Die Bibel der Adventisten

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    • Die Interpretation "Heilmittel" lenkt ab von dem "Kern" der Erlösung im Passah-Geschehen: Jesu Tod/Auferstehung ÜBERWAND die Sünde/den Tod der Welt.
      Daher ziehe ich die "alte" Übersetzung "ransom"=Lösegeld vor.
      Die Bedeutung "Sühne"/Vergebung steht schon in Levitikus.
    • Die Motive der verschiedenen Übersetzer und deren Editoren sind mit Hochachtung zu betrachten; bei ihrer Legitimation möge man aber auch den Zwang sehen, eine Textstelle unbedingt "neu" zu formulieren - no, rein literarisch sind sie eben kein "Luther"..


      Grundtextnahe : Was soll das heissen ? Deutsche SS - Lektion, .II/ 2020, MV :(Seite 4) : "Dein Wort ist eine Leuche für mein Leben, es gibt mir Licht für jeden nächsten Schritt :" (Da ist doch eine ganz andere unterschwellige Bedeutung drinnen, zudem das von Luther Herübergebrachte des Dichterischen zerstört - man lese sich einmal beide versionen selbst laut vor !).).

      Ein Evangelist in einer Predigt (Englisch) zu Lukas 22, 31. : " - dass er euch möge sichten wie den Weizen:" Im Grundtext steht dre Plural, das Bild ist "stimmig". In meiner KJV steht "you" - und des Gottesmannes Predigt bezieht sich NUR auf Petrus. - weil das neuere englisch das "Thee" >><<"You" ebensowenig kennt wie der Predigende..Die "New English Bible" ist da korrekt :" - to sift all of you".

      Ja, und die Konkordanten : Bitte, man übersetze einmal den Kinder - E ndlosreim "Ein Hund kam in die Küche und stahl dem Koch ein ei - " sinnvoll konkordant 1 ("One dog "-"some dog"? - a dog "? - - - dann "Some egg" ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ich bin etwas spät mit meiner Antwort, aber ich danke Euch Dreien sehr für die Kommentare!

      Was Heimo schrieb, war in etwa das, was ich mir so an Qualität vorgestellt hatte. Ich bin beeindruckt von diesen Gedanken!
      Philoalexandrinus hat durchaus Recht mit seiner Einschätzung

      „bei ihrer Legitimation möge man aber auch den Zwang sehen, eine Textstelle unbedingt "neu" zu formulieren“.

      Freudenbotens Vorliebe für „ransom“ kann ich irgendwie nachvollziehen, aber es würde bedeute, daß man ´remedy for ransom`, also ´Heilmittel zum Loskauf`, verstehen müßte.

      Ich habe bemerkt, daß ich gegenüber Bibelübersetzungen aus der Reihe der STA bzw. SDA nicht unvoreingenommen bin.
      Seit meiner Umkehr vor vielen Jahren habe ich ein gewisses Fable für kleinere und vom Mainstream scheel beäugte Gemeinschaften entwickelt (von Sondergemeinschaften wie ZJ, Neuapostolischen oder der anthroposophischen CG rede ich hier nicht).
      Daher bekommen gerade auch Bibelübersetzungen von SDA von mir einen gewissen Vorschuß an Sympathie. Vor allem dann, wenn sie von sogenannten Sektenbeauftragten (oder, im Falle der "Expanded Paraphrase" von Jack J. Blanco, "The Clear Word" auch von eigenen Leuten) deshalb zerrissen werden.
      Jennings hat sich nirgendwo in seinem NT zur SDA Mitgliedschaft geäußert. Ich ahnte es auch nicht, bevor ich den Text Revelation 1:10 gelesen hatte:

      »On the Lord´s holy Sabbath day, I was filled with the Spirit, and I heard a voice .«

      Den Begriff „Kyriake hemera“ übersetzt so nur ein messianischer Jude oder ein Adventist bzw. Sabbatianer. Als Jude kommt Jennings nicht in Frage, also blieb nur der Adventist übrig. Sonst las ich im Preface nur noch eine milde Kritik an der römischen Kirche; die hätte aber auch von sonstwelchem Protestanten stammen können.

      Das war der Grund, weshalb ich hier ins Forum schrieb.

      Nachdem ich eine längere Zeit mit Jennings´ NT und seinen paraphrasierenden Besonderheiten verbracht hatte, wuchs dann doch ein gewisser Unmut über den offensichtlichen Hang, mit allen Mitteln gegen das Blut zu operieren.
      Die Bedeutung dieses Heilmittels darf man weder in Abrede stellen noch unterschätzen. Ohne Blut keine Erlösung! Solcherweise ist auch dem entferntesten Kirchenchristen nahezubringen, daß es hier keine Alternative geben kann.
      Daher ist Jennings´ Übertragung an diesem Punkt eindeutig in die Schranken zu weisen, soviel Mühe er sich auch mit anderen Texten gegeben haben mag – und das würde ich so auch unterschreiben.

      In diesem Zusammenhang kommt mir zu ungut, daß es nicht sein kann, daß ich – um der Sympathie für die Adventisten willen – die Mücken seihe und die Kamele verschlucke, oder, wie Jennings schreibt in Mat 23:24:
      »You´re so confused that you actually think it would be a virtue to die of starvation rather than eat something not on the ´approved` list!«

      Nochmals vor allem Heimo ein großes Danke für seine Zeilen! Gesegnetes Auferstehungsfest! Jesus lebt!

      Zur Geschichte eines meiner Erlebnisse mit einer STA–Gemeinde kann jeder hier was nachlesen:

      Unterm Birnbaum – Bibelpedia ––– und hier der Eintrag vom 12. Nov. 2015

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von birnbaum ()

    • Gemäß biblischer Theologie gelten GOTTES WORT + GLAUBE (Ex. 15:26.) als "Heilmittel".

      Blut/Seele-Opfern hingegen gilt als "Sühne-/Sündenvergebungs-Mittel".

      Das Blut "des Bundes" Jesu (Matth. 26:28./Markus 14:24./Luk. 22:20.) löste die AT-Opfer ab. (Dan. 9:27. "vollenden")

      Allerdings soll dieses "Gedächtnis" EINMAL JÄHRLICH am Vorvollmondstag des Passah gehalten werden (1. Kor. 5:7.8./11:23.ff.).
      Die "Mess-Feier" zu JEDER Jahreszeit ist griech.-röm. "Mysterienkult" (Religionssynkretismus).
    • Freudenboten,
      zu Deinem dritten Einwand:
      Ich stelle fest, daß manche "Christen" täglich, andere seltener, und wieder andere nur einmal jährlich – wie Du schreibst – feiern.

      In der Tat bezieht sich das Wort Fest, wie es in den Evv z. B. vorkommt (εορτη), wohl nur auf jährlich einmal vorkommende Festtage, ob Purim, Succoth, Pessach oder Chanukka.

      Was ich so aus dem Text 1 Kor nicht herauslesen kann, ist eine Vorgabe, das Mahl nur einmal im Jahr zu feiern.
      Wiederholt steht das Wort "sooft" (οσακις) im Text; in 1 Kor 11:33 ordnet Paulus an:
      »Daher wartet auf einander, wenn ihr zum Essen zusammenkommt …« Sollte sich dieses Mahl nur auf ein einziges Mal pro Jahr reduzieren lassen?

      Dieses "sooft" und die Aussage in V. 33 auf nur einmal im Jahr zu feiernde Feste zu beziehen, ist m. M. n. eine Interpretation des Textes, aber kein Zwang. Ich sehne jedes Herrenmahl herbei, teile sooft wie möglich den Becher Wein ( = Blut) und breche das Brot mit den Geschwistern. Eine Freude, pure Freude. Und ein gewaltiger Unterschied zur gewöhnlichen Mahlzeit!
    • Dann ist es auch Religionssynkretismus , was Paulus den Korinthern schreibt : 1. Korinther 10, 21. bezieht sich laut Uni - Altphilologen ganz real darauf, dass der kultisch herumgereichte Kelch, dessen würdevolle Handhabung er in Kapitel 12 ausführlich thematisiert, hier und dort tatsächlich ein herumgereichter Kelch war.

      Der Kelch, aus dem das Gastgeberpaar und das Gästepaar anlässlich - - ? - - getrunken haben, begegnet uns etwa auch in Schloss Petronell. Schon wieder dieser Synkretismus !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • In unseren Gemeinden wird üblicherweise einmal im Quartal das Abendmahl (Fußwaschung, Kelch und Brot) gefeiert.
      Ohne biblische Begründung hinsichtlich des Termins / der Frequenz.
      Wird einfach als nicht zu viel um „gewöhnlich“ zu werden und nicht zu wenig empfunden.

      Es gibt darüber hinaus auch Abendmahl in kleinem Kreis (privat oder Heim) für Geschwister die nicht in den Gottesdienst kommen können.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Danke, Heimo, für diese Antwort!

      Nachdem ich Freudenbotens (wieviele sind das eigentlich?) Post kommentiert hatte, fiel mir ein, daß ich im Regal
      ja die EGW Study Bible stehen habe; dort wird passend in den Anmerkungen zu 1 Cor 11:26 gesagt:

      »Frequency of the Lord´s Supper:

      The salvation of men depends upon a continual application to their hearts
      of the cleansing blood of Christ.
      Therefore, the Lord´s Supper was not to be observed only occasionally or yearly, but more frequently than the annual passover.
      This solemn ordinance commemorates a far greater event than the deliverance of the children of Israel from Egypt.
      That deliverance was typical of the great atonement which Christ made by the sacrifice of his own life for the final deliverance
      of his people.
      «

      Das liest sich anders als Freudenbotens Ansage und deckt sich mit dem, was Du schriebst!
      Unterstreichung von mir. Übersetzung auf Wunsch....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von birnbaum ()

    • ER IST WAHRHAFTIG AUFERSTANDEN!

      freudenboten schrieb:

      Allerdings soll dieses "Gedächtnis" EINMAL JÄHRLICH am Vorvollmondstag des Passah gehalten werden (1. Kor. 5:7.8./11:23.ff.).Die "Mess-Feier" zu JEDER Jahreszeit ist griech.-röm. "Mysterienkult" (Religionssynkretismus).
      Es steht aber in diesen Texten „so oft ihr davon trinket”, was gegen ein Abendmahl nur einmal im Jahr an Gründonnerstag spricht! ----> Daher sehe ich es genau so wie birnbaum:

      birnbaum schrieb:

      Was ich so aus dem Text 1 Kor nicht herauslesen kann, ist eine Vorgabe, das Mahl nur einmal im Jahr zu feiern.
      Wiederholt steht das Wort "sooft" (οσακις) im Text;
      in 1 Kor 11:33 ordnet Paulus an:
      »Daher wartet auf einander, wenn ihr zum Essen zusammenkommt …« Sollte sich dieses Mahl nur auf ein einziges Mal pro Jahr reduzieren lassen?

      Dieses "sooft" und die Aussage in V. 33 auf nur einmal im Jahr zu feiernde Feste zu beziehen, ist m. M. n. eine Interpretation des Textes, aber kein Zwang. Ich sehne jedes Herrenmahl herbei, teile sooft wie möglich den Becher Wein ( = Blut) und breche das Brot mit den Geschwistern. Eine Freude, pure Freude. Und ein gewaltiger Unterschied zur gewöhnlichen Mahlzeit!
      Bei uns Evangelischen wird das Abendmahl in der Regel einmal im Monat gefeiert und einmal jährlich am Gründonnerstag und im Gottesdienst zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr an Karfreitag, an Silvester und ab und an auch an den hohen christlichen Feiertagen. (hier eher selten!)
      Bei den Katholiken wird an jedem Sonntag Eucharistie gefeiert. nicht jedoch am Karfreitag! (?)
      Die frühen Christen die den Sonntag gefeiert haben, haben vermutlich an jedem Sonntag auch das Abendmahl gehalten.(----> siehe Apg.20,7)

      birnbaum schrieb:

      Der Herr ist auferstanden!
      ................................. Er ist wahrhaftig auferstanden!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • birnbaum schrieb:

      2. Korinther 5: 17b

      die Interpretation überlaß ich dir, Freudenbote...

      Der Herr ist auferstanden!
      Die UMINTRPRETATION des NT ohne das Prinzip der ERFÜLLUNG des AT ist der Urgrund der Spaltungen unter Christen. Dies zeigte sich auch in der Regelung des "Passahstreits" durch konstantinische Bischöfe und die Einführung des mysterischen "Abendmahls" zu beliebiger Jahreszeit.
      Apostolische EINHEIT anerkennt keine NEU-/UM-Interpretation der Bibel!
      Auch STA, aus dem Methodismus stammend, nehmen das Erfüllungsprinzip (Gal. 4:4.) leider nur "ansatzweise" (Da. 8+9) ernst.

      Wort des Auferstandenen Christus:
      "O ihr Unverständigen und im Herzen träge, an alles zu glauben, was die Propheten geredet haben..."
      Lukas 24:25.-27.
      Damit war keineswegs E. G. White gemeint, oder vielleicht auch?