Matthäus 10,34-35: Ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Matthäus 10,34-35: Ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert

      jesus sagte denkt nicht, ich sei gekommen um frieden zu bringen, sondern das schwert,
      war jesus ein provokateur, ein wachruettler, ein herausforderer,
      wenn jesus vom schwert redet, was meinte er damit?
    • Vieleicht meinte er damit, dass er gekommen ist, das Wort Gottes zu bringen:

      Eph 6,17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

      Hebr 4,12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.



      Und damit, dass er keinen Frieden bringt, meinte er vieleicht, dass er nicht gekommen ist, den Frieden zu bringen, den die Welt bringt:[url='''''']27[/url] Zum Abschied gebe ich euch den Frieden6, meinen Frieden, nicht den Frieden, den die Welt gibt. Erschreckt nicht, habt keine Angst!


      Zusammenfassend gesagt: Es wäre also möglich, dass er meinte, dass er nicht gekommen ist, um den Frieden zu geben, den die Welt gibt bzw. erwartet, sondern seinen Frieden, durch das Wort Gottes.


      LG dir. ;)

      Aaron



    • Es macht in der Regel wenig Sinn, passiert aber immer wieder, dass man Texte, Worte, Sätze aus einem Ganzen löst und dann diese herausgenommenen Teilchen hinwirft und Erklärung dafür will. Dabei wäre es meist so einfach. Man sucht Paralleltexte, Wortgleichheiten (wie es auch Aaron hier gemacht hat) und liest den Kontext.

      So zeigt uns die gleiche Begebenheit in Lukas 12, 51 folgendes:

      Elberfelder Bibel:
      Denkt ihr, dass ich gekommen sei, Frieden auf der Erde zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung.

      Hoffnung für alle:
      Meint nur nicht, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Erde zu bringen! Nein, ich bringe Auseinandersetzung.

      Jesu kommen wirkt also Entzweiend. Warum?

      Das erklärt uns Jesus selbst:

      Es wird aber der Bruder den Bruder zum Tode überliefern und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben gegen die Eltern und sie zu Tode bringen.

      Und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen.


      Jesus bringt also kein buchstäbliches Schwert um damit Krieg zu führen, sondern die Wahrheit Gottes, das Wort Gottes (wie uns Aaron richtig gezeigt hat), das für viele Menschen schlimmer als ein Schwert(hieb) ist. Sie stoßen sich daran und trennen sich von ihren Angehörigen und Mitmenschen. Insofern bringt Jesus durch sein Kommen und sein Lehren Auseinandersetzung.

      Aber Jesus lässt uns auch mit buchstäblichen Waffengebrauch nicht im Unklaren. Denn er sagt bei einer Begebenheit - bei seiner Verhaftung - folgendes:

      „Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durchs Schwert umkommen.“ Matthäus 26,52

      Wir sehen also: Es macht schon Sinn, die Bibel im Gesamten zu sehe und nicht nur Bruchstücke daraus.

      ***
    • Und dann gibt es auch noch so 2 Bibelstellen:

      Offb 1,16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.


      Offb 2,12 Und dem Engel der Gemeinde in "Pergamon" schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert:
    • Jesu kommen wirkt also Entzweiend. Warum?

      Das erklärt uns Jesus selbst:

      Es wird aber der Bruder den Bruder zum Tode überliefern und der Vater das Kind; und Kinder werden sich erheben gegen die Eltern und sie zu Tode bringen.

      Und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen.


      Jesus bringt also kein buchstäbliches Schwert um damit Krieg zu führen, sondern die Wahrheit Gottes, das Wort Gottes (wie uns Aaron richtig gezeigt hat), das für viele Menschen schlimmer als ein Schwert(hieb) ist. Sie stoßen sich daran und trennen sich von ihren Angehörigen und Mitmenschen. Insofern bringt Jesus durch sein Kommen und sein Lehren Auseinandersetzung.
      Erste Frage dazu: Wir haben schätzungsweise 1,5 Milliarden oder auch mehr Christen, sie alle glauben an Jesus Christus. Wird es zwischen ihnen, die den Namen Jesu annehmen und seine Lehren verkünden Auseinandersetzung geben?

      oder zwischen den Christen und jenen, die nicht an Jesus Christus als den Messias glauben, also zwischen Juden und Christen ebenso, wie zwischen dem Islam und den Christen?

      zweite Frage dazu:

      Ist es nur die Lehre aus der Schrift, die zur Entzweiung führt, und die letztendlich dann sogar zu Todschlag, Morde, Verrat führen? oder ist es auch hier nicht noch wesentlich mehr; nämlich dass jeder mit der zeit auch unter den Christen, auch unter denen, die Jesu Wort verkünden, ebenso Menschen gibt, die dann auf einmal ihr wahres Gesicht zeigen, sie haben das Wort äußerlich auf der Zunge und sind innerlich reißende Wölfe. Sie schlagen selbst mit dem Wort Christi gegenüber ihren Brüdern und Schwestern zu, denunzieren sie, lassen die Liebe erkalten und antworten seelenruhig mit Bibeltexten als ihre Waffenrüstung gegenüber ihrem Bruder und Schwester zu.

      Nein, sie nehmen selbstverständlich kein richtiges Schwert, und werden auch niemanden physisch töten. Sie machen etwas viel schlimmeres, sie töten den Menschen psychisch als Frucht der erkalteten Liebe

      Mt 24,12 Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.
      Mt 19,19 ehre Vater und Mutter« (2.Mose 20,12-16); und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18 ).

      Lk 6,32 Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde.
      Joh 15,12 Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.
      Röm 12,9 Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an.

      1Kor 13,1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
      1Kor 13,2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte,
      und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
      1Kor 13,3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
      1Kor 13,4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
      1Kor 13,8 Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
      1Kor 13,13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
      Die Gefahr ist doch vor allem, dass diese Zwietracht, dieser "Brudermord" innerhalb der Gemeinde passiert, die die eines Glaubens sein sollten. Je mehr wir uns der Wiederkunft Christi nähern, um so mehr werden die Menschen ihr wahres Gesicht zeigen, weil sie gar nicht anders können. der Weizen reift ebenso heran wie das Unkraut, und somit wird auch der falsche Weizen erkannt werden. Der Heilige Geist ist es, der die Menschen polarisieren wird, vollkommen unabhängig ob gläubig oder nicht . Wie wir gerade lesen konnten in den Beispielen, auch die, die dem Teufel anhangen lieben sich untereinander. selbst die, die die Bibel noch so gut kennen, wie einst die Pharisäer werden teilweise dazu übergehen, selbst die Bibel zu missbrauchen

      Gruß
      Seeadler

      1Kor 13,2
      Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.

      interessante Aussage im Hinblick auf das, was ich im anderen thread bezüglich der noch bestehenden Geheimnisse, der Erkenntisse und des Versetzen von Bergen geschrieben habe.... nebenbei erwähnt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Danke Manfred,


      manfred schrieb:

      Offb 1,16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.
      Ein feiner Text, das Schwert betreffend. Auch hier verstehe ich das Schwert als das Wort Gottes. Interessant, dass dieses Schwert aus seinem Mund ging! Worte aus dem Munde Gottes, aus dem Munde Jesu.


      manfred schrieb:

      Offb 2,12 Und dem Engel der Gemeinde in "Pergamon" schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert:
      Die Bibel zeigt uns deutlich, WAS das Schwert ist, das Jesus bringt. Und die Bibel recht handzuhaben ist ein wichtiger Teil der Mission. Die Bibel, das Wort Gottes ist imstande, wie ein Schwert zu trennen. Die, welche Gottes Willen tun (wollen) und Jesus nachfolgen von denen, die Gott ablehnen und sich so gegen Gott, seinem Sohn und den Nachfolgern Christi kämpfen.

      ***
    • Die Liebe ist das Schwert Gottes

      Ich denke, das Schwert Gottes ist letztendlich die Liebe.

      denn wer zur Liebe nicht fähig ist, jener Liebe, die Jesus so oft anspricht, dem nützt es auch nichts, wenn er das Wort Gottes in und auswendig kennt. Das Schwert Gottes trennt somit die Liebenden von den Hassenden und nicht die Unwissenden von den Wissenden. denn wie viele Menschen gibt, es, die das Wort Gottes entweder nicht kennen oder es nicht verstehen, und noch mehr gibt es, denen es falsch rüber gegeben wird. Falsch rüber gegeben von jenen Menschen, die meinen, das Wort in Gänze verstanden zu haben und sich somit befähigt sehen, dieses Wort so wieder zu geben, wie sie es gelernt haben. Und somit lernen es dann jene, die es aus solchen Mund vernehmen ebenfalls falsch, weil ihnen klar und unmissverständlich beteuert wird, so habt ihr es zu verstehen und so habt ihr es anzunehmen, wie ich es euch herüber bringe.

      Wenn also dann Gott, bzw Jesus schon dermaßen scheiden würde, dann würde kaum einer übrig bleiben, trotz dass sie meinen, das Wort Gottes zu kennen.

      Nicht so aber bei jenen, die das oberste Gut leben und predigen, nämlich die Liebe - all das, wozu ich die Stellen aus der Bibel heraus gesucht habe:

      1Kor 13,2
      Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.

      1Kor 13,3
      Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
      Gruß
      seeadler
    • Nachtperle schrieb:

      Texte aus der Bibel zitiert, könnten uns zeigen, dass das Schwert, welches Jesus bringt, die Liebe ist und nicht das Wort Gottes. Ich bitte darum.

      Dass die Liebe in dem (Schwert) Wort Gottes eine wichtige Rolle spielt ist keine Frage....
      das ist die immer währende Frage bei dem Zitieren von Bibeltexten, wieviel davon nehme ich an, um meine these zu begründen, und was von dem Bibeltext lasse ich dabei weg. Deine Antwort, Nachtperle, bezieht sich unter anderem aus einem Bibeltext von Aaron und dieser lautet in seinem Schluss :

      Die geistliche Waffenrüstung

      10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
      11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.
      12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
      13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
      14 So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit
      15 und an den Beinen gestiefelt, bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens.
      16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,
      17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
      18 Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen
      19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue,freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen,
      20 dessen Bote ich bin in Ketten, dass ich mit Freimut davon rede, wie ich es muss.
      21 Damit aber auch ihr wisst, wie es um mich steht und was ich mache, wird euch Tychikus alles berichten, mein lieber Bruder und treuer Diener in dem Herrn,
      22 den ich eben dazu gesandt habe zu euch, dass ihr erfahrt, wie es um uns steht, und dass er eure Herzen tröste.
      23 Friede sei mit den Brüdern und Liebe mit Glauben von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
      24 Die Gnade sei mit allen, die lieb haben unsern Herrn Jesus Christus, in Unvergänglichkeit.
      und wie du an Hand meiner ebenfalls zitierten Bibeltexte lesen kannst, nützt dir diese Waffenrüstung überhaupt nichts, also das Wort Gottes, wenn du es nicht in Liebe gebrauchst und damit auch Liebe geben möchtest. Ein böser Mensch, ein sündiger Mensch wird Angesicht der vollkommenen Liebe in seiner Bosheit vergehen und geschlagen. Dem nützt es auch nichts, wenn er das Wort Gottes als Waffe, als Schwert benutzt. Denn Jesus Christus benutzt seine Worte stets in Verbundenheit vollkommener Liebe und Hingabe.

      siehe auch jene verse:
      Mi 6,8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

      und vor allem dieser Vers : 1Joh 2,5 Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.

      und dieses uns alle bekannte wort ist hier ja die Quintessenz: Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in "einem" Wort erfüllt, in dem (3.Mose 19,18 :( »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

      Du kannst also das Wort Christi nicht von der Liebe Christi trennen! deine diesbezügliche frage könnte man demzufolge auch so verstehen, dass du die Liebe Gottes vom Wort Gottes trennst.
      Die Frage ist doch auch, warum heißt es "zweischneidiges Schwert"?.

