Mensch - nach Gottes Bild geschaffen

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    • - schaffe einmal Bilder "nach Deinem Bild" : Nimm Ton - (vom Hafner), und forme daraus irgendendetewas Abstraktes,. das in mehreren Deiner Lebenssituatiomnen .

      Das sind "Bilder" Deiner ! Still, harmonisch, zerrissen, erregt, zornig , enttäuscht, konturarm, bedrohlich, chaotisch - - - und sie alle sind ein Bild von Dir : nicht gebrannt zeigen sie auch ( ! ) deine Fngerabdrücke !

      das sind Bilder von Dir ! Denem Wesen, Deiner Befindlichkei !

      Aber drehen wir es um : Die lieben, netten Menschen, die Dir begegnen - und die "Ungustln", die Verkommenenn - sind immer noch Gottes "Handarbeit" ! wie gehts Du mit einem handschriftlichen Schriftstück Deines Grossvaters um, wie mit einer Truhe, von ihm handgefrtigt ? - -Und wie siehst Du den Sandler" ? - - - Da habe ich , da habe wir alle alltäglich Grund genug, uns zu schämen. Sie alle sind HandarBeit Gottes - ursprünglich:.


      Da schämen wir uns als "Bilder Gottes", wie wir andere "Bilder Gottes" sehen !!,
      (Photos kommen nach !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • @Yppsi
      Gott der "Ehemann", oder wie Er oft im neuen Testament "Vater" genannt wird, hat aus sich, aus seiner Natur, aus seinem Wesen etwas "hervorgebracht", dieses "hervorgebrachte" wird "die Weisheit" genannt, Sie war mit Gott ehe überhaupt irgendetwas erschaffen wurde, Sie aber wurde nicht erschaffen, sondern ist aus Gott "ausgegangen"; es ist sowie mit Eva als sie aus Adam hervorgebracht wurde, nur ist Gott nicht Fleisch und Knochen, sondern etwas anderes. Und wie Eva mit Adam eins ist, denn sie ist ja aus ihm ausgegangen, so ist auch die Weisheit mit Gott eins, denn aus seinem Wesen ist Sie ausgegangen. Gott ist dementsprechend ein "Ehepaar".
      Im neuen Testament wird die Weisheit oft "Heiliger Geist" genannt, diese war es die zu Maria ging und in ihr den Zelt baute, dieses Zelt ist der Menschliche Körper und in diesem Körper wohnte der Heilige Geist, es war also keine andere Person in diesem Zelt als nur der Heilige Geist selbst. Und durch diesen Menschlichen Körper zeltete der Heilige Geist auf Erden.
      In Johannes 1:14 heißt es "Und das Wort zeltete unter uns". Und das Zelt war der Menschliche Körper.

      Das erste Wort der gesamten Bibel in Genesis 1:1 heißt "Bereshit" auf Deutsch bedeutet dieses Wort "Im Anfang". Wenn man sich aber die Bedeutungen der Buchstaben anschaut, dann bedeutet "Bereshit":

      "Das Zelt des höchsten Gottes wird am Kreuz zerstört werden."

      Und dieses Zelt wurde zerstört und nach drei Tagen wieder aufgebaut.
    • hanan schrieb:

      In Johannes 1:14 heißt es "Und das Wort zeltete unter uns". Und das Zelt war der Menschliche Körper.
      Es wäre hilfreich sich mit dem "HL.Zelt" zu beschäftigen.....

      Zweck und (symbolische) Bedeutung des Heiligtums – allgemeine Erklärungen

      Gottes Wohnung im Volk Israel - wichtig für Christen heute? (Ernst-August Bremicker) | Folge mir nach - Zeitschrift für junge Christen
      oder
      file:///C:/Users/USER/AppData/Local/Temp/04%20Heiligtum%20und%20Interpretationen.pdf
      search?q=Adventisten Heiligtumslehre&client=firefox-b-d&ei=fNRqXvvvAcf0kwWe6ZHgCQ&start=20&sa=N&ved=2ahUKEwj7nYbGmZboAhVH-qQKHZ50BJw4ChDw0wN6BAgLEEI




    • Jesus ist nicht der Logos. Gott gibt Jesus den Logos. Fleisch meint in Johannes auch nicht den Körper sondern den "Willen des Fleisches".Herr Jesus ist das Licht das vom Wort kommt, demnach ist er dem Wort gänzlich gehorsam. Er ist auch nicht "die" Weisheit weil biblisch die Weisheit allen offen steht. Ich wundere mich immer wieder wie hier manche die Bibel so auslegen um an das selbst gewünschte Ergebnis zu kommen.
    • Senfkorn schrieb:

      .Ich wundere mich immer wieder wie hier manche die Bibel so auslegen um an das selbst gewünschte Ergebnis zu kommen.
      Ich habe doch immer Recht und du niemals. ;)
      Genau aus dem und keinem anderen Grund wird die Bibel so ausgelegt, wie es mir passt.
      Satan hat vor nichts mehr Angst, als vor Anbetung. Lilo Keller
    • Senfkorn schrieb:

      Ich wundere mich immer wieder wie hier manche die Bibel so auslegen um an das selbst gewünschte Ergebnis zu kommen.
      Gut, das tun ja alle.

      Aber ja, es wäre ganz heilsam, wirklich manchmal nur das zu lesen und wiederzugeben, was da buchstäblich steht (denn es wird immer sehr viel Auslegungsspanne gleich direkt mit-geliefert in einem Beitrag).

      Wenn ich nun wirklich nur lese, was dort steht, dann steht da:
      "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."

      Das heißt also, der Logos wurde Fleisch und dann sahen sie (die Zeitzeugen) seine Herrlichkeit (klar, denn Logos/ Wort kann man ja nicht sehen);
      und sie sahen diese Herrlichkeit als die des eingeborenen Sohnes.

      Soweit okay, obgleich auch das schon rätselhaft genug ist.

      Nun kommt später aber Paulus, und da fängt das ganze ja eigentlich erst an. Dieses ganze Thema oder diese Lehrfragen stammen ja nicht von Jesus selbst; Jesus hat darüber nie geredet.
      Dieser Paulus sagt nun, dass durch ihn (er redet von Jesus Christus) alle Dinge geschaffen sind und er (Jesus) von Ewigkeit beim Vater ist.
      Nun muss man als Leser wieder den Gedankensprung machen und sagen "Ja ne, er meint den Logos, der in Jesus von Nazareth war; durch den ist alles geschaffen - steht ja auch in der Genesis, dass Gott sprach - und dieser (der Logos) ist von Ewigkeit an beim Vater"
      Paulus sagt das aber nicht, sondern er redet immer von Jesus ...

      Dies Rätsel löst aber offensichtlich keiner; weder die eine noch die andere Seite, die ich hier sehe.
      Die eine Seite hat Bestätigung ihrer Thesen durch derlei Textstellen; die andere Seite hat Bestätigung ihrer Thesen durch andere Textstellen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Eine systematische Theologie sieht aber alle Stellen an!

      So ist es leider!
      Die Siebten-Tags-Adventisten sagen wie andere protestantische Glaubensgemeinschaften ja auch, dass die Bibel die Bibel auslegen soll!
      Die anderen legen bestimmte Worte Jesu (wie z.B. Joh.17,3 – „Der Vater ist der allein wahre Gott!”) oder Pauli (wie z.B. 1. Kor.8,6 – „so haben wir doch nur einen Gott, den Vater!”) als absolut aus (welche klar gegen eine göttliche Dreieinigkeit sprechen!), wollen aber andere Worte von Johannes (wie z.B. 1. Joh. 5,20 – „Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott!”) oder von Paulus (wie. z.B. Römer 9,5 – „Christus, der über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit.” [Schlachter 2000]), welche die erstgenannten relativieren, nicht zur Kenntnis nehmen bzw. versuchen durch umständliche Erklärungen, nachzuweisen, das das so gar nicht gesagt worden sei!


      Eine systematische Theologie sieht aber alle Stellen wie in in einem Brennglas an und versucht auch sich auf den ersten Blick widersprechende Bibelstellen unter einen Hut zu bekommen und so haben es auch die frühen Kirchenväter getan, die ja auch nicht blöd waren und die dann durch Zusammenschau vieler Bibelverse in einer systematischen Theologie, z.B. die Lehre der Dreieinigkeit entwickelt haben.

      Der Herr ist gut in dessen Dienst wir stehn!” (Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch)

      LIED: Der Herr ist gut, in dessen Dienst wir stehn = Melodie!
    • Zudem es ja heißt im Zweiten Johannisbrief: Verführer (...) die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist.
      Dort steht nicht: Verführer, die nicht bekennen, dass das Wort in das Fleisch gekommen ist; sondern es wird der Name dieses Mannes genannt.

      Gleichsam aber lehrte dieser Mann, dass sein Vater der allein wahre Gott sei.
      Und Gott selbst sagt, dass dieser Mann sein geliebter Sohn sei, dem er alles Untertan machen werde.
      Also Gott hat seinen Sohn zum Gott dieser Welt gemacht ("Wenn er doch die schon Götter nennt, zu denen das Wort Gottes geschah ... wie sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat ...")

      Jesus verflechtet sich und Gott ständig: "Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir"
      Er tut Werke im Namen seines Vaters, sagt aber, sie zeugen von ihm selbst. Und so geht das immerfort.

      Zu Gott sagt er, er sei Geist und niemand habe ihn je gesehen. Er (Jesus) habe ihn gesehen (ein "Wort" sieht aber nix, sondern wird gesprochen von Gott) und wenn man ihn (Jesus) sieht, dann sieht man Gott.
      Und zu uns sagt er, dass Menschen Gott in uns sehen sollen und wir in anderen Menschen (vor allem den Armen, Kranken, Schwachen und Kindern) Gott erkennen sollen.

      Ich glaube, dass Dreieinigkeitsdogma wird nicht mal ansatzweise dem gerecht, was Jesus da gelehrt und in die Welt gebracht hat.
      Von der damit verbundenen Kirchengeschichte gar nicht zu reden.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Hallo @Seele1986 das Argument "als des eingeborenen Sohnes" um damit Jesus als logos zu begründen wird fehlschlagen, wenn man den gesamten Kontext von Johannes mit beachtet. Herr Jesus versteht sich als Stellvertreter Jahwes und deswegen sagt er mal dass der logos seine Worte sind, sofort danach aber sagt er, dass der logos vom Vater kommt. Lies dazu John 14:24. Um den johanneischen Kontext zu halten musst du den Ursprung des Logos zwingend dem Vater zuordnen, selbst wenn der Sohn sich selbst mit dem Logos identifiziert. Die Frage die sich hier stellt ist, ob man der Logik folgen will, das Johev als ganzes zu betrachten oder ob man punktuell rauslesen will was dann der Willkür Tür und Tor öffnet.
    • Hallo Senfkorn,

      wie gesagt, bis dahin noch verständlich, aber später mit Pauli Worten dann nicht mehr (siehe oben meine Ausführungen).

      Denn Paulus sagt nicht, dass "der Logos" dieses oder jenes, sondern er spricht immer von Jesus Christus, das ist eine Person, ein Mensch.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Auch mit der Paulusargumentation wirst du nicht herleiten können dass Jesus der Logos ist. Dafür muss das Geheimnis Christi bekannt sein, was da genau gemeint ist wenn alles durch Jesus erschaffen ist. Das wichtigere Gegenargument: Selbst wenn du den Logos mit Jesus identifizieren willst, hast du stets den Nachtrag von Joh 14:24 im Nacken \ als Problem, der den Logos schlussendlich wieder beim Vater verortet sehen will. Vater und Sohn sind eins. Der Sohn tut was der Vater vorgibt. Es wird damit klar, dass Jesus als Stellvertreter fungiert, was auch immer Jesus ist tut oder sagt.
    • Senfkorn schrieb:

      Dafür muss das Geheimnis Christi bekannt sein, was da genau gemeint ist wenn alles durch Jesus erschaffen ist
      Und weißt Du, was genau damit gemeint ist?

      Senfkorn schrieb:

      Das wichtigere Gegenargument: Selbst wenn du den Logos mit Jesus identifizieren willst, hast du stets den Nachtrag von Joh 14:24 im Nacken \ als Problem, der den Logos schlussendlich wieder beim Vater verortet sehen will.
      Nun ja, da ja Paulus Jesus auf ewig beim Vater verortet, wäre der Logos (wenn Jesus der Logos ist) somit beim Vater verortet ...
      Sorry, aber es ist jetzt ausnahmsweise mal nicht ganz logisch, was Du da schreibst, wenn ich das richtig lese.

      Das "Problem" habe übrigens nicht ich, denn ich wollte eigentlich nur beiden Seiten zu bedenken geben.
      Ich selbst kann dieses Geheimnis problemlos so annehmen und erfreue ich daran.

      Es war meiner Ansicht nach - wenn ich Jesu Worte lese - auch niemals "Sinn der Übung", eine Dogmatik daraus zu machen.
      Man kann dies nur über die Beziehung verstehen.

      Der Geist weist auf den Sohn, denn er wird nicht von sich selber reden.
      Der Sohn weist auf den Vater. Dieser ist Geist und niemand hat ihn je gesehen.

      Einer sei unser Gott, und einer nur sei unser Meister hienieden, nämlich Jesus.
      Denn sonst folgt man vielen Gedanken und Lehren, weil "Gott" ein sehr weiter Begriff ist - eben Geist - womit dann jeder irgendwas machen kann.
      Er ist unser Pfad und die Wahrheit ist eben kein "pfadloses Land".
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Halli @Seele1986

      Ich würde mir nie Kenntnisse von Geheimnissen anmaßen ohne dies hinreichend begründen zu können.

      Ich wollte dir nur sagen, dass ich der Logik folge um dadurch den Kontext des NT zu halten in theologischen Themen.

      Du sagst dass Jesus Dinge tut im Namen des Vaters, die damit von ihm zeugen. Dabei achtest du aber nicht auf alle Verse des Johevangeliums, die den Vater als richtungsweisend verorten. Jesus kann in seiner Sohnschaft nichts von sich aus tun. Immer wenn er sich meint, geht es auch automatisch um den Vater. Deswegen sagt er auch "wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den der mich gesandt hat". Es wird gar ganz konkret: Jesus und Vater werden als eins bezeichnet. Was das dann jedoch konkret bedeutet wird auch erklärt: Der Vater leitet den Sohn in allen Dingen.

      Deswegen ist es nicht wunderlich wenn Jesus Gott genannt oder mit dem Logos in Verbindung gebracht wird. Das zieht sich durch die ganze Bibel. Wer diese Tatsache verkennt kann das NT nicht halten. Es entstehen theologische Widersprüche. Jetzt könnte man gegenargumentieren dass das NT an manchen Stellen tatsächlich nicht harmoniert. Das ist auch richtig, nur geht es da durchweg um belanglose Dinge. Ich habe mich theologisch nie fragen müssen, was denn jetzt Stimme - a oder b. Das einzige was halbwegs angeführt werden kann ist der Umgang von Gesetz und Rechtfertigung zwischen Paulus und dem Mtevangelium. Aber auch das ist nur eine Frage der Herangehensweise mEn. Ich arbeite noch an dem Thema.

      Ich möchte abschließend mit Verweis auf John 1:13 anmerken dass das Fleischwerden des Logos nicht meint dass der Logos einen menschlichen Körper annimmt sondern dass Jesus dem Wort gänzlich Folge leistet. Das Wort und Jesus sind folglich eins, nicht jedoch dasselbe. Das Wort, also Gott, leitet Jesus

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    • Senfkorn schrieb:

      Ich würde mir nie Kenntnisse von Geheimnissen anmaßen ohne dies hinreichend begründen zu können.
      Das ist auch sehr redlich. Warum aber wirft man dann anderen ihre Auslegung vor, die ja auch nur versuchen, dies Geheimnis irgendwie in Worte zu kleiden?

      Senfkorn schrieb:

      Dabei achtest du aber nicht auf alle Verse des Johevangeliums, die den Vater als richtungsweisend verorten. Jesus kann in seiner Sohnschaft nichts von sich aus tun.
      Das ist mir klar. Jesus sagte ja, dass er nichts von sich aus tun könne, sondern der Vater ihm alles gebe.

      Senfkorn schrieb:

      Immer wenn er sich meint, geht es auch automatisch um den Vater
      Und eben daher rührt die Philosophie, dass Sohn wie Vater Gott sind, zudem der Heilige Geist, also Drei-Einigkeit.
      Genau daher kommt das.

      Sagt man, dass Jesus lediglich ein Mensch war, der vom Geist Gottes beseelt war (was ja manche Stellen auch sagen),
      dann bleibt unverständlich, warum Paulus sagt, Jesus sei von Ewigkeit her beim Vater und durch ihn sei alles geschaffen.
      Kennst du einen Menschen, durch den alle Dinge geschaffen sind?

      Paulus hätte das - vor allem gegenüber den Philosophen, mit denen er sprach - problemlos auflösen können.
      Wenn er gesagt/ geschrieben hätte: "Der Logos, der Jesus erfüllte, ist der Geisthauch Gottes und dieser war von Ewigkeit her bei Gott",
      dann hätten alle Philosophen (ob Platoniker, Aristoteliker, Stoiker oder Pythagoreer) sofort gesagt: "Ja, alles klar! DAS verstehen wir! Das kennen wir auch!"

      Dann hätten auch Juden sagen können "Ja, das kennen wir!", denn bei den Propheten war dies nicht anders.
      Dann hätten später Muslime gesagt "Genau unsere Lehre!", denn die sagen nichts anderes.

      Aber irgendwie scheint es dann doch nicht ganz so zu sein.
      Und der Punkt ist Folgender: es hängt nicht an einer Spiritualität, nicht primär an einer bestimmten Lehre oder Weltanschauung (auch, aber nicht primär),
      wie beispielsweise bei Sokrates (der ist auch für seine Überzeugungen gestorben!) oder beim Buddha (da wurde die Person wesentlich später erst verehrt; erstmal verehrte man nur das Dharma, das Rad der Lehre) ...
      Es hing und hängt bei den Christen ganz primär an diesem Mann!

      Die ersten Christen hatten nach dieser Auferstehungserfahrung nicht primär das Ziel, die "wahre Lehre" zu verkünden (auch, aber nicht primär),
      sondern sie verkündeten DIESEN Mann. Und mit dieser Auferstehung kam auch überhaupt erst die Frage nach seiner Göttlichkeit auf, vorher nicht.

      Warum? Weil dieser Mann die Wahrheit ist.
      In ihm - in seiner Person, seinem Reden und Tun, und seiner Auferstehung - wird das Reich Gottes offenbar in dieser Welt, von dem vorher verkündet wurde, dass es anbreche.
      Dieses Reich Gottes ist nicht irgendwann später mal (Jenseits, "wenn denn endlich Jesus mal wiederkommt ...", jammer jammer ...), sondern jetzt in uns.

      Aus diesem Reich kann einen niemand vertreiben, wenn man es erkannt hat.
      Wir warten aber für gewöhnlich immer, dass wir irgendwann einmal irgendeine Wonne bekommen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • @'SeelGottes,

      Muss zuallererst sagen, dass diese Diskussion wirklich spannend für mich ist. Paulus geht es in aller erster Linie gerade die schwachen im Glauben zu bekehren. Gerade jene die schwach sind und umkehren sind besonders wichtig, dann nach der Buße das Gesetz Christi einzuhalten.
      Im Sohn aufzugehen. Ganz zum Haupt zu wachsen.

      Ich verorten Jesus dahingehend, dass er die Sohnschaft ganz ausfüllt im Geist am Fleisch. Auch er hat die Vorgaben einer Sohnschaft einzuhalten und tut es auch. Diese Vorbildfunktion der Sohnschaft ist unser aller Ziel. Das ist vor Gott die eigentliche Vorgabe der Schöpfung eins zu sein mit Sohn und Vater. Daraus folgt, dass jeder der in dieses eins sein befolgt eine Tochter oder ein Sohn Gottes wird. Diese Vorgabe, so meine ich, ist seit Anfang der Schöpfung gegeben. Das meint mEn Jesus damit, wenn wir ihn an den Anfang der Schöpfung verorten. Es geht nicht darum zu diskutieren ob er präexiatent ist oder nicht, sondern die seit Ewigkeiten vorgegebene Tochter- Sohnschaft zu erfüllen.

      Was Juden und Muslime meinen ist dabei sekundär. Aus meinen Ausführungen kann man keine Trinität ableiten.

      Paulus redet von der Tochter\Sohnschaft Gottes es geht um Christus nicht um Jesus als eigene Person (die Namensbedeutung Jeshua ist hier nur wichtig)
    • Senfkorn schrieb:

      Es geht nicht darum zu diskutieren ob er präexiatent ist oder nicht, sondern die seit Ewigkeiten vorgegebene Tochter- Sohnschaft zu erfüllen.
      Ja, diese vom göttlichen Wissen her ewige Sohnschaft, die wir haben, können wir auch erfüllen, Senfkorn,
      aber uns betet keiner an und es sagt auch keiner von uns, durch uns sei alles erschaffen worden.
      Auch nennen wir beide uns sicher nicht der "Ich-bin" oder "Logos Gottes", wenn dieser Geist auch in uns wirkt.

      Dies nur darauf zu führen, dass Jesus von Nazareth halt der "erste unter allen Brüdern" war, reicht in meinen Augen nicht, wenn man bedenkt, wie deutlich und strikt der jüdische Glaube dort war.
      Denn laut den Evangelien wurde dieser Jesus gezeugt, indem Gottes Geist Maria heimsuchte,
      und es kamen sogar heidnische Sterndeuter, die ihn anbeteten.
      Das ist im Judentum - und sie stützten sich ja lediglich auf die Schriften - vollkommen unzulässig.
      Auch in den Berichten vom "Knecht Gottes", dem Sohn Gottes bei Jesaja und anderen, ist nirgendwo auch nur ansatzweise gestattet, diesen Knecht Gottes irgendwie zu huldigen oder gar anzubeten, weil in ihm der "Logos Gottes" sei; das kriegst du so nicht begründet.

      Es wird aber in den Prophezeiungen und vor allem den Psalmen etwas angedeutet, was aber ein Geheimnis bleibt und keineswegs "immerschon klar" (wie hier manche meinen).
      "darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Salböl" etc.
      - Das kann man auf David lesen, dann ist es ein Mensch und "Gott" ist eine Art Ehrentitel
      - was aber heißt es bei Jesus?

      Auch bei Jesus könnte man sagen, die Verehrung der Magier war keine Anbetung, sondern Verehrung eines Königs. Akzeptiert!
      Warum aber diese ganze, sehr merkwürdige Geschichte, dass eine Jungfrau (ohne Zutun eines Mannes und die noch keinen Mann kannte; gemeint ist also Jungfrau, nicht junge Frau!) durch Gottes Geist geschwängert wird?

      Wenn er einfach nur ein Mensch einer sehr frommen Mutter war, der mit Gottes Geist gesegnet wurde, warum dann diese mythologische Geschichte?
      Warum Pauli recht schwierige Texte? Wozu das alles? Verstehst du, was ich meine?

      Wenn es darum ging, dass Paulus Einfältige Leute lehren musste, wie kann er solch unklare Sätze machen?
      Denn die Variante, dass Jesus durch Gottes Geist inspiriert war, und dieser Logos in ihm Gott ist, aber nicht er selbst, wäre viel verständlicher gewesen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)