Die Hansalösung - ein kritisches Gedicht

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    • Die Hansalösung - ein kritisches Gedicht

      Man muss dem Gedicht nicht zustimmen aber einzelne Bereiche erkennt doch irgendwie jeder irgendwie(egal auf welcher Seite er nun stehen mag).

      Die HANSA

      Bayern, Hessen, hört mal zu,
      drückt euch irgendwo der Schuh,
      weil es bei euch Leute gibt,
      deren Predigt ihr nicht liebt,
      weil sie solche Dinge sagen,
      die euch liegen schwer im Magen?

      Oder in Berlin, Westfalen,
      leidet ihr geheime Qualen,
      weil ein Glied ´ne Predigt hält,
      die dem Vorstand nicht gefällt?
      Hier in Hansa weiß man Rat,
      schreitet selbstbewusst zur Tat.

      Ist ein Sprecher nicht bequem?
      Ist doch alles kein Problem!
      Ab jetzt gibt es „Hansa-Plast“,
      auf das Übel angepasst:
      Einfach zugeklebt der Mund,
      und schon läuft es wieder rund.

      Redet jemand von Gericht?
      Nein, ab jetzt gibt’s sowas nicht!
      Das macht Angst, das darf nicht sein.
      Lass das Thema einfach sein.
      Streich’s aus dem Vokabular
      und schon läuft es wunderbar.

      Bist du angepasst und glatt,
      keiner ein Problem mehr hat.
      Red‘ von sanften, netten Dingen,
      lass ‘ne Stunde Lobpreis singen,
      den Konsens nur sollst du suchen,
      Friede, Freude, Eierkuchen.

      Hätte Jesus heut´ gelebt,
      man hätt´ ihm den Mund verklebt
      mit dem „Hansa-Plast“ für solche
      nichts als angstbesetzte Strolche,
      die sich wagen zu berichten,
      dass die Zukunft ja mitnichten
      rosarot und lächelnd winkt,
      sondern rot das Warnlicht blinkt,
      dass die Zeiten schlimmer werden,
      dass hier Trübsal kommt auf Erden,
      wie sie niemand je gesehen,
      dass hier Dinge soll’n geschehen,
      die die Gläub‘gen schaudern lassen,
      dass die Welt uns wird so hassen,
      dass selbst Eltern, Brüder, Schwestern,
      uns verraten und verlästern,
      und uns bringen große Not,
      uns gar liefern in den Tod!

      Red‘ nicht über solche Sachen,
      plauder lieber was zum Lachen,
      lieber Sand ins Auge streuen,
      denn sonst könntest du’s bereuen,
      weil nen Streifen „Hansa-Plast“
      man dir über’s Maul verpasst.

      Sage nie: Das ist die Wahrheit!
      Meide solche Art von Klarheit,
      denn das ist doch arrogant,
      elitär – intolerant,
      andern ein Korsett aufzwängt
      und den freien Geist einengt.

      Predigst du gern Vollkornnahrung?
      So zum Beispiel Offenbarung?
      Du begibst dich in Gefahr,
      denn, das ist doch jedem klar,
      lauern dort an allen Ecken,
      Themen, die den Argwohn wecken,
      sage nie, was Sache ist!

      Doch am allerschlimmsten ist
      die „Verschwörungstheorie“,
      halt dich fern, bekämpfe sie!
      All das woll’n wir nicht mehr hören,
      könnte die dort draußen stören.
      Ganz korrekt politisch richtig,
      „immer mit dem Strom“ ist wichtig.

      „Spekulieren“ ist gefährlich!
      Aber sei’n wir doch mal ehrlich:
      Offenbarung, ernst genommen,
      lässt uns zu dem Schlusse kommen,
      dass es einen Feind dort gibt,
      der die Wahrheit gar nicht liebt,
      der auf Biegen und auf Brechen,
      möchte sich an Christus rächen,
      möchte die vollends vernichten,
      die sich nach der Bibel richten.

      Die Beschreibung lässt erkennen,
      wer dort ist als Feind zu nennen.
      Doch du solltest dazu schweigen,
      bloß nicht auf den Täter zeigen,
      denn dann kriegst du eins verpasst
      von dem guten „Hansa-Plast“.

      Das willst du doch nicht riskieren,
      solltest lieber brav parieren.
      Rede über Allgemeines.
      Offenbarung bleibt Geheimes,
      hat uns nicht zu interessieren!
      Lasst uns ganz neu definieren,
      was denn unser Auftrag ist,
      welche Botschaft Standard ist,
      alles was uns unterscheidet,
      man als Predigt nicht mehr leidet,
      denn es könnte jemand stören.

      Wir woll’n Zuckerwatte hören!
      Rumgeplapper, süß und hohl.
      Hauptsache, wir fühl’n uns wohl.
      Ab jetzt gibt’s nichts mehr zu quengeln,
      Schluss mit „Botschaft von drei Engeln“!
      Sag uns nichts, was uns nicht passt,
      ja, zum Glück gibt‘s „Hansa-Plast“.

      Doch es ist nicht nur sehr wichtig,
      dass du selbst tust, was ist „richtig“,
      du musst streng auch überwachen,
      was die anderen so machen,
      was sie lesen, was sie schauen.
      Kannst du deinem Freund noch trauen?

      Denn was er dir dort empfiehlt,
      v‘leicht die rosa Brille stiehlt?
      Dich versetzt in Angst und Schrecken?
      Könnt dich aus der Scheinwelt wecken!
      Deine heile Welt vernichten!
      Deine Illusionen sichten!

      Dir dein Paradigma wenden!
      Deinen Dämmerschlaf beenden!
      Dir die Kuscheldecke rauben!
      Deinen süß-naiven Glauben …
      Hilfe! Haltet diesen Dieb!
      Weil er geistlich Missbrauch trieb!
      Darf man sagen, was man denkt?
      Oder wird man dann gehenkt?

      Besser nicht den Kopf riskieren
      und mit Pseudonym signieren!
      Sonst gibt es statt „Hansa-Plast“
      V’leicht sogar „Gemeindeknast“.
      Als loyal gilt nur, wer brav
      trottet hinterher als Schaf.

      Nicht wer seinen Kopf einsetzt
      und ein Fragezeichen setzt.
      Wie lang soll es noch so gehen,
      bis wir eine Umkehr sehen?
      Bis wir wie in früh’ren Zeiten
      lassen uns vom Geiste leiten?

      bis wir echte Freiheit leben,
      niemand einen Maulkorb geben,
      niemandem das Wort verbieten,
      und von oben ihm gebieten,
      wann und wie und wo er spricht
      was er redet und was nicht?

      Klar – ganz biblisch muss es sein
      und nicht babylon’scher Wein.
      Doch was hier läuft – mal ganz bös –
      ist schlicht nur noch skandalös!
      Wie lang woll’n wir das ertragen,
      bis wir ALLE mal was sagen?



      Amica Libertatis
      7.2.2013
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Klingt wie die Stimme der Übrigen, die haben auch solche Meisterdichter und meinen ihre Anklagen der eigenen Brüder (um nicht zu sagen Dreckschleuderei) kämen dann eleganter rüber... :sad:

      Allerdings - ganz allgemein gesprochen - gereimter Unsinn bleibt Unsinn...


      Sachlich betrachtet ist es nämlich so, dass die die Verantwortung tragen auch verantwortlich sind, was gepredigt wird. Und wenn das den Geschwistern nicht Recht ist, dann gibt es Verbandskonferenzen mit -wahlen, wo sie einen Kurswechsel suchen können...

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • kleinstein schrieb:

      Baptist schrieb:

      Wir woll’n Zuckerwatte hören!
      Rumgeplapper, süß und hohl.
      Hauptsache, wir fühl’n uns wohl.

      Dass "Amica Libertatis" das Evangelium als "Rumgeplapper" bezeichnet, sagt ja schon alles. Ich mag mir von ihrer Art von Religiösität keine Scheibe abschneiden, echt nicht...


      Wenn Leute für das, was sie meinen, nicht mit ihrem Namen einstehen können (aber den Mund aufreissen), sollte man sie ohnedies konsequent ignorieren. :patsch:
      Liebe Grüße, Heimo
    • Anonyme Schreiben einfach ignorieren?

      HeimoW schrieb:

      Wenn Leute für das, was sie meinen, nicht mit ihrem Namen einstehen können (aber den Mund aufreissen), sollte man sie ohnedies konsequent ignorieren.
      Es gibt durchaus gute Gründe, die jemanden veranlassen, anonym ein Gedicht zu schreiben, vor allem dann, wenn man mit heftigen Reaktionen und Beschimpfungen rechnen muss. Im Übrigen hat selbst der Lektor von "Adventisten heute", nämlich Werner Lange" davon Gebrauch gemacht, als er einen Artikel im Adventecho veröffentlichte, wo es um die Frage des Antichristen ging. - Und diese Anonymität wurde auch begründet, auch war sie hochoffiziell.
      Ein anonymes Gedicht besitzt den großen Vorteil, dass man sich nicht so sehr mit der Person, sondern der Sache und dem Anliegen beschäftigt. Jedenfalls finde ich den "Maulkorberlass" der Hansa-Vereinigung skandalös. Hier schiebt sich die Leitung zwischen Gott und dem Prediger. Prediger müssen manchmal unangehme Themen anschneiden, ja Gott erwartet es sogar von ihnen. Ob es um bestimmte Sünden geht oder gottfeindliche Mächte die uns verführen. So etwas, wie in der Hansa-Vereinigung hat es m. E. bisher noch nicht gegeben. Und wer beurteilt, was verletzend, was Missbrauch und was angstbesetzt ist. Und warum soll ein Prediger nicht auch über sogenannte "Verschwörungstheorien" predigen dürfen, wenn er klare Beweise für die Richtigkeit dieser angeblichen Theorie besitzt? Ein gutes Beispiel bieten die angeblichen Terroranschlage gegen das World Trade Center 2001. Wenn 40 Prozent der Amerikaner nicht mehr an die offizielle Version glauben und über eintausendfünfhundert Ingenieure und Architekten einen Verein bilden und eine neue Untersuchung fordern, weil nachgewiesenermaßen, die Türme nur durch Sprengung zusammengestürzt sind, ist dies keine Theorie mehr, sondern Wahrheit, auch wenn die Mainstreammedien darüber hinwegsehen, aus welchen Gründen auch immer.
      Solcherart Dinge oder auch über Freimaurerei sollte doch jeder Redner die Freiheit besitzen, zu reden - und so war es bisher auch ohne Probleme gegangen. Weil der STA-Leitung die Themen von W. Veith nicht genehm waren, werden sogleich im Rundumschlag-Verfahren die Prediger einer ganzen Vereinigung verdonnert, nicht über solche Dinge zu reden.
      Jedenfalls finde ich das Gedicht nicht nur sehr treffend und gelungen gereimt - auch scheint der Dichter oder die Dichterin eigene Erfahrungen wiederzugeben, die man durchaus nachvollziehen kann -, sondern auch sehr hilfreich und sehr gut, den "Maulkorberlass" noch einmal gründlich zu überdenken. Natürlich freut sich die Gemeinschaftsleitung, wenn wir all dies einfach ignorieren, und die Freude ist noch größer, wenn ohne Hinterfragung und Nachdenken alles geschluckt wird, was von Oben kommt. Bessere Mitläufer kann sich eine diktatorische Regierung kaum wünschen.
      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Neo-Apostel ()

    • RE: Anonyme Schreiben einfach ignorieren?

      Neo-Apostel schrieb:

      Jedenfalls finde ich den "Maulkorberlass" der Hansa-Vereinigung skandalös. Hier schiebt sich die Leitung zwischen Gott und dem Prediger.

      Ich kenne den Erlass nicht, solange jemand von der Kirche der STA angestellt und bezahlt ist, muss er innerhalb der Grenzen predigen, die die Kirchenleitung vorgibt. Wenn er das nicht will oder kann, muss er einen anderen Dienstgeber suchen - das ist trivial und klar. Darüberhinaus wäre es eine Pflichtverletzung der zuständigen Leitungsorgane wenn sie so etwas zulassen würden.

      Neo-Apostel schrieb:

      Und warum soll ein Prediger nicht auch über sogenannte "Verschwörungstheorien" predigen dürfen, wenn er klare Beweise für die Richtigkeit dieser angeblichen Theorie besitzt? Ein gutes Beispiel bieten die angeblichen Terroranschlage gegen das World Trade Center 2001. Wenn 40 Prozent der Amerikaner... weil nachgewiesenermaßen, die Türme nur durch Sprengung zusammengestürzt sind, ist dies keine Theorie mehr, sondern Wahrheit,
      Weil das erstens nichts mit dem Evangelium zu tun hat, weil für den Glauben der Menschen an Jesus keinerlei Relevanz besteht. Und zweitens auch wenn mehr als 40% der Amerikaner nicht an die "offizielle" Version glauben sollten, bedeutet das noch lange nicht, dass die angebotenen unsinnigen Theorien deshalb die Wahrheit wären. Es ist nicht Wahrheit und schon gar nicht bewiesen. Woher hast Du die Kompetenz eine von den Medien verschwiegene Wahrheit über einen technischen Sachverhalt zu erkennen? Ich halte die die solche Theorien anhängen für ziemlich naiv, um es höflich auszudrücken. Und im Gegensatz zu den Meisten hier war ich damals nicht nur in den USA sondern habe auch den Schadensort persönlich mehrfach besichtigt und kenne die Situation aus eigenem Augenschein, sowie persönlich Menschen die das Ereignis erlebt haben. Also wenn bei uns in der Gemeinde ein Prediger mit solchem Unfug anfangen würde, er hätte (nicht nur bei mir) einen schweren Stand. Er würde seine Glaubwürdigkeit vollständig verwirken. Ich weiß nicht ob ich Mitleid haben soll, mit jemandem der solchen Unfug glaubt, oder Zorn empfinden, weil solcher Unfug in unsere Gemeinde um sich greift.

      Neo-Apostel schrieb:

      Weil der STA-Leitung die Themen von W. Veith nicht genehm waren, ...
      Es ist nicht "nur" die Leitung, ist gegen eine solche Vermengung von biblischer Wahrheit und persönlichem Glauben an Verschwörungstheorien. Es wäre eine Schande für unsere Kirche, wenn sie sich von solchen Umtrieben nicht distanzieren würde.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Baptist schrieb:

      dass die Zeiten schlimmer werden,
      dass hier Trübsal kommt auf Erden,
      wie sie niemand je gesehen,
      dass hier Dinge soll’n geschehen,
      die die Gläub‘gen schaudern lassen,
      dass die Welt uns wird so hassen,


      Ist für mich auch eine Enschuldigung jede Weisheit und Klugheit über Bord zu werfen
      und unablässig ,wie bekannt, von Generation zu Generation, Angst zu verbreiten.

      Was das mit Gottes frohen Botschaft der Erlösung aus Gnade zu tun hat,ist mir schleierhaft?
      Das die Liebe erkalten wird liegt auch daran, das wir diesen Blödsinn evangelisieren und nicht die Liebe mit Jesus leben!
      Kein wunder das die Welt uns hassen wird...
    • Bogi111 schrieb:

      Kein wunder das die Welt uns hassen wird...

      ich glaub da irrst du dich.
      Dass die Welt die Nachfolger hassen wird liegt nicht an den Missionsmethoden.
      Es ist zum einen die Wahrheit die das Böse gegen Gottes wahre Nachfolger aufbringt.

      Egal welche Mission wir betreiben werden, solange Menschen die biblische Wahrheit verkündigen werden sie Feinde haben und das liegt nicht an der Methode.
      Sonst hätte Christus ja auch was falsch gemacht, hat er aber nicht.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Bogi111 schrieb:

      Das eben Glauben viele von sich.
      Dazu sind wir aber nicht aufgerufen sondern sie zu Leben.

      Leben und die Wahrheit bekennen gehören zueinander.
      Das kann man nicht trennen sonst bleibt nur ein Humanist übrig der keine Botschaft hat.

      Natürlich sind die Nachfolger Jesu dazu aufgerufen die Wahrheit und die Lehren Jesu Christi zu "missionieren".
      Das Wort Gottes ist der Grund und das Ziel bzw. sollte es sein warum wir unseren Glauben leben UND durch Jesus bezeugen.

      Die Bibel ist mehr als das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Baptist schrieb:


      Leben und die Wahrheit bekennen gehören zueinander.
      Das kann man nicht trennen sonst bleibt nur ein Humanist übrig der keine Botschaft hat.

      Natürlich sind die Nachfolger Jesu dazu aufgerufen die Wahrheit und die Lehren Jesu Christi zu "missionieren".
      Das Wort Gottes ist der Grund und das Ziel bzw. sollte es sein warum wir unseren Glauben leben UND durch Jesus bezeugen.

      Die Bibel ist mehr als das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter.


      Baptist, meiner Meinung nach hast du Recht, aber macht es nicht einen Unterschied welche Themen man gerade anspricht? Welche Wahrheit steckt in der Bibel, welche Wahrheit in der Offenbarung und wie viel Wahrheit bleibt noch übrig, wenn es um irgendwelche Spekulationen und Verschwörungstheorien geht? Nicht jeder Mensch hat die Reife, sich mit allen Themen angemessen, nämlich eben in unterschiedlicher Art und Weise beschäftigen zu können.

      Ich habe es schon öfters geschrieben, ich kenne einen Glaubensbruder, der mir sehr viel bedeutet hat, mit dem aber nicht nur ich große Probleme gehabt habe. So oft würde ich mir wünschen, nur einmal im Leben könnte man die Uhr zurückdrehen und gewisse Dinge und Situationen noch einmal erleben und abhandeln. Erst nach dem unaufhaltsamen Bruch habe ich so viele Dinge gelernt und so viel Einblick in gewisse Denkweisen erhalten, dass ich erst jetzt verstehe, was diesen Menschen so verzweifelt und für seine Umwelt häufig so böse hat werden lassen, dass ihn gänzlich Außenstehende freundlich formuliert für einen kompletten Sonderling halten.

      Man kann sich mit vielen Dingen im Leben beschäftigen, wenn man ausreichend Distanz wahrt und sich nicht gleich hineinsteigert. Kann es nicht sein, dass die Leitung aus einem Verantwortungsgefühl heraus handelt und gewisse Dinge nicht tolerieren möchte, weil die Menschen, denen diese sogenannten Wahrheiten präsentiert werden, nicht ausreichend unterscheiden können, wie dünn das Eis ist, auf dem diese Wahrheiten daherkommen? Weißt du, was ich meine? Nehmen wir den so häufig genannten Prof. Veith als Beispiel und beschäftigen wir uns in diesem Thread nur mit der für mich hier wichtigen Frage: Werden nach Veranstaltungen mit Prof. Veith systematisch Feedbackschleifen eingezogen? Wird mit den anwesenden Personen darüber gesprochen, wie sie den Vortrag erlebt haben, was sie daraus für zu Hause mitnehmen, wie nahe gewisse Dinge Zuhörern gegangen sind etc. Ich glaube, es wäre ein sehr großer Fortschritt, wenn man die Kommunikation über gewisse Dinge auf die Metakommunikationsebene verlagern würde, und dabei alle Beteiligten die Motivation ihres Handels darlegen könnten. Vielleicht ist sich die von euch kritisierte Leitung einfach bewusst, dass man Glauben behutsam vermitteln muss und so, dass die Zuhörer das Gehörte in jedem Fall immer verdauen können. In einer Gemeinde gibt es ja eine sehr inhomogene Zuhörerschaft. Du predigst auch, hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, was sich die Zuhörer nach Hause mitnehmen und wie es ihnen dabei geht, wenn die Kognitionen, die du in die Predigt einfließen hast lassen, ihre Wirkung entfalten?

