Evolution - SAMMLUNG wissenschaftlicher Kritik

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    • Hallo tricky,

      gegen notwendige Korrekturen habe ich ja nichts (warum auch). Mein Wunsch ist eine Liste, weil die andere Zwecke erfüllt, als eine Diskussionsrunde! Und Diskussionen über Argumente Für und Gegen, und über die deren Richtigkeit / Gültigkeit gibt es unendlich viele!

      Will man hier das letztgenannte Beispiel aufgreifen:
      wenn das Argument von Stephan unzureichend / unvollständig / falsch (oder sonst was) ist, dann ist es im Sinne der Liste, wenn man korrekte Argumente im Sinne der Altersbestimmung anführt, denn das war die Intention (soweit ich es verstehe).
      Ich diskutiere nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

    • Zum Thema würde ich aus meiner Sicht zwei Argumente beisteuern:

      1. Die Beobachtung, dass auf dieser Welt nichts von selbst entsteht oder sich entwickelt. "Von Nichts, kommt nichts" - daher kann aus dem Nichts auch nichts entstehen.

      2. Die Beobachtung, dass auf dieser Welt alle Dinge zum Chaos oder zum Zerfall neigen, wenn man nicht kreativ einwirkt. Wenn du alle Einzelteile eines Autos in den Garten stellst, wird daraus nie ein Auto, wenn nicht jemand dran schraubt und werkelt, der sich damit auskennt. Im Gegenteil, die Einzelteile werden rosten/zersetzt.
      Ich bilde mir ein, dass der zweite Hauptsatz der Thermodynamik genau das wissenschaftlich darlegt:
      de.wikipedia.org/wiki/Thermodynamik#Zweiter_Hauptsatz
      Auf einen kurzen Nenner gebracht: Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass alles einen Trend zu wachsender Unordnung (Chaos) hat. Wir leben in einer Welt, man könnte es auch ausweiten auf das Universum, das gezwungener Maßen immer chaotischer wird. Alles Leben bewirkt unweigerlich den Zerfall - alles neigt dazu zu sterben. Das wissen wir auch weil es ein Perpetum Mobile, also eine Maschine, die ohne Energieverlust arbeitet, bisher nicht gibt.
      In so einem Universum ist es unmöglich, dass ein Planet entsteht, wo wiederum Leben entsteht, das also zur Ordnung wird, das zu einem Organismus wird, ... außer es gibt einen großen Designer, unseren Schöpfer, der hier wirkt.
    • greatest schrieb:

      wenn das Argument von Stephan unzureichend / unvollständig / falsch (oder sonst was) ist, dann ist es im Sinne der Liste, wenn man korrekte Argumente im Sinne der Altersbestimmung anführt, denn das war die Intention (soweit ich es verstehe).
      Du hast ein hehres Ziel. Ich denke aber nicht, dass es zu erreichen ist, nicht in einem offenen Diskussionforum.

      Immerhin hast du deinen Standpunkt und das Ziel mit diesem Thema jetzt besser definiert. Wenn du möchtest, kannst du mir per PN einen verbesserten Text schicken, den ich dann in deinem Eröffnungsbeitrag einfüge um das auch besser zur Geltung zu bringen.
    • eine kleine Nachfrage zum Punkt 2:
      wenn ich es richtig verstehe, dann ist dies eine formulierte Beobachtung, aber kein Gesetz oder?
      Die Frage stelle ich weil es doch die Behauptung gibt, daß alle Gesetze mit dem Urknall selbst auch entstanden sind, und hier gäbe es einen offensichtlichen Konflikt.

      PS: ich überlege mir eine Formulierung und schicke sie dir per PN
      Ich diskutiere nicht! Das Leben ist viel zu kurz dafür ...

