Gleichstellung Homosexueller Paare

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    • freudenboten schrieb:

      Lustig/spaßig hier. Trotzdem auch ein ernstes Thema, oder?

      Was ist spaßig?
      Meinst du, ich habe meine Ausführungen spaßig gemeint? Keineswegs. Bitter trifft es eher.

      freudenboten schrieb:

      Weshalb hier Homophilie noch nicht angedeutet wurde, lässt sich vielleicht im Hinblick auf Römerbrief 1:18.ff. erahnen.

      Ich verstehe den Satz nicht. Vielleicht kannst du das erläutern.

      Ich musste erstmal Homophilie googlen: die Zuneigung zu dem, was einem gleich ist. (Was ist damit? Und was hat es mit Römer 1,18 zutun?)
      Doch bevor wir das vertiefen, einfach nochmal der Hinweis: wir reden (mal wieder) über Dinge.
      Wir reden über die Beweggründe von Zuneigung, ob sie naturell sind, ob es gezüchtet oder erzogen ist, ob und wie man es lenken und umgehen könne, und dergleichen.

      Seit Philoalexandrinus einmal zu diesem Thema Jesus zitierte, habe ich viel darüber nachgedacht und sehe es nun anders als zuvor.
      "Manche sind von Geburt der Ehe verschnitten; manche werden verschnitten; manche verschneiden sich selbst um des Himmelreiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es."
      - Das kann man sowohl physiologisch deuten wie auch seelisch (eine physiologische Zerschneidung um des Himmelreiches willen würde Jesus wohl kaum so beiläufig durchgehen lassen, denke ich).

      Fakt ist: wir haben zwei, bzw. drei Texte zu dem Thema. Man muss mal das Gewicht, das die Bibel offensichtlich darauf legt abwägen gegen das Gewicht, dass Gemeinden und "Christen" darauf legen; da ist gar kein Verhältnis.

      Wir haben zwei Stellen im Gesetz und eben den Römerbrief.
      Das alte Stammesgesetz spielt für mich persönlich ohnehin keine Rolle, also lass ich das dort, wo es hingehört: im damals. (Von Frauen ist dort übrigens nicht die Rede, denn es ging um "vergeudeten" Samen)
      Im Römerbrief ist deutlich von der heidnischen Society die Rede: Männer nahmen sich Lustknaben, um sich mal auszuprobieren, die edlen Frauen probierten Mädchen aus, und umgekehrt (die waren überhaupt nicht homosexuell!); so heißt es denn auch daraufhin "Unzüchtige, Knabenschänder, etc."
      - Von dem homosexuell empfindenden Menschen, den wir hier diskutieren und beurteilen, ist da keine Rede. Man kann auch davon ausgehen, dass Paulus überhaupt nicht wusste, was das eigentlich ist.
      Man kannte so etwas nicht. Männer heiraten Frauen, zeugen mit denen Kinder, und ansonsten probiert man halt so rum; das ist keine Homosexualität.

      Jesus sagt im obigen Text: "Wer es fassen kann, der fasse es."; mehr sagt er nicht. Es ist nicht das Thema in einer Gesellschaft und unter Zuhörern, die allesamt jüdisch geprägt und sozialisiert sind.

      Wie gesagt: was Kirchen und Gemeinden aus dem Thema Sexualität gemacht haben und bis heute machen, ist vollkommen unverhältnismäßig zur Schrift.
      Und was sie mit Homosexuellen gemacht haben ist schlicht und einfach Sünde. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Lustig/spaßig hier. Trotzdem auch ein ernstes Thema, oder?
      Was ist spaßig?
      Meinst du, ich habe meine Ausführungen spaßig gemeint? Keineswegs. Bitter trifft es eher.

      freudenboten schrieb:

      Weshalb hier Homophilie noch nicht angedeutet wurde, lässt sich vielleicht im Hinblick auf Römerbrief 1:18.ff. erahnen.
      Ich verstehe den Satz nicht. Vielleicht kannst du das erläutern.

      Ich musste erstmal Homophilie googlen: die Zuneigung zu dem, was einem gleich ist. (Was ist damit? Und was hat es mit Römer 1,18 zutun?)
      Doch bevor wir das vertiefen, einfach nochmal der Hinweis: wir reden (mal wieder) über Dinge.
      Wir reden über die Beweggründe von Zuneigung, ob sie naturell sind, ob es gezüchtet oder erzogen ist, ob und wie man es lenken und umgehen könne, und dergleichen.