      Dieser Glaubensbruder hat mir einmal geschrieben, alles in seinem Leben ist schwarz, sein Leben ist der Zeitabschnitt zwischen ungefragt geboren werden und irgendwann einmal sterben zu müssen. Nach diesem Chat konnte ich tagelang nicht schlafen und habe gegrübelt, woran es liegen könnte, dass es zu so einer scheinbaren Perspetivlosigkeit gekommen ist. Mein Glaube spielt sich auf einer ganz anderen Ebene ab, bei mir gibt es so viel Hoffnung, so viel Optimismus, so viel Zugehen auf andere Menschen, ich schöpfe aus dem Glauben so viel Kraft und beschäftige mich auch mit vielen Dingen im Glauben, die nicht so schön und verheißungsvoll sind, aber die Herangehensweise ist eine ganz andere. Mich lähmt keine Angst, ich habe ein Vertrauen in Gott, dass ich alles, was mit mir unter Umständen passieren wird, mit Gottes Hilfe aushalten werde, und daher lebe ich und sitze nicht gedanklich im Luftschutzbunker und zehre von den Vorräten, die ich dort angesammelt habe.
    • Wasser predigen und Wein saufen

      Das Gedicht ist nicht schlecht - könnte im Sprachrhytmus aber an einigen Strellen noch deutlich bessers ein.
      Ich finde die Wortspiele ganz gelungen muß aber darauf hinweisen, daß da einige grobe logische Schnitzer und Manipulationen enthalten sind.

      Es wird generell eine Rede- und Predigt-Freiheit gefordert - gleichzeitig wird der Leitung aber vorgeschrieben was sie tun darf und was nicht: nämlich ihre Verantwortung wahrnehmen und ein Redeverbot erteilen!

      Das ist "Wasser predigen und Wein saufen"!
      Das ist Propaganda und Manipulation!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Prüfet aber alles und das Gute behaltet!

      HeimoW schrieb:

