Wenn sich Wissenschaftler irren ...

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    • freudenboten schrieb:

      Nur leider treten Fachleute nicht immer intellektuell "sauber" auf.
      Das ist ja nun bekannt; ich selbst könnte Beispiele nennen. Nur gilt es auch für Bäcker, Theologen, Baumeister, Kunstgewerbler - - -und die Autoindustrie.

      Nur : Redest Du Deinem Automechaniker drein, wenn es um Service, Funktionskontrolle, Reparatur geht ? Unterstellst Du ihm ein Chiptuning, weil Du von der Nachbarin da was gehört hast, was sie wieder vom Neffen ihrer Kundschaften als Gemüsefrau gehört hat, nur weil das Ding mit neuen Kerzen jetzt besser läuft ? ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Nur leider treten Fachleute nicht immer intellektuell "sauber" auf.
      Es gibt auch unter Theologen und Kreationisten genug Menschen, die nicht sauber aufreten. Ich bin einfach der Meinung man sollte damit aufhören, die Wissenschaft gegen die Religion und damit die Bibel auszuspielen und umgekehrt. Man kann mit Wissenschaft nicht Gott erklären und man kann mit der Bibel keine Wissenschaft erklären. Die Evolutionstheorie ist eine Theorie und nicht mehr und nicht weniger. Tatsache ist, von den Übergangsformen, die man finden müsste, wurde bisher keine einzige gefunden und auch wie die komplizierte Abläufe im Körper und der Natur entstanden sind, dafür gibt es auch keine Erklärung. Trotzdem gibt es auch Dinge, die der Bibel widersprechen, die Funde von Skeletten, die Sterne die man sieht etc.. Ich persönlich sehe das so: Die Bibel erklärt wer der Schöpfer dieses Wunderwerkes ist und die Wissenschaft versucht die Mechanismen zu verstehen.
      Spannend finde ich z.B. das der Garten Eden offensichtlich eine Grenze hatte. Warum ist das so? Ich weiss es nicht, aber eine Möglichkeit wäre, dass es ausserhalb bereits etwas gab. Vielleich das Reich von Satan? Ebenso steht geschrieben dass sich Gottessöhne mit Menschenfrau eingelassen haben. Es gibt viele mögliche Deutungen, was das gewesen sein könnte. Gerade über die ersten Jahre nach der Schöpfung gibt die Bibel kaum Auskunft, aber wahrscheinlich ist das auch gar nicht wichtig. Weil in der Bibel steht das geschrieben, was wir benötigen um zurück zu Gott zu finden und keine Anleitung wie genau die Welt entstanden ist oder wie alles in dieser Welt funktioniert.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Selbst wenn ich hinter die Kulissen schauen kann und die Wahrheit sehe, es ist nur Erweiterung meines Wissens.
      Ich will näher an das Herz Gottes und Jesus ähnlicher werden. Alles andere ist für mich zweitrangig
      „Herr, du weißt, dass ich von Tag zu Tag älter werde – und eines Tages alt. Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen. Erlöse mich von der Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen. Lehre mich nachdenklich und
      hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein . . . lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann. Erhalte mich so liebenswert wie möglich.“ Theresa von Avila
    • DonDomi schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Nur leider treten Fachleute nicht immer intellektuell "sauber" auf.
      Es gibt auch unter Theologen und Kreationisten genug Menschen, die nicht sauber aufreten. Ich bin einfach der Meinung man sollte damit aufhören, die Wissenschaft gegen die Religion und damit die Bibel auszuspielen und umgekehrt. Man kann mit Wissenschaft nicht Gott erklären und man kann mit der Bibel keine Wissenschaft erklären. Die Evolutionstheorie ist eine Theorie und nicht mehr und nicht weniger. Tatsache ist, von den Übergangsformen, die man finden müsste, wurde bisher keine einzige gefunden und auch wie die komplizierte Abläufe im Körper und der Natur entstanden sind, dafür gibt es auch keine Erklärung. Trotzdem gibt es auch Dinge, die der Bibel widersprechen, die Funde von Skeletten, die Sterne die man sieht etc.. Ich persönlich sehe das so: Die Bibel erklärt wer der Schöpfer dieses Wunderwerkes ist und die Wissenschaft versucht die Mechanismen zu verstehen.Spannend finde ich z.B. das der Garten Eden offensichtlich eine Grenze hatte. Warum ist das so? Ich weiss es nicht, aber eine Möglichkeit wäre, dass es ausserhalb bereits etwas gab. Vielleich das Reich von Satan? Ebenso steht geschrieben dass sich Gottessöhne mit Menschenfrau eingelassen haben. Es gibt viele mögliche Deutungen, was das gewesen sein könnte. Gerade über die ersten Jahre nach der Schöpfung gibt die Bibel kaum Auskunft, aber wahrscheinlich ist das auch gar nicht wichtig. Weil in der Bibel steht das geschrieben, was wir benötigen um zurück zu Gott zu finden und keine Anleitung wie genau die Welt entstanden ist oder wie alles in dieser Welt funktioniert.

      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Eben ! s ist es ! Drastische Verminderung der Säuglingssterblichkeit, drastsch erhöhte Lebenserwartung, das (hoffentlich !) entgültige !) Veschwinden der Pocken - - - - brachte die Wissenschaft. auch ihre Untergruppe Technologie : Gibst Du der Rettungszentrale in Niederoesterreich korrekt die Symptome etwa von Schlaganfall oder Herzinfarkt ein, so wird der nächtsstehende - oder fliegende - Hubschraber umgeleitet und Du bist innerhalb de "therapeutischen Fensters" auf der entsprechenden Therapiestation. Das ginge mit Hiskias Feigenpfalster oder Naemans BAd i Jordan nicht.

      Virchws Zellularpathologie hat dieser - politisch begründet : Der Organismus als Zellenstaat.. Seine Zellularpathologie - ist inzwischen längst überholt. Aber sie ist Grundlage einer Denkschule, welche wahrlich nicht alles an menschlicher Krankheit erfasst , aber ein "hypozthetisches" System schuf, das simpel und einfach weitgehend brauchbar war und ist.

      Das Virus, bestehend aus Genom als "Nachbaumuster" für die befallene Zellle und CApsid als die Zellspezifität ausmachende Hülle ist ein obligater Zellparasit, welcher im Verlauf der evolution alle anderen, lebensnotwendigen Organellen verloren hat : die für eigenständige Fortpflanzung und für den eigenen Stoffwechsel. So. DAs Virus ist ganz am Anfang der Entwicklungskette. So. Was ? Der Parasit ist Vorläufer des für ihn notwendigen Wirtes ? Das Squamoso - dentalgelenk der Chordonier (Knorpeltiere) hat isch zum Palato - QWuadratu der W(Knochen)wirbelteier entwickelt un dieses primitive Kiefergelenk wurde dann zuAmboss - Steigbügelgelenk im Mittelohr. so. Wer's glaubt - - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • freudenboten schrieb:

      Seit wann denken "Kreationisten" sauber? Sie vermischen fiktive Bibelauslegung mit Naturwissenschaft.

      Aber von den "Nichtkreationisten", welche Weltanschauung/Philosophie mit Naturwissenschaft vermischen, hört man mehr in den Medien.
      Besonders beschäftigen tu' ich mich nicht damit, aber man bekommt halt "Kreationistisches" auch um die Ohren geschlagen. Biologie, Technologie, Medizin sind da zu wenig plakativ, aber halt die Geologie ! so eine "Gletschermühle" kurz vor der Ortseinfahrt Badgastein, so der eindrucksvolle Salzachdurchbruch werfen - Hallein, so vor wenigen Jahren entdeckte Muschelbänke in der Gegend von Korneuburg, so die Fundamentsteine meines Hauses, 1845 aus nahegelegenem Felsmaterial gewonnen - Muschelkakblöcke, deren eines Bruchstück ich anschleifen liess - -

      Das war alles die Sintflut . Punkt..Eizeiten - deren ahl und Datierung einmal beseitegelassen werden sollen - mit ihren Gletscherspuren etwa das ganze Gsttseinertal hinunter bis zum Salzachtal - - sind im Vorstellungspanorma der Kreationisten gar nicht zu finden. Man wird doch noch offenen Auges durch seine Heimat oder durch die Welt fahren dürfen ! Und auch daa stellen sich Fragen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ich denke das Entscheidende ist doch Folgendes:
      1. Wissenschaft ist - korrekt betrachtet - die aktuell bestmögliche Beschreibung der "Umwelt" im weitersten Sinn und der möglichen Beobachtungen. Diese werden dann systematisiert, denn nur so sind sie letztlich dem Menschen zugänglich. solange Wissenschaft korrekt betrieben wird ist klar, was eine Hypothese ist und was beobachtet ist - so wie im Journalismus Bericht und Kommentar (Meinungsäußerung) unterscheidbar und separat gehalten werden sollten.
      2. Eine "Entwicklung" der belebten Natur (Pflanzen, Tiere und Menschen) ist beobachtbar und unbestreitbar. Ich wüsste auch nicht, was biblisch gesehen dagegen spräche.
      3. Eine Entstehung des Lebens "aus dem Nichts" oder aus unbelebter Materie ist bisher - soweit bekannt - nicht beobachtet / beschrieben. Daher ist die "Entstehung des Lebens" als Derivat der Evolutionstheorie bestenfalls eine Hypothese. Diese Hypothese widerspricht eindeutig der biblischen Offenbarung uns ist daher für mich nicht akzeptabel (abgesehen davon, dass sie mir nicht plausibel erscheint).
      Alles sonstige "Kampfgetöse" ist ungefähr so sinnvoll und substantiiert wie ca. 2.850 der derzeit 2.873 Postings zur Trinität. ;)
      Liebe Grüße, Heimo
    • freudenboten schrieb:

      Naturwissenschaft (ohne Philosophie) oder Bibel sind zwei verschiedene Erkenntniswege.

      Naturwissenschaft oder Philosophie sind auch nicht deckungsgleich, was oft missachtet wird.

      Bei der Gotteslehre muss man auch zwischen philosophischer Interpretation und biblischen Aussagen unterscheiden.
      Philosophie ist erstens ein vernachlässigtes Fach, auch bei Naturwissenschaftern

      Die Naturphilosophie der Romantik war spekulativ - siehe Leibbrand : "Die spekulative Medizin der Romantik" Hamburg 1956 oder Feuchtersleben : , Wien etwa 1830 (ich habe es gerade nicht griffbereit.) Die Rokitanskys war idealistisch - sein Fachkollege, der Pathologe Virchow überzeugte ihn, in der Medizin als Arbeitshypothese Positivist zu wérden; persönlich / privat blieb er Idealist. (Buch : "Carl Freiherr von Rokitansky" , Hrsg Denk - Rumpel Wien 2004 Unter anderem).


      Goethe spottet schon (Faust II , 1. Akt) ) über die Naturalisten- Materialisten - Positivisten, deren Lehre Comte um1880 formulierte :Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern. Was ihr nicht fasst, das fehlt euch ganz und gar. Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr. Was ihr nicht wägt, hat ür euch kein Gewischt. Was ihr nicht münzt, meint ihr, gelte nicht - - -

      Da gibt es als neues Modewort : "Evidence based medicine". (wobie 3. Mose 11 ud 5. Mose 14 NICHT als "evidence" gelten !)

      Es scheint mir so, also die Philosophen die neuen Betrachtungs- und Interpretationskriterien vorgeben und die (Natur)Wissenschaften jahrzehnte später ihre "Ergebnisse" in den neuen philosophischen Rahmen hineinzwängen.

      Du Bois - Raimond, führender Physiologe bei Helmholtz, in Hamburg Mitte der Achtzigerjahre mit seinem berühmten Referat :"IIgnoramus , ignorabimus" ("wir wissen nichts und wir werden nichts wissen")

      Endlich gibt es auch einen Dachvervband adventistischer Philosophen - ein paar Leute, weltweit verstreut.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -