Gesetz und Gebote

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  • Blume schrieb:

    Wer den Sabbat hält, stellt sich prinzipiell wieder unter das Gesetz mit allen entsprechenden Folgen. Er kehrt zum Grundsatz der Gerechtigkeit aus Werken zurück und glaubt, durch eigenes Tun Gott wohlgefällig zu sein. Und dieser Grundsatz ist falsch, er gilt heute nicht mehr.

    Das verstehe ich immer noch nicht. Wenn man andere 9 Gebote hält, dann ist es die Liebe zu Gott. Wenn man aber den Sabbat aus Liebe zu Gott hät, dann ist das eine Werksgerechtigkeit?
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Blume schrieb:

    An keiner Stelle des Neuen Testaments finden wir jedoch eine Aufforderung oder nur den geringsten Hinweis, dass Christen den Sabbat feiern müssten.

    Genau wie wir keine Aufforderung der 2. und 3. Gebote finden.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Lieber Jacob, willst Du es nicht verstehen? Wenn ich doch Matthäus 9,14-17 in den Raum stelle, und ich zitiere mal was ich dazu geschrieben habe: "Und das heißt doch: Wer das Christentum in die alte Form des Gesetzes hineinbringen will, zerstört beide.
    Deshalb gebraucht der Herr Jesus in Matthäus 9,14-17 zwei Vergleiche: Wer Gesetz und Gnade vermischt, setzt einen neuen Flicken (Gnade) auf ein altes Kleid (Gesetz). Das Eingesetzte reißt und der Schaden wird größer als zuvor. Wer neuen Wein in alte Schläuche tut, verdirbt ebenfalls beides."


    Und das geschied wenn ich in adventgemeinde-backnang.de/inh…einde/glaubenspunkte.html lese.

    Die grundlegenden Prinzipien des Gesetzes Gottes sind in den Zehn Geboten zusammengefasst und im Leben Jesu Christi beispielhaft dargestellt. In den Geboten kommen Gottes Liebe, sein Wille und seine Absichten für das Leben der Menschen zum Ausdruck – für ihr Verhalten und für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Zehn Gebote sind bindend für die Menschen aller Zeiten, Grundlage für Gottes Bund mit seinem Volk und Maßstab in Gottes Gericht. Durch das Wirken des Heiligen Geistes decken sie Sünde auf und wecken das Verlangen nach einem Erlöser. Die Erlösung geschieht allein aus Gnade, nicht durch Werke; ihre Frucht jedoch ist Gehorsam gegenüber den Geboten. Dieser Gehorsam trägt dazu bei, einen christlichen Charakter zu entfalten und führt zu innerem Frieden. Er bekundet unsere Liebe zum Herrn und unsere Verantwortung für die Mitmenschen. Im Gehorsam des Glaubens erweist sich Christi Macht, das Leben eines Menschen zu ändern, und bekräftigt so das christliche Zeugnis. (2 Mo 20,1-17; Ps 40,9; Mt 22,36 40; 5 Mo 28,1 14; Mt 5,17-20; Hbr 8,8-10; Jo 15,7-10; Eph 2,8-10; 1 Jo 5,3; Rö 8,3.4; Ps 19,8 12.)

    Wenn ich diese Aussage so lese, ist es zu erkennen, das die adventische Lehre durch die Hintertür zum Gesetz zurück fällt, worauf ja Jesus ernstliche warnt, den neuen Wein durch alte Schläuche fließen zu lassen.

    Dabei sagt die Bibel deutlichst: Das Gesetz ist nicht mehr die Lebensregel eines Christen.

    Gal 2,19:

    Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf dass ich Gott lebe.

    Gal 3,13:

    Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der am Holze hängt!“).

    Gal 3,23:

    Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.

    Gal 4,5:

    … auf dass er die, welche unter Gesetz waren, loskaufte, auf dass wir die Sohnschaft empfingen.

    Gal 5,18

    Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz.

    Gal 5,14:

    Denn das ganze Gesetz ist in einem Worte erfüllt, in dem: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

    Paulus sagt zu solchen, die sich unter das Gesetz stellen:

    Gal 5,3:

    Ich bezeuge aber wiederum jedem Menschen, der beschnitten wird , dass er das GANZE Gesetz zu tun schuldig ist.
    Ich füge auch den Sabbat dazu, ghört ja auch zu den 10 Geboten.


    Grüsse, Blume


    ps. später weiter!
  • Hey Blume, in deinen Interpretationen kann ich dir nicht zustimmen!

