Mensch - nach Gottes Bild geschaffen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      • Daher verzichte ich auf das athanasische "Dogma" zugunsten der besseren, wie ich meine, biblischeren GottesERKENNTNIS OHNE HYPOSTASIS/PERSONA:
      Wie Athanasius drei gleich EWIGE (JHWH),
      aber nicht in einem "geschlossen gedachten" System sondern "offen"

      Ewiger Geist, allgegenwärtig, außen
      Ewiges "Wort"/Sohn, allmächtig, "inmitten"
      Ewiger Vater, allwissend, zentral

      Dies wäre ein "konzentrisches" Modell, welches sowohl die UNTERSCHIEDLICHKEIT (Arius, aber ohne Hierarchie) wie auch die GLEICHHEIT (Athanasius, aber ohne Uniformität) berücksichtigt.

      "Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße..." (Jes. 66:1.)
    • Neu

      Blau = Kommentar von mir.

      freudenboten schrieb:


      • Daher verzichte ich auf das athanasische "Dogma" zugunsten der besseren, wie ich meine, biblischeren GottesERKENNTNIS OHNE HYPOSTASIS/PERSONA: ---> Wenn gilt was in 1.Joh.4 steht – „Gott ist die Liebe!” - dann muss Gott, Vater und Gott, Sohn auch Person sein! Daher hatte Athanasius mit seiner Definition auch Recht!

      Wie Athanasius drei gleich EWIGE (JHWH),
      aber nicht in einem "geschlossen gedachten" System sondern "offen"

      Ewiger Geist, allgegenwärtig, außen ---> aber auch „innen” in uns!
      Ewiges "Wort"/Sohn, allmächtig, "inmitten" ---> „im” Schosse des Vaters! ==> Daher: der Eingeborene Sohn!
      Ewiger Vater, allwissend, zentral

      Dies wäre ein "konzentrisches" Modell, welches sowohl die UNTERSCHIEDLICHKEIT (Arius, aber ohne Hierarchie) wie auch die GLEICHHEIT (Athanasius, aber ohne Uniformität) berücksichtigt.

      "Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße..." (Jes. 66:1.)
      Hierarchie innerhalb der Gottheit? Sagte nicht Jesus Christus selbst: „Der Vater ist größer als ich!”(Joh 14,28 und 1.Kor.15,27f.)? Insofern wird man innerhalb der gleich ewigen Gottheit, deren drei Personen in und durch LIEBE miteinander verbunden sind, eine gewisse Subordination bejahen müssen, da der Vater der Urgrund allen Seins ist und Jahwe eben der Vater und Christus „nur” der Sohn ist. Da nur - rein laut dem vorgegebenen Bibeltext - ohne mögliche Spekulationen - der Vater den Termin des "Jüngsten Tages" kennt - nicht der Sohn und auch nicht der Heilige Geist - muss daher Gott Vater höher gestellt sein als Gott Sohn und Gott Heiliger Geist! ---> insofern stimmt der Text des Dogmas wie im kath. Katechismus formuliert nicht! („Alle drei allwissend..” ----> siehe hier: Drei göttliche Personen ein Gott - Mystici Corporis.


      Zitat: „Da nun die drei göttlichen Personen ein und dieselbe göttliche Natur
      besitzen, so besitzen sie selbstverständlich auch ganz dieselben
      Vollkommenheiten. Jede derselben ist ewig, unveränderlich,
      allgegenwärtig,
      allwissend, allweise, allmächtig, unendlich heilig und
      gerecht, unendlich gütig und barmherzig, unendlich wahrhaft und getreu.”
      aus: P. Joseph Deharbes größere Katechismuserklärung, Ein Hilfsbuch für die Christenlehre und katechetische Predigt, 1. Band Lehre vom Glauben, 1911, S. 166-168

      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Neu

      Es tut mir leid, dass Du das "Wesentliche" nicht verstehst:

      Die Drei der Gottheit sind alle gleich/unhierarchisch EWIG: daher keine "Personen" (Numeri 23:19.), außer dem menschgewordenen "Allmachts-Wort" (logos).

