Die Bibel mal anders

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  • Alle Söhne und Töchter Adams waren letztlich "Gottes Kinder" wie Adam und Eva.

    Anders als die "Gottessöhne" im Buch Hiob waren sie KEINE Engel sondern Menschen "zum Bilde Gottes" (Gen. 1:26.-28.), aber abgefallen.

    Darum heißt es im Hebräer 1+2 "Nicht Engeln hat er die (zukünftige) Welt unterworfen sondern..." Psalm 8
  • 1. Petrus 3:19. spricht von genau den "Menschen" zur Zeit Noahs, welche 120 Jahre lang Noahs Predigt hörten und Zeit hatten, umzukehren, "...bis die Sintflut kam und nahm sie alle hinweg." (Matth. 24:37.-39.)

    Die Engel im Judasbrief waren die, welche durch die "Schlangenworte" Eva und Adam zum Unglauben verführten.

    Dafür wurde Jesus zum Menschensohn, "um die Werke des Teufels zu zerstören." (1. Joh. 3:8.)

    Der "Erzengel" Michael (Wer ist wie der Höchste) ist kein anderer als der "Fürst des Heeres des Ewigen" (Daniel 8/9/10), der "Herrscher über die Engel", der Allmächtige, der Jesus wurde.
  • freudenboten schrieb:

    Die Engel im Judasbrief waren die, welche durch die "Schlangenworte" Eva und Adam zum Unglauben verführten.
    Also wenn ich die Geschichte der Verführung von Adam und Eva lese (Genesis 3) so ist hier nicht von mehreren Engeln die Rede, sondern nur von „e i n e r ... Schlange” ! ------> 1.Mos.3,1: „... die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?”

    Damit zeigt sich schon einmal, dass Eva nicht »vollkommen« von Gott geschaffen worden sein kann, denn sonst hätte Eva mit ihrem Verstand (war der so wenig ausgeprägt - oder kam »der Verstand« erst dann, als sie vom „Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen” gegessen hatte?) erkennen müssen, dass Tiere nicht sprechen können! Wie wir dann ja in der Offenbarung nachlesen können stand die Schlange hier für Satan! (----> „... der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt.” [Offb 12,9]). Der listige Verführer und Gegenspieler Gottes hat Eva regelrecht „reingelegt” und sich einer harmlosen Schlange bedient und wie ein Bauchredner durch diese gesprochen! ----> Diese List erkannte Eva nicht! Hätte sie Adam erkannt, wenn er als erster vor Eva von der verbotenen Frucht gegessen hätte? Wohl kaum!
  • Diese Schriften können keine kanonische Anerkennung beanspruchen!

    Parcero schrieb:

    hier ein Auszug aus dem Buch Henoch, im Bezug auf 1. Mose 6:
    Der erste Teil: (Das angelologische Buch, und/oder, was kann so schlimm gewesen sein, dass der liebe Gott entscheidet, seine Kreation zu vernichten1?).


    Der Fall der Engel, ihre vorläufige und endgültige Abstrafung.
    • Nachdem die Menschenkinder sich gemehrt hatten, wurden ihnen in jenen Tagen schöne und liebliche Töchter geboren.
    • Als aber die Engel, die Himmelssöhne, sie sahen, gelüstete es sie nach ihnen, und sie sprachen untereinander: "Wohlan, wir wollen uns Weiber unter den Menschentöchtern wählen und uns Kinder zeugen".
    • Semjasa aber, ihr Oberster, sprach zu ihnen: "Ich fürchte, ihr werdet wohl diese Tat nicht ausführen wollen, so daß ich allein eine große Sünde zu büßen haben werde".
    • Da antworteten ihm alle und sprachen: "Wir wollen alle einen Eid schwören und durch Verwünschungen uns untereinander verpflichten, diesen Plan nicht aufzugeben, sondern dies beabsichtigte Werk auszuführen".
    • Da schwuren alle zusammen und verpflichteten sich untereinander durch Flüche dazu.
    • Es waren ihrer im Ganzen 200, die in den Tagen Jareds auf den Gipfel des Berges Hermon herabstiegen.
    • ....
    • Sie wurden aber schwanger und gebaren 3000 Ellen lange Riesen, die den Erwerb der Menschen aufzehrten.
    • Als aber die Menschen ihnen nichts mehr gewähren konnten, wandten sich die Riesen gegen sie und fraßen sie auf, und die Menschen begannen sich an den Vögeln, Tieren, Reptilien und Fischen zu versündigen, das Fleisch voneinander aufzufressen, und tranken das Blut.
    • ...
    • Da blickten Michael, Uriel, Raphael und Gabriel vom Himmel und sahen das viele Blut, das auf Erden vergossen wurde, und all das Unrecht, das auf Erden geschah.
    • Sie sprachen untereinander: Von der Stimme ihres und der Menschen Geschrei hallt die menschenleere Erde bis zu den Pforten des Himmels wider.
    • Die Seelen der Menschen klagen, indem sie sprechen: Bringt unsere Streitsache vor den Höchsten!
    • Da sprachen sie, die Erzengel, zum Herrn: "Du bist der Herr der Herren, der Gott der Götter und der König der Könige; der Thron deiner Herrlichkeit besteht durch alle Geschlechter der Welt; dein Name ist heilig und in aller Welt gepriesen. Denn du hast alles gemacht und die Herrlichkeit über alles ist bei dir. Alles ist vor dir aufgedeckt und offenbar; du siehst alles, und nichts kann sich vor dir verbergen.

    Also lieber Parcero, schon alleine die von mir beiden fettmarkierten Verse zeigen m.E. klar auf, warum das Buch Henoch nicht kanonisch sein kann und warum es nicht in das Alte Testament aufgenommen wurde! Denn 3000 Ellen hohe Riesen wären 1.500 Meter hoch gewesen (!!!) - das ist doch unmöglich und nMn. vollkommener Unsinn! Hier stimme ich mit dem überein was hier Das "Buch Henoch" - eine göttlich inspirierte Schrift? - Bibel-Offenbarung geschrieben wurde, ich zitiere:
    „Beispielsweise heißt es in Henoch 10,14: „Alle Gerechten entkommen und werden am Leben bleiben, bis sie tausend Kinder gezeugt haben werden.“ Oder es heißt, dass die gefallenen Engel mit den Menschenfrauen sexuell verkehrten und die daraus entstandenen Nachkommen mächtige Riesen waren, „deren Länge 3000 Ellen“ betrug (Henoch Kapitel 7). Eine Elle beträgt zwischen 47 und 52,5 cm (die Angaben sind unterschiedlich). Gehen wir von 50 cm aus, so wären es Riesen mit einer Größe von 1500 Metern gewesen. Ein völliger Unsinn. Von Noah wird berichtet, dass er geboren wurde mit Haaren „weiß wie Wolle“ und als er seine Augen aufschlug wurde der ganze Raum wie durch eine Sonne sehr hell erleuchtet. In den Händen der Hebamme habe er sich „aufgerichtet und redete mit dem Herrn der Gerechtigkeit“ (Henoch 106,2-3).
    Durch die gesamten Henochschriften zieht sich ein gnostisch-esoterischer Faden, wie es auch bei den anderen pseudepigrafischen Schriften der Fall ist. Die Gnosis steht für ein religiöses Geheimwissen. Der Begriff ist griechisch und bedeutet so viel wie „Erkenntnis des Übersinnlichen“.6 Die gnostische Lehre formte sich besonders im ersten Jahrhundert vor unserer Zeit und breitete sich im ersten und zweiten Jahrhundert unserer Zeit weiter aus.” - Zitat Ende.

    Was man aus dem Henoch-Buch übernehmen und annehmen kann und was dann auch christlich ausgedeutet wurde, sind die von mir violett markierten Verse; hier werden die 4 Erzengel des EWIGEN (JHWH) erwähnt und mit Namen genannt: Michael, Uriel, Raphael und Gabriel! -----> übrigens auch Ellen White glaubte an diese Erzengel, weil sie in ihren Schriften von der Existenz von mehreren Erzengeln geschrieben hatte.

    Auch gegen das Lobgebet dieser 4 Erzengel kann man christlicherseits meines Erachtens absolut nichts einwenden!

    Mein Fazit: Man findet in allen sogen. Apokryphen immer Wahrheit und Übertreibungen nebeneinander und ineinander vermischt! Viel jüdisch-christliches, aber eben leider auch viel gnostisch-esoterisches! ----> und daher - und hier hatten die Kirchenväter Recht! - können diese Schriften auch keine kanonische Anerkennung beanspruchen! Hier noch einmal ein Zitat aus der oben erwähnten Internetseite:

    In den ersten Jahrhunderten verhinderten einige Kirchenväter, im besonderen Hieronymus (347-420), die Aufnahme dieser Bücher in den biblischen Kanon. Hieronymus war derjenige, der die Bibel ins Lateinische übersetzte (Vulgata), aber die Apokryphen als nicht zum Kanon gehörig ansah. Denn im hebräischen Kanon wurden sie nie aufgenommen.
    Der Messias hat ebenfalls immer nur vom „Gesetz, Propheten und Psalmen“ gesprochen. Was der Dreiteilung des hebräischen Kanons entspricht, wobei die Psalmen als erstes Buch im jüdischen dritten Teil der Schriften des Alten Bundes stellvertretend für den ganzen Teil standen.3 Allerdings wurden diese griechischen Schriften in der ersten Übersetzung der Hebräischen Schriften des Alten Bundes ins Griechische (Septuaginta) mit aufgenommen. Die Apokryphen waren damit jedoch noch lange nicht Teil des Kanons.
    Weil aber die Katholische Kirche trotzdem im Laufe der Jahrhunderte diese außerbiblischen mystisch-gnostischen Lehren in sich aufsog und immer mehr ihrer Lehren davon ableitete, wurden die alttestamentlichen Apokryphen offiziell auf dem Konzil zu Trient im Jahr 1546 im Kanon aufgenommen, jedoch nicht das Buch Henoch. Der Begriff „Apokryphen“ wurde von Hieronymus geprägt. Apokryphe bedeutet „geheim“, „verborgen“ oder „unecht“. Während Hieronymus noch dafür sorgte, dass diese Schriften nicht in den Kanon aufgenommen wurden, haben jedoch z.B. Irenäus, Origen und Clemens von Alexandrien bereits regen Gebrauch davon gemacht, besonders auch vom ersten Buch Henoch. Tertullian (160-230 u.Z) nannte das Buch Henoch gar “Heilige Schrift”.4
    Die Reformatoren erkannten diese Schriften als nicht von Gott inspiriert und lehnten sie ab, obwohl sie zwischenzeitlich durch die Katholische Kirche Teil der Bibel als sogenannte „Deuterokanonische Schriften“ anerkannt waren. Luther übersetzte sie zwar, war sich aber wohl bewusst, dass sie nicht göttlich inspiriert waren und nicht die Stellung der biblischen Bücher einnehmen durften. Aus diesem Grund werden diese Schriften in den protestantischen Bibelübersetzungen, wenn sie mit einbezogen wurden, weiterhin als „Apokryphen“ (unecht) bezeichnet.”

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Bogi111 schrieb:

    Parcero schrieb:

    So, und bevor jetzt hier irgendjemand rebelliert, sollte er mir zuerst, eine andere Auslegung über 1. Mose 6 - 1. Petrus 3 Vers 19 und Judas 5 aufzeigen oder wenn nicht, schweigen und Henoch lesen.
    Wenn ich das so lese, erinnert es mich an den Stil des Korans...
    (Der Koran ist nicht etwas anderes, sondern TEIL VON der Wahrheit)

    Es muß ein Verwandter von Ihm gewesen sein..... :D
    (Alle sind wir miteinander verwandt)

    Erstaunlich manche Details und die Rolle und die Namen der Engel.....

    Ich empfehle Dir, wie gesagt den anderen Weg zu gehen...ausgehend von JESUS!
    (Ich hatte vorher schon mal erwähnt, dass ich meine Entscheidung (durch meine Taufe) schon (unumgänglich) getroffen habe und meine Interessen sind geschichtlich, um nicht nochmal zu erwähnen, dass man die Gegenwart nicht verstehen kann, wenn man die Vergangenheit nicht verstanden hatte". Darum geht es mir ...


    (Man kann nicht verstehen, wo man hingeht, wenn man nicht verstanden hat, wo man hergekommen ist).



    Durch meine Mitarbeit in der ACK veranstalten wir bei uns ein Treffen der Religionen.
    Unter anderem kommen auch Jesiden die nur mündliche Überlieferungen haben...das hört sich dann so ähnlich an...
    Jesiden in Deutschland – Wikipedia

    Erst die Bibel,dann die Nebenbücher.....!
    Apokryphen – Wikipedia
    Äthiopisches Henochbuch – Wikipedia
    Hallo BOGI111

    ...ich bin leider zuweit weg (ca. 11'000km), um mal eben auf eine Stippvisite, bei euch vorbei zu kommen. ;)

    Wenn ich in Deutschland wäre, würde ich ganz bestimmt bei euch vorbeikommen und wenn es auch (nur) deshalb wäre, um eure Gemeinde kennenzulernen und einen Sabbat bei euch zu verbringen. ;)

    Gibt es die Jesiden in Kolumbien auch?

    Viele Grüssen
    Parcero
    P.S. im Dateianhang, ein nicht kompletter Teil vom Henoch Buch. Seine Himmelsreisen, erinnern übrigens sehr an E.G. White...
    Dateien
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Damit zeigt sich schon einmal, dass Eva nicht »vollkommen« von Gott geschaffen worden sein kann, denn sonst hätte Eva mit ihrem Verstand (war der so wenig ausgeprägt - oder kam »der Verstand« erst dann, als sie vom „Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen” gegessen hatte?)
    Du entwickelst dich ja prächtig, Norbert ...

    Die Erzählung zeigt übrigens etwas sehr Wesentliches: es geht nicht über den Verstand, sondern über den Bauch, weshalb auch vom "Essen / Einverleiben" die Rede ist. Eva wird die Frucht begehrlich, sie war "schön anzusehen".
    Begehren geht kaum über den Verstand, sondern über das Gefühl.

    Mit der gewonnenen Erkenntnis von Gut und Böse (die brauchen wir ja, sonst wissen wir ja gar nicht, was gut und böse ist), verlor man aber etwas anderes: das harmonische Leben aus Gott und die natürliche Beziehung zu ihm und zueinander.

    Norbert Chmelar schrieb:

    erkennen müssen, dass Tiere nicht sprechen können!
    Es geht dort nicht um ein Tier, sondern um die Wurzel des Bösen im Herzen ("und es wurde böses gefunden in deinem Herzen").
    Die Schlange ist ein Bild, ebenso wie später der Drache ("das ist der Satan, die alte Schlange").
    Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
    Das Wort ist der Sohn Gottes.
  • Parcero schrieb:

    Wenn ich in Deutschland wäre, würde ich ganz bestimmt bei euch vorbeikommen und wenn es auch (nur) deshalb wäre, um eure Gemeinde kennenzulernen und einen Sabbat bei euch zu verbringen.
    Die Neuwieder würden sich freuen!


    Parcero schrieb:

    Gibt es die Jesiden in Kolumbien auch?
    Ich glaube nicht,es sind Flüchlinge aus Syrien,die von den Islamisten sehr misshandelt wurden...

    Südamerika, in den 1970 Jahren wollte ich nach Brasilien wegen der schönen Frauen... :D hatte mir schon ein Lehrbuch für Portugisisch gekauft...Der Liebe Gott hat mir dann doch eine Frau in Deutschland finden lassen... ;)
    LG und einen schönen Sabbat!
    Danke für den Link,aber ich meide alles was mich von Jesus wegbringt. Es gibt wertvolleres und aufbauenderes!
  • Yppsi schrieb:

    Es ist alles ganz einfach, und für jeden Menschen verständlich, aber ihr (parcero und freudenboten) zimmert euch Lehren zusammen, die kein Mensch versteht, und ich behaupte, daß ihr selber nicht mehr durchblickt, was ihr euch im Laufe der Jahre so alles zusammengeschustert habt.
    So geht es mir mit bestimmten Vorstellungen, die Ellen White in die adventistischen Lehren eingebracht hat. Ich denke an die Lehre, dass Jesus im Himmel so eine Art sühnenden Tempeldienst ausführt. Ich möchte das jetzt in diesem Thread nicht diskutieren; aber mir scheint das eine typische theologische Kopfgeburt. Die Idee kommt mir hochgradig bizarr vor. Erstens, weil ja angeblich sein Kreuzestod schon die Erlösung von der Sündenstrafe sein soll. Zweitens, weil ich es geradezu verrückt finde, mir vorzustellen, dass Christus, der ja angeblich eine Person, eine Ausprägung und Ausdruckform, gewissermaßen ein Teil Gottes sei, in einem Himmelstempel Gott, also gewissermaßen sich selber, Opfer bringt, um die Menschen immer wieder neu zu entsühnen. Wenn einer was ähnliches auf Erden veranstaltete, dann würde mich seine Einweisung in eine geschlossene Anstalt mit gelegentlichen begleiteten Ausflügen nicht wundern. So eine Idee ist doch alles andere als natürlich, meiner Meinung nach eine typische Kopfgeburt wie die mittelalterlichen scholastischen Dispute, wie viele Engel wohl auf einer Nadelspitze Platz fänden.
  • Parcero schrieb:

    Ich will auch die Wahrheit wissen, bin aber wirklich nur ein Schüler und grosser Laie...
    Du wirst hier die Wahrheit nicht finden, schon gar nicht eine, die sich mit Deinen Überzeugungen vereinen lässt. Grundlage der Diskussionen hier ist, dass die Bibel, also der Kanon, den die Christen überwiegend teilen, die Offenbarung Gottes ist, getrieben und bewirkt durch den Heiligen Geist.


    Parcero schrieb:

    Ich bleibe dabei, der Kanon ist nicht komplett und deshalb irritiert die Bibel mehr, als sie wirklich löst...
    Damit verlässt du das, was wir hier als Grundkonsens unserer Diskussionen (willkürlich, aber nicht grundlos) festgelegt haben. So kann dieses Forum nur eine Sackgasse für Dich sein, denn die meisten Diskutanten / Diskussionen habe eine Prämisse, die du ablehnst.
    Ich denke wir sind der falsche Diskussionskreis ausgehend von Deinen Annahmen hinsichtlich der Offenbarung unseres Schöpfergottes und Erlösers.
    Liebe Grüße, Heimo
  • Bogi111 schrieb:

    Seele1986 schrieb:

    Hatte ich mal. Unfassbar eingebildet und selbstverliebt
    Zur meiner Jugendzeit, waren sie warherzig...zumindesten die vom Kollegen,der im Ausland zur Montage war.
    Ja, sind sie, aber sie sind auch wahnsinnig sensibel, sehr schnell eifersüchtig und in Europa ist das Heimweh unendlich gross, genau so wie die daraus entstehenden Telefonrechnungen.
    Mit einer Latina hast du eine Frau und ein Kind gleichzeitig, dauernd schmerzt etwas und die Ansprüche werden sehr schnell sehr gross.

    Liebe Grüsse
    DonDomi
  • Seele1986 schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    Damit zeigt sich schon einmal, dass Eva nicht »vollkommen« von Gott geschaffen worden sein kann, denn sonst hätte Eva mit ihrem Verstand (war der so wenig ausgeprägt - oder kam »der Verstand« erst dann, als sie vom „Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen” gegessen hatte?)
    Du entwickelst dich ja prächtig, Norbert ...
    Die Erzählung zeigt übrigens etwas sehr Wesentliches: es geht nicht über den Verstand, sondern über den Bauch, weshalb auch vom "Essen / Einverleiben" die Rede ist. Eva wird die Frucht begehrlich, sie war "schön anzusehen".
    Begehren geht kaum über den Verstand, sondern über das Gefühl.

    Mit der gewonnenen Erkenntnis von Gut und Böse (die brauchen wir ja, sonst wissen wir ja gar nicht, was gut und böse ist), verlor man aber etwas anderes: das harmonische Leben aus Gott und die natürliche Beziehung zu ihm und zueinander.

    Norbert Chmelar schrieb:

    erkennen müssen, dass Tiere nicht sprechen können!
    Es geht dort nicht um ein Tier, sondern um die Wurzel des Bösen im Herzen ("und es wurde böses gefunden in deinem Herzen").Die Schlange ist ein Bild, ebenso wie später der Drache ("das ist der Satan, die alte Schlange").
    Gen. 3:22. besagt, grammatisch richtig übersetzt, dass der Mensch VOR dem Sündenfall die richtige Erkenntnis von Gott bekommen hatte. Durch das "Essen" wurden sie lediglich gewahr "dass sie nackt waren" (selbst gut und böse).

    "Der Mensch WAR wie unsereiner (Bild Gottes) ..., nun aber (nach dem Sündenfall) nicht mehr..."

    Zu "Erkennen von Gut und Böse" durch einen Vertrauensbruch gegen Gott, das war die Lüge und Strategie der "Schlange".

    Nirgendwo sagt Gott, dass die Menschen durch Essen der "anderen" Frucht "Erkenntnis" bekämen, er sagte, dass sie "des Todes sterben" werden.
  • Daniels schrieb:

    Ich denke an die Lehre, dass Jesus im Himmel so eine Art sühnenden Tempeldienst ausführt.
    Eigentlich gehe ich so vor, wenn ich es nicht verstehe versuche ich bei denen nachzufragen die es tun und lehren...
    Den Tempeldienst der Juden hat sich Mose nicht ausgedacht sondern es wurden ihm Pläne nach dem Vorbild des Himmlischen Tempels gegeben....Ab hier stellt sich jeder die Frage, wird im Himmel auch geschlachtet??
    Wenn Jesus das bessere Schlachtopfer war, braucht es kein Opfern mehr!
    Aber so lange wir hier auf Erden leben,kommen wir ohne Buße nicht aus und brauchen Vergebung!!!
    Das hatten die Priester der RKK lange Zeit Jesu abgenommen....
    Mittlerweile hat sich bei einigen Christen herumgesprochen,das Jesus unser Hoher Priester ist und wir uns direkt an Ihn wenden können. Jetzt hat er wieder einiges zu tun.... ;)
    Jesus, der von Gott selbst eingesetzte perfekte Hohepriester für unsere ewige Versöhnung
  • EVAS MOTIVATION VON DER VERBOTENEN FRUCHT ZU ESSEN - FEHLENDE VERSTAND! - PAULUS FOLGERUNG!

    freudenboten schrieb:

    Seele1986 schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    - oder kam »der Verstand« erst dann, als sie vom „Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen” gegessen hatte?
    Du entwickelst dich ja prächtig, Norbert ...Die Erzählung zeigt übrigens etwas sehr Wesentliches: es geht nicht über den Verstand, sondern über den Bauch, weshalb auch vom "Essen / Einverleiben" die Rede ist. Eva wird die Frucht begehrlich, sie war "schön anzusehen".
    Begehren geht kaum über den Verstand, sondern über das Gefühl.


    Mit der gewonnenen Erkenntnis von Gut und Böse (die brauchen wir ja, sonst wissen wir ja gar nicht, was gut und böse ist), verlor man aber etwas anderes: das harmonische Leben aus Gott und die natürliche Beziehung zu ihm und zueinander.
    NCH: Ja, dieses war weg! Hätten sie sich von »der schönen Schau der Frucht« - die eben von Gott als für den Menschen als VERBOTEN galt(!) - nicht »blenden lassen« wären sie ewig - ohne Ende - mit ihrem Schöpfer in Harmonie und KINDLICHEM VERTRAUEN verbunden geblieben und hätten gar nicht wissen müssen, „was >gut und böse< ist”, da ja »IN GOTT UND MIT GOTT ALLES GUT IST UND AUCH GUT BLEIBT«! ----> Nun aber, durch den VERTRAUENSBRUCH des Menschen, sahen sie erst ihr »böses Tun«, mussten schmerzlich erfahren, was es heißt "nackt" und ungeborgen von Gott zu sein und wurden „vom Angesichte Gottes” - von seiner Gegenwart getrennt! ---> diese "Ur-Sünde" führte ihnen (Adam + Eva) und uns (den "Adamlingen") vor Augen, dass SÜNDE immer TRENNUNG VON GOTT ist! (---> „Sünde ist ihrem Wesen nach Auflehnung gegen Gott.” [1.Joh.3,4 - NGÜ])
    Diese Auflehnung gegen Gott bezahlten Adam und Eva mit dem Verlust des schönen Paradieses und als sie dieses verlassen hatten begannen sie schließlich zu altern um dann nach vielen Jahrhunderten (dieses - im Vergleich zum heutigen sehr kurze [= 70 -80 Jahre - PS.90,10] - sehr lange Leben »JENSEITS VON EDEN« war widerum „EIN GNADENERWEIS DES BARMHERZIGEN GOTTES”!



    Es geht dort nicht um ein Tier, sondern um die Wurzel des Bösen im Herzen ("und es wurde böses gefunden in deinem Herzen").Die Schlange ist ein Bild, ebenso wie später der Drache ("das ist der Satan, die alte Schlange").

    NCH: Diese „Wurzel des Bösen im Herzen” entstand in dem einstigen 'Lichtengel Luzifer' vor Myriaden von Jahren im Himmel, als ihm seine Schönheit "zu Kopf gestiegen" ist und »ER SEIN WOLLTE WIE GOTT!« (---> siehe Jes.14 + Hes.28!). ----> Jedenfalls war diese Wurzel des Bösen bereits im Garten Eden - symbolisiert durch die Satans-Schlange - vorhanden um die ersten Menschen zu betrügen!
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    Gen. 3:22. besagt, grammatisch richtig übersetzt, dass der Mensch VOR dem Sündenfall die richtige Erkenntnis von Gott bekommen hatte. Durch das "Essen" wurden sie lediglich gewahr "dass sie nackt waren" (selbst gut und böse).
    "Der Mensch WAR wie unsereiner (Bild Gottes) ..., nun aber (nach dem Sündenfall) nicht mehr..."

    Zu "Erkennen von Gut und Böse" durch einen Vertrauensbruch gegen Gott, das war die Lüge und Strategie der "Schlange".

    Nirgendwo sagt Gott, dass die Menschen durch Essen der "anderen" Frucht "Erkenntnis" bekämen, er sagte, dass sie "des Todes sterben" werden.
    Leider wusste ja Eva gar nicht was das ist (Gen.3,3), was Satan ihr einreden wollte (»Unsinn! Ihr werdet nicht sterben« - Gen.3,4 [HfA]) »STERBEN« = »DEN TOD« gab es ja nach der Theologie der Bibel (- im Gegensatz zur Evolutionstheorie, die den Tod geradezu voraussetzt!) bis dahin überhaupt noch nicht ! („Es war alles sehr gut!” - Gen.1,31 [GNB])

    Oder haben Adam und Eva schon gewusst, dass "Sterben" »nicht gut ist«? Nähme man die Bibel hier wörtlich und chronologisch, hätten sie dieses nicht gewusst, da sie ja noch nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen hatten!

    Und da die verbotene Frucht wohl auch nicht viel anders aussah, als wie die anderen erlaubten Früchte der anderen Bäume auch - und zudem von der Schlange ihr suggeriert worden ist, „dass sobald ihr davon eßt ... ihr wie Gott selbst sein werdet” (Gen.3,5 [Menge]), das Essen der Frucht „höhere Erkenntnis” bringen werde, sah Eva keinen Grund mehr die Frucht nicht zu essen! Und somit war das "Begehren" in der Tat höher als "der Gehorsam gegen Gottes - bis dahin einzigstes (!) - Gebot bzw. Verbot"! Und auch ihr Mann Adam sah das wohl so! - Auch er hat hier "den Verstand ausgeschaltet", der ihnen gesagt hätte: »Es ist ganz unmöglich, dass wir als GESCHÖPFE jemals unserem SCHÖPFER gleich werden können! Denn wir haben einen Anfang - sind aus Erdenstaub gebildet worden - ER aber unser Schöpfer war schon VON EWIGKEIT ZU EWIGKEIT! ER - DER EWIGE hat uns beide erschaffen! Deshalb wollen wir sein Gebot einhalten!«

    Wenn wir Gen.3,22 („Dann sagte er: »Nun ist der Mensch geworden wie wir, weil er Gut und Böse erkennen kann. Auf keinen Fall darf er noch einmal zugreifen und auch noch von dem Baum essen, dessen Frucht Leben schenkt – sonst lebt er ewig!«”[HfA]) isoliert betrachten würden, könnte man gar zur Meinung kommen, dass Gott gar nicht gewollt hatte, dass die ersten beiden Menschen ewig leben sollten - da "EWIGES LEBEN NUR FÜR DEN EWIGEN (= JHWH) VORBEHALTEN IST". Aber das kann wohl nicht so gewesen sein, da Adam und Eva ja vom Baum des (ewigen) Lebens essen durften (!) - sie haben es aber wohl bis zum Sündenfall nicht getan (was Vers 22 ja eigentlich suggeriert!) - denn GOTT, DER HERR hatte ja zu ihnen gesagt und „schärfte ... ihm ein (Gen.2,16): »Von allen Bäumen im Garten darfst du essen, 17 nur nicht von dem Baum, der dich Gut und Böse erkennen lässt. Sobald du davon isst, musst du sterben!«” [HfA].
    ===> Uns so kam es dann dazu, was Paulus in drastischen Worten im NT schilderte in Röm 5,12: „ Deshalb gilt: Wie die Sünde durch einen einzigen Menschen in die Welt kam, so auch die Überwindung der Sünde. Die Sünde dieses einen brachte den Tod mit sich, und alle verfielen dem Tod, weil sie auch alle selbst sündigten.” ... und weiter in Vers 14f. „Trotzdem herrschte der Tod schon in der Zeit von Adam bis Mose über die Menschen, auch wenn sie nicht wie Adam gegen einen ausdrücklichen Befehl Gottes verstoßen hatten. Mit seinem Ungehorsam ist Adam das genaue Gegenbild zu dem Anderen, der kommen sollte. 15 ... Die Verfehlung des einen Menschen hat allen übrigen den Tod gebracht. Das wird mehr als aufgewogen durch die Gnade Gottes und das Geschenk, das allen durch die Liebestat des einen Menschen Jesus Christus zuteil wird.” ... und weiter in Vers 17f. „Durch die Verfehlung des einen kam – dieses einen wegen – der Tod zur Herrschaft über die Menschen. Umso mehr werden durch den einen Jesus Christus alle die im ewigen Leben zur Herrschaft gelangen, die die überreiche Gnade Gottes und das Geschenk der Gerechtsprechung empfangen!
    18 Also: Durch die Gebotsübertretung des einen Menschen kam es dazu, dass alle verurteilt wurden. Ebenso bewirkt die Gehorsamstat des einen, dass alle für gerecht erklärt werden und leben.” (Gute Nachricht Bibel)

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