Mensch - nach Gottes Bild geschaffen

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    • @Seele1986

      Es geht aber nicht um Jesus als Person, sondern um den Sohn. Wir sollen wie Christus werden. Eine Anbetung neben Gott ist schon allein aus dem At heraus ausgeschlossen. Niemand hat Gott je gesehen das wird sich auch nicht ändern. "Ich bin" hat nichts zu bedeuten.

      Dass durch den Sohn alles erschaffen wurde schließt auch alle mit ein die im Sohn aufgehen. Das hat mit einem Sonderfall Jesu als Person nichts zutun oder anders: wie soll ich sonst völlig einer in Christus werden? Einer der vielen gleichen Brüder von Jesus? Und ich will Jesus nicht runtersetzen. Es geht um das höchste Ideal für einen Menschen. Mit Logos Gottes ist Gott gemeint nicht Jesus. Der Logos wird von Gott an Jesus übermittelt, hat Jesus nicht selbst hervor geholt.

      Auch das Geist Gottes Argument ist nicht auf Jesus beschränkt. Wir alle erhalten als Söhne Gottes diesen Geist ansonsten ist ein eins sein nicht möglich.

      Heidnische Sterndeuter haben mit der jüdischen oder christlichen Theologie nichts zutun.

      Jesus zu huldigen ist theologisch kein Problem wenn man weiß was man tut. Das bedeutet nur an ihn zu glauben, also wieder Gott selbst ("zur Ehre Gottes"). Es geht bei Söhnen Gottes im Sinne Jesu immer um Gott nie um sich selber. Der Gesalbte ist zudem König wie David. Jesus sucht nicht seine eigene Ehre wie Gott.

      Die beiden letzten Argumente sind zu spekulativ. Vor allem bei Paulus kann man diese Argumentation auch ins Gegenteil umkehren. ("Sehen sollt ihr sehen aber nicht erkennen...")

      Was leicht ist kann durch falsche Einflüsse schnell unbeliebt werden.

      Beitrag von Norbert Chmelar ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • Senfkorn schrieb:

      Es geht aber nicht um Jesus als Person, sondern um den Sohn.
      Ja, ich sehe, was du meinst. In der Theologie gibt es auch diese Unterscheidung zwischen Jesus (von Nazareth) und Christus.

      Dann wäre Christus eine "Christus-schaft", so wie bei den Buddhisten "Buddha" keine Person ist, sondern ein Zustand oder eine besondere Stufe.

      Das kriegt man biblisch aber kaum durchgehalten,
      denn es ist ja nicht einfach von "dem Sohn" die Rede, auch nicht von "dem Christus", sondern es wird ja sein Name genannt:
      einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

      Dieser Sohn wird ja im Neuen Testament am laufenden Band exklusiv gemacht, und nicht etwa seine "Sohnheit", die man sich dann selbst an-eignet.
      Der Christus ist übrigens keine Seinsstufe, wie es bspw. die Esoterik lehrt, sondern die Offenbarung, die Petrus zuvor erkannte und die durch die Auferstehung bestätigt wurde.


      Senfkorn schrieb:

      "Ich bin" hat nichts zu bedeuten.
      Doch, das hat einiges zu bedeuten, vor allem, wenn jemand von sich selbst sagt, er sei das Alpha und das Omega.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Und in keinen Schriften des Neuen Testaments finden wir derartige großartige Gedanken als wie in den Schriften des Johannes Zebedäus (Evangelium, Briefe und Offenbarung), die klar hervorheben, dass
      • a) in diesem Jesus von Nazareth vor seiner Geburt der himmlische + "Gott-gleiche" Logos war! (Joh.1)
      • b) die Apostel nach der Auferstehung des Jesus von Nazareth in IHM den "wahren Mensch und wahren Gott" erkannten! (Joh.20,28)
      • c) Jesus von Nazareth der von Gott Gesandte war! (Joh. 5 - 8 + Joh. 17)
      • d) Christus wie der Vater auch das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte ist (Offb.1,8.17 + Offb.22,13)
      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Hallo @Seele1986

      Auch der Name Jesus ist von seiner Funktion her die gleiche. "Jahwe ist Rettung". Es geht auch bei Jesus nicht um Jesus selbst sondern dass wir in Jesus \ in Sohnschaft \ in Christus durch Gott gerettet werden.

      Joh 17,26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.
      Deswegen ist auch Jesus nicht einfach als Person gemeint und meint eine wichtige Funktion ist nicht exklusiv. Ich nehme sein Kreuz auf mich und folge ihm. Ich könnte etwas mir Umöglichem nicht folgen.

      Die Argumentation zu Alpha und Omega kann man auf alle Söhne ausweiten, er ist nicht exklusiv. Denn Jesus meint immer das wofür er steht, der Sohn Gottes. Du bist auf meine wichtigen Argumente aber nicht eingegangen. Wenn ich Jesus absondere kann ich nicht mehr eins mit ihm sein, er kann nicht ich werden, ich kann dann nicht mehr durch Jesus agieren wenn ich mal so weit kommen sollte. Diese Argumente stehen, selbst wenn du das Argument bringen kannst Jesus höherzustellen, im Widerspruch.

      Auch könnte ich nicht mehr wie Jesus überwinden und mit ihm auf seinem Thron sitzen:
      Offb 3,21 Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.
      und es sei nochmals gesagt: Jesus ist das Haupt, er ist nicht eine einfache Hülle, sondern vor Gott das höchste Vorbild weil er nach Gott strebt. Wir sollen sogar irgendwann vollkommen wie der Vater werden. Das aber ist natürlich unmöglich denn Gott ist kein Mensch. Durch den Geist aber macht er uns zu einem neuen Menschen, wenn wir mal soweit kommen und folgen ihm nach ohne zu sündigen so Gott uns diese Gnade schenkt. Wir sind dann ganz eins mit dem Haupt Christi. Amen!
    • Hallo Senfkorn,

      sehr interessant grade, finde ich. Danke dafür!

      Senfkorn schrieb:

      Auch der Name Jesus ist von seiner Funktion her die gleiche. "Jahwe ist Rettung". Es geht auch bei Jesus nicht um Jesus selbst
      Damit wird Jesus Christus ein reines "Erlösungsprinzip", könnte man sagen.

      Senfkorn schrieb:

      Ich nehme sein Kreuz auf mich und folge ihm.
      Und warum tust du das?

      Schauen wir mal in die Bibel, warum die Jünger das taten: "Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb" (Petrus)
      Wir tun das, weil wir ihn lieben, wie er uns geliebt hat.

      "Wer nicht sein Kreuz nimmt und folgt mir nach, der kann nicht mein Jünger sein".
      - Da zu sagen "Ja, das meint, man folgt Gott nach" ist das gleiche, wie zu sagen "Jesus ist der Logos". Es ist dasselbe, Senfkorn.

      Senfkorn schrieb:

      Wenn ich Jesus absondere kann ich nicht mehr eins mit ihm sein,
      Das ist falsch, denn die Glaubenserkenntnis wird mit der Liebe verglichen (siehe meinen Beitrag im Zitate-Thread zu Moses Maimonides´ Erklärung).
      So wie Mann und Frau in der Liebe und Erkenntnis eins werden, so werden wir im Geiste mit diesem Sohne eins.
      Undzwar nicht, weil er ein Prinzip ist, sondern weil er ein Gegenüber ist. Das ist wichtig, denn bei einem Gegenüber tritt mir zuweilen auch mal ein Widerspruch entgegen.
      Wir sind eins, aber trotzdem kann er uns widersprechen, wenn wir verfehlen oder lieblos werden. Das ist ein großer Unterschied zu einer Energie oder einem Prinzip.

      Dieses Einswerden beginnt bzw. wird erweckt durch Begehren, das Begehren, mit ihm verbunden zu sein:

      Des Nachts auf meinem Lager suchte ich, den meine Seele liebt. Ich suchte; aber ich fand ihn nicht. (Hld 3,1)

      Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm.
      Denn die Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. (Hld 8,6)

      Du kannst mit ihm einssein, weil es eine Beziehung ist. Eine Beziehung hast du mit einem Gegenüber.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • @Seele1986

      Ja sehr interessante Argumente!

      Ich möchte hierbei noch betonen dass das einssein eine Homogenität meint, nicht ein dabei höher stehen von Jesus denn Paulus sagt ganz klar dass wir zum Haupt wachsen sollen. Das Endziel eines Christen. Dabei sollte man beachten: selbst Paulus hat sich in einem seiner Briefe als nicht vollkommene bezeichnet und bezeichnete Jesus durchgehend als Herr. Was ich damit sagen will ist, dass das Ziel wirklich ganz eins zu sein eine enorme Herausforderung darstellen kann selbst wenn man schon wie der große Paulus einer in Christus ist.

      Dass Jesus der Logos ist schließt unter anderem Joh 14:24 aus. Du müsstest den Vers schon entkräften um das Argument zu halten. Bei deinem Beispiel ist so etwas nicht der Fall. Jesus ist der Stellvertreter Jahwes, er wird in den Schriften mehrfach als Vertreter beschrieben auch wenn er dabei immer dem Vater untergeordnet ist. Anders kann man den Text gar nicht halten.

      Jesus sagt aber nicht nur dass man sein Jünger wird wenn man sein Kreuz auf sich nimmt sondern man wie sein Meister werden kann, größere Dinge als er tun kann.

      Es geht also durchweg um Glauben nicht um Autoritäten. Jesus selbst sagt ja auch wer der größte sein will soll der kleinste sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Senfkorn ()

    • Senfkorn schrieb:

      Jesus sagt aber nicht nur dass man sein Jünger wird wenn man sein Kreuz auf sich nimmt sondern man wie sein Meister werden kann, größere Dinge als er tun kann.
      Und Du glaubst das ist unter anderem der Sinn und Ziel eines Jüngers, im Reich Gottes mitzuarbeiten?
    • Senfkorn schrieb:

      dass das einssein eine Homogenität meint, nicht ein dabei höher stehen von Jesus denn Paulus sagt ganz klar dass wir zum Haupt wachsen sollen.
      Wenn er das Haupt ist, zu dem wir wachsen sollen, dann steht er höher als wir.
      Es heißt ja auch, wir sollen vollkommen sein, wie Gott vollkommen ist. Werden wir deshalb Gott? Keineswegs.

      Senfkorn schrieb:

      selbst Paulus hat sich in einem seiner Briefe als nicht vollkommene bezeichnet und bezeichnete Jesus durchgehend als Herr.
      Weil Jesus der Herr ist. Deshalb tut er das.

      Paulus grüßt auch in seinen Briefen die Geschwister als "Vollkommene"
      und führt ein paar Zeilen später aus, sie sollten "noch vollkommener" werden. Wie wird denn ein Vollkommener noch vollkommener?
      Daran kann man die rechte Theologie erkennen:

      denn Paulus spricht den Gläubigen zu, was ihnen von Gott geschenkt ist. Nicht als eigene Leistung, sondern als Gottes Werk.
      Wir aber sollen lernen und diesem Herrn immer ähnlicher werden. Beides wird über das Superlativ ausgedrückt bzw. die Steigerung des Superlativs
      (zumindest in der deutschen Übersetzung; ich weiß nicht, wie es im Griechischen da steht)

      Und weil es geschenkt ist, Senfkorn, bleibt er auch der Herr, obgleich er Bruder und Partner ist, mit dem wir frei reden können, wie mit einem Freund.
      Denn nicht wir haben uns das erarbeitet.

      Man kann es vergleichsweise recht gut darstellen anhand der Bar-Mitzwa im Judentum:
      mit Vollendung des 13. Lebensjahres ist der Junge ein Bar-Mitzwa. Vollkommen unabhängig davon, ob es eine Feier gibt, ob er das Hebräische gelernt hat, ob er aus der Thora lesen kann, ob er überhaupt in einer Synagoge mitwirken kann oder ob gar keine in der Nähe ist; unabhängig von Bildungsgrad und Kenntnissen (was den Juden natürlich sehr wichtig ist) ist er ein Bar-Mitzwa (und das Mädchen mit 12 eine Bat-Mitzwa).
      Bar-Mitzwa bedeutet "Sohn des Gebots". Das ist man; es wird nicht danach gefragt, ob man das möchte und man erwirbt es sich nicht durch Leistung oder Studium.
      Unkenntnis soll natürlich beseitigt und Wissen gemehrt werden, aber das hat mit der Sohnschaft/ Tochterschaft nichts zutun.

      Wenn du meinst, dass du dir das Seelenheil selbst erarbeiten musst, dann hast du das, was Er uns gebracht hat, leider nicht verstanden.

      Paulus sagt auch "nicht, dass ich es schon erreicht hätte"; ja, das ist schlichte Selbsterkenntnis.
      Das bedeutet aber nicht, dass er versuchte, sich das Seelenheil oder den Himmel zu erarbeiten. Das brauchen wir nicht mehr.
      Jesus hat diesen falschen Gotteskult beendet, das sagte er doch ständig.


      Bogi111 schrieb:

      Und Du glaubst das ist unter anderem der Sinn und Ziel eines Jüngers, im Reich Gottes mitzuarbeiten?
      Anstatt sich einzubilden, man könne selbst "Meister" werden (obwohl er uns doch gesagt hat, wir sollen nur einen unseren Meister nennen, nämlich ihn),
      sollte man vielmehr als der, der man ist, in dieser Beziehung leben und wirken.

      Es ist nicht unsere Aufgabe, eine Kopie von Jesus zu werden, sondern wir können - so, wie wir sind - in der Beziehung mit Gott leben.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)

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    • @Seele1986

      Wenn man zum Haupt wächst wird man selbst das Haupt, sonst ergibt es keinen Sinn zum Haupt zu wachsen. Wenn wir nicht vollkommen wie der Vater werden können hat das nur einen Grund: das wir mit ihm eins sind (im johaneischen Sinne: der Sohn hält sich ganz an Gott). Der Vater leitet und hilft uns durch seinen Geist. Wir sündigen hinfort nicht mehr wie Paulus das bestätigt. Dann sind wir zwar nicht der Vater selbst aber ihm ganz folgend, in dem Sinne eins mit Ihm. In dem Sinne vollkommen wie der Vater weil Er uns zum Licht des Wortes macht, wir nicht mehr sündigen. Bei Herrn Jesus sieht das aber wieder anders aus wir sollen dem Bilde des Sohnes gleichgestaltet werden. Wie Jesus Stellvertretender Jahwes werden, es steht:

      Jak 4,5 Oder meint ihr, dass die Schrift umsonst rede: "Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ"?


      Dass Jesus der Herr ist macht ihn nicht zum ewig höheren gegenüber jenen die ihm gleich werden. Der Erstgeborene unter vielen Brüdern ist er, nicht der Herr von vielen Brüdern. Wir werden sitzen mit ihm auf seinem Thron.

      Vollkommen ist man wenn man eins in Christus ist, vollkommener wenn man es ganz zum Haupt schafft, das Ziel der Schöpfung.

      Die Argumente gegen das selbsterarbeiten sind theologisch falsch. Es geht immer darum im Glauben besser zu werden. Das Geschenk Jesu ist dieses zu erkennen und diesen Weg so gut wie möglich umzusetzen dass wir dann wie der Meister werden und größere Werke als er tun was nicht heißt das Jesus dann weniger wird sondern weil Jesus wieder zum Vater ging bis Gott Sein geheimnisvolles Vorhaben mit der Menschheit durchgeführt hat.

      Wenn ein Gläubiger nicht zum Haupt wachsen kann, dann kann er auch nicht mehr genauso eins wie Jesus und Gott werden, was im Johannes Evangelium klar verzeichnet ist.
    • Senfkorn schrieb:

      Ich möchte abschließend mit Verweis auf John 1:13 anmerken dass das Fleischwerden des Logos nicht meint dass der Logos einen menschlichen Körper annimmt sondern dass Jesus dem Wort gänzlich Folge leistet. Das Wort und Jesus sind folglich eins, nicht jedoch dasselbe. Das Wort, also Gott, leitet Jesus
      Sehr interessanter Gedanke - vielen Dank. Eine andere Deutung wäre, dass mit Gottes Wort Gottes Verheißung gemeint ist, die dann bei der Geburt Jesu Fleisch wurde. Eben so wie in der Genesis-Schöpfung Gottes Wort Fleisch oder Materie wurde. Dann wären wir wieder im Einklang mit dem Zeugnis der Bibel. In V. 18 macht Johannes deutlich, dass niemand Gott gesehen hat - diese Aussage wäre absolut unsinnig, wenn er wenige Sätze zuvor doch die Fleischwerdung, dh das Sicht- und Greifbarwerden Gottes beschrieben haben soll.

      Seele1986 schrieb:

      Warum aber diese ganze, sehr merkwürdige Geschichte, dass eine Jungfrau (ohne Zutun eines Mannes und die noch keinen Mann kannte; gemeint ist also Jungfrau, nicht junge Frau!)
      Als der zweite Adam sollte Jesus eben nicht die adamitische Natur erben. Der Verheißung entsprechend musste er jedoch ein Nachkomme Eva's sein, und somit erfüllt die Jungfrauengeburt beide "Bedingungen".

      Trinitarier ignorieren auch gern Joh 14,12. Wenn Christus Gott und Schöpfer ist, wie kann er seine menschlichen Nachfolger dann ernsthaft auffordern, größere Werke zu tun als er selbst? Eine von vielen Absurditäten, die sich aus der Divinisierung Jesu und der Trinität ergeben.
    • Danke @Einfach biblisch!

      Es ist weiter anzuführen dass der Logos von Gott an Herrn Jesus übermittelt wird, erst danach setzt Herr Jesus sie mit sich gleich, nie kann er selbst den Logos vermitteln.

      Die Funktion einer Sohnschaft ist im JohEv betont passiv. Aber das weißt du ohnehin, Danke für deine Beiträge! Sie sind sehr bereichernd!

      Das Jungfrauenargument ist ein Ereignis aber kein zwingendes Argument Jesus einfach abheben zu lassen. Wir lesen in den Gleichnissen zum Reich Gottes dass ein umkehren der Sünder wertvoller als 99 Gerechte sein kann. Interessant bei der Offenbarung des Joh:

      Auch Jesus hat bevor er zum Thron kam überwunden (Gott kann sich nicht bewähren das ergibt keinen Sinn). Auch wir sollen es ihm gleichtun um mit auf seinem Thron zu sitzen.
    • Senfkorn schrieb:

      In dem Sinne vollkommen wie der Vater weil Er uns zum Licht des Wortes macht, wir nicht mehr sündigen
      Zu unserer Vollkommenheit gehört die Erkenntnis, dass wir unter ihm sind. Unter dem Vater und unter unserem Herrn Jesus.

      Wer das nicht erkennt, dem wird er es dann eines Tages zeigen: Alle Augen werden ihn schauen und alle Knie sich beugen.

      "Meister", die "nicht sündigen" ... Gott, was für eine Verirrung.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Einfach biblisch! schrieb:

      Eine von vielen Absurditäten, die sich aus der Divinisierung Jesu und der Trinität ergeben.
      Ich würde sagen von zu viel Wissen und wenig Glauben...

      Divus (lateinisch für „der Göttliche“ bzw. „göttlich“ im Gegensatz zu deus = „Gott“) ist ein Titel der römischen Kaiser und ihrer Angehörigen,
      der ihnen nach dem Tod verliehen werden konnte.

      Allein das zeigt mir, wohin es führt wenn man sich mehr mit Dogmen als mit Jesus unseren Erlöser beschäftigt.
    • @Seele1986

      Paulus sagt dass wir in Christus der Sünde tot sein können, nicht ich.

      Jesus sagt dass man wie sein Meister werden kann, nicht ich.

      Auch Paulus hat sich selbst wenn er in Christus Wunder wirkte trotzdem Jesus als Herrn anerkannt aber er räumte auch ein, mit sich noch nicht am Ziel gewesen zu sein.

      Ist Jesus einmal unerreichbar, kannst du den Kontext der Bibel nicht halten. Verse wurden genug genannt.

      Klar ist ein emotionales Thema. Geht ans Fundament. Vlt habe ich hier zu direkt geschrieben. Dafür mein Sorry.

      Du solltest mich aber nicht gleich mit "Verirrung" angehen das ist nicht ok.

      @Bogi111 wenn du Jesus zu Gott machst spielst du mit Fundamenten des Glaubens. Das ist nicht einfach eine Nebensache.
    • Senfkorn schrieb:

      Jesus sagt dass man wie sein Meister werden kann, nicht ich.
      Wo sagt er das denn?

      Zudem: er bleibt doch der Anfänger unseres Glaubens, ganz gleich, wie vollkommen wir werden.

      Ich hatte das hier gelegentlich schonmal erzählt, das kannst du nicht wissen:

      mein Großvater war ein ganz besonderer Mann. Ich habe niemals wieder jemanden kennengelernt, der diesen Glauben so absolut gelebt hat, wie er.
      Voller Güte, voller Klarheit und mit ganz klaren Worten gegen jedermann, und ohne jegliche Angst oder Menschenfurcht, vollkommen grade am Tisch sitzend (geboren 1915, alte Schule), gesund, mit 90 Jahren noch alle eigenen Zähne, ohne Sorge und Mühe ruhig auf dem Sterbebett entschlafen nach einem Angina Pectoris-Anfall bei einer Andacht über den Galaterbrief in seinem Bibelkreis.

      Er wäre aber niemals auf die Idee gekommen zu sagen, er selbst sei der Meister. Er war seinem Herrn gleich, ja, keine Frage, aber niemals hätte er sich angemaßt zu sagen, er sei der Herr und Meister.

      Solltest du die Stelle meinen, wo Jesus seinen Jüngern sagt, sie werden sogar größere Dinge tun als er, so übersiehst du, dass sie das durch ihn tun werden, durch seinen Geist, den er ihnen geschenkt hat.

      Senfkorn schrieb:

      Ist Jesus einmal unerreichbar,
      Er ist nicht unerreichbar. Wir können mit ihm in tiefer Beziehung leben.
      Die Unerreichbarkeit war eine Irrlehre der Römischen Kirche, die lauter Heilige, Fürsprecher und Priester zwischengeschaltet hat.
      Heilige und Priester, die sich selbst zu Meistern gemacht haben, sogar zum "Heiligen Vater"; nichmal Gott wird in der Bibel Heiliger Vater genannt, und ein Mensch erdreistet sich dessen?
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Bogi111 schrieb:

      Ich würde sagen von zu viel Wissen und wenig Glauben...
      Ob ich glaube, was ich glaube , oder wie sehr - all das entscheidest weder Du, noch kannst Du dir davon ein Bild machen. Lies dir doch die Nutzungsbedingungen des Forums noch mal durch, bevor Du Menschen mit anderen Überzeugungen des Unglaubens bezichtigst. Oder einfach mal entspannen und tief Luft holen, wenn das Gedankenkorsett wieder mal zu eng sitzt.

      Bogi111 schrieb:

      Divus (lateinisch für „der Göttliche“ bzw. „göttlich“ im Gegensatz zu deus = „Gott“) ist ein Titel der römischen Kaiser und ihrer Angehörigen,
      der ihnen nach dem Tod verliehen werden konnte.
      Niemand sprach vom Titel Divus, sondern von der Divinisierung Jesu, welche Teil der traditionellen, dogmatischen Christologie ist.

      Bogi111 schrieb:

      Allein das zeigt mir, wohin es führt wenn man sich mehr mit Dogmen als mit Jesus unseren Erlöser beschäftigt
      Du möchtest den Schäfchen doch nur eintrichtern, dass sie still schweigend das Dogma schlucken sollen - Rückfragen und Kritik unerwünscht. Wenn dann jemand doch Fragen stellt, fehlt es ihm an Glauben. Das ist mittelalterliche Klerus-Rhetorik. Die Zeiten sind, Gott sei Dank, vorbei.
    • @Seele1986

      In Mt 10:25.

      Deine Argumente könnten durch Kol 1 bestärkt werden, das halte ich dir zu gute, aber auch da könnte ich das Christusargument bringen. Das ist kein einfaches Thema. Ich muss das mal ganz intensiv durchgehen. Im Angesicht des ganzen NT tendiere ich jedoch weiterhin stark auf meine Meinung. Aber wie gesagt das gehe ich nochmal genau durch gerade in Bezug zu Kol 1.
    • Senfkorn schrieb:

      In Mt 10:25.
      Der Jünger steht nicht über dem Meister und der Knecht nicht über seinem Herrn.
      Es ist für den Jünger genug, dass er ist wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr.
      Haben sie den Hausherrn Beelzebul genannt, wie viel mehr werden sie seine Hausgenossen so nennen!
      Darum fürchtet euch nicht vor ihnen. (Mt 10,24-26)

      Wenn ich bin wie mein Meister und wie mein Herr, dann ist dieser Meister mein Meister und mein Herr weiterhin.
      Deshalb sage ich ja, es genüge mir, zu sein wie mein Meister und Herr ...
      Ich nenne ihn ja Meister und Herr, weil er für mich Meister und Herr ist.

      Du sagtest, es gehe nicht um Jesus und er sei nicht Meister und Herr, sondern du würdest oder seiest Meister und Herr.


      Senfkorn schrieb:

      Ich muss das mal ganz intensiv durchgehen
      Ja, geh du das mal intensiv durch ... Das wäre sinnvoll.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • wenn du wie dein Meister bist bist du automatisch das gleiche. Du kannst das Meister \ Jünger Prinzip nicht mehr aufrecht erhalten auch aus folgendem Grund: Jesus sagt der größte unter euch soll der Kleinste sein.

      Es macht also wenig Sinn bei Jesus über Hierarchien zu debattieren. Dass es Sinn macht das ich das nochmal intensiv durchgehen soll ist rein technisch gesehen richtig, dass du das aber viel mehr nötig hast als ich ist richtiger. Momentan hast du argumentativ nicht besser agiert. Zu viele Gegenargumente stehen im Raum.

      Nimm Abstand vom Hochmut und respektiere deinen Gegenüber.