Alkoholismus

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    • Hallo.

      Ich habe einen Ex-Kollegen, der ganz deutlich zu viel trinkt. Ich habe nicht den geringsten Zweifel mehr daran, dass er alkoholabhängig ist. Gestern habe ich mit ihm und einem anderen Ex-Kollegen zusammengesessen. Während ich anderhalb Bier getrunken habe, hat er drei, vier oder mehr Biere getrunken und mindestens vier Underberg, so ein, ich glaube hochprozentiger, Magenbitter, der in winzigen papierumhüllten Fläschchen verkauft wird. Ich trink das Zeug nicht, ist mir zu ungesund.

      Irgendwann begann er - ohne ersichtlichen Anlass - fast zu weinen. Zwar weiß ich und habe schon erlebt, dass manche schwer Betrunkene einen Moralischen bekommen, das heißt zu Jammern anfangen, und natürlich kommt es durch Alkoholkonsum zu Kontrollverlust; aber ich frage mich etwas anderes:
      • Sind eine solche spontane Rührseligkeit und leicht ausgelöstes Weinen typische Symptome von längerem Alkoholmissbrauch?

      • Ist das sogar eine typische physiologische Folge von vieljährig ungesund hohem Alkoholkonsum?

      • Gibt es durch Alkoholmissbrauch bewirkte neurologische Veränderungen, die dazu führen, dass Alkoholiker - unabhängig von psychischen Gründen für Trauer - öfter (fast) weinen müssen?

      Vielleicht weiß jemand von Euch etwas Solides darüber.

      Grüße
      Daniels

      PS: Zusatzfrage: Gibt es ein hervorragendes Buch, aus dem man lernen kann, wie man am sinnvollsten ganz konkret mit einem Alkoholiker umgehen sollte?
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • ...ich schreibe dir dazu in den nächsten Tagen mal eine PN.
      Das kann man nicht pauschal beantworten. Aber die Zusammenhänge die dir selbst aufgefallen sind, können eine Antwort oder Folge sein.
      Als ersten Schritt möchte ich dir aber empfehlen, nicht mit deinem Freund gemeinsam zu trinken.
      Auch wenn du damit selbst kein Problem hast.
      Eine ganz offene Kommunikation dazu, "Ich möchte nicht mit dir gemeinsam trinken weil du dich
      offensichtlich zur Emotionalität und der Trinkmenge nicht kontrollieren kannst...", oder was für dich authentisch in der Wortwahl ist, kannst du anwenden.
      Konfrontation mit dem Verhalten aber trotzdem Halten der Beziehung ist hilfreich für deinen Freund.
    • Flower.Child schrieb:

      Was sagt uns die Bibel über Alkohol

      Ich habe diese Webseite eines Adventisten aus der Adventgemeinde Grevenbroich mittels Google-Suche gefunden.
      Es lohnt sich, diese hervorragende Arbeit durchzulesen.

      Viele Grüße
      Flower.Child

      Ich glauben nicht, dass dieser Fred dazu geeignet ist, eine weiter Alkoholdiskussion zu führen, es gibt schon genügend davon. Man sollte einen solchen Fred mehr dazu nutzen um Fragen zu klären: Wann ist Alkoholkonsum eine Sucht, wie erkenne ich das bei mir und bei Mitmenschen und wie gehe ich mit solchen Menschen und Süchten um.

      Gruss
      DonDomi
    • Hallo. :)

      DonDomi schrieb:

      Ich glauben nicht, dass dieser Fred dazu geeignet ist, eine weiter Alkoholdiskussion zu führen, es gibt schon genügend davon. Man sollte einen solchen Fred mehr dazu nutzen um Fragen zu klären: Wann ist Alkoholkonsum eine Sucht, wie erkenne ich das bei mir und bei Mitmenschen und wie gehe ich mit solchen Menschen und Süchten um.


      Mir geht es, obwohl ich natürlich nicht völlig unbedarft bin, darum, die Zusammenhänge besser zu verstehen, und ich mache mir Gedanken, wie ich vielleicht noch besser mit so jemandem umgehen könnte.

      @henriette89: Unter diesen Leuten ist die Tatsache, dass ich nur ein Bier trinke und mehrmals weitere Angebote ablehne schon fast dasselbe wie absolute Enthaltsamkeit.

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • Nun Kummer und Leid etc. sind ja Gefühle die von Leuten die Alkoholmißbrauch betreiben (da fallen nicht nur Alkoholiker drunter, sondern auch Leute die zuviel trinken, die aber noch nicht physisch oder psychisch abhängig sind) mit der Trinkerei loswerden wollen. Nun ist es aber so, dass Alkohol Gefühle verstärkt bzw. enthemmt. Somit lässt ein Betrunkener wenn er eine Moralischen kriegt, nur das raus, was tief in ihm drin vorgeht, er aber nüchtern nie zugeben würde. Bei Alkoholikeren dürfte das natürlich verstärkt vorkommen, aber das heulende Elend kann durchaus auch jemand bekommen der sich aus Frust betrunken hat aber kein Gewohnheitstrinker ist.
    • Ein paar Fakten über Alkoholismus und Alkoholkonsum habe ich übrigens auf einer Begleitseite zu einer Diskussion von Günter Jauch gefunden: daserste.ndr.de/guentherjauch/aktuelle_sendung/wissenswertes175.html.
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      1. Thessalonicher 5, 21.22

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