Evolution - SAMMLUNG wissenschaftlicher Kritik

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    • Lothar60 schrieb:

      Zitat aus dem Newsletter von wort-und-wissen.de vom 27.11.2018

      Gibt es eine naturwissenschaftliche Evolutionstheorie?
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      Häufig wird behauptet, dass Schöpfungsansätze per se unwissenschaftlich seien und nur Evolutionstheorien naturwissenschaftliche Erklärungen bieten. Richtig daran ist, dass eine kreative Tätigkeit (Schöpfung) nicht naturwissenschaftlich beschrieben werden kann. Aber ist das bei innovativer Evolution (Makroevolution) anders? In einem neuen Artikel zeigt Reinhard Junker auf, dass auch Makroevolution bis heute nicht naturwissenschaftlich beschrieben werden kann. Der Artikel (PDF) ist hier verlinkt:
      wort-und-wissen.de/artikel/a25/a25.html
      Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Beweis, dass die Evolution genau so stattgefunden hat, wie man heute annimmt. Bewiesen ist, dass es Wesen gab, die nicht mehr existieren (Dinosaurier z.B.) und dass diese vor langer Zeit ausgestorben sind. Aufgrund heutiger Beobachtungen geht man davon aus, dass dies vor Millionen von Jahren geschehen ist. Wichtig finde ich immer: Die Wissenschaft probiert zu beweisen, wie etwas funktioniert, wie physikalische Gesetze sind und wie etwas abgelaufen sein könnte. Die Wissenschaft arbeitet immer mit geschlossenen Systemen und da hat Gott keinen Platz, weil Gott auch nicht den Naturgesetzen unterworfen ist. Die Wissenschaft kann jedoch nur mit Naturgesetzen arbeiten, weil nur das lässt sich beobachten.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Da bin ich anderer Meinung!
      Hierzu ("weltweit herrschende Ideologie") noch ein paar Sätze:

      natürlich gibt es einen ideologischen Atheismus heute. Der sogenannte "Neue Atheismus", der oft Hand in Hand geht mit Szientismus, den Brights und der Gordiano Bruno Stiftung.
      Sicher, das gibt es.
      Das ist aber nicht weltweit herrschend. Man muss die Sachen im richtigen Verhältnis sehen und darf nicht Eindrücke, die man im eigenen Breitengrad macht, einfach verabsolutieren.

      Global gesehen ist der Neue Atheismus sehr schwach, denn Menschen sind religiöse Wesen. Der Großteil der Welt ist religiös und in einer Religion zuhause.
      Deshalb jammern die neuen Atheisten ja auch ständig, dass sie so wenig Beachtung im Staat haben und die Kirchen immernoch solch eine Vorrangstellung hätten.
      Zwar gebärden auch sie sich religiös, mit ihren "10 atheistischen An-Geboten" und dergleichen Unsinn, aber wirklich Kraft hat das eigentlich nicht; es befriedigt nicht, denn Leute wollen was anderes.
      Auch wären sie, wenn sie stärker würden, für uns allgemein eigentlich nicht sehr problematisch, denn sie setzen sich für Demokratie, Menschenrechte und folglich auch Religionsfreiheit ein;
      da ist erstmal vieles, was ich gar nicht ablehnen kann.

      Es gibt Organisationen, die wirklich gezielt eine Weltherrschaft anstreben, und die sind viel gefährlicher: beispielsweise der Salafismus oder Scientology. Scientology ist wirklich gefährlich.

      Man darf einen sich durchsetzenden Zeitgeist nicht mit einer gewollten Weltherrschaft verwechseln; der Zeitgeist hat sich schon tausende Male geändert, das ist der Lauf der Dinge und vor allem die Freiheit des Menschen.
      Leute, die damals in der New-Age-Ära nackt unter Drogen durch Blumenwiesen gehüpft sind, sind heute ganz normale, fast schon spießige Leute, die ordentlich arbeiten gehen und halt ein paar skurrile Erinnerungen haben; sowas gab es immer und man muss es nicht schlimmer machen, als es ist. In der gleichen Zeit sind die Leute auf die Straßen gegangen, um gegen den Vietnamkrieg zu demonstrieren und einige wunderschöne Lieder stammen aus dieser Zeit ... Das hat alles immer mehrere Seiten und man sollte das nüchtern betrachten.

      Schlimm sind geschlossene Systeme, hermetische Strukturen, die ein Weltbild haben und ihr Modell der Welt wirklich akribisch durchsetzen wollen.
      Hier sollte man vielleicht auch mal sich selbst in seinem missionarischen Eifer überprüfen, so als Vorschlag.
      Die Sprache ist nämlich hier bei einigen fast identisch und das sollte schon Sorgen machen.
      Es ist keine gute Geisteshaltung, auch wenn man tausendmal "Jesus, Jesus" drauf- oder drunterschreibt, oder zig Bibeltexte zitiert - hat alles keinerlei Bedeutung.

      Was Norbert beispielsweise über große Strecken hier rauslässt, ist in meinen Augen vollkommen ideologisch und nur deshalb ungefährlich, weil er einfach ein lieber Kerl ist;
      aber wenn man nur liest, was geschrieben ist, dann graust es mich.

      Euch sorgt der "Satansdienst" in Kirchen oder in der Gesellschaft?
      Ich habe vor einiger Zeit mal Reportagen über rituellen Satanismus gesehen; ritueller Kindesmissbrauch. Diese tiefe Trauer, die ich dabei empfinde, kann ich gar nicht Worte fassen.
      Das ist wirklich das Böse. Undzwar von Menschen, die intelligent sind und es genau so machen wollen, weil sie dadurch das Böse am Unschuldigen vollziehen;
      keine Geisteskranken, keine Pädophilen, mit gestörter Sexualität, keine Affekttäter oder Großmäuler, die viel rumspotten, aber dann doch ganz klein mit Hut sind,
      sondern Menschen, die das Böse wollen und das Böse tun.

      Deshalb seid doch bitte mal was zurückhaltend, wenn ihr Worte wie "die Gottlosen" oder "die Satansdiener" oder "die Verblendung Satans/ Antichrist" oder sonstwas benutzt ...
      oder mit der Dämonisierung von Personen oder Ideen, nur weil sie eurem Bibelverständnis widersprechen.

      Ich bin ja schlecht, ich weiß, aber wenn ich von sowas erfahre, dann bin ich ausgeschüttet wie Wasser, wie David sagte.

      [Bitte: schaut euch solche Reportagen bitte nur an, wenn ihr ein dickes, dickes Fell habt]
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Was Norbert beispielsweise über große Strecken hier rauslässt, ist in meinen Augen vollkommen ideologisch und nur deshalb ungefährlich, weil er einfach ein lieber Kerl ist;aber wenn man nur liest, was geschrieben ist, dann graust es mich.
      Lieber Simon, was graust Dich von dem was ich geschrieben habe? Bitte konkrete Zitate bringen!
      Mich "graust" es manchmal auch, wenn ich Deine bibelkritische "Ergüsse" lesen muss! Wir hatten es schon öfters diskutiert: was mich eigentlich wundert, da Du vor Deiner Pause hier im Forum viel "bibelfreundlicher" argumentiert hast.
      Nix für ungut!
      Und was von den was ich schreibe soll bitteschön „vollkommen ideologisch” sein? Ich bitte auch hier um Beispielszitate, damit ich darüber nachdenken kann!
      MfG
      N.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ich bitte auch hier um Beispielszitate, damit ich darüber nachdenken kann!
      MfG
      Nein, Norbert. Die Arbeit mache ich mir nicht, zumal es auch total sinnlos wäre.

      Du solltest übrigens auch mal Bibelkritik betreiben. Richtig lesen vor allem.
      Und dann auch noch richtig zitieren, dann wäre schon vielem abgeholfen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Nicht umsonst ist laut Jesus, Offb. 3 "Laodizea", die Selbstkritik-Fähigkeit auch eine Gabe des Geistes Gottes.
      Mit "Bibelkritik" sollte der Mensch vorsichtig sein. Überlieferungs- und Übersetzungskritik ist hilfreich, Inspirationskritik hingegen lässt den Kritiker hingegen "alt" oder "töricht" erscheinen.
      Nicht umsonst empfiehlt Salomo dem "Unwissenden" zu schweigen, da er schweigend sogar als "weise" gelten kann.
      E. Whites Empfehlung "Silence is Eloquence" dagegen klingt zu sehr nach "Ich habe genug und brauche nichts!" (Offb. 3)
    • im Sinne der Ausgangsfrage finde ich z.B. Interessant:

      Nicht reduzierbare komplexe Systeme- z.B. die geschlechtliche Fortpflanzung
      Die Entstehung des Lebens und selbst wenn alle Moleküle richtig angeordnet sind, lebt eine Zelle trotzdem noch nicht.
      Fehlende Zwischenstufen
      Kambrische Explosion
      .....
    • HeimoW schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Ich fordere von den Creationisten eine Auseinandersetzujng mit dem Begriff "Entropie" ein
      Aber der zweite Hauptsatz der Thermodynamik passt problemlos in das "Weltbild" des Kreationisten, ich verstehe daher Deine Forderung nicht.
      Na, wenn die Creationisten schon in Geologie und Biologie herumstochern und Riesenshows (Wien -Austria -Zentrum) veranstalten., dann sollten sie sich auch einmal mit dem Prinzip (!) der Entropie derart propagandistisch auseinandersetzen! (Zuerst verstehen, dann propagieren !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Wer von den hier Mitdiskutierenden hat in seiner Ausbildung "Embryologie" gehabt? Und was hat er sich dabei gedacht ?

      Dass etwa auch der mensch eine "Milchleiste" hat und ich jemanden mit einer driten Brust fast im Leistenbereich kenne? Dass die Gehörkette Hammer - Amboss - Steigbügel so entstanden sei, dass aus dem Squamosodnetale der Chordonier das Palatoquaratum der Vertebraten wurde (alles Kiefer - Gaumengelenke) -- und dann schließlich daraus zwei der Gehörknöchelchen der höheren Vertebraten ? Dass der embryo Schlundtaschen als rets der Kiemen hat, in deren Bögen die Kiemenbogenarterien liegen - diese daumendicke Gefässe, nur passager vorhanden, Grundlagen des Aortenbogenss - als Reste der Kiemengefässe - die allerdings Kapillarnetze sind ?

      Simpel absurde Raubers'g'schichten!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ich weiß nicht, ob ich es im Forum schon gebracht habe. Ein lieber, bereits verstorbener Bruder, manche kennen ihn, Otto Chrastek, hat einmal eine Predigt bei uns gehalten über dieses Buch:

      3856664521

      Ich habe dieses Buch und auch wenn ich einiges mangels Wissen nicht nachvollziehen kann, so zeigt das Buch vor allem einen wichtigen Aspekt auf, der belegt, dass es bei der Entstehung der Welt sehr unwahrscheinlich bis unmöglich ist, dass sie sich über einen großen Zeitraum erstreckt hat. Die Abhängigkeiten der Lebewesen und der Dinge in der Natur und die Ökosysteme an und für sich sprechen dagegen, dass sie sich erst langsam in einem langen Prozess entwickelt haben. Es muss rasch gegangen sein, damit das Zusammenwirken der Arten unter den herrschenden Naturgesetzen funktioniert.

      Ich kann das Buch empfehlen, wenn es jemanden gibt, der bereit ist sich auf wissenschaftliche Abhandlungen einzulassen oder mit entsprechendem Vorwissen an das Thema herangeht.
    • tricky schrieb:

      Die Abhängigkeiten der Lebewesen und der Dinge in der Natur und die Ökosysteme an und für sich sprechen dagegen, dass sie sich erst langsam in einem langen Prozess entwickelt haben.
      Wenn ich mir das Wort Gottes anschaue und nur den ersten Abschnitt betrachte:
      1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
      2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.


      Betrachtet man nur das Wasser und der Existenzbereich (Aggregatzustand) des Wassers... 0--270 Grad ist es Eis, o-ca.100 Grad Wasser ab 100 Grad wird es Dampf. Das Leben im Wasser kann vermutlich nur zwischen o-40 Grad existieren.

      Dieser kleine Bereich zum Leben, kann unmöglich aus einer Evolution stammen....
    • tricky schrieb:

      Ich weiß nicht, ob ich es im Forum schon gebracht habe. Ein lieber, bereits verstorbener Bruder, manche kennen ihn, Otto Chrastek, hat einmal eine Predigt bei uns gehalten über dieses Buch:

      3856664521

      Ich habe dieses Buch und auch wenn ich einiges mangels Wissen nicht nachvollziehen kann, so zeigt das Buch vor allem einen wichtigen Aspekt auf, der belegt, dass es bei der Entstehung der Welt sehr unwahrscheinlich bis unmöglich ist, dass sie sich über einen großen Zeitraum erstreckt hat. Die Abhängigkeiten der Lebewesen und der Dinge in der Natur und die Ökosysteme an und für sich sprechen dagegen, dass sie sich erst langsam in einem langen Prozess entwickelt haben. Es muss rasch gegangen sein, damit das Zusammenwirken der Arten unter den herrschenden Naturgesetzen funktioniert.

      Ich kann das Buch empfehlen, wenn es jemanden gibt, der bereit ist sich auf wissenschaftliche Abhandlungen einzulassen oder mit entsprechendem Vorwissen an das Thema herangeht.
      Herzlichen Dank ! Dass Otti (+) das zitiert hat, ist bereits ein Gütesiegel !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Seele1986 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Da bin ich anderer Meinung!
      Hierzu ("weltweit herrschende Ideologie") noch ein paar Sätze:
      natürlich gibt es einen ideologischen Atheismus heute. Der sogenannte "Neue Atheismus", der oft Hand in Hand geht mit Szientismus, den Brights und der Gordiano Bruno Stiftung.
      Sicher, das gibt es.
      Das ist aber nicht weltweit herrschend. Man muss die Sachen im richtigen Verhältnis sehen und darf nicht Eindrücke, die man im eigenen Breitengrad macht, einfach verabsolutieren.
      D sollst Du einmal renee Schrödinger hören , Präsidentin der Akademie der Weissenschaften hierorts - wie aggressiv die auftritt ! _ Nur : spricht sie sehrwenige an; , "New Age" ist gefährlicher !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Schöpfung macht nur in "kurzer" Zeit Sinn, die Degenerierung nach dem Sündenfall brauchte "längere" Zeit.
      Dafür haben wir aber in den letzten 50 Jahren einiges hinbekommen...
      Vor ca.30 Jahren fuhren noch 90 % der Chinesen Fahrrad.....Jetzt überschwemmen sie uns mit Wegwerfatikeln....
    • philoalexandrinus schrieb:

      Du sollst Du einmal renee Schrödinger hören , Präsidentin der Akademie der Weissenschaften hierorts - wie aggressiv die auftritt !
      Ich finde, die Schroeder leistet gute Arbeit auf ihren Fachgebieten. Die Vehemenz mit der sie allerdings bei ihren religions-kritischen "Auftritten" zugegen ist, ist mir auch etwas zu aggressiv. Da ging schon so mancher Aufschrei durch das Land...
    • Discipulus schrieb:

      im Sinne der Ausgangsfrage finde ich z.B. Interessant:



