Der Zehnte (vor allem bei sozialer Hilfe oder kleinem Einkommen)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Daniels schrieb:




      DonDomi schrieb:

      Der Zehnte ist in keinem Lohn mit dabei, zumindest hätte ich ihn noch nie entdeckt.
      Genau das ist aber ein Unterschied zwischen Löhnen und Sozialgeldern wie Hartz IV, der "Hartz IV"-Satz definiert eine Art Existenzminumum und die Höhe dieses Satzes wird bis auf den Cent Nutzungsweisen bzw. Zwecken zugeordnet. In diesem Berechnungsansatz haben meines Erachtens etwas wie der Zehnte oder wohltätige Spenden keinerlei Platz.

      Genau darum habe ich die Familie erwähnt die ebenfalls am Existenzminimum lebt nur halt mit einem Lohn. Es spielt doch keine Rolle, ob man das Geld nun vom Staat oder von einer Arbeit bekommt. Am Ende des Monats haben in diesem Beispiel beide genau gleich viel. Deswegen vestehe ich diese Haarspalterei und Unterscheidung zwsichen Hartz IV und einer trotz arbeitenden Eltern am Existenzminimum lebenden Familie nicht. Btw. Ich habe längere Zeit tiefen Einblick in Familienleben in der Dritten Welt haben dürfen und die haben viel mehr geopfert als wir das tun.

      Daniels schrieb:


      DonDomi schrieb:

      Es geht beim Opfern auch nicht darum, dass man exakt einen bestimmten Geldbetrag opfert sondern, dass man etwas abgibt. Die 10% sind ein Anhaltspunkt, nicht mehr und nicht weniger.
      Das habe ich bisher auch so beurteilt. Davon abgesehen, möchte @menoflip: anscheinend wissen, ob die Abgabe des Zehnten auch für ihn eine unbedingte Pflicht sei, ob er sündigt oder sich vor Gott schuldig macht, wenn er als "Hartz IV"-Empfänger den Zehnten nicht gibt.

      Ich würde es nie als eine Sünde bezeichnen, wenn jemand nicht opfert, aber ich mag Rechenspiele im Zusammenhang mit Opfer nicht, weil die da Fehl am Platz sind.

      Daniels schrieb:


      DonDomi schrieb:

      [Obwoh] ich relativ wenig Zeit habe, [...] versuche ich Zeit unserem himmlischen Vater abzugeben.
      Ich weiß nicht. Momentan stört mich an dieser Formulierung die formelhafte Wendung, gewissermaßen das Pastorendeutsch. Du gäbest "unserem himmlischen Vater" Zeit ab?

      Wenn ich diese Formulierung auf Geldspenden übertrage, dann würde jemand, der mit Hartz IV finanziell unterstützt wird, im Falle, dass er einen Euro in den Klingelbeutel würfe, "unserem himmlischen Vater einen Euro abgeben"? Braucht Gott diesen Euro? Will Gott diesen Euro unbedingt? Und -- bei aller Wertschätzung christlicher Gemeinden -- frage ich mich auch: Bekommt wirklich Gott diesen Euro? Ist es nicht so, dass die Gemeindekasse diesen Euro bekommt -- bzw. die Bestimmer einer Gemeinde das gespendete Geld für irgendeinen Zweck bekommen, den sie festlegen?

      Siehst Du, das ist der Unterschied zwischen Dir und mir. Ich opfere aus Liebe zu Gott und nicht weil ich weiss, dass damit irgendwo auf der Welt etwas sinnvolles getan wird. Ich empfehle Dir auch nach diesem Prinzip zu opfern, es macht Vieles einfacher. Dann muss man nämlich auch nicht mehr rechnen.

      Daniels schrieb:


      DonDomi schrieb:

      Ich finde auch ein Harz IV Emfänger wird wohl etwas opfern können und sei es nur 1€.
      Vielleicht ist es nicht selten schon ein bedrückendes Opfer, wenn ein "Hartz IV"-Empfänger überhaupt in einen Gottesdienst geht, angesichts häufiger Herablassung und der negativen Vorurteile, die ihm überall und auch in jeder christlichen Gemeinde begegnen werden.

      Das hat doch nichts mit dem Opfer zu tun. Es werden viele Menschen ungerecht behandelt, seis in der Gemeinde, bei der Arbeit etc. Man opfert eben nicht für die Gemeinde sondern für den himmlischen Vater. In meiner Gemeinde weiss niemand wieviel ich opfere. Ich weiss es auch von keinem Mitgeschwister und ich will es auch gar nicht wissen. Das Opfer ist eine zutiefst persönliche Sache zwischen dem Gläubigen und dem himmlischen Vater. Spenden an eine wohltätige Anstalt ist etwas anderes, wenn auch etwas sehr gutes.