      Seeadler
    • @Seeadler:

      Es geht hier nicht darum, ob und wann das Schwert nutzt, sondern erstmal zu ergründen, WAS das Schwert ist, welches Jesus bringt. Und da stoße ich in deinem zitierten Text wieder auf das längst genannte:

      und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

      Es geht also darum, WAS IST DAS SCHWERT, von dem Jesus in diesem Thementext spricht. Der Nutzen kommt da - zumindest hier und jetzt - gar nicht als Frage auf. Auch nicht, wie man das Schwert handhaben soll. Sondern einzig: WAS IST DAS SCHWERT, von dem jesus in diesem Thementext spricht?

      Bitte bleibe beim Thema. Wir bemühen uns derzeit alle darum, sachlich und Themenbezogen zu bleiben.

      Die genaue Frage vom Themenersteller war, ich kopiere: "wenn jesus vom schwert redet, was meinte er damit?"

      ***
    • ja Nachtperle, ich würde diese Komponente der Liebe, die in dem Wort Gottes enthalten ist, nicht einfach weg rationalisieren wollen, weil es mir momentan mehr behagt, dies einfach als das rein sachliche theologische Wort verstehen zu wollen. denn das ist ja auch das problem, wie gehe ich mit diesem Wort um. benutze ich es als Schwert in meinem Sinne, oder als Schwert im Sinne Jesu. Und das Schwert im Sinne Jesu kommt ohne der eigentlichen Komponente der Liebe nicht aus.

      Wie du das dabei heraus interpretieren möchtest, spielt in diesem Moment insofern eine Rolle, als was du jene aussage denn grundsätzlich benutzen möchtest.

      Und ich sehe bei den Antworten vor allem die Komponente der Rache, des Krieges, ob real oder verbal - und nicht das Wort Gottes als Kraft der Liebe. Und gerade an der Liebe scheitern die meisten Menschen, weil sie diese nicht aufbringen können. Sie reden zwar darüber aber sie zeigen sie nicht. Und wer vom Wort Gottes spricht, nicht aber gleichzeitig die Liebe Gottes bezeugt, der hat das Wort Gottes nicht verstanden. denn die Waffenrüstung sämtlichen Leides, das man erträgt, ist die Liebe und nicht das Wort!

      seeadler

      dazu aber mal eine kausale Frage: was meinst du denn, wer in den Himmel kommt: Der, der das Wort Gottes in sich hat und kennt aber der Liebe nicht fähig ist, oder der, der das Wort Gottes nicht kennt und somit auch nicht in sich hat, der aber liebt, wie es Gott von uns erwartet?

      Welche "Waffenrüstung" hat also hier größere Wirkung in Bezug auf das Heil?

      oder auch anders gefragt, was genau scheidet (trennt) denn das Schwert?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seeadler ()

    • Niemand will hier etwas wegrationalisieren. Das Schwert wird nun mal in der Bibel eindeutig als das Wort Gottes definiert. Nicht mehr und nicht weniger. Wir besprechen hier jetzt nicht, was alles in dem Wort Gottes beinhaltet ist, sondern schlicht und einfach: Das Schwert ist das Wort Gottes.

      Und das Wort Gottes ist es, was die Entzweiung bringt. Wer das Wort Gottes richtig handhabt, wird Heil erfahren. Wer es nicht richtig handhabt, wir kein Heil erfahren. So trennt das Wort Gottes, das Schwert, die Menschen. So kommt es zu der von Jesus gesagten Entzweiung. Das ist auch die primäre Botschaft an uns. Das Schwert in rechter Weise zu Handhaben und es als das zu verstehen, wozu es uns Gott gab.

      Für das Thema "die Liebe als Schwert Gottes" mach bitte einen eigenen Thread auf...

      ***
    • dieliebespricht schrieb:

      jesus sagte denkt nicht, ich sei gekommen um frieden zu bringen, sondern das schwert,
      war jesus ein provokateur, ein wachruettler, ein herausforderer,
      wenn jesus vom schwert redet, was meinte er damit?
      Einige Texte aus der Bibel haben gezeigt, WAS als das Schwert zu verstehen ist, nämlich: Das Wort Gottes!

      Jesus kommt also nicht um uns ein buchstäbliches Schwert zu bringen. Denn das verurteilt Jesus sogar an anderer Stelle. Aber er bringt das Wort Gottes unter die Menschen. Jesus will damit auch nicht provozieren. Er will, dass wir lernen, damit umzugehen. Ein Wachrütteln und eine Herausforderung ist es aber dennoch, wenn auch nicht im Sinne von buchstäblicher Kriegsführung mit Waffe. Jesus will mit dem "Schwert" nicht "dreinhauen", sondern Menschen zu ihm führen, ihnen damit das Heil ermöglichen.

      ***
    • Die Startfrage ist:

      wenn jesus vom schwert redet, was meinte er damit?
      @Nachtperle:

      1) Die Antwort Seeadler's war: unter dem "Schwert" ist auch die Liebe zu verstehen. Ich sehe damit keinen Verstoß gegen das Thema seinerseits.

      2) "Das Schwert wird nun mal in der Bibel eindeutig als das Wort Gottes definiert" - ist das jetzt wirklich EINDEUTIG? Oder eindeutig DEINE MEINUNG? Freiheit auf Meinungsäußerung gilt hier für alle, unabhängig davon, ob die Meinung tatsächlich biblisch ist.


      Beiträge zuvor habe ich deaktiviert.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:


      2) "Das Schwert wird nun mal in der Bibel eindeutig als das Wort Gottes definiert" - ist das jetzt wirklich EINDEUTIG? Oder eindeutig DEINE MEINUNG? Meinungsäußerung gilt hier für alle, unabhängig davon, ob die Meinung tatsächlich biblisch ist.
      Zeige mir einen Text der zumindest so klar definiert, dass die Liebe das Schwert ist von dem Jesus spricht, wie die Bibel das mit dem Wort Gottes zeigt und ich bin schon zu frieden. Wollen wir hier jetzt biblische Themen besprechen, auf die Bibel gestützt, oder was soll das nun hier werden?

      Ich wollte einen Text aus der Bibel, der das aufzeigt. Mehr wollte ich nicht. Diese Möglichkeit hast jetzt auch du.


      Die Antwort Seeadler's war: unter dem "Schwert" ist auch die Liebe zu verstehen. Ich sehe damit keinen Verstoß gegen das Thema seinerseits.
      Stimmt ebenfalls nicht. Seeadlers Aussage war:

      Die Liebe ist das Schwert Gottes
      Pch denke, das Schwert Gottes ist letztendlich die Liebe.

      Ich habe das Diskussionsfeld ja ohnehin geräumt. Also was willst du eigentlich?

      Und warum schon wieder öffentlich? WER braucht da Zuseher?

      ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nachtperle ()

    • Der Punkt, an dem ich einhake, ist das Modell des zweischneidigen Schwertes. Wozu zweischneidig, was soll damit ausgesagt werden.

      Abgesehen davon, dass ich grundsätzlich glaube, dass das Wort Gottes einher geht mit der Liebe Gottes, also untrennbar verbunden ist, ansonsten würde sich Gott uns gegenüber überhaupt nicht äußern, und uns auch nichts zu erklären versuchen, Er würde schlichtweg einfach nur agieren, so, wie es ja Satan in etwas anderer Weise in Hiob ausdrücken möchte und Gott vorwirft - glaube ich nun mal, wenn das Wort Gottes zugleich auch die Liebe Gottes darstellt, und wir wissen aus dem Johannesevangelium, dass das Wort Gottes Jesus Christus ist, und Jesus Christus ist somit nicht nur das fleischgewordene Wort sondern auch die Verkörperung der Liebe Gottes, dann ist auch das zweischneidige Schwert, welches aus dem "Munde" Christi kommt zugleich auch das Schwert der Liebe.

      Das Böse vermag die Liebe nicht zu ertragen. Die Sünde weicht vor der Liebe. Die Liebe kann somit für jenen, der Böses denkt und in sich hat, auch als ein Schwert wirken. So wie das Schwert imstande ist falsches und richtiges zu spalten, so ist es auch in der Lage böses und gutes ebenfalls zu spalten.

      also wirkt das Schwert aus dem Munde Christi für denjenigen, der nicht die Liebe Christi in sich hat, und diese somit auch nicht lehrt, als etwas vernichtendes, bedrohliches. Und darum geht es ja auch in der Endzeit, wovon in jenem Kapitel der Offenbarung die Rede ist, hier wird die Spreu vom Weizen getrennt, das Böse vom Guten genommen.

      Darum stehen auch zugleich - meiner Meinung nach - auch in den entsprechenden Texten zugleich nach diesen bedrohlichen Worten auch die Zuversicht, der Trost und die Zusicherung, ein Ausdruck der Liebe, damit jene, die sich an das Wort Gottes halten, es aber eigentlich nicht so bewusst wissen, dass sie es tun, auch keine Angst haben müssen, sich also nicht selbst bedroht fühlen müssen. denn leider ist es in vielen Gemeinden so, dass die Mission darauf aufbaut, wie Christus Gericht führen wird, wie schrecklich das Ende sein wird, und wie Christus hier auf der Erde aufräumen wird - da kommt der liebende Aspekt der Wiederkunft Christi überhaupt nicht zum Vorschein.

      Dies ist meine zum teil bittere Erfahrung. denn der Endzeitgedanke ist geradezu durchsetzt mit allen möglichen Unheil und der fürchterlichen Rache Gottes an die Menschheit. Kaum einer nimmt dabei den Hinweis ernst, der ebenfalls geschrieben steht, wer nicht dem folgt, was Gott uns gibt und lehrt, der ist bereits gerichtet. In dem Falle bedarf es nicht einmal eines Schwertes.

      Die Macht des Schwertes erfahren jene aus ihrer eigenen Perspektive, die sich gegenüber Gott auflehnen, aber nicht weil Gott sie damit schlägt, sondern weil sie spüren, dass sie sich bereits selbst geschlagen haben und sie die enorme Liebe nicht aushalten, die bei der Wiederkunft Christi alles überstrahlt. Die Liebe ist es, die das Böse besiegen und vernichten wird.

      Joh 3,18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
      Gruß
      seeadler
    • Wenn das Schwert die Bibel - das Wort Gottes ist, ist es dann nicht klar, dass alles, was IN der Bibel steht, weil es eben die Bibel, das Wort Gottes ausmacht, Inhalt des Schwertes ist?

      So kann man auch nicht sagen, das Auge ist der Mensch, aber es gehört zum Menschen dazu. Das Auge macht aber nicht den Menschen, sondern es ist Teil des ganzen Mensch. Ebenso ist die Eigenschaft Liebe noch lange nicht das Wort Gottes, wenn es auch ein wichtiger Inhalt vom Wort Gottes ist. Der Bibeltext, dass die Liebe abgesondert, oder auf sich allein gestellt als Schwert Gottes bezeichnet, wurde (leider) noch nicht erbracht. Behauptet wurde es aber schon.....

      ***
    • Vieleicht hat doch einer mal nachgelesen was Bibelkommentatoren darüber schreiben, wie die verhaßte EGW.

      Sie schreibt, daß Menschen durch ihren Chrarakter und durch ihre Liebe zu einem Spiegel für die anderen Christen werden. Diese erkennen wie sie eigentlich sein sein sollten und fühlen sich durch dieses Verhalten schlecht.

      Dadurch wollen sie diesen Spiegel weghaben und führen Krieg gegen die anderen Gläubigen, weil sie ihr eigenes schlechtes Gewissen erkennen, und das wollen sie verdrängen.

      So legt es zumindest EGW aus.

      Und das ist gemeint, daß Jesus nicht gekommen ist Frieden zu bringen sondern das Schwert.

      Er möchte daß wir uns zu Jesus hinwenden unseren Charakter ändern und unser Leben ändern.

      Wenn wir das tun werden Menschen gegen uns Kreig führen, weil andere das nicht wollen.

      Wer doch ein guter Stoff für eine Predigt.