Kriegsdienst

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    • Ein Soldat greift nicht nur an, er kann auch beschützen. Diesen Aspekt sollte man mit in der Diskussion bedenken.

      Und: Jesus predigte die Sanftmut, aber im Tempel trieb er die Geldwechsler mit Peitschenhieben weg. So hat er auch immer Gottes Gesetz interpretiert: Es kommt weniger darauf an, was man tut, sondern aus welchem Grund man es tut.
    • von Amadeus
      Ein Soldat greift nicht nur an, er kann auch beschützen. Diesen Aspekt sollte man mit in der Diskussion bedenken.
      Jesus greift nicht an, aber ER beschützt. Christen dürfen auf den Schutz Jesus vertrauen.
      Der Unglaube an Jesus lässt uns zu Waffen greifen, damit wir natürlich aus guten Motiven heraus uns selbst beschützen können.
      So fangen doch die allermeisten Kriege an. Wie oft sagen zwei Parteien, die einen Krieg anfangen. "Gott ist mit uns"
      Und weil jeder Gott auf seiner Seite hat, besitzen sie die Allmacht, die Gesetze Gottes im Krieg aufzulösen und zu töten........u.s.w.
      von Amadeus
      Jesus predigte die Sanftmut, aber im Tempel trieb er die Geldwechsler mit Peitschenhieben weg. So hat er auch immer Gottes Gesetz interpretiert: Es kommt weniger darauf an, was man tut, sondern aus welchem Grund man es tut.
      Wer Jesus im Herzen hat, will nicht sündigen und derjenige möchte erst gar nicht in eine Situation kommen, wo er sündigen könnte.
      Muss man in ein Bordell gehen um Prostituierte von Jesus zu erzählen??
      Jeder Christ versucht doch sich vom Bösen weitgehendst fernzuhalten, damit er nicht sündigt. Die Sünde sehen wir überall und deswegen können wir auch überall von Jesus erzählen, ohne direkt sich "mit der Sünde - in diesem Fall," Krieg", zu vereinigen.
      Als Jesus die Tische der Geldwäscher im Heiligtum unwarf, zeigte ER Gottes Zorn, weil die angeblichen Gläubigen, sein Gotteshaus und die ganze Heiligtumsversöhnung verfälschten. Sie hatten damit Gott direkt angegriffen.
      Jesus trieb die Gledwäscher nicht mit Peitschenhiebe hinaus und die Ehebrecherin, die zum Tode verurteilt wurde, lies ER ungestraft gehen.
      Ich lese nichts davon, dass Jesus in einer direkten oder indirekten Art gegen seine Widersacher Gewalt anwendete, um sich oder sein Volk zu schützen.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      .... Die Römer sind später von selbst zerfallen, ohne dass jemand sie physisch bekämpfen musste.

      Die Frage, ob man in den Krieg ziehen darf oder nicht, ist meines Erachtens eine Gewissensfrage, es gibt kein eindeutiges Ja/Nein.

      Also, Dein erstes Statement verträgt sich nicht ganz mit dem was ich im Geschichteunterricht gelernt habe... ;)

      Dem zweiten stimme ich uneingeschränkt zu.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Die Frage, ob man in den Krieg ziehen darf oder nicht, ist meines Erachtens eine Gewissensfrage, es gibt kein eindeutiges Ja/Nein.


      Dennoch empfielt die Weltkirche klar den Nichtkämpferstandpunkt, Gott sei dank.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Baptist schrieb:

      HeimoW schrieb:

      Die Frage, ob man in den Krieg ziehen darf oder nicht, ist meines Erachtens eine Gewissensfrage, es gibt kein eindeutiges Ja/Nein.

      Dennoch empfielt die Weltkirche klar den Nichtkämpferstandpunkt, Gott sei dank.


      DAS wäre für mich ganz neu! Ich kenne jedenfalls beides als "offiziell"...

      Hast Du schon einmal geschaut, wie viele hochrangige Militärs wir unter uns haben, und wie stolz man darauf ist, wenn die z.B. Militärkaplan für Obama sind???
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Hast Du schon einmal geschaut, wie viele hochrangige Militärs wir unter uns haben, und wie stolz man darauf ist, wenn die z.B. Militärkaplan für Obama sind???


      Wie gesagt, ich find sowas zum Heulen.
      Wozu sollte man stolz auf sowas sein?
      Stolz wegen Militär?

      Stolz darauf dass man sich als Adventist zum Töten ausbilden lässt?
      :huh: ich kann sowas nicht verstehen. Jeder Adventist der zum Militär und Einsatz an der Waffe geht bedauere ich.
      Ich glaube es ist Sünde (das ist meine Überzeugung für mich), jedem steht es natürlich frei in seinem Gewissen.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Ich kenne mich jetzt global nicht so gut aus, wie viele Länder haben noch Wehrpflicht? Es werden immer weniger.

      Aber was mich interessiert: Was macht ein Christ, der in einem Land geboren ist, wo es nur Wehrpflicht gibt, also keinen Wehrersatzdienst? Und ich meine jetzt nicht im Kriegsfall, sondern im Friedensfall. Könnte man dann sagen: Ok, das ist meine Pflicht als Bürger dieses Landes, diese Ausbildung zu machen, oder müsste man auswandern/verweigern? Ich rede von dem Fall, dass man nicht konkret auf Personen schießt, sondern es "nur" lernt. Die Entscheidung im Ernstfall (Angriff oder Verteidigung) wäre extra zu treffen.
    • In unserer Gemeinde gibt es beide Seiten. Von einem Bruder weiß ich mit Sicherheit, dass er den Dienst an der Waffe getan hat. Es war seine damalige Entscheidung. Ich achte ihn heute noch. Er ist mir ein wertgeschätzter Bruder. Es hat auch seinem Glauben nicht geschadet, wie evtl. vermutet wird.
      Solche Dinge muß jeder für sich entscheiden. Ich würde mir da nie anmaßen, ein Urteil zu fällen. Das steht mir nicht zu, es ist Gottes Sache.
      Religion ist das Bemühen des Menschen, seinem Gott zu gefallen: Aus sich selbst heraus.
      Echter und lebendiger Glaube an Jesus, ist Leben in seinem Geist und aus seiner Kraft.
    • Wir haben die Kraft Jesus

      tricky schrieb:

      Aber was mich interessiert: Was macht ein Christ, der in einem Land geboren ist, wo es nur Wehrpflicht gibt, also keinen Wehrersatzdienst? Und ich meine jetzt nicht im Kriegsfall, sondern im Friedensfall. Könnte man dann sagen: Ok, das ist meine Pflicht als Bürger dieses Landes, diese Ausbildung zu machen, oder müsste man auswandern/verweigern? Ich rede von dem Fall, dass man nicht konkret auf Personen schießt, sondern es "nur" lernt. Die Entscheidung im Ernstfall (Angriff oder Verteidigung) wäre extra zu treffen.

      Natürlich verweigern, da gäbe es für mich keine Allternative. Die ZJ haben es uns vorgelebt. Sie sind wegen ihres Glaubensgehorsam sogar ins
      Gefängnis und KZ gegangen.Wenn sie einen Zettel unterschrieben hätten, indem stand, dass sie ihrem Gott abschwören, um dann Hitler anzubeten, wären sie aus dem KZ entlassen worden. Sehr viele Zeugen haben dies nicht getan und sind sogar im KZ umgekommen.Durch die Kraft Jesus können wir die Gebote Gottes halten.Wir werden, wenn Jesus in uns ist und wir in IHM sind die Gebote Gottes halten können. Wenn ein STA aus Angst vor Strafe doch den Wehrdienst absolviert, wie wird er dann handeln, bei großer Strafandrohung, wegen des Sabbathaltens?? Entweder ist man treu gegenüber Gottes Gebote, oder nicht.
      Das Gebot, du sollst nicht töten, ist nicht weniger wichtig, als das Sabbatgebot.Wenn ich hier lese, jeder kann machen wie er will, ist eine Gewissensfrage....
      das erinnert mich stark an die Christen die sagen......ach was der Sabbat, kann doch jeder machen wie er will, man sollte sein Gewissen nicht so plagen.....wir sind doch alle Sünder, Gott liebt jeden, du bist frei selbst zu entscheiden. Nur weil man am Sabbat in die Kirche geht, hält man noch lange nicht die 10 Gebote

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Die Sünde sehen wir überall und deswegen können wir auch überall von Jesus erzählen, ohne direkt sich "mit der Sünde - in diesem Fall," Krieg", zu vereinigen.


      Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Du salltes mal das alte testament lesen und die Kämpfe oder Kriege Dir veranschaulichen.

      Das ganze Leben ist doch ein Kampf laut EGW. Paulus spricht von Waffenrüstung.

      Ich war bei der Bundeswehr. Ich habe Gehorsam und Befehle ausführen lernen müssen. Ich habe mit Waffen und gefährlichen Situationen umgehen gelernt.
      Was für mich am wertvollsten war, mit 8 Mann auf dem Zimmer 18 Monate Kamaradschft lernen müssen.
      Ich bin froh das wir in einer Zeit leben wo unser Land kein Krieg anzettelt oder wo wir uns verteidigen müssen.

      Manch einem würde die Bundeswehr durch eine Horizonterweiterung gut tun, anstatt immer von Sünde faseln.
      Nächstenliebe und Christsein kann man auch beim Militär praktizieren!
    • Bogi111 schrieb:

      Ich war bei der Bundeswehr. Ich habe Gehorsam und Befehle ausführen lernen müssen. Ich habe mit Waffen und gefährlichen Situationen umgehen gelernt.
      Was für mich am wertvollsten war, mit 8 Mann auf dem Zimmer 18 Monate Kamaradschft lernen müssen.
      Ich bin froh das wir in einer Zeit leben wo unser Land kein Krieg anzettelt oder wo wir uns verteidigen müssen.
      Möglicherweise ist das in Deutschland anders als in Österreich, aber hier lernt man beim Bundesheer leider viel zu viel Schwachsinn und bekommt nebenbei noch ein fragwürdiges Frauenbild aufs Aug gedrückt. Der sportliche Teil der Ausbildung würde mich sogar interessieren, aber das sinnlose Befehlsausüben, die kameradschaftlichen Feuerproben und und und, all das hat mich neben der Tatsache, dass ich niemals eine Waffe tragen will davon abgehalten zum Heer zu gehen.

      Für einen Christen sollte es aus meiner Sicht immer eine Alternative zum Dienst mit der Waffe geben. Sanitäter, Techniker, Funker, was weiß ich. Da gibt's doch viele Versorgungsjobs, die notwendig sind, aber nicht in direkte Kampfhandlungen eingreifen. So kann man die Zeit vielleicht drüberbringen, wenn man keine Möglichkeit zum Zivildienst hat. An der Grundausbildung kommt man aber wahrscheinlich überhaupt nicht vorbei, oder?
    • Du sollst nicht töten

      Bogi111 schrieb:

      Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Du salltes mal das alte testament lesen und die Kämpfe oder Kriege Dir veranschaulichen.

      Das ganze Leben ist doch ein Kampf laut EGW. Paulus spricht von Waffenrüstung.

      Ich war bei der Bundeswehr. Ich habe Gehorsam und Befehle ausführen lernen müssen. Ich habe mit Waffen und gefährlichen Situationen umgehen gelernt.
      Was für mich am wertvollsten war, mit 8 Mann auf dem Zimmer 18 Monate Kamaradschft lernen müssen.
      Ich bin froh das wir in einer Zeit leben wo unser Land kein Krieg anzettelt oder wo wir uns verteidigen müssen.

      Manch einem würde die Bundeswehr durch eine Horizonterweiterung gut tun, anstatt immer von Sünde faseln.
      Nächstenliebe und Christsein kann man auch beim Militär praktizieren!
      So, weil es im AT soviele Kriege gab, dürfen wir das Gebot du sollst nicht töten, nicht so eng sehen. Dieser Vergleich ist absolut daneben, gerade weil Jesus dies niemals gepredigt hat. Im Gegenteil, ER sagt uns ganz genau wie wir mit unseren Feinden umgehen sollen.Vielleicht solltest du mehr im NT lesen.!!
      Hat Jesus uns soetwas vorgelebt? Zeig mir die Stelle in der Schrift?
      Im Wehrdienst bekommt der Soldat die Ausbildung zum Töten. Ein Soldat der dann das doch irgendwann wenn es ernst werden könnte, dies dannn
      doch nicht will und dann doch vielleicht in die Luft schießt, ist kein Soldat. Er ist alles mögliche, aber kein Soldat.
      Das du beim Bund auch viele gute Dinge zur Horizonterweiterung und Kammeradschaft, erlernt hast, glaube ich dir sofort. Aber dies ist hier nicht das Thema.
      Es geht um die Ausbildung zum Töten, ob man das mit dem Gebot, du sollst nicht töten, vereinbaren kann.
      Wenn die Bibel im Epheserbrief von einer Waffenrüstung spricht, dann geht es darum, dass wir in der Kraft/Glauben Jesus, mit dieser Waffenrüstung gegen
      den Feind auftreten können, und zwar gegen Satan und seinen Helfern. Du hast Recht, das ganze Leben ist ein Kampf, vor allem als Christ. Schau dir die Apostel an, wie sie verfolgt, zersägt und gekreuzigt wurden. Sie mussten sich in Hölen verstecken, hatten Hunger und Durst........Und ihr redet, so ganz selbstverständlich davon, das der Dienst an der Waffe vor Gott ok sei. Ach ja, die STA haben ja in den letzten 2 Weltkriegen gut mitgemacht und dies gehört treu und gerecht verteidigt. [EDITIERT] [EDITIERT]
      Ich werde mich, zumindest für eine längere Zeit, von diesem Forum verabschieden.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

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    • Bogi111 schrieb:

      Manch einem würde die Bundeswehr durch eine Horizonterweiterung gut tun, anstatt immer von Sünde faseln.


      Das ist von allem Dummen das dümmste was man immer wieder zu hören bekommt.
      Ja, ich kann auch anders, aber wenn du meine Gewissensentscheidung (das ich es eben so sehe) als Gefasel abtust finde ich das [EDITIERT]
      Man kann seinen Horizont auch erweitern ohne das Töten zu lernen.
      Wer weiß, gut dass ich nicht bei der Bundeswehr war, evtl. wäre ich vielleicht ein Ökumeniker geworden.


      Aber schön für dich dass du die Bundeswehr so toll empfunden hast.
      Ich freue mich mit Dir, es ist doch schön dass es für dich funktioniert hat.

      :wink:
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1

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    • So unrecht hat Elli59 mit ihren Aussagen nicht.

      Jesaja und Micha zeigen uns:

      4. Und er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.

      5. Haus Jakob, kommt, lasst uns im Licht des HERRN leben!

      Gerade in Friedenszeiten wie sie bei uns derzeit - Gott sei Dank dafür - sollte es ein Leichtes sein, den Wehrdienst zu verweigern. Da könnte man Treue Gott gegenüber lernen. Vorausgesetzt natürlich, man ist davon überzeugt, dass Gott obiges von uns erwartet und möchte. Auch wenn einige meinen, das betrifft erst die Zukunft. WANN will man beginnen, Treue gegenüber Gott zu praktizieren? Beteiligung am Krieg lässt das Gewissen und die Hemmschwelle abstumpfen.

      Wenn man so überlegt: Da tötet man aus Gehorsam zum Staat seinen Glaubensbruder, nur weil er einer anderen Nationalität angehört und somit als Feind des Staates verstanden wird?

      Krieg, Wehrdienst, Morden auf Befehl und seinen Bruder oder Mitmenschen als Feind sehen, wenn er eine andere Staatsangehörigkeit hat, passen nicht wirklich zum Christ sein. Das kann man drehen und wenden wie man will.

      Ist es Zufall, straffe Zügel der Kirche oder ist es wirklich eine innige Glaubenüberzeugung, die Zeugen Jehovas als gesamte Kirche (mit wenigen Ausnahmen) lieber das eigene Leben ließen, als seinen Mitmenschen zu töten? Ich denke, es ist eine enge und lebendige Beziehung zu Jehova, die sie so entscheiden ließen. Gott gab und gibt ihnen die Kraft, standhaft zu bleiben. Warum ist das in diesem Ausmaß nur den ZJ möglich? Mangelt es an Liebe, Vertrauen zu Gott, oder ist man wirklich überzeugt, es ist im Sinne Gottes, sich aktiv am Krieg zu beteiligen? Ist man davon überzeugt, oder sucht man insgeheim Schlupflöcher, um seine Schwäche entschuldigen zu können? Ich mache mir da ernste Gedanken darüber.

      ***
    • Baptist schrieb:

      Das ist von allem Dummen das dümmste was man immer wieder zu hören bekommt.
      Ja, ich kann auch anders, aber wenn du meine Gewissensentscheidung (das ich es eben so sehe) als Gefasel abtust finde ich das [EDITIERT]


      Das Dich das Wörtchen "Gefasel" zu diesem Kraftausdruck provoziert, find ich für einen Heiligen schon erstaunlich!

      Ich möchte mir nicht vorstellen, Dich in anderen schwirigen Lebenssituationen zu erleben...

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    • Bogi111 schrieb:

      Das Dich das Wörtchen "Gefasel" zu diesem Kraftausdruck provoziert, find ich für einen Heiligen schon erstaunlich!
      Auch ziemt es sich für einen "Heiligen" nicht, eine Gewissensentscheidung als "Gefasel"abzuwerten. Im Gegenteil, ein "Heiliger" wird auf das Gewissen des anderen Rücksicht nehmen.


      Bogi111 schrieb:

      Ich möchte mir nicht vorstellen, Dich in anderen schwirigen Lebenssituationen zu erleben...
      Sollst du auch gar nicht! Man kann/soll aus an einer Situation nicht den Charakter oder die Mentalität einer Person bewerten. Es macht einen Unterschied, ob jemand aus der Situation versagt, oder in Sünde lebt!

      ***
    • Nachtperle schrieb:

      So unrecht hat Elli59 mit ihren Aussagen nicht.
      Doch, hat sie! Weil sie dieses Thema wieder dazu verwendet gegen die STA und ihr angebliches Selbstverständnis zu wettern. Ich möchte da nicht mitmachen.

      Ganz abgesehen davon, dass sie mit ihren Posts viele Glaubensväter und Gläubige aus dem AT, die aus ihrer Sicht alle hemmungslose Gesetzesbrecher waren, ausnahmslos verurteilt. Ich zähle mal auf:

      David = Massenmörder
      Elia = Massenmörder
      Mose = Massenmörder
      Josua = Massenmörder
      Salomo = Massenmörder
      ...

      Diese Liste könnte man noch beliebig fortsetzen. Elia ist sogar in den Himmel aufgefahren...als Massenmörder?? Ich zeige euch die Textstelle gerne:

      1 Kön. 18/40 Und Elia sagte zu ihnen: Packt die Propheten des Baal, keiner von ihnen soll entkommen! Und sie packten sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon und schlachtete sie dort.


      2 Mo 20/13 Du sollst nicht töten.


      Ergo war Elia ein Massentöter. Genauso könnten wir es mit allen oben aufgezählten Personen aufzeigen.


      Ich bezeichne mich auch heute als Pazifist und Waffenverweigerer, aber diese Haltung zu verallgemeinern bedeutet konsequent fertiggedacht, dass man über Menschen hinwegurteilt, die andere Menschen getötet haben und töten mussten. Niemand verteidigt die falsche Haltung vieler STA zu Zeiten des dritten Reichs. Das ist nun wirklich kein Ruhmesblatt der STA und es gab auch zig Entschuldigungen dafür. Man muss die STA schon sehr hassen um das jetzt auf Personen anzuwenden, die ihr Land im Rahmen des Bundesheers VERTEIDIGEN wollen.

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    • Nachtperle schrieb:

      Auch ziemt es sich für einen "Heiligen" nicht, eine Gewissensentscheidung als "Gefasel"abzuwerten.


      Nachtperle ,es ehrt Dich sich als Verteidiger zu betätigen.

      Aber im Grunde genommen machst Du genau das gleiche wie der den Du verteidigst.

      Ich respektiere jeden der sich gegen den Dienst mit einer Waffe entscheidet.

      Aber das neue Testament dazu zu benutzen andere anzuklagen die eine andere Meinung haben ist auch nicht Christlich!

      Noch was zu Gewalt. Dem Staat ist die Macht von Gott gegeben für Frieden nach innen und außen zu sorgen. Ich bin froh das wir eine Gewaltenteilung haben
      und Politzei und die Bundeswehr ihre Arbeit bisher hervorragend machen!!!
    • tricky schrieb:

      Doch, hat sie! Weil sie dieses Thema wieder dazu verwendet gegen die STA und ihr angebliches Selbstverständnis zu wettern. Ich möchte da nicht mitmachen.7
      Das ist deine Meinung. Und ich respetiere sie auch. Aber ich werde Elli nichts unterstellen. Den Beweggrund von ihr kenne ich nicht. Du schon?


      tricky schrieb:

      Ganz abgesehen davon, dass sie mit ihren Posts viele Glaubensväter und Gläubige aus dem AT, die aus ihrer Sicht alle hemmungslose Gesetzesbrecher waren, ausnahmslos verurteilt. Ich zähle mal auf:

      David = Massenmörder
      Elia = Massenmörder
      Mose = Massenmörder
      Josua = Massenmörder
      Salomo = Massenmörder
      ...
      Natürlich gab es diese. Aber nahm Gott sie so an, weil sie eben David, Josua, Salomo usw. waren, oder weil sie ihre Fehltritte bereut haben? Welcher von diesen Männern blieb bei seiner Einstellung, seinem Verhalten und Gott nahm ihn dennoch als sein Kind an? Wir sind dabei, hier Äpfel mit Birnen zu vermengen.



      tricky schrieb:

      Diese Liste könnte man noch beliebig fortsetzen. Elia ist sogar in den Himmel aufgefahren...als Massenmörder?? Ich zeige euch die Textstelle gerne:

      1 Kön. 18/40 Und Elia sagte zu ihnen: Packt die Propheten des Baal, keiner von ihnen soll entkommen! Und sie packten sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon und schlachtete sie dort.

      2 Mo 20/13 Du sollst nicht töten.

      Ergo war Elia ein Massentöter. Genauso könnten wir es mit allen oben aufgezählten Personen aufzeigen.
      Tricky, ich bin mir grad nicht sicher: Willst du, oder kannst du nicht verstehen? Richtig! Wir können aufzählen, was und wen und wie viele wir wollen. Die Frage ist, wie oben gestellt: Nahm Gott die Aufgezählten so an, weil sie eben David, Josua, Salomo usw. waren, oder weil sie ihre Fehltritte bereut haben? Welcher von diesen Männern blieb bei seiner Einstellung, seinem Verhalten und Gott nahm ihn dennoch als sein Kind an?


      tricky schrieb:

      Ich bezeichne mich auch heute als Pazifist und Waffenverweigerer, aber diese Haltung zu verallgemeinern bedeutet konsequent fertiggedacht, dass man über Menschen hinwegurteilt, die andere Menschen getötet haben und töten mussten.
      Ich will gleich mal vorausschicken, um sinnlose Aufschreie zu vermeiden: Natürlich spricht es sich in der Theorie einfach und leicht. Das betone ich immer wieder. Aber ... wer MUSSTE töten? Ich komme nochmals auf die von Elli erwähnten Zeugen Jehovas. Warum MUSSTEN sie nicht?

      Und klar steht es uns nicht zu, anders Denkende deshalb pauschal zu verurteilen. Man muss aber nicht jede konträre Ansicht als Angriff sehen. Allerdings: Jemand der vorsätzlich tötet ist nun mal ein Mörder und jemand, der unbeabsichtigt jemanden tötet ist ein Totschläger. Ist nun mal so. Das ist kein Urteil von Krieggegnern. Anscheinend haben wir hier viele Sensiberln, die halt dann reagieren, wenn es gegen ihre Ansicht geht.Wir sind ja sooo sensibel ...



      tricky schrieb:

      Niemand verteidigt die falsche Haltung vieler STA zu Zeiten des dritten Reichs. Das ist nun wirklich kein Ruhmesblatt der STA und es gab auch zig Entschuldigungen dafür. Man muss die STA schon sehr hassen um das jetzt auf Personen anzuwenden, die ihr Land im Rahmen des Bundesheers VERTEIDIGEN wollen.
      Ich glaube nicht, dass man die STA deshalb hassen muss. Ich verstehe diese "Krieglernenwollen" Art auch nicht, hasse aber die STA deshalb nicht mal annähernd. Merkst du was? Wir sind ja sooo sensibel ...

      ICH will "mein" Land nicht mit Waffengewalt verteidigen. WAS ist überhaupt MEIN Land? Beginnt nicht hier schon ein etwas sonderbares Denken? Auf der einen Seite reagieren wir sofort mit dem Schimpfwort: Ausländerhass, wenn etwas gegen einen Bewohner mit Migrationshintergrund sagt, weil sie ja das Recht haben hier zu sein und ihre Ideen einzubringen, auf der anderen Seitw wollen wir genau diese Menschen mit Waffengewalt vorgehen, weil wir "unser" Land verteidigen wollen? Bisschen schizophren das Ganze. Aber keine Sorge, ich will das Thema hier nicht ausschlachten. Es ist einfach meine Meinung zu den komischen zwiespältigen und konträren Aussagen abgeben.

      ***
    • Ich habe auch Militärdienst mit Waffe gemacht und ich sehe nicht was daran Sünde sein soll. Klar ein Gewehr ist eine Mordwaffe, allerdings ist sie dies erst, wenn man sie auch einsetzt und auf Menschen schiesst. Solange man in einer Region lebt, wo weit und breit kein Krieg in Sicht ist, stellt sich die Frage nach dem Töten gar nicht, es sei denn man möchte Auslandeinsätze machen. Wenn ich ein Messer benutze komme ich auch nicht auf die Idee, das könnte eine Sünde sein, nur weil ich damit ebenfalls jemanden töten kann.
      Bogi hat absolut recht, was man im Zwischenmenschlichen Bereich lernt, das wird man sonst kaum irgendwo lernen. Aber das können nur Leute beurteilen, die mal mehrere Monate mit Menschen, die man nicht selber ausgesucht hat, das gesamte Leben teilen musste.
      Wie man sich im Ernstfall verhalten würde ist eine ganz andere Frage und ich kann das nicht beurteilen, da ich noch nie in der Situation war, wo mein Land und meine Familie wirklich bedroht war.

      Liebe Grüsse
      DonDomi