Wie gehe ich mit alkoholischen Geschenken um?

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    • kleinstein schrieb:

      In den adventistischen Glaubenspunkten steht, dass wir uns des Alkohols enthalten.
      Ich denke, das ist OK, wenn die Adventgemeinde solche Punkte aufstellt, auch wenn sie nicht eindeutig biblisch gedeckt sind. Es ist ja nicht verboten oder unbiblisch, wenn man sich mehr auferlegt, als Gott gebietet. Allerdings als biblisches Gebot sollte man diese Punkte dann nicht verstanden haben wollen.

      Allerdings frag ich mich, warum sie nach dieser eindeutigen EGW-Ansage nicht auch den Tee verpönt haben...
      Ich glaube, das fällt dann unter "Drogen". Weil ja auch der Kaffee als solches verstanden wird. (glaube ich, bin mir nicht sicher) Ob das von Ellen White stammt, weiß ich nicht. Ich persönlich sehe auch im Tee- und Kaffeetrinken kein biblisches Verbot. Akzeptiere aber voll, wenn es jemand so sehen mag.

      ***
    • kleinstein schrieb:

      In den adventistischen Glaubenspunkten steht, dass wir uns des Alkohols enthalten. Allerdings frag ich mich, warum sie nach dieser eindeutigen EGW-Ansage nicht auch den Tee verpönt haben...


      Ich glaube das bezieht sich nicht generell auf Tee, sondern auf z.B. schwarzen Tee:

      Giftige Aufputschmittel
      Die stimulierende Kost und die Getränke von heute dienen nicht gerade der Gesundheit. Schwarzer Tee, Bohnenkaffee und Tabak sind allesamt Aufputschmittel und enthalten Gifte. Sie sind nicht nur unnötig, sondern auch schädlich. Wir sollten darauf verzichten, wenn wir unsere Erkenntnis konsequent ausleben wollen. The Review and Herald, 21. Februar 1888.

      Hier kann man unter Suche einfach mal Tee eingeben: egwwritings.org/

      Gibt genug Treffer zu diversen Themen bezüglich gesunder Ernährung.
      LG, CKB

      Römer 8, 38.39: Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten,
      weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes,
      die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.
    • Nachtperle schrieb:

      Wenn das wirklich geschieht, müssen wir dabei auch mit einbeziehen, WER das tut! Wenn ein Gast in den Gottesdienst kommt und sich nachher vor der Gemeinde eine Zigarette anraucht, was willst du da kritisieren? Dann freuen wir uns doch erstmals, DASS er in die Gemeinde gefunden hat, oder? Ich habe noch nie gehört, noch weniger gesehen, dass Geschwister so handeln.


      Natürlich Perle so ist es. Ich hab ja gesagt dass das nicht auf Fremde bezogen ist das ganze.


      HeimoW schrieb:

      Nein. In meinen Augen nicht.

      Danke


      Ich glaube nur dass wir Geschwistern Hilfe anbieten müssen wenn man weiß er fängt an zu trinken oder raucht.
      Dahinter stecken Probleme des Menschen und weg schauen ist da keine Lösung.


      Nachtperle schrieb:

      kann ich Tabak nicht gleich wie zb Wein sehen. Denn die Bibel spricht nicht nur negativ vom Wein. Beim Tabak haben wir aber den Grundsatz, den Körper rein zu halten. Daher werde ich auch kein Saufen respektieren, weil die Bibel das eben nicht gut heißt und auch unter das Reinheitsgebot fallen kann/darf/muss.... Beim Wein sieht es etwas anders aus.

      Warum kann man das nicht vergleichen? Wieso macht eine Zigarette einen Körper unrein bzw. verunreinigt ihn aber Ein Glas Wein nicht?
      Wie begründest du das biblisch dass wir unseren Körper mit Tabak verunreinigen?

      Gilt das nicht für alle Stoffe die unser Gehirn verändern wenn wir da konsequent wären?
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Baptist schrieb:


      Warum kann man das nicht vergleichen? Wieso macht eine Zigarette einen Körper unrein bzw. verunreinigt ihn aber Ein Glas Wein nicht?
      Wie begründest du das biblisch dass wir unseren Körper mit Tabak verunreinigen?


      @Baptist:
      Ich verstehe Dich nicht, Baptist. Wo ist Deine "biblische" Begründung?

      Die Idee den "Körper zu verunreinigen" durch etwas was wir zu uns nehmen ist doch den Aussagen Jesu diametral entgegengesetzt! Das ist das Weltbild der Pharisäer, das Jesus entschieden ablehnt. siehe Mk 17, 17.-20 "...Begreift ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es geht nicht in sein Herz hinein, sondern in den Bauch, und es geht heraus in den Abort. ... Er sagte aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen."
      Die einzige Art, in der der Mensch seinen Körper "verunreinigen" kann ist nach dem NT Hurerei!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Ich verstehe Dich nicht, Baptist. Die Idee den "Körper zu verunreinigen" durch etwas was wir zu uns nehmen ist doch den Aussagen Jesu diametral entgegengesetzt! Das ist das Weltbild der Pharisäer, das Jesus entschieden ablehnt. siehe Mk 17, 17.-20 "...Begreift ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es geht nicht in sein Herz hinein, sondern in den Bauch, und es geht heraus in den Abort. ... Er sagte aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen."
      Die einzige Art, in der der Mensch seinen Körper "verunreinigen" kann ist im NT Hurerei!


      Dann sollten wir grundsätzlich schnellstmöglich damit aufhören den Menschen für eine gesunde Lebensweise zu motivieren.
      Denn die Gesundheitsbotschaft ist dann diametral (bitte keine Akademikerbegriffe) Jesu entgegensetzt.



      Im übrigen kritisiert nicht mich sondern lieber meinen Bibellehre dass ich das so glaube ist auch deren Werk.
      Mein Bibellehre muss ernsthaft irregeleitet gewesen sein (Ironie off)
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Eigentlich ist alles nur ein wenig Biochemie.

      Was ist Alkohol? Ethanol, wird in der Leber metabolisiert, kann man detailreich in der Wikipedia nachlesen. Fast alle Lebensmittel enthalten Stoffe, die an sich für den Körper schädlich sind (die Dosis macht das Gift), deswegen wird das Blut vom Darm zuerst durch Niere und Leber geleitet, bevor es wieder zum Herzen strömt. In dem Sinn ist wahre adventistische Gesundheitsbotschaft nicht die Frage nach dem "Was?", sondern immer die Frage nach dem "Wieviel?"
    • Baptist schrieb:

      @Baptist:
      Im übrigen kritisiert nicht mich sondern lieber meinen Bibellehre dass ich das so glaube ist auch deren Werk.
      Mein Bibellehre muss ernsthaft irregeleitet gewesen sein (Ironie off)

      Ich "kritisiere" nicht, ich lege mein Argument, meine Überlegungen auf den Tisch.
      Du bist herzlich eingeladen, Deine dazuzulegen / entgegenzustellen. Ironie bringt uns in der Sache nicht weiter.

      Ja, ich bin der Überzeugung, wie wir Adventisten in Mitteleuropa heute die sogenannte Gesundheitsbotschaft propagieren macht sie häufig zur Irrlehre, die von Jesus ablenkt, statt hinführt. Das bedeutet nicht dass sie in der Zeit, Gesellschaft und dem Ausmass wie von EGW praktiziert auch eine Irrlehre war. Im Gegenteil, als das Thema Gesundheit überhand genommen hat (auch im Hinblick auf die Ressourcen) war EGW bereit sich gegen Kellogg zu stellen, und die Gemeinschaft auf einen neuen Weg zu führen....
      Wir aber suchen keine neuen Wege, sind nicht selbstkritisch und reflektiert, sondern repetieren 100 bis 150 Jahre alte Ratschläge ohne sie entsprechend zu adaptieren. Wenn EGW und die anderen Pioniere so strukturkonservativ und verknöchert gewesen wären, wären wir noch immer auf dem Stand von 1863 oder vorher...
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Wir aber suchen keine neuen Wege, sind nicht selbstkritisch und reflektiert, sondern repetieren 100 bis 150 Jahre alte Ratschläge ohne sie entsprechend zu adaptieren


      :P du willst provozieren nicht wahr Heimo?

      Ich klinke mich hier aus da ich gegen soviel Wortgewandte Stimmung keinen Auftrag habe.
      Dazu bin ich zu klein.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Flower.Child schrieb:

      1. Korinther 6: 9 Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasst euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, 10 Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben.


      Diese Bibelstelle zitieren gegen trinken von alkoholischen Getränken ist schon hart.

      Wäre ja mal Sinnvoll erstmal den Unterschied zwischen Genuss und Gesinnung zu reflektieren.
      Wenn wir so die Menschen Missionieren sind wir genauso weit wie die Israeliten vor 2000 Jahren.

