Heiligtumslehre, Untersuchungsgericht, 1844

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    • sehen wir, das wir einen Vermittler brauchen.
      Natürlich, aber keinen irdischen Vermittler mehr im Sinne eines Priesters, der vertretend ein Ritual vollzieht; das meinte ich.

      Der Mittler ist Christus und somit Gott selbst. Gott macht den Schritt zu den Menschen, wir selbst können das nicht.
      Damit sehe ich die Tempelstruktur beendet. Der Gottesdienst findet im Menschen statt [nein, das heißt nicht, dass wir keine Gottesdienste oder Gemeinden mehr brauchen, falls jemand jetzt auf diesen Einwand kommen sollte!].
    • Reinigung in der KJV

      philoalexandrinus schrieb:

      Lieber Christophw, mich interessiert Daniel recht wenig - ich kann simpel weder Hebräisch noch Aramäisch - die beiden Sprachen des Verfassten. Nur - und das ist so meine Frage : In der KJV steht "gereinigt", daraus wird eine Parallele gezogen. ABer vorher steht nichts von Sünde, sondern von Verwüstung, Greuel, Wegnahme des täglichen Opfers - - siext, das habe ich als Kind schon nicht kapiert. Gegen eine neuere englische Übersetzung wurde aus US - STA - Kreisen heftzig polemisiert, wel sie an Stelle von "cleansed" "restored" setzte.


      Ich finde es bemerkenswert, dass in der "King James Bible" das mit "gereinigt" übersetzte Wort aus Daniel 8,14 das "NIF'AL" (die passive Form) des Wortes zadaq ist. Das Wort "zadaq" bedeutet "gerecht / rechtens / recht". In der " Revised Standard Version" (RSV) heißt es: "dann wird das Heiligtum zu seinem rechtmäßigen Zustand wiederhergestellt sein“. In der "Berkeley Version" heißt es: "Dann werden die Rechte des Heiligtums wiederhergestellt sein".

      Höchstwahrscheinlich ein Grund warum viele dies als eine Voraussage der Wiederherstellung des Tempels im Jahre 165 v.Chr. unter Antiochus Epiphanes durch Judas Makkabäus "deuten".


      GLG
    • gabriel87 schrieb:

      Ich finde es bemerkenswert, dass in der "King James Bible" das mit "gereinigt" übersetzte Wort aus Daniel 8,14 das "NIF'AL" (die passive Form) des Wortes zadaq ist. Das Wort "zadaq" bedeutet "gerecht / rechtens / recht". In der " Revised Standard Version" (RSV) heißt es: "dann wird das Heiligtum zu seinem rechtmäßigen Zustand wiederhergestellt sein“. In der "Berkeley Version" heißt es: "Dann werden die Rechte des Heiligtums wiederhergestellt sein".
      Meines Wissens haben sich die STA wegen dieser Übersetzung schon gestritten. Aber ich glaube, das die meisten Bibelübersetzungen meinen, das die Rechte des Heiligtums wieder hergestellt werden.
      Das gäbe für mich einen logischen Sinn.

      gabriel87 schrieb:

      Höchstwahrscheinlich ein Grund warum viele dies als eine Voraussage der Wiederherstellung des Tempels im Jahre 165 v.Chr. unter Antiochus Epiphanes durch Judas Makkabäus "deuten".
      Der Text sagt mir aber, das hier der Aggressor nicht nur gegen ein irdisches Heiligtum angeht und zerstört. Es geht hier um ein Volk Gottes, das nicht mehr Opfern kann, weil ein Aggressor( das kleine Horn) die Möglichkeit zum Opfern nahm

      Und es wuchs bis an das Heer des Himmels, und es warf einige von dem Heer und von den Sternen zur Erde herab und zertrat sie. 11 Selbst bis an den Obersten des Heeres wuchs er empor8. Und er nahm ihm das regelmäßige Opfer weg 9, und die Stätte seines Heiligtums wurde gestürzt. 12 Und ein Opferdienst wurde verbrecherisch gegen das regelmäßige Opfer eingerichtet 10. Und das Horn warf die Wahrheit zu Boden und hatte Erfolg. 13 Und ich hörte einen Heiligen reden. Und es sprach ein Heiliger zu jemandem - dem Redenden nämlich -: Bis wann gilt die Vision von dem regelmäßigen Opfer und von dem entsetzlichen Verbrechen, dass sowohl das Heiligtum als auch der Opferdienst zur Zertrennung preisgegeben sind1

      A. Epiphanes hat nur den irdischen Tempel entweiht.
      Aus meiner jetzigen Sicht, wurde das jüdische Volk, 597 v. Chr ins babylonische Exil vertrieben. Hier haben wir beides. Der Tempel wurde unbrauchbar, die Gerätschaften gestohlen und das Volk vertrieben. Daniel fragt doch auch, wie lange noch....und er bekommt die Antwort 2300 Abende und Morgen.
      Interessant wäre auch zu erforschen, welche Art des Glaubens sie weiterführten im Exil.
      Der Anfang des kleinen Hornes, gegen das Volk Gottes, wäre demnach die babylonische Vertreibung. Aber ich kann mich hier auch irren. Und was die 2300 M/A bedeuten ist mir ein Rätsel.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • ... und ihr glaubt allen Ernstes, dass Gott von mir erwartet, solche sophistischen Unterscheidungen zu machen?
      Ich jedenfalls glaub' das nicht,
      ich glaube nur, dass Gott meine ernsthaften Bemühungen anerkennt ...

      Ghasel, mit lieben Grüßen
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Ghasel schrieb:

      ich glaube nur, dass Gott meine ernsthaften Bemühungen anerkennt ...


      Und das genügt! Eine Lehre daraus zu zimmern und wegen ihr zu streiten passt nicht zum Leben in der Gegenwärtigen Wahrheit.

      Gott hat sich in einer Zeit wo das Papstum und natürlich die Feudalherrschaft am zerbröckeln war, eine Gemeinde geschaffen ,die sich seine Gebote und die Evangelisation auf die Fahne

      geschrieben hat.
      Das der Sabbat zum Ärgerniss für viele wurde war ja zu erwarten. Das Satan Zeit und Feiertage verändert hat um Gott die Anbetung streitig zu machen ist doch Sonnenklar.

      Evangelisation kann ja nur funktionieren wenn Gott und seine Gesetze wiederhergestellt sind und die vorraussetzungen stimmen.

      Wer nicht in der täglichen Beziehung zu Jesu steht wird es nicht verstehen und ist in der Gefahr politischen Entwicklungen nachzugeben.

      So wie Stahl und Ton nicht zusammenpassen werden die Kinder Gottes mit den Weltlichen/ Religiösen Entscheidungen gefordert, den Willen Gottes zu entsprechen.

      Wir leben in einer Gnadenzeit. Das politische Freiheitsfester wurde kurz geöffnet. Wir spüren auch schon das es sich wieder schließt und Satan/das Böse-Menschenverachtende, sich ausbreitet.

      Verfolgt man das Plagenszenario wird der nahe Osten und den alten "Weltreichen" (Das Geld regiert die Welt), entsprechende Aktivitäten sich weiter fortsetzen.

      Es werden teure Zeiten kommen... Griechenland ist nur der Anfang....
      In Polen sind fast alle Krankenhäuser und Altenheime in Katholischer Hand. Meine Tante ist ohne Religion. Sie muss sich ganz schönen Druck zu verschiedenen Aktivitäten stellen.
      Wehe sie ist anderer Meinung....
      Wie weit ist bei uns die Toleranz gegenüber den Andersdenkenden/Glaubenden.
    • Die "Rechtfertigung" des Heiligtums - Teil 1

      Liebe Elli,
      Liebe Community,

      ich entschuldige mich schon jetzt mal - Das wird wieder ein langer Beitrag werden... (Typisch Gabriel !!! :rolleyes:) *schmunzel*

      Ich denke, dass es wichtig ist, bei solch' spannenden Themen objektiv Fakten zu bringen, Hintergründe zu beleuchten, Umstände zu betrachten - Damit man sich "zum Schluss" eine eigene Meinung bilden kann.

      Tut mir leid, dass ich Euch oft mit so einer "Wortflut" quäle...

      Elli59 schrieb:

      A. Epiphanes hat nur den irdischen Tempel entweiht. Aus meiner jetzigen Sicht, wurde das jüdische Volk, 597 v. Chr ins babylonische Exil vertrieben. Hier haben wir beides. Der Tempel wurde unbrauchbar, die Gerätschaften gestohlen und das Volk vertrieben. Daniel fragt doch auch, wie lange noch....und er bekommt die Antwort 2300 Abende und Morgen. Interessant wäre auch zu erforschen, welche Art des Glaubens sie weiterführten im Exil. Der Anfang des kleinen Hornes, gegen das Volk Gottes, wäre demnach die babylonische Vertreibung. Aber ich kann mich hier auch irren. Und was die 2300 M/A bedeuten ist mir ein Rätsel.
      Miller's Auslegung von Daniel 8,14 war das Fundament für die theologische Annahme der Heiligtumslehre. William studierte die Stelle sehr lange und wollte seine Erkenntnisse zunächst nicht veröffentlichen, mitunter auch weil dieser an der "Richtigkeit" seiner Erkenntnisse zweifelte. William dachte "die Rechtfertigung des Heiligtums" meint die "Wiederkunft Jesu auf Erden". Er versteht die 2.300 A/M als Jahre. Seine "Berechnungsgrundlage" ist das Jahr 457.