    • greatest schrieb:

      wenn ich es richtig verstehe, dann ist dies eine formulierte Beobachtung, aber kein Gesetz oder?
      Die Frage stelle ich weil es doch die Behauptung gibt, daß alle Gesetze mit dem Urknall selbst auch entstanden sind, und hier gäbe es einen offensichtlichen Konflikt.
      Ich bin im Endeffekt nur Laie, weiß also nicht, ob ich es richtig erkläre/darstelle. Mein Punkt 2 ist eine Beobachtung, die nachweisbar ist. Deshalb ist es auch nicht die Theorie der Thermodynamik, sondern der zweite Hauptsatz, also eine beobachtbare, nachvollziehbare Tatsache, wie es heute läuft. Es läuft heute aber nur deshalb so, weil die Sünde auf unserem Planeten um sich greift. Von Gott war der Zerfall, das Chaos und der Tod nicht geplant und gewollt.

      Wenn man also von den heutigen Bedingungen auf der Erde ausgeht und annimmt, dass sich diese nicht geändert haben, dann widerspricht der 2. Hauptsatz der Thermodynamik fundamental der Theorie, dass sich durch Evolution aus einfachem Leben etwas höheres entwickelt hat, ja entwickeln kann! Mit diesem Hauptsatz lässt sich dagegen belegen, dass einfaches Leben viel wahrscheinlicher (sofern überhaupt entstanden...woraus denn auch?) bald wieder tot/vorbei ist anstatt sich willkürlich, also von sich aus zu entwickeln.

      Ich weiß nicht, ob ich deine Frage jetzt beantwortet habe.
    • Werner Gitts Aussage, dass es noch niemals beobachtet wurde, wie Intelligenz aus dem Nichts heraus entstand, hat mich beeindruckt. Die materiellen Bestandteile der Schöpfung können aus dem Nichts entstehen, aber erst eine Intelligenz ist nötig, sie höher zu organisieren.

      Dann ist da die Sache mit den rechts und links drehenden Aminosäuren, die in der Natur im gleichen Verhältnis überall gemischt vorkommen. In lebender Materie aber nur in rechts drehend. Auch in Milliarden von Jahren, so errechnet die Mathmatik von der Wahrscheinlichkeit, ist eine rechtsdrehend organisierte Zelle nicht möglich. Nötig wäre dazu eine meterdicke Schicht von Aminosäuren rund um den Erdeball.

      Für die Entstehung der ersten lebenden Zelle und ihre weiter Entwicklung wären viel mehr Zufälle nötig, als wie sie in unserem gesamten Universum überhaupt rechnerisch denkbar sind.
      benSalomo.
    • tricky schrieb:

      @kleinstein
      mich würden mal deine Argumente aus wissenschaftlicher Sicht interessieren. Da du hier durch deinen Beruf Einblick hast, müsstest du etwas beisteuern können.
      Weil ich Wissenschaftler bin, hab ich aufgehört, zu diskutieren. Es gibt halt Argumente für das eine wie für das andere. "Gewinnen" kann das niemand mit dem gegenwärtigen Wissen. Wir sind und bleiben gezwungen, zu glauben.

      Unbestreitbar schauen wir in den Himmel und sehen das Licht von Sternen, die Millionen von Lichtjahren entfernt sind. Wir sehen also in dem Moment eine Millionen-Jahre-alte Vergangenheit. Was lesen wir im Schöpfungsbericht? Gott machte Lichter am Himmel. Er muss also die Sterne und ihr Licht geschaffen haben, das unterwegs zur Erde ist. Sonst könnten wir die Pracht gar nicht sehen. Ist er nicht genial? Er hat alles getan, um sein schöpferisches Handeln zu verbergen, damit die Menschen es nicht sehen, sondern glauben müssen. Die Welt, wie wir sie finden, erlaubt nun mal beide Deutungen - und Gott lässt den Menschen wieder einmal die Freiheit, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Wir erkennen in der Schöpfung unbestreitbar Gottes Handschrift, andere Menschen können das nicht.

      Wegen mir hat Gott auch Dinosaurierknochen in die Erde getan, die so aussehen, als ob sie 150 Millionen Jahre alt sind. Und wegen mir hat er die Plattentektonik erfunden und es so gemacht, dass Südamerika und Afrika wie zwei Puzzleteile zusammenpassen. Ich traue es ihm zu. Er schenkt Glauben, und er verstockt die Herzen.