      Seit Philoalexandrinus einmal zu diesem Thema Jesus zitierte, habe ich viel darüber nachgedacht und sehe es nun anders als zuvor.
      "Manche sind von Geburt der Ehe verschnitten; manche werden verschnitten; manche verschneiden sich selbst um des Himmelreiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es."
      - Das kann man sowohl physiologisch deuten wie auch seelisch (eine physiologische Zerschneidung um des Himmelreiches willen würde Jesus wohl kaum so beiläufig durchgehen lassen, denke ich).

      Fakt ist: wir haben zwei, bzw. drei Texte zu dem Thema. Man muss mal das Gewicht, das die Bibel offensichtlich darauf legt abwägen gegen das Gewicht, dass Gemeinden und "Christen" darauf legen; da ist gar kein Verhältnis.

      Wir haben zwei Stellen im Gesetz und eben den Römerbrief.
      Das alte Stammesgesetz spielt für mich persönlich ohnehin keine Rolle, also lass ich das dort, wo es hingehört: im damals. (Von Frauen ist dort übrigens nicht die Rede, denn es ging um "vergeudeten" Samen)
      Im Römerbrief ist deutlich von der heidnischen Society die Rede: Männer nahmen sich Lustknaben, um sich mal auszuprobieren, die edlen Frauen probierten Mädchen aus, und umgekehrt (die waren überhaupt nicht homosexuell!); so heißt es denn auch daraufhin "Unzüchtige, Knabenschänder, etc."
      - Von dem homosexuell empfindenden Menschen, den wir hier diskutieren und beurteilen, ist da keine Rede. Man kann auch davon ausgehen, dass Paulus überhaupt nicht wusste, was das eigentlich ist.
      Man kannte so etwas nicht. Männer heiraten Frauen, zeugen mit denen Kinder, und ansonsten probiert man halt so rum; das ist keine Homosexualität.

      Jesus sagt im obigen Text: "Wer es fassen kann, der fasse es."; mehr sagt er nicht. Es ist nicht das Thema in einer Gesellschaft und unter Zuhörern, die allesamt jüdisch geprägt und sozialisiert sind.

      Wie gesagt: was Kirchen und Gemeinden aus dem Thema Sexualität gemacht haben und bis heute machen, ist vollkommen unverhältnismäßig zur Schrift.
      Und was sie mit Homosexuellen gemacht haben ist schlicht und einfach Sünde. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
      Ich darf orrigieren / wiederholen :


      Im At gibt es zweimal ein Verbot unter vielen anderen : 3. Mose 18,22. und ein ezewite, knappe Ablehnung. (wer hält sich heuet - wird heute dazu angehalten, auch den Ver19 der genannten Stelle i Auge z haben ?

      Das erste Kapite des Römerbriefes beschreibt mir eine römische Oberschicht, welche sich so benahm, wie Martial in seienen epigrammen es beschreibt udn wir es heute in der Regenbogepresse angeboten bekommen..

      Nach Jahtzehnten ( ! ) der Suche fand ich die Illustration zu den bekannten Paulustexten : Philo alexandrinus, Sec.leg III, 36 - 43 in :Jürgen Becker : Annäherungen -zur urchristlichenTheologiegeschichte und zu m Umgang mit ihren Quellen. de Gruyter, Berlin New York 1995. : die Darstellung eine Luxusnobelknabenprostittion i griechischen Hafenstädten. _ die Paulustexte zu generalisierenist etw so, wie wenn man aller frhen Christen denm Textilgewerbe zuschriebe - Aquila und Priscilla, und Lydia..

      Zudem werden in der Antihomphilenkampagne - mit dem Argument :"Gutt schuf sie, einen MAn und ein Weib" alle anderen Abweichungen - beiseiteelassen : dDie Transsexuellen, die Intersexuellen, die sexellen, dias Down - Syndrom, das Klüver Bucy - Syndrom - - - Oetsrereicher mögen sich vorstellen,wie unnsere Hierarchie den Fakk Erik(a Schinegger behnadelt hätte. - - -Und enuerlich hat eine Montessori Schule hierorts eine etwa achtjährige Schülerin hinausgeworfen, da sie nun - nach endlosen Tests, Diagnosen - - gerichtliche Zustimmung - - durch eiene letzten cchirurgiscen eingriff ein Mädchen geworden war..Was täte der GemeindeausschussAusshuss da sagen ?

      s gibt mehrDing auf Erden, asl sich unsere Schulweisheit träumen läst - und mehr Probleme, für dei ein Bibeltext (Proof Text Method") ganz einfach alsAntwort hingeworfen werden kannn.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Seele1986 schrieb:




      Wie gesagt: was Kirchen und Gemeinden aus dem Thema Sexualität gemacht haben und bis heute machen, ist vollkommen unverhältnismäßig zur Schrift.
      Und was sie mit Homosexuellen gemacht haben ist schlicht und einfach Sünde. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

      Finde ich gut, daß es mal so herum gesehen und gesagt wird!
    • Seele schrieb:
      Männer heiraten Frauen, zeugen mit denen Kinder, und ansonsten probiert man halt so rum; das ist keine Homosexualität.
      ====> Also doch der Satz : >> Ein bisschen Bi schadet nie!<<?

      Praktizierte Homosexualität ist nach Paulus in Römer 1,26f. widernatürlich - was es auch in meinen Augen ist und bleibt und damit Sünde und Ver -sündigung an Gottes Schöpfungsordnung! Entweder wir nehmen die Bibel im Wortlaut wahr oder wir folgen dem "Mainstream" und dem Zeitgeist!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Praktizierte Homosexualität ist nach Paulus in Römer 1,26f. widernatürlich - was es auch in meinen Augen ist und bleibt und damit Sünde und Ver -sündigung an Gottes Schöpfungsordnung!
      Das ist die Wiederholung eines Lehrsatzes, wie du sagst "in deinen Augen";
      und ich weise, wie gesagt, darauf hin, was man damit sagt:
      Du sagst damit einem Menschen, dass er seiner Natur und seinem Wesen nach (die Gott geschaffen hat), von Gott nicht gewollt und schlecht ist.
      Der Zusatz "aber nur, wenn du es praktizierst" ist eigentlich hinfällig, denn das würde heißen, ein Mensch darf keine Zärtlichkeit und Körperlichkeit haben.

      Das, Norbert, sind die beiden Aussagen, die gemacht werden, und man muss sich irgendwann einmal fragen, ob man mit seinem Denken nicht auf enorme Widersprüche zu dem stößt, was man eigentlich fühlt und wahrnimmt. Die Abwälzung auf den Dritten ("Gott hat das gesagt") ist kindisch und falsch. Damit kannst du alles tothauen, was dir unrein scheint, wie die Geschichte zeigt. Wir haben ja einige Profis darin hier.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Kirche muss nicht dem Staat hinterherlaufen!

      Hallo Seele1986, lieber Simon!
      Du hattest geschrieben:. ..... denn das würde heißen, ein Mensch darf keine Zärtlichkeit und Körperlichkeit haben. ....

      Natürlich darf man das haben aber doch in erster Linie zwischen Mann und Frau.

      Mir ist es übrigens als Liberaler Mensch an-und-für-sich egal, ob jemand schwul oder lesbisch ist aber vom biblischen Standpunkt aus ist es wider die Natur halt widernatürlich wie Paulus schreibt - unnatürlich - eben nicht "normal" - d.h. "Nicht der Norm entsprechend"! Dabei will ich damit nicht sagen, dass wie es früher gesagt wurde , die Homosexualität eine Geisteskrankheit ist. Ich kann mir nicht vorstellen mit einem Mann Zärtlichkeiten auszutauschen, auch das "BI-SEIN" erscheint mir nicht sehr erstrebenswert zu sein.

      Die Kirche muss nicht dem Staat hinterherlaufen und ebenfalls die Homo-Ehe ("Ehe für Alle!") einführen, wenn sie noch >>Kirche des Wortes<< sein will...!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ich kann mir nicht vorstellen mit einem Mann Zärtlichkeiten auszutauschen, auch das "BI-SEIN" erscheint mir nicht sehr erstrebenswert zu sein.
      Das brauchst du dir auch nicht vorzustellen. Du bist es ja nicht.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Die Kirche muss nicht dem Staat hinterherlaufen und ebenfalls die Homo-Ehe ("Ehe für Alle!") einführen, wenn sie noch >>Kirche des Wortes<< sein will...!
      Von der Kirche sprach ich nicht, und was sie macht, ist mir ziemlich gleich.

      Ich für meinen Teil laufe nicht "dem Staat" hinterher, sondern habe mir tiefe Gedanken gemacht und äußere sie zu diesem Thema.

      Deine Sache mit "der Kirche" musst du für dich selber klären.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      und Jesus damit den Homosex generell gebilligt hat?
      Auf diesem Niveau möchte ich nicht weiter reden.

      Ich habe auf etwas hingewiesen.
      Ich bin auch nicht darauf angewiesen, was Jesus "gebilligt oder nicht gebilligt" hat. Du redest zu diesem Thema noch so wie der Knecht vor dem feurigen Berg, von wo dir Steintafeln gegeben werden.
      Interessanterweise nur zu diesem Thema. An anderer Stelle brüllst du die Freiheit in Christus heraus.

      Jesus hat offenbart, was angekündigt war: die Veränderung des Geistes und Sinnes.
      Von Menschen vor zweitausend Jahren kann man nun zu diesen Themen nicht viel erwarten; wie gesagt, sie wussten davon nichts.
      Aber heute sollte das anders sein, denke ich.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Bist Du der Meinung, dass das Jesus Wort "manche sind unfähig zur Ehe" man auf die Homosexuellen anwenden kann und Jesus damit den Homosex generell gebilligt hat? Für Deine ehrliche Meinung wäre ich dankbar!
      MfG
      NCH
      Biite um Verwendung klarer Begriffe : Da gibt es den Honosexuellen mit seiner Homosexualität - besser : den Homphilen - - das git es die Neigung und die TAt. . Homosex kann wohl in Jesu Worte nicht hineingelesen werden, nur dieses Trommelfeuer an Diffamierungen, Falschfeststelllungen, eine Langzeitbeobachtung nichtbestehenden "Reparation" - Erlebnissen, Auftretenlassen vo ein paaar ehedemaus dem Rotlichmilieu, - damit die Gemeinden wissen, was Homosexualität WIRKLICH ist - - Jess hatauch den Armen gepredigt, sie ernstgenommen, si e getröstet, sie aber nihct dazu aufgefordert ."Nehmt, was euch zusteht !"


      Des Menschen ungemischte Freude wad keinem Irdische zuteil. Aber : DAss wir nich alles in uns eremLeben haben können, , Buch "Healthy Happy, Holy", dass wir verzicht auch vorleben - - und damit dme Homosexuellen brüderlich verbunden snd - Naaaa...

      Norbert Chmelar Den Satz "Bst du der Meinung - - "halte ich für eine unzulässige Weiterinterpretation. Jesus anerkennt sie alle, aber verfolgt sie nicht.

      Die ARgumentation eines Unionssekretärs, erschaffen seien nur ei amnn und eine Frau - daher seien "aus der Norm fallende" so quasi selber schul : No, Farbenblinde kommen in der Schöpfung auch nicht vor !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Yppsi schrieb:

      Paulus beschreibt schändliche Lüste.
      Er schreibt nichts von Liebe, Hingabe, Treue in festen Beziehungen!
      Schändliche Lüste vor allem mit einem Bezug zu Gewalt, Ausbeutung, Ausnutzung und Ehebruch. Unter diesem Gesichtspunkt sind auch die Stellen im AT zu lesen, die gegen Homosexualität angeführt werden.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Mir geht das Thema schon wahnsinnig auf die Nerven...
      neulich...
      Freunde meines Sohnes haben Babys bekommen, zwei Paare zwei Babys und posten ein herziges Foto vom Babyjungen und Babymädchen mit der Bezeichnung;-) "Erstes Date"
      Daraufhin der Kommentar vom "Homosexuellen" aus dem Bekanntenkreis:
      Man solle doch diese diskriminierenden und heteronormative Darstellungen lassen.

      Das war nicht mal ein Witz.
      So etwas erzeugt früher oder später genau das, was vermieden werden soll, nämlich Abgrenzung vom Feinsten.
      Wenn er so weiter agiert und seinen wie auch immer gearteten Frust nicht mit sich selber ausmacht, dann hat er Freunde gehabt.
      Ich verstehe das. Niemand will sich ungerechtfertigte Schuldgefühle andichten lassen.

      Das gilt dann aber bitteschön für alle!
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Mir geht das Thema schon wahnsinnig auf die Nerven...
      neulich...
      Freunde meines Sohnes haben Babys bekommen, zwei Paare zwei Babys und posten ein herziges Foto vom Babyjungen und Babymädchen mit der Bezeichnung;-) "Erstes Date"
      Daraufhin der Kommentar vom "Homosexuellen" aus dem Bekanntenkreis:
      Man solle doch diese diskriminierenden und heteronormative Darstellungen lassen.

      Das war nicht mal ein Witz.
      So etwas erzeugt früher oder später genau das, was vermieden werden soll, nämlich Abgrenzung vom Feinsten.
      Wenn er so weiter agiert und seinen wie auch immer gearteten Frust nicht mit sich selber ausmacht, dann hat er Freunde gehabt.
      Ich verstehe das. Niemand will sich ungerechtfertigte Schuldgefühle andichten lassen.

      Das gilt dann aber bitteschön für alle!
      Ich gebe di völlig recht. . Der Hexenjagt folgte eine von aussen ehrangetragene Überbewertung - Vor 40 Jahren galt es als "chik", bei einer Party mindestens ein Ho -Paar einzlanden. als aufputz. Und heutzutgae muss man sich fast etntschuldigen, eben NICH homosexuell, sondern (fast) normal zu sein. Das schafft Ärger !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Bibelkritik habe ich hier schon sehr häufig betrieben, v.a. bei den grausamen Stellen im Alten Testament, z.B. als der Mann der am Sabbat nur Holz aufgelesen hatte, dafür gesteinigt wurde.

      Kann die Bibelkritik aber soweit gehen - um ein aktuelles Beispiel zu bringen - die deutlichen Stellen in der Bibel („ ... Ist dem HERRN ein Gräuel!”), welche die Homosexualität ablehnen zu relativieren, weil die - ich nenne sie mal die »fortschrittlichen Christen« - postulieren, dass die Homosexualität angeboren sei und daher zur guten Schöpfungsordnung Gottes gehöre?
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Kann die Bibelkritik aber soweit gehen - um ein aktuelles Beispiel zu bringen - die deutlichen Stellen in der Bibel („ ... Ist dem HERRN ein Gräuel!”), welche die Homosexualität ablehnen zu relativieren, weil die - ich nenne sie mal die »fortschrittlichen Christen« - postulieren, dass die Homosexualität angeboren sei und daher zur guten Schöpfungsordnung Gottes gehöre?
      Ähm, ja.
      Homosexualität ist eine Neigung, die ein Mensch haben kann und solche Menschen sind genauso Gottes Geschöpfe und Kinder wie du auch, Norbert.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Ich bitte auch hier um Beispielszitate, damit ich darüber nachdenken kann!
      MfG
      Nein, Norbert. Die Arbeit mache ich mir nicht, zumal es auch total sinnlos wäre.
      Du solltest übrigens auch mal Bibelkritik betreiben. Richtig lesen vor allem.
      Und dann auch noch richtig zitieren, dann wäre schon vielem abgeholfen.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Kann die Bibelkritik aber soweit gehen - um ein aktuelles Beispiel zu bringen - die deutlichen Stellen in der Bibel („ ... Ist dem HERRN ein Gräuel!”), welche die Homosexualität ablehnen zu relativieren, weil die - ich nenne sie mal die »fortschrittlichen Christen« - postulieren, dass die Homosexualität angeboren sei und daher zur guten Schöpfungsordnung Gottes gehöre?

      Seele1986 schrieb:

      Ähm, ja.Homosexualität ist eine Neigung, die ein Mensch haben kann und solche Menschen sind genauso Gottes Geschöpfe und Kinder wie du auch, Norbert.
      "Bibelkritik" - Ich bitte alle, welche mit oberflächlichen, nicht an der Realitätserfahrung sich haltenden Verdammnisurteilen umgehen, die Bibel wenigstens ordentlich zu lesen :

      Lot wäre schön blöd gewesen, der polymorph - pervesren Bande inSodom als Ersatz für die beiden Fremdlinge seine Töchter anzubieten , wo doch H. Frauen gegenüber reagieren wie Schrebergärtner der Nacktschneckeninvasion. . Die "Weichlinge" und "Knabenschänder" bei Paulus sind in der antikenlLiteratur - teils sehr kritisch - ablehnend - als reiche "Gönner" geschminkter, gepuderter, herausgepurter Knaben des Luxusstrichs in Hafenstädten des Mittelmeers beschrieben. Und Römer 1 beschreibt das sich luxusfadisierende reiche Römer- und Römerinentunn wie Martial in seinen Epigrammen.

      3. Mose 18, 22. - und ein weitere, knappe Mose - Text sprechen klar vom "homosexuellen Kontakt" - dem Hern ein Greuel.

      Seit einer Gemeindeaffäre so um 1955 beschäftige ich mich damit. Ich habe gute 8 (acht !) Fälle in der Gemeinde als Langzeitbeobachtung - -und jeweils weggeworfene kaholische und evangelikaler Pamphlete - - aber nein, sie lesen bei Bibeltexten darüber und picken aus den Pamphleten Unsinn heraus.

      Seriös und im Sinne Jesu solle - müsste man sich pastoraltheologisch und in der Verkündigung beschäftigen und nicht die "Coming Out Ministries" offziell einladen, "damit die Geschwister wissen, wo sie dran sind, besonders die Jugend !" (Diese "Mintisries" wurden - auf Proteste von den Gemeinde hin - in einer kanadischen Union wieder ausgeladen !

      EIne Theologie der "Neigungen" wäre gerade hier, in dem so hassgeladenen Thema, vorderstes Gebot ! Und eine Pastoralarbeit an denen, welche Hassopfer und Hasspredigten brauchen !

      Norbert Chmelar, ich "postuliere" nicht eine "Theorie" - ich überblicke den Kampf eines Urgrossvaters, eines Enkles und eines Urenkels - vom anderen Enkel. - da muss einer an die rezessive Vererbung denken (so er je davon gehört hat !) Und an den "Ekel vor dem Weibe" sind NICHT die Mütter schuld, ebensowenig die Väter !!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      3. Mose 18, 22. - und ein weitere, knappe Mose - Text sprechen klar vom "homosexuellen Kontakt" - dem Hern ein Greuel.
      Zunächst einmal ist dieser Text Bestandteil einer Volksethik, die ich ohnehin nicht vertrete.

      Zudem sollte man - ganz bibelkritisch - sehen, woher etwas kommt.
      Um Homosexualität geht es da nicht. Die wussten gar nicht, was das ist.

      Der etablierte Spruch: "Nicht der Homosexuelle ist Sünder, weil er so fühlt, sondern nur, wenn er es auch lebt!", ist totaler Nonsense.
      Man sagt einem Menschen damit, dass er nicht er selbst sein darf. Aber das gefällt einigen Christen ja ohnehin, scheint mir.

      "Aber Gott hat es doch so gesagt!" - Gott hat dem Menschen auch ein Gehirn gegeben, da hält er sich ja auch nicht dran ...
      Ich sehe das als ein überwundenes Thema an.

      Bei Sodom und Gomorra geht es nicht um Homosexuelle, sondern um Massenvergewaltigung;
      bei Mose geht es nicht um homosexuelle Paare, sondern um Männer, die seit ihrem 13. Lebensjahr zwangsverheiratet sind, mal rumprobieren und dadurch Samen verschwenden, der eigentlich in die Frau soll, damit da Nachwuchs draus werden kann; ebenso bei der Geschichte zu Onan.
      Bei Paulus geht es nicht um homosexuell fühlende Menschen, sondern um die Schickeria, Männer wie Frauen, die sich gern mal einen Jungen oder auch Mädchen nehmen, um mal Abwechslung zu haben.

      Nirgendwo geht es da um Homosexuelle.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      3. Mose 18, 22. - und ein weitere, knappe Mose - Text sprechen klar vom "homosexuellen Kontakt" - dem Hern ein Greuel.
      Zunächst einmal ist dieser Text Bestandteil einer Volksethik, die ich ohnehin nicht vertrete.
      Zudem sollte man - ganz bibelkritisch - sehen, woher etwas kommt.
      Um Homosexualität geht es da nicht. Die wussten gar nicht, was das ist.
      Bei Sodom und Gomorra geht es nicht um Homosexuelle, sondern um Massenvergewaltigung;
      bei Mose geht es nicht um homosexuelle Paare, sondern um Männer, die seit ihrem 13. Lebensjahr zwangsverheiratet sind, mal rumprobieren und dadurch Samen verschwenden, der eigentlich in die Frau soll, damit da Nachwuchs draus werden kann; ebenso bei der Geschichte zu Onan.
      Bei Paulus geht es nicht um homosexuell fühlende Menschen, sondern um die Schickeria, Männer wie Frauen, die sich gern mal einen Jungen oder auch Mädchen nehmen, um mal Abwechslung zu haben.

      Nirgendwo geht es da um Homosexuelle.
      Kleine Korrektur : Nirgendwo geht es um Homosexualität - (etwa der "Coming Out Ministries") sondern um homosexuelle Praxis reicher Handelsherren in Korinth oder der Seitenblickegesellschaft Roms oder um Massenvergewaltigungen der Rowdies in .1. Mose 19 und Richter 19.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -