Küchenarbeit am Sabbat

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    • Es gab keine "Pfingstwanderung" der Israeliten!

      freudenboten schrieb:

      Der Sabbat wurde bis Moses Zeit "vergessen". Deshalb war die "Pfingstwanderung" der Israeliten (Exodus 12-19), bes. Kap. 16, eine erneute Einführung der "Sabbate" durch Mose.
      Du schreibst: "die "Pfingstwanderung" der Israeliten" (???) Pfingsten heißt aber doch »der 50. Tag« auf Griechisch: pentekoste.
      Lieber freudenboten die Wanderung der Kinder Israels in der Wüste dauerte doch aber 40 Jahre und damit keine 50 Jahre!!!
      ===> Daher ist Deine Formulierung "Pfingstwanderung" höchst verwirrend und dazu unbiblisch!

      Viele Theologen sagen bis heute, dass das Sabbat-Gebot nicht aus Gen.2,3 abgeleitet werden könne, sondern dass der Sabbat - wie die Beschneidung - einzig und allein das Zeichen zwischen JAHWEH und den Juden gewesen sei und daher im Neuen Bund nicht mehr gehalten werden müsse...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • ... na ja, hier geht es ja nicht eigentlich um den Sabbat als solchen, das wird ja schon in anderen Threads zur Genüge diskutiert,
      hier geht es ja 'nur' um die Küchenarbeit am Sabbat.

      Betrachten wir die Sache doch mal ganz nüchtern:
      Wer leistet eigentlich die meiste Arbeit im Haushalt und in der Küche?
      Das ist doch nach wie vor immer noch die Frau.
      Der Rest der Familie erwartet jeden Tag ein gutes Essen,
      und am Sabbat soll es besonders gut sein.
      Nun ist die Frau von Heute nicht nur Hausfrau, sondern sie ist auch noch berufstätig.
      Wenn sie die Zubereitung des Sabbatessens, das Einkaufen für die nächste Woche und anderes
      bereits am Freitag erledigen soll,
      bedeutet das für sie, dass sie die Ruhe am Sabbat mit Stress am Freitag erkauft.

      Darüber sollten sich dann mal die männlichen Familienmitglieder gehörige Gedanken machen ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Zusatz:
      Ich habe nochmals die Kapitel 12 bis 19 in 2. Mose nachgelesen und bin in Ex.16,1 auf den folgenden Vers gekommen, der in Richtung »50« geht:
      „Von Elim brachen sie auf, und die ganze Gemeinde der Israeliten kam in die Wüste Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am fünfzehnten Tage des zweiten Monats, nachdem sie von Ägypten ausgezogen waren. (Frage : Wie fasst man dies nun zeitlich genau auf?)

      ==> Gut, das ergibt nun die folgende Rechnung :
      • Monat Nisan : 30 Tage +
      • Monat Ijar : .... 15 Tage =
      Summe : ................... 45 Tage

      Dennoch sind diese 45 Tage aber keine 50 Tage! Die 45 Tage kommen im Daniel-Buch nochmals in Dan.12,11.12 vor und ergibt sich aus der Differenz zwischen 1.290 und 1.335 Tagen. Kann man hier irgendwie einen Zusammenhang herstellen zu 2.Mose 16,1?

      PS: das mit den 45 Tagen ist auch nicht eindeutig! Denn laut Exodus 12 war ja der Auszug der Israeliten in der Nacht vom 14. auf den 15. Nisan des Jahres 1.446 v.Chr. Von daher betrachtet wären es dann - nach 2.Mose 16,1 - 30 Tage vom Auszug aus Ägypten bis zum Berge Sinai/Horeb.
    • Die Wanderung der Israeliten von Ägypten zum Horeb, Berg der Versammlung/Versiegelung dauerte 7 Wochen, in der Mitte (Lag ba-Omer) wurde die wöchentliche Sabbatruhe wieder eingeführt. Am 50. Tag, ein erster Wochentag, geschah die Gottesoffenbarung/Gebote.

      Exodus 12-19: 50 Tage, 7 Sabbate/Wochen + 1Tag
    • Ghasel schrieb:

      ... na ja, hier geht es ja nicht eigentlich um den Sabbat als solchen, das wird ja schon in anderen Threads zur Genüge diskutiert,
      hier geht es ja 'nur' um die Küchenarbeit am Sabbat.
      ...
      Nun ist die Frau von Heute nicht nur Hausfrau, sondern sie ist auch noch berufstätig. Wenn sie die Zubereitung des Sabbatessens, das Einkaufen für die nächste Woche und anderes bereits am Freitag erledigen soll, bedeutet das für sie, dass sie die Ruhe am Sabbat mit Stress am Freitag erkauft.

      Norbert Chmelar schrieb:

      ==> Gut, das ergibt nun die folgende Rechnung :

      Monat Nisan : 30 Tage +

      Monat Ijar : .... 15 Tage =
      Summe : ................... 45 Tage

      Dennoch sind diese 45 Tage aber keine 50 Tage!
      ...und wenn diese 45 Tage 50 Tage wären, würde der Stress der STA-Hausfrauen am Freitag kleiner werden ?(
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Wenn jemand sich von einer Person bedienen lässt - und das gilt besonders wenn diese Person "zufällig" seine Mama ist -, dann soll er ihr helfen. Egal ob das am Samstag oder Sonntag oder Donnerstag geschieht.

      Übrigens Jonas stellte diese frage vor knapp 8 Jahren... aber in der letzten Jahren besucht er uns hier im Forum nicht zu oft, also wenig wahrscheinlich, dass er jetzt die aktuelle Meinungen liest, aber hoffentlich er hat schon selbst die Antwort gefunden (damals war er noch viel zu jung... :/ ).

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Pinoy Klaus schrieb:

      Ist die Art der Fragestellung (bzw. die Einstellung gegenüber dem Sabbat die man da raushört) nicht ein ganz klein wenig seltsam. Ich bin zwar absolut dagegen den Sabbat dadurch zu trivialisieren, dass man alles ins Belieben stellt. Aber der Sabbat war für mich stets ein Tag der Freude und kein Tag an dem ich mir groß Gedanken darüber mache, was ich nun alles darf oder nicht.

      Ich wills mal überspitzt ausdrücken: Wenn man den Sabbat damit verbringt überall darauf zu achten ob man etwas tun darf oder nicht, ob man schon gegen was verstoßen hat oder nicht könnte es dann nicht irgendwann so sein das man darüber das heiligen dieses Tages versäumt und am Ende des Sabbats feststellen muss: ich hab alles böse vermieden aber nichts wirklich gutes getan? Nichts für ungut nur mal so zum Nachdenken gegeben.

      Zur konkreten Frage: Essen ist ein Grundbedürfnis. Der Sabbat soll ein Freudentag sein. Dazu gehört auch dass das was man isst etwas besoneres sein sollte bzw. das Essen im würdigen Rahmen statt findet. Kaltes oder aufgewärmtes vom Vortag nur um bloss nicht zu arbeiten, ob sich da die Kinder so drüber freuen? Ist dann das was man den Kindern vermitteln möchte: Ja am Sabbat da haben wir immer was gegessen was nicht mehr frisch war...

      Genauso könnte man auch fragen: Darf ich am Sabbat spülen oder ist es gott gefällig das die Essensreste so vor sich her gammeln und die Ameisen dran rumnagen. Wenn mein Kind aus Versehen die Milch umkippt darf man es aufwischen oder lieber bis Sonnenuntergang warten.

      Arbeiten, Dinge tun die man während der Woche die ganze Zeit tut ja die würde ich auch nicht tun. Aber ein bisschen Vernunft sollte man schon wallten lassen und nicht am Buchstaben sondern am Geist dessen was Gott mit dem Sabbat bezweckt hat sich orientieren.

      LG

      Klaus.
      Ja, da kann ich Dir voll beipflichten (fett markiert), Pinoy Klaus.

      Warum wohl lehrte Jesus Christus, dass der Sabbat für den Menschen gemacht wurde und nicht der Mensch für den Sabbat?! Gott will doch meines Erachtens, dass man an einem Tag in der Woche zur Ruhe kommt.

      Durch Jesus lehrte der Vater im Himmel ganz anschaulich, dass er weder was gegen Aehren raufen seiner Jünger am Sabbat hatte, was die Schriftgelehrten in Rage brachte. So auch trachteten die Schriftgelehrten Jesus schon deswegen nach dem Leben, weil er an einem Sabbat heilte.

      Sicher waren die Schriftgelehrten dermassen aufgebracht, weil in der Torah angeordnet wurde, dass das ganze Dorf jenen Mann, der lediglich Holz auflas am Sabbat, steinigen musste. Steinigen ist wohl liebloser als Holz auflesen, Mit Letzterem schadet man keiner Seele. Ich sehe die Aktivitäten Jesus an einem Sabbat als gezielt um den Sinn des Sabbats zu relativieren, berichtigen. Jesus war ja generell gegen die Todesstrafe.

      Sicher ist es wichtig, für solche die das Sabbats-Heiligungs-Gebot im AT beibehalten wollen. Doch für Christen ist dies anders zu werten, also im Sinne Jesus Christus, der ja klar lehrte, dass der Sabbat für den Menschen gemacht wurde und nicht umgekehrt.

      Gesegnete Grüsse renato23
    • Es geht nicht darum sich von der Mama bedienen lassen zum Mittagessen, da können doch alle mithelfen, den Tisch decken usw. Eigentlich soll die Mama sich eher bedienen lassen von den Kindern, nicht umgekehrt.
      Aber wenn man weiß, dass der Sabbat kommt und man zur Mama zum Essen geht, dann ruft man die Mama unter der Woche an und bietet Hilfe mit der Vorbereitung schon unter der Woche an... damit auch die Mama sich am Sabbat erholen kann oder zumindest "nichts mehr" machen muss.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon.
    • renato23 schrieb:


      ..
      Doch für Christen ist dies anders zu werten, also im Sinne Jesus Christus, der ja klar lehrte, dass der Sabbat für den Menschen gemacht wurde und nicht umgekehrt.

      Gesegnete Grüsse renato23

      Man darf das aber nicht so verstehen, dass der Sabbat, als ein Tag für den Menschen frei zur Verfügung steht. Das 4. Gebot sagt, warum der Sabbat. Damit man an diesem Tag den Schöpfer unsere Aufmerksamkeit widmen, Ihn ehrt und Preist. Schließlich soll man den Sabbat HEILIGEN. Sich als Mensch Ruhe IN "Gottesanbetung" schenken lassen.

      Jesus hat den Sabbat nicht relativiert. Er hat nur die unsinnigen Gesetze der Schriftgelehrten kritisiert (verurteilt). Denn jemanden zu heilen oder im Gehen, im Gespräch mit Jesus, mal die Hand ausstrecken und ein paar Ähren abreißen... das ist keine Arbeit. Genauso wie es keine ist, wenn man heute den Einschaltknopf für den Aufzug betätigt (zum Beispiel), was aber bei den gläubigen Juden schon eine Übertretung des Sabbats ist.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon.
    • freudenboten schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Wo genau steht das mit dem 50. Tag ?
      Exodus 19:1.10.11.15.
      Hier steht: "Im dritten Monat nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland..." ===> Das ergibt folgende Rechnung:
      Beginn Auszug aus Ägypten: Nacht vom 14. auf den 15. Nisan 1.446 v.Chr.

      1. Monat Nisan mit 30 Tagen.... ----> Zeit der Wanderung: 16 Tage / 15. - 30. Nisan
      2. Monat Ijar mit 29 Tagen........ ----> Zeit der Wanderung : 29 Tage / 1. - 29. Ijar
      3. Monat Siwan mit 30 Tagen....----> Zeit der Wanderung:....5 Tage (= Annahme!) / 1. - 5. Siwan
      Summe: Zeit vom Auszug aus Ägypten bis zum Berg Sinai:......50 Tage.

      Fazit: Da in 2. Mose 19,1 nicht der genaue Tag des Monats angegeben wird, sondern es nur heißt "im dritten Monat" sind die 5 Tage daher nur eine Annahme! Es sollte ja nach den Mosaischen Feiertags-Regelungen am 50. Tage nach dem Passahfest das jüdische Wochenfest »Schawuot« stattfinden. Aber obwohl in der neuen Luther-Übersetzung von 2017 im Anhang unter dem Stichwort Feste Israels auf Seite 330/331 folgendes steht: "... das ---> Wochenfest sieben Wochen später zum Beginn der Weizenernte mit der Erinnerung an die Gesetzgebung (3.Mose 23,15-21; 4.Mose 28,26)..." finde ich weder in 3.Mose 23,15-21 noch in 4.Mose 28,26 irgendeinen Hinweis auf die Erinnerung an die Gesetzgebung. Da dies also so wohl nicht in der Bibel steht (falls doch mir bitte die Bibelstellen mitteilen!), kann es sich hierbei nur um Auslegung des Talmud oder der Mischna handeln. Es ist also biblisch nicht absolut sicher, dass Israel wirklich genau 50 Tage nach dem 14. Nisan also genau 50 Tage später am 5. Siwan am Berge Horeb/Sinai
      angekommen war; wie bereits oben schon gesagt, die Bibel spricht nur davon, dass es "im dritten Monat" war.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • GIBT ES EINEN GEISTLICHEN ZUSAMMENHANG ZWISCHEN SCHAWUOTH UND PFINGSTEN?

      Norbert Chmelar schrieb:

      Summe: Zeit vom Auszug aus Ägypten bis zum Berg Sinai:......50 Tage.

      in der neuen Luther-Übersetzung von 2017 im Anhang unter dem Stichwort Feste Israels auf Seite 330/331 ... steht: "... das ---> Wochenfest sieben Wochen später zum Beginn der Weizenernte mit der Erinnerung an die Gesetzgebung (3.Mose 23,15-21; 4.Mose 28,26)..."
      Also wenn das Wochenfest (SCHAWUOTH) deshalb gefeiert wurde, weil 50 Tage nach dem Auszug aus Ägypten Mose die Verheißung von JAHWEH erhielt, dass er, Moses vom EWIGEN = JHWH nun auf dem Berge Sinai/Horeb die 10 GEBOTE DES ALLMÄCHTIGEN GOTTES überreicht bekommen sollte, was dann den ERSTEN BUND begründen sollte zwischen JAHWEH und ISRAEL -
      so stellt sich dann die Frage, was dann mit dem 2. Pfingsten - 50 Tage nach Jesu Auferstehung - in Beziehung zu Schawuot gemeint war?
      ===> Also wenn das erste Pfingsten die Erinnerung an die Gesetzgebung der 10 Gebote ist - was ist dann das zweite Pfingsten in Apostelgeschichte 2?
      Gibt es also in Sachen "Gesetzgebung" einen inneren geistlichen Zusammenhang zwischen 1.Pfingsten 1.446 v.Chr. und 2.Pfingsten vom 24.5.33 n.Chr.?
      Wer hat dazu sinnvolle Gedanken?
    • Norbert Chmelar schrieb:


      Gibt es ... einen inneren geistlichen Zusammenhang zwischen 1.Pfingsten 1.446 v.Chr. und 2.Pfingsten vom 24.5.33 n.Chr.?
      Ereignis
      1.Pfingsten
      2.Pfingsten
      Feuer
      Gott im Feuer
      Feuerzungen auf Viele
      Verkündigung der 10 Gebote
      X = JA!
      - NEIN!
      Verkündigung der Auferstehung Jesu
      - NEIN!
      X = JA!
      Die Wege des Lebens (Apg.2,28)
      Durch Halten der Gebote
      Buße tun/Sich taufen lassen
      Bundesvolk Gottes wirdDas "alte" Israel (= Hebräer)
      Das "neue" Israel (= Gemeinde
      aus allen Nationen)
    • Stofi schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Stofi schrieb:

      Gutes tun am Sabbat soll mit dem Sabbatgebot aber nicht kollidieren. Wenn mein Nachbar mich bittet, ihm am Sabbat mit dem Garagebau zu helfen, kann ich es nicht in die Sparte "Gutes tun" setzen. ;)

      .
      Wenn Du ein begeisterter Hobbyhandwerker wärst, wäre es keine Arbeit.Liebe Grüsse
      DonDomi
      Doch, definitiv..... Hobbys sind "deine Wege"

      .
      Jesus sagt aber klar, dass der Sbbat für den Menschen gemacht wurde. Der Sabbat ist nicht dazu da, dass man den ganzen Tag acht geben muss, ja keinen Fehler zu machen. Der Sabbat ist der Ruhetag und für einen passionierten Handwerker, um beim Beispiel zu bleiben, kann handwerkern Erholung sein. Das ist neben dem Preisen und Rühmen Gottes die zweite Komponente des Sabbats.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Zumgegebenen Alnlassverweise ich wieder auf Ed Christians.

      "Sabbath is a Happy Day" und "So What About Sabbath Pleasures" :Beides bei Google eingeben; dieLinks stehen nicht an erster Stelle-ein bisserl weiter uten suchen.Und auf die Erwähnung von E.Christians achten


      (Basis einer echten,guten,verlässlichen Exegese :Christians ist ausgewiesener Hebraistiker !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Wo genau steht das mit dem 50. Tag ? Habe es nicht gefunden...
      Nebenbei :Im Rechnen bin ich schlecht,aber ich weiss,dass die orientalischen Sprachen-wie auch das Wienerische !bei einer Zeitspannenangabe ersten un dletzten Tag mitnennen :"Heute in acht Tagtg 'rühr' ich mich !"
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • In totaler Übereinstimmung mit der Bibel!

      philoalexandrinus schrieb:

      ich weiss, dass die orientalischen Sprachen- ... bei einer Zeitspannenangabe ersten und letzten Tag mitnennen
      Ja, das stimmt - man sieht das bei Jesu Auferstehung, wo ein mal steht "er werde nach drei Tagen und drei Nächten" auferstehen (Mt 12,40 ) und ein anderes mal wird gesagt, dass er am dritten Tage auferstehen werde. (Mt 16,21) ---> So steht's auch in unserem Glaubensbekenntnis (»am dritten Tage auferstanden von den Toten«). Und in Mk 8,31 steht, dass der Menschensohn nach drei Tagen auferstehen werde.===> Das sind im Deutschen 3 verschiedene Zeitpunkte!

      Hierzu steht eine gute Erklärung im Sprachschlüssel Revidierte Elberfelder Übersetztung NT unter dem Stichwort hemera - was im Griechischen Tag bedeutet: „...im antiken östlichen Denken werden angebrochene Zeiträume als ganze mitgezählt. Deshalb müssen die drei Tage und drei Nächte von Mt.12,40, in denen Jesus im Grab lag, als Freitag (der letzte Teil des Tages), Samstag (ein Vierundzwanzigstundentag) und Sonntag (der erste Teil des Tages) gezählt werden. ...” (Elberfelder ... a.a.O. - Seite 829 mit RN 2228)
      ==> So kommt man daher auf einen Donnerstag als Tag der Himmelfahrt Jesu - 40 Tage (Apg 1,3) nach dem Ostersonntag (Ostersonntag war am 5.4. 33 n.Chr. + Christi Himmelfahrt am 14.5.33 n.Chr. ---> Jesu Auferstehungstag am Sonntag wird in diesen 40 Tagen als erster Tag mitgerechnet, sodass dann die Himmelfahrt Jesu der 40.Tag ist. - Ein Donnerstag!
      ===> Somit ist im Kirchenjahr die Feier des christlichen Himmelfahrts-Tages an einem Donnerstag in totaler Übereinstimmung mit der Bibel!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • DonDomi schrieb:

      Stofi schrieb:

      Doch, definitiv..... Hobbys sind "deine Wege"
      .
      Jesus sagt aber klar, dass der Sbbat für den Menschen gemacht wurde. Der Sabbat ist nicht dazu da, dass man den ganzen Tag acht geben muss, ja keinen Fehler zu machen. Der Sabbat ist der Ruhetag und für einen passionierten Handwerker, um beim Beispiel zu bleiben, kann handwerkern Erholung sein. Das ist neben dem Preisen und Rühmen Gottes die zweite Komponente des Sabbats.
      Liebe Grüsse
      DonDomi

      Wenn jemand AUFPASSEN muss, damit er am Sabbat keine Fehler macht, dann hat er die Gebote Gottes nicht im Herzen, sondern immer noch als toten Buchstaben im Stein (-ernen Herzen). Ein Raucher hat in der Tat schwer gegen das Raucherverbot-Schild zu kämpfen. Einen Nichtraucher interessiert das Verbotsschild gar nicht.

      Nochmal: Sabbat für den Menschen bedeutet nicht, dass Gott uns einen Tag zur freien Verfügung gestellt hat. Gott hat uns 6 Tage zur freien Verfügung gegeben. Den Sabbat aber für uns MIT IHM reserviert. Es ist SEIN Tag, nicht des Menschen Tag. Heilig, abgesondert .... ohne Arbeit, frei von "eigenen Gängen" . Auch ein alter Rentner kann sich viel besser mit der Bibel, Predigt o.Ä. erholen, als am Sabbat mit Heimwerken. Ersteres ist gesegnet, letzteres die Entweihung der Hl.Tags.

      ... der Sabbat soll eine LUST und FREUDE sein in der Gemeinschaft mit Jesu, mit Gott, nach Möglichkeit zusammen mit Gleichgesinnten.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon.
    • Stofi schrieb:

      Nochmal: Sabbat für den Menschen bedeutet nicht, dass Gott uns einen Tag zur freien Verfügung gestellt hat.
      Mit diesen "Privatinterpretationen" helfen wir Anderern auch nicht weiter...
      Ich denke zu Gottes Geboten gibt es nichts hinzuzufügen,geschweige denn abzuschwächen....aber mit einem Mantel der Liebe zudecken, wenn wir meinen die "Anderen" übertreten ein Gebot....

      Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
      Die 10 Gebote Gottes - Das schönste Geheimnis dieser Erde