Gehört der Islam zu Deutschland ?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Gehört der Islam zu Deutschland ?

      Ich meine ja, mittlerweile. Als Adventist müsste ich sagen, dass die Adventisten auch nicht zu Deutschland gehören, denn sie halten nicht an einem Sonntag den Gottesdienst, sondern wie die Juden auch am Sabbat. Und gehören denn die Juden zu Deutschland ? Offenbar will Joachim Gauck, der derzeitige Bundespräsident darauf hinaus, der Katholischen Kirche in Deuschland und der Evangelisch-Lutherischen Kirche (Lutheraner) den Rücken zu stärken, indem er sagt, dass diese beiden großen christlichen Kirchen zu Deutschland gehören. Aber das war ja auch nicht immer so, denn das Christentum hat seine Wurzeln in Palästina und keineswegs in Deutschland. Im Gegenteil: Die Urbevölkerung im heutigen Gebiet Deutschlands hatte ihre eigene Religion und glaubte an Odin. Noch im 8. Jahrhundert zwang Karl der Große den Sachsen gewaltsam die christliche Religion in Deutschland auf, den Katholizismus. Die Lutheraner setzen sich erst mit Martin Luther ab dem 16. Jahrhundert allmählich durch und auch nur durch gewaltsame Auseinandersetzungen (Dreissigjähriger Krieg im 17. Jahrhundert).
      Genau genommen gehört von den Wurzeln her das Christentum genauso wenig zu Deutschland wie der Islam. Oder man argumentiert besser umgekehrt und sagt, dass das Christentum sich in Deutschland verbreitet hat und hier Heimat gefunden hat in den letzten Jahrhunderten und der Islam das gleiche Recht auch hat, hier Heimat zu finden und zu Deuschland zu gehören.
      Global könnte man ja auch behaupten, dass der Katholizismus nicht zu Brasilien gehört und Brasilien ist das grösste katholische Land der Welt. Den Ureinwohnern Brasiliens ist das Christentum durch die spanischen und portugiesischen Eroberer seit Columbus 1492 gewaltsam aufgezwungen worden. Wären damals die Muslime in Basilien einmaschiert, wäre Brasilien heute ein islamisches Land.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 10Veith2010 ()

    • 10Veith2010 schrieb:

      Ich meine ja, mittlerweile. Als Adventist müsste ich sagen, dass die Adventisten auch nicht zu Deutschland gehören, denn sie halten nicht an einem Sonntag den Gottesdienst, sondern wie die Juden auch am Sabbat. Und gehören denn die Juden zu Deutschland ?
      Ich dachte bisher, dass Adventisten auch Christen sind. Darum hatte ich mich in diesem Forum angemeldet.

      Bundespräsident Gauck hat seine Aussage, mit der er die Bedeutung des Christentums für Deutschland hervorhebt, der ich im Übrigen vollends zustimme, begründet. Wenn man meint, dass der Islam zu Deutschland gehört, dann sollte man vielleicht mal auf eben diese Begründung näher eingehen und dann mal schauen, ob das Gesagte denn auch auf den Islam zutrifft.

      Der Aspekt, wann und wie der Christentum nach Deutschland kam, kann hier ja wohl nicht dafür ausschlaggebend sein, dass der Islam zu Deutschland gehört. Im Übrigen gab es die ersten Christen meiner Recherche nach in Franken im 5. Jahrhundert (aber das nur am Rande, wie gesagt, das kann nicht ausschlaggebend sein).

      winkexD13nei
    • Gehört der Islam zu Deutschland ?
      Nein! Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Denn es sind zwei Grund verschiedene Kulturen, die sich auf Dauer einfach nicht vertragen. Das beweisen doch die vielen Religionskriege, in denen diese verschiedenen Kulturen beteiligt sind.

      Wenn aber Europa so weiter macht, den Islam hoffiert und das Christentum einschränkt, wird es bald so sein. Der Islam gehört zu Deutschland und dem heute noch christlichen Europa. Und die christliche Minderheit wird sich eine andere Bleibe suchen müssen, wenn sie in Ruhe leben möchte. Das mögen wieder einige als Schwarzmalerei sehen. Es ist aber dennoch meine persönliche Meinung.

      Wenn es wirklich ein Nebeneinander gäbe, wäre es nicht nötig, sich dem Islam anzupassen. Was ich damit meine:

      -) Kreuz muss aus öffentlichen Bereichen verschwinden.

      -) Schweinefleisch wird aus den Kindergärten und Schulen verbannt. Darüber kann man Streiten, ob das Richtig aus christlicher Sicht richtig ist oder nicht. Fakt ist, dass man sich da nicht wegen dem christlichen Gauben Gedanken macht, sondern wegen der Muslime.

      -) Befürworten der Regierungen zur Paralellgesellschaft

      -) Integrationsvorstellung: Der inländische Christ soll sich dem Zuwanderer anpassen. Veranstaltungen - egal nun, was sich dabei gedacht wird - wie "Österreicher integriert euch" sind Provokationen und fördern die Abneigung der verschiedenen Kulturen die Paralellwelt.

      Man kann es wenden wie man will. Die falsch verstandene Toleranz wird uns noch zeigen und lehren, wie sehr der Islam zu Deutschland gehört und wie wenig das Christentum.

      10Veith2010 schrieb:

      Genau genommen gehört von den Wurzeln her das Christentum genauso wenig zu Deutschland wie der Islam. Oder man argumentiert besser umgekehrt und sagt, dass das Christentum sich in Deutschland verbreitet hat und hier Heimat gefunden hat in den letzten Jahrhunderten und der Islam das gleiche Recht auch hat, hier Heimat zu finden und zu Deuschland zu gehören.
      Global könnte man ja auch behaupten, dass der Katholizismus nicht zu Brasilien gehört und Brasilien ist das grösste katholische Land der Welt. Den Ureinwohnern Brasiliens ist das Christentum durch die spanischen und portugiesischen Eroberer seit Columbus 1492 gewaltsam aufgezwungen worden. Wären damals die Muslime in Basilien einmaschiert, wäre Brasilien heute ein islamisches Land.
      Das sehe ich als kurzsichtiges Denken. Denn egal ob Evangelisch, Katholisch, Adventistisch, Baptistisch u.s.w. es sind alles Christen. Und z.b. Deutschland ist (noch) so ein christlich geprägtes Land. Wenn du zum Ursprung zurückkehren willst, hätte der Islam ja gar keine Berechtigung. Denn er entstand lange nach dem Christentum. So kann man das also nicht sehen.

      Wäre, dann wäre mag schon so sein. Ist aber nicht.

      Meine persönliche Ansicht ist - ich erlebe es ja ständig - dass sich Christentum und Islam nicht vertragen. Es ist ein ständiges Spielen mit dem Feuer. Die übertriebene Toleranz wird den bewusst verbreiteten Islam nur in seinem Vorhaben unterstützen. Ein Miteinander wird dadurch nicht besser. Eher schlechter.

      ***
    • RE: Gehört der Islam zu Deutschland ?

      10Veith2010 schrieb:

      Ich meine ja, mittlerweile.


      Ich meine nein!
      eine Religion die Andersgläubige verfolgt möchte ich nicht akzeptieren. Ich denke es ist eher so, dass wir dem Islam zu sehr hoffieren. Wenn wieder irgendwelche Hassprediger zum Kampf gegen Christen aufrufen, ist es in Deutschland doch eher so das mann von Einzelfällen redet und dies sei ja nicht so schlimm denn alle anderen wollen doch nur friedlich ihren Glauben ausleben.
      Wenn ich mir auf den Seiten von Open Doors anschaue wie in Islamischen Ländern Christen verfolgt werden, dann erübrigt sich eigentlich diese Diskussion .
      Es ist nicht so das ich hier gegen den gläubigen Moslem schimpfen möchte, unter meinen Freunden sind auch Moslems, was ich aber sagen möchte ist :In keinem Islamischen Land wird den Christen so viele Rechte eingeräumt wie Deutschland denm Islam.
      Ein Beispiel: Einige Mulimische Mitarbeiter gingen zur Werksleitung und wollten einen Gebetsraum, sie bekamen ihn. Wenn wir Christen einen Andachtsraum beantragen , weden wir nur mitleidig belächelt.

      Hardy
    • 10Veith2010 schrieb:

      Gehört der Islam zu Deutschland?

      Hierzu gibt es zwei Lesarten:

      Passt der Islam zu Deutschland?

      und

      Gehört der Islam zu Deutschland?


      zu ersterer Frage muss ich sagen, dass ich den Kulturunterschied der mit dem Islam transportiert wird, nicht zu Deutschland passend empfinde.

      zu zweiter Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, meine ich, dass die anerkannte Religion des Islam zu Deutschland gehört, weil es ca. 1,8 Mio. Moslems in Deutschland gibt. Diese Menschen sind deutsche Staatsbürger und gehören somit zu Deutschland. Würde man sagen, dass jeder, der Moslem ist, nicht zu Deutschland gehört, wäre das sehr intolerant und man müsste, wie schon angesprochen auch andere jüngere Religionen als nicht zu Deutschland gehörend qualifizieren.
    • Für mich stellt sich die Frage: Kann der Islam sich in die demokratischen Strukturen in Deutschland integrieren und ebenfalls dem Prinzip der Religionsfreiheit zustimmen?

      Leider nein.
      Es ist faktisch eine Paralellgesellschaft.
      Aber ich kann sie verstehen, sie glauben dass der Islam die Wahrheit lehrt und der Koran die Wahrheit ist, wenn ich diesem auch glauben würde wäre ich genauso "intollerant" wie das islamische Prinzip.
      Ich glaube auch dass die Adventgemeinde die wahre sichtbare Gemeinde Gottes ist die Gläubige sowie auch falsche Christen beinhaltet,aber die Gemeinde ist eben seine Gemeinde.

      Deswegen wehre ich mich weiterhin bei der Fragestellung ob Allah der gleiche ist wie JHWH, NEIN.
      Ich glaube und folge Jesus Christus nach und seinen Prinzipien und seinem heiligen Wort.

      Und dank Jesus Christus respektiere ich jede Überzeugung der anderen und werde sie nicht gewaltsam noch hinterlistig bekämpfen.
      Der Islam kennt leider diese göttlichen Prinzipien so wie sie Jesus lehrte nicht.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Christsein ist identitätstiftend

      Ein mir Bekannter, dem ich die Frage weitergeleitet habe und der sich in dieser Sache sehr gut auskennt, schrieb mir:

      "...Natürlich gehören die beiden großen christlichen Kirchen zu Deutschland, und zwar aus demselben Grund, aus dem das Christentum zu Deutschland gehört und der Islam nicht. Das Christentum ist kulturimmanent, der Islam nicht. Dabei ist es zunächst einmal unerheblich, dass beide Religionen aus dem Nahen Osten kommen. Tatsache ist, dass das Christentum vor mehr als tausend Jahren in Europa Fuß gefasst hat und identitätsstiftend für die Bevölkerung wurde. Das trifft auf den Islam nicht zu, wohl aber auf das Judentum via Christentum.
      Das Christentum hat seine Heimat in Mitteleuropa bereits vor mehr als tausend Jahren gefunden, nicht erst in den letzten Jahrhunderten. Das trifft auf den Islam nicht zu.
      Eine Religion hat keine Rechte, allenfalls deren Anhänger. Und dass der Islam sich einmal hier dermaßen etablieren kann, dass er identitätsstiftend wird, bezweifle ich und wünsche es auch nicht. Wie auch immer, werden wir das sowieso nicht erleben, weil es sich bei solchen Entwicklungen um einen über viele Generationen erstreckenden Prozess handelt. ..."



      Damit ist alles gesagt, finde ich - unser Christsein ist identitätstiftend.
    • Todenhöfer, Jürgen. Feindbild Islam. Thesen gegen den Hass.

      Ich habe angefangen, den Islam zu studieren, mir Literatur besorgt, eine gute Koranübersetzung usw., weil ich der Meinung bin, dass der Westen (Europa, USA usw.) wenig oder fast nichts über den Islam weiss und deshalb leicht überreagiert. Ich möchte mir selbst ein Urteil bilden und mich nicht von den Vorurteilen anderer leiten lassen. Derzeit bin ich dabei das neue Buch des westlichen Autors JÜRGEN TODENHÖFER zu studieren:

      Todenhöfer, Jürgen. Feindbild Islam. Thesen gegen den Hass.
      verlegt bei Bertelsmann, München 2011

      Todenhöfer arbeitet überzeugend heraus, dass wirklich gewalttätig gegenüber den islamischen Ländern vor allem der aggressive Westen mit seinem Militärapparat gewesen ist. Todenhöfer hat 10 Thesen aufgestellt und in seinem Buch intensiv erklärt. Die 10 Thesen von Todenhöfer lauten:

      1. These:
      " Der Westen ist viel gewaltätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet."

      2. These:
      " Nichts fördert den Terrorismus mehr als die Antiterror-Kriege des Westens. Sie sind ein Terrorzuchtprogramm."

      3. These:
      " Terrorismus ist kein typisch muslimisches, sondern ein weltweites Problem."

      4. These:
      "Islamisch getarnte Terroristen sind Mörder. Christlich getarnte Anführer völkerrechtswidriger Angriffskriege auch."

      5. These:
      " Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. Sie haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt."

      6. These:
      " Nicht nur in der Bibel, auch im Koran sind die Liebe zu Gott und Nächstenliebe die zentralen Gebote."

      7. These:
      "Die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leidet unter erschreckender Ignoranz einfachster Fakten."

      8. These:
      "Der Westen muss die islamische Welt genauso fair und großzügig behandeln, wie er Israel behandelt. Muslime sind genauso viel wert wie Juden oder Christen."

      9. These:
      " Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem muslimischen Terrorismus die religiöse Maske vom Gesicht reissen."

      10. These:
      "Das Gebot der Stunde heisst Staatskunst, nicht Kriegskunst - in Afghanistan, in Pakistan, im Irak, im Iran, in Libyen und in Palästina."
    • RE: Todenhöfer, Jürgen. Feindbild Islam. Thesen gegen den Hass.

      10Veith2010 schrieb:


      ...Todenhöfer arbeitet überzeugend heraus,...


      3. These:
      " Terrorismus ist kein typisch muslimisches, sondern ein weltweites Problem."

      Ja, weil sich Muslime weltweit selbst in die Luft sprengen um andere Menschen mit in den Tod zu reißen.



      10Veith2010 schrieb:

      5. These:
      " Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. ..."


      Und weil das so ist, werden Christen vorzugsweise in muslimischen Ländern Ihrer Religionszugehörigkeit wegen entweder vertrieben oder getötet, werden Kirchen (Praktischerweise gleich mit den Gläubigen) in die Luft gesprengt etc.

      Deshalb gibt es so viele Kirchen für Christen in islamischen Ländern und weil man so tolerant ist tötet man die eigenen Tochter, wenn sie den falschen Mann heiraten will.



      Das ist nicht mehr (politisch linkstypisch) einäugig, sondern einfach BLIND!




      10Veith2010 schrieb:

      10. These:
      "Das Gebot der Stunde heisst Staatskunst, nicht Kriegskunst - in Afghanistan, in Pakistan, im Irak, im Iran, in Libyen und in Palästina."


      Genau: die palästinensische Staatskunst sendet dann (z.B.) Kinder gegen die Israelische Armee um Steine zu werden, damit es effektvolle Bilder gibt, die man in den westlichen Medien präsentieren kann, oder Frauen, die einen Sprengstoffgürtel umgeschnallt haben in einen Bus voll Israelis und (israelischer Araber) um sich dort dann in die Luft zu sprengen...


      Ach ja und wie üblich bei den Linken, ist natürlich der "Westen" du die Kolonisation an allem schuld was in unserer Welt schiefläuft, die katholische Kirche wurde vergessen, hast nur Du vergessen sie zu nennen?


      Darf ich Dir andere Literatur empfehlen, z.B. Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens von Hans-Peter Raddatz oder vom gleichen Autor: Von Gott zu Allah?, oder www.opendoors-de.org falls dich nicht nur missverstanden Islamisten oder Muslime sondern auch verfolgte Christen interessieren.

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • binich schrieb:

      Nur,Jürgen Todenhöfer ist CDU-Mitglied.
      Wie war das mit Schubladendenken;von wegen (politisch)Links?
      Welcher Partei jemand angehört ist heute offensichtlich egal, wirklich konservativ im Sinn von Werte-bewahrend sind heute auch die Vertreter der sog. "christlichen" Parteien häufig nicht mehr. Gerade CDU Politiker werden heute häufig als "links-Überholer" wahrgenommen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • unkreativ² antwortet in orange.

      10Veith2010 schrieb:

      1. These:
      " Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet."
      Es ist in diesem Fall wenig zielführend mit der Vergangenheit zu argumentieren.
      2. These:
      " Nichts fördert den Terrorismus mehr als die Antiterror-Kriege des Westens. Sie sind ein Terrorzuchtprogramm."
      Gut möglich.
      3. These:
      " Terrorismus ist kein typisch muslimisches, sondern ein weltweites Problem."
      Das mag stimmen, doch besteht dieses Problem in der muslimischen Bereich in besonders ausgeprägtem Maße.
      4. These:
      "Islamisch getarnte Terroristen sind Mörder. Christlich getarnte Anführer völkerrechtswidriger Angriffskriege auch."
      Absolut richtig!
      5. These:
      " Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. Sie haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt."
      Da habe ich so meine Zweifel.
      6. These:
      " Nicht nur in der Bibel, auch im Koran sind die Liebe zu Gott und Nächstenliebe die zentralen Gebote."
      Schade, dass es dann offensichtlich oft an der Umsetzung scheitert. Aber das ist ja hier im Christentum leider zu meist nicht anders.
      7. These:
      "Die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leidet unter erschreckender Ignoranz einfachster Fakten."
      Die da wären?
      8. These:
      "Der Westen muss die islamische Welt genauso fair und großzügig behandeln, wie er Israel behandelt. Muslime sind genauso viel wert wie Juden oder Christen."
      Sicher sind sie genauso viel wert. Das Problem liegt aber nicht in der unfairen Behandlung des Islam, sondern unter der "besonderen" Behandlung des Judentums. Der israelische Staat darf sich seit dem Holocaust alles erlauben. Also ist es der jüdische Staat der "falsch" behandelt wird und nicht die muslimischen Staaten.
      9. These:
      " Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem muslimischen Terrorismus die religiöse Maske vom Gesicht reissen."
      Das stimmt, meinetwegen sehr gerne.
      10. These:
      "Das Gebot der Stunde heisst Staatskunst, nicht Kriegskunst - in Afghanistan, in Pakistan, im Irak, im Iran, in Libyen und in Palästina."
      Signaturen
      nehmen
      nur
      Platz
      weg.
      Deshalb
      habe
      ich
      keine.
    • Ich muss sagen, ich weiß nicht so Recht, was die Frage "Gehört der Islam zu Deutschland?" zu bezwecken versucht. Weißt heißt denn dazugehören? Darf nicht jeder leben, wo er will, egal welcher Religion er angehört? Oder geht es darum, ob Deutschland mit/ohne den Islam funktionieren kann?

      Welche Auswirkungen hätte es, wenn der Islam nicht zu Deutschland "gehört"?
      Signaturen
      nehmen
      nur
      Platz
      weg.
      Deshalb
      habe
      ich
      keine.
    • Hallosta_hisf,

      du schreibst 10Veith2010: "Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen".

      Wie du bin ich überzeugt, wenn man über eine Religion spricht, sollte man sie kennen. Wenn du den Koran ließt, müssten alle Alarmsignale aufgehen patschnief. Ich habe nichts gegen die Menschen, jedoch ein Problem mit diesen Glauben. Schau einmal in die Welt. Die Christenverfolgung war noch nie so hoch wie heute! Die Zahl der verfolgten Christen belaufen sich auf über 100 Millionen. Ist das tolerant, ganze Dörfer auszulöschen? Schau nach Syrien, was läuft dort ab? Nennst du dies "tolerant?

      Gehe einmal auf: www.opendoors-de.org

      Open Doors steht im Dienst der verfolgten Christen weltweit. Wenn du den Koran gelesen hast,melde dich doch mal :) .

      Gott segne euch, Emmerich
    • viele junge Deutsche liebäugeln mit dem Islam

      Es gibt sogar gewisse Tendenzen zur Islamisierung Europas und Deutschlands und viele junge Deutsche liebäugeln mit dem Islam (Polanz, Carsten. Die Scharia hat grossen Einfluß in Deutschland. PRO -christliches Medienmagazin Nr. 5/2012, Seite 34-35).

      Es gibt zunehmend mehr Muslime in Deutschland als Adventisten. Soviel steht fest. Die Propagandamaschine der Muslime läuft. Der Islam in Deutschland nutzt die modernen Medien wie YOUTUBE natürlich aus (z.B. Werbefilm für den Islam in Deutschland: youtube.com/watch?v=v4AH5eZP8ko).

      Der Islam diszipliniert den Alltag durch eine feste Tagesstruktur und ist auch von daher verführerisch angesichts der Tatsache, das die grossen christlichen Kirchen enttäuschen und viele sich zunehmend in Europa vom Christentum abwenden.
    • Krankheiten, die ihm zustoßen, eine Sühne für seine Sünden sind

      Ich studiere gerade in deutscher Sprache das Buch es Muslim Murat Kaya mit dem Titel: Die letze göttlich offenbarte Religion: Islam. Ich möchte den Islam besser verstehen, kann aber kein Muslim werden, weil die Denkweise des Muslim ganz anders ist als die des Christen und mir deshalb zuwider ist.
      Da schreibt Murat Kaya bereit im 11. Kapitel seines Buches:
      "...Durch seine Überzeugung, dass die Schwierigkeiten oder Krankheiten, die ihm zustoßen, eine Sühne für seine Sünden sind, und dass er durch geduldiges Ertragen solcher Unbill an geistigem Rang gewinnt, wird die Bürde des Lebens für den Muslim entscheidend erleichtert...."

      Krankheit ist also nach dem Islam als Sühne für persönliche Sünden zu sehen. Dazu sagt Jesus Christus aber etwas ganz anderes ! Nach christlicher Lehre wird man nicht deswegen krank oder ist beeinträchtigt, weil man gesündigt hat und die Krankheit ist keineswegs als Sühne zu verstehen, weil man gegen Gottes Willen gehandelt hat:

      "...Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.
      Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?
      Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.
      Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
      Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt....." (Joh 9, 1-5 - Luther 1984).

      Jesus von Nazareth heilt den Blindgeborenen und bringt damit zum Ausdruck, dass er nicht will, dass Menschen krank werden oder blind. Christus hebt Krankheit und Tod auf.
    • Zu fragen, ob der Islam zu Deutschland gehöre, ist vielleicht schon im Ansatz, nämlich als Formulierung problematisch oder falsch.
      • Was bedeutet "gehören zu" in diesem Fall. Es gibt Menschen in Deutschland, die an den Koran und an Mohammed als das Siegel der Propheten glauben. Genauso gibt es Ginkgo-Bäume in Deutschland. Fragt deshalb jemand, ob der Ginko-Baum zu Deutschland gehört? Es gibt in der Bundesrepublik Deutschland das Recht auf freie Religionsausübung (oder wie auch immer ein Jurist es ausdrücken würde), das ist alles, was man dazu sagen muss. Es gibt von mir keine Sonderpunkte für Türken oder Korangläubige und auch kein Attest, dass ihr Glaube deutsch wäre. Deutsch ist eine Staatsangehörigkeit, und, weil es hierzulande keine Staatsreligion gibt, nicht mehr. Meines Erachtens ist schon die Frage tendenziös und ansatzweise demagogisch.
      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Gestern konnte ich mich mit einer einer Frau unterhalten, die zum Islam konvertierte. Ich stellte ihr Fragen über Vergebung. Wie ds im Islam funktioniert. Dabei erwähnte sie, dass die einzige Sünde, die von Gott nicht vergeben wird die ist, wenn man zum EINEN GOTT etwas hinzu tut. Sie formulierte das so.Deshalb ist für sie Trinität oder auch die Gottessohnschaft oder Göttlichkeit Jesus unmöglich zu akzeptieren.
      Das kann ich von ihrer Warte gut verstehen. Wer will eine unvergebbare Sünde begehen?

      Jetzt verstehe ich aber besser, dass im Internet so viel davon gesprochen wird, dass Jesus manchem Moslems persönlich erscheint....so wie bei Saulus....anders kannst du einem gläubigen Moslem ja auch nicht die Angst nehmen.