Aus dem NICHTS

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    • Seele1986 schrieb:

      Die Schöpfungsgeschichte ist nach wie vor kein naturwissenschaftlicher Bericht.
      Danke, dass Du das erwähnst. Es wäre schade, wenn man die Schöpfungsgeschichte als eine Art "naturwissenschaftlichen Bericht" sehen würde. Für mich ist der Schöpfungsbericht ein Schöpfungsbericht und das Wort Gottes ist für mich das Wort Gottes. Naturwissenschaftliche Aspekte, auch wenn diese in der Bibel genannt sein mögen, sind für mich nicht heilsentscheidend. Wissenschaft mit Bibelversen machen finde ich nicht so gut, ich glaube, dass schadet eher der frohen Botschaft. Frei nach Lichtenberg: Wer will Gott erforschen, wenn Gott doch auch "personifizierte Unbegreiflichkeit" ist ?

    • James Gabriel schrieb:

      Wer will Gott erforschen, wenn Gott doch auch "personifizierte Unbegreiflichkeit" ist ?
      Genau. Alles andere wäre doch auch schrecklich, Gabriel.
      Stell Dir vor, Gott wäre vom Menschen gänzlich zu durchleuchten und zu ergründen. Was wollte man damit? Es wäre zwangsläufig ein Götze.
      Und Leute, die dies für sich beanspruchen, machen auch Götzen; ob sie sich fromm oder bibeltreu nennen, ist vollkommen egal.
      Man kann aus Gott einen Abgott machen, einen leblosen, steinigen Gegenstand, den man mit sich führt und dessen Namen man permanent ausspricht.
      Bei Unsicherheiten und Widersprüchen, die einem der Geist selbst vorhält, hat man dann den Buchstaben und rezitiert den, ohne verstanden zu haben, was da eigentlich in einem stattgefunden hat und in welches Netz man gegangen ist. (Es führt z.B. dazu, dass worttreue Menschen jemandem wie Dir sagen und vermitteln, dass Du nicht sein darfst, der Du bist; dass Du nicht bist, was Gott geschaffen hat. Hat man mal einen klaren Moment, erkennt man, wie jämmerlich das ist! (Bitte vergib mir!))

      Ist es nicht schön, dass er so wunderbar ist? Wir können nicht mal den Menschen durchleuchten, und wollen es mit Gott tun?
      Rein rational und philosophisch hat Kant eigentlich das letzte Wort dazu gesprochen, meiner Ansicht nach:
      Es ist ein vollkommen vernünftiger Gedanke, einen Gott zu denken, angesichts dieser perfekten Konstruktion des Weltalls und der Natur.

      Wenn man aber einen poetischen Text zum Gegenstand von Naturforschung macht, dann wird es natürlich unvernünftig.
    • Seele1986 schrieb:

      Stell Dir vor, Gott wäre vom Menschen gänzlich zu durchleuchten und zu ergründen. Was wollte man damit?
      Ich wollte / würde an so einen Gott nicht glauben wollen, denn es wäre ein erbärmlicher oder jämmerlicher Gott.

      Seele1986 schrieb:

      Es führt z.B. dazu, dass worttreue Menschen jemandem wie Dir sagen und vermitteln, dass Du nicht sein darfst, der Du bist; dass Du nicht bist, was Gott geschaffen hat. Hat man mal einen klaren Moment, erkennt man, wie jämmerlich das ist! (Bitte vergib mir!))

      Seele1986 schrieb:

      Wenn man aber einen poetischen Text zum Gegenstand von Naturforschung macht, dann wird es natürlich unvernünftig.
      Ich finde dies ebenso jämmerlich. Ein Beispiel dazu:

      In einer großen amerikanischen Gemeinde kam bei den Renovierungsarbeiten zu einem jämmerlichen Streit. Es ging darum, dass man ein Bild von Adam und Eva an die Wand des Gemeindesaals wollte. Der Streitpunkt war, ob man nun Adam mit oder ohne Bauchnabel malen soll. Ganz in der Tradition der "Kreations-Forscher" meinte ein Teil, dass es wissenschaftlich korrekt wäre, den Adam ohne Bauchnabel zu malen.
      die andere Seite meinte, dass Adam uns (seinen Nachfahren) gleich ist und man ihm ruhig mit Bauchnabel malen kann. Die Sache eskalierte und ein Teil der Gemeinde spaltete sich. Sicher mag das ein drastisches Beispiel sein, doch es zeigt ganz gut, um was es geht.

      Seele1986 schrieb:

      Ist es nicht schön, dass er so wunderbar ist? Wir können nicht mal den Menschen durchleuchten, und wollen es mit Gott tun?
      Rein rational und philosophisch hat Kant eigentlich das letzte Wort dazu gesprochen, meiner Ansicht nach:
      Es ist ein vollkommen vernünftiger Gedanke, einen Gott zu denken, angesichts dieser perfekten Konstruktion des Weltalls und der Natur.
      Amen, Gott ist einfach groß und wunderbar :thumbup:
      Meine vollste Zustimmung, zudem was Du sagst.

      "Es ist ein großer Verlust für den Menschen, wenn er die Überzeugung von einem weisen die Welt lenkenden Wesen verloren hat." (Lichtenberg)
      "Der einzige Grund, warum viele Leute denken, die Existenz Gottes und das Wesen der Seele seien schwer zu erkennen liegt darin, das Sie Ihren Geist niemals von den Sinnen ablenken und über die Körperwelten erheben." (Descartes)
    • James Gabriel schrieb:

      "Es ist ein großer Verlust für den Menschen, wenn er die Überzeugung von einem weisen die Welt lenkenden Wesen verloren hat." (Lichtenberg)

      Wenn man einem Kind nicht hilft sich auf Jesus "einzunorden",überlässt man ihn vielen "Irrwegen"...

      Leider sind bei uns einige auf "EGW" und die anderen auf den "Papst" "eingenordet"....

      Jede Argumentation landet....am Magneten..... :(
    • James Gabriel schrieb:

      In einer großen amerikanischen Gemeinde kam bei den Renovierungsarbeiten zu einem jämmerlichen Streit. Es ging darum, dass man ein Bild von Adam und Eva an die Wand des Gemeindesaals wollte. Der Streitpunkt war, ob man nun Adam mit oder ohne Bauchnabel malen soll. Ganz in der Tradition der "Kreations-Forscher" meinte ein Teil, dass es wissenschaftlich korrekt wäre, den Adam ohne Bauchnabel zu malen.
      die andere Seite meinte, dass Adam uns (seinen Nachfahren) gleich ist und man ihm ruhig mit Bauchnabel malen kann. Die Sache eskalierte und ein Teil der Gemeinde spaltete sich. Sicher mag das ein drastisches Beispiel sein, doch es zeigt ganz gut, um was es geht.

      :yeah:

      Ja ... ähm ... ja ... finde ich auch ...
    • In einer großen amerikanischen Gemeinde kam es bei den Renovierungsarbeiten zu einem jämmerlichen Streit. Es ging darum, dass man ein Bild von Adam und Eva an die Wand des Gemeindesaals wollte. Der Streitpunkt war, ob man nun Adam mit oder ohne Bauchnabel malen soll. Ganz in der Tradition der "Kreations-Forscher" meinte ein Teil, dass es wissenschaftlich korrekt wäre, den Adam ohne Bauchnabel zu malen.
      Die andere Seite meinte, dass Adam uns (seinen Nachfahren) gleich ist und man ihm ruhig mit Bauchnabel malen kann. Die Sache eskalierte und ein Teil der Gemeinde spaltete sich. Sicher mag das ein drastisches Beispiel sein, doch es zeigt ganz gut, um was es geht.

      zitierte James Gabriel. Dazu kann man nur sagen: HERR SCHMEISS HIRN RA!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • .... dass es wissenschaftlich korrekt wäre, den Adam ohne Bauchnabel zu malen.

      ====> So gesehen, wenn Adam wirklich eine einmalige Schöpfung Gottes war, so hatte Adam ja keine Mutter und damit auch keine Nabelschnur und demzufolge auch keinen Bauchnabel.....
      Sich darüber aber aufzuregen, bei einem gemalten Bild, das zur Spaltung einer christlichen Gemeinde führte, geht eindeutig zu weit!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      ... dass es wissenschaftlich korrekt wäre, den Adam ohne Bauchnabel zu malen.

      ====>So gesehen, wenn Adam wirklich eine einmalige Schöpfung Gottes war, so hatte Adam ja keine Mutter und damit auch keine Nabelschnur und demzufolge auch keinen Bauchnabel.....
      Sich darüber aber aufzuregen, bei einem gemalten Bild, das zur Spaltung einer christlichen Gemeinde führte, geht eindeutig zu weit!
      Lasst uns das doch mal ausdiskutieren :smiles: :smiles: :smiles:

      Ich bin für den Bauchnabel!
    • Seele1986 schrieb:

      Lasst uns das doch mal ausdiskutieren

      Ich bin für den Bauchnabel!
      :D :D :D

      Damit die Diskussion anläuft, behaupte ich jetzt einfach, dass ich gegen den Bauchnabel bin.

      Biblisch begründe ich es damit, dass in der Bibel von Kain & Abel die Rede ist. Der Name "Abel" wird symbolisch als Sinnbild für das Fehlen des Nabels gedeutet. Kain hatte einen Bruder mit dem Namen Abel, jedoch hatte weder Kain noch Abel einen Bauchnabel. Hätte Kain einen Bauchnabel gehabt, dann hätte er aber keinen Bruder - Denn wenn Bauchnabel damals schon existiert hätten, dann würde in der Bibel etwas von "Kain & Nabel" stehen.

      Steht da aber nicht, da steht Abel - Folglich also : Bruder ja, Nabel nein :D
    • Danke für Deinen erfrischenden Humor im Neuen Jahr 2018!

      Aber Mal ernsthaft: Adam ist eine direkte Schöpfung Gottes und daher hatte er keine Mutter! Er ist somit der erste Adam = der erste Mensch! ===> Gott ist so gesehen sein "Vater".
      Jesus Christus ist selbst Gott, er hatte aber weil er auch Mensch wurde, somit im Gegensatz zu Adam eine Mutter! Und er wurde dadurch zum zweiten Adam! ===> Gott ist auch sein Vater.

      ===> Also Gegenüberstellung:
      • ADAM - Vater = GOTT ------ ......................................... JESUS - Vater = GOTT --------> so gesehen = Analogie = ~ ADAM = JESUS
      • ADAM - Mutter = keine! ----> Daher Frau EVA für A. JESUS - Mutter = MARIA ---> so gesehen = JESUS der vollkommene Mensch = bessere ADAM!
    • James Gabriel schrieb:

      Hätte Kain einen Bauchnabel gehabt, dann hätte er aber keinen Bruder - Denn wenn Bauchnabel damals schon existiert hätten, dann würde in der Bibel etwas von "Kain & Nabel" stehen.
      Hallo Jams,erstmal Dir und allen hier ein Gutes und Gesegnetes neues Jahr.
      Wenn ich hier mal meine Gedanken zum besten geben darf..

      Wenn es um Adam und Eva geht dann bleiben Zweifel wegen dem Bauchnabel,da der Mensch für das Paradies geschaffen wurde... ?(

      Offensichtlich hatten die beiden keine Lust aufeinander, obwohl sie Nackt waren... ^^

      Nach dem Sündenfall kam dann auch der "Fluch"... die Frau den Mann zu begehren (der arme) und Kinder zu gebären... X(

      Normaler Weise haben alle geborenen Kinder einen Bauchnabel..
      1.Mose 3
      16 Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären.
      Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein.

      Offensichtlich hat sich das verlangen des Mannes, mit der Zeit gewandelt... :D
      aber an die Schmerzen wid die Frau jeden Monat erinnert und bei der Geburt... :sad:

      Beitrag von Norbert Chmelar ()

      Dieser Beitrag wurde von HeimoW aus folgendem Grund gelöscht: SEHR unpassend! ().

      Beitrag von Bogi111 ()

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    • Mal ernsthaft!
      Wer waren die Frauen von Kain und Abel? Hatte Abel überhaupt eine Frau? Vielleicht, vielleicht auch nicht ... Wenn Abel noch jung war, als ihn sein Bruder Kain erschlug, hatte er wahrscheinlich keine! [Die Bibel berichtet uns nichts darüber und auch nichts über das Alter von Kain und Abel! Ich habe da so meine Vermutung, aber das lasse ich hier lieber...!]
      Kain müsste eine Frau haben, denn die Bibel berichtet von den Nachkommen Kains. ===> Somit muss Kain eine seiner Schwestern zur Frau genommen haben! ----> heute wäre das als Inzest :cursing: strafbar...
      Nicht dass jetzt noch jemand auf die Idee kommt, er könne deshalb heute auch seine Schwester zur Frau nehmen...
      Ich meine ich hätte irgendwo gelesen, dass ein Inzest-Pärchen -' also Bruder und Schwester - bereits eine Klage beim Bundesverfassungsgericht (BVG) eingereicht hätten, um - nun nach der "Homo-Ehe" **** (!!!) - auch noch die "Inzest-Ehe" gesetzlich durchzusetzen. (!!!!!)
      Wo soll das alles noch enden...???

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      *** Bislang hat allerdings das BVG noch nicht darüber entschieden, ob die Homo-Ehe mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar ist. Politiker der CSU, denen das C im Namen noch wichtig ist, haben angekündigt, eine Klage gegen die Homo-Ehe beim BVG einzureichen! Noch aber scheint denen dazu der Mut zu fehlen, denn damit würde man sich ja offen gegen den Mainstream und gegen den Zeitgeist entscheiden... :huh: