Der Zehnte (vor allem bei sozialer Hilfe oder kleinem Einkommen)

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    • Hi

      Ich finde das mit dem streiten über den Prozentsatz so etwas von unsinnig. Beim Geld geht man hin und spricht von 10% und es wird penibel nachgerechnet, was ist mit der Zeit? Gibt man auch 10% der Zeit dem Glauben? Das wären fast 17h in der Woche.
      Ich finde es verständlich, dass die Freikirchen auf das Opfer angewiesen sind, aber ich gebe bei der Frage nach dem Betrag immer folgende Antwort: Gib soviel, wie Dir der Glaube und Gott Wert sind. Ich finde das Aufhängen an einer Zahl schlecht, weil der Reiche, der fühlt sich gut, obwohl er locker mehr geben könnte und der Arbeitslose fühlt sich schlecht, weil er diese Zahl nicht oder nur unter grössten Anstrengungen erfüllen kann. Ich finde: Jeder sollte sich dort einbringen, wo er Gaben hat. Ein Arbeitsloser hat vielleicht viel Zeit und kann Arbeiten in der Kirche übernehmen, die eine arbeitstätige Person aus Zeitmangel gar nicht tun kann, z.B. Pflege der Umgebung, Reinigung der Kirche, Krankenbesuche etc.
      Opfern ist kein Wettbewerb und auch nicht das korrekte Zahlen eines Betrages, wie z.B. bei den Steuern.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Ein Arbeitsloser hat vielleicht viel Zeit und kann Arbeiten in der Kirche übernehmen, die eine arbeitstätige Person aus Zeitmangel gar nicht tun kann, z.B. Pflege der Umgebung, Reinigung der Kirche, Krankenbesuche etc.
      Einem Arbeitslosen in Hartz IV, also ein Arbeitsuchender nach dem Sinn des SGB II, wird kaum Luft gelassen, sich mit irgendwas anderem als der Arbeitsuche zu beschäftigen. Rentner und Erwerbsunfähige hätten zwar die Zeit, sind aber prinzipbedingt wohl eher eingeschränkt.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Bleiben wir beim beliebt (hinter vorgehaltener Hand)"eingeforderten" "Brutto" : Da hat der Arbeitslose doch schon vordem seine Arbeitslosenversicherung gezahl. Nehmen wir die Pension : Das hat der Pensionist ja schon jahrzehntelang vom "brutto" in seine Pensionskasse gezahlt !

      Und das Scherflein der Witwe ist kein Zehnter ! der wird nämlich nach Maleachi 3 vom Ertrag des Ackers abgelieert, damit im "storehouse"des Herrn genügend Speise vorhanden sei.
      Und das Geschenk der Gesellschaft ? - In Wien die absurd billige Wohnung im Gemeindebau für arme Leute, die dort weiter wohnen, auch wenn sie sich schon zum Siebenhuderter BMW hinaufgebarbeitet haben ? - - anderenorts auf der Welt ist es wieder anders,

      Und : weiss wer was konkretes ? Der Prediger (und andere) soll Vorbild im Zehntenzahlen sein - da höre ich doch, dass dieser schon vom das Gehalt auszahlenden Gemeindebeamten einbehalten wird ????? Von eine Möchtegernältesten - er lautstark "unsere Grundsätze" propagierend - hatte ich einmal seine Einkommensteuererlärung sehen wollen - DIES hat er mir verweigert.. ( ! )

      Die Begriffsunschärfen sind peinlich.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • DonDomi schrieb:

      - hat viel Zeit und kann Arbeiten in der Kirche übernehmen, die eine arbeitstätige Person aus Zeitmangel gar nicht tun kann, z.B. Pflege der Umgebung, Reinigung der Kirche, Krankenbesuche etc.Opfern ist kein Wettbewerb und auch nicht das korrekte Zahlen eines Betrages, wie z.B. bei den Steuern.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Das , lieber Domini, ist ein schlechter Traum. Arbeistlose werden hierorts in - zum Teil grotesk überflüssige - Fortbildungsprogramme eingespannt. Dass die nur im Park sitzen und auf monatliche Überweisungen des AMS warten - ist Illusion der Neider.

      Ganz konkreter Fall : Der Kursleiter meinte ob nicht der in seinen Kurs pflichbeorderte zweifache Akademiker - dem Kursleiter haushoch überlegen - den Kurs übernehmen wolle. Seine "viele Zeit" war blockiert durch solchartige Pflichtfortbildungen. Wer lebt da unter Zeitmangel ? Ach ja, und die Krankenbesuche ! - - Dazu braucht man bestsimmte Fähigkeiten und Kenntnisse, sonst wird der Besuch zur Qual - für den Besuchten und den Besucher !! - Ich verbitte mir - vorausschauend - solche Besuche !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -