Humor

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    • Ich denke, dass wenn jemand ein wenig Humor versteht, sollte es kein Problem sein.

      Ich werde weiter berichten.

      Ich möchte hier mal positiv anmerken, dass es das in meinem Ort überhaupt gibt! Ist nicht selbstverständlich. Bin gespannt wie's wird...ich bin neugierig wie die Bibel gelesen und verstanden wird.
    • tricky schrieb:

      Ich denke, dass wenn jemand ein wenig Humor versteht, sollte es kein Problem sein.
      Und wenn jemand keinen Humor dieser Art versteht?

      Vielleicht sollten wir das mal aus der Sicht des Andersgläubigen sehen. Für einen gläubigen, praktizierenden katholischen Christen ist der Messwein etwas Besonderes und keinesfalls geeignet, sich darüber lustig zu machen. Mit der Art Humor laden wir auch Andersgläubige nicht unbedingt zu einem sachlichen Gespräch ein.

      Und wir vermitteln: Wir sind etwas Besonderes, weil wir keinen Wein trinken. Wir müssen nicht mit den selben Methoden arbeiten, wie man uns des öfteren begegnet.

      Das nur mal "of topic" aber als Denkanstoß!

      ***
    • HeimoW schrieb:

      Nein, die katholischen Mitchristen, die hier mitlesen brüskieren ;(



      Für alle zum Mitschreiben.

      Laut der römischen Kirche bin ich immer noch katholisch. Von daher brüskiere ich mich selbst?
      Ich glaub man kanns mit dem sensiblen Gejammer auch übertreiben.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Nachtperle schrieb:

      Margit schrieb:

      Heißt dieser thread nicht Humor? :verwirrt:
      Aber Humor bitte nicht auf Kosten anderer.

      Humor geht imerm auf Kosten anderer - und wenn es nur auf die eigenen Kosten ist.
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • tricky schrieb:

      Ich möchte hier mal positiv anmerken, dass es das in meinem Ort überhaupt gibt! Ist nicht selbstverständlich. Bin gespannt wie's wird...ich bin neugierig wie die Bibel gelesen und verstanden wird.

      Ja, das ist eine Folge des II.Vatikanums, das nach der Meinung einiger hier ja nur Äußerlichkeiten geändert hat.


      Man könnte nämlich (wenn man so naiv ist wie ich) auch einwenden, dass die Dogmatische Konstitution "Dei Verbum" vatican.va/archive/hist_counci…651118_dei-verbum_ge.html vielleicht doch "Früchte" getragen hat.



      Helmut Krätzl, emeritierter Weihbischof der Erzdiözese Wien, schreibt dazu in seinem Buch "Das Konzil - ein Sprung vorwärts"
      "Es geht um einen neuen Offenbarungsbegriff, um die Bedeutung der Heiligen Schrift für die ganze Kirche, das Lehramt, die Liturgie und das persönliche religiöse Leben. Der Vorrang der Heiligen Schrift lässt ihr Verhältnis zur Tradition neu sehen. ...
      In DV taucht ein neuer Offenbarungsbegriff auf. Die Schrift ist nicht Offenbarung über Gott, sondern in ihr offenbart Gott sich selbst. "Gott hat in seiner Güte und Weisheit beschlossen, sich selbst zu offenbaren und das Geheimnis seines Willens kundzutun." ...
      Durch dieses Verständnis von Offenbarung bekam aber nun auch in der katholischen Kirche die Heilige Schrift einen neuen, überragenden Stellenwert.
      ...
      Durch das Konzil wurde das Verhältnis der Bibelwissenschaft zur Dogmatik, also zur systematischen Glaubenslehre, fast Revolution verändert. ...
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Ja, das ist eine Folge des II.Vatikanums, das nach der Meinung einiger hier ja nur Äußerlichkeiten geändert hat.
      Ich weiß ja nicht wie das vorher war in der RKK. Jedenfalls war es gestern eine sehr nette Runde.

      Zur Auflösung: Es war wirklich Mt. 21,33 gemeint. Ein Gleichnis Jesu, das mit den Weingärtnern und den Arbeitern, die keine Frucht bringen.

      Wir waren zu viert, der Pater, ein netter Herr von ca. 60 Jahren (+/-) und ein anderer netter Herr mit 85 Jahren.

      Das Gleichnis wurde zuerst gelesen (nach der Einheitsübersetzung) und danach besprochen. Der Pater hatte zusätzlich auch noch eine Interlinear-Übersetzung dabei - die haben wir allerdings nicht gebraucht. Ich habe meine eigene Bibel eingepackt gelassen, dachte mir es wäre besser, wenn wir alle aus der gleichen Übersetzung lesen.

      Im Gespräch über das Gleichnis war es nicht immer leicht auf einer gemeinsamen Gesprächsbasis zu bleiben. Ein Gesprächsteilnehmer hat die Symbolik des Gleichnisses zu wortwörtlich genommen und ist weniger darauf eingegangen herauszufinden was Jesus sagen wollte als in der wortwörtlichen Bedeutung hängenzubleiben. Der Pater und ich haben immer wieder versucht das Gleichnis auszulegen und zu verstehen - wir waren oft einer Meinung. Interessantes Thema war nach einiger Zeit, als ich die Frage dazu aufgeworfen haben, der Knackpunkt des Gleichnisses: die Frucht:

      Mt. 21/34 Als aber die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte zu empfangen.

      Denn das Problem entsteht ja erst dadurch, dass sich die Weingärtner weigern die Frucht zu bringen bzw. abzuliefern. Daraufhin fragte ich eben: Was ist denn die Frucht, die schlußendlich einer anderen Arbeiterschaft aufgetragen wird zu bringen:

      Mt. 21/43 Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, die seine Früchte bringen wird.

      Interessanterweise hat der Pater sofort geantwortet und gemeint: das sind die Gebote.
      In weiterer Folge haben wir dann davon gesprochen, was Gott von uns möchte und konnten uns auf folgendes "einigen": Gott möchte von uns Liebe und Leistung (Halten der Gebote). Ich habe dann noch versucht es so zur Bedeutung zu bringen, dass die Gebote ja im Grund die Antwort sind auf die Liebe, die Gott uns schenkt. Der Leistungsgedanke war mir ein wenig zu einseitig.


      Insgesamt würde ich sagen, es war ein sehr guter Abend mit einer Stunde (der Pater hatte danach noch eine Beerdigungsbesprechung) Bibelgespräch. Jeder konnte seine Meinung und Gedanken zum Bibeltext ausführen und wurde nicht unterbrochen - gute Zuhördisziplin.

      Über das Gleichnis selbst können wir, wenn Bedarf besteht, gerne auch im Forum noch diskutieren: Gleichnisse Jesu - Von den Weingärtnern - Mt. 21,33-46
    • Auf Amazon hat ein Kunde namens Andreas Neumeister in einem Kommentar behauptet, die Theologie beschäftige sich nur mit Dingen, die es nicht gibt. Darauf hat, wie ich heute gesehen habe, jemand einigermaßen witzig geantwortet:

      Wenn die Theologie sich nur mit Dingen beschäftigt, die es nicht gibt, wie Andreas Neumeister, den es vermutlich nicht gibt, schreibt, dann habe ich ein Wunder zu vermelden: Ich besitze mehrere Bücher, die so selten sind, dass es sie nicht einmal gibt. Sie tragen Titel wie "Die Bibel" oder "Die ganze Heilige Schrift".

      Amazon besitzt die Frechheit auch solche nicht existierenden Bücher gegen teilweise doch nicht wenige Euro anzubieten. Ist das zulässig?!

      Darüberhinaus kenne ich einige Leute, die behaupten, dieses nicht existierende Buch regelmäßig zu lesen. Da sich die Theologie auch mit der Auslegung (auch Exegese genannt - für alle mit nicht existierender Allgemeinbildung), da sich die Theologie auch mit der Auslegung der Bibel beschäftigt, sie sich aber laut Andreas Neumeister nur mit Dingen beschäftigt, die es nicht gibt, habe ich eben beim Lesen seines Kommentars etliche Bekannte verloren, denn die existieren dann sicher seit Kurzem, in der Zeit nach dem Auftreten des Andreas Neumeister, auch nicht mehr.

      Ich bitte von Beileidsbekundungen abzusehen, ich möchte in aller Stille privat um meine Bekannten trauern.


      :sonne:
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19