      Warum das Jahr 457 ?
      In Dan 9,24-27 entdeckte William die Angabe der 70 Wochen, die als eine Zeitspanne vorausgesagt ist, die sich von dem Befehl, Jerusalem wieder aufzubauen bis hin zu der Zeit zieht, wenn der "Gesalbte" weggetan werden wird. William wählte als Startpunkt für die 70 Wochen den Erlass des Artaxerxes ( Artasasta) aus Esra 7, 11-26. "Die Abschrift des Briefes, welchen der König Artasasta dem Priester Esra, dem Schriftgelehrten, gab, dem Schriftgelehrten in den Worten der Gebote Jehovas und seinen Satzungen für Israel: Artasasta, König der Könige, Esra, dem Priester, dem vollkommenen Schriftgelehrten im Gesetz des Gottes des Himmels, und so weiter."

      So nebenbei: Das "und so weiter" in Vers 7,11 (Elberfelder 1905) ist kein Scherz ! Das steht da wirklich so drin, und da soll noch einer sagen, die Bibel habe keinen Humor ! :D

      Esra durfte laut König also wieder zurückehren, heim nach Jerusalem kehren. William wusste aus seiner Bibel, dass dieser königliche Erlass auf 457 v.Chr. datiert ist. Das Datum 457 v.Chr wird gemäß den Erkenntnissen des Theologen James Ussher datiert. James Ussher brachte 1650 sein Werk "Annalen des Alten Testaments - Hergeleitet von den frühesten Anfängen der Welt" heraus. Darin befindet sich ein Chronologie, der "Ussher Lightfoot Calendar", indem James anhand der Bibel berechnet haben will, das z.B. die Schöpfung dieser Welt am 23. Oktober 4004 v. Chr. (bitte nicht erschrecken: Es war ein Sonntag :D ) begonnen habe. (Ich bin übrigens dafür, dass der 23.10 als religiöser Feiertag eingeführt wird, "Creation-Birthday" oder so was... :D )

      James setzte übrigens in seinem Werk voraus, dass in "prophetischen Büchern" (wie Daniel) ein "prophetischer" Tag "in Wirklichkeit" 365 Tage, also ein Jahr bedeuten. Nun wenden wir dieses Prinzip mal auf die "70 Wochen" aus Daniel an: Das wären 490 "prophetische" Tage, also 490 "echte" Jahre. Und 490 Jahre "nach" 457 vor Christi Geburt befinden wir uns im Jahre 33 nach Christi Geburt. Also "sozusagen" in dem Jahr in dem Jesus gekreuzigt wurde.


      Elli59 schrieb:

      Was die 2300 M/A bedeuten ist mir ein Rätsel.
      Okay, versuchen wir die Bedeutung gemeinsam zu "enträtseln". In Daniel 8,14 wird gesagt, dass 2.300 A/M vergehen müssen, als eine "Zeitspanne" bis das Heiligtum wieder "zadaq" (gerecht/rechtens/recht) sei. William meinte, das die Formulierung "Wiederherstellung des Heiligtums" eine Anspielung auf die Wiederkunft Jesu sei. Entsprechend dessen, was Theologen seiner Zeit glaubten, denn viele Prediger bezogen sich auf die Lehren Ussher's - Galt es den so manchen "Damaligen" fast als eine "Standardlektüre" - meinte William die 2.300 Abende und Morgen, sind also 2.300 Jahre. William meinte ebenso, dass die 2.300 Jahre zum "gleichen Zeitpunkt" begonnen haben, wie die 70 Wochen.

      So deutet William, berechnet die 2.300 Jahre, ausgehend vom Jahr 457 vor Jesu Geburt.

      William's "Hauptsumme der Erkenntnis" war: Irgendwann zwischen 21.03.1843 und 21.03.1844 werde Jesus wiederkommen.


      Wie kam man auf den 22.09.1844 ?
      Es ist wichtig zu erwähnen, dass William erst "später" ein Datum -22.09.1844- setzte - Auf die Anregung seines Bekannten Samuel Snow, welcher ihm sehr wahrscheinlich auch empfahl, den sogenannten "Karaitischen Kalender" (ein jüdischer Kalender) zu benutzen. Mit Hilfe des Kalenders errechnete Snow den 22.09.1844.

      Quelle: In meiner Behauptung zu "Wie kam man auf den 22.09.1844" beziehe ich mich als Quelle auf den amerikanischen Historiker LeRoy Edwin Froom. Diese Annahme entspringt aus Froom's literarischen Vermächtnis "Prophetic Faith Of Our Fathers" (Review&Herald Publishing Association / 1982 / Volume 4 / Seite 796.
    • gabriel87 schrieb:

      Esra durfte laut König also wieder zurückehren, heim nach Jerusalem kehren. William wusste aus seiner Bibel, dass dieser königliche Erlass auf 457 v.Chr. datiert ist. Das Datum 457 v.Chr wird gemäß den Erkenntnissen des Theologen James Ussher datiert. James Ussher brachte 1650 sein Werk "Annalen des Alten Testaments - Hergeleitet von den frühesten Anfängen der Welt" heraus. Darin befindet sich ein Chronologie, der "Ussher Lightfoot Calendar", indem James anhand der Bibel berechnet haben will, das z.B. die Schöpfung dieser Welt am 23. Oktober 4004 v. Chr. (bitte nicht erschrecken: Es war ein Sonntag ) begonnen habe. (Ich bin übrigens dafür, dass der 23.10 als religiöser Feiertag eingeführt wird, "Creation-Birthday" oder so was... )
      Au ja, ich möchte diesen Feiertag auch haben. Aber nur in der EU. Wir in der EU halten zusammen und die anderen sollen sehen wo sie bleiben! ;)

      gabriel87 schrieb:

      William meinte ebenso, dass die 2.300 Jahre zum "gleichen Zeitpunkt" begonnen haben, wie die 70 Wochen.
      Das ist mir unverständlich. Wird doch hier der Tempeldienst wieder eingeführt und nicht zerstört. ?(

      gabriel87 schrieb:

      So deutet William, berechnet die 2.300 Jahre, ausgehend vom Jahr 457 vor Jesu Geburt.
      Musste schief gehen!
      Ich muss zugeben, das ich den Taschenrechner schon in der Hand hatte. Gott sei Dank, konnte ich ihn wieder beiseite legen.

      Jeder, der möchte, das der Heilige Geist sich zurückzieht, der darf den Wiederkunftstag ausrechnen. Die Konsequenzen darf dann auch jeder für sich selbst tragen.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Die "Rechtfertigung" des Heiligtums - Teil 2

      Elli59 schrieb:

      Und es wuchs bis an das Heer des Himmels, und es warf einige von dem Heer und von den Sternen zur Erde herab und zertrat sie. 11 Selbst bis an den Obersten des Heeres wuchs er empor8. Und er nahm ihm das regelmäßige Opfer weg 9, und die Stätte seines Heiligtums wurde gestürzt. 12 Und ein Opferdienst wurde verbrecherisch gegen das regelmäßige Opfer eingerichtet 10. Und das Horn warf die Wahrheit zu Boden und hatte Erfolg. 13 Und ich hörte einen Heiligen reden. Und es sprach ein Heiliger zu jemandem - dem Redenden nämlich -: Bis wann gilt die Vision von dem regelmäßigen Opfer und von dem entsetzlichen Verbrechen, dass sowohl das Heiligtum als auch der Opferdienst zur Zertrennung preisgegeben sind
      Daniel 8,14 sagt ja nichts über die Wiederkunft oder über den Eintritt in ein himmlisches Heiligtum aus. Das Kapitel selbst sagt, dass der Widder mit den zwei Hörnern, den Daniel sah, für die Könige von Medien und Persien stehe. Der Ziegenbock wird in Vers 5 durch den Engel erklärt. Symbolisch der Herrscher von Griechenland (Vers 21.

      Offensichtlich steht das Niederstoßen des Widders durch den Ziegenbock (Vers 7) für die Niederlage des med-persischen Reiches, welches das griechische Reich verursachte. Viele meinen, dasss das Herauswachsen der 4 Hörner anstelle des einen großen Horns am "Ziegenbock-Kopf" für die Teilung des griechischen Reichs in 4 Königreiche (Vers 22) nach dem Tod Alexanders des Großen stehe.

      In Vers 23 steht, dass das kleine Horn für einen König mit hartem Gesicht steht. Ich bezieh mich auf V11 und 12 und meine, dass es für Antiochus steht. Da wird eine Frage aufgeworfen: Wann hört es auf, dass das Heiligtum als auch das Herr zur ZERTRETUNG (durch Antiochus) preisgegeben sind ?

      Ich meine die Antwort steht in V14. Ich hab' ja schon darauf aufmerksam gemacht, dass das hebräische Wort "rechtfertigen" meint.

      philoalexandrinus schrieb:

      Gegen eine neuere englische Übersetzung wurde aus US - STA - Kreisen heftzig polemisiert, wel sie an Stelle von "cleansed" "restored" setzte.
      Quelle: Als Quelle für die Übersetzung des hebräischen Wortes im UT als "rechtfertigen" beziehe ich mich auf das Hebräischwörterbuch von Brown, Driver, Briggs. Es schlägt vor: "dieser Teil des Verses solle mit "das Heiligtum wird gerechtfertigt werden" übersetzt werden.

      Elberfelder: "wird gerechtfertigt werden"
      Luther: "wieder geweiht werden"

      Revised Standard Version: "wird ... zu seinem rechtmäßigen Zustand wiederhergestellt werden"

      Der Gedanke des Verses wäre also "Wiederherstellung in einem rechtmäßigen Zustand und für den Gebrauch geziemenden Zustand" Die vorhergehende "Hinweise" vor Vers 14 machen deutlich, dass Vers 14 auch in Verbindung mit den Brandopfern steht.

      Elli59 schrieb:

      Und was die 2300 M/A bedeuten ist mir ein Rätsel.
      2.300 A/M und Brandopfer ? Wie passt das zusammen ?
      2.300 A/M - Jeden Morgen und Abend gab es im Heiligtum ein Opfer. Also bis 2.300 morgens und abends dargebachte Opfer. Rechnen wir nun mal, mit 1.150 "richtigen Tage" und nicht "prophetischen Tagen" - also 1.150 Jahren. 1.150 Tage entspräche der jüdischen Zeitrechnung 3 Jahre und 50 bzw. 60 Tage.

      Schau mal, was in 1. Makkabäer 1,54.59 und 4,52.53 steht - Vergleiche mal 1,54.59 mit 4,52.53

      Wir sehen, dass zwischen dem ersten heidnischen Opfer auf dem Brandopferaltar des Tempels und der Wiedereinführung des rechtmäßigen Opfers auf diesem Altar, nachdem der Tempel durch Judas Makkabäus aus der Hand Antiochus Epiphanes zurückerobert worden war, ein Zeitraum von genau drei Jahren liegt (vom 25. Dezember 168 v.Chr. bis zum 25. Dezember 165 v.Chr.). Der Befehl, mit den regelmäßigen Opfern auf diesem Altar am Morgen und Abend aufzuhören, wurde jedoch einige Tage vor dem 25. Dezember 168 v.Chr. gegeben, so können wir diese für die zusätzlichen 50 oder 60 Tage berechnen.

      Ist es in dem Licht dessen, was wir über die Bedeutung des verwendeten Verbs festgestellt haben und der 2.300 A/M tatsächlich so unmöglich, dass Daniel 8,14 die Wiederherstellung des irdischen Heiligtums für seinen rechtmäßigen Gebrauch nach einer Zeit der Entweihung durch einen heidnischen König vorhersagt?

      Die 2.300 Abende und Morgen zeigen dann einen Zeitraum von etwas mehr als drei Jahren an, während derer diese Entweihung stattfand, und die "Rechtfertigung" des Heiligtums würde dann auf das Ende dieses Zeitabschnitts der Entweihung am 25. Dezember 165 v.Chr. hinweisen.


      GLG
    • gabriel87 schrieb:

      Die 2.300 Abende und Morgen zeigen dann einen Zeitraum von etwas mehr als drei Jahren an, während derer diese Entweihung stattfand, und die "Rechtfertigung" des Heiligtums würde dann auf das Ende dieses Zeitabschnitts der Entweihung am 25. Dezember 165 v.Chr. hinweisen.
      Wollte Daniel nicht wissen, wann die babylonische Gefangenschaft aufhörte? Warum sollte Gott ihm ausgerechnet diese 3 Jahre in einer Vision zeigen. Daniel wollte zurück zu seinem Heiligtum...

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Des Endes der babylonischen Gefangenschaft ?

      Elli59 schrieb:

      Zitat von »gabriel87«
      Die 2.300 Abende und Morgen zeigen dann einen Zeitraum von etwas mehr als drei Jahren an, während derer diese Entweihung stattfand, und die "Rechtfertigung" des Heiligtums würde dann auf das Ende dieses Zeitabschnitts der Entweihung am 25. Dezember 165 v.Chr. hinweisen.
      Wollte Daniel nicht wissen, wann die babylonische Gefangenschaft aufhörte? Warum sollte Gott ihm ausgerechnet diese 3 Jahre in einer Vision zeigen. Daniel wollte zurück zu seinem Heiligtum...
      Ich meinte, dass es eine Möglichkeit ist.

      Das Buch Daniel beginnt mit der Entführung Daniels, seiner Gefährten und Tempelgeräte nach Babylon um 600 v. Chr. Das Thema des ersten Kapitels zutiefst jüdisch. Gute 10 Jahre später zerstörte Nebukadnezar Jerusalem völlig.

      Es ist zu erwarten, dass es Daniel beschäftigte, die Bedeutung dieser Katastrophe. Das Buch Klagelieder spiegelt das Trauma wieder, dass die Juden hier erlebten. Es schien alles aus zu sein. Das Zentrum des jüdischen Glaubens, der Tempel, die Opfer, waren genommen.

      Nun sagt auch noch ein Engel, dass sich das Gesicht auf »fernliegende« Tage bezieht (Daniel 8,26). Das muss Daniel den letzten Rest gegeben haben. Denn erst dann wird berichtet, dass er mehrere Tage krank lag, entsetzt war über das Gesicht und auch seine jüdischen Mitbrüder sich die Sache nicht erklären konnten (Vers 27).

      Als Daniel seine zwei großen Visionen bekam (Daniel 7+8), war Jerusalem schon über dreißig Jahre zerstört und er selbst schon etwa fünfzig Jahre in babylonischer Gefangenschaft. Erneut wie im Traum aus Daniel 2 zu sehen, dass nach Babylon noch drei Reiche kommen werden und nun noch zu erfahren, dass das letzte antigöttliche Reich dreieinhalb Zeiten (Daniel 7,25) über die Heiligen (in seinen Augen natürlich Gottes Volk der Juden) Gewalt haben würde.

      Das alles muss für Daniel schwer zu ertragen gewesen sein.

      Wie gesagt, es ist wie ich es verstehe eine mögliche Form, natürlich ist da niemals ausgeschlossen, dass ich mich irre.


      GLG
    • @gabriel87

      Das kleine Horn in Daniel 7 und 8 haben wir hier schon diskutiert:

      Das kleine Horn in Daniel 7
      Das kleine Horn in Daniel 8

      Dort werden einige deiner Argumente aufgegriffen, die ich nicht für schlüssig halte. Als Beispiel: Das kleine Horn kommt nicht aus einen der Hörner der Widder, sondern aus einen der vier Winde. Es ist wohl der Wind aus dem Norden. Zudem empfehle ich dir die literarische Struktur von Kapitel 7 bis 9 zu beachten. Das kleine Horn in Daniel 7 und 8 ist meines erachtens die gleiche Macht - was unbedingt in die Auslegung mit einbezogen werden sollte. Dazu hilfreich ist das Buch "Ausgewählte Studien prophetischer Interpretation" (eine Veröffentlichung des Komitees Daniel & Offenbarung, Band 1) oder Jacques Doukhans Buch "Daniel - Die Vision vom Ende".
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Dort werden einige deiner Argumente aufgegriffen, die ich nicht für schlüssig halte. Dazu hilfreich ist das Buch "Ausgewählte Studien prophetischer Interpretation" (eine Veröffentlichung des Komitees Daniel & Offenbarung, Band 1) oder Jacques Doukhans Buch "Daniel - Die Vision vom Ende".
      Hallo Bemo, vielen Dank für die Links und für Deine Buch-Empfehlung :daumenhoch:

      Ich hab vom ersten Buch eine Leseprobe gefunden, auch Links wo man das Buch bestellen kann. Das zweite Buch liegt auch "online" vor. :)
      Vielen lieben Dank nochmal für Deinen Tipp, dass ist sehr hilfsbereit von Dir.


      GLG
    • Lehre vom Untersuchungsgericht war eine "Verlegenheits"-Lehre!

      DonDomi schrieb:

      Bis heute dachte ich immer Gottes Wort sei einfach verständlich, aber wenn ich sehe, wie kompliziert diese Heiligtumslehre ist, habe ich mich wohl getäuscht. Man muss ja schon mal Historiker sein, um dieses Datum zu errechnen.
      Nur deshalb weil sich William Miller im Datum der Wiederkunft Jesu - laut ihm und seiner "Bibel-Erkenntnis" am 22.10.1844 - geirrt hatte und deshalb nach 5.Mose 18,22 als "falscher Prophet" bezeichnet werden muß, ist "aus reiner Verlegenheit" diese sehr komplizierte - um nicht zu sagen unverständliche "Untersuchungsgerichts-Lehre" aufgekommen bzw. erfunden worden und mit Zitaten aus dem Hebräerbrief ist versucht worden diese biblisch zu begründen. Dabei wirft diese Lehre mehr Fragen auf, als sie Antworten gibt. Sie sollte m.E. nur noch als "Möglichkeit" - nicht aber als "unbedingt zu glaubende Adventisten-Lehre" gelehrt werden und von der obersten Leitung der Adventisten aufgegeben werden. Man wollte eben irgendwie am Datum 1844 festhalten - und sagte: "Das Datum 1844 stimmt schon! Nur hat sich W.Miller geirrt: Nicht auf die Erde ist Christus gekommen, sondern in das Allerheiligste."

      Das erinnert in gewisser Weise auch an die "Verlegenheits-Lehre" der Zeugen Jehovas, die, nachdem - wie C.T.Russell lehrte - Jesus 1914 nicht wiedergekommen war, einfach behauptet hatten, Jesus sei 1914 unsichtbar(!) auf die Erde zurückgekommen - nur um das Jahr 1914 "zu retten"!

      Aber was hat Jesus von 33 -1843 denn getan? Jesus ist doch 1.810 Jahre lang sowohl ins himmlische Heiligtum als auch ins himmlische Allerheiligste ein - und ausgegangen und hat, wenn die Christen ihre Sünden bereuten und Buße getan haben - diese im Sinne des ATlichen Hohenpriesters im Allerheiligsten - durch sein - durch Jesu vergossenes Blut am Kreuz - ein für allemal - ausgetilgt! Und er tut dies auch heute noch! Das ist zumindest meine Meinung. Deshalb kann man auf eine Lehre eines himmlischen Untersuchungsgerichtes verzichten, denn diese "Untersuchung" - und auch das steht im Hebräerbrief! - findet bei jedem Menschen unmittelbar nach seinem Tode statt. (Hebräer 9,27) Dies bedingt - logischerweise!- dass die menschliche Geist-Seele vor Christus erscheinen muß - und damit ist Hebr.9,27 eben auch eine Belegstelle für die "jesuanische Lehre" der Unsterblichkeit der Seele!
    • "Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis!

      Seele1986 schrieb:

      Es gab einen Bruch zwischen Gott und Mensch (nachzulesen in der Genesis). Der Mensch kann nicht zu Gott, der Garten ist versperrt. Gott selbst öffnet die Tür wieder in Jesus Christus; er ist das "bessere Opfer". Das bedeutet nicht, dass im Himmel ein identischer Tempeldienst stattfindet; es ist eine Bildsprache in unseren Attributen, damit wir es verstehen, was dort stattgefunden hat.
      Ja Seele, vielen Dank!
      Gebe Dir Recht! Passend zum heutigen CHRISTFEST = Erinnerung an die Geburt Jesu zu Weihnachten - passend ein Vers aus dem Evang. Gesangbuch:
      "Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis! Der Cherub steht nicht mehr dafür(=davor!). Gott sei Lob, Ehr und Preis! Gott sei Lob, Ehr und Preis!" (Lied Nr.27,Vers 6) [/b]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Das entweihte Heiligtum und seine Wiederweihe. Das Gericht - ein Gericht - das Endgericht

      Ich lasse einmal die Wiederweihe - "restored" etc. weg.

      wer hat sich schon kritisch - das heisst - genau lesend - mit den Greuel der Verwüstung befasst? Tägliches Opfer weggenommen, Wohnung seines Heiligtums verwüstet, Wahrheit zu Boden geschlagen - -

      Dann lese ich im siebenten Kapitel. Unglaublich brutale Mächte beherrschen die Erde - - bis dass die Stühle gesetzt wurden und der Alte setzte sich - das Gericht wurde gehalten und die Bücher wurden aufgetan -. - und dann übergibt der Alte die weitere Durchführung einem wie eines Menschen Sohn - Gewalt, Ehre und Reich.

      Wo finde ich das von einem Untersuchungsgericht, das möglicherweise über mich schon längst negatv entschieden hat (Interpretation aus USA, Zitat Frirtz Guy)? Ja, Denn es ist Zeit, dass das Gericht an dem Hause Gottes anfange - - (1. Petrus 4, 17) . Ob man sagen darf: "Aha, da haben wir es" oder Petrus da ganz anderes gemeint hat? Etwa: als die Christenverfolgungen begannen und die einen treue Christen blieben, die anderen sich wieder abwandten?