      Die Entstehung des Lebens und selbst wenn alle Moleküle richtig angeordnet sind, lebt eine Zelle trotzdem noch nicht.
      ein Detail dazu : slebst wenn alleMoleküle-etwa der Zellmembran -richtig angeordne tsind, brauchen sie zunächst eien aus dem Zellstiffwechsel geholte Enenrgie,um schön in der Reihe zu bleiben :Sie stossen sich nämlich gegeseitig ab wie magnetisierte Eisenfelspäne, müssen aberKopf an Kopf - wie Sreichhölzer bleiben.
      Die Eregie, welche notwendi g ist, um die lebenswichtiges Steroide in der verwundene Struktur zunhalten - den berühmten Siebzehnerring - hat meinSohn für jede Sechseckecke ausgerechnet.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Atheismus wurde als Protest gegen "herrschende Religion" eingeführt daher das aggressive Auftreten.
      Das kann man so pauschal nicht sagen.
      Der Atheismus eines Albert Camus oder eines Anton Tschechow ist ein anderer als der von Dawkins oder Dennett oder Schmidt-Salomon;
      bei Camus geht es um die Absurdität des Seins angesichts einer gottlosen Welt und dass der Mensch - wenn da kein Gott ist - allein in seiner Mühe den Sinn seiner ganzen Existenz und seines Widerstandes finden kann ("Wir müssen uns Sysiphos als einen glücklichen Menschen vorstellen"); das ist immer auch zeitbedingt: so trat ihm die Welt vor Augen.
      Bei einem Tschechow oder anderen geht es um die absolute Unverfügbarkeit des Lebens: Leben ist die kostbare, unwiderbringliche Zeit, die wir niemals zurückholen und niemals verlagern können. - Man hat also hier voll und ganz gelebt, oder man endet mit der bitteren Einsicht, seinem Dasein keinen Sinn gegeben zu haben.

      Dieser Atheismus ist eine Lebenshaltung, eine Philosophie.
      Der Anti-Theismus von Dawkins und anderen - sogenannten "Brights" - ist ein radikaler Materialismus, der pseudowissenschaftlich argumentiert, ebenso, wie das Kreationisten auch tun.

      Man könnte erstere Richtungen "absolute Diesseitigkeit" nennen,
      letztere "absoluten Materialismus" bzw. "Szientismus" (Wissenschaftsgläubigkeit- oder hörigkeit).

      In Teenagerjahren habe ich Camus unglaublich geliebt; er hat dem pubertierenden "Rebellen" (der man sein wollte) eine Stimme gegeben.
      Heute lese ich Tschechow - für mich der größte Schriftsteller aller Zeiten.
      Und sowohl Camus als auch Tschechow haben den Menschen geliebt; sie haben das Leben geliebt.
      Dawkins & Co. lieben den Menschen nicht, behaupte ich. Das sind zornige, verbitterte Leute, die vor Gott stehen und nörgeln, als hätten sie als Kind ihr Dreirad nicht bekommen, das sie sich immer gewünscht hatten; Kindergarten ist das.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Nach gängiger Auffassung verliess die menschliche Spezies vor etwa 80.000 Jahren Afrika und breitete sich Richtung Mittleren Osten, Europa, Asien und Australien aus. Amerika blieb zunächst unbesiedelt. Als der Meeresspiegel bei der letzten Eiszeit sank, schuf das eine Landbrücke zwischen Sibirien und Alaska und so konnte die menschliche Spezies Amerika von Norden nach Süden besiedeln. Im Gebiet der Yucatan Halbinsel fanden Höhlentaucher das Skelett eines 13.000 Jahren alten etwa 16 jährigen Mädchens neben weiteren Knochen bereits ausgestorbener Tierarten. Das Alter wurde nach der C14-Methode mit Massenspektrometer bestimmt. Die ersten Menschen Amerikas gehörten zur Clovis-Kultur, deren Speerspitzen und Steinwerkzeuge man weit verbreitet in Amerika fand. Im Jahre 1968 fanden Arbeiter in Montana die Knochen eines 13.000 alten einjährigen Kindes, das mit Clovis-Speerspitzen begraben wurde.
      Das tote Mädchen ist vermutlich ebenfalls in die Clovis-Menschengruppe einzuordnen.

      Wer will diese wissenschaftlichen Fakten infrage stellen ?