      Daniels schrieb:


      DonDomi schrieb:

      [...] weil der heilige Geist wird einem sagen, wieviel die richtige Menge ist.
      Muss der Heilige Geist immer zu allem etwas sagen? Warum wird immer von vielen superfrommen Christen für jeden auch nur halbwegs vernünftigen Gedanken der Heilige Geist bemüht? Denken wir nie, nie selber? Was sind wir denn? Bloße Empfangsautomaten für den Heiligen Geist? Manchmal könnte man meinen, wenn die Ampel gerade grün ist, dann soll man als braver Christ glauben, das sei natürlich der liebe Herr Christus gewesen, weil die Ampel immer nur aus göttlicher Gnade oder durch ein Eingreifen des Heiligen Geistes grün werden könne.

      Ich kann durchaus selber denken, aber ich habe die Erfahrung gemacht, es lohnt sich auf den heiligen Geist zu hören. Arbeiten muss man trotzdem noch selber, der Heilige Geist ist nur eine Art Wegweiser, ob Du ihm folgen willst oder nicht kannst Du selbst entscheiden. Und selbst wenn Du dich gegen ihn entschieden hast, wird an der nächsten Weggabelung erneut eine Tafel sein, die Dir den göttlichen Weg weist (Um mal etwas in der bildhaften Sprache zu bleiben).

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • - Soviel ich weiß, bekommen Soz.Leistung- oder HarzIV Empfänger quasi mehrere Leistungen, Wohngeld, öff. Verkehrmittel, UND Taschengeld.

      - mit dem Zehnten zeigt man die Treue, bzw. das Vertrauen in Gott. Ich glaube, wenn wir den Zehnten und den Sabbat nicht hätten, müssten wir sie erfinden.

      - der Zehnte dient zur Verbreitung des Evangeliums und zur Unerhalt der Boten Gottes nach dem Alttestamentlichen Beispiel (Levitenn)

      - er ist natürlich eine freiwillige Angelegenheit, Gott hat aber dem Zehntengeber einen großen Segen versprochen, Mal 3,10 Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.

      - auch beim extremen Existenzminimum kann man Gott im Zehnten Treue zeigen...wenn man ein so großes Vertrauen Gott gegenüber hat, den Glauben und die persönliche Erfahrung damit:
      Mk 12, 41-43
      Und Jesus setzte sich dem Opferkasten gegenüber und schaute zu, wie die Leute Geld in den Opferkasten legten. Und viele Reiche legten viel ein.
      Und es kam eine arme Witwe, die legte zwei Scherflein ein, das ist ein Groschen.
      Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten gelegt als alle, die eingelegt haben.
      Denn alle haben von ihrem Überfluß eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles eingelegt, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.

      (Frage: war diese Witwe nicht bei Sinnen? Als Witwe dürfte sie keine große Verdiendstmöglichkeit gehabt haben, woher das Geld ((regelmäßig)) rein kommt....?)

      .
    • Stofi schrieb:

      - Soviel ich weiß, bekommen Soz.Leistung- oder HarzIV Empfänger quasi mehrere Leistungen, Wohngeld, öff. Verkehrmittel, UND Taschengeld.
      Mehrere Leistungen gibt es meines Wissens nicht in der Weise, wie Du es Dir vorstellst. Die "Hartz IV"-Gesetze haben das Sozialgeld mit Teilen des Arbeitslosengelds zusammengelegt. Hartz IV ist eine einzige Leistung, aus der Kaltmiete und einem Betrag, der auf einer künstlichen Berechnung eines Durchschnittsbedarfs beruht, die absichtsvoll bzw. manipulativ in einem politisch vorgegebenen Rahmen bleibt. (Die Willkür der Berechnung hat vor Jahren eine Expertise eines Sozialwissenschaftlers nachgewiesen.)


      Stofi schrieb:

      - mit dem Zehnten zeigt man die Treue, bzw. das Vertrauen in Gott. Ich glaube, wenn wir den Zehnten und den Sabbat nicht hätten, müssten wir sie erfinden.
      Wenn es den Zehnten nicht gäbe, würden ihn die Pfaffen und Pastoren vermutlich erfinden.


      Stofi schrieb:

      - der Zehnte dient zur Verbreitung des Evangeliums und zur Unerhalt der Boten Gottes nach dem Alttestamentlichen Beispiel (Levitenn)
      Sagt wer? Die Pastoren? Gemeindeleiter?


      Stofi schrieb:

      - er ist natürlich eine freiwillige Angelegenheit, Gott hat aber dem Zehntengeber einen großen Segen versprochen, Mal 3,10 Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.
      Ich kenne diese Stelle. Mir scheint, dass diese Bibelstelle manche Gläubige zu einer Gewinn-und-Verlust-Spekulation verleitet. Mir empfahl ein Adventist, ich solle den Zehnten geben, er berief sich auf diese Stelle und prophezeite mir, dass ich dann erleben werde, dass Gott meine Gabe vermehrt belohnen werde. Nun frage ich Dich: Ist das etwas besseres als ein Tipp für die Rennbahn oder eine Börsenspekulation aufgrund von Insiderwissen?


      Stofi schrieb:

      - auch beim extremen Existenzminimum kann man Gott im Zehnten Treue zeigen...wenn man ein so großes Vertrauen Gott gegenüber hat, den Glauben und die persönliche Erfahrung damit:
      Mk 12, 41-43
      Und Jesus setzte sich dem Opferkasten gegenüber und schaute zu, wie die Leute Geld in den Opferkasten legten. [...]
      Kenne ich alles, ist aber eine falsche Schlußfolgerung. Dondomi, ein Superchrist des Forums, erklärte hier kürzlich, auch jemand, der von Hartz IV lebt, könne wenigstens einen Euro geben. Damit formuliert er ganz klar einen Urteilsmaßstab und auch eine Mindestanforderung. Genau das hat Jesus in der von Dir angeführten Geschichte nicht getan. Denn Jesus sprach, wie er oft tat, konkret zu einem konkreten Einzelfall; aber Jesus hat zu seiner Beobachtung keine allgemeingültige Verhaltensregel verkündet, die etwa lauten könnte: "So sollen alle armen Leute fleißig zahlen!" Solches fordern vielleicht manche Pfarrer und Pastoren; Jesus aber nicht.

      Die Ausgangsfrage von menoflip war, ob ein "Hartz IV"-Empfänger religiös verpflichtet sei, den Zehnten zu zahlen.

      Beste Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • @Daniels:

      Ich bin und fühle mich bei weitem nicht als Superchristen. Daher kann ich auch gut auf solche "zynischen" Ausdrücke verzichten.
      Und ja, das mit dem 1€ von mir, das auch ein Hartz IV Empfänger geben kann entspricht meinem Verständnis. Es geht mir, wie mehrmals geschrieben nicht um den Prozentsatz, Du kannst als Hartz IV Empfänger auch nur 50cent geben und ich würde trotzdem meinen Hut ziehen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Stofi schrieb:

      Er ist natürlich eine freiwillige Angelegenheit, Gott hat aber dem Zehntengeber einen großen Segen versprochen
      Für mich klingt das so, als ob mancher den 10. nur deswegen gibt, weil Gott "großen Segen" verspricht. Ganz klar, Gott gibt uns reichlich und gerne. Doch Gott schaut auf das Herz. Warum hat die arme Witwe aus Luk 21 wohl mehr gegeben als alle Anderen ? Weil sie von Herzen gab. Gebe ich Gott mein Geld weil ich Ihm liebe und weil es mir Freude bereitet ? Oder gebe ich Ihm mein Geld damit "mein Segen" größer wird ? Welchen Segen wollte man -insofern man in dieser Absicht gibt - schon haben ?

      Stofi schrieb:

      Auch beim extremen Existenzminimum kann man Gott im Zehnten Treue zeigen...wenn man ein so großes Vertrauen Gott gegenüber hat, den Glauben und die persönliche Erfahrung damit:
      Der 10. kommt aus dem Alten Testament. Das Neue Testament sagt nicht, dass Christen sich einem gesetzlichen 10. beugen sollen. Da ist die Rede davon, dass Gläubige einen Teil ihres Einkommens zur Unterstützung der Gemeinde zurück legen sollen.

      Lehrt uns das Neue Testament etwa nicht, dass wir "je nach Einkommen" geben sollen, eben so wie wir fähig sind ? Der Eine kann vielleicht mehr als den Zehnten geben, der Andere vielleicht weniger. Ein "Prozentsatz" hat doch nix mit der Treue zu Gott tun. Ein Jeder soll geben wie er kann - Es hängt auch von der Fähigkeit des Menschen und den Bedürfnissen der Gemeinde ab.

      “Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: Nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott” (2. Kor 9,7).


      GLG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Daniels, Gabriel und Elli,

      die Antwort ist ganz einfach: Gott hat nirgends nur angedeutet, dass man Sein Wort in gültig und ungültig, alt und neu trennt. Im Gegenteil sagt uns Paulus? .. die Schriften (damals war nur das "AT") sind uns zur Lehre..."
      und: wie Jesus bei der armen Witwe sagte; wenn es nicht vom Herzen kommt, hat es kaum einen Wert.

      Die Unterstellungen hier, 10-ten als eine gute Gewinnanlage zu geben, ist etwas "kärglich", sorry! Und trotzdem sagt genau das Gott selber: Prüft mich darin, ob ich euch dann nicht die Fenster des Himmels auftun werde....." MIt anderen Worten, es wird sich für dich lohnen, wenn du mir von dem, was ich dir zum Leben gebe, etwas zurück gibst; ja es ist eine gute Geldanlage, vor allem, sie ist Krisensicher!!

      Es wird zwischen dem Zehnten und den "freiwilligen Gaben" getrennt. Es sind 2 unterschiedliche Dinge.

      Da Gott unser Geld nicht braucht, ist der biblische Aufruf zum Zehnten geben eine reine Treueprüfung.... die Gott selber auch gleich (nicht erst in der Ewigkeit) belohnt. Die, die den 10-ten schon Jahrelang abführen, können ein Lied davon singen. Sie diskutieren nicht, ob es so oder so ´gemeint wurde, ob es für uns heute gilt oder nicht, ob es Unsinn ist, weil sie sich innerlich davor streuben, Geld weg zu geben.... sie geben vom Herzen und Dankbarkeit Gott etwas wieder zurück...und haben keinen Mangel.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Zehnten"Berechnung"

      Meine Zenten habe ich durch Jahrzehnte aus eine Mix brutto - netto - Steuererklärung - Benefits berechnet. Da waren Kongresse - Abschreibposten ! - welche viel Geld gekostet haben. No, wegen des fachlich Gebotenen bin ich nicht nach Bad Ischl gefahren - -Mein "Vergnügen" habe ich aus der Steuererklärung herausgenommen für meine Zehnten - Berechnung.

      Aber das Ganze war - eben ein geschätzter Mix . Den PKW haben die mir vom Finanzwamt nicht anerkant, obwohl ich ihn simpel zu 90 % zum "Geldverdienen" brauchte - das hbe ich auch berücksichtigt - für mich Betriebsaufwand.

      Gegenbeispiel : Die Schwester unsere Gemeinde war arm. Da gab es eine Kriegshinterbliebenenrente, einen "Hilflosenzuschuss" - -und die Gemeinde zahle für sie noch etaws drauf.
      Unser Altersheim "Stefanie" kassierte alles - und gab nur ein winziges Taschengeld ihr in die Hand. - Gesetzlich und oekonoisch zu Recht. So, der Unionsschatzmeister - gefragt - war der Meinung, sie müsse von allem - den öffentlichen Geldern und dem Gemeindezuschuss - Zehten zahlen - da hätten wir eie Sonderkollekte für sie einrichten müssen.

      Brutto - Netto - Gesamtzuwendungen ( "lebenslanges unentgetliches Wohnrecht - - ") - wenn Du jemanden zu dem angeblich so leicht zu handhabenden "Eingeforderten" fragst - Nun ja , es ist eine Sache de Glaubens und des Segens - willst Du gesegnet sein ? - Sehr aufschlussreich, sehr präzise !

      Und noch etwas : Bestimmte Leute sollen Vorbild im Zentenzahlen sein - den einen wird der Zehnten vom Vorneherein vom "Werk" abgezogen, von den anderen habe ich noch nie in der Gemeindestunde (Wahlen !) die Einkommenstteuererklärung präsentiert bekommen. (Und auch nicht präsentiert haben wollen ! ) Nur : In Ernennungsausschüssen sollen schon hier und dort die Schatzmeister leise mit dem Kopf genickt oder diesen geschüttelt haben ( Horts Zachhuber - Mitteilung). Und ein ganz Korrkter, der bei anderen eine solche Offenlegung forserte und zudem auf eben ein solchens Amt in der Gemeinde hinarbeitete - war auf meine Forderung, sein Einkommen offenzulegen- sehtr sehr abweisend.

      Ich war einmal eine satte Summe schuldig. (Grundbücherlich dem "Werk"" als "Zehnten -Schuld " bestimmt und so gesichert). Die habe ich dann auf einmal einbezahlt. Der neue Prediger schaut als allererstes in das Engangsbuch des Schatzmeisters - das darf er - sieht eine Rieswensumme (ohne Kommentar) , eingezahl von mir und ich habe einen riesigen Stein bei ihm im Brett - - seitdem zahle ich meinen Zehnten nicht mehr an den Gemeindeschatzmeiter. Es gibt andere Wege.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Stofi schrieb:

      die Antwort ist ganz einfach: Gott hat nirgends nur angedeutet, dass man Sein Wort in gültig und ungültig, alt und neu trennt. Im Gegenteil sagt uns Paulus? .. die Schriften (damals war nur das "AT") sind uns zur Lehre..." Und: wie Jesus bei der armen Witwe sagte; wenn es nicht vom Herzen kommt, hat es kaum einen Wert. Es wird zwischen dem Zehnten und den "freiwilligen Gaben" getrennt. Es sind 2 unterschiedliche Dinge.
      Im Neuen Testament steht nichts von einem festgelegten, prozentualen Betrag, den ein Gläubiger geben muss oder soll. Wir dürfen so viel geben, wie wir "Gedeihen" haben, wie viel wir dem Herrn geben wollen und können. Übrigens: Sollte laut Jesus beim Geben die rechte Hand denn wissen, was die Linke gibt ?

      Wir gehören dem Herrn auf mehrfache Weise: Er ist unser Schöpfer. Er ist unser Erhalter. Er ist unser Retter. Er ist unser Herr ... Wenn ich mir dessen mehr bewusst bin, gebe ich, was sowieso nicht mir gehört. Ich gebe Gott nicht 10% weil ich muss, sondern als Antwort auf seine Liebe. Die Höhe ist nicht entscheidend, wie das Geben der Witwe deutlich macht, die Jesus im Tempel beobachtet hat. Wir brauchen uns auch nicht unter Druck zu setzen oder unter Druck setzen zu lassen: Wie wir Gedeihen haben, wie wir Freude am Geben haben, so dürfen wir geben. Das kann zeitlich ganz unterschiedlich sein. Der Herr sieht unsere Herzen und freut sich über unsere "Hände".

      Das Wort wird von Menschen oft dahingehend interpretiert, dass der Christ 10% seines Einkommens dem Herrn schulde. Nur wer seinen 10. erbringe, könne göttlichen Segen für sein eigenes Werk und Wohlergehen erhalten. Also hinge wohl der eigene Wohlstand oder Notstand von der Erfüllung des 10. ab...

      Stofi schrieb:

      Die Unterstellungen hier, 10-ten als eine gute Gewinnanlage zu geben, ist nur dumm, sorry!
      Kein Problem.


      GLG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • @Philo, wie ich sagte, keiner hat das Recht für jemamden anderen etwas auszurechnen, auch nicht zu beurteilen und schon gar nicht verurteilen. Auch mit den 10-ten wird Schindluder betrieben. Es ist jedem seine eigene Angelegenheit. Gott sieht das Herz und richtet sich genau nach diesem. ER steht zu Seinen Versprechen, da ER kein Lügner ist.

      .
    • gabriel87 schrieb:

      Im Neuen Testament steht nichts von einem festgelegten, prozentualen Betrag, den ein Gläubiger geben muss oder soll. Wir dürfen so viel geben, wie wir "Gedeihen" haben, wie viel wir dem Herrn geben wollen und können. Übrigens: Sollte laut Jesus beim Geben die rechte Hand denn wissen, was die Linke gibt ?
      Hier ist die Rede von freiwilligen Opfern, Gaben. Der Zehnter ist als 10% definiert und etwas anderes. Es ist irelevant, ob AT oder NT, Gott gab uns die GANZE Schrift. ER muss nicht jeden Punkt aus dem AT im NT wiederholen, nichtwahr!!?


      .
    • Stofi schrieb:

      Hier ist die Rede von freiwilligen Opfern, Gaben.
      Begründet wird eine Verpflichtung auf den Zehnten mit Bibelstellen aus dem Alten Testament, so z.B. 1. Mose 14,20; 28,22; 3. Mose 27,30-33; 4. Mose 18,21-24; 5. Mose 14,22-29; 26,12-15; sowie Nehemia 10,38f; 13,10-12.

      Dort sind jeweils Naturalabgaben aus dem bäuerlichen Feldertrag und der eigenen Viehhaltung gemeint. Eine Textpassage, die dabei besonders herausgestellt wird, findet sich bei Maleachi, wo der Herr das Volk Israel ermahnt:

      Ist’s recht, dass ein Mensch Gott betrügt, wie ihr mich betrügt? Ihr aber sprecht: ‘Womit betrügen wir dich?‘ Mit dem Zehnten und der Opfergabe! Darum seid ihr auch verflucht; denn ihr betrügt mich allesamt. Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle. (Mal 3,8-10)

      Dieses Wort wird dahingehend interpretiert, dass auch für Christen der Zehnte dem Herrn geschuldet ist. Nur wer seine Zehntschuld erbringe, könne göttlichen Segen für sein eigenes Werk und Wohlergehen erhalten. So hinge also der eigene Wohlstand von der Erfüllung des Zehntgebotes ab. Wenn es um den Zehnten geht, lässt sich jedoch für Christen kein biblisches Gebot geltend machen. Im Alten Testament sind vielmehr verschiedene Zehntabgaben angesprochen:

      Königssteuer (1. Sam 8,15-17),

      Armenhilfe (5. Mo 14,28f; 26,12),

      Verpflichtung zum Festmahl (5. Mo 14,22f),

      Opfergabe zugunsten der Leviten (4. Mo 18,21-24)

      Tempelsteuer (3. Mo 27,30-33).

      Wo von unterschiedlichen Empfängern bzw. Begünstigten des Zehnten die Rede ist, kann dieser nicht mit einer Finanzabgabe an eine christliche Gemeinde gleichgesetzt werden. Als Opferleistung gegenüber dem Herrn scheidet der Zehnte ebenfalls aus. Der Selbsthingabe des Gottessohnes am Kreuz (vgl. Eph 5,2) kann menschlicherseits nichts hinzugefügt werden. Die "Speise" im Haus des Herrn (vgl. Mal 3,10) ist Jesus Christus, der ja von sich selbst als dem "Brot des Lebens" spricht (Joh 6,35.48).

      Mit gutem Grund ist im NT von einer christlichen Pflicht zum 10. nicht die Rede. Wo eigene Opfer erwähnt werden, sind dies geistliche Opfer (1. Pet 2,5), Lobopfer (Heb 13,15), gegenseitige Wohltaten (Heb 13,16) oder aber die eigene leibliche Hingabe (Röm 12,1). Die Kultbestimmungen der Tora hingegen gelten für das Volk Israel und finden im Neuen Bund für Christen keine Anwendung.

      Wenn Du, liebe Stofi, dem Herrn den 10. aus vollen Herzen gibst, dann tu es. Wenn andere Menschen dem Herrn aus vollem Herzen geben (seien es 5%, 20% oder wie auch immer), dann wird sich Gott ebenso darüber freuen und bereitwillig "die Hände" des Gebers segnen. Müsste er nicht, ist sowieso "sein Geld" - Aber da sehen wir wieder, wie sehr Gott seine Kinder liebt.


      GLG
    • Stofi schrieb:

      Hier ist die Rede von freiwilligen Opfern, Gaben. Der Zehnter ist als 10% definiert und etwas anderes. Es ist irelevant, ob AT oder NT, Gott gab uns die GANZE Schrift. ER muss nicht jeden Punkt aus dem AT im NT wiederholen, nichtwahr!!?
      .

      Was ist der Unterschied zwischen einem freiwilligen Opfer und dem Zehnten? Für mich ist auch der Zehnte freiwillig, ich verstehe deswegen diese Unterscheidung nicht. Unfreiwillig sind für mich bspw. Steuern, die ich dem Staat abliefern muss.

      Liebe Grüsse
      DonDom
    • Auf die Frage, ob vom Hartz 4 oder sonstigen Sozialleistungen der Zehnte abgegeben werden soll, ist doch eindeutig mit NEIN zu beantworten.
      Diese Zuwendungen gibt der Staat oder die Gemeinden (nicht Kirchengemeinde), um das Manko abzudecken, welches dem Empfänger ohne diese Zuwendung droht. Diese staatlichen Einrichtungen wollen damit sicher keine Kirchen erhalten.

      Nach meinem Empfinden ist es ein Missbrauch von Unterstützungen, weil diese zum (Über)Leben gedacht sind. Sie sind auch kein Einkommen, sondern mehr oder weniger "Zwangsspenden" der arbeiteten Mitmenschen. Mit Steuergeldern finanziert.

      Es geht mir hier um den korrekten Umgang mit den Unterstützungen aus Steuergeldern. Der Zehnte sollte kein beinhartes Geschäft sein, sondern eine freiwillige Abgabe der Eigenmittel, egal in welcher Form.

      Philoalexandrinus schrieb:
      In Ernennungsausschüssen sollen schon hier und dort die Schatzmeister leise mit dem Kopf genickt oder diesen geschüttelt haben ( Horts Zachhuber - Mitteilung)
      soll das so verstanden werden, dass Ernennungen von der Zehntenabgabe abhängig gemacht werden?

      Gibt Gott wirklich einen Brutto oder Netto-Segen? Wird so mit der Zehntenabgabe nicht etwas Schindluder betrieben? Solche Aussagen bzw. Gepflogenheiten sind eines Christen nicht würdig. Auch das "schlechtes Gewissen machen" sollte unterlassen bleiben. Was erreicht man damit? Dass zwar eventuell das Geld in die "Schatztruhe" kommt, aber nicht, dass es aus dem Herzen des Gebers kommt. Für den Zwangszahler hat sich daher in der Beziehung zu Gott nichts geändert, im Gegenteil.

      Gott will einen fröhlichen Geber und keine Werksgerechtigkeitsabgabe.

      ***
    • menoflip schrieb:

      Betrügen wir Gott, und Lieben wir das Geld mehr als Gott wenn wir den Zehnten nicht zahlen weil man Arbeitslos ist, und Sozialhilfe, Hartz4, Wohngeld, usw. vom Sozialamt erhalten?

      DonDomi schrieb:

      Ich bin immer wieder überrascht, wie fest man sich an geschriebenen Gesetzen festhalten kann und diese wie ein Paragraphenreiter auszulegen versucht. Dieser wird aber durch das Herz und die Liebe zu Gott und Jesus bestimmt. Daher kann ein jeder solche Fragen wie die nach dem Zehnten beantworten ohne dass er einen Taschenrechner hervornehmen muss.
      Vielleicht zeigt das "Hervornehmen eines Taschenrechners" das es Menschen gibt, die unter dem Existenzminimum leben, und sich ernsthafte Gedanken gemacht haben, was sie von ihren Geld abgeben können. Vielleicht rechnen sie, weil das Geld nicht zum Leben reicht und sie trotzdem Gott etwa abgeben möchten.

      Und warum fühlen sich Menschen die gerne geben würden, aber nicht können schlecht ? Weil ihnen irgendjemand eingeredet hat, sie müssten. Sie müssten, denn sonst hätten sie keinen Segen. Klingt fast schon nach Ablasshandel - "Sobald das Gülden im Kasten erklingt, sich die Seele zum Himmel erschwingt." Das leider in Gemeinden oftmals mit dem 10. unterschwellig Druck ausgeübt wird und Schuldgefühle erzeugt werden, werden wir uns wohl eingestehen müssen. Geld, Geld, Geld - Warum immer Geld ? Wir können auch, wie schon von Don Domi angesprochen unserem Herrn Zeit schenken.

      Daniels schrieb:

      Wenn ich diese Formulierung auf Geldspenden übertrage, dann würde jemand, der mit Hartz IV finanziell unterstützt wird, im Falle, dass er einen Euro in den Klingelbeutel würfe, "unserem himmlischen Vater einen Euro abgeben"? Braucht Gott diesen Euro? Will Gott diesen Euro unbedingt? Und -- bei aller Wertschätzung christlicher Gemeinden -- frage ich mich auch: Bekommt wirklich Gott diesen Euro?

      DonDomi schrieb:

      Siehst Du, das ist der Unterschied zwischen Dir und mir. Ich opfere aus Liebe zu Gott und nicht weil ich weiss, dass damit irgendwo auf der Welt etwas sinnvolles getan wird. Ich empfehle Dir auch nach diesem Prinzip zu opfern, es macht Vieles einfacher. Dann muss man nämlich auch nicht mehr rechnen.
      Nichts gegen Dich persönlich Don Domi. Kannst Du Daniels in's Herz schauen ? Kennst Du die Motivation seiner Frage ? Leider gibt es Gemeinden, die mit den ihr anvertrauten Geldern nicht sorgsam umgehen. Noch immer ist es Gottes Zurechtweisung an "wohlhabende Christen", während wir uns mit irdischen Schätzen und Sicherheiten umgeben, dass Gottes Kraft heute so offensichtlich viel stärker am Werk unter denen ist, die wenig haben oder gar nichts von den Gütern dieser Welt haben. Wenn Gott möchte, dass Jemand Geld oder etwas anderes aus seinem Leben gibt, dann wird Gott es auch diesen Menschen ganz persönlich auf's Herz legen. Dann wirkt der Heilige Geist und der Mensch wird fröhlich geben.


      GLG
    • @Gabriel87

      Ich habe grosse Hochachtung für eine Person oder Familie, die gerade genug zum Leben hat, wenn diese den Taschenrechner hervornehmen um auszurechnen, wieviel sie opfern können. Aber es gibt ja auch die, die nicht rechnen müssen und trotzdem berechnen die auf den cent genau wieviel sie opfern müssen, dass sie exakt die 10% erreichen. Das meine ich mit meiner Taschenrechneraussage.

      Dann ist es wirklich so, dass ich nicht weiss, wie es in Daiels Herz aussieht und wie er opfert, aber ich habe seine Aussage dahingehend verstanden, dass es beim Opfer darum geht eine Kirche zu unterstützen. Vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden, allerdings ist bisher nichts in diese Richtung gekommen. Falls ich das aber missinterpretiert haben sollte, möchte ich mich für diese Aussage entschuldigen, dass ich anders als er opfere.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @DonDomi:
      Wie gesagt, ich wollte Dich in keinster Weiße persönlich angreifen. Es tut mir leid, wenn es so rübergekommen ist. Ich denke, dass ich Dich ebenso missverstanden habe.

      DonDomi schrieb:

      Das es beim Opfer darum geht eine Kirche zu unterstützen.
      In manchen Gemeinden wird das zutreffend sein. Pauschal lasst sich das natürlich nicht sagen. Ich erlebe es so, dass Gemeinden ganz unterschiedlicher Denomination ihre Mittel seriös und sicher verwalten. Leider macht man auch Erfahrungen, wo das Geld wirklich "unnötig" ausgegeben wird. Bei manchen "Investitionen" denke ich, dass es durchaus angebracht sein kann, die Verwendung der Mittel zu hinterfragen.

      DonDomi schrieb:

      Falls ich das aber missinterpretiert haben sollte, möchte ich mich für diese Aussage entschuldigen, dass ich anders als er opfere.
      Warum ? Du gibst doch Gott von Herzen. Ich finde es sehr respektabel von Dir und schätze es sehr, dass Du z.B. versuchst, auch Deine Zeit Gott zu schenken, obwohl Du wenig Zeit hast. Ich bin mir sicher, auch wenn ich Dich nicht kenne, dass Du Gott vom Herzen gibst. Und darum geht es doch.


      GLG
    • DonDomi schrieb:

      Keine Sorge, Du hast mich überhaupt nicht angegriffe, zumindest kam es bei mir nicht so rüber, trotzdem danke, dass Du so Rücksichtsvoll warst.
      Nichts zu danken :) Es ging mir darum, dass ich glaube, dass Daniels genauso vom Herzen gibt. Sich wahrscheinlich auch Gedanken darüber macht, wie das gespendete Geld eingesetzt wird. Ich denke, dass dies nicht's mit einer "anderen Art" zu opfern zu tun hat. Nun gut, das hat sich jetzt eh' geklärt, worum es ging.

      Es ist gut, wenn wir Gläubigen auch manchmal unterschiedlicher Meinung sind, dass schafft "Dialog". Das Schöne ist, dass wir in dem "einig" sind, dass wir uns (wieder) beim Kreuz treffen. Denn da sind wir alle gleich.


      GLG
    • Zehnten und andere Gaben.

      Da git es in der Gemeinde einige kompetente und legitimierte Fachleute. Von einem dieser benötige ich - für das "Werk" ! - dringend dessen Evaluierung einer Situation im "Werk". Natürlich müsste derjenige einen Tag opfern, nachdem er sich zuvor in seine (seine !) Fachlektüre eingelesen hat.

      Durchgehende Antwort : "Das ist nicht mein engerer Fachbereich, dazu weiss ich zu wenig. Nein, ich nicht." (Geh bitte, beschaffe Dir die entsprechende Fachliteratur in Deiner FAchbuchhandlung - als Abschreibposten - und prüfe dann und gib uns Dein Siegel !



      Verzeiht, wenn ich da meinen Frust einbringe -von wegen "dem Herrn geben ".
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • "Auf Herz und Nieren prüfen !"

      Nachtperle schrieb:

      soll das so verstanden werden, dass Ernennungen von der Zehntenabgabe abhängig gemacht werden?



      So hat es Zachhuber vorgebracht - als erlebtes Beispiel, welche Kriterien trotz der absoluten Verschwiegenheit des SGemeindeschatzmweisters (Gemeindehandbuch !) eingebarcht werden..
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -