Walter Veith?!

  • Es gibt Traditionen, mit denen man seit Jahrtausenden sein "Gfrett" hat

    Mich würde ja nur der Inhalt interessieren, was wird an besagten Stellen denn behauptet? Ansonsten wäre es ja nur Wortklauberei, wenn die Formulierungen nicht etwas an der "Wahrheit" verändern würden, müsste man doch nicht streiten, oder?

    Also um was geht es denn?

  • Es gibt keinen "Krieg der Bibeln"

    Allein diese Überschrift ist bewusst prowokativ, und wiederspricht dem Denken und Handeln Jesus.


    Die Bibeln bekriegen sich nicht, sondern die Ungläubigen, die sich aus Ihnen Gedankengebäude und Fantasien, ja sich vom Geist des Antichristus,leiten lassen...

    Dabei sollen wir den Heiland und Erlöser darin suchen...der uns zum Vater führen will!

    Die Bibel beschreib genau wann,wo und wie wir Ihn finden!

  • Es gibt Traditionen, mit denen man seit Jahrtausenden sein "Gfrett" hat

    Mich würde ja nur der Inhalt interessieren, was wird an besagten Stellen denn behauptet? Ansonsten wäre es ja nur Wortklauberei, wenn die Formulierungen nicht etwas an der "Wahrheit" verändern würden, müsste man doch nicht streiten, oder?

    Also um was geht es denn?

    Es geht um mutwillige Textänderungen in alten, trad. römisch-kath. Bibelübersetzungen (Vulgata).

    Aber das ist kein Krieg "der Bibeln", wenn man ALLE Vorlagen, wie heute verfügbar in der Nestle-Aland- Ausgabe, berücksichtigt.

  • Es geht um mutwillige Textänderungen in alten, trad. römisch-kath. Bibelübersetzungen (Vulgata).

    Aber das ist kein Krieg "der Bibeln", wenn man ALLE Vorlagen, wie heute verfügbar in der Nestle-Aland- Ausgabe, berücksichtigt.

    Ja, die kenne ich, aber mit denen hatte schon Hieronymus seine Probleme - was von den Vetus latinae musste er übernehmen, weil schon "tradiertes" Wissen der lateinischen Formulierungen da war. Seine Probleme : Die "Reformer" würden ihm ankreiden, nicht korrigiert zu haben; täte er dies, so würde ihm die "Traditionaliste" ankreiden, den - nach ihrer Meinung "heiligen"- Text verfälscht zu haben - - -


    Luther war in seinen "Psalmen" sehr vulgataabhängig, Moses Mendelssohn übersetzt da ganz anders ! (Schuberts Vertonungg des Psalm 92 in hebräischer und deutscher Fassung ). Gut, sind es Nachdichtungen. Als solche leicht auswendig zu lernen ! - - DA sind Neuere ganz einfach banal / trivial - bei den Psalmen kann man es sehen.


    Und einiges läuft da von seiten der Evangelikalen in einer gewissen B'stemm - Mentalität, allerdings ohne die massiven Fälschungs - und Auslassungsvorwürfe W.V.s. Da ist man "grundtextnahe" , übersetzt ins US - Englische (welches keine Unterscheidung SIngular - Plural kennt ! - Lukas 22,31. !) und aus dieser Übersetzung ins Deutsche - "grundtextnahe".


    Allerdings ist die Linie Grundtext - Textus receptus ( nach den Fundmentalisten : dieser ist inspiriert !) - KJV in einem Punkt für STA schon wesentlich ! -


    Das ist 8, 14. - in der KJV "cleansed", nach Luther "geweiht" - - - -aber vom AT, dessen Textgeschichte und dessen Grundtextsprachen habe ich keine Ahnung .


    An sich erlaube ich mir mein eigenes Verständnis zu 1. Korinther 7, 1. ff oder Römer 12, 2. oder 1. Korinther 15, 47. zu haben - und vertrete das auch in

    meiner Gemeinde - allerdings ohne Polemik, ohne Vorwurf der Fälschung oder des Weglassens - - - -

  • Kann man das jetzt nicht kurz zusammen fassen?

    Ich zitiere Kovar:

    "Soweit ich die Textunterschiede überblicken kann, finden sich keine Unterschiede, die als echtes Argument für eine veränderte Theologie verwendet werden könnten. Immer wenn der wissenschaftlichen Text etwas kürzer als der Textus Receptus ausfällt, kann man das Fehlende

    auch sehr gut aus anderen Bibelstellen herauslesen. Selbst Kritiker des Mehrheitstextes müssen das zugeben."