Unser Denken und Fühlen: Auswirkung auf unsere Psyche

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    • Unser denken und fühlen drücken wir auch aus bzw. prägt den Menschen. Ein Mensch mit negativen Gedanken und Gefühlen den sieht man es an, er kann es nicht verbergen, weil es zum Ausdruck kommt, genau so das positive.
      Durch Bewegung, Kleidung, im Ausdruck der Sprache, im gestalten seiner Umgebung. Und das schlägt sich auch auf die Gesundheit nieder.
      Auf unsere Organe oder seht ihr das nicht so. Hat das keine Bedeutung, spielt das keine Rolle auf unser Leben auf Gesundheit und Psyche.

      @allisha, wir dürfen enttäuscht sein, wir dürfen traurig sein, wir haben gute Tage und schlechte, das ist gut so, da ist unsere Gefühlswelt noch in Ordnung. Erst wenn wir nichts mehr spüren, wenn der Mensch eine negative Grundhaltung einnimmt, kein Vertrauen mehr ins Leben hat, dann hat es Auswirkungen auf Psyche und auf die Gesundheit.
    • Unser Denken und Fühlen hat massive Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, einschleißlich des Berufslebens. Jemand, der ein fröhliches Gemüt hat, wird weniger krank, lebt gelassener, wirkt positiver auf andere und es wird dieser Person am Arbeitsplatz auch mehr anvertraut (vorausgesetzt der "Vorgesetzte" hat eine eingiermaßen gute Menschenkenntnis, was aber nicht immer auf Leute, die höher oben sind, zutrifft. Man weiß ja, je höher die Position, desto dünner die Luft und je dünner die Luft, desto weniger Sauerstoffsättigung, um intelligent zu agieren.)

      Aber kann man das lernen? Kann man ein trotz Problemen, Enttäuschungen und aussichts- sowie hoffnungslose Situationen glückliches Leben lernen?

      Vor zwei Monaten noch hätte ich gesagt: Vielleicht. Heute weiß ich: "JA!" Es ist nicht nur so, dass, wenn wir Gott den letzten Winkel unseres Lebens übergeben und wenn wir sagen: "Nimm alles, was ich bin und habe und manche es so, wie Du es willst; mein Leben soll zur Gänze DIr gehören!" er beginnt, dem Menschen wieder Sinn und Hoffnung zu geben. Nein, er schenkt auch konkrete Möglichkeiten. Er schenkt Menschen, die einen ermutigen, das und jenes zu tun. Er schenkt die Kraft und das Vollbringen. Und auch die Freude am Vollbringen.

      Ich konnte das vor nicht ganz zwei Monaten selbst erleben. Ich habe mich gefragt, was ich mit meinem Leben machen soll. Mit dem Status Quo war ich unzufrieden. Im Job kaum Herausforderungen und für das, was ich wirklich machen will, fehlt die Struktur. Privat - mh, mit dem Einkommen kann ich mir kein Haus bauen. Obwohl ich hervorragend ausgebildet bin, fleißig arbeite, ich habe in diesem beruflichen Umfeld keine Chancen, weiter zu kommen. Dann sprach ich mit einer guten Freundin darüber. Sie kennt meinen Arbeitgeber gut und sie kennt mich sehr gut. Außerdem hat sie herausragende Menschenkenntis. Wir haben lange gesprochen und gebetet. Und in den kommenden Tagen immer wieder gebetet, als mir dann langsam klar wurde: So wie es ist, ist es wunderbar, denn ich habe die Möglichkeit, neben der (zugegeben nicht wirklich herausfordernden Arbeit ohne jede Karrierechance) wirklich großartige Projekte umzusetzen, die nicht nur mich selbst in Riesenschritten nach vor katapultieren, sondern auch andere helfen, ein besseres Leben zu leben. Das erste Projekt nimmt bereits konkrete Formen an und wird voraussichtlich im Herbst umgesetzt werden. Es entsteht in festem Vertrauen auf Gott und zu seiner Ehre, soll aber Menschen ermutigen, ihr Leben zu verändern.

      Was das mit denken und fühlen zu tun hat? Vieles! Denn die Lage ist nicht mehr hoffnungslos (nach dem Motto "Endstation Fließband"), sondern birgt die Chance, gemeinsam mit Gott Projekte umzusetzen, die ich (und Menschen in meinem engsten Kreis) nie für möglich gehalten haben.

      Es ist Gott, der das Denken und Fühlen ändert, der sagt: "Mein Plan für Dich - das ist Deine Vision!" und der - auch wenn vieles noch unklar ist - aber einen immer klareren Blick für eine Sache gibt. Wichtig ist, dass man sich von ihm führen läßt und sich nicht auf seinen Verstand verläßt. Gott verändert das Denken, Fühlen und Handeln.
      "Der Unterschied zwischen dem, was wir tun,
      und dem, wozu wir fähig sind,
      würde die meisten Probleme dieser Welt lösen."

      Ghandi
    • Feinde des Denken, Fühlens und Handelns nach Gottes Willen

      Meiner Erfahrung nach gibt es dauerfrustierte Leute, die einen das Leben schwer machen wollen. Muß mit solchen Menschen sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Umfeld leben. Diese Menschen sind gefährlich, denn sie sagen Dir: "Das kann nicht getan werden, das brauchst Du nicht tun,...."

      Angenommen, Steve Jobs und Steve Wozniak oder andere Entrepreneure hätten auf (erfolgreiche) Menschen gehört. Ein PC? Den braucht keiner! Eine Armbanduhr? Wer braucht das schon? WIr haben ja die Kirchtrumuhr und die Sonnenuhr! Wer braucht ein Auto? Wir haben ja die Pferdekutsche!

      Jede Art der Marktforschung leidet darunter, dass man Innovationen nicht im Voraus messen kann. Wenn Apple vor der Einführung des iPhones klassische Marktforschung betrieben hätte, hätten die Befragten geantwortet: Wir wollen kein Gerät mit nur einer Taste, sondern wir wollen ein schnelleres, stärkeres Gerät ähnlich dem Nokia 6500. Innovation ist im ersten Schritt immer ein Spiel gegen alle Regeln. So auch in der Gemeinde: Angenommen, jemand will ein Buch schreiben und das bei Gerth Medien oder beim Hänssler Verlag herausgeben. (STA Verlage sind wegen der kleineren Reichweite nur für reine STA-Spezialpublikationen zu empfehlen.) Die Menschen würden sagen: Über dieses Thema? Da hat schon jemand was geschrieben! Oder: Das Thema brauchen wir nicht.

      Und dann, ein paar Monate später sagen die selben Menschen: WOW! Das Buch hat mir geholfen! Ich habe gelernt!!

      Der größte Feind einer Veränderung nach Gottes Willen ist das Beharren am Status Quo. Das Denken in "Ich will mich nicht verändern!" oder "Das Projekt ist nicht notwendig"-Kategorien. Oder auch in "diese Auslegung gilt es nicht zu hinterfragen"-Kategorien. (Hätte Luther die RKK nicht hinterfragt, wir wären heute noch im Mittelalter und die Bibel gäbe es nur in Latein.)

      Für Gott ist nichts unmöglich. Er möchte uns durch Wege führen, die wir nicht kennen. Lassen wir es zu und gehen den Weg durch den Jordan, gehen wir um Jericho, sodass die Stadtmauern einstürzen,.... Blicken wir nicht auf's alte Leben zurück, um nicht zu einer Salzsäule zu erstarren, sondern nur nach vorne. Wie er die Israliten geführt hat durch die Wüste, so will er auch uns führen. Nur, dass wir den Weg in einem Monat und nicht in 40 Jahren schaffen, weil wir im alten Denken verhaftet sind.
      "Der Unterschied zwischen dem, was wir tun,
      und dem, wozu wir fähig sind,
      würde die meisten Probleme dieser Welt lösen."

      Ghandi
    • ingeli schrieb:

      Hat unsere Denken und Fühlen Auswirkungen auf unseren Körper, auf unsere Psyche ?


      Betrachtet man psychosomatische Erkrankungen (= körperliche Erkrankungen, die durch psychische Belastungen hervorgerufen werden), kann die Frage, ob unser Denken und Fühlen Auswirkungen auf den Körper hat, bejaht werden.

      derstandard.at/1358305765046/P…s-Schluessel-zur-Diagnose
    • RE: Feinde des Denken, Fühlens und Handelns nach Gottes Willen

      Highwayman schrieb:

      Meiner Erfahrung nach gibt es dauerfrustierte Leute, die einen das Leben schwer machen wollen. Muß mit solchen Menschen sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Umfeld leben. Diese Menschen sind gefährlich, denn sie sagen Dir: "Das kann nicht getan werden, das brauchst Du nicht tun,...."


      Oft muss man eine Tür schließen, damit man sich selbst davor schützen kann, dass man nicht auch den Abgrund hinunter gezogen wird. Ich habe einige Jahre in einem Unternehmen gearbeitet, wo ich immer mehr zum Sanierungsmanager in der Verwaltung mutiert bin, mir hat diese Herausforderung gut gefallen, also habe ich mich darauf eingelassen, obwohl es mich bei meinem Studium sehr behindert hat. Am Anfang konnte ich die Menschen gut begeistern und mitreißen, aber ich hatte eine sehr destruktive Chefin und es war am Ende nur mehr ein Tauziehen zwischen uns beiden, welche Gedanken die Oberhand gewinnen, meine positiven, oder ihre negativen. Es war ein sehr mühsamer Weg, wo ich sehr viel gelernt habe, weil kaum war ein Bereich in Ordnung gebracht, wurde er an jemand anderen übergeben und ich habe woanders wieder von Neuem angefangen. Bei der Bewältigung meiner Aufgaben hat mir sehr geholfen, dass ich zuvor in einem internationalen Konzern bei einem Organisationsentwicklungs-Projekt mitarbeiten durfte, wo wir auch entsprechende Arbeitstechniken gelernt hatten. Das Projekt stand unter dem Motto: "Man sollte → Ich tue".

      Irgendwann haben die anderen Mitarbeiter angefangen meinen Arbeitsstil zu hinterfragen. Ich wurde mit Fragen konfrontiert, wie, was ich mir jeden Morgen zu Hause einwerfe, ehe ich ins Büro gehe, weil man meinen Optimismus und Kampfgeist nicht mehr ausgehalten hat. Eine andere Frage war, wann ich mich endlich dem im Unternehmen vorherrschenden Arbeitsstil anpassen würde. Da wusste ich, dass mir das irgendwann an die Substanz gehen würde, und ich habe angefangen nach Alternativen zu suchen und habe das Unternehmen verlassen. Nicht überraschend kam am Ende, dass trotz aller Versprechungen (mit denen man mich immer wieder zu neue Leistungen angespornt hat) eine unternehmensfremde Person Abteilungsleiterin geworden ist.

      Sehr hilfreich in belasteten Situationen am Arbeitsplatz ist, dass man sich nicht hilflos darin treiben lässt, sondern, dass man den eigenen Weg in die Hand nimmt. Dazu gehört eine Planung, wie man unter Umständen die Situation für einen selbst positiv verändern kann, aber auch eine Exit-Strategie, wenn man merkt, dass einem der Arbeitsplatz auf Dauer gar nicht guttun wird.

      @Highwayman: Bitte nicht missverstehen, ich habe allgemein meine Gedanken und Erfahrungen dazu geschrieben, und dich lediglich als Einleitung dazu zitiert. Du scheinst ja eine erfolgreiche Lösung für dich gefunden zu haben.
    • Hallo Karoline!

      Ich denke, ich verstehe die von Dir geschilderte Situation. Optimismus und Kampfgeist schaden nie, aber wird gerde in unserem Kulturkreis nicht immer positiv aufgenommen. Laß Dir diese nie nehmen und lass negatives Gedankengut nicht zu, auch wenn schwierige Situationen zu bewältigen sind und wenn Misserfolg zu drohen scheint. Wer negativ denkt, der hat bereits verloren (iSv "selbsterfüllender Prophezeiung"), wer postiv denkt, der fällt sieben Mal, steht immer wieder auf und wird erfolgreich sein. Letztere gewinnen Kriege, andere nur eine Schlacht.

      Manches Mal bekommt man Knüppel zwischen die Beine, aber letztendlich - so denke ich heute - bereiten diese den Menschen auf größere Aufgaben vor. Das können sowohl rein berufliche und zwischenmenschliche Herausforderungen als auch Aufgaben im direkten Dienst für Gott (z.B. Gemeinde, Hauskreise) sein.

      Ich stimme Deinen Gedanken und Erfahrungen übrigens volkommen zu.
      "Der Unterschied zwischen dem, was wir tun,
      und dem, wozu wir fähig sind,
      würde die meisten Probleme dieser Welt lösen."

      Ghandi
    • Dann können Wunder geschehen

      Unser Denken und Fühlen sind Teil unserer Psyche, unseres Geistes, unserer Seele. Man kann das Denken und Fühlen beeinflussen durch Medikamente, z.B. Antidepressiva, die den Serotoninspiegel im Hirnwasser erhöhen und die Stimmung verbessern, die Traurigkeit verscheuchen. Es gibt Leute, die fühlen sich depressiv und traurig, obwohl sie keinen Grund dazu haben und das kann am Hirnstoffwechsel liegen. Man kann dies durch Medikation von aussen verbessern. Eine Änderung der Denkgewohnheiten oder der Gewohnheiten´zu fühlen, hilft da nicht. Manche lehnen Psychopharmaka ab und betrinken sich, weil Alkohol sedierend und angstlösend und enthemmend wirkt, aber ungleich gefährlicher ist. Alkohol hat eine ungeheuer destruktive Wirkung, nicht nur auf das Gehirn, den Körper, auch auf das soziale Umfeld.

      Die Beschäftigung mit den Aussagen des Jesus Christus und seiner Nachfolger im Neuen Testament, aber auch Bücher des Alten Testamentes wie auch der Psalter beeinflussen das Denken und Fühlen im konstruktiv-positven Sinne. Das innere Wissen, sich in Gott hineinfallen zu lassen, weil man nicht tiefer fallen kann als einer grossen Liebe in die Hände, die da heisst Gott Vater, kann bis ins innere der Seele vordringen und Heilungsprozesse des Denkens und Fühlens in Gang setzen. Der Betreffende muss dies aber wollen und wirklich glauben. Dann können Wunder geschehen. Manchmal geschehen sogar medizinische Wunder, die nicht erklärbar sind.
    • 10Veith2010 schrieb:

      Das innere Wissen, sich in Gott hineinfallen zu lassen, weil man nicht tiefer fallen kann als einer grossen Liebe in die Hände, die da heisst Gott Vater, kann bis ins innere der Seele vordringen und Heilungsprozesse des Denkens und Fühlens in Gang setzen. Der Betreffende muss dies aber wollen und wirklich glauben. Dann können Wunder geschehen. Manchmal geschehen sogar medizinische Wunder, die nicht erklärbar sind.


      Neben Heilungswundern sind Geborgenheit und Vertrauen wie sie oben beschrieben werden für mich eines der faszinierendsten Resultate, die ein Gläubiger je erleben kann. Deine Worte kann ich zu 100 % bestätigen. Mehrmals habe auch ich das erleben dürfen. Wenn Angst, Anspannung und innere Unruhe in schlimmen Situationen übermächtig wurden, kam nach dem Gebet Frieden und Geborgenheit inmich hinein in der Hand des absolut guten und allmächtigen Vaters auf mir war. Wenn ich mich darauf nicht verlassen kann, worauf dann ???
      Mache Gott zu deinem Gegenüber in all deinen Gedanken, egal ob im Auto, beim Einkaufen oder vor dem Computer. Besprich mit Gott genau das, was du gerade tust. Es wird dein Leben verändern. Hans Peter Royer
    • Denken dann fühlen !

      Hallo Freunde !

      Ich glaube die Fragestellung ist nicht ganz richtig. Meiner Meinung nach ist unser Gefühlsleben ja die Psyche. Und gesteuert wird diese durch unser denken. Gefühle entstehen nicht einfach so in uns sondern sind Folge unserer Vorstellungen im und über das Leben. Die Denkprozesse die unsere Gefühle entstehen lassen eignen wir uns meist schon als kleine Kinder an. Unser Umfeld in dieser Zeit unsere Erziehung was wir an prägendem erleben formen unsere Sicht der Dinge und infolge unsere Gefühle ( Psyche ). Negatives Denken erzeugt negative Gefühle und die wiederum negatives Verhalten. Ob wir unser Denken so einfach ändern können bezweifle ich. Ich glaube wir sind da durch Prägung ziemlich festgelegt. Im Guten wie im Negativen. Ganz praktische Auswirkungen auf unser Leben hat das auf jeden Fall.
    • Da sieht man, wie unterschiedlich die Psyche, die Gefühlswelt und das Denken verstanden wird.

      Ich glaube nicht, dass man seine Denkweise, sein Empfinden so einfach abstreifen kann. Unsicherheit, Ängste, wenig bis gar kein Selbstvertrauen und Selbstwertempfinden bekommt man großteils anerzogen. Entweder direkt durch die Erziehung oder aber auch durch das Umfeld, in dem man groß werden muss/darf.

      Genauso wenig glaube ich, dass man jeden Menschen seine Gefühlswelt, seine Stimmung ansieht. Manche verstehen es enorm gut, ihr wahres Empfinden zu verbergen und hinter einem Lachen zu verstecken. Andere wirken traurig, sind es aber gar nicht.

      Tatsache scheint mir, dass unser Denken und Fühlen massive Auswirkungen auf unser Leben hat. Und zwar in jedem Lebensbereich.

      Meiner Erfahrung nach gibt es dauerfrustierte Leute, die einen das Leben schwer machen wollen. Muß mit solchen Menschen sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Umfeld leben. Diese Menschen sind gefährlich, denn sie sagen Dir: "Das kann nicht getan werden, das brauchst Du nicht tun,...."
      Das halte ich fur eine falsche und auch gefährliche Ansicht. Denn dauerfrustriert ist nicht jemand um anderen das Leben schwer zu machen, sondern weil er selbst mit seinem Leben nicht zu Rande kommt. Wahrscheinlich braucht so jemand Hilfe, vielleicht auch vorübergehend Führung um das Leben in den Griff zu bekommen. Ebenso bin ich nicht der Meinung, dass Frustrierte andere von ihren Vorhaben und Werkeln abbringen wollen. Sie trauen sich nur selbst nichts zu oder wissen nicht, wo beginnen. Sehr oft wollen sich solche Menschen ändern, können aber nicht, weil sie nicht wissen wie, was und wo. Sie beginnen mitunter 1000 Sachen und führen nichts zu Ende.
      Ein gut bezahlter Beruf und mehr Geld ist nur dann eine Erleichterung, wenn der Beruf oder das Geld die Ursache für die negative Stimmung ist.

      Wenn jemand ein Leben lang hört, dass er dumm ist, ohnehin nichts kann und es nie zu etwas bringen wird, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Aber da spielt die Mentalität, die Eigenschaften und der Selbstwert eine große Rolle, die jemand hat. Der eine wird eine Kämpfernatur und will es allen zeigen, dass er doch etwas schafft, der andere mutet sich nicht mal das einfachste zu. Er hat Angst als Versager bestätigt zu werden.

      Sehr gefährlich halte ich die Ansicht, dass der Glaube, das Beten oder das Bibellesen den Menschen zum positiven Denken und Handeln veranlassen muss. Oder dem Negativdenker gar zu wenig oder gar keinen Glauben unterstellt. Weil man depressiven/frustrieten Gläubigen vermittelt und bestärkt, von Gott nicht angenommen zu sein. Das glaubt der nämlich meist sowieso. Sonst würde ER das Gebet ja erhören. Die Stimmung müsste ins Positive schwenken und Bibellesen müsste ja sowieso der Stimmungmacher Positiv Nr. 1 sein. Natürlich erzeugt so ein Denken wiederum negative Gefühle und ein erst recht negatives Handeln. Manchmal endet es im Suizid.

      Auswirkungen hat unser Denken und Fühlen auf jeden Fall. In allen Lebensbereichen. Leider schaffen wir es nicht immer, der richtige Ansprechpartner im richtigen Moment zu sein. Durch unsere Analysen, noch dazu wenn wir damit die betroffene Person konfrontieren, machen wir die Situation noch schlimmer, als sie ohnehin schon ist. Meist nervt halt eine niedergeschlagener, frustrierte oder depressive Person eher und so begegnet man dann genau diamentral zu dem, wie es in der Situation angebracht wäre. Denn ich bin überzeugt: Negative Stimmung, Denken und Verhalten kann man dem Betroffenen nicht abnehmen und nicht ausreden. Aber man kann das (leider nicht immer) mit Einfühlungsvermögen und viel Geduld positiv beeinflussen. Es sollte nicht sein, dass sich ein Negativmensch nicht geben traut, wie er grad (oder schon länger) empfindet, weil sich andere dadurch genervt fühlen.

      Es ist halt Tatsache, dass man sich lieber in eine fröhliche Gesellschaft begibt, eher die Nähe des Lustigen sucht und lieber Lachen hört statt Weinen, Frust und Trauer.


      ***
    • Negative Gefühle schaden der Gesundheit — Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, sich auf die fröhlichen Seiten seines Lebens zu konzentrieren, anstatt ständig über Sorgen und Schwierigkeiten zu grübeln. Viele machen sich auf diese Weise selbst unglücklich, aber nicht nur das, sondern sie schädigen durch ihre negative Denkweise auch ihre Gesundheit. Wenn es in ihrer Umgebung Dinge gibt, die ihnen nicht gefallen, zeigen sie dies durch ihre andauernd unfreundliche Miene deutlicher, als wenn sie es aussprechen würden. Diese depressiven Gefühle sind sehr ungesund für sie, denn sie wirken sich störend auf die Verdauung aus, und es klappt nicht mehr mit der Ernährung. Traurigkeit und Ärger können kein einziges Übel verändern, aber großen Schaden anrichten. Fröhlichkeit und Hoffnung dagegen bringen Licht auf den Weg anderer, „denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe“. Sprüche 4,22; The Signs of the Times, 12. Februar 1885. {ICP1 74.3}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Negative Gefühle schaden der Gesundheit — Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, sich auf die fröhlichen Seiten seines Lebens zu konzentrieren, anstatt ständig über Sorgen und Schwierigkeiten zu grübeln. Viele machen sich auf diese Weise selbst unglücklich, aber nicht nur das, sondern sie schädigen durch ihre negative Denkweise auch ihre Gesundheit. Wenn es in ihrer Umgebung Dinge gibt, die ihnen nicht gefallen, zeigen sie dies durch ihre andauernd unfreundliche Miene deutlicher, als wenn sie es aussprechen würden. Diese depressiven Gefühle sind sehr ungesund für sie, denn sie wirken sich störend auf die Verdauung aus, und es klappt nicht mehr mit der Ernährung. Traurigkeit und Ärger können kein einziges Übel verändern, aber großen Schaden anrichten. Fröhlichkeit und Hoffnung dagegen bringen Licht auf den Weg anderer, „denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe“. Sprüche 4,22; The Signs of the Times, 12. Februar 1885. {ICP1 74.3}
      Solche simplen und quasi normativen Anleitungen erzeugen bei mir negative Gefühle.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • Azatoth schrieb:

      Solche simplen und quasi normativen Anleitungen erzeugen bei mir negative Gefühle.
      Kann ich verstehen....man kann Sorglosigkeit schließlich nicht Befehlen und man möchte auch kein Gefühl des Versagens haben, wenn man gerade nicht gut drauf ist. Schließlich gibt es viele Gründe dafür, z.B. Trauer......
      Ich denke aber, dass es gut ist, wenn man sich nicht von allem Übel dieser Welt übermannen lässt und im Hinterstübchen hat, dass Gott für uns kein Leid, sondern "Ordnung" und Liebe bereit hält.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Azatoth schrieb:

      Pfingstrosen schrieb:

      Negative Gefühle schaden der Gesundheit — Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, sich auf die fröhlichen Seiten seines Lebens zu konzentrieren, anstatt ständig über Sorgen und Schwierigkeiten zu grübeln. Viele machen sich auf diese Weise selbst unglücklich, aber nicht nur das, sondern sie schädigen durch ihre negative Denkweise auch ihre Gesundheit. Wenn es in ihrer Umgebung Dinge gibt, die ihnen nicht gefallen, zeigen sie dies durch ihre andauernd unfreundliche Miene deutlicher, als wenn sie es aussprechen würden. Diese depressiven Gefühle sind sehr ungesund für sie, denn sie wirken sich störend auf die Verdauung aus, und es klappt nicht mehr mit der Ernährung. Traurigkeit und Ärger können kein einziges Übel verändern, aber großen Schaden anrichten. Fröhlichkeit und Hoffnung dagegen bringen Licht auf den Weg anderer, „denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe“. Sprüche 4,22; The Signs of the Times, 12. Februar 1885. {ICP1 74.3}
      Solche simplen und quasi normativen Anleitungen erzeugen bei mir negative GGefühle.
      Das war wohl ein Zitat aus dem 19. Jahrhundert.
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ich denke aber, dass es gut ist, wenn man sich nicht von allem Übel dieser Welt übermannen lässt und im Hinterstübchen hat, dass Gott für uns kein Leid, sondern "Ordnung" und Liebe bereit hält.
      Natürlich ist es nicht gut, wenn man vor lauter Sorgen, Überforderung und Hoffnungslosigkeit geistige oder gar psychosomatische Lähmungserscheinungen bekommt. Aber gerade dann gehört das Problem auf keinen Fall individualisiert. Das hat auch Paulus sicher nicht gemeint, wenn er mehrfach sagt, dass die Gläubigen sich untereinander trösten sollen. Und auch schon im AT finden sich grundsätzlich Botschaften, die dem Text nicht gerade entgegen kommen.

      Psalm 34,18 Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, deren Geist zerschlagen ist.

      Psalm 51,17 Die Gott wohlgefälligen Opfer sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verachten.

      Prediger 7,2 Besser, man gehe ins Trauerhaus als ins Trinkhaus; denn dort ist das Ende aller Menschen, und der Lebendige nimmt es zu Herzen. 3 Verdruß ist besser als Lachen; denn wenn das Angesicht traurig ist, so wird das Herz gebessert.

      Auch Hiob ist nicht gerade dafür bekannt, sich nur auf das zu konzentrieren was er noch hat. Der positive Effekt der Klage wird oft verkannt. Der Klagende ist dadurch gezwungen sich durch die Hintertür mit Sticheleien ein Ventil zu geben. Ich glaube Solidarität kann nur wachsen, wenn man miteinander klagt, statt das Leid zu verbergen und sich nur auf die fröhlichen Seiten des Lebens zu konzentrieren. Unter fröhliche Seite des (dieses) Lebens verstehe ich nicht die Hoffnung auf das zukünftige Reich Gottes und die Auferstehung.


      freudenboten schrieb:

      Das war wohl ein Zitat aus dem 19. Jahrhundert.
      Es spiegelt jedenfalls eine protestantisch neoliberale Haltung wieder, die mir durchweg in envangelisch geprägten Gemeinden begegnet ist.
      Der Urtext der Bibel ist für alle da : Hebräisches AT und Altgriechisches NT mit englischer Wort für Wort Interlinear Übersetzung.
    • "Fröhlichkeit und Hoffnung dagegen bringen Licht auf den Weg"

      Im 20. Jahrhundert hat man es dann den Frauen aufgedrückt, die immer fröhliche Hausfrau zu spielen.
      Dass der Mensch auch immer das Maß verliert und sich instrumentalisieren lässt.....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ich denke aber, dass es gut ist, wenn man sich nicht von allem Übel dieser Welt übermannen lässt und im Hinterstübchen hat, dass Gott für uns kein Leid, sondern "Ordnung" und Liebe bereit hält.
      Das hat für mich auch etwas mit der Freiheit zu tun,die uns Jesus schenken möchte!

      Einfach zu Glauben und nicht zu Religion zu machen um ständig mit einem schlechten Gewissen herumzulaufen,
      zu wenig zu Missionieren oder andere anzuklagen, das sie falsch missionieren....