      Wir halten alle Gebote,sind rein und gehören zu den Übrigen. Der Rest ist nach Deinem Bibelzitat dann nur noch Abschaum... Für den Jesus am Kreuz starb!
    • Ist euch schon mal aufgefallen, dass ihr es wieder einmal geschafft habt ein Thema tot zureden.
      Aus der einfachen Frage Wie gehe ich mit alkoholischen Geschenken um? macht ihr eine Grundsatzentscheidung.
      Wenn sich ein Gast dieses Thema anschaut und alles ließt muss er denken, die haben sie nicht mehr alle (Tassen im Schrank). Ihr geht auf einander los, und jeder will dem anderen seine Meinung aufzuzwingen. OK. nicht alle wollen es aber doch viele.
      Es tut mir leid aber für mich hört sich das an wie wenn alle über etwas reden von dem sie keine Ahnung haben.
      Oder hat jemand von euch diejenigen gefragt die wirklich ein Problem haben wenn sie solche Geschenke bekommen, dass sind aber nicht die Adventis die meinen jemand sei ihnen auf die Füsse getreten.
      Dies ist hier keine theologische Rubrik sondern die Rubrik Lifestyle
      Wenn sich jemand gestört fühlt kann er gerne die Moderatoren beauftragen diesen Beitrag zu Löschen.
      Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
      Matthäus 28 / 20
    • Christen, vielmehr Adventisten trinken keine starken Getränke weil sie ein priesterliches Volk sind Petr.2, 9
      Priester durften keinen vergärten Getränke zu sich nehmen. Weil in der damligen Zeit nicht klare erkannt werden konnte wann ein Fruchtsaft schon Alkohol enthielt, wurde ihen das Trinken von Fruchtsäften generell verboten
      Wenn Du das glaubst, dass Du zu dem priesterlichen Volk gehörst, wirst Du keinen Alkohol trinken.

      Adventisten trinken keinen Alkohol, weil sie im großen Versöhnungstag leben. Die Juden mussten an diesem Tag fasten. Gott erwartete von ihnen eine vollkommene Nüchternheit an Körper und Geist, es ging um ihr Leben. 3. Mose 23,24-29

      Weil viel mehr sollten Adventisten abstinent leben im Bewusstsein des Gerichts an den Gläubigen in der Endzeit, wo es um das ewige Leben geht.
    • Ich weiß nicht so recht, ob uns das weiterbringt. Außer den Adventisten kenne ich niemanden, der Traubensaft als Wein bezeichnet. Ich arbeite übrigens im Weinhandel und ich hätte das gemerkt. Das unvergorene Produkt heißt Most oder Traubensaft, das vergorene heißt Wein.
      Und wie der von Dir genannte Text ja sorfältig ausführt, heißt hebr. Tirosh zu Deutsch Most und hebr. Yayin zu deutsch Wein.

      In Ps 104 13+14 heißt es "du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brot aus der Erde bringest, und daß der Wein erfreue des Menschen Herz, daß seine Gestalt schön werde vom Öl und das Brot des Menschen Herz stärke;"

      Dass der Wein erfreue des Menschen Herz, das ist eben auch eine Aussage der Bibel. Das Thema ist eben nicht damit abschließend behandelt, dass Noah sich besoffen hat.

      Und mir will doch hier bestimmt keiner verkaufen, dass Jesus in Kana Traubensaft ausgeschenkt hat?

      Heiko
    • Leut es ist doch ganz einfach (jedenfalls für mich): Ich verzichte nicht auf Alkohol weil es ein biblisches Gebot dafür gibt. Es gibt jede Menge Warnungen vor der Wirkung des zuviel-Trinkens aber kein "dur darfst nicht...." sondern weil das Zeug gesundheitschädlich ist und mehr Leute unter die Erde gebracht hat wie Heroin oder ähnliches (vielleicht mit Ausnahme von Tabak, aber da wäre ich mir auch nicht so sicher). Ich liebe Gott und seine Schöpfung und zu seiner Schöpfung gehöre auch ich. Das Leben ist ein Geschenk Gottes und mit Geschenken geht man pflegsam um. Wie würdet ihr euch fühlen wenn ihr jemand mit Herzblut etwas kostbares schenkt und derjenige lässt es so richtig schön vergammeln? Da ich nicht möchte dass Gott sich so fühlt, lass ich es sein. Ich verurteile niemanden der es tatsächlich schafft mit Alkohol lebenslang vernünftig umzugehen, aber für mich selbst lass ich es sein. Aus den o.g. Gründen.
    • @kleinstein

      In dem Sinn ist wahre adventistische Gesundheitsbotschaft nicht die Frage nach dem "Was?", sondern immer die Frage nach dem "Wieviel?"
      Das ist natürlich richtig. Aber vielleicht ist schon eine sehr kleine Dosis Alkohol sehr schädlich, sodass das "Wieviel" schnell zu "Was" übergeht. Alkohol trinken tut man ja nicht nach Tropfenanzahl, sondern nach Gläser-Maßen. Und schon ein halbes Glas Alkohol könnte ausreichend sein, um ein für den Körper starkes Gift zu werden.


      @Baptist

      Dann sollten wir grundsätzlich schnellstmöglich damit aufhören den Menschen für eine gesunde Lebensweise zu motivieren. Denn die Gesundheitsbotschaft ist dann diametral (bitte keine Akademikerbegriffe) Jesu entgegensetzt.
      Die Gesundheitsbotschaft hat das primäre Ziel, den Menschen gesund zu machen. Dieser Grund bleibt unabhängig von Bibel / Ellen White gültig. Wir werden und dürfen sogar mit Gesundheitsbotschaft nicht aufhören, weil sie ein "Erfolgsfaktor" ist, gesund gewordene Menschen zu Gott zu führen. Ellen White hielt die Gesundheitsbotschaft als sehr wichtiges Instrument, die Menschen zu Gott zu führen.

      Im übrigen kritisiert nicht mich sondern lieber meinen Bibellehre dass ich das so glaube ist auch deren Werk. Mein Bibellehre muss ernsthaft irregeleitet gewesen sein
      Wichtig ist erstmal, was deine persönliche Überzeugung ist, unabhängig davon, wer was gesagt hat. Die Überzeugung hat immer dann festen Fuß, wenn sie auf festem Fundament gut begründet ist (sprich klare, sinnvolle, überzeugende Begründungen, warum man auf etwas verzichtet).


      @Nachtperle

      ..kann ich Tabak nicht gleich wie zb Wein sehen. Denn die Bibel spricht nicht nur negativ vom Wein.
      Stellen wir uns vor, dass damals der Wein als Gele-artige Substanz mit Wasser vermischt wurde, und so entstand flüssiger, trinkbarer Wein. Je nach Proportionen könnte der Anteil an Wein im Wasser so klein sein, dass der "Wein" fast alkoholfrei gewesen ist. Im heutigen Sprachgebrach würde man eher von Saft sprechen. Mit dieser Menge an Alkohol ist es dann natürlich nicht problematisch zu sagen, dass der Wein gut für den Magen ist, denn der schlägt nicht in den Kopf. Heute überträgt man damalige gute Wein-Praxis auf heutige Standarte und konsumiert große Alkoholmengen. Nach damaligen Standarten wäre da wahrscheinlich schon die Sauferei-Grenze überschritten.

      Ich stelle die gleiche Frage wie Baptist: wenn Tabak aufgrund gesundheitlicher Prinzipien nicht zu sich genommen werden soll, ist es nicht heuchlerisch, den Wein aus gleichen Gründen aber nicht zu verbieten, weil die Bibel es ihn erlaubt? Irgendwas stimmt mit der biblischen Logik dann nicht. Mögliche Antwort könnte darin liegen, dass der damalige Wein anders konsumiert wurde als heute (also der Alkoholinhalt war, vermischt mit Wasser, sehr gering).


      @Heimo

      Aber zu behaupten es wäre eine biblische Forderung ist nicht korrekt.
      Das zu sagen bedeutet, zurückzuschauen. Wir müssen nicht zurückschauen, sondern nach vorne, auf Jesus hin. Gott tat Seinen Willen nicht auf einmal kund, sondern mit der Zeit erfolgten die Erziehungsmaßnahmen, und die "Anforderungen" stiegen. So zum Beispiel verschärft Jesus das Gesetz, welches einmal die Juden empfangen haben. Haben wir die neue Etappe des geistlichen Wachstums erreicht und überschnitten, gibt uns Gott neue Ziele, damit wir uns Ihm immer mehr gleichgestaltet werden. In diesem Sinne, könnte das Volk vor 2000 Jahren noch nicht bereit für neue Erkenntnis sein, welche wir aber durch Ellen White empfangen haben. Und natürlich ist das dann nicht der letzte Wille Gottes, Er kann jederzeit noch mehr verlangen.

      Nach meinem Verständnis der Bibel kann man sehr wohl belegen, dass Gott sich von uns den Alkoholverzicht (zumindest solchen Alkohol, wir wir ihn heute kennen) wünscht. Und nicht nur das, sondern auch viel mehr. Und die Gründe liegen nicht nur in der Gesundheit, sondern auch darin, wie wir als Alkoholtrinker bei den nichtgläubigen Menschen ankommen.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Heiko

      Dass der Wein erfreue des Menschen Herz, das ist eben auch eine Aussage der Bibel. Das Thema ist eben nicht damit abschließend behandelt, dass Noah sich besoffen hat.
      Des Menschen Herz erfreut sich auch dann, wenn er Zucker zu sich nimmt. Damals gab es keine Schokopralinen, sondern man trank den sußen Wein, und so tat es gut der Laune. Also liegt die Begründung nicht unbedingt am Alkohol.

      Und mir will doch hier bestimmt keiner verkaufen, dass Jesus in Kana Traubensaft ausgeschenkt hat?
      "Guter Wein" war damals ein solcher Wein, der ganz frisch, nicht vergorren war (und damit ohne Alkohol). Dieser war damals sehr teuer. Jesus machte in Kana einen solchen guten Wein. Was spricht gegen diese Auslegung?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Gegen diese Auslegung von Kana spricht, dass Jesus sich dann zum Kumpanen von Fressern und Säufern gemacht hätte, weil bei dieser Auslegung jeder Alkoholkonsum einen gleich zum Säufer machen würde. Ich finde die adventistische Auslegung zu oinos und yayin so gequält, dass ich sie jedem Zeugen Jehovas anhand der Bibel auseinandergenommen hätte, wenn die mir das an der Haustür verkaufen wollten. Nun sind das dieses Mal meine Glaubensgenossen, deshalb bin ich da heute mal nicht so. Und außer dem ist ja auch Sabbat und ich habe noch einen schönen Krimi auf der Platte, den ich mir mit meiner Frau noch ansehen will.

      Traubensaft vergärt ganz von alleine, da muss man den nur keltern, dann geht das schon los. Dass es überhaupt Traubensaft im Laden zu kaufen gibt, geht nur mit technischen Tricks, die man damals nicht drauf hatte.

      Aber versucht gerne, mich zu überzeugen.



      Heiko
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Stellen wir uns vor, dass damals der Wein als Gele-artige Substanz mit Wasser vermischt wurde, und so entstand flüssiger, trinkbarer Wein. Je nach Proportionen könnte der Anteil an Wein im Wasser so klein sein, dass der "Wein" fast alkoholfrei gewesen ist. Im heutigen Sprachgebrach würde man eher von Saft sprechen. Mit dieser Menge an Alkohol ist es dann natürlich nicht problematisch zu sagen, dass der Wein gut für den Magen ist, denn der schlägt nicht in den Kopf. Heute überträgt man damalige gute Wein-Praxis auf heutige Standarte und konsumiert große Alkoholmengen. Nach damaligen Standarten wäre da wahrscheinlich schon die Sauferei-Grenze überschritten.

      @Jacob,

      natürlich könnte es so gewesen sein. Es könnte aber auch anders gewesen sein. Ich halte von WAS-WÄRE-WENN nichts, und vom "könnte, dürfte, mögllich wäre" auch nichts als Tatsache verstanden.
      Wir reden von gläubigen Christen. Denn wie das eigentliche Thread zeigt, geht es um alkoholische Getränke. Jemand der große Mengen an Alkohol konsumiert, wird sich darüber kaum Gedanken machen. "Wahrscheinlich kannst du auch irren, mit deiner Vermutung, dass heute die Sauferei-Grenze von damals schon überschritten wäre. Wie wäre es mit klaren Aussagen, ohne wahrscheinlich und vermutlich?


      Ich stelle die gleiche Frage wie Baptist: wenn Tabak aufgrund gesundheitlicher Prinzipien nicht zu sich genommen werden soll, ist es nicht heuchlerisch, den Wein aus gleichen Gründen aber nicht zu verbieten, weil die Bibel es ihn erlaubt? Irgendwas stimmt mit der biblischen Logik dann nicht. Mögliche Antwort könnte darin liegen, dass der damalige Wein anders konsumiert wurde als heute (also der Alkoholinhalt war, vermischt mit Wasser, sehr gering).
      Ich verbiete weder Tabak noch Alkohol. Ich erkenne biblisch gesehen kein konkretes Tabakverbot oder Alkoholverbot. Wer etwas verbieten will, kann es doch tun. Nur mit welchem Argument, mit welchem biblischen Argument ohne "wahrscheinlich" vermutlich" "könnte" "wäre" kannst du als Beweis für ein Verbot anführen? Heuchelei erkenne ich da nicht.

      Wenn ICH sage, ich bringe Tabak mit Verunreinigen des Körpers in Verbindung, dann deshalb, weil ICH Tabakgenuss so verstehe. Ich kann aber nicht beweisen, dass die Bibel Tabak verbietet. Ich ziehe Schlüsse aus gewissen Bibeltexten. Das verpflichtet niemanden, mir gleich zu tun.

      ***