      Ich bin ein Gläubiger, wenn ich über die Schöpfung rede, und will nicht so tun, als wäre dann ein Wissenschaftler. Was soll ich denn Gott und sein Handeln mit meinen primitiven wissenschaftlichen Mitteln erfassen wollen?
      Was ich nur wissen muss ist, dass er - als Allmächtiger - kein Problem hatte, alles in sechs Tagen perfekt zu machen. Er ist ja Gott.

      Tja, und wenn ich wieder Wissenschaft mache, dann sehe ich halt, was wir in unserem Universum vorfinden und muss meine Schlüsse ziehen. Mit der einen oder der anderen Theorie im Hinterkopf. Dann aber nicht als Gläubiger, sondern als Forscher, damit meine Objektivität nicht flöten geht.


      Ach so, und noch ein Wort zum Thema Zufall und dem zweiten Hauptsatz. Es gibt in der Natur selbstorganisierende Systeme, das ist ein Forschungsgebiet in der Physik. Beispiel: Schneeflocken und Eisblumen. Wasserdampf gefriert und macht ein zufälliges, aber vollkommen regelmäßiges Muster. Also Vorsicht mit so mancher Aussage. Wäre gut, wenn wir uns mal einen Molekurlarbiologen auftreiben, der uns über Zellvorstufen und deren Fähigkeiten aufklären kann. Nicht mein Metier!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kleinstein ()

    • @kleinstein

      Wer sagt denn, dass sich die Lichtgeschwindigkeit immer ca. 300000km/s betragen haben soll?
      Es gibt kein Naturgesetz, dass dies umschreibt...
      Die Lichtgeschwindigkeit könnte genauso gut auch 3million km pro Sekunde betragen oder auch noch mehr.
      Soweit ich weiß, kann die Lichtgeschwindigkeit auch beeinflusst werden.
      Ich glaube auch nicht, dass Gott die Welt und das Universum absichtlich älter aussehen lässt, wo bleibt da Gottes Gerechtigkeit?
      Ich denke eher, dass es Gott wenig interessiert, wenn es gottlose Wissenschaftler gibt, die überall millionen Jahre altes Gestein oder Knochen sehen wollen.
      Das mal nur am Rande.

      1. Angular momentum: Vor dem Urknall hat sich die Masse gedreht, nach dem Urknall muss
      sich die Masse entsprechend gedreht haben.
      Es gibt aber Planeten und sogar ganze Galaxien die sich entgegengesetzt bewegen.(Hovind/Veith)

      2.Evolutionstheorie: Auch Einzeller haben eine Nichtreduzierbare Komplexität, reduziert man nur eine Komponente von den Organellen, so wäre das angeblich erste Lebewesen nicht Lebensfähig.
      Man muss auch bedenken, dass das erste Lebewesen sich auch reproduzieren können musste, sonst wäre es gleich wieder ausgestorben.
      Und das alles komplett und voll funktionsfähig von dem ersten Leben auf diesem Planeten...

      3.Wale sollen mal Landlebewesen gewesen sein(mit Kühen verwandt), begründet wird dies
      u.a. mit den sog. Hinterbeinknöchelchen.
      Die sind natürliche verkümmert, da die Wale im Wasser keine Beine benötigen.
      Das diese Knöchelchen aber für die Paarung nötig sind(ohne Arme kein Sex) und nichts mit ehemaligen Beinen zu tun haben interesiert niemanden.
      Davonabgesehen, rechtfertig der Fossilbefund ganz sicher nicht, dass mal Wale auf dem Land spazierten, wie mit allen anderen Lebewesen.
      Der Druck
    • Sorry aber ... !

      kleinstein schrieb:

      Eine Halbwertszeit (die quasi die Stabilität eines Atomkerns beschreibt) hat nichts mit neutroneninduzierter Kernspaltung (die bei nuklearen Reaktoren und Bomben genutzt wird) zu tun. Bitte kein Halbwissen verbreiten!

      Dass es in gewissen Systemen mit extremen Zuständen (wie Neutronensternen etc) zu Abweichungen von der Halbwertszeit kommt oder zu Umkehrungen der Zerfallsrichtung, ist schon erforscht. Das hat aber herzlich wenig mit dem Bethe-Weizsäcker-Zyklus zu tun. Auch hier: bitte kein Halbwissen verbreiten!


      Die Behauptungen, daß Halbwertszeiten absolute Konstanten sind und nicht von den Rahmenbedingungen abhängen sollen ist damit grundsätzlich wiederlegt! Das aber war die ursprüngliche Behauptung um die Zuverlässigkeit der radioaktiven Alterspestimmungen zu untermauern.

      Eine Atombombe wird unterhalb der kritischen Masse bei hochreinem Uran (glaube es war das 235er) durch hohen Druck gezündet. Also ist unabhänig von der dabei verdichteten Strahlung die physikalische Eigenschaft bzw. der Wert des Druckes das Mittel zur Zündung weil damit die Strahlungsdichte unter bestimmten Voraussetzungen gesteuert werden kann.

      Die Behauptung es gäbe keine Katalysatoren für Kernprozesse wird grundsätzlich vom Kohlenstoff-Kathalysieren Bethe Weizäcker-Züklus wiederlegt. Dabei spielt es nicht die geringste Rolle daß dieser Prozeß im Inneren eines Sternes stattfindet. Die Aussage es gäbe keine Kathalysatoern in Kernprozessen wird damit grundsätzlich falsch.

      Uns sind heute unzähliche Menschanissmen bekennt, die Kernprozesse beeinflussen und wir können sehr häufig nicht sicher sein welche Faktoren in der Vergangenheit eine Rolle gespielt haben. Das ist sehr häufig nicht mehr sicher rekonstruierbar udn somit strengenommen wissenshaftlich nicht brauchbar!
      Die Halbwertszeiten gelten also nur für sterile Bedingungen - eben weil sie von einer ganzen Reihe von Umweltfaktoren abhängen, die auf dem Planeten Erde so nicht sicher vorgelegen haben. Darum sind alle Altersbestimmungsmethoden auf Basis von Zerfallsreihen grundsätzlich anzweifelbar und zum Teil auch handfest wiederlegt.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Nebula123 schrieb:

      Wer sagt denn, dass sich die Lichtgeschwindigkeit immer ca. 300000km/s betragen haben soll?
      Es gibt kein Naturgesetz, dass dies umschreibt...
      Die Lichtgeschwindigkeit könnte genauso gut auch 3million km pro Sekunde betragen oder auch noch mehr.
      Soweit ich weiß, kann die Lichtgeschwindigkeit auch beeinflusst werden.
      Ich glaube auch nicht, dass Gott die Welt und das Universum absichtlich älter aussehen lässt, wo bleibt da Gottes Gerechtigkeit?
      Ich denke eher, dass es Gott wenig interessiert, wenn es gottlose Wissenschaftler gibt, die überall millionen Jahre altes Gestein oder Knochen sehen wollen.
      Das mal nur am Rande.
      So ein Nonsens, aber mal echt... Das einzige, was die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes beeinflusst, ist das Medium, durch das sich das Licht bewegt. Im Universum haben wir aber ein nahezu perfektes Vakuum, und das Licht bewegt sich wie eh und je mit knapp 300 000 km/s fort. Die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum hängt direkt mit anderen Naturkonstanten zusammen (leite dir mal die Wellengleichung aus den Maxwellschen Gleichungen her) und ist selbst eine Konstante. Einsteins Theorie funktioniert seit 100 Jahren perfekt. Das Postulat, dass die Vakuumlichtgeschwindigkeit zeitlich variabel ist, musst du belegen - es gibt in der Natur keine Anhaltspunkte dafür. Zudem fußen sehr viele erfolgreiche Theorien auf der Konstanz der Vakuumlichtgeschwindigkeit. Daran ist einfach nicht seriös zu rütteln.

      Wo siehst du denn Probleme mit Gottes Gerechtigkeit?