      Die Drei unterscheiden sich aber hinsichtlich Allgegenwart/Allmacht/Allwissenheit, nur darin wirken sie ZUSAMMEN/ordnen sie sich EINANDER unter.
    • Kein besserer theolog. Begriff für Gottes Dreieinig sein, als nur der Begriff "Person"!

      Neu

      Selbstverständlich sind es „göttliche Personen" oder wie immer man die nennen mag** (Substanzen, Seinsweisen, Erscheinungsformen) ...

      Zumindestens Jesus Christus wurde ganz klar Person, greifbare Person, mit der man sprechen konnte! Die historische Person des Juden Jesus von Nazareth! Was Du ja offensichtlich auch so siehst! ---> Und das ist doch das großartige am christlichen Glauben, dass Gott Person/ Mensch wird! (Joh.1,1.14 u.a.)

      Dass es in der Ewigkeit keine Hierarchie gibt, mag ja sein! Und doch hatten auch die Kirchenväter Recht als sie feststellten dass der Vater der Urgrund allen Seins und ungezeugt, der Sohn aber »gezeugt« - jedoch nicht geschaffen und der Heilige Geist (nur) aus dem Vater (orthodox - östliche Vorstellung!) und auch aus dem Sohn (katholisch-protestantisch - westliche Vorstellung!) hervorgehend ist! (---> siehe: Das Nicäno-Konstantinopolitanisches Glaubensbekenntnis von 381!)

      *** Auch Numeri 23:19 [„Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?”] spricht nicht gegen den trinitarischen "Person" – Begriff! Dass Gott nicht ein Mensch ist, also kein Geschöpf [Exkurs: Auch keine »reine Einbildung« bzw. »vom Menschen erdachte Projektion/ Figur« wie uns die Religionskritiker seit Feuerbach und Freud weismachen wollten!], sondern ein vom Menschen vollkommen unabhängig ewig existierender Schöpfer-Gott ist, dürfte doch wohl klar sein! Somit ist auch der Person-Begriff Gottes vollkommen vom menschlichen Person-Begriff meilenweit unterschieden. ----> Und doch finden wir in unserem Reden von Gott, das immer nur eine Annäherung sein kann, für unser Verständnis, keinen besseren Begriff als den der Person - oder hast Du einen besseren? GOTT und DER EWIGE mal ausgenommen!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Neu

      Norbert Chmelar schrieb:


      .... stimmt der Text des Dogmas wie im kath. Katechismus formuliert nicht! („Alle drei allwissend..” ----> siehe hier: Drei göttliche Personen ein Gott - Mystici Corporis.


      Zitat: „Da nun die drei göttlichen Personen ein und dieselbe göttliche Natur
      besitzen, so besitzen sie selbstverständlich auch ganz dieselben
      Vollkommenheiten. Jede derselben ist ewig, unveränderlich,
      allgegenwärtig, allwissend, allweise, allmächtig, unendlich heilig und
      gerecht, unendlich gütig und barmherzig, unendlich wahrhaft und getreu.”
      aus: P. Joseph Deharbes größere Katechismuserklärung, Ein Hilfsbuch für die Christenlehre und katechetische Predigt, 1. Band Lehre vom Glauben, 1911, S. 166-168

      Wenn man's genau nimmt, stimmt auch die Aussage, dass alle drei göttlichen Personen "unveränderlich" seien nicht! Denn der göttliche Logos - Christus - hat sich doch durch die Zeugung durch den Heiligen Geist von Gott in einen Menschen "verändert" / verwandelt - vom Himmel kam ER - DER EWIGE JHWH - auf Erden! Der GROSSE wurde ganz KLEIN! ---> "Gott wird Mensch!" ===> Theologisch nenennwir dies INKARNATION = MENSCHWERDUNG!
      ----> insofern sollte die Formulierung in dem obigen Katechismus-Buch dringend überarbeitet werden!
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!