      Gericht ist nicht immer Gericht!
      .
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Stofi schrieb:

      @Norbert Chmelar, du irrst erneut, wenn du behauptest, der große Versöhnungstag ist def Karfreitag. Dazu musst du das Heiligtum und den Versöhnungstag im AT studieren.....So kommst du zur Reinigung des Heiligtums, zum Ziegenbock in der Wüste usw. Alles Dinge, die weit nach dem Sühneopfer passierten. Der tatsächliche Versöhnungstag steht noch aus.... dessen kannst du dir sicher sein.
      Könntet ihr mir bitte erklären, wann für Euch (Stofi, Vitez Koja, Heidrich)der große Versöhnungstag endet? Zählt nicht jedes Blutopfer als Abbild/Schatten für die Kreuzigung Jesus?

      Warum wird, nachdem der Bock in die Wüste geschickt wurde, weiter geopfert( für Aaron und das Volk) zur Sühnung ??
      Also, die Dinge, die du aufzählst geschehen nicht nach der Sühnung.....Nein ihr müsst nur lesen.....vor der Sühnung

      3 Mose 16, 23
      Und Aaron soll in die Stiftshütte gehen und die leinenen Kleider ausziehen, die er anzog, als er in das Heiligtum ging, und soll sie dort lassen; 24 und er soll sein Fleisch im Wasser baden an heiliger Stätte und seine eigenen Kleider anziehen und hinausgehen und sein Brandopfer und das Brandopfer des Volkes opfern und Sühnung erwirken für sich und das Volk. 25 Und das Fett des Sündopfers soll er auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Stofi schrieb:

      @Norbert Chmelar, du irrst erneut, wenn du behauptest, der große Versöhnungstag ist def Karfreitag. Dazu musst du das Heiligtum und den Versöhnungstag im AT studieren.....So kommst du zur Reinigung des Heiligtums, zum Ziegenbock in der Wüste usw. Alles Dinge, die weit nach dem Sühneopfer passierten. Der tatsächliche Versöhnungstag steht noch aus.... dessen kannst du dir sicher sein.
      Das Opfer Jesu ist derart umfassend dass es keinen grossen Versöhnungstag mehr benötigt. Wenn die Sünden vergeben sind, sind sie vergeben.
      Du darfst gerne etwas anderes Glauben, das deckt sich aber weder mit meinem Glauben, noch mit den Aussagen der Bibel noch mit meinem persönlichen Erleben. Irgendwie tust Du mir sogar leid, dass Du das nicht erleben kannst oder willst.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Das Opfer Jesu ist derart umfassend dass es keinen grossen Versöhnungstag mehr benötigt.
      Hebräer 9.
      11 Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der Güter bei Gott durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, das ist: das nicht von dieser Schöpfung ist.
      12 Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.
      13 Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche von der Kuh durch Besprengung die Unreinen heiligt, sodass sie leiblich rein sind,
      14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!



      15 Und darum ist er auch der Mittler des neuen Bundes, auf dass durch seinen Tod, der geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen.
    • DonDomi schrieb:

      Stofi schrieb:

      @Norbert Chmelar, du irrst erneut, wenn du behauptest, der große Versöhnungstag ist def Karfreitag. Dazu musst du das Heiligtum und den Versöhnungstag im AT studieren.....So kommst du zur Reinigung des Heiligtums, zum Ziegenbock in der Wüste usw. Alles Dinge, die weit nach dem Sühneopfer passierten. Der tatsächliche Versöhnungstag steht noch aus.... dessen kannst du dir sicher sein.
      Das Opfer Jesu ist derart umfassend dass es keinen grossen Versöhnungstag mehr benötigt. Wenn die Sünden vergeben sind, sind sie vergeben.Du darfst gerne etwas anderes Glauben, das deckt sich aber weder mit meinem Glauben, noch mit den Aussagen der Bibel noch mit meinem persönlichen Erleben. Irgendwie tust Du mir sogar leid, dass Du das nicht erleben kannst oder willst.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Beim Versöhnungstag geht es nicht um Vergebung der Sünden... sondern um die Reinigung des Tempels..... Es ist schwierig jemandem etwas darüber zu schreiben, wenn derjenige keine Ahnung hat über die Substanz, bzw. über den Sinn des Großen Versöhnungstages.

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