      Nebula123 schrieb:

      1. Angular momentum: Vor dem Urknall hat sich die Masse gedreht, nach dem Urknall muss
      sich die Masse entsprechend gedreht haben.
      Es gibt aber Planeten und sogar ganze Galaxien die sich entgegengesetzt bewegen.(Hovind/Veith)
      Nochmal echter Nonsens. Und bleib mal beim Deutschen: Angular momentum = Drehimpuls. Was du da auch immer gehört haben willst, aber: Kein Mensch weiß, was "vor" dem Urknall war. Dieses Ereignis ist eine Singularität, es gibt kein "davor". Demzufolge gab es auch keinen Drehimpuls vor dem Urknall, und den Gesamtdrehimpuls des Universums heute kann auch niemand seriös wissen außer dessen Schöpfer. Was wir von astrophysikalischen Ausflügen des Zoologen Veith halten können, ist an anderer Stelle diskutiert worden...

      Nebula123 schrieb:

      2.Evolutionstheorie: Auch Einzeller haben eine Nichtreduzierbare Komplexität, reduziert man nur eine Komponente von den Organellen, so wäre das angeblich erste Lebewesen nicht Lebensfähig.
      Man muss auch bedenken, dass das erste Lebewesen sich auch reproduzieren können musste, sonst wäre es gleich wieder ausgestorben.
      Und das alles komplett und voll funktionsfähig von dem ersten Leben auf diesem Planeten...
      Das ist leider nicht mehr aktuell. Wie schon geschrieben, hier wäre ein qualifiziertes Statement von Molekularbiologen sinnvoll. Meines Wissens gibts durchaus primitivere Strukturen, die sich selbst reproduzieren können.
    • Hochkomplexe DNA-Information entsteht nicht von selbst

      Wenn man sich populärwissenschaftliche Filme z.B. im TV über die Evolution des Lebens auf der Erde anschaut, dann fällt auf, dass plötzlich wie aus dem Nichts auf einmal eine komplette neue Spezies auftaucht. Oder es entstanden ganz plötzlich wie in der kambrischen Explosion ganz viele neue Arten. Woher denn ? Weil man lange genug Zeit vergehen lässt ? Für mich (ich bin kein Biologe) ist eines der Hauptargumente gegen die Evolutionstheorie die Informationsentstehung in den Zellen. Das Erbgut einer Zelle stellt eine Art Bibliothek dar. Beim Zusammenbau des jeweiligen Organismus mit den unterschiedlichen Zelltypen erfolgt ein Ablesen dieser Informationen der Bibliothek aus der DNA. Die Frage stellt sich, wer solch eine ungeheur komplexe Informationsbibliothek geschaffen hat, denn "von selber aus toter Materie über lange Zeiträume" kann dies nicht geschehen. Es wird aber in der Evolutionstheorie als unbewiesener Glaubenssatz vorausgesetzt, zumal doch offensichtlich alles auf einen intelligenten Schöpfer hinweist. Für mich gehört zur Naturwissenschaft im weiteren Sinne auch die Frage nach Gott, auch wenn die wissenschaftlichen Arbeiten streng atheistisch abgewickelt werden, weil es nicht Aufgabe der Naturwissenschaft ist, nach Gott zu fragen, heisst es üblicherweise. Aber was ist, wenn man in der Forschung einfach nicht weiter kommt, weil man davon ausgeht, dass es Gott nicht geben kann und sich alles, was ist, "von selbst über lange Zeiträume entwickelt hat". Vielleicht würde man weiter kommen, wenn man annehmen würde, dass es möglicherweise eine schöpferische Intelligenz gibt und wenn man danach suchen und forschen würde. Aber das ideologisch-philosophische Glaubensmodell der Wissenschaft lässt dies nicht zu (die äusserst kompetenten Naturwissenschaftler von wort-und-wissen.de) betreiben allerdings eine seriöse Schöpfungsforschung mit eigener Fachzeitschrift, werden aber ignoriert).

      Leben kommt immer von Leben ! :happy:
    • Wenn man sich das uns umgebende Weltall betrachtet, so scheint es offensichtlich als habe jemand ganz gewollt die Erde in den Kosmos gebettet wie ein Baby in den schützenden Kinderwagen damit uns nichts passiert. Die Feinabstimmung des uns umgebenden Weltalls ist dergestalt, dass wir vor den Gefahren und Risiken des Kosmos geschützt sind: Das Magnetfeld der Erde schützt uns vor der Sonne, die wir andereseits so dringend brauchen. Die Atmosphäre der Erde wehrt alle Asteroiden bis zu einem Durchmesser von 35 Metern ab. Grössere Asteroiden werden auf den Riesenplaneten Jupiter umgeleitet, der diese mit seiner Gravitation anzieht. Das gesamte Sonnensystem ist von einer Art schützendem Kokon umgeben, dass es während seiner Reise in Auf- und Abbewegungen durch die habitable Zone unserer Galaxis schützt. Unser Mond scheint unentbehrlich für das Leben auf der Erde. Alles dies wirkt wie von einem kosmischen Architekten konstruiert und bewusst geplant. Dennoch leben wir in einer "gefallenen Schöpfung", die Gefahren birgt, die uns zum Verhängnis werden könnten. Eines Tages in der Zukunft wird diese Schöpfung umgestaltet und erneuert: Siehe, ich mache alles neu ! (Offb 21, 5). Dann liegen wir mit der Neuen Erde nicht nur gebettet im Universum wie in einem beschützenden Kinderwagen, sondern direkt getragen und geliebkost in den schützenden Armen Gottes selbst - für immer !
    • Ich wiederhole mich gerne noch einmal

      Es gibt keine wissenschaftliche These oder Theorie, welche von einem namhaften Wissenschaftler hervorgebracht wurde, welche nicht von einem ebenso namhaften Wissenschaftler widerlegt wird. Auch die Relativitätstheorie ist im Wanken! Deshalb sollten alle die über solche Themen diskutieren ein wenig auf die Bremse treten.
    • RE: Ich wiederhole mich gerne noch einmal

      HugoTobler schrieb:

      Es gibt keine wissenschaftliche These oder Theorie, welche von einem namhaften Wissenschaftler hervorgebracht wurde, welche nicht von einem ebenso namhaften Wissenschaftler widerlegt wird. ....


      Das ist eine falsche Behauptung, selbst wenn Du sie (gerne) wiederholst.

      Tatsache ist, dass eine wissenschaftliche Theorie nur dann eine solche im engeren Sinne darstellt, wenn sie zumindest theoretisch falsífizierbar ist. Dementsprechend sind schon viele Theorien widerlegt und / oder überarbeitet worden. Aber zu behaupten dass quasi jede wissenschaftliche Theorie gleichzeitig aufrecht und falsifiziert wäre ist einfach nicht korrekt.

      Im Übrigen ist die Qualität "wissenschaftlicher Kritik" an der Evolution durch den Laien ohnedies schwer zu beurteilen.
      Ich persönlich brauche diese auch nicht, denn die Entstehung der Welt entzieht sich ohnedies dem menschlichen Erfahrungshorizont und damit seriöser Wissenschaft. Keine Wissenschaft kann daher meinen Glauben an die Schöpfung wirksam entgegenstehen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Erster erfreulicher Kommentar von HeimoW

      HeimoW schrieb:

      Im Übrigen ist die Qualität "wissenschaftlicher Kritik" an der Evolution durch den Laien ohnedies schwer zu beurteilen.
      Ich persönlich brauche diese auch nicht, denn die Entstehung der Welt entzieht sich ohnedies dem menschlichen Erfahrungshorizont und damit seriöser Wissenschaft. Keine Wissenschaft kann daher meinen Glauben an die Schöpfung wirksam entgegenstehen.


      Dies ist der erste Kommentar, den ich von Dir lese, den ich voll unterstützen kann!
    • Dinosaurier

      Wir Menschen sollen von Säugetieren abstammen, die sich mit den Dinosauriern zusammen entwickelt haben und mit diesen in Konkurrenz im täglichen Überlebenskampf standen. Die Dinosaurier haben diesen Überlebenskampf gewonnen, die Evolution der Säugetiere ausgebremst und sich als dominierende Spezies auf der Erde durchgesetzt. Wäre vor etwa 65,5 Millionen Jahren nicht ein riesiger 10-Kilometer-Asteroid vielfach schneller als eine Gewehrkugel im Gebiet des hetigen Mittelamerika eingeschlagen, wären wahrscheinlich bereits vor zigmillionen Jahren die Echsen zur herrschenden hochintelligenten Spezies herangewachsen und wären an unserer statt zum Mond geflogen. So aber bekamen damals die Säugetieren durch den Asteroideneinschlag die "Chance ihres Lebens" und konnten sich bis hin zum heutigen Menschen weiterentwickeln. Es gibt Evolutionsbiologen, die prognostizieren für den Fall des Aussterbens der menschlichen Spezies und des Aussterbens der Säugetiere, dass in etwa 200 Millionen Jahren die Tintenfischartigen an Land gehen und sich zu einer noch intelligenteren achtarmigen neuen Spezies entwickeln könnten.

      So die Faktenlage der gegenwärtig weltweit dominierenden Wissenschaftlichen Ausffassung. Man scheint sich ziemlich sicher, dass es so gewesen ist. Etwa 165 Millionen Jahre herrschten die Saurier auf der Erde mit ihren brutalen Überlebenskämpfen untereinander. Einer der schrecklcihsten Landraubtiere war der Tyrannusaurus Rex. Dann gab es sie plötzlich mehr. Der Asteroideneinschlag vor 65,5 Millionen Jahren setzte eine vernichtende Energie von etwa 5 Milliarden Hiroshima-Atombomben frei und löschte mindestens 40 Prozent aller Lebensformen auf der Erdoberfläche für immer aus, darunter auch die Dinosaurier. Die Saurier verbrannten bei lebendigem Leib, weil die Atmosphäre tausende Grad heiß wurde. Der Asteroid hinterliess einen 200 km-Krater, der heute noch nachweisbar ist (Golf von Mexiko). Es gab aber damals zeitgleich auch eine gigantische Sintflut ! Der Asteroid verursachte mehrmals einen ungeheuren gigantischen Mega-Tsunami und überschwemmte so wie bei der Bibel-Sintflut die Erdoberfläche mit gigantischen Wassermassen. Es wurde durchschnittlich 10 Grad kälter. Die Säugetiere überlebten diese tödliche Katastrophe in Bodenhöhlen. Auch die Vögel, die Nachfahren der Dinosaurier, überlebten ebenso wie Haie und Krokodile.

      Der Haken an der herrschenden Meinung unter den Wissenschaftlern ist die unbewiesene Behauptung, dass es Gott nicht gibt. Deshalb kann Gott, weil es ihn nicht gibt, auch nicht das Leben erschaffen haben. Warum ist man sich da so sicher ? Ein anderer Kritikpunkt ist die Argumentation der Zeit: Man versucht mit gigantisch langen Zeiträumen alles und jedes zu erklären, weil sich alles und jedes, auch völlig neue Arten entwickeln könne, wenn man nur lange genug wartet. Und: Auf berechtigte Kritik reagieren die Wissenschaftler, die Evolutionsbiologen, die Paläobiologen sehr empfindlich als gelte es fanatisch eine Ideologie zu verteidigen. Nur: Wer schafft die komplexe DNA-Information und die "Software des Lebens". So etwas kann angesichts der Entropie nicht "von selbst" entstehen und "wegen Umbau" kann eine neue Art nicht einfach schließen. Es heisst immer, dass die Evolution eine enorme Vielfalt des Lebens geschaffen habe. Dies setzt jedoch so wie es unserer Alltagserfahrung entspricht eine schöpferische Intelligenz voraus. Ohne Intelligenz entstehen auch die vielen neuen Arten des heutigen Automobiles nicht von selbst. Selbst ein einfacher Stuhl oder Tisch benötigt schöpferische Intelligenz, die man aber bei der Evolution des Lebens merkwürdigerweise strikt verneint, weil alles von selbst entstehen würde, wenn man nur lange genug wartet.

      Es gab Katastrophen der Erdgeschichte, davon berichtet auch die Bibel. Im Zuge der Sintflut kam es zum Massenaussterben, da nicht das gesamte genetische Material aller damals existierenden Arten auf die Arche Noah gerettet wurden. Das es eine gigantische Sintflut gegeben hat, bezweifeln auch die Paläowissenschaftler nicht. Jedenfalls wurde durch eine erdgeschichtliche Katastrophe das Überleben der Säugetiere langfristig gesichert. Im Prinzip passt dies zu den Berichten aus der Bibel. Das Leben vor der Sintflut war möglicherweise dermassen entartet und verkommen, dass Gott direkt durch eine gigantische erdgeschichtliche Katastrophe eingreifen musste, um dem Leben auf der Erde eine enue Chance zu geben, um dem künftigen Menschen das Überleben zu sichern.

      Bie Bibel wagt mit der Offenbarung des Johannes ja auch einen Blick in die Zukunft erdgeschichtlicher Katastrophen: Es wird eine Katastrophe geben im Zuge der Neuformung der Erde zu einer Neuen Erde, nicht aber durch Wasser, sondern wohl eher durch Feuer, Hitze. Es wird eine Katastrophe kommen, die Leben auf der Erde für immer auslöscht (Zweiter Tod). Gott wird uns aber davor bewahren, denn uns gehört die von neuem Leben erfüllte Neue Erde für immer.

      Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! (Off 21,5 - Luther 1984)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • Wiassenschaft und wisssenschaftler

      Bitte um Meldung : Wer der Beitragsschreiber ist (Natur)Wissenschaftler Wer ist berufsmässig tätig mit den "Tools" der Naturwissenschaften ? (Von mir aus Kernphysiker, Mikrobiologe oder Nuklearmediziner oder Matthias Dohrn, Landesgeologe in Hessen ? (Letzterer ein überzeugter und überzeugender Creationist)-

      Wer hat schon einmal mit einem Wissenschaftler über den Begriff der Entropie diskutiert ? Wenigstens wurde hier schon der II. Hauptsatz der Wärmelehre vorgetragen.

      Von den Diskutanten hier liesse ich mir weder ein Haus berechnen noch einen Motor konstruieren noch einen Impfstoff entwickeln.

      "Ich weiss, dass ich nichts weiss" (Sokrates, der Heide) "Unser Wissen ist Stückwerk" (Paulus, der Christusgläubige)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Wissenschaftliche (wirklich ?) Kritik

      Je nun, greatest, kannst Du eine solche wirklich hier erwarten ? Wer der Forumsteilnehmer ist Wissenschaftler, sich mit den Erkenntnis- und Wissenschaftstheorien auseinandergesetzt habend, täglich im Labor der Grundlagenforschung ?


      Zunächst wollte ich die Sache mit "II. Hauptsatz der Wärmelehre - Entropie" ausgebaut darlegen - ja klar, Leben ist das Erhalten vom Zerfall bedrohter Ordnungen unter dauerndem Energiefluss; letztere geht verloren (von verwertbarer zu unverwertbarer Energie), die Ordnung zerfällt, wir alle gehen der Entropie entgegen - - dieses Wort wird von allen Deutschsprachigen , also Bundesrepublik, Schweiz, Oesterreich verstanden.

      Aber dann sagen mir ein Grundlagenforscher der TU Wien und einer der TU Zürich im Gespräch , die gelte nur für geschlossene Systeme - -und ich stehe daneben.

      Einer bringt die Bakterien in die Diskussion : Halt, meine Lungengfachärztin sagt mir, die Tuberkulose, vor dreissig Jahren kein Problem, sei jetzt wieder eines, da die Tb - Bakterien antibiotikaresistent geworden seien. Was, da gibt es eine Evolution ? Da ich nicht weiss, ob eine Minderheit von ehedem seit de Schöpfung oder dem Sündenfall heilmilch diese Resistenz im Gepäck hatte und jetzt nach dem "Survival of the fittest" das Feld beherrscht oder ob sich etwas entwickelt zu haben scheint - was ? - bin ich sehr still mit dem Bakterienargument, da kein Bakteriologe, kein Mikro- oder Molekularbiologe - - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -