2.Timotheus 3,16: Welche Schriften sind von Gott eingegeben?

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    • HeimoW schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Gilt das was in 1Th.5.21 (prüft aber alles, das Gute haltet fest!) steht eigentlich auch für das Alte Testament? Darf man mit Hilfe des Heiligen Geistes grausame Stellen des AT kritisieren und als schlecht bezeichnen?
      Ich denke, das ist unzulässig.
      Was man mit der Hilfe des heiligen Geistes entscheiden muss ist:
      • Was ist für mich (uns) heute relevant.
      • Was ist überhaupt als "Vorbild" oder Grundsatz geschrieben und
      • was ist (nur) eine Erzählung mit oder ohne Wertung ob gut oder böse

      Genau das meinte ich! Die von mir als "grausam" bezeichneten Stellen sind bis auf Psalm 137,9 („Gott segne den, der deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert!”3. 3= Der Vers ist zu sehen auf dem Hintergrund damaliger Kriegspraxis; vgl. Jes 13,16; Hos 14,1; Nah 3,10. Gute Nachricht Bibel) Erzählungen. Dass diese für uns nicht mehr relevant sind, dürfte klar sein.
    • freudenboten schrieb:

      Ja, es wurde gepostet, dass das AT "weniger" inspiriert sei, als das NT.
      "Weniger inspiriert" gibt es nicht. Es ist inspiriert oder nicht.

      Was aber sehr wohl gesagt wird ist, dass das Alte Testament durch die Lehre Jesu betrachtet und ausgelegt gehört
      und dass es im Alten Bündnis Dinge gibt, die uns so heute nicht mehr Gesetz und Gebot sind.
      Das macht den Alten Bund nicht weniger inspiriert, sondern es stellt ihn - wo er hingehört - in eine Geschichte.

      An diesem Punkt aber gehörst vor allem Du zu jenen, die das damit gleichsetzen, man sage, das Alte Testament sei weniger inspiriert oder ganz zu verwerfen, was Du dann gnostisch nennst.

      Das ist nunmal der Unterschied und die scheinbar unheilbare Unfähigkeit mancher, richtig zu unterscheiden.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • ​Jesus selbst hat ja das Alte Testament ausgelegt!

      Seele1986 schrieb:

      Was aber sehr wohl gesagt wird ist, dass das Alte Testament durch die Lehre Jesu betrachtet und ausgelegt gehört
      Jesus selbst hat ja - vor allem in seiner Bergpredigt - das Alte Testament ausgelegt! Wenn ER unser Bruder und Vorbild ist, dürfen wir dies auch - natürlich nicht in seiner göttlichen Vollmacht! - aber in demutsvoller Haltung! Und alles was im AT steht, dürfen wir mit der Hilfe unseres uns vom Schöpfer gegebenen Verstandes insofern kritisch bewerten, wenn es der Ethik Jesu entgegensteht, was bei den von mir genannten 6 Bibelstellen ganz gewiss der Fall ist!
    • Auch die Ethik Jesu, des Messias, ist im TaNaK schon vorhergesagt.

      Für das ägyptische ZEITALTER Moses war die Gesetzgebung Gottes schon äußerst "christlich", was die Barmherzigkeit und Gerechtigkeit Gottes anging.

      Vor allem müssen wir am Sinai/Horeb den "Glaubensbund" (Ex. 19) vom späteren typologischen Opferbund (Ex. 24) unterscheiden.

      Vom Glauben -- zum Schauen, fortschreitende Offenbarung.
      Jesus sagte: "Gehe hin, sündige nicht mehr; damit dir nicht noch Schlimmeres widerfahre!"

      Für die Apostel war der TaNaK inspiriert, nicht Homers Schriften.
    • Führt das Lesen des Alten Testaments immer zum Glauben an Jesus Christus?

      BWgter schrieb:

      Um die rechte Erkenntnis muss gerungen werden.

      Ja, um die rechte Erkenntnis muss gerungen werden.
      Das stimmt! Deshalb gibt es Bibel-Exegese/ Auslegung der Bibel.



      BWgter schrieb:

      Die Schrift führt zum Glauben an Jesus Christus.
      Aber nur wenn der Heilige Geist am Herzen eines Mensch wirkt bzw. wirken kann.(----> siehe z.B. 1.Kor.12:3b)

      Wenn man mit "Schrift" hier nur das Alte Testament (AT) meint, so wird es schwierig! Das AT ist ja voller Prophezeiungen auf den kommenden Messias! Und sogar den genauen Zeitpunkt seines Erscheinens sagt das AT voraus! (Dan.9:25). Und doch erkannte das Volk Israel Jesus nicht als Messias an, obwohl sie das AT und die über 300 Prophezeiungen auf IHN hatten. Die meisten der Juden haben eben die Schrift des AT ohne den Geist gelesen, wobei sich dieser ja erst richtig im NT offenbart hatte.
      Bei Israel führte somit das Lesen der Schrift (= AT) leider nicht zum Glauben an Jesus Christus. Die Decke liegt noch auf ihren Augen! (2.Kor 3,14f.)
      Daher stimmt der folgende Satz nur bedingt!

      BWgter schrieb:

      Sondern er wollte einfach sagen: "Mensch Timotheus, lass den Kopf nicht hängen, lies doch die Bibel, damit führt dich Gott zum Glauben an Christus."

      Er sagte: Timotheus, lies die Bibel, in der du erzogen bist. Darin weht Gottes Geist.
      Bei Timotheus hat es funktioniert, bei den Einwohnern von Beröa auch (Apg 17,11); aber bei der Mehrzahl des auserwählten Volkes leider nicht.
      Deshalb sollten auch die Juden das tun, was ich geschrieben hatte:

      Norbert Chmelar schrieb:


      Wir lesen das NT, um in ihm die Prophezeiungen im AT auf Jesus und auf Israel zu erkennen. Und wir lesen das AT im Blick auf Jesus!
      Wir können das, weil wir die Erkenntnis des Heiligen Geistes haben, weil der Heilige Geist uns gesagt hatte, dass Jesus dieser im AT verheissene Messias ist.
      Lasst uns deshalb auch für die Juden beten, dass ihnen der Heilige Geist offenbaren möge, dass Jesus von Nazareth IHR Messias ist!
    • freudenboten schrieb:

      Auch die Ethik Jesu, des Messias, ist im TaNaK schon vorhergesagt.

      Für das ägyptische ZEITALTER Moses war die Gesetzgebung Gottes schon äußerst "christlich", was die Barmherzigkeit und Gerechtigkeit Gottes anging.
      Da hast du auch vollkommen Recht!
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • freudenboten schrieb:

      Das Problem des Judentums sind die "persischen" Interpretationen wie in Mischnah, Talmud, Halachah, und die nach-Jesuanische "Kabbalah".
      Auch für Mischnah, Talmud, Halachah, und die Kabbalah gilt der biblische Grundsatz: „Prüfet aber alles und das Gute behaltet!” (1Thess 5,21)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Auch für Mischnah, Talmud, Halachah, und die Kabbalah gilt der biblische Grundsatz: „Prüfet aber alles und das Gute behaltet!” (1Thess 5,21)
      Ist hier eigentlich jemand, der Mischnah, Talmud, Halachah und Sofer gelesen hat?

      (Gabriel und Philo mit ihrer alexandrinischen Bibliothek jetzt mal ausgenommen!)

      Ich meine, bei den Sachen, die man ohnehin nicht liest, braucht man auch nicht "prüfen, und das Gute behalten".
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Norbert Chmelar schrieb:

      Auch für Mischnah, Talmud, Halachah, und die Kabbalah gilt der biblische Grundsatz: „Prüfet aber alles und das Gute behaltet!” (1Thess 5,21)
      Ist hier eigentlich jemand, der Mischnah, Talmud, Halachah und Sofer gelesen hat?

      Sind das west-bengalische Schlangenbeschwörer,? ^^
    • Jacob der Suchende schrieb:

      @BWgter

      Es ist richtig, Gott geht es nicht um Listen von Geboten und Verboten. Sondern:


      Besondere Bedeutung gewinnt für mich die Botschaft E.White's dort, wo sie von Dingen spricht, die sie nirgendwo nachlesen konnte und die damals unbekannt waren (z.B. wie manche Krankheiten entstehen). Was sie damals darüber geschrieben hat, wurde durch die Medizin erst Jahrzehnte später bestätigt.

      Und zuletzt noch einmal: schaut nicht in die "Listen", sondern prüft, was Gott von uns will und was Gott nicht will.
      Ronals Numbers "!Prophetess of Health" hast Du aber noch nicht gelesen , oder ? _ Der sagte mir übrigens mehr, aber nichts Neues, weil ich vordem schon auf Leitern in Bibliotheken herumgeklettert war.


      Man lese etwa bei Maudsley, Sweetser - - nach. Wir haben nur keine Ahnung, was alles in den USA - sehr schnell nach Europa - an Gesundheitsideen in den USA herumschwirrte. "Spirit of Prophecy - ahead" simpy is a fake ! Und bei Jackson in "Our Home on the Hillside" zur Wasserkur gewesen zu sein und dort obligatorisch jeden Tag einen Vortrag gehört zu haben - no, was wird der seinen Kurgästen gesagt haben ? -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Seele1986 schrieb:

      Ist denn hier jemand, der meint, dass das Alte Testament nicht göttlich inspiriert sei?

      Norbert Chmelar schrieb:

      Nicht alles was im AT steht ist »gut« und damit auch nicht alles »theopneustos/gottgehaucht«! ----> siehe unten! Aber (fast) alles was im NT steht ist (sehr) gut!

      Also im Endeffekt die Aussage, dass die ganze Bibel nicht komplett "gut" oder "gottgehaucht" ist und damit nur das sehr gut ist, was man selbst als sehr gut bewertet.
    • Die Bewertung, was in der Bibel "gut" bzw. "nicht gut" ist, muss sich am Leben Jesu, an dessen Taten und Worten orientieren! ---> Deshalb sind wir ja Christen und keine Juden, die nur das AT als Heilige Schrift anerkennen und die Jesus verkennen.
      »Darum ob sie - die Heilige Schrift - Christum treibet!« sagte Martin Luther!

      Was »Christus treibet« (z.B. die 400 Messianischen Prophetien, die 10 Gebote, die Psalmen, die Barmherzigkeit, Gnade und Liebe Gottes usw. im AT) ist »gut«, was »Christus nicht treibet« ist »weniger gut« bzw. sogar »wider die göttliche Natur« (also z.B. die unbarmherzigen Stellen des AT, wie z.B. 1.Samuel 15:3 + Psalm 137:9 + 5.Mose 25:11f. + 3.Mose 21:9 + 4.Mos.15:32-36 + 2.Mose 22:17.)
    • Was ist mit den "echten" Juden, den Aposteln, die keine neutestamentlichen Schriften hatten, oder den Juden, die das Evangelium Christi anerkennen?

      Eine Abwertung des AT gegenüber dem NT ist gnostische Irrlehre= "anderes Evangelium" (Galater Brief).

      Lediglich Opfer/Priesterdienst Christi sowie die "Beschneidung des Herzens" sind besser im Bund Jesu.
      Die Gottesoffenbarung Ex. 19 ist für alle Völker wie auch der erste Bund Adams, Abrahams, Noahs, ...

      Die Schrift ist Richter der Menschen, nicht umgekehrt.

      Der Erzieher bis auf Christus war das Opfersystem.
    • Es ist schriftgemäß/ Endzeit-gemäß notwendig Israel und die Gemeinde zu unterscheiden!

      freudenboten schrieb:

      Nicht alle "Kinder Jakobs" werden Jesus annehmen.
      Aber ganz Israel
      (aus allen Völkern) wird gerettet werden.
      Hier wird wieder das geistige Israel (aus allen Völkern) bibelwidrig anstelle des Volkes Israel ersetzt! Die von dir selbst kritisierte "Enterbungstheorie", die so viel Leid und Verfolgung über die Juden gebracht hatte, vertrittst Du damit selbst! Wenn Paulus in Römer 11,1.2.26 davon schreibt, »dass ganz Israel gerettet wird« , so ist hier mit Israel das Volk der Juden gemeint - und zwar das .. g a n z e .. Israel - ohne Ausnahme! Denn Israel bleibt auch im NT Israel, so wie es im AT bezeichnet wurde! Davon zu unterscheiden sind diejenigen - wie wir Christen die zum "geistigen Israel" hinzugefügt wurden, denn - und so sagt es schon Jesus - „das Heil kommt von den Juden!” (Joh.4,22). Auch wir Christen »haben in Israel Bürgerrecht erhalten« (Eph 2,12f.)
      Dennoch darf man aber deshalb trotzdem bibelgemäß Israel und die Gemeinde Jesu nicht vermischen! Israel bleibt auch im NT Israel und die Gemeinde bleibt die Gemeinde! ---> Besonders in der Endzeit wird diese Unterscheidung wichtig, was wir v.a. aus Apg.15,15ff. klargemacht bekommen! („... »Danach will ich mich wieder zu ihnen wenden und will die zerfallene Hütte Davids wieder bauen**, und ihre Trümmer will ich wieder aufbauen und will sie aufrichten, 17 auf dass die, die von den Menschen übrig geblieben sind*, nach dem Herrn fragen ...”)

      Am Ende - wenn die Decke von der Juden Augen fallen wird (2Kor 3,16)- werden alle "Kinder Jakobs" (= also alle Juden) Jesus annehmen.

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      * Von den ca. 9 Millionen Juden in Europa sind in der Zeit der Hitler-Diktatur mit 6 Millionen ⅔ aller europäischen Juden umgebracht worden (---> siehe Sach. 13,8!) von 1933 - 1945. Noch ⅓ also 3 Millionen Juden sind „von den Menschen übrig geblieben”;
      ** mit diesem "Überrest" hat der EWIGE „die zerfallene Hütte Davids wieder aufgebaut” seit 1948 (Staatsgründung) - zuerst waren es ca. 600.000 jüdische Flüchtlinge die den Staat Israel aufgebaut haben, aber Jahrzehnt um Jahrzehnt sind schließlich fast alle europäischen 3 Millionen Juden (v.a. aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion) durch die Gnade Gottes in Israel eingewandert.
      Die steigende Zahl der Messianischen Juden (gegenwärtig ca. 0,3% der Bevölkerung, also ~ 20.000), also Juden, die Jehoschua von Nazareth als ihren jüdischen Messias angenommen haben, belegt auch diese prophetische Aussage aus Apg.15,17, dass sie „nach dem Herrn fragen”.
    • Du hast leider nicht verstanden worum es geht.

      Du bist verwirrt durch futuristische Auslegung von Römer 11.

      Das NT/Jesus selber unterscheidet zwischen wahren (aus dem Glauben) und falschen Juden (aus den Werken).

      Diese Unterscheidung ist keineswegs abgeschlossen und gilt hinsichtlich der Erlösung bis zum "Entsühnungstag" Jesu Christi.

      Freikirchler reden viel über Juden und Israel, ohne den Begriff zu verstehen.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Die Bewertung, was in der Bibel "gut" bzw. "nicht gut" ist, muss sich am Leben Jesu, an dessen Taten und Worten orientieren! ---> Deshalb sind wir ja Christen und keine Juden, die nur das AT als Heilige Schrift anerkennen und die Jesus verkennen.
      »Darum ob sie - die Heilige Schrift - Christum treibet!« sagte Martin Luther!

      Was »Christus treibet« (z.B. die 400 Messianischen Prophetien, die 10 Gebote, die Psalmen, die Barmherzigkeit, Gnade und Liebe Gottes usw. im AT) ist »gut«, was »Christus nicht treibet« ist »weniger gut« bzw. sogar »wider die göttliche Natur« (also z.B. die unbarmherzigen Stellen des AT, wie z.B. 1.Samuel 15:3 + Psalm 137:9 + 5.Mose 25:11f. + 3.Mose 21:9 + 4.Mos.15:32-36 + 2.Mose 22:17.)
      Was ist, das "Christum treibet"? Lies doch, was ich ständig über Evangelium Christi im AT schreibe!

      Luther hatte nur wenig Ahnung von dem "Verheißungscharakter" des AT. Er verstand noch nicht den Galaterbrief in seinem Kontext, geschweige denn den Jakobusbrief.

      Er hatte nur manche Parallelen des AT zur katholischen Kirche entdeckt und zu reformieren versucht (Offb. 3:1.-6.)

      D. h. Luther hat seine Botschaft von Gerechtigkeit Gottes aus "Glauben in Glauben" nicht ganz verstanden.
    • Ich lese Römer 11 so wie es dasteht!

      freudenboten schrieb:

      Du bist verwirrt durch futuristische Auslegung von Römer 11.

      Das NT/Jesus selber unterscheidet zwischen wahren (aus dem Glauben) und falschen Juden (aus den Werken).
      Ich lese Römer 11 so wie es dasteht! Der Text legt nahe, dass er für die Zukunft geschrieben wurde! Das legt auch die moderne Bibelübersetzung der Guten Nachricht Bibel nahe, aus der ich nunmehr Römer 11, die Verse 1, 2, 12 und 26 zitieren will:

      1 Ich frage nun:1 Hat Gott sein eigenes Volk verstoßen? Das kann nicht sein! Ich selbst bin ja ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams aus dem Stamm Benjamin.
      2 Gott hat das Volk, das er von Anfang an erwählt hatte, nicht verstoßen.

      1: Paulus versucht hier eine zweite Antwort (vgl. Anmerkung zu 9,6): Die Abkehr Israels von Christus ist nicht endgültig; sie hat - als vorläufige - in Gottes Plan sogar ihren ganz bestimmten Sinn (Verse 11-12.15.28)).

      12b) Wie groß wird dann erst der Segen für die Welt sein, wenn das Volk Israel in seiner Gesamtheit zu Gottes Rettungstat Ja sagt!

      26 Wenn das geschehen ist, dann wird das ganze Volk Israel gerettet werden, wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: »Vom Zionsberg wird der Retter kommen und alle Auflehnung gegen Gott von den Nachkommen Jakobs nehmen.


      PS: Dass Jesus zwischen wahren (aus dem Glauben) und falschen Juden (aus den Werken) unterscheidet, stimmt insofern, als dass die Schriftgelehrten und Pharisäer aus dem wahren Jahwe-Glauben eine reine »Werksgerechtigkeits-Religion« gemacht haben! ----> Übrigens mit unter anderem ein Grund, dass der Messias genau zu dieser Zeit erscheinen musste: um den wahren ATlichen Glauben wieder aufzurichten, den die Pharisäer mit "Menschengeboten" (Mk 7,7) überfrachtet hatten. Nicht umsonst warf Jesus ihnen vor: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben!” (Mt 23,23).*** -----> dies alles hat aber damit, dass letzten Endes das ganze Volk der Juden (---> siehe oben Röm.11,2) gerettet wird, nicht das geringste zu tun.

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      *** Dadurch, dass Jehoschua von Nazareth auf das wichtigste im Gesetz (= Thora/ Thanak) hingewiesen hat („Ge(Recht)igkeit, Barmherzigkeit, Glauben!”) ist ER zugleich zu dem wichtigsten Reformer des Judentums aller Zeiten geworden! Alle späteren jüdischen Reformer, welche Talmud und Midrasch - Kommentare verfasst haben, konnten diese Tiefe des Rabbi Jehoschua aus Nazareth nie erlangen! Wie auch, da ER - Jehoschua des Israels Messias - in göttlicher Autorität gesprochen hatte!