    Du hast z.B. geschrieben..

    Blume schrieb:

    1.Timotheus 1, 9

    9 indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Zügellose, für Gottlose und Sünder, für Heillose und Ungöttliche, Vaterschläger und Mutterschläger, Menschenmörder,
    wenn ein Mensch wirklich gerecht ist und lebt, ohne zu sündigen, dann braucht er natürlich das Gesetz nicht. So auch z.B. wenn das Leben eines Christen durch den Geist Gottes schon so geheiligt / zum Guten verändert wurde, dann ist dieses Gesetz auch nicht mehr für ihn bestimmt, weil er es von sich aus, bzw. durch die Kraft des Heiligen Geistes schon tut. (Alledings sind wir trotzdem alle Sünder! Die Einen mehr, die Anderen weniger; und sollten alle die Prinzipien Gottes für ein gutes Leben voller Liebe erfüllen)

    Das wird ganz deutlich auch in 1.Johannes 2,z.B.3-5:
    "Und daran erkennen wir, daß wir ihn erkannt habenm wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: >>Ich habe ihn ERKANNT<<, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind."
    Das Wort "erkannt" habe ich hervorgehoben um jetzt noch auf die Bedeutung hinzudeuten, dass wenn im AT eine Frau von ihrem Mann schwanger wurde, dann steht da auch das Wort "erkennen" "Er erkannte sie, und sie gebar..." ; jedenfalls ist es wirklich so, dass Jesus eine intime Beziehung mit Dir möchte. Und so wie er in Johannes14, z.B. V15 u.21 mehrmals sagt: "Wer mich liebt, der hält meine Gebote" , so redet auch 1.Johannes über das Gebote Halten, oder im Licht Wandeln, nicht Sündigen: "Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht (andauernd), wer (andauernd) sündigt, der hat ihn nicht gesehen und ERKANNT."(1.Joh3,6) - Sünde ist Übertretung gegen Gottes Gesetz. also Gott möchte doch, dass wir ihm ähnlicher werden, heilig, bessere Menschen zu seiner Ehre und Verherrlichung, ohne Verstöße gegen sein Gesetz.
    Jesus möchte Dir ganz nahe kommmen, natürlich zuerst alle begangenen Sünden davonzunehmen um dir das ewige Leben zuzusichern, aber dabei gibt er uns seinen Geist; eine dessen Wirkungen steht in Hebräer 8,10 "Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben; und will ihr Gott sein, uns sie sollen mein Volk sein."
    Wir Christen sind aus Gnade errettet, durch den Glauben, aber er möchte auch trotzdem, dass wir ein gutes Leben führen; wie das geht, zeigt er uns nun durch den Geist, der lebendiger ist, als die Buchstaben der Gesetzsatzungen, es steckt mehr Kraft dahinter, das Gesetz , das im AT niemand von sich aus halten konnte, wird erfüllt/ befüllt mit Gottes Kraft , dem ursprünglichen Sinn, Wahrheit und Leben, damit Gottes Volk die erwünschten Früchte bringt. (Mt,21,43). Jesus mit seinem Erlösungswerk und der Liebe, die er uns gibt, wird im Leben eines Christen wirken, denn "Glaube ohne Werke ist tot." (Jakobus 2,14-26).

  • Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung; Römer 13,8-10 zeigt, wie Liebe umgesetzt wird: "Sied niemand etwas schuldig, außer, daß ihr einander liebt; denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die [Gebote]: >>Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen, du sollst nicht begehren<< - und welches andere Gebot es noch gibt -, werden ZUSAMMENGEFASST in diesem Wort, nämlich: >>Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!<< Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes." Und wie wir hier sehen, heißt "erfüllen" auch "zusammenfassen"
    Hier wurde auf eine Seite des Doppelgebots der Liebe eingegangen; es gibt auch noch die Liebe zu Gott, die sich in den anderen Geboten der 10Geboten zeigt.

    Blume schrieb:

    Wenn ich diese Aussage so lese, ist es zu erkennen, das die adventische Lehre durch die Hintertür zum Gesetz zurück fällt, worauf ja Jesus ernstliche warnt, den neuen Wein durch alte Schläuche fließen zu lassen.
    Die Bibel zeigt diesen Zusammenhang in Römer 13,8-10 besonders deutlich auf. Gott hatte sein Gesetz doch nicht so zum Spaß gegeben, sondern weil es für uns besser damit besser ist, die Spielanleitung für das Spiel des Lebens. Früher hat man sich die Seiten durchgelesen und nur manche wie Mose konnten direkt mit dem Spielemacher reden, es gab vielleicht ein paar Missverständnisse (bei den Juden), weil sie mit der Zeit zu gesetzlich wurden, den Sinn nicht erkannten also wie's gemeint war und ihre eigenen Regeln dazuschrieben, heute können wir alle mit dem Erfinden, dem Schöpfer, dem Herrn der Herren reden und haben das Vorbild Jesus Christus; er hat uns vorgeführt, wie's funktioniert. Das ist tatsächlich nur ein anderer Zugang zur Liebe, aber durch den Geist Jesu besser (als die bloße Anleitung).
    Was aber wirklich anders ist, und das ist entscheident, ist doch die Errettung durch Glauben, dass du durch gute Werke nichts mehr dazutun kannst. Der Weg zu Erlösung scheint seit Jesus anders zu sein, nämlich allein die Entscheidung für Jesus ist erstmal ausreichend; und zwar muß man sich Adoptieren lassen und ein Kind Gottes werden. Hier ist Gesetz als Erlösungsweg vorbei (und war im AT eigentlich auch schon nicht ausreichend).

    Du nennst das "Gleichnis" aus Matthäus 9,14-17, und behauptest es steht für Gesetz vs. Gnade, was dort aber so nichtmal steht.
    ...-...
    dazu nachher noch...



    Gal 2,19:

    Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf dass ich Gott lebe.
    Wie die nächsten Verse deutlich machen, lebe ich eben jetzt im Glauben; das ist der Weg zum Leben, denn das Gesetz macht die Sünden bewusst, zeigt mir den Tod / tötet mich, ist aber kein erfolgreicher Weg zum ewigen Leben, wiel man Erlösung braucht.
    Diese Stelle besagt einfach nicht, dass das Gesetz jetzt nicht mehr Lebensregel für einen Menschen ist. Wie ich vorhin aufzuzeigen versuchte, sollte jeder Christ trotzdem versuchen, weniger zu sündigen.

    Gal 3,13:

    Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der am Holze hängt!“).
    ..", damit der Segen Abrahams zu den Heiden komme in Christus Jesus, damit wir durch den Glauben die Verheißung des Geistes empfingen(Jes 32,15)." Gal3,14
    Dieser Fluch war damals auch ein Druck und Stress, alles richtig machen zu müssen um ewiges Leben zu haben, aber Gott nimmt all unser Versagen auf sich und schenkt und Ruhe und das Leben. Der lebendigmachende Geist kann kann stattdessen jetzt wirken, die Liebe leben, ganz befreit die Früchte bringe,... dazu gehört wieder auch Gott und seinen Nächsten zu lieben, das höchste Gebot, das alle anderen "das Gesetz und die Propheten" zusammenfasst

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  • gesetz kann man auch so verstehen , es wird etwas gesetzt, zum beispiel richtlinien bzw. richtschnur, an dem sich der mensch ausrichten und orientieren soll, sonst wüßte er nicht was gut und böse ist, was richtig und falsch ist,
    so hat gott sein geistiges gesetz gesetzt und die welt ihre weltlichen gesetze und an beide sollte der mensch sich halten, sonst bekommt er schwierigkeiten,
    auch im strassenverkehr gibt es gesetze und die können oft schon nach ein paar metern wirken, wenn das radar da steht, happymanx§
  • Blume, du möchtest doch mit diesen Texte sagen, dass Christen nicht das Gesetz als Lebensregel haben..
    Gal 4,5:
    … auf dass er die, welche unter Gesetz waren, loskaufte, auf dass wir die Sohnschaft empfingen.


    Gal 5,18
    Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz.


    Gal 5,14:
    Denn das ganze Gesetz ist in einem Worte erfüllt, in dem: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
    Ein Kind Gottes, des Lichts, der Liebe , in "Sohnschaft" des Allerhöchsten und vollkommenen Lichts (Gal.4,5),
    das seinen Geist empfängt, (Gal5,18 )
    und dadurch den Vater, sowie die Geschwister + alle Menschen lieben möchte (Gal.5,14),

    Was wird es wohl tun? Wie wird es leben?
    -heilig
    -liebevoll gegenüber Gott und dem Nächsten (z.B. Gebote, aber der Geist ist noch viel reicher an guten Werken die für uns bereitet sind)
    -friedlich
    -gerecht
    -gesund, verantwortungsbewusst
    usw. siehe auch z.B. Gal.5,22 (die Frucht des Geistes) oder 1.Kor.13 (das Hohelied der Liebe)

    Das Gesetz Gottes ist Prinzip des Guten!, bzw. macht uns meist bewusst, wo noch Mängel sind , kein Erlösungsweg aber bereichert das Leben auf Erden hin zum Ziel des Paradieses, der Herrschaft Gottes, die besser ist als die des Satan (->Sünden)


    Titus 3,8:
    "Glaubwürdig ist das Wort, und ich will, daß du dies mit allem Nachdruck bekräftigst, damit die, welche an Gott gläubig wurden, darauf bedacht sind, eifrig gute Werke zu tun. Dies ist gut und nützlich für die Menschen."

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  • @Blume

    du schreibst:
    Ich kenne ja diese Argument, ist mir nicht neu, dewegen kannst du mich nicht so in Verlegenheit bringen! Denn viele Adventisten argumentieren, dass ja kein Christ auf den Gedanken kommen würde, das Gebot „Du sollst nicht töten“ oder irgendein anderes Gebot aufzuheben und deshalb dürfte man dies auch nicht mit dem vierten Gebot des Sabbats tun. Natürlich würde kein wiedergeborener Christ auf den Gedanken kommen zu töten oder die Ehe zu brechen, mit der Begründung, wir seien schließlich nicht mehr unter dem Gesetz. Und doch denken wir, dass der Herr Jesus gekommen ist, um das Gesetz zu erfüllen, und mit dem Gesetz ein für alle Mal abzurechnen.

    Su sagst, "natürlich würde ein Christ nicht...". Wie kommst du darauf, dass ein Christ nicht darauf kommen würde, sowas nicht zu machen? Wenn ich das Evangelium nicht gelesen hätte, dann würde ich immer meinen, dass Ärger auf jemanden und Beleidigung nichts Schlimmes ist, höchstens ein Zeichen schlechter Laune und Missverständnis zwischen beiden. Jesus aber sagt, es gleicht der Übertretung des 6. Gebots. Weiter würde ich nie auf Gedanken kommen, dass man nicht mehrere Frauen nacheinander haben darf, diese wechseln, sobald man nicht mehr zusammen sein möchte. Auch hier erfahre ich von Jesus, dass selbst die Gedanken darüber schon die Übertretung des 7. Gebots ist. Stehlen sehe ich nicht problematisch, wenn ich bei einem reichen Mann wie ALDI-Chef Brötchen im Geschäft klaue. Davon wird er nicht arm. Auch aus den 10 Geboten erfahre ist, dass es nicht erlaubt ist.

    Hier kann man viele Beispiele aufzählen. Die Menschen sind auf der ganzen erde sehr unterschiedlich. Die Kultur und Erziehung prägen einen Menschen so ein, dass er unter "gut" und "richtig" etwas anderes versteht als du.

    Dein Argument, es wäre selbstverständlich solche Dinge nicht zu tun, kann ich nicht bestätigen. Es wäre vielleicht dir sowas bewußt, aber nicht einem anderen, der in Mittelafrika geboren ist. Paulus sagt, dass er nirgendwie als nur durch das Gesetz die Sünde erkannt habe. Das Gesetz zeigt die Übertretungen auf.

    Dazu möchte ich noch was sagen. Als Jesus gefragt wurde, was man machen soll (wie man leben soll) um in das Himmelreich einzugehen, antwortete Er, dass man die Gebote halten soll. Findest du nicht diese Antwort seltsam, wenn schon bald das Gesetz abgelöst sein soll?

    Wie schon gesagt wurde, ist es wichtig verstanden zu haben, warum das Gesetz überhaupt gegeben wurde. Es war nicht im Sinne Gottes, den Menschen irgend eine Menge an Regeln aufzuzwingen, weil es Ihm langweilig wurde, damit die Menschen was zu tun haben und sie mal gelegentlich strafen, wenn sie nicht danach leben wollten. Der Sinn ist ein tiefer. Und jedes Gebot hat eine Bedeutung und ein Ziel. Es gibt eine logische Begründung, warum ein Gebot gegeben wurde. Wenn Sabbatgebot nicht mehr gelten soll, warum wurde es dann gegeben? Wenn ein anderes Gebot, wie das mit unreinen Tieren, nicht mehr gelten soll, warum wurde es dann gegeben? Welchen Sinn hatten diese Gebote im AT?

    Beantworte mir bitte meine Fragen!
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Endschuldige bitte Lieber Jan, das ich so nicht im einzelne eingehe, denn ich habe leider zu oft die Erfahrung gemacht, insbesondere mt den ZJ, ein ständiges hin und her mit Bibelstellen, nur eines in den Gedanken, den Glauben an Jesus zu wiederlegen. Darum halte ich mich jeglichen gezänk um Bibelstellen herraus. Immer mit den Argument, ja aber so steht es ja geschrieben. Aber wie oft auch, aus dem Kontext gerissen. (sehe ich bei dir nicht, aber es bedarf doch eine nähere eingehens)

    Sind wir denn als ein Christ nicht in eine Position gekommen, dass wir Söhne sind und in eine Beziehung, die durch Liebe geprägt ist, eingetreten sind?
    Wenn wir den Herrn Jesus lieben, dann wird „das Recht des Gesetzes erfüllt in uns, die nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geiste wandeln“

    Bibelstelle

    Römer 8, 4-6

    4 auf daß das Recht des Gesetzes erfüllt würde in uns, die nicht nach dem Fleische, sondern nach dem Geiste wandeln.
    5 Denn die, welche nach dem Fleische sind, sinnen auf das, was des Fleisches ist; die aber, welche nach dem Geiste sind, auf das, was des Geistes ist.
    6 Denn die Gesinnung des Fleisches ist der Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Frieden;


    Galater 5, 16

    16 Ich sage aber: Wandelt im Geiste, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen.

    1.Korinther 6,

    11 Und solches sind euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und durch den Geist unseres Gottes.

    12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem überwältigen lassen.
    13 Die Speisen für den Bauch, und der Bauch für die Speisen; Gott aber wird sowohl diesen als jene zunichte machen. Der Leib aber nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn, und der Herr für den Leib.


    abgewaschen. Das spricht von einen neuen Leben Lieber Jan,das durch eine geistige Reinigung und Neugeburt erlangt wurde. geheiligt Heiligung führt zu einen neuen Verhalten. Nun Jan eine Tatsache ist eben ja, nicht das Gesetz vermag mich zu verändern, das ist wohl gescheitert. Erst ein umgestaltenes Leben bringt stets ein solches neues Verhalten hervor. Da kannst du die 10 Gebote ständig vor Augen halten wie du willst, aber ohne den Geist, wirst du scheitern.

    Herzliche Grüsse an Dich und Gottes Segen, Blume


    Jesus in nummer 1xD3 in meinen Leben





    Lieber Jacob, sei mir bitte nicht böse, das ich deine Anfrage so heute Abend nicht beantworte, aber morgen werde ich sie beantworten können, wenn das meine Zeit es erlaubt, denn ich habe ja auch noch eine Familie.
    Herzliche Grüsse und einen ruhigen Abend in Gottes Gegenwart, Blume

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  • Verschrieben!

    Hallo Jacob!

    Zuerst mal möchte ich darauf hinweisen um hier in dieser Form weiter zu diskutieren, auf die Stelle in Römer14, 17

    Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geiste.

    Und:

    Kolosser 2, 16

    So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate;

    Und guter zuletzt:

    Titus 3, 9-11

    9 Törichte Streitfragen aber und Geschlechtsregister und Zänkereien und Streitigkeiten über das Gesetz vermeide, denn sie sind unnütz und eitel.
    10 Einen sektiererischen Menschen weise ab nach einer ein- und zweimaligen Zurechtweisung,
    11 da du weißt, daß ein solcher verkehrt ist und sündigt, indem er durch sich selbst verurteilt ist.


    Nun Lieber Jacob, Paulus warnte noch eimal davor, sich auf Sinnlose Diskusionen mit falschen Lehrern auf Kreta einzulassen, insbesondere mit den Judaisten, daß ein Christ "dem (mosianischen) Gesetze " gehorchen müsse. Diese Ansicht untergrub die Lehre von Rechtfertigung aus Gnade, durch Glaube alleine. Außerdem warsie unütz und nichtig, im Gegensatz zu einer heiligen Lebensweise, die gut und nützlich ist.

    Herzliche Grüsse, Blume glotzXDhhdf

    Jesus ist die nummer 1xD3
  • Zitat von ingeli:
    gesetz kann man auch so verstehen , es wird etwas gesetzt, zum beispiel richtlinien bzw. richtschnur, an dem sich der mensch ausrichten und orientieren soll, sonst wüßte er nicht was gut und böse ist, was richtig und falsch ist,
    so hat gott sein geistiges gesetz gesetzt und die welt ihre weltlichen gesetze und an beide sollte der mensch sich halten, sonst bekommt er schwierigkeiten,
    auch im strassenverkehr gibt es gesetze und die können oft schon nach ein paar metern wirken, wenn das radar da steht,
    happymanx§
    Jesus ist die Richtlinie, die Spur an der wir uns orientieren, die Gesetze sind nur Leitplanken, falls wir mal zu weit abzukommen drohen.

  • es wäre schön und gut wenn wir mit eigenen worten antworten, so wie wir es verstehen , da kommt oft mehr verständnis auf, als wie viele bibelstellen, und man kommt auch besser zusammen und es eröffnet oft mehr den horizont und regt zu neuen beiträgen an,
    was aber nicht heißt das man keine bibelstellen anführen soll, happymanx§ king123
  • Blume schrieb:

    Zuerst mal möchte ich darauf hinweisen um hier in dieser Form weiter zu diskutieren, auf die Stelle in Römer14, 17

    Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geiste.

    Und:

    Kolosser 2, 16

    So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate;

    Warum meinst du, es handelt sich hier um die Reinheit der unreinen Tiere? Diese Stellen könnte man auch anders interpretieren.

    In den Versen 20-21 wird unter anderem gesagt, dass auch Wein rein ist, deshalb getrunken werden darf. Wein war aber niemals unrein bei den Juden. Möglicherweise ist das Problem auf heidnische Vorstellungen zurückzuführen. Unter den Theologen ist es umstritten, worum genau Rö 14 handelt: um judische Reinheitsgebote oder um heidnische Rituale (Götzenopferfleisch). Für mich steht diese Stelle noch offen.

    In Kolosser geht es möglicherweise nicht um judische Gesetze. Paulus schreibt hier an die ehemaligen Heiden und sagt ihnen, sie wenden sich wieder den ursprünglichen Elementen der Welt zurück, denen sie gestorben sind (Vers 20). Die Heiden hielten aber niemals die judischen Gesetze zuvor, wissen aber genau, wovon Paulus spricht. Weiter sagt Vers 22, dass es sich um Menschengebote handelt, wogegen das sinaitische Gesetz von Gott ist. Drittens wird hier anstatt dem von Paulus oft angewandten üblichen Begriff "Gesetz" (nomos) der Begriff "Elemente der Welt" benutzt. Dieses läßt vermuten, dass es sich nicht um judisches Gesetz handelt, sondern um astrologische heidnische Gesetze, nach denen sie zuvor lebten. Diese These wird ebenfalls von vielen Theologen unterstützt.






    Blume schrieb:

    Diese Ansicht untergrub die Lehre von Rechtfertigung aus Gnade, durch Glaube alleine.

    Ich halte die Gebote nicht weil ich dadurch gerettet werde, sondern ich halte sie aus Dankbarkeit, weil Gott mich bereits gerettet hat. Gnade führt zum Glaubensgehorsam, und wenn man die Gesetze als Gottes Willen betrachtet, dann befolgt man sie aus Liebe zu Gott, nicht aus Motivation heraus, aufgrund der Werke die Gnade zu verdienen.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)

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  • Schudige bitte Jan, ist mir ein Fehler unterlaufen patschnief

    Wir sind wirklich FREI, von dem Gott Jahwe und seinem GESETZ

    Nun Lieber Jan, jeder kann sich von dem GESETZ des Moses, dass er von seinem Gott Jahwe bekommen hat, rechtskräftig freisprechen lassen. Denn wir stehen ab Jesus nicht mehr unter dem GESETZ von Gott Jahwe, stimm doch? Wozu dann die Leitplanken, es ist doch der Geist Gottes, der mich bewahrt, denn wenn ich mich sündige, so merke ich es sehr wohl, ich kann nicht mehr so frei beten, und auch keine Freude im Herrn.

    Wir wissen doch an Hand der Schrift: Das erste Gebot in dem GESETZ von Gott Jahwe lautet, „du sollst nur an einen Gott glauben“, wir müssen nicht mehr nur an einen Gott Jahwe glauben

    Apostelgeschichte 13, 38-39

    38 So sei es euch nun kund, Brüder, daß durch diesen euch Vergebung der Sünden verkündigt wird;
    39 und von allem, wovon ihr im Gesetz Moses' nicht gerechtfertigt werden konntet, wird in diesem jeder Glaubende gerechtfertigt.


    Römer 5, 20

    20 Das Gesetz aber kam daneben ein, auf daß die Übertretung überströmend würde. Wo aber die Sünde überströmend geworden, ist die Gnade noch überschwenglicher geworden,
  • Blume schrieb:

    Denn wir stehen ab Jesus nicht mehr unter dem GESETZ von Gott Jahwe, stimm doch? Wozu dann die Leitplanken, es ist doch der Geist Gottes, der mich bewahrt, denn wenn ich mich sündige, so merke ich es sehr wohl, ich kann nicht mehr so frei beten, und auch keine Freude im Herrn.

    Wir wissen doch an Hand der Schrift: Das erste Gebot in dem GESETZ von Gott Jahwe lautet, „du sollst nur an einen Gott glauben“, wir müssen nicht mehr nur an einen Gott Jahwe glauben

    Apostelgeschichte 13, 38-39

    38 So sei es euch nun kund, Brüder, daß durch diesen euch Vergebung der Sünden verkündigt wird;
    39 und von allem, wovon ihr im Gesetz Moses' nicht gerechtfertigt werden konntet, wird in diesem jeder Glaubende gerechtfertigt.

    Römer 5, 20

    20 Das Gesetz aber kam daneben ein, auf daß die Übertretung überströmend würde. Wo aber die Sünde überströmend geworden, ist die Gnade noch überschwenglicher geworden

    Wie ich einem meiner vorigen Posts geschrieben habe, ist es nach deiner Ansicht nicht genau definiert, was die Sünde ist und was nicht. Du reduzierst die Sünde auf etwas, was schlechte Gefühle hervorruft. In orthodoxen Kirchen hängen Ikonen an den Wänden, und keinen kümmert das etwas. Die Frage ist, ob Gott so was möchte. Auch würde ich nichts schlimmes sehen, wenn ich in einer Krisensituation, zu der Zeit des großen Hungers, etwas bei meinem reichen Nachbar klauen würde. Allein aus dem Gesetz erfahre ich, dass ich das Hab und Gut eines anderen nicht nehmen darf.

    Zusätzlich zu Römer 5.20 möchte ich noch andere Stellen hinzufügen:

    Rö 6.15 Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Das sei ferne!

    Rö 7.7 ...Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt als nur durch Gesetz. Denn auch von der Begierde hätte ich nichts gewußt, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: `Laß dich nicht gelüsten!
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Guten Morgen Ihr Lieben

    Was ich bei Euch lese: „Wie sollen wir denn nach Gottes Willen leben, wenn wir das Gesetz nicht halten?“

    Ist das denn der wille des Herrn, sich gegenseitig mit Bibelstellen zu bewerfen, um dann die Bestätigen zu finden, Gesetze zu halten?

    Was ich schon seit langem Beobachte ist ja: Es herrscht ein Glaubenskrieg innerhalb der Religionen, die sich auf das Christentum berufen. Warum? Weil jede Religion den absolutistischen Anspruch erhebt, die einzig wahre Interpretation der Bibel zu sein. Das finde ich persönlich anmaßend, überheblich, ja ich würde beinahe sagen gotteslästerlich. Selbst die Jünger von Jesus haben die Botschaften oft nicht verstanden.

    Ich finds das solche Ansichten nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Sie führen zu einer vollkommenen falschen Denkweise und Lebenseinstellung und hindern uns daran, so zu leben, wie es unserer Beziehung zum Herrn und zum Vater entsprechen würde. Sie nehmen auch den Frieden weg, den jedes Gotteskind genießen darf und sollte Römer8,1.

    1 Also ist jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christo Jesu sind.

    Und ohne inneren Frieden kann man eigentlich überhaupt keine Fortschritte machen in der Wahrheit.

    Die erste Frage von meiner Seite her: Kann man dadurch vor Gott gerecht sein, dass man das Gesetz hält?

    Bei meine Antwort werdet ihr bestimmt erstaund sein, mit einer Antwort, ja einem theoretischen „Ja“ beantworten.

    Römer 10, 5

    5 Denn Moses beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: "Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben".

    Allerdings muss man hinzufügen: praktisch nein. Der natürliche Mensch hat einfach nicht die Kraft, das Gesetz zu halten. Paulus sagt: „Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott“ (Römer 8,3); und es heißt in Römer 3,20:

    20 Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

    20 Darum, aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.


    Wie ich euch verstanden habe, habt ihr das auch so verstanden. Stellt aber das 4. Gebot so in einen Vordergrund, daß es sogar durch in eure Namensgebung niederschlägt, als wenn mein Heil davon abhängig sei. Da kommt mir Galater 1 , 8in den Sinn:

    8 Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!

    Denn da habe ich eine wichtige Frage an euch: Warum werden die Christen im Neuen Testament wegen verschiedenster Sünden ermahnt, aber kein
    einziges Mal wegen Missachtung des Sabbats?
    Was ich schon seltsam finde, daß ihr es so in den Vordergrund stellt.

    Die entscheidende Frage ist: Muss man den Sabbat halten zur Errettung?

    Was muss ich denn überhaubt tun um gerettet zu sein? Gesetze halten etwar, in dem ich ein gerechtes Leben führe? Was ist denn Jesus für euch eigendlich? Fragen auf Fragen, hoffentlich gehen ich nich auf den Wecker?


    Herzliche Grüsse, Blume
  • @Blume

    Ein zwischenkonfessionaler "Krieg" entsteht nicht dadurch, dass jeder seine eigene Meinung vertritt, sondern wenn man das Gewissen des anderen verletzt, der aus eigener Sicht falsch lebt und falsch glaubt. Daher sehe ich, man darf nur seine Meinung äußern "ich glaube es so und so, weil...", niemals aber sagen "du hast eine Irrlehre, du glaubst falsch...". Dem Menschen sei es selbst überlassen zu entscheiden, ob er falsch glaubt oder nicht. Wenn er nach Wahrheit sucht, wird er sie schon verstehen, indem er eigenen Standpunkt mit den der anderen Menschen vergleicht und biblisch bewertet.

    Du schreibst:
    Der natürliche Mensch hat einfach nicht die Kraft, das Gesetz zu halten.

    Damit kann man sagen, dass der Mensch nicht die Kraft hat, das 6. Gebot "du sollst nicht töten" zu halten. Jesus fordert uns aber auf, nicht nur, dass wir nicht töten, sondern dass wir unsere Feinde lieben. Das zweite - Feinde zu lieben - ist noch schwieriger als das erste - zu töten. Aus Jesu Worten folgere ich, dass man sehr wohl das 6. Gebot halten kann. So kann man die Gebote weiter aufzählen, bis man am 4. Gebot ankommt. Auch dieses kann man halten, wenn man möchte. Alles muss aber aus Liebe zu Gott geschehen.

    Du schreibst:
    Wie ich euch verstanden habe, habt ihr das auch so verstanden. Stellt aber das 4. Gebot so in einen Vordergrund, daß es sogar durch in eure Namensgebung niederschlägt, als wenn mein Heil davon abhängig sei.

    Ich finde, zu entscheiden, was heilsrelevant ist und was nicht, ist ein falscher Gedanke. Wenn man in Christus ist, sucht man nicht, was man alles machen darf, sondern man sucht, was Jesus möchte. Und wenn ein Adventist glaubt, dass das Halten des Sabbat-Gebots dem Willen Gottes entspricht, dann hält man dieses Gebot entsprechend. Als Beispiel sei die Taufe genannt. In Apg 10 erzählt Petrus den Nationen von Jesus. Im Anschluss erhalten diese den Heiligen Geist, ohne vorher getauft zu werden. Es entsteht die Frage: müssen diese nun getauft werden? Ist ihr Heil von der Taufe abhängig? Da sie den Heiligen Geist bereits haben, ist die Taufe eigentlich nicht notwendig. Aber wir lesen in den Versen 47-48, dass sie trotzdem getauft wurden. Warum? Ganz einfach, Petrus folgt dem Gebot des Herrn, alle auf den Namen Jesu zu taufen. Die Frage ist nicht, wovon mein Heil abhängt und wovon nicht, sondern von meinem Gehorsam, den Willen Gottes zu befolgen. Das ist entscheidend.

    Du schreibst:
    Warum werden die Christen im Neuen Testament wegen verschiedenster Sünden ermahnt, aber kein
    einziges Mal wegen Missachtung des Sabbats?
    Was ich schon seltsam finde, daß ihr es so in den Vordergrund stellt.


    Siehe Beitrag Nr 48.
    Adventisten betrachten jedes Gebot gleich wichtig (Jak 2.10).


    Du schreibst:
    Was muss ich denn überhaubt tun um gerettet zu sein? Gesetze halten etwar, in dem ich ein gerechtes Leben führe?

    Adventistische Lehre sieht die Gnade allein in Jesus Christus. Gebote halten ist ein Ausdruck des Gehorsams, der Liebe zu Jesus. Wenn man sagt, man glaubt an Jesus, möchte aber Seinen Willen nicht befolgen, dann stimmt mit dem Glauben etwas nicht.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)