      Weil das erstens nichts mit dem Evangelium zu tun hat, weil für den Glauben der Menschen an Jesus keinerlei Relevanz besteht. Und zweitens auch wenn mehr als 40% der Amerikaner nicht an die "offizielle" Version glauben sollten, bedeutet das noch lange nicht, dass die angebotenen unsinnigen Theorien deshalb die Wahrheit wären. Es ist nicht Wahrheit und schon gar nicht bewiesen.
      Zunächst: Die USA wird in Offenbarung 13 beschrieben und es ist auch von der "Drachenstimme" die Rede, die wir als Intoleranz und Verfolgung deuten. So können auch solche Vorgänge wie 2001, die offiziell als Terroristenanschlag deklariert wurden, wo etwa 3000 Menschen umkamen, durchaus einen Aspekt darstellen, um die biblische Aussagen zu untermauern. Außerdem habe ich den Eindruck - auch wenn Du dir dies persönlich angesehen hast, und damit kennst Du noch nicht die Hintergründe -, dass Du dich damit noch gar nicht intensiv auseinandergesetzt hast. Obwohl ich nur eine Bauschlosserlehre (also auch mit Schmieden, Schweißen zu tun hatte, und auch gelehrt bekam, bei welchen Temperaturen Stahl schmilzt) absolviert habe und kein Ingenieur oder Architekt bin, sind die Aussagen dieser Fachleute ganz eindeutig. Der Stahl, aus dem die Eisenträger dieser feuersicheren Gebäude erbaut wurde, schmilzt erst bei etwa 1.500 Grad Celsius und das Kerosin entwickelt nur eine Hitze von etwa 1000 Grad - wie sollen dann die Twin-Tower in Fallgeschwindigkeit in sich zusammenstürzen (was es übrigens noch nie bei derartigen Konstruktionen und selbst bei tagelangen Bränden gegeben hat) - zudem war in den Turm 7 überhaupt kein Flugzeug hineingeflogen und dennoch stürzte dieser in Fallgeschwindigkeit in sich zusammen. Ich glaube, wir sind sogar sehr naiv, die offizielle Version nur deshalb zu glauben, weil sie so abgegeben und in den großen Medien veröffentlicht wurde. Aber aus dem Alter, jedes Märchen zu glauben, sollten wir gerade in dieser kritischen Zeit, entwachsen sein. Wer sich ein wenig mit diesen Dingen beschäftigt und diese prüft, wird schnell feststellen, was auch Fachleute und viele Zeugen bestätigen, die die Sprengungen selbst gehört und beschrieben haben (selbst die Sprengwolken kann man auf Videos sehen und Reste des Sprengmaterials wurden gefunden), dass dieser schnelle Zusammenfall nur durch gezielte Sprengung möglich ist. Wir sollten schon ernsthaft prüfen oder - wenn wir das nicht wollen - lieber dazu schweigen.
      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Neo-Apostel ()

    • @Neo-Apostel:

      Die Frage, die mich in diesem Zusammenhang beschäftigt: Was bedeutet es für dein Leben, deinen Glauben, dein Glaubensleben, ob es um die Vorgänge rund um den 11. September 2001 neue Untersuchungen gibt, wie wirken sich die von dir genannten Spekulationen aus etc.? Ich würde das gerne verstehen, warum das so wichtig ist.
    • Neo-Apostel schrieb:

      ... Der Stahl, aus dem die Eisenträger dieser feuersicheren Gebäude erbaut wurde, schmilzt erst bei etwa 1.500 Grad Celsius und das Kerosin entwickelt nur eine Hitze von etwa 1000 Grad - wie sollen dann die Twin-Tower in Fallgeschwindigkeit in sich zusammenstürzen (was es übrigens noch nie bei derartigen Konstruktionen und selbst bei tagelangen Bränden gegeben hat) - ...
      Schau doch, gerade als Schlosser solltest Du doch wissen, dass dieses Argument unhaltbar ist (um nicht zu sagen blöd)! Es ist völlig irrelevant, wann der Stahl schmilzt, relevant ist, wann er die Temperatur erreicht, bei der die Festigkeit so reduziert ist, dass die Statik des Gebäudes nicht mehr gesichert ist. Die Statik der beiden Türme war so bemessen, dass sogar die Fassadenenelemente aus Metall mittragen mussten, da der Kern alleine nicht stabil genug war, ein so hohes Gebäude ausreichend sicher zu tragen. Daher ist eine Erhitzung auf wenige 100°C (typischer Stahl verliert bei 300°C etwa die Hälfte seiner Zugfestigkeit, ich habe leider die Informationen zur Statik des WTC im Büro und daher die konkreten Daten nicht hier) in Verbindung mit der mechanischen Beschädigung des Brandschutzes eine sehr plausible Erklärung für die Einstürze - völlig unabhängig von der Schmelztemperatur des Stahls. Die sogenannten "Fachleute" die eine Korrelation zwischen Schmelztemperatur und Einsturz herstellen sind entweder keine Fachleute oder Lügner.
      Aber wir haben hier schon einen Thread (wo Du übrigens auch Bilder wegen Feuers eingestürzter Stahlgebäude sehen kannst, die ich selbst gemacht habe). Falls dich das interessiert, kannst Du dort nachlesen.

      Neo-Apostel schrieb:

      Wir sollten schon ernsthaft prüfen oder - wenn wir das nicht wollen - lieber dazu schweigen.
      Ich bahaupte: im Gegensatz zu allen anderen, die hier zum Thema posten habe ich einiges an fachlicher Kompetenz und eine Fülle von seriösen Informationen zu dem Thema. Darüber hinaus arbeite ich nun fast 30 Jahre einschlägig mit Brandschäden und -sicherheit, weiß daher was bei Bränden abläuft und was die Folgen sind - während hier sonst sogenannte Fachleute zitiert werden die nicht einmal sauber argumentieren (alleine das obige Beispiel zeigt wie blöd das noch dazu gemacht wird).

      Jeder soll dazu meinen was er will (ich hab nichts davon wenn Du Dich nicht täuschen lässt, von solchen absurden Theorien denn es ist nur Dein Nachteil) - solange er es nicht mit dem Evangelium vermengt.

      Daher ist es nicht skandalös, wenn die Vereinigung solche "Verkündigung" nicht zulassen will - sondern geradezu umgekehrt. Es wäre eine Pflichtverletzung, wenn man untätig zuschaut...
      (Wobei ich den inkriminierten Erlass nicht kenne, vielleicht ist er ungeschickt formuliert)
      .
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • HeimoW schrieb:

      Jeder soll dazu meinen was er will (ich hab nichts davon wenn Du Dich nicht täuschen lässt, von solchen absurden Theorien denn es ist nur Dein Nachteil)


      Wieso ist das sein Nachteil?
      Mir ist es mitlerweile egal wer wie wo dort damals irgendeine Verantwortung trägt. Ich glaube die offizielle Meinung auch nicht aber mir ist es mitlerweile egal.
      Die Bewegungen dazu wollen ja die Regierungen verändern (Protest Motzen usw.) aber ich weiß dass nur Christus alle Lügen hier auf Erden aufdecken wird.
      Mir als Christ bringt es nichts wenn ich mich pro (wie Heimo) oder contra zu einer Sache äußer da keine Stellungnahme einen weiter und näher zu Christus bringt.

      Ich glaubs nicht aber ich lass es liegen. Egal was nun ist (keine Ahnung ich kann keiner Seite irgendwie mehr was glauben) Jesus wird es aufdecken und wir werden erkennen dass es unwichtig war.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Immer wieder dieser Unsinn!

      Neo-Apostel schrieb:

      Ich glaube, wir sind sogar sehr naiv, die offizielle Version nur deshalb zu glauben, weil sie so abgegeben und in den großen Medien veröffentlicht wurde. Aber aus dem Alter, jedes Märchen zu glauben, sollten wir gerade in dieser kritischen Zeit, entwachsen sein.
      Ich habe eigentlich geglaubt, dass Verschwörungstheorien in einem eigenen Thread diskutiert werden müssen....
      Trotzdem eine Anmerkung zu Deiner Version: Der logistische Aufwand bei einer Sprengung wäre allein schon wegen der benötigten großen Zahl an Mitarbeitern und Fachkräften derart hoch, dass eine Geheimhaltung undenkbar wäre. Wenn man weis, wie lange und mit welchem Aufwand bewusste Sprengungen alter Türme und Hochhäuser vorbereitet werden, so ist die Annahme einer "heimlichen" Sprengung der 400m hohen Türme in New York wirklich blanker Unsinn. So ein Aufwand für eine bewusste Sprengung ließe sich nicht einmal in Nordkorea vertuschen.
      mit lieben Grüßen
      conradi