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    Jesus war vor seiner Menschwerdung kein Mensch. Ich verstehe nicht, was du da redest.

    Er erhielt die Herrlichkeit von seinem Vater zurück, die er zuvor hatte, bevor er herabkam zu uns. Er ging zurück zum Vater und setzte sich zu seiner Rechten.

    Lese Philpper 2,6-11.

  • Zur Frage, wie kann der Mensch Jesus nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt dort sein, wenn doch Fleisch und Blut dort nicht sein können?

    Es wird ja erzählt, dass dieser Auferstehungsleib anders ist. Deshalb werden diese Szenen des Auferstandenen ja erzählt.

    Wie das geht? Bei Gott geht es.

    Genauso kann sich niemand vorstellen, wie alle Menschen der Geschichte zugleich auferstehen. Wie viele Milliarden wären das. In Gottes Reich geht es.

  • Jesus war vor seiner Menschwerdung kein Mensch. Ich verstehe nicht, was du da redest.

    Ihr müsst zumindest aussagen dass die Herrlichkeit nun auch eine zusätzliche menschliche Natur beinhaltet. Dann geht es. Das akzeptiere ich. Das ist logisch. Aber selbst wenn ihr das retten könnt, meine Fragen wurden nicht beantwortet, als da wären:

    Der Geist erforscht die Tiefen Gottes. Wenn er der gleiche Gott wie Vater und Sohn ist, ergibt das keinen Sinn. Weil er allwissend sein muss. Ein Gott der nicht allwissend ist, ist nicht Gott. Deswegen ist mindestens der heilige Geist kein Gott. Wie rettest du dieses Argument Seele1986 ?

    Der nächste Punkt ist dass drei sich unterscheidende Personen nicht der eine einzige Gott sein können, weil sie sich als Personen unterscheiden. Zu behaupten es wäre ein Geheimnis oder Gott ist zu groß um verstanden zu werden, widerspricht der Tatsache, dass Gott erkannt werden kann. Eine Trinität aber ist stringent unlogisch. Nicht erkennbar. Wie willst du das retten Seele1986?

    Ansage an Norbert Chmelar bitte nicht dazu antworten, weil du kein Trinitarier bist. Wer sagt dass der Geist nur allgegenwärtig und nur ein Teil von Gott ist (Jesus allmächtig, Vater allwissend), der bricht mit der Trinität und leugnet dass der Geist Gott ist wie Vater und Sohn zusammen. Wir haben das bereits diskutiert.

  • Seele1986 ich habe was vergessen zu dem Argument mit der Herrlichkeit und dass Jesus vorher Mensch sein muss. Im AT steht klipp und klar dass Gott sich nicht ändert, deswegen musst du reinlesen dass Jesus vorher auch eine menschliche Natur gehabt haben muss. Das kannst du nicht leugnen. Auch wenn Phil 2 dagegen steht weil er erst später Mensch wurde, rettet dich das nicht denn so oder so bleibt es ein Widerspruch der Schrift und den darf es nicht geben. Was wir festhalten können ist, dass wenn wir Jesus in 2 Naturen teilen, Phil 2 mit dem AT kollidiert, wonach Gott sich nicht ändert. Das musst du lösen.

  • Senfkorn

    Zur Allwissenheit: Das habe ich nicht verstanden. Wieso ist der Heilige Geist nicht Gott, wenn Gott allwissend ist?

    Zu der Erkenntnis: ja, Gott kann ja auch erkannt werden. Wir Christen erkennen ihn in Vater, Sohn und Geist. Ein Geheimnis bleibt er trotzdem, und das ist ja auch schön so. Retten muss ich da gar nichts. Ich glaube an ihn. Retten muss ich ihn nicht. Er hat uns gerettet.

    Zur Unveränderlichkeit Gottes: Gottes Wesen und Ansinnen ändert sich auch nicht. Es war nur nicht alles sofort offenbar.

    Gott kann auch seinen Sohn senden und in ihm zu uns kommen, ohne sich zu ändern. Für Gott kein Problem.

    Er kann auch in seinem Sohn bei uns sein, in seinem Geist bei uns sein, und gleichsam Gott im Himmel. Sein Sohn kann, wie er sagte, im Geist bei uns sein, mit seinem Vater in uns wohnen, und zugleich Gott im Himmel.

    Gar kein Problem für Gott.

  • PS: Was es "geben darf" sagt nicht der Buchstabe, sondern Gott.

    Denn wir glauben nicht an den Buchstaben, sondern an Gott. Wie ich bereits sagte: wir glauben nicht AN die Bibel, sondern DER Bibel. Wir glauben AN Gott.

    Gott kann, was immer er will. Und es hat ihm gefallen, sich uns so zu offenbaren. Entweder folgt man Gott, oder seinen Vorstellungen und Buchstaben, weil man alles widerspruchsfrei halten will.

  • Zur Allwissenheit: Das habe ich nicht verstanden. Wieso ist der Heilige Geist nicht Gott, wenn Gott allwissend ist?

    Nein. Der Geist ist nicht allwissend wenn er die Tiefen Gottes erforscht. Er hat sowas nicht nötig als Gott.

    Zu der Erkenntnis: ja, Gott kann ja auch erkannt werden. Wir Christen erkennen ihn in Vater, Sohn und Geist. Ein Geheimnis bleibt er trotzdem, und das ist ja auch schön so. Retten muss ich da gar nichts. Ich glaube an ihn. Retten muss ich ihn nicht. Er hat uns gerettet.

    Das Geheimnis kann aber gemäß Paulus gelüftet werden. Die Trinität nicht. Niemand erkennt den Sohn außer der Vater erlaubt das. Ich denke dass du dich dazu zu weit aus dem Fenster lehnst.

    Zur Unveränderlichkeit Gottes: Gottes Wesen und Ansinnen ändert sich auch nicht. Es war nur nicht alles sofort offenbar.

    Wenn Jesus als Gott seine Gottheit ablegt um Mensch zu werden, wobei ich mich hier Frage wie Jesus dabei noch 2 Naturen haben kann, dann ändert sich Gott fundamental. Er kann ohnehin nicht Mensch werden. Er ändert das auch nicht. Deswegen was früher oder später offenbar wird spielt keine Rolle denn da ändert sich Gott selbst.


    Gott kann auch seinen Sohn senden und in ihm zu uns kommen, ohne sich zu ändern. Für Gott kein Problem.

    Das Problem Vater und Sohn sind gemäß Trinität derselbe Gott. Du sagst quasi Gott sendet sich selbst. Außerdem legt Jesus sein Gott sein ab und wird Mensch, so steht es in Phil 2. Damit ändert sich Gott fundamental. Ich weiß auch gar nicht wie Trinitarier das mit der Trinität halten wollen, dass Jesus um Mensch zu werden sein Gott sein ablegt. Wie stellt ihr euch das genau vor? Weil auch auf Erden ist er Gott / Sohn Gottes. Das würde ich auch gerne wissen.

  • Senfkorn dass der Geist die Tiefen Gottes erforscht, bedeutet, dass er ihn kennt. Du musst die Stelle ganz und im Zusammenhang lesen.

    Sendet Gott sich selbst? Ja, er sandte in seinem Sohn sich zu uns Menschen. Deshalb sagen wir ja, in Jesus wurde Gott offenbar und Gott kam zu uns in seinem Sohn. Daher kommen diese Formulierungen ja.

    Es steht nirgendwo, dass Jesus seine Gottheit ablegte, sondern dass er sich erniedrigte. Und deshalb auch die Rede von zwei Naturen, göttlich und menschlich, also der Gottmensch.

  • Hosea 11:9 ist ein direkter Widerspruch und widerlegt die 2 Naturen Lehre.

    Keineswegs!

    Und ihr habt meine Frage immer noch nicht beantwortet:

    Jesus erlangt nach seiner Auferstehung die vorherige Herrlichkeit zurück. Dabei ist er auch Mensch. Im AT ist aber Gott kein Mensch zB in Hosea 11:9. Erklärt mir das bitte warum Gott nicht Mensch ist weil Jesus da seine Herrlichkeit noch hat! Weil es muss da eine 2 Naturen Lehre möglich sein, sonst kippt eure Theorie schon wieder. Hosea 11:9 ist ein direkter Widerspruch und widerlegt die 2 Naturen Lehre.

    Und weiterhin gilt. Jesus wurde gezeugt, er hat damit einen Anfang ist nicht ewig.

    Ich habe bei NR. 512 im Thread ----> RE: Der Wille des Vaters gilt für ALLE Christen darauf ausführlich geantwortet!

    »Gezeugt – nicht geschaffen!« ist die Formulierung im großen Credo! Das muss man aber theologisch und philosophisch verstehen! ... und daran mangelt es Dir leider lieber Senfkorn ...

    Erneuter Versuch: Der Logos [= Gott (siehe Joh 1,1)] wurde in der Inkarnation gezeugt durch Gott den Heiligen Geist und wurde in Jesus von Nazareth dem Sohn der heiligen Jungfrau Maria von Nazareth Mensch ..., insofern also "gezeugt"! Vor seinem menschlichen Zustand hatte ER den ewigen Zustand des göttlichen Seins und war ewig selbst Gott bzw. von göttlichem Wesen – daher "nicht geschaffen"!

    Und weiterhin gilt. Jesus wurde gezeugt, er hat damit einen Anfang ist nicht ewig.

    Soeben oben erklärt! Diese irrige Auffassung hatte schon der ägypt. Presbyter Arius 318 weil er sich das »gezeugt sein« rein menschlich vorstellte wie bei einer menschl. Geburt, was aber bzgl. des Göttlichen so nicht analog angewandt werden kann und darf!

    Meine Frage mal an euch, da Jesus ja ewig Mensch sein muss bevor er auf die Erde kam:

    Das zeigt, Du hast keine Ahnung von der Bibel!!! ===> Denn bevor er, Jesus, auf die Erde kam, da war ER in der Gestalt des präexistenten [Präexistenz (von lateinisch prä- „vor(her)“ und exsistere „hervortreten“) steht für: die vorgeburtliche Existenz] »Christus-Logos«, d.h. „in [der] Gestalt Gottes” (Phil 2,6 – ELB) – »Er, der Gott in allem gleich war« übersetzt die Neue Genfer Übersetzung! Da war ER seit Ewigkeiten immer schon anfangslos und unerschaffen „im Schosse Gottes des Vaters” (Joh. 1,18) und in „[göttlicher] Herrlichkeit des Vaters ehe die Welt war” (Joh 17,5 – ELB) – ; dass damit die Ewigkeit gemeint war, siehst Du wohl nicht ein oder willst es nicht einsehen, weil Du wohl bereits dein Glaubens-Herz verhärtet hast! – als DER SOHN und DER LOGOS = DAS WORT d.h. das WORT GOTTES = der WORTFÜHRER im Himmel über die Engel und GOTT GLEICH!

    Jesus ist kein besonderer Sohn Gottes, weil Sohn Gottes nur ein Titel ist dass man eins ist durch den Geist mit dem Vater, mehr ist es nicht. Jesus füllt die Sohnschaft hierbei voll aus, bleibt sündenlos.

    Doch Jesus ist der ganz besondere Sohn Gottes! Der einzigartige und unvergleichliche, eingeborene Sohn Gottes des Vaters, mit IHM seit Ewigkeiten der Ewigkeiten inniglichst verbunden. DER SOHN schlechthin, weil ER

    • a) SOHN GOTTES ist „bevor der Kosmos (= die Welt, das Universum) war” (Joh 17,5), d.h. seit Ewigkeit!
    • b) RETTER + ERLÖSER aller Menschheit ist!
    • c) HEILAND DER WELT ist!
    • d) MESSIAS ISRAELS + "KÖNIG DER JUDEN" ist!
    • e) als MENSCH unser BRUDER und FREUND geworden ist!

    Jesus erlangt die Herrlichkeit, die Jesus vor seiner Ankunft auf der Erde hatte, nach seiner Auferstehung wieder zurück:

    Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war!

    (Johannes 17,5, EÜ)

    Da hast Du ausnahmsweise mal die biblische Wahrheit gesprochen! Danke.

    dann gilt der Umkehrschluss: Nach Joh 17:5 muss er dann vor seinem Erdenbesuch - nach trinitarischer Leseweise ??? - als präexistent auch Mensch gewesen sein

    Aber Dein "sogenannter" Umkehrschluss ist falsch, unbiblisch (s.o.) und zudem unlogisch!

    Zur Frage, wie kann der Mensch Jesus nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt dort sein, wenn doch Fleisch und Blut dort nicht sein können?

    Eine berechtigte Frage von Dir lieber Senfkorn, aber Seele gibt selbst ja die Antwort:

    Zur Frage, wie kann der Mensch Jesus nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt dort sein, wenn doch Fleisch und Blut dort nicht sein können?

    Es wird ja erzählt, dass dieser Auferstehungsleib anders ist. Deshalb werden diese Szenen des Auferstandenen ja erzählt.

    Wie das geht? Bei Gott geht es.

    Ja, der Auferstehungsleib Jesu ist ein geistlicher Leib und daher laut 1 Kor 15,38.40.43–44.49 auch für den Himmel geeignet! Und doch bleibt dies ein »Geheimnis«!

    Ihr müsst zumindest aussagen dass die Herrlichkeit nun auch eine zusätzliche menschliche Natur beinhaltet.

    Beim Auferstandenen (wo ER wieder „wahrer Mensch und wahrer Gott” zugleich war) stimmt das.

    Der nächste Punkt ist dass drei sich unterscheidende Personen nicht der eine einzige Gott sein können, weil sie sich als Personen unterscheiden.

    Gerade das – dass drei sich unterscheidende Personen der eine einzige Gott sind – sagt ja die Dreieinigkeitslehre und Trinität aus!

    Zu behaupten es wäre ein Geheimnis oder Gott ist zu groß um verstanden zu werden, widerspricht der Tatsache, dass Gott erkannt werden kann.

    Würden wir Gott den EWIGEN – gelobt sei sein heiliger Name! – in allem verstehen, wären wir selbst Gott, aber es gilt, was der HERR uns durch seinen Propheten gesagt hatte: „Denn so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.” (Jesaja 55,9) / Die VOLXBIBEL übersetzt so: „Genauso, wie das Weltall viel größer als die Erde ist, genauso sind auch die Dimensionen, in denen ich denke, viel größer als bei euch. Meine Gedanken sprengen eure Vorstellungen.”

    Ansage an Norbert Chmelar bitte nicht dazu antworten, weil du kein Trinitarier bist.

    Das ist eine Lüge von Dir! Ich bejahe alle dogmatischen Beschlüsse der ersten 4 Ökumenischen Konzile bzgl. der dreieinen Gottheit (Nicäa 325 + Konstantinopel 381 + Ephesus 431 + Chalcedon 451)!

    Wer sagt dass der Geist nur allgegenwärtig und nur ein Teil von Gott ist

    Das sagte ich sooo nicht!

    Was wir festhalten können ist, dass wenn wir Jesus in 2 Naturen teilen, Phil 2 mit dem AT kollidiert, wonach Gott sich nicht ändert. Das musst du lösen.

    Gott offenbart sich im Laufe der Heilsgeschichte jeweils unterschiedlich und bleibt doch immer DER GLEICHE!

    • Adam und Eva offenbarte sich DER EWIGE in Eden „von Angesicht zu Angesicht”.
    • Noah offenbarte sich Gott als DER GNÄDIGE - weil er+7 weitere der Familie gerettet wurden.
    • Abraham offenbarte sich Gott als EL-SCHADDAI – als Gott DER ALLMÄCHTIGE! (1. Mose 17,1)
    • Moses offenbarte sich Gott als DAS SEIN – JAHWEH = DER EWIGE, DER »ICH BIN DER ICH BIN!«
    • Seinem Volke Israel offenbarte sich Gott als MENSCH in Jesus von Nazareth im Neuen Bund!

    Wenn Jesus als Gott seine Gottheit ablegt um Mensch zu werden*, wobei ich mich hier frage wie Jesus dabei noch 2 Naturen haben kann, dann ändert sich Gott fundamental.

    * dann zeigt sich dadurch dreierlei:

    1. Gottes über-große Liebe zu den Menschen, seinen Geschöpfen.
    2. Die große Demut die der Logos [= Gott der Sohn] beweist, indem ER sich erniedrigt.
    3. Den Gehorsam gegenüber seinem Vater sich als das Lamm Gottes hinzugeben für die Sünder.

    Wenn der sündlose (weil vom Heiligen Geist gezeugt) Mensch Jesus von Nazareth Wunder tun, Kranke heilen und Tote auferwecken konnte, hatte ER auch eine göttliche Natur in sich.

    Der Sprachschlüssel zum NT beantwortet Deine Frage unter RN 2733 kenoō auf Seite 862  wie folgt:

    »» Sein ganzes Leben und Sein zeichneteder sich dadurch aus, dass er hyparchōn (Partizip von hyparchō), seiend, immer das blieb, was er war und ist. Er war in seinem Wesen und in seiner Person vor seiner Menschwerdung Gott und blieb es auch danach trotz seiner Selbsterniedrigung. Hier rühren wir an eines der größten Geheimnisse in der Bibel: Jesus »achtete es nicht für einen Raub (harpagmos), Gott gleich zu sein«. Das Wort harpagmos kommt nur hier in Phil 2,6 vor und bedeutet Raub, Beute. ... Paulus will mit diesen Worten sagen, dass Christus seine Gottgleichheit nicht an sich riß und nicht wie einen Raub oder eine Beute festhielt, sondern losließ. Dies wird mit kenoō ausgedrückt, welches besagt, dass Jesus sich selbst seiner Gottesgestalt und seiner Gottgleichheit entleerte und statt dessen die Knechtsgestalt und die Menschengleichheit auf sich nahm. ... Aber kenoō, entleeren, und das Partizip labōn (von lambanō), (Knechtsgestalt) annehmend, bedeuten nicht, dass Jesus in seinem Wesen und in seiner Persönlichkeit nicht derselbe blieb. Das für uns Unvorstellbare wurde in Jesus Wirklichkeit: Gott als Mensch, Gott und Mensch in einer Person ...««

  • Heimo verstand sie sofort, denn er kommentierte:

    Das ist aber aus dem katholischen Blickwinkel. Der Sohn war vor Jesus beispielsweise David auch. Deswegen kennen Juden auch Söhne und Töchter Gottes. Jesus ist kein besonderer Sohn Gottes, weil Sohn Gottes nur ein Titel ist dass man eins ist durch den Geist mir dem Vater, mehr ist es nicht. Jesus füllt die Sohnschaft hierbei voll aus, bleibt sündenlos. Und jeder kann ihm gleich werden. Das ist beispielsweise auch im Buddhismus beim Buddha der Fall.

    Es ist mir neu, dass Heimo katholisch ist.

  • Norbert Chmelar Ich möchte einmal mein Verständnis äußern, dass es jemandem sehr schwer fallen kann mit der Dreieinigkeitslehre. Man denkt da manchmal, es werde etwas zerteilt statt zusammengeführt, und das behagt einem nicht. Und es sind ja nicht wenige im Christentum immer wieder über Jahrhunderte, die damit ihre Probleme hatten.

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Die einzige Hilfe darin ist der Blick auf Jesus tatsächlich. Ist er, was er sagt? Das war und ist die Frage von Anfang an.

    Bei Senfkorn stört mich nicht, dass er Fragen hat oder es nicht versteht. Mich stört die Konsequenz aus diesem Denken, und die ist wiederum interessant: man wird selber Jesus. Undzwar nicht so, dass man anstrebt, ihm gleich zu werden und von ihm zu lernen, sondern so, dass man ihn nicht mehr Herr nennen kann. Man wird selbst sein Erlöser.

    Wie Senfkorn richtig sagte, das ist im Buddhismus auch so. Man wird selbst der Erlöser seiner selbst.

    Und damit sind wir wieder in dem üblichen religiösen Denken. Wie werde ich göttlich? Der Mensch versucht es immer wieder.

    Soll man machen, aber es doch bitte nicht Christentum nennen. Dann nenn dich anders oder erfinde was Neues, aber lass Jesus aus dem Spiel.

    Juden, Muslime, Buddhisten, alles okay, aber lass bitte Jesus in Ruhe. Deshalb wurde die Gnosis so hart kritisiert von den Aposteln, denn sie vereinnahmt die Lehre und predigt ein anderes Evangelium.

  • Bei Senfkorn stört mich nicht, dass er Fragen hat oder es nicht versteht.

    Ich habe nicht das Gefühl das er Fragen hat ,sondern er hat das richtige Wissen und möchte uns belehren!

    Das macht er aber so verwirrend, für jemand der vorgibt die Bibel zu kennen, könnte der Eindruck entstehen es ist Absicht.

    Mich stört die Konsequenz aus diesem Denken, und die ist wiederum interessant: man wird selber Jesus.

    Die kommt aber meiner Meinung nicht aus dem Wissen der Bibel sondern aus dem Menschlichen Herzen, aus Erziehung und Intelligenz! Stolz ist halt das, worüber viele stolpern. Wer gibt schon gerne Fehler und Schwäche zu ?

    Deshalb auch der Rat des Psalmisten und Jesus!

    Meine Hilfe wird von Gott kommen, dem Schöpfer von Himmel und Erde. Nur Gott kann uns helfen.

    Psalm 72:12 „Denn er wird die Bedürftigen retten, wenn er weint, auch die Armen und den, der keinen Helfer hat.“

    Apostelgeschichte 20:35
    Ich habe es euch alles gezeiget, daß man also arbeiten müsse und die Schwachen aufnehmen und gedenken an das Wort des HERRN Jesu, das er gesagt hat: Geben ist seliger denn Nehmen.

    Mt 11:28
    „Kommt her zu mir alle, die ihr niedergedrückt und belastet seid: ich will euch Ruhe schaffen!

    Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3,16

  • Norbert Chmelar Ich möchte einmal mein Verständnis äußern, dass es jemandem sehr schwer fallen kann mit der Dreieinigkeitslehre. Man denkt da manchmal, es werde etwas zerteilt statt zusammengeführt, und das behagt einem nicht.


    Bei Senfkorn stört mich nicht, dass er Fragen hat oder es nicht versteht. Mich stört die Konsequenz aus diesem Denken, und die ist wiederum interessant: man wird selber Jesus. Undzwar nicht so, dass man anstrebt, ihm gleich zu werden und von ihm zu lernen, sondern so, dass man ihn nicht mehr Herr nennen kann. Man wird selbst sein Erlöser.

    Glaubst Du Jesus nicht, dass seinem/unserm Vater im Himmel allein der Name/die Bezeichnung, der Titel GOTT gebührt? Joh 17,3

    Paulus der im früheren Judentum davon überzeugt war, dass er die Gemeinde dieses GOTTES zerstören müsse und alle Anhänger von dem durch Jesus vermittelten Gottesglauben verfolgen.....wurde nach dem Damaskuserlebnis selber zu einem Apostel unseres Herrn Jesus und Verband das Wort Gott in all seinen Briefen...mit UNSERM VATER.

    Daher schrieb er dann auch, dass es NUR einen GOTT gibt ...und nur einen Mittler zwischen diesem und den Menschen, nämlich der Mensch Jesus Christus.

    In Römer 1,3 schreibt Paulus

    Zitat

    Von seinem Sohn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch 4 der eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft des Geistes der da heiligt, durch die Auferstehung von den Toten, Jesus Christus unserm Herrn.

    Ich habe bei Senfkorn nirgends gelesen, dass man z.B selber Jesus werde.Fakt ist, dass wenn man sich an diechristlich/ biblischen Vorgaben hält gelingt es wahrhaftig ein künftig nurmehr gottgefälliges, somit sündenfreies Leben zu beginnen und beizubehalten.

    Somit erfüllt man ja den Willen Gottes dem Himmlischen Vaters gem Jesus...was ja Jesus als Voraussetzung für seine Bruderschaft und Zugang zum Himmelreich erklärte.

    Oder wie Johannes feststellte.wer in der Liebe BLEIBT, bleibt in Gott und Gott in ihm.

    Solche Christen sind es dadurch, dass sie auch ihr weiteres Leben Jesus Christus anvertrauen und da sie dessen Lehren fürs Einsein mit Ihm und Gott beherzigt haben und somit bereit zu nurmehr Guten Werken zum Gottesdienst im Alltag und nach Führung mittels Hl.Geist.

    Auch Paulus und Jesus Jünger pochten deshalb (bezogen auf das Evangelium Reich Gottes) darauf, ALLE Bosheit abzulegen...um so mit der Zeit nurmehr geistliche Frucht zu erbringen, was das Leben mit Christus in sich sinnstiftender, spannender und erfreulicher macht.

    Christen sollte man an ihrem gelassenen Verhalten, Hilfsbereitschaft und an der gewissen Ausstrahlung erkennen.Jesus sagte ja Lk 11.34 Das Auge ist das Licht Deines Leibes.....

  • dass der Geist die Tiefen Gottes erforscht, bedeutet, dass er ihn kennt. Du musst die Stelle ganz und im Zusammenhang lesen.

    Wenn der Geist Gott erforscht, kann er Gott dabei noch nicht ganz kennen, er forscht ja. Den Kontext habe ich auch gelesen und verstehe nicht was du da von mir willst. Der Kontext schränkt das nicht ein. Es bleibt dabei: der Geist ist nicht Gott weil er Gott erforscht also noch nicht alles über Ihn weiß.

  • Ich habe bei NR. 512 im Thread ----> RE: Der Wille des Vaters gilt für ALLE Christen darauf ausführlich geantwortet!

    Du hast dort mein Argument zu Hosea 9:11 nicht beantwortet.

    Erneuter Versuch: Der Logos [= Gott (siehe Joh 1,1)] wurde in der Inkarnation gezeugt durch Gott den Heiligen Geist und wurde in Jesus von Nazareth dem Sohn der heiligen Jungfrau Maria von Nazareth Mensch ..., insofern also "gezeugt"! Vor seinem menschlichen Zustand hatte ER den ewigen Zustand des göttlichen Seins und war ewig selbst Gott bzw. von göttlichem Wesen – daher "nicht geschaffen"!

    Wenn der Logos Gott ist hast du 2 Götter im Prolog. Dann bist du im Polytheismus!

    Es geht um eine Zeugung des Sohnes und nicht eines Menschen! Du verwechselst da alles! Eine Zeugung kann nicht ewig sein weil sonst kein Sohn entsteht! Dann existiert kein Sohn! Der Sohn Gottes ist nur ein Titel den man erhält wenn man im Heiligen Geist ist. Jesus war selber nie vor dem Kosmos existent. Es geht bei Sohn Gottes immer nur um den Hl Geist. Jesus hat gerade im Joh EV auch einen Anfang ihm wurde das Leben gegeben von Gott. Wer das leugnet mit dem brauche ich nicht mehr diskutieren. Der leugnet dann Teile der Schrift. Er ist als Sohn geboren. Erstgeborener hatte also einen Anfang.

    Es gibt auch andere in der Bibel die Retter sind, König der Juden oder sogar als Gott bezeichnet werden. Deswegen ist das sinnlos was du schreibst.

    Gerade das – dass drei sich unterscheidende Personen der eine einzige Gott sind – sagt ja die Dreieinigkeitslehre und Trinität aus!

    Ja aber das ist und bleibt unlogisch weil 3 Unterschiede nicht das eine gleiche sein können. Und deswegen ist das biblisch verboten! Gott ist erkennbar gemäß Bibel! Er ist nicht unlogisch!

    Würden wir Gott den EWIGEN – gelobt sei sein heiliger Name! – in allem verstehen, wären wir selbst Gott, a

    Völliger Unfug! Gott stellt sich vor! Er sagt wer Er ist und wie viele Personen Er ist! Er sagt Er ist der Vater, Er ist einer und Er ist alleine dabei! Gott sagt nur von Seinen Gedanken dass sie unergründlich sind! Dass Er Allwissenheit und Allmachätigkeit hat!

    Das ist eine Lüge von Dir! Ich bejahe alle dogmatischen Beschlüsse der ersten 4 Ökumenischen Konzile bzgl. der dreieinen Gottheit (Nicäa 325 + Konstantinopel 381 + Ephesus 431 + Chalcedon 451)!

    Nö! Du hast gesagt der Geist ist in der Trinität nur allgegenwärtig! Er ist dann nicht Gott! Kein Trinitarier glaubt dass der Geist Allgegenwärtigkeit besitzt und die anderen Vater und Sohn was anderes! Sie sind alle 3 der eine Gott das wird nie getrennt in der Trinität!

    Adam und Eva offenbarte sich DER EWIGE in Eden „von Angesicht zu Angesicht”.
    Noah offenbarte sich Gott als DER GNÄDIGE - weil er+7 weitere der Familie gerettet wurden.
    Abraham offenbarte sich Gott als EL-SCHADDAI – als Gott DER ALLMÄCHTIGE! (1. Mose 17,1)
    Moses offenbarte sich Gott als DAS SEIN – JAHWEH = DER EWIGE, DER »ICH BIN DER ICH BIN!«
    Seinem Volke Israel offenbarte sich Gott als MENSCH in Jesus von Nazareth im Neuen Bund!

    Zuerst gibst du Eigenschaften Gottes und dann wird er ein Mensch! Gott sagt er kann kein Mensch sein! Du leugnest Hosea 9:11!

    Gerade das – dass drei sich unterscheidende Personen der eine einzige Gott sind – sagt ja die Dreieinigkeitslehre und Trinität aus!

    Du gehst nicht auf mein Argument ein!

    Er war in seinem Wesen und in seiner Person vor seiner Menschwerdung Gott und blieb es auch danach trotz seiner Selbsterniedrigung.

    Freundchen! In Philiper steht Jesus ist nicht mehr Gott sondern Mensch! Es steht dort nicht er ist immer noch Gott was sowieso unlogisch ist dann hat er seine Gleichheit mit Gott noch nicht abgelegt. Das widerspricht Phil 2! Das ist unlogisch! Nichts neues bei Trinitariern!

  • Wenn der Logos Gott ist hast du 2 Götter im Prolog. Dann bist du im Polytheismus!

    Das ist absoluter Unfug, was Du da Dir zusammenfabulierst!

    Jesus war selber nie vor dem Kosmos existent.

    Doch selbstverständlich war er vor dem Kosmos existent! „In IHM wohnt die ganze Fülle der Gottheit!” ( Kolosser 2,9 ) + ER war „vor aller Schöpfung” ( Kolosser 1,17 ) weil JESUS selbst DER SCHÖPFER ist! (Johannes 1,1.3.10).

    Das was Du uns hier weismachen willst, das ist die alte arianische und gnostische Irrlehre, dass der göttliche(n Wesens seiende) »CHRISTUS-LOGOS« einen Anfang gehabt habe! Nein, ER war seit Ewigkeiten der Ewigkeiten „im Schosse des Vaters” ( Johannes 1,18 ) – anfangslos und ewig und präexistent!

    Du hast gesagt der Geist ist in der Trinität nur allgegenwärtig!

    Das, dass der H.G. nur allgegenwärtig sei, habe ich so nie und nirgends gesagt! Bitte verbreite keine Lügen hier!

  • Das ist absoluter Unfug, was Du da Dir zusammenfabulierst!

    Das Wort war BEI Gott. Wort und Gott damit nicht das gleiche! = Polytheismus!

    Doch selbstverständlich war er vor dem Kosmos existent! „In IHM wohnt die ganze Fülle der Gottheit!” ( Kolosser 2,9 ) + ER war „vor aller Schöpfung” ( Kolosser 1,17 ) weil JESUS selbst DER SCHÖPFER ist! (Johannes 1,1.3.10).

    Schau mal Norbert geh auf mein Argument ein sonst hör bitte auf einfach zu fluten und deine Argumente nochmal reinzusetzen die mit meinen Aussagen nichts zutun haben. Wenn in Jesus die ganze Fülle der Gottheit wohnt ist er selber immer noch nicht Gott weil der Vater in Sohn weilt. Der Sohn ist dabei nur ein Hotel, im NT steht Tempel. Gott ist kein Hotel Norbert OK? Auch kein Tempel!

    Nochmal: mit "vor aller Schöpfung" ist nur der Geist des Vaters gemeint, der in Jesus kam. Weil die eins geworden sind darf Jesus sich mit den Eigenschaften des Geistes des Vaters schmücken. Nie war er selber vor aller Schöpfung da. Das sehen wir zB in Lukas wo steht dass Jesus an Weisheit zunimmt. Damit ist eine Präexistenz ausgeschlossen.