Wer ist der Antichrist?

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    • Atze schrieb:

      BenSalomo schrieb:

      das Herausstellen von Fehlern der "Leitung" dagegen sind antichtistliches Handeln.
      Also die "Duckmäuser" und "Ja Sager" sind also die die zur reinen Braut gehören, und die die sich wehren sind die Antichristen. Interessant.



      Sonderbar. Aus Deiner Antwort schließe ich, dass Du meinst, es gebe in der Gemeinde Gottes nur Revoluzzer (Besserwisser) und Duckmäuser.
      Dem ist aber nicht so. Es gibt eine große Menge von Geschwistern, die gläubig und gehorsam den Weg Jesu gehen, wenn sie sehen, dass Fehler gemacht werden.

      Daneben gibt es solche, die den Weg des Verklägers der Brüder gehen und sich gierig auf solche evtl. Fehler stürzen. Dann stehen sie nämlich, zumindest vor sich selbst, in einem besseren Lichte da, weil sie genau diesen Fehler nicht gemacht haben. (von den anderen, eigenen Fehlern redet man ja nichjt).

      Immer derjenige, der ohne Schuld ist, sollte nach Jesu Worten den ersten Stein werfen.

      L G v. benSalomo.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • "BenSalomo" schrieb:

      Immer derjenige, der ohne Schuld ist, sollte nach Jesu Worten den ersten Stein werfen.

      …was bedeutet, dass der der das sagen hat immer Recht hat und die untergebenen Geschwister kritiklos akzeptieren und hinnehmen müssen um nicht als Verkläger der Brüder zu gelten womit sie sich auf die Seite des Bockes schlagen würden. Ferner dient Kritik lediglich dazu von seinen eigenen Fehlern abzulenken und nicht um Missstände durch Aufruf zu ändern, selbst dann nicht wenn in offensichtlichen Verfahrensfehlern Geschwister übergangen werden. Denn Kritik ist ein Handwerkszeug des Teufels. Habe ich das so richtig verstanden? ?(
    • Nein, Atze, das hast Du nicht richtig verstanden. Die Welt und auch die Gemeinde ist nicht scharz-weiß. sondern bunt. Das gilt aber nicht für Farbblinde.


      Ich weiß nicht, warum Du so verbittert und voller Zorn bist, aber ich weiß, dass die Bibel bei Zwietracht und Gegensätzlichkeiten den Weg lehrt: Zuerst unter 4 Augen, dann unter 8, dann vor die ganze Gemeinde. Genau diesen Weg sieht auch unsere Gemeindeordnung vor. Es gibt aber Menschen, die auch dann Recht behalten wollen, wenn die Gemeinde dies als Unrecht bezeichnet. Solche sind mir durchaus auch bekannt. Ob Du dazu gehörst, weiß ich aber nicht.


      Deine Äußerungen lassen mich aber darauf schließen, dass Du dazu neigst, alles nur in Entweder - oder - Haltung zu sehen. Ich könnte damit nicht glücklich werden.
      benSalomo.
    • "BenSalomo" schrieb:

      Deine Äußerungen lassen mich aber darauf schließen, dass Du dazu neigst, alles nur in Entweder - oder - Haltung zu sehen.
      Die Welt und auch die Gemeinde ist nicht scharz-weiß. sondern bunt.

      Hier gebe ich Dir unumwunden Recht. Und genau das ist es was uns von dem Segen Gottes und dem Spätregen trennt. Solange wir in der Gemeinde auf zwei Beinen hinken indem wir weiter die Baalspropheten um uns herum als gegeben hinnehmen und uns nicht absondern wie uns gesagt ist wird sich nichts ändern. Ordnung und Gehorsam bzw. Loyalität Gott gegenüber lässt sich mit Toleranz kaum vereinbaren. Überschreitet man diese Grenze ist solange Uneinigkeit bis die Ordnung wieder hergestellt ist. Und hier spreche ich gemeindeübergreifend von der gesamten Gemeinschaft. Lese in diesem Bezug mal1Kön.18. Dann verstehst Du vielleicht den Zusammenhang von Sichtung, Trennung von allen falschen Religionen und dem Spätregen den ich Dir aufzeigen will.
      Dazu gehört für mich die Trennung von charismatischen Zügen, die sich in unsere Gemeinden mit Krach von Trommeln oder Bass und E-Gitarre beim Lobpreis einschleichen. 1 Kön. 18 zeigt genau wo und wie sich Gott im Gebet offenbart.
      Und ohne das Thema momentan wieder auffrischen zu wollen die kompromisslose Trennung von anderen Gemeinden mit denen wir in der ACK verbunden sind, sowie die Anerkennung von Ellen W. die so viele Glieder ablehnen und eine dicke Mauer zwischen die Einigkeit schlägt. Ohne konsequente Lösung solcher Probleme wird es keine Einigkeit und keinen Spätregen geben können. Schau dir dazu mal genau an wann der Regen in 1. Kön. 18 fällt....erst nach der der Sichtung. Eine bunte Gemeinde wird den Spätregen niemals sehen.

      Gruss
      Atze
    • Atze schrieb:

      Eine bunte Gemeinde wird den Spätregen niemals sehen.

      sehe ich ähnlich aber wie soll diese Einheit entstehen?
      Wir haben selbst hier so extreme Ansichten die sich nie und nimmer miteinander vereinbaren lassen, von Zungenrede über EllenWhite ablehnende Strömungen zu verschiedensten anderen Richtungen.
      Ich sehe es da so dass eben nur die Menschen die treu sind auch Gottes Geist empfangen können in dem Maß wie er verheisen wurde.
      Eine kollektive Einheit wird es leider nicht geben da das Unkraut IMMER MIT dem Weizen zusammen wächst und erst am Ende geerntet wird.
      Ich sehe die Sichtung eher so dass die Treuen dann irgendwann sich deutlich unterscheiden von den übrigen Gliedern aber zusammen werden sie bis ans Ende "optisch" zusammen gehören.

      Aber es ist ein sehr schweres Thema das geb ich gern zu.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Hallo lieber Baptist,

      Zu zwei Gedanken von euch möchte ich hier auf etwas aufmerksam machen, daß aus meiner Sicht ergänzend sehr wichtig ist, und praktisch für alle (Gesinnungs) Gruppen wohl gleichermaßen gilt und auch beobachtet werden kann---auch in diesem Forum.
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      Zitat Atze,
      Solange wir in der Gemeinde auf zwei Beinen hinken indem wir weiter die Baalspropheten um uns herum als gegeben hinnehmen und uns nicht absondern wie uns gesagt ist wird sich nichts ändern.

      Die Schrift zeigt doch deutlich auf, daß eine Glaubensgemeinschaft
      +) nicht nur das biblisch verbriefte Recht hat, sich von einer anderen Glaubensgesinnung und-lehre die nicht ihrem Verständnis entspricht, ---sei es eine Person und deren Lehren, oder einrgesamten anderen Glaubensgemeinschaft und dern bezeugten Lehrverständnis ----"abzusondern,

      +) sie hat sogar ebenfalls die biblisch bezeugte Aufforderung, dies energisch anzustreben. Die entsprechenden bibl. Aussagen und Konzepte sind uns Adventisten ja wohl bekannt, oder nicht?


      +) so versteht sich ja auch z.B. unser offizielles Galubensverständnis "der Übrigen"-----herausgerufen undabgesondert (von der Welt und anderen Glaubensüberzeugungen und deren Lehren !! )

      Zitat Baptist:
      Eine kollektive Einheit wird es leider nicht geben da das Unkraut IMMER MIT dem Weizen zusammen wächst und erst am Ende geerntet wird. +)stimmt, weltweit und global gesehen--es ist ja die WELTernte.
      aber------

      +) es existiert ja z.B !! das Judentum, das Christentum, etc----auf dieser Erde---ohne eine einheitliche "Glaubens-und Lehrüberzeugung, auch, aber----

      +) nämlich Nebeneinander !!

      +) d.h. es gibt sehr wohl aktuell eine ganze Menge von Glaubensüberzeugungen und deren unterschiedlichen Glaubenslehren--aver sehr wohl nach biblischem Vorbil deben --GETRENNT
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      d.h.:Wir Adventisten z.b. haben also sehr wohl das biblische Recht und die Pflicht ----und auch die praktische Möglichkeit dazu----uns von den modernen, oft selbst ernannten "Baalspropheten" und anderen Propheten jeder Art "abzugrenzen"-----aber leider sind wir es ggf, welche es zu lassen, daß unser adventistisches einheitliches Bibel-und Lehrverständnis --nicht nur mit der Bibel in der Hand sondern auch mit wisenschaftlich/philosophisch/esoterisch etc "Erkenntnissen" in den eigenen Gemeinden/Seminaren/Veranstaltungen/Geprächen und Foren, den schädlichen "Sauerteig" zulassen tatt uns deutlich davon ab zu grenzen.

      Ich weise diesbezüglich auf Paulus z.B. hin. Pauls und die anderen Aposteln "distanzierten" sich (nach Golgatha) schmerzlich aber eindeutig von seinen jüdischen Brüdern (der Abstammung nach ) zugunsten der "Brüder" dem NT- Glaubens-und Lehrverständnis) nach.

      Dieses damalige energische kompromosslose Fernhalten von Falsch-und Irrlehren (nach demVerständnis der NT Aposteln) und Aus-und Abgrenzen entspricht exakt dem biblischen Gleichnis vom "Ölbaum": Zweige die nicht "wesensgleich" sind, haben eben diese kollektive gleiche Gesinnung nicht, und wurden damals ausgerissen. Sie bleiben es solange, bis sie ggf. der Gesinnung des "Ölbaums" entsprechen.

      Warum verhalten wir uns, zumindes oft, nicht auch konsequent nach diesem Vor "Bild" ?--und bezeugen, daß wir mit "Solchen" eben nicht "Eines Sinnes und einer Gesinnung sein können. ? es wäre biblisch korrekt.

      l.g.Yokurt
      PS: all das aber zeugt ja erst von der antichristlichen Gesinnung---aus welcher der ANTICHRIST kommen wird.

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    • @Yokurt

      d.h.:Wir Adventisten z.b. haben also sehr wohl das biblische Recht und die Pflicht ----und auch die praktische Möglichkeit dazu----uns von den modernen, oft selbst ernannten "Baalspropheten" und anderen Propheten jeder Art "abzugrenzen"-----aber leider sind wir es ggf, welche es zu lassen, daß unser adventistisches einheitliches Bibel-und Lehrverständnis --nicht nur mit der Bibel in der Hand sondern auch mit wisenschaftlich/philosophisch/esoterisch etc "Erkenntnissen" in den eigenen Gemeinden/Seminaren/Veranstaltungen/Geprächen und Foren, den schädlichen "Sauerteig" zulassen tatt uns deutlich davon ab zu grenzen.
      Ich bin auch dafür, dass wir eine klare Abgrenzungslinie zwischen unserem (adventistisch offiziellen) Glauben und anderen Lehren ziehen. Aber diese Abgrenzungslinie bedeutet auf keinen Fall, dass wir unseren Glauben nicht hinterfragen dürfen oder dass andere unseren Glauben nicht in Frage stellen dürfen. Wir haben alle "fremde" Lehren auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und darauf eine biblisch-sachliche Antwort zu geben. Eine Ablehnung einer "neuen" Lehre, weil sie einfach nicht in das gegenwärtige adventistische Konzept passt, ohne diese genau zu hinterfragen, ist falsch.

      Praktisch bedeutet das, jeder darf im Forum sein Verständnis der Bibel zum Ausdruck bringen. Andere können darauf mit biblisch-sachlichen Antworten reagieren.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Zumindest scheint man schon sich zu distanzieren, daß die kath. Kirche irgendwas mit dem Antichristen zu tun.
      Mit blieb der Mund offen, als eine Schwester von der deutschen Ausgabe (Lüneburger Ausgabe) zitiert hat.
      Wo das 2.Vatikanum und die Entschuldigung von Johannes Paul II. über die Vergehen der kath. Kirche sehr positiv dargestellt werden.
      Diese neue Schmusekurs mit der kath. Kirche zeigt doch, daß wir Adventisten auch zur Ökumene fähig sind.
      Vielleicht ein Grund warum die österreichische Union von der Benutzung dieser Sabbatschullektion abrät.
    • Die (amerikanische) Lektion war ein Beispiel für Indoktrination, statt angeleitetem Bibelstudium. Speziell im Lehrerteil ist klar zu erkennen, dass eine relevante Gruppe in der Gemeinde die traditionelle, einseitige Auslegung auf die Katholische Kirche nicht mehr als befriedigend findet.

      Sie hat das ja übrigens auch bei der Frauenordination versucht, 30 Jahre lang vertröstet, bis jetzt einige Unionen ihre Freiheit nutzen um Fakten zu schaffen - letztlich weil man versucht hat, das Thema "unter dem Deckel" zu halten, statt es aufzuarbeiten.

      Mit der Art autoritär zu versuchen Bedenken an einer problematischen Auslegung "niederzubügeln" wird die Gemeindeleitung scheitern. Schon die Benutzung des Terms Antichrist zur Besprechung des Abschnitts ist problematisch, da der Ausdruck "Antichrist" ein spezifischer Ausdruck des Johannes ist und der von mehreren "Antichristen" spricht, während Paulus von einer Macht spricht, die den Abfall bewirkt / fördert. Es ist schade, dass man eine Chance, die Gemeinde weiterzubringen, "gegenwärtige Wahrheit zu suchen" vergeben hat. Die "deutsche" Lektion hat sich bemüht differenziert zu argumentieren, da wird die RKK nicht "freigesprochen" aber wenigstens in ihrer Entwicklung wahrgenommen.

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • manfred schrieb:

      Zumindest scheint man schon sich zu distanzieren, daß die kath. Kirche irgendwas mit dem Antichristen zu tun.


      Nein, das ist so nicht korrekt!

      'Lektionsheft S 100 schrieb:

      Die Kirchenväter, die die offizielle Anerkennung des Christentums durch Kaiser Konstantin (313) erlebt hatten, sahen die Erwartung des Apostels in den römischen Christenverfolgungen erfüllt. Da das römische Papsttum im Laufe der Geschichte das Gesetz Gottes veränderte, Vorrechte beanspruchte, die allein Christus zustehen, und Menschen wegen ihres Glaubens verfolgte, kamen die Vorreformatoren und Reformatoren zu der Überzeugung, das Papsttum selbst sei der Antichrist. Die Gegenreformation mit ihren blutigen Religionskriegen, die Verkündigung der päpstlichen Unfehlbarkeit 1870 sowie das Verwerfen der modernen Freiheitsrechte gaben dieser Überzeugung neuen Auftrieb. Trotz der bemerkenswerten Kurskorrektur seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) in der Frage der Religionsfreiheit, der Anerkennung der Menschenrechte und dem Schuldbekenntnis von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000 glauben Siebenten-Tags-Adventisten, dass die letzte Erfüllung von Vers 9 und 10 noch aussteht.


      WO distanziert man sich hier davon, dass die katholische Kirche etwas mit der von Paulus prophezeiten antichristlichen Macht zu tun hätte?
      WO wird da etwas "positiv dargestellt" (Trotz der...)???

      Eine derartige unfundierte Anschuldigung ist als Verleumdung Unrecht! Der Begriff, der mir dazu einfällt ist "Verkläger der Brüder"!
      .
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hallo HeimoW,
      Eine derartige unfundierte Anschuldigung ist als Verleumdung Unrecht! Der Begriff, der mir dazu einfällt ist "Verkläger der Brüder"!
      sorry, deine "Feststellungen" empfinde ich zumindest im gegebenen Kontext nicht "verhältnismäßig" genug.

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Hallo lieber jakob,

      Ich bin auch dafür, dass wir eine klare Abgrenzungslinie zwischen unserem (adventistisch offiziellen) Glauben und anderen Lehren ziehen.
      ok,
      Aber diese Abgrenzungslinie bedeutet auf keinen Fall, dass wir unseren Glauben nicht hinterfragen dürfen
      +) ok, "WIR" dürfen alles dürfen, ?( natürlich auch Du persönlich, ich jedenfalls praktiziere für mein Hinterfragen unseres adv. Glaubensverständnis die sinnvolle Grenzlinie dort, wo es ----noch Sinn macht, jenseits davon kommt so mancher Unsinn auf Adventisten zu, wo sich eine Prüfung nicht mal lohnt-----gut geübte, auch bei unseren adv. konservativen Theologen zu erkennende Praxis (in Wort und Schrift)

      oder dass andere unseren Glauben nicht in Frage stellen dürfen.
      ok

      Wir haben alle "fremde" Lehren auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und darauf eine biblisch-sachliche Antwort zu geben.
      wie gesagt, unter Hinweis auf praktische Sinnhaftigkeit ! siehe oben. ----manchmal genügt ja ein Blick auf Autor und Aussagen und schon "ist geprüft"---

      Eine Ablehnung einer neuen" Lehre, weil sie einfach nicht in das gegenwärtige adventistische Konzept passt, ohne diese genau zu hinterfragen, ist falsch.
      das ist in den meisten Fällen sehr schnell an persönlicher "Seriösität" v erbundenmit den erkennbaren biblischen Grundlagen und bibl. Kompetenz erkennbar.
      Mir reichte ein einziger Vesuch z.B beim "Universellen Leben" um mich mit gutem Gewissen damit nicht mehr zu beschäftigen müssen.
      Vor allem macht ein Dialog grundsätzölich dann für mich keinen Sinn, wenn die methodische Grundlage nicht einzig und allein von der Bibel her gegeben ist.
      z.B ZJ mit "dem Vorrang des tuvs vor der Schrift, rkk mit dem Vorrang der Tradition vor der Schrift, grundsätzliche andere Disziplinen mit ihrer Vermischung von Schriftzeugnis und menschlichen Wissen----oder, oder, oder, all das ist möglich, ist erlaubt, -----aber ungleiche Erkenntnisquellen sind keine Grundlage für ein Schriftstudium, sondern ein Grund dafür ggf. aufgedrängte Dialoge grundsätzlich abzulehnen.
      Praktisch bedeutet das, jeder darf im Forum sein Verständnis der Bibel zum Ausdruck bringen.
      praktisch bedeutet das, das eben diese "Abgrenzungslinie" imForum auf O gesetzt ist, was die schöne religiöse "Einheit in der Vielfalt" zum blühen bringt-----und die nötigen Abwehrmechanismen erst recht nötig machen.
      Andere können darauf mit biblisch-sachlichen Antworten reagieren.
      können, ----wie gesagt "können" tut man auf alles können, wenn man will.
      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Yokurt schrieb:

      Hallo HeimoW,
      Eine derartige unfundierte Anschuldigung ist als Verleumdung Unrecht! Der Begriff, der mir dazu einfällt ist "Verkläger der Brüder"!
      sorry, deine "Feststellungen" empfinde ich zumindest im gegebenen Kontext nicht "verhältnismäßig" genug.


      Das mag sein, ich finde es sehr ärgerlich, wie hier die Arbeit anderer Brüder (und Schwestern) ungerechtfertigt schlecht gemacht wird.
      Manchen mag das ja behagen, mir nicht!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Trotz der bemerkenswerten Kurskorrektur seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) in der Frage der Religionsfreiheit, der Anerkennung der Menschenrechte und dem Schuldbekenntnis von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000
      Eine derartige unfundierte Anschuldigung ist als Verleumdung Unrecht! Der Begriff, der mir dazu einfällt ist "Verkläger der Brüder"!

      Was ist Verleumdung. Wenn ein Sabbatschullehrer dieses Textstelle so herausnimmt wie und sagt schau wie gut die kath. Kirche doch ist. Sie haben sich entschuldigt und sie haben das 2.Vatikanum.
      Da wir nicht mehr die deutsche Lektion verwenden, habe ich nur das vernommen wie es der Sabbatschullehrer gebracht hat.
      Eben, daß die kath. Kirche vom alten Weg distanziert.
      Wenn Sabbatschullehrer die Lektion so verdrehen und wiedergeben ist das die Verleumdung, da gebe ich dir recht Heimo.
      Es ist aber ein Hinweis den wir auch im Sabbatschulseminar gehört haben, daß wir die deutsche Lektion nicht mehr verwenden soll.
      Und das wir die deutsche Ausgabe nicht mehr verwenden sollen, kommt von einem Professor von Bogenhofen, kannst ja mal nachfragen.
    • "Jacob d.S." schrieb:

      Wir haben alle "fremde" Lehren auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und darauf eine biblisch-sachliche Antwort zu geben. Eine Ablehnung einer "neuen" Lehre, weil sie einfach nicht in das gegenwärtige adventistische Konzept passt, ohne diese genau zu hinterfragen, ist falsch.

      Hier hast Du zwar Recht, nur haben wir die Richtsätze in unseren Glaubenspunkten für meinen Geschmack schon recht detailliert hinterlegt. Wenn man die Leute ausgrenzen würde die mit diesen nicht einverstanden sind wäre die Sichtung damit schon so gut wie abgeschlossen. Viele schimpfen über die Tatsache, dass die Täuflinge nicht ausschließlich auf Christus getauft werden. Ich würde im umgekehrten Sinn behaupten, dass wenn man nicht nur die allgemeine Bejahung der Glaubenspunkte bei der Taufe fordern würde, sondern jeden einzelnen Punkt vorlesen und vom Täufling eine „Ja“ - Bestätigung fordern würde, wir keine bunte und gespaltene Gemeinde hätten.
      In der folgenden Liste führe ich einige Punkte auf die ich täglich als nicht Ernst oder sogar ablehnend bei einer Großen Zahl unserer Glieder sehe. Dass keine Ordnung und Einigkeit herrscht wo man alles zulässt und lässig hinnimmt dürfte eigentlich jedem klar sein. Aber wehe dem jemand erhebt seine Stimme und zeigt mit dem Finger, dann will man damit nur seine eigenen Fehler zudecken wie Ben Salomo so schön bemerkte…….

      Glaubenspunkt 2 „Es ist ein Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist – drei in Einheit verbunden“,

      Glaubensp. 6 der auch immer mehr ins Visier gerät „In sechs Tagen schuf der Herr "Himmel und Erde" und alle Lebewesen auf der Erde und ruhte am siebenten Tag dieser ersten Woche.“

      Glaubensp. 11“ In dieser neuen Freiheit mit Jesus sind wir berufen, zu wachsen und ihm ähnlicher zu werden. Dies geschieht in der Gemeinschaft mit Gott im Gebet und seinem Wort, in der täglichen Andacht, im Nachdenken über seine göttliche Führung, im Singen von Lobliedern, in der Versammlung im Gottesdienst und der Mitwirkung am Missionsauftrag der Gemeinde.“

      Glaubensp. 12“ Die Gemeinde ist die Gemeinschaft von Gläubigen, die Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser bekennen. Wie Gottes Volk zur Zeit des Alten Testaments ist auch die Gemeinde Jesu aus der Welt herausgerufen.“

      Glaubensp. 13, der der von einem Großteil nicht beachtet bis hin zur Ablehnung reicht“ Diese Übrigen weisen darauf hin, dass die Stunde des Gerichts gekommen ist, predigen, dass es Erlösung durch Christus gibt, und verkündigen das Herannahen seiner Wiederkunft. Die drei Engel in Offenbarung 14 sind Sinnbild dieser Verkündigung.“

      Glaubensp. 18, ebenfalls von vielen offen abgelehnt„Eine der Gaben des Heiligen Geistes ist die Weissagung. Diese Gabe ist ein Kennzeichen der Gemeinde der Übrigen und hat sich im Dienst von Ellen G. White erwiesen“

      Glaubensp.22 „Neben ausreichender körperlicher Bewegung und Ruhe wollen wir uns so gesund wie möglich ernähren und uns der Speisen enthalten, die in der Heiligen Schrift als unrein bezeichnet werden. Wir enthalten uns auch alkoholischer Getränke, des Tabaks, jeglicher Drogen und lehnen den Missbrauch von Medikamenten ab,“

      Glaubensp.23 „Eine Ehe sollte nur zwischen Partnern gemeinsamen Glaubens geschlossen werden…….Jesus hat gelehrt, dass Ehebruch begeht, wer sich von seinem Ehepartner scheiden lässt – es sei denn wegen Unzucht – und einen anderen heiratet.“

      Hier liegt nach meiner Ansicht auch der Grund, warum wir kaum Zuwachs haben und der Ruf aus Babylon nichts bringt. Es ist keine klare Linie zu erkennen. Die heiligen werden erst herauskommen wenn sie auch die Gemeinde als heilig und eindeutig als Gottes Gemeinde erkennen. Denn die Glaubenspunkte, die ich allesamt als richtig und gut erachte sind in unserer Gemeinde in den Gliedern zum großen Teil nicht erkennbar. Wenn wir die Worte leben oder auch nur verinnerlichen oder akzeptieren würden käme auch die Erweckung. Doch wie soll man ohne weiteres die Hälfte der Glieder aufgrund nicht übereinstimmender und nicht zu akzeptierender Glaubensansichten hinausbefördern? Oder wird vielleicht mit der Einführung eines Sonntagsgesetzes automatisch auf einen Schlag ausgesichtet? Man darf gespannt sein.

      Gruss
      Atze

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Atze ()

    • Halllo HeimoW,

      zum Thema "Wesen der rkk" und der Frage hat sich das Wesen der Kath. Kirche---tatsächlich (positiv) geändert :?: :?: empfejle ich die Aussagen von Hans Heinz im ja zur Genüge bekannten Buch "vom Schatten zum Licht" und dort ab Seite 631 zu lesen:

      Der römische Katholizismus: Kontinuität und Wandel !

      Resümee: Semper Eadem---Im Wesen unverändert. ?( ?(

      soweit eine Beurteilung aus (immerhin Bogenhofener) Theologensicht.

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Atze schrieb:

      Hier liegt nach meiner Ansicht auch der Grund, warum wir kaum Zuwachs haben und der Ruf aus Babylon nichts bringt. Es ist keine klare Linie zu erkennen. Die heiligen werden erst herauskommen wenn sie auch die Gemeinde als heilig und eindeutig als Gottes Gemeinde erkennen.
      Wenn Deine These stimmen würde, dann müssten die diversen fundamentalistischen Splittergruppen ja ein phänomenales Wachstum haben. In Wahrheit vegetieren sie aber nur dahin oder verschwinden sogar...
      Deine Theorie wäre im Prinzip diskussionswürdig, allerdings solange sie durch die Realität derart falsifiziert wird, erübrigt sich das.
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      Liebe Grüße, Heimo