Die Prophetie heute

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das sollte auch kein Kriterium sein, sondern eher aussagen, was meiner Meinung nach kein Kriterium ist: Konformität mit gerade herrschenden gesellschaftlichen Konventionen.

      Stephan Zöllner schrieb:


      Was war der konkrete Auftrag ausnahmslos jedes Propheten?
      oder anders formuliert:
      Welchem zentralen Zweck diente das was jeder Prophet zu sagen hatte?


      Der Auftrag jedes Propheten: Gottes Willen in einer konkreten Situation, einer bestimmten Angelegenheit zu verkünden (während die Bibel das allgemeingültig, nicht auf eine konkrete Situation bezogen tut).
    • Zeder schrieb:

      Der Auftrag jedes Propheten: Gottes Willen in einer konkreten Situation, einer bestimmten Angelegenheit zu verkünden (während die Bibel das allgemeingültig, nicht auf eine konkrete Situation bezogen tut).


      Wie formuliert die Bibel das?
      Gottes Wort / Reden weiter zu geben ist nur das Mittel! (vergl. 5.Mose13 )
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Zeder schrieb:

      Mittel wozu? Zur Umkehr zu rufen, würde ich sagen.

      Richtig: Prophetie hat den Zentralen Auftrag zu Gott zu führen - durch Umkehr, Korrektur oder Ermutigung.

      Alles / Jeder, der in irgend einer Form diesen Grundsatz verletzt ist ein "falscher Prophet" und wurde im AT nach dem Gesetz gestenigt / getötet. Darum wurden auf dem Karmel auch die 450 Propheten des Baal und der Aschera vom Volk ganz zu Recht nach dem Gottesbeweis hingerichtet!
      Und dieses Gesetz hat sich bei Gott noch nicht geändeert sondern wird sogar bei Jesus bestätigt (Matthäus 18,6;) und auch bei der letzten vollstreckung des gerichtes ihren Niederschalg finden (Offb 16,13; Offb 19,20; Offb 20,10;)!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Hallo, ich bin leider verspätet zurück, hatte einiges (Unerfreuliche) um die Ohren. Inzwischen gab es schon viele gute Antworten. Hier noch meine eigene und vielleicht eine Ergänzung:

      Bogi111 schrieb:

      Ich kann praktisch mit dem was Du schreibst wenig anfangen weil es sehr allgemein ist und wenig von Dir aussagt. Ich denke jeder ist erstmals für sich verantwortlich und für die Beziehung zu Jesu. Alles was aus dieser Beziehung entsteht ist Heiligung. Wenn Gemeinden sich Bilden dann bestehen sie nur wenn Glaube,Liebe und Hoffnung gelebt werden. Ich kenne keine Gemeinde die sich diesem Prozess nicht stellt. Auch Scheitern und Abwenden von Gemeinde und Gott gehören dazu. Diese Freiheit haben wir. Die Bewertung dazu überlasse ich Gott und versuche meine Aufgabe als Werkzeug für Gott so gut wie möglich zu tun. Würde in diesem Fall jeder auf sein tun schauen, hätten manchen Gemeinden weniger Sorgen...

      Es sollte auch bewusst allgemein bleiben, denn hier geht es ja nicht um persönliche Erfahrungen, sondern um die Frage, ob es Gegenwartsprophetie gibt und ob es sein kann, dass wir Gott zum Schweigen bringen. Meiner Meinung nach haben diese Fragen durchaus ihre Berechtigung. Es gibt genug Gemeinden, die nicht Glaube, Liebe, Hoffnung leben, sondern Tradition, Geschäftigkeit und Formalismus und dennoch problemlos fortbestehen. Ich persönlich meine nicht, dass Glaube, Liebe Hoffnung Voraussetzungen sind, um Gemeinden zu gründen oder sie am Leben zu erhalten. Sie sollten es wohl nach biblischem Maßstab sein, aber das heißt nicht, dass sie es auch praktisch sind. Im Brief an die Gemeinde in Sardes heißt es: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist doch tot. Warum sollte das heute anders sein? Wenn Gott etwas bemängelt, ist das Grund genug, um uns dem zu stellen. Und natürlich fängt eine kritische Bestandsaufnahme bei jedem Einzelnen an, denn der Einzelne ist der Baustein der Gemeinde. Das bedeutet aber nicht, dass wir über allgemeine Missstände und Fehlentwicklungen kein Wort verlieren dürften. Für mich klingt das immer sehr nach Zensur, ungefähr wie: Halt gefälligst die Klappe und schau nicht nach rechts und nach links. Ich muss nicht mit dem Finger auf Teile des Leibes Christi zeigen, aber ich erlaube mir, Feststellungen anhand von Beobachtungen zu treffen und Schlüsse daraus zu ziehen. Das finde ich völlig legitim.
      Gehe nicht nur die glatten Straßen.
      Gehe Wege, die noch niemand ging,
      damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

      - Saint-Exupery -
    • catjes schrieb:

      Das bedeutet aber nicht, dass wir über allgemeine Missstände und Fehlentwicklungen kein Wort verlieren dürften.


      Dann mach mal. Ich schaue da erstmal auf mich und meine Gemeinde!
      Wenn ich mir die Entwicklung der letzten 50 Jahre anschaue, hatte unsere Leitung uns gut geführt!

      Das problem sehe ich in einzelnen Gemeinden die manche positive Entwicklung einfach "verschlafen" haben.

      Das Gegenteil ist das bei der RKK, das Volk strampelt sich ab und möchte Reformen,aber da oben bewegt sich nix!
    • Dann mach mal. Ich schaue da erstmal auf mich und meine Gemeinde!

      Was veranlasst dich zu der Annahme, dass ich das nicht täte?

      Und wieso bist du der Meinung, dass das eine (die Selbstreflexion) das andere (die Auseinandersetzung mit der Kritik Gottes in den Sendschreiben der Offenbarung und deren Projektion auf die Gegenwartskirche) ausschließt?

      Das Gegenteil ist das bei der RKK, das Volk strampelt sich ab und möchte Reformen,aber da oben bewegt sich nix!

      Ich halte nichts von einseitiger Kritik. Wenn du dafür bist, zunächst auf dich selbst und die eigene Gemeinde zu schauen, darfst du in diesem Kontext und an dieser Stelle damit beginnen.
      Gehe nicht nur die glatten Straßen.
      Gehe Wege, die noch niemand ging,
      damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

      - Saint-Exupery -
    • Das finde ich richtig, und darum bemühe ich mich auch nach bestem Vermögen und soweit ich vom Heiligen Geist darüber Klarheit habe. Aber darüber hinaus denke ich, dass die Sendschreiben der Offenbarung ein Spiegelbild auch unserer heutigen Gemeinden sind und sich niemand aus der Kritik herausnehmen kann. Deshalb kann es meiner Meinung nach nicht richtig sein, die Verfehlungen eines bestimmten Teiles des Leibes Christi herauszustellen, diese im Licht der Öffentlichkeit zu fokussieren und gleichzeitig zu tun, als ob im eigenen Hause alles in bester Ordnung sei. In einem aktuellen Wort spricht Gott seine Gemeinde auf folgende Weise an:

      »Der Herr hat ein Wort für die Leiter aller christlichen Kirchen. Wenn du ein Bischof oder ein Superintendent, ein Ältester oder ein Aufseher oder der Leiter einer christlichen Organisation bist, so gilt dieses Wort dir …«

      Das bedeutet, dass wir alle der Korrektur bedürfen und uns gemeinsam aufmachen sollten auch im Gebet füreinander statt übereinander herzufallen und uns auf Kosten der Verfehlungen des Anderen zu erhöhen und glänzen zu wollen.

      Woher wollen wir wissen, was bei uns in Ordnung ist und was nicht, wenn Gottes Reden nicht gesucht und erlaubt wird? Ich bin mir sicher, dass die Gemeinde in Sardes (wie auch jede andere Gemeinde) von ihrem Ruf überzeugt war, eine lebendige Gemeinde zu sein. Bis zu dem Tag, an dem Jesus einen gegenteiligen Befund ausstellte. Deshalb ist es wichtig, das unbestechliche Urteil Gottes zu suchen - weil es uns so selten gelingt, aus unserer eigenen Betriebsblindheit herauszutreten.
      Gehe nicht nur die glatten Straßen.
      Gehe Wege, die noch niemand ging,
      damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

      - Saint-Exupery -
    • catjes schrieb:

      Das bedeutet, dass wir alle der Korrektur bedürfen und uns gemeinsam aufmachen sollten auch im Gebet füreinander statt übereinander herzufallen und uns auf Kosten der Verfehlungen des Anderen zu erhöhen und glänzen zu wollen.


      Ich denke das bei uns schon heftig und kritisch alles beleuchtet wird.

      Das jede Gemeinde das Wort Gottes kennt und sich bemüht, als Einzelner und Gemeinde Gottgefällig zu Leben
      und Gott zu dienen.

      Das kritische Beleuchten darf nicht dazu führen, den aderen den Glauben abzusprechen sondern sich gegenseitig zu stärken!

      "Endzeit" besteht schon seit Jesu Himmelfahrt,seid 50 Jahren höre ich das es zu Ende geht und ich kann nicht erkennen das wir die Häupter vor Freude erheben...
    • Ich denke das bei uns schon heftig und kritisch alles beleuchtet wird.

      Das ist alles gut und richtig, und ich möchte das aufrichtige Bemühen gar nicht klein reden.
      Aber was spräche dagegen, auch das direkte Reden Gottes für uns und unsere Gemeinden gezielt zu suchen?
      Ich höre oft: Wir haben alles und brauchen darüber hinaus nichts.
      Das ist die Haltung von Laodizea.
      Gehe nicht nur die glatten Straßen.
      Gehe Wege, die noch niemand ging,
      damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

      - Saint-Exupery -
    • ....das direkte reden Gottes für uns.... kann es sein das man seine Sprache nicht mehr erkennt, er redet jeden Tag zu uns. Oft möchte man Gott von außen hören, weil man nicht nach innen hört, die inneren Ohren verschloßen sind.
      Gott offenbart sich durch Situationen, durch Menschen, durch eine Predigt, durch die Bibel.... bitten wir das wir ihn wieder hören können bzw. sein Wort, seine Botschaft an uns heraus hören.
    • Ja, richtig. Nur denke ich, dass die letzte Komponente eben auch noch fehlt.
      Warum wollen wir Gott nur gestatten, durch die Schrift, durch Predigten ... etc. zu reden?
      Warum wollen wir ihn nicht auch direkt zu Wort kommen lassen?
      Vielleicht möchte Gott sehr speziell in eine Situation oder unser Leben hineinsprechen,
      weil wir es ganz dringend brauchen. Dazu zähle ich auch das bewusste innere Hören der Stimme Gottes.
      Es muss nicht immer und unbedingt ein Reden von außen durch einen "Propheten" sein.
      Gehe nicht nur die glatten Straßen.
      Gehe Wege, die noch niemand ging,
      damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

      - Saint-Exupery -
    • Ist das polemisch gemeint oder möchtest du eine ernsthafte Antwort darauf?
      Ich hatte dich zuvor auch etwas gefragt - nicht rhetorisch, sondern weil es mich tatsächlich interessiert hätte.
      Gehe nicht nur die glatten Straßen.
      Gehe Wege, die noch niemand ging,
      damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

      - Saint-Exupery -
    • catjes schrieb:

      Ist das polemisch gemeint oder möchtest du eine ernsthafte Antwort darauf?


      Sorry wenn es so rübergekommen ist.

      Was ich meine ist doch das jeder der zu Gott betet auch um die Kraft de HL. Geistes bittet.

      Ohne die kann ich garnichts für Gott tun das in seinem Sinne ist.

      Er sagt ja das viele sagen werden was sie in Gottes Namen getan haben ,aber er erkennt sie nicht!

      Da wir auch beten, Vater dein Wille geschehe, müssen wir auch lernen mit dem gesagten umzugehen...
    • Bogi111 schrieb:

      Da wir auch beten, Vater dein Wille geschehe, müssen wir auch lernen mit dem gesagten umzugehen...

      Ich finde das geht sogar deutlich weiter!
      Wenn ich bete, daß Gottes Wille geschieht, dann fordert mich das gleichzeitig auf diesen Willen zu erforschen, zu erkennen und zu tun (vergl.: Wer den Willen des tun will der mich gesand hat, der wird ...)!

      Meiner Meinung nach ist das auch eine wichtige Voraussetzung für autentische nachfolge und jedes geistliche Wachstum.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info