Homosexualität und Gleichberechtigung

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    • Um was geht es jetzt, um die Sünder oder geht es darum, wie wir mit den Sündern umgehen. Was und wie der Nächste sündigt, das geht uns nichts an, sondern nur Gott und den Sünder.
      Ich muß mich selber fragen, warum bin ich für eine Sache und warum dagegen und das gilt für alles. Kann ich so frei sein und ganz neutral bleiben.

      Was ist geistige Enge, nur auf mein Bewußtsein beschränkt sein, nur meine Sichtweise ist richtig und die andere ist falsch. Darum ist leider so viel Streit und Zwietracht in dieser Welt. Den anderen auch gelten lassen, einfach so wie er ist.
    • kleinstein schrieb:

      ingeli schrieb:

      Den anderen auch gelten lassen, einfach so wie er ist.
      Das würde wohl auch bedeuten, den Ehewunsch eines homosexuellen Paares in der Gemeinde zu tolerieren, oder nicht? Wenigstens zu tolerieren, man muss es ja nicht gut finden.



      Nein, das ist nicht nur in der Gemeinde inakzeptabel. Im Prinzip auch in der Gesellschaft.
      Das Zusammenleben von Schwulen und Lesben mag in der Gesellschaft geduldet sein, es ist nie EHE, denn Ehe ist die Verbindung von MANN & FRAU. Nach den Regeln der Gemeinde (und ihrem offiziellen Bibelverständnis) ist ein geschlechtliches Zusammensein von Unverheirateten Unzucht und das gilt sicher auch für Schwule und Lesben, die per definitionem nicht "heiraten" können.

      Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die der Mensch macht, die aber vor Gott einfach Unrecht sind, ohne wenn und aber?
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich glaube es geht um die Toleranz allgemein.
      Die Frage die gestellt ist, den Ehewunsch eines Homosexuellen Paares zu tolerieren, da stellt sich mir die Frage, wenn Jesus für all unsere Sünden gestorben ist was heißt das ?
      Man kann sich auch die Frage stellen, wem täte ich tolerieren, einen Mörder oder einen Homosexuellen.
      Die Antwort wird sein, der Mörder mordet nicht mehr und der Homosexuelle sündigt weiter, aber wo kann er sich mehr erkennen, seine Sünde, sein Leben, als in einer Gemeinde.
      In der Welt draußen eher nicht. Nur mit Toleranz die diesen Menschen entgegen gebracht wird und zwar die Toleranz den Menschen so anzunehmen wie er ist, mit all seinen Fehlern, Schwächen, nicht das sündhafte tolerieren.
      Ich glaube das ist eine Geisteshaltung, die wir durch Jesus bekommen, nicht mehr zu urteilen, verurteilen, zu rechten und vieles mehr.
      Eigentlich so dem Nächsten entgegentreten und behandeln, wie wir behandelt werden möchten.

      Solche Menschen können sehr viel in unserer Gedankenwelt bewegen.
    • ingeli schrieb:

      ...Man kann sich auch die Frage stellen, wem täte ich tolerieren, einen Mörder oder einen Homosexuellen.....

      Eine adventistische Gemeinde duldet nach ihren Statuten keinen der regelmäßig stiehlt und keinen der in einer gleichgeschlechtlichen sexuellen Partnerschaft lebt (um jetzt nicht gerade den Mörder zu nehmen, der nach der Bibel der Todesstrafe anheimfallen würde) als Mitglied.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Müssen wir jetzt auch als Adventisten alles annehmen und die Grundprinzipien die klar in der Bibel definiert sind über Boot werfen, nur weil die Welt sich in Liberalität übt?

      Sünde ist Sünde und erst Recht, wenn es in der Bibel steht. Wir sind alle Sünder jeder von uns, d.h. nicht das der eine besser ist als der andere, aber ich denke es ist unsere Pflicht jemanden zu ermahnen, wenn dieser in sein Unglück rennt. Ich denke die Bibelstellen in denen es definiert ist was Homosexualität ist für Gott, brauchen wir hier nicht erneut breit treten.

      Die Tat ist Sünde, aber wir dürfen nicht über die Persönlichkeit richten!

      Warum versuchst du zwanghaft Homosexualität gut zu heißen kleinstein?

      Und das die Ehe gleichgesetzt wird finde ich persönlich unverschämt! Da wird die hetero Ehe in der Dreck gezogen, sorry!
      Warum gibt es dann so viele Fälle von psychisch kranken KIndern die bei homosexuellen "Eltern" aufwachsen, wenn es doch in Ordnung ist?

      Und um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen:
      Aus meiner Sicht ist dieser Artikel aus Langeweile geschrieben worden, weil man mal wieder kein anderes Thema hatte!
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142
    • Ich gehe ja nicht von dem aus, das ein Adventist ein Mörder ist, ich gehe von dem aus, es kommt jemand von diesen zwei genannten in die Gemeinde und man weiß schon von vorn hinein wer er ist oder er erzählt es, so, wie wird damit umgegangen.
      Wird ihm die Tür verwiesen oder gibt man ihm die Chance.
    • ingeli schrieb:

      Ich gehe ja nicht von dem aus, das ein Adventist ein Mörder ist, ich gehe von dem aus, es kommt jemand von diesen zwei genannten in die Gemeinde und man weiß schon von vorn hinein wer er ist oder er erzählt es, so, wie wird damit umgegangen.
      Wird ihm die Tür verwiesen oder gibt man ihm die Chance.


      hallo,
      es ist wichtig zu sagen welche tür du meinst, die kapellentür oder die gemeindetür? die erste steht auf für jedermann.
    • HeimoW schrieb:

      Wo soll da der Kontext liegen?
      Wenn ich an Paulus denke fällt mir in dem Kontext vielleicht Eph 4,19 ein, oder 1 kor 6,9 bzw. 1 Tim 1,10 das hat einen klaren Bezug....
      In den Texten erkennen wir die göttlichen Prinzipien: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Und, zweitens: Als wahre Christen rennen wir nicht mehr dem Buchstaben hinterher, sondern sind vom heiligen Geist geleitet. Wir beantworten Lebensfragen mit dem, was das Herz sagt. Denn danach wird gerichtet!
      Dass Paulus noch nicht so weit war, diese Prinzipien auch auf das Verständnis von Homosexualität anzuwenden, ist schon daran klar, dass er auch Bestimmungen im Bezug auf den Umgang mit Frauen erließ, denen wir heute nicht mehr folgen können und wollen. Die Prinzipien aber bleiben.

      HeimoW schrieb:

      Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die der Mensch macht, die aber vor Gott einfach Unrecht sind, ohne wenn und aber?
      Das ist nicht schwer zu akzeptieren. Aber im Fall von Homosexualität lohnt sich das Nachfragen bei Gott. Der angeblich biblische Umgang mit Homosexualität führt Menschen ins Leid. Es ist mir unverständlich, dass damit hier so geringschätzig umgegangen wird. Das ist wie früher: Da kommt ein Kranker des Weges, und die Leute fragen: Was hat er, oder was haben seine Eltern bloß getan? Und was tut Jesus? Er geht zum Kranken und vergibt ihm. Da kommt ein Ausgestoßener, und alle wenden sich ab. Nur Jesus nicht, er ist bei den Ausgestoßenen. Mancherlei "bibeltreu" motivierte Kaltherzigkeit hier erscheint mir antichristlich.

      Daniela schrieb:

      Müssen wir jetzt auch als Adventisten alles annehmen und die Grundprinzipien die klar in der Bibel definiert sind über Boot werfen, nur weil die Welt sich in Liberalität übt?
      Nach dem, was in der Bibel definiert ist, hast du als Frau hier zu schweigen.

      Daniela schrieb:

      Warum versuchst du zwanghaft Homosexualität gut zu heißen kleinstein?
      Das ist nicht zwanghaft. Oder, doch: Es ist Menschlichkeit, die mich dafür streiten lässt, dass Menschen nicht aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung entrechtet und ausgegrenzt werden. Gerade und besonders nicht durch Christen.

      Daniela schrieb:

      Warum gibt es dann so viele Fälle von psychisch kranken KIndern die bei homosexuellen "Eltern" aufwachsen, wenn es doch in Ordnung ist?
      Psychisch kranke Eltern und Kinder gibt es ganz genauso und in gleicher Häufung bei angeblich so viel besseren heterosexuellen Ehen.
    • kleinstein schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Wo soll da der Kontext liegen?
      Wenn ich an Paulus denke fällt mir in dem Kontext vielleicht Eph 4,19 ein, oder 1 kor 6,9 bzw. 1 Tim 1,10 das hat einen klaren Bezug....
      In den Texten erkennen wir die göttlichen Prinzipien: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Und, zweitens: Als wahre Christen rennen wir nicht mehr dem Buchstaben hinterher, sondern sind vom heiligen Geist geleitet. Wir beantworten Lebensfragen mit dem, was das Herz sagt. Denn danach wird gerichtet!
      Dass Paulus noch nicht so weit war, diese Prinzipien auch auf das Verständnis von Homosexualität anzuwenden, ist schon daran klar, dass er auch Bestimmungen im Bezug auf den Umgang mit Frauen erließ, denen wir heute nicht mehr folgen können und wollen. Die Prinzipien aber bleiben. ...

      Das ist exegetisch Unfug, was Du da probierst.
      Vor Gott sind alle Menschen gleich, aber nicht jedes Verhalten ist von Gott gleich beurteilt.
      Was Paulus hinsichtlich der Gleichheit schreibt, bezieht sich (aus den Beispielen klar erkennbar) auf die Herkunft, nicht auf das Verhalten bzw. die sexuelle Orientierung. Wenn Deine These stimmen würde, dann könnten wir uns jeden Unrechtsbegriff sparen.
      Wir beantworten Lebensfragen nach dem was das Wort Gottes sagt, nicht unsere eigenes trügerisches Herz.
      Wenn Du bei allem was die moderne Gesellschaft für "gut" befindet meinst, die Apostel wären "noch nicht so weit" gewesen, dann kannst Du die Bibel in ethischen und moralischen Frage gleich für ungültig erklären.
      Liebe Grüße, Heimo
    • kleinstein schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die der Mensch macht, die aber vor Gott einfach Unrecht sind, ohne wenn und aber?
      Das ist nicht schwer zu akzeptieren. Aber im Fall von Homosexualität lohnt sich das Nachfragen bei Gott. Der angeblich biblische Umgang mit Homosexualität führt Menschen ins Leid. Es ist mir unverständlich, dass damit hier so geringschätzig umgegangen wird. Das ist wie früher: Da kommt ein Kranker des Weges, und die Leute fragen: Was hat er, oder was haben seine Eltern bloß getan? Und was tut Jesus? Er geht zum Kranken und vergibt ihm. Da kommt ein Ausgestoßener, und alle wenden sich ab. Nur Jesus nicht, er ist bei den Ausgestoßenen. Mancherlei "bibeltreu" motivierte Kaltherzigkeit hier erscheint mir antichristlich.

      Was willst Du mit dieser Argumentation sagen? Der Schwule oder die Lesbe ist krank?

      Jesus heilt übrigens Kranke und sagt dann: "Sündige hinfort nicht mehr, damit Dir nicht Schlimmeres widerfahre...". Jesus geht zu den Ausgestoßenen und sucht sie, soweit es um Sünde geht, zur Umkehr zu bewegen (siehe auch die Ehebrecherin).

      Nochmals, gesellschaftliche Toleranz wird von Christen kaum bekämpft, etwas das von der Bibel her klar definiert ist (die Ehe) umzudefinieren, da kann man als bibelgläubiger nicht mitgehen ohne Wesentliches zu verraten.

      Deine Begrifflichkeit von "christlich" orientiert sich offensichtlich an Deinem Herz, scheinbar aber nicht an der Offenbarung Gottes in der Bibel...
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • kleinstein schrieb:

      Daniela schrieb:

      Müssen wir jetzt auch als Adventisten alles annehmen und die Grundprinzipien die klar in der Bibel definiert sind über Boot werfen, nur weil die Welt sich in Liberalität übt?
      Nach dem, was in der Bibel definiert ist, hast du als Frau hier zu schweigen....

      Das ist billig polemisch und sachlich falsch - wir sind hier nicht im Gottesdienst!
      Liebe Grüße, Heimo
    • kleinstein schrieb:

      Daniela schrieb:

      Warum versuchst du zwanghaft Homosexualität gut zu heißen kleinstein?
      Das ist nicht zwanghaft. Oder, doch: Es ist Menschlichkeit, die mich dafür streiten lässt, dass Menschen nicht aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung entrechtet und ausgegrenzt werden. Gerade und besonders nicht durch Christen.

      Das ist auch nicht korrekt, denn wir sind heute nicht mehr in der Zeit de 3. Reiches.
      Wenn ein Homosexueller nicht einen gleichgeschlechtlichen Partner ehelichen kann, dann ist das eine Konsequenz der Tatsahe, dass EHE die Verbindung von MANN und FRAU ist, wenn sich zwei gleichgeschlechtliche Menschen "verpartnern" - oder wie immer man das nennt - wollen, dann ist das zwar Sünde, aber technisch möglich.

      Ich kann übrigens auch nicht sagen ich wäre diskriminiert, weil ich kein Kind gebären kann. Ich bin eben anders geschaffen, als meine Frau.

      Im Gegensatz zu der in unserer Welt satanisch propagierten "Gleichheit" hat GOTT den Menschen nicht GLEICH, jedoch GLEICHWERTIG geschaffen. Im Gegenteil mit der absurden Idee des "gleich", scheitern wir seit der französischen Revolution im politischen und gesellschaftlichen Bereich, trotz aller Anstrengungen und auch säkulare intelligente Menschen haben heute schon erkannt, welche verheerende Wirkung das "gleichmachen" von Mann und Frau in unserer Gesellschaft hat. Gott hat "verschieden" geschaffen! Nur der Mensch muss alles gleich und normiert machen, Gott kann auch in der Verschiedenheit und Vielfalt gerecht sein.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Auch wenn ich in deinen Augen eine unwürdige Frau bin:

      Ich möchte nur betonen, dass wir nicht den Menschen verurteilen sollten, sonder die Tat und diese ist eine Sünde.
      Das hat Jesus auch getan!!!

      Und warum hat Adam dann eine GEHILFIN bekommen? Um schön den Mund zu halt oder ?!
      Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand! Jesaja 41, 10 adventistslogosmiley142

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniela ()

    • Wissenschaftlich nicht eindeutig

      Daniela schrieb:

      Warum gibt es dann so viele Fälle von psychisch kranken KIndern die bei homosexuellen "Eltern" aufwachsen, wenn es doch in Ordnung ist?

      Vorsicht bei solchen Verallgemeinerungen. Zu dieser Thematik gibt es zahlreiche, meist widersprechende wissenschaftliche Studien. Bezeichnenderweise finden sich Hinweise auf Studien, die Nachteile von Kindern gleichgeschlechtlicher Eltern nahezu ausschließlich auf Internetseiten fundamentalistischer und evangelikaler Kirchen, es gibt aber durchaus auch Studien mit Hinweisen auf keine Nachteile solcher Kinder in der späteren Lebensbewältigung. Vielmehr hat die Qualität der Beziehung der Eltern positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • conradi schrieb:

      Vorsicht bei solchen Verallgemeinerungen. Zu dieser Thematik gibt es zahlreiche, meist widersprechende wissenschaftliche Studien. Bezeichnenderweise finden sich Hinweise auf Studien, die Nachteile von Kindern gleichgeschlechtlicher Eltern nahezu ausschließlich auf Internetseiten fundamentalistischer und evangelikaler Kirchen, es gibt aber durchaus auch Studien mit Hinweisen auf keine Nachteile solcher Kinder in der späteren Lebensbewältigung. Vielmehr hat die Qualität der Beziehung der Eltern positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern.


      Und deine Feststellung kommt woher?
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1