Wenn sich Wissenschaftler irren ...

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      Wie sagte ein sowjetischer Austronaut: „Ich habe im Weltraum Gott gesucht und ihn nicht gefunden!” -----> Wer die jenseitige - im Hier undJetzt - unsichtbare Welt Gottes ausschließt, wer nur im Materiellen Gott sucht, wird ihn logischerweise nicht finden! Denn die Ewigkeit Gottes „ist Jenseits von Raum und Zeit”!
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      Hi

      Mich stört dieses Schwarz-Weiss denken einiger hier im Forum doch recht stark. Es ist ja nichts verwerfliches dabei, wenn man ausserhalb unserer Erde nach Leben sucht, die Bibel sagt ja nichts darüber aus und selbst als gläubiger Mensch finde ich es spannend, was man da alles findet. Für einige hier mögen diese Fragestellungen ja total langweilig sein, andere wiederum reizen solche Fragen. Genau darum sitzen wir heute nicht mehr in Höhle sondern können uns im Internet in einem Forum austauschen. Ein etwas weniger verkrampfter Umgang, gerade auch mit Wissenschaft würde manchem sicherlich nicht schaden, dann muss man auch keine so merkwürdigen Diskussionen wie diese hier starten. Das Irren gehört zur Wissenschaft dazu und selbst im Glauben können wir jahrzehntelang etwas glauben, bis wir merken, dass wir uns komplett geirrt haben. Der Saulus ist in der Bibel ein bestes Beispiel dafür.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
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      DonDomi schrieb:

      Das irren gehört zur Wissenschaft dazu und selbst im Glauben können wir jahrzehntelang etwas glauben, bis wir merken, dass wir uns komplett geirrt haben
      Da hast du vollkommen Recht, DonDomi.
      Der Fehler ist, dass man Wissenschaft mit Materialismus gleichsetzt.
      Das rührt daher, dass dies medial so vermittelt wird und auf diesen Zug springt man dann auf.
      In Schulen und in Dokumentationen wird die Evolutionstheorie längst als unwiderlegbarer Fakt vermittelt, über den nicht zu diskutieren ist; ist dem nicht so?
      Daher rührt mitunter dieser Kampf, dem natürlich nicht abgeholfen wird, indem Kreationisten die Genesis wie einen naturwissenschaftlichen Text hinstellen.

      Dass es hochrangige Wissenschaftler gibt, die dies anders sehen oder gar die Evolutionstheorie gänzlich ablehnen, hörst du in der Öffentlichkeit nicht oder es wird in eine bestimmte Ecke gestellt; sie riskieren, aus der Wissenschaftsgemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Dann kannst du die Fakultät verlassen und brauchst keine Arbeit mehr veröffentlichen; bewerben brauchst du dich auch nirgendwo mehr (außer bei christlich-fundamentalistischen Instituten, wo du aber nicht hin willst)
      Ich würde gern wissen, was so mancher Professor sagen würde, wenn man mal abends unter vier Augen beim Wein säße; er wird es an seiner Universität oder in seinem Institut, oder in seinen Veröffentlichungen nicht tun.

      Der Wissenschaft braucht man nicht Feind sein. Es geht um den Habitus gewisser Leute, Gruppierungen und der Medien (die Bedeutung der Medien ist den meisten Menschen nicht mal ansatzweise klar, denke ich).
      Dadurch wird Befinden und Geisteshaltung geformt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
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      Ja, DonDomini, aber wir stecken halt in einer langen Tradition des vulgären "Wissenschaftsbeschimpfens" - ich betone : vulgär ! Leute, welche keine Ahnung haben, was Hypothese, Arbeitshypothese, Axiom - - ist, verkündigen heute (noch, oder: wieder) - wie ich aus glaubhafter Quelle vernommen habe- dass die Wissenschafter des 19 . Jahrhunderts allesamt keine Ethik gehabt hätten, da sie die Abstammung des Menschen vom Affen annahmen (was sie nie taten!).

      Die gleichen Leute bedienen sich aber dieser Wissenschaft, um den Schwangerschaftsabbruch (seit Kirchenvater Origenes hat/ist der Mensch ab Befruchtung eine Seele!) mit der Argumentation einiger Achtundsechziger, welche das Haeckelsche biogenetische Grundprinzip (längst überholt!) hernehmen, zu decken: Das menschliche einmalige Individuum sei ja zunächst Einzeller, dann eine bessere Kaulquappe - - ja, es werde - laut Bibel - ( 1. Mose 2,7.) erst mit dem ersten Atemzug zum Menschen ( ! ) - und damit
      ist auch der Fetocid(!) keine Angelegenheit zwischen uns und Gott.

      Zu den Arbeitshypothesen: Ehedem hatten wir Gemeindenachmittage mit verschiedenem Programm. Der Doktor der theoretischen Physik, Ältester und Leiter des Forschungslaboratoriums einer Telekommunikations - Weltfirma und der - auf "Sub auspiciis" hinlaufende Student, ebenfalls der technischen Physik - stellten ihre tägliche Arbeit dar. Darauf ein junger , nicht allzu brillanter Mann Mann aus der Gemeinde : "Dees is' Evolutionslehre !. " Stimmt, o Freund, als Arbeitshypothese; Du bist gerne eingeladen, auf Grund von 1. Mose 1. und 2. Deine Hypothese in der Entwicklung eines Road Pricing Systems oder zur Lösung einer Übungsaufgabe in der TU auf deren Brauchbarkeit hin zu präsentieren.

      Man wird doch mit Achtung und auf entsprechendem Niveau dem Mediziner und Theologen Johannes Huber ("Baupläne der Schöpfung", Wien 2011) begegnen können - ja müssen!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
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      Und was wäre mit dem Thema : Wenn Theologen irren ?

      Seit eh und jeh hat man - nicht in der RK ! - daran festgehalten, dass eine Ehescheidung nach Metth. 5, 32. und 19,9. nur im Fall des "Ehebruchs" (bitte, wie definiert ?) oder der "Hurerei" (bitte, wie definiert) dem "unschuldigen"Teil eine Wiederverheiratung gestattet.

      Na ja, inzwischen definiert man "porneia" (Grundtext) anders.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
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      philoalexandrinus schrieb:

      Da fällt mir ein : Bis so 1960 sahen wir beim Menchen 48 Chromosomenpaare.

      Daran war 1920 Theophilus S. Painter "schuld". Er schwankte zwischen 46 und 48.
      Schuld war die schlechte Qualität und Verfügbarkeit von Proben: auf Spermatogonien wartete man zB bei Hinrichtungen, die sofort verwendet wurden (das Zeug muss so frisch wie möglich sein, bevor das Chromatin verklumpt).

      Das wurde erst mit Hilfen wie Hypotonic Shock und Colchicine besser und 1955 kam man eindeutig auf 46.
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      philoalexandrinus schrieb:

      Man wird doch mit Achtung und auf entsprechendem Niveau dem Mediziner und Theologen Johannes Huber ("Baupläne der Schöpfung", Wien 2011) begegnen können - ja müssen!
      Was hat dieser mir völlig unbekannte Mediziner und Theologe Johannes Huber vertreten? UAWG!
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      Norbert Chmelar schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Man wird doch mit Achtung und auf entsprechendem Niveau dem Mediziner und Theologen Johannes Huber ("Baupläne der Schöpfung", Wien 2011) begegnen können - ja müssen!
      Was hat dieser mir völlig unbekannte Mediziner und Theologe Johannes Huber vertreten? UAWG!

      Johannes_Huber_(Mediziner,_1946)
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      Lies das Buch ! so eindeutig in Kurzform von zwei Halbsätzen ist er nicht zu beschreiben. Und ich habe ihn vor allem wegen seines Stiles vorgestellt, der vo den üblichen Krakelereien sehr weit weg ist.
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