Eta Linnemann - Umgang mit der historisch-kritischen Bibelauslegung

    • Norbert Chmelar schrieb:

      »Bei Gott ist keine Veränderung weder des Wesens noch des Lichts!« (Jak 1,17)
      Dann lese den Abschnitt mal ganz.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Etwas "ketzerisch" könnte man von einem »evolutionistischem« Gott sprechen !(?)
      Von einem lebendigen Gott. Man kann natürlich auch ausgerechnet dieses Wort benutzen, um gewisse Leute richtig wahnsinnig zu machen ... kann man alles machen ...

      Hat er seine Meinungen, seine Gedanken mal geändert? Nein?
      Warum sagt er dann, er wolle hinfort die Menschen nicht mehr ausrotten, wie bei der Sintflut?
      Warum sagt er: Ich kann eure Opfer nicht leiden, und: ich will Barmherzigkeit, nicht Schlachtopfer!, wenn er es doch selbst verordnet hat?
      Warum lässt er sich von Abraham mildern in seiner Strafe?
      Warum gilt das Gesetz, das nur die durchgeführten Taten betraf, dann auch für die Herzenshaltung (Bergpredigt)?
      Warum sendet der unsichtbare, verborgene Gott, dessen Angesicht man nicht ansehen kann, seinen Sohn als Menschen?
      Warum gibt er sich freiwillig weltlicher und religiöser Gerichtsbarkeit hin? ("Du könntest nichts tun, wäre es dir nicht von meinem Vater gegeben!")
      Warum sagt sein Sohn: Es ist nicht recht, dass du von mir Heilung empfängst!, und lässt sich durch die Antwort der Syrophönizierin erweichen?

      Ferner: Warum sagt er "Du sollst nicht töten/ morden", verordnet aber "Angriff, Tötung, Ausrottung"?

      Richtig, sein Wesen hat keine Veränderung, noch sein Licht.
      Was ist denn sein Wesen? Oben zitierte ich bereits: Gott ist Geist.
      Da ist keine Veränderung. Er war auch Geist, als er im Sohn auf Erden war, denn der Geist kann das.

      Und: Gott ist Liebe.
      Auch das hat sich nie geändert.

      Das Licht ebenso. Die Psalmen sagten noch, dass ihn Dunkelheit umgibt;
      Johannes kann schreiben: Gott ist Licht und in ihm ist keine Finsternis.

      Das hat etwas mit Erkenntnis zutun, nicht mit der Beschaffenheit von Lichtverhältnissen.
      Dass Gott mir ein Licht ohne Finsternis ist, das ist eine Erkenntnis;
      dass er ein Licht ist, welches Dunkelheit umgibt, das ist eine Unkenntnis, eine Unnahbarkeit, ein Nichtwissen.
    • ... passt mit »GOTT IST LIEBE« absolut nicht zusammen!!!

      Seele1986 schrieb:

      Hat er seine Meinungen, seine Gedanken mal geändert? Nein?


      Warum sagt er dann, er wolle hinfort die Menschen nicht mehr ausrotten, wie bei der Sintflut?
      Warum ...
      Warum ...
      Warum ...
      Warum sendet der unsichtbare, verborgene Gott, dessen Angesicht man nicht ansehen kann, seinen Sohn als Menschen?

      Warum ...
      Warum ...
      Warum sagt er "Du sollst nicht töten/ morden", verordnet aber "Angriff, Tötung, Ausrottung"?
      Und: Gott ist Liebe.
      Auch das hat sich nie geändert.
      Warum sendet der unsichtbare, verborgene Gott, dessen Angesicht man nicht ansehen kann, seinen Sohn als Menschen? Warum? Um uns zu erlösen, aber nicht nur uns Christen, sondern jeden Menschen, der je auf Erden gelebt hat! (1.Joh.2,2)

      Der rote Satz passt mit »GOTT IST LIEBE« absolut nicht zusammen!!! Renato hat das hier im Forum bereits deutlich herausgearbeitet!
    • Warum?
      Wir wissen es nicht, Aber Gott wußte warum.
      Er wußte, was geschehen wäre, hätte er die "Greueltaten" nicht angeordnet.
      Nicht spekulieren! weil wir nicht wissen können, ob die Spekulationen richtig sind.


      Vor vielen Jahren waren 3 Männer aus unserem Ort auf dem Weg zu einer christlichen Veranstaltung (was genau es war, weiß ich nicht mehr) in den übernächsten Ort. Es waren nur wenige Kilometer.
      Ja, auf dem Weg dorthin verunglückten sie mit dem Auto, und alle 3 waren tot!
      3 Ehefrauen verloren ihre Männer.
      2 halbwüchsige Kinder ihren Vater und Großvater.
      Beim 3. weiß ich nicht mehr, ob er neben Frau auch noch Kinder hatte.
      Warum? Sie waren nicht auf dem Weg zu einem Fußballspiel oder eine Fassnachtveranstaltung, sondern auf dem Weg (sagen wir mal) in die Kirche.
      Wir wissen es nicht! Habe mir - und wahrscheinlich nicht nur ich - auch Gedanken gemacht.
      Aber Gott wußte warum er das tat/zuließ!


      Vielleicht gibt das Buch Weisheit dafür eine Erklärung? (Wird zwar glaube ich, hier nicht anerkannt, aber trotzdem)



      Wenn einer, der nach GOTTES Geboten lebt, einen frühen Tod erleidet, geht er in die ewige Seligkeit ein.
      Alter bringt Ehre, heißt es; aber was wirklich Ehre bringt, mißt sich nicht nach der Zahl der Jahre.
      Verständig sein ist so gut wie graues Haar, und ein untadeliges Leben ist soviel wert, wie hohes Alter.
      So wurde einst ein Mann, an dem GOTT seine Freude hatte, von ihm aus der Welt genommen.
      Weil GOTT ihn liebte, holte er ihn aus den Sündern, unter denen er leben mußte, heraus.
      Er wollte verhüten, daß seine gute Gesinnung durch schlechten Einfluß verdorben würde und er der Macht der Verführung zum Opfer fiele.
      Denn der Reiz, der vom Bösen ausgeht, macht blind für das Gute; der Taumel der Lust betört auch den aufrechten Sinn.
      Obwohl sein Leben so kurz war, wiegt es ein volles Menschenleben auf.
      Der HERR hatte Freude an ihm, deshalb nahm er ihn so früh aus dieser bösen Welt.
      Die Menschen sahen es, aber sie begriffen es nicht und nahmen es nicht zu Herzen.
      Sie erkannten nicht, daß GOTT sich über seine Erwählten erbarmt und seine Frommen reich belohnt.

      Die Menschen, die nicht nach GOTT fragen, werden sehen, wie der Fromme stirbt; aber sie werden nicht verstehen, was GOTT dabei im Sinn hat, sie werden nicht begreifen, daß der HERR ihn in Sicherheit bringen wollte.

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    • Da versuche ich, mich rückzuerinnern :

      Wir sidn Produkte unserer Umwelt. Abraham und Sarah hatten ihre Zelte weder hinter dem nächsten Hügel von Oakes, North Dakota, USA aufgestellt noch im Gütenbachtal hinter dem Maurer Wald. - eine in "unseren Schulen" Ausgebildete war entsetzt, als ich einmal de Nebefrauen Abrahams 1. Mose 25. 6. - erwähnte : Ich hätte jetzt ihr Bild von Abraham zerstört ! - Wir Alten haben einmal daüber diskutierrt, wie sehr in unserer Generatioon das in der Bibel Gesagte von Schorr von Carolsfelds Bilderbibel geprägt ist - neuere Generationen beziehen ihre bildlichen Vorstellungen von den Filzbildern - -Somanches kam und kommt mir in der Sabbatsvchule seltsam vor - ja, das Seltsame ist NUR aus der ausdrucksarmen KJV herauszulesen !. - Mein VAter hatte an die 20 Bibelübersetzungen - so auch einen Kistemaker etwa - und verglich Text um Text, hatte er die Predigt. Ich WOLLTE Griechisch !! (4 Jahre, 6 x wöchentlich). Da las sich einigees anders ! Zu Henräisch bin ich nicht gekommen - -d ie Bilder verformten sich, wurden lebendiger, wärmer - - -

      Gott wird unsere Schwachheiten, ihn und sein Wort zu verstehen, wie zu verstehen, verzeihen. trotz Zitatenfeuer mikssverstndener Textbruchstücke !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -