres wissen willst, bitte ich Dich direkt an die EKD zu wenden.

    Dürfen evangelische Bauern den Rand ihres Feldes nicht vollständig abernten und dürfen sie keine Nachlese machen und die abgefallenen Weintrauben nicht auflesen?

    Vermutlich darf der evangelische Bauer seine Felder komplett abernten und auch der Winzer seine abgefallenen Weintrauben komplett auflesen, aber auch hier gilt: die EKD kann dir dazu bestimmt Antwort geben.

  • Die 10 "Gebote" sind daher auch keine Gesetz, sondern moralische Mindestanforderungen an ein Leben, dass sich an der christliche Ethik orientiert.

    Deshalb bin ich Adventist, weil für mich die ganze Bibel Gottes Liebesbrief/ Gebot an seine Schöpfung/Geschöpf ist!

    Deshalb hat wohl Luther zwar die 4 Solis beschrieben, aber im "Ev. Katechismus" seine Sichtweise weitergegeben...

    Deshalb hat jeder Christ die Freiheit, Gott zu folgen oder einer "Kirche"....egal wie sich sich zur ihrer Zeit nannte...

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Die 10 "Gebote" sind daher auch keine Gesetz, sondern moralische Mindestanforderungen an ein Leben, dass sich an der christliche Ethik orientiert.

    Deshalb bin ich Adventist, weil für mich die ganze Bibel Gottes Liebesbrief/ Gebot an seine Schöpfung/Geschöpf ist!

    Wenn auch für mich zwischen den beiden Buchdeckeln Gottes Liebesbrief steht, beinhaltet es aber auch Grenzen und ein absolutes "NEIN", um zu schützen, vor Sünde zu bewahren und Geschenke von Gott ihren Wert behalten. Das wird oft ausgeklammert, weil es solch einen Gott angeblich nicht gibt. :verwirrt:

    Unsere Kirche ist offen für alle, aber nicht für alles! Christian Führer, ev. Pfarrer 1943-2014

  • Für heute, in der Zeit der monogamen Ehen, wäre bei dem Verständnis eine Ehe mit mehreren Frauen erlaubt, wenn man z. B. diesen Vers als für uns noch gültig ansieht.

    Du wolltest "in der Zeit der in wenigen Ausnahmefällen gelebten monogamen Ehe" schreiben, richtig? Das gesellschaftliche Ideal oder zumindest die schlichte Praxis des ständigen Partnerwechsels sind doch wohl heute...zumindest in unseren westlich orientierten Demokratien...der Standard und nicht die "monogame" Ehe, oder?