Mormonen: Merkmale für die Auswahl richtiger Schriften

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    • Orrin schrieb:

      . Nephiten und Lamaniten standen sich konträr, da dem Buch Mormon zur Folge die Nephiten die Nachfahren der Israeliten sind und die Lamaniten die Ureinwohner Amerikas. Es gab Kriege, Bekehrungen, und letztendlich überwog das sprichwörtlich Böse und löschte die Nephiten aus. Doch kurz davor konnte das Buch Mormon, ein Bericht über diese Vorgänge, in Form von goldenen Platten versteckt werde, um es der Nachwelt zu bewahren, was einst geschah. Joseph Smith fand diese Platten in einem Hain am Fuße des Berges Cumorah im Staate New York mittels Offenbarung und Wegweisung des Engels Moroni.

      1mief8 diese Geschichte klingt für mich absolut unglaubwürdig und mir tut jeder Mensch leid der sie glaubt
      Ich mochte nur mit ungetrübten blick die Wahrheit sehen
      Ashitaka
      Prinzessin Mononoke
    • @Orrin

      Nephiten und Lamaniten standen sich konträr, da dem Buch Mormon zur Folge die Nephiten die Nachfahren der Israeliten sind und die Lamaniten die Ureinwohner Amerikas. Es gab Kriege, Bekehrungen, und letztendlich überwog das sprichwörtlich Böse und löschte die Nephiten aus. Doch kurz davor konnte das Buch Mormon, ein Bericht über diese Vorgänge, in Form von goldenen Platten versteckt werde, um es der Nachwelt zu bewahren, was einst geschah. Joseph Smith fand diese Platten in einem Hain am Fuße des Berges Cumorah im Staate New York mittels Offenbarung und Wegweisung des Engels Moroni.
      Roland:
      1mief8 diese Geschichte klingt für mich absolut unglaubwürdig und mir tut jeder Mensch leid der sie glaubt
      :Ahahahaha:

      Für mich klingt diese Geschichte mit Nephiten und Lamaniten noch mehr unglaubwürdiger als für Roland. Ich finde, sogar für die Existenz von UFO's gibt es seriösere Belege.

      Aber im ernst. Orrin, glaubst du wirklich, dass Gott diese Schriften, die von so großer Bedeutung für die Erlösung der Menschheit ist, seit Jahrtausenden irgendwo versteckt waren, bis der gute Joseph Smith sie fand?

      Und wo sind die Belege, dass diese Schriften tatsächlich von Gott sind? Wo sind die Belege, dass sie nicht verändert wurden? Wo sind die Belege, dass sie in ihrer Gesamtheit komplett sind, um sie richtig zu verstehen?

      Beantworte für dich und für uns bitte folgende Frage: was gibt dir die Sicherheit, dass diese Schriften wirklich Gottes Offenbarung sind? Was gibt dir die Sicherheit, dass sich die Mormonen nicht irren, dass sie nicht von Satan irregeleitet sind?

      Und an die Frage von Nachtperle schliesse ich mich an: Wenn die Bibel mit diesen Schriften im Konflikt steht (z.B. widersprüchliche Aussagen), wie löst man solche Probleme? Hat eine Schrift größere Priorität als die andere?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:

      :Ahahahaha:

      Für mich klingt diese Geschichte mit Nephiten und Lamaniten noch mehr unglaubwürdiger als für Roland. Ich finde, sogar für die Existenz von UFO's gibt es seriösere Belege.

      Aber im ernst. Orrin, glaubst du wirklich, dass Gott diese Schriften, die von so großer Bedeutung für die Erlösung der Menschheit ist, seit Jahrtausenden irgendwo versteckt waren, bis der gute Joseph Smith sie fand?

      Und wo sind die Belege, dass diese Schriften tatsächlich von Gott sind? Wo sind die Belege, dass sie nicht verändert wurden? Wo sind die Belege, dass sie in ihrer Gesamtheit komplett sind, um sie richtig zu verstehen?

      Beantworte für dich und für uns bitte folgende Frage: was gibt dir die Sicherheit, dass diese Schriften wirklich Gottes Offenbarung sind? Was gibt dir die Sicherheit, dass sich die Mormonen nicht irren, dass sie nicht von Satan irregeleitet sind?

      Und an die Frage von Nachtperle schliesse ich mich an: Wenn die Bibel mit diesen Schriften im Konflikt steht (z.B. widersprüchliche Aussagen), wie löst man solche Probleme? Hat eine Schrift größere Priorität als die andere?

      Die gleiche Frage, also die nach der "Sicherheit" könnte man in Bezug auf alle Schriften stellen. Außerdem ist das Buch Mormon keine göttliche Offenbarung, sondern, dem Anspruch nach, ein Bericht aus einer längst vergangenen Zeit. Für mich persönlich ist es eine inspirierte Schrift, und ich teile somit möglicherweise nicht die Sichtweise des "mainstreams" in meiner Kirche. Und was Satan anbelangt: Sicherheit ist eben relativ. Aber in der Kirche Jesu Christi wird nicht alles unkritisch übernommen. Siehe "Journal of Discourses", eine Art Monumentalwerk an Aufzeichnungen verschiedenster Ansprachen, Predigten, Doktrinen der Kirchenführer seit Bestehen der Kirche Jesu Christi. Manfred Trzoska (hoffentlich habe ich den Namen jetzt richtig geschrieben) übersetzt es ins Deutsche. Eine Lebensaufgabe, wie ich denke. (Siehe Forum Mormonentum). Also, es wird nicht alles übernommen und ohne Inspiration zur Kirchenlehre erhoben.

      Ja, und welche Schrift hat denn nun Priorität? Ich persönlich würde meinen, daß das Neue Testament für mich wichtig erscheint, das Evangelium, aber eben auch jene Evangelien (und es soll ja an die hundert von ihnen gegeben haben), die nicht kanonisiert worden sind. (Satan...? patschnief ). Für mich stellt "Lehre und Bündnisse" eine gleichrangig wichtige Schrift dar. Aber, wie gesagt, ich lese auch gerne zwischen den Zeilen und wende mich mitunter lieber direkt und in Form des Gebets an Gott. Ich bin kein Schriften-Diskutant, und ich mache mir keine so großen Gedanken über Schriftstellen, über die sich andere streiten mögen. Wie sagte Joseph Smith einst? "The gift has returned back again, as in former times, to illiterate fishermen". Dies ist aber keine offizielle Sichtweise der Kirche. Das Zitat stammt aus dem Buch von Fawn Brodie ("No Man knows my History"). Es ist in der Kirche quasi indiziert. Ich werde es aber jederzeit wieder lesen, lieber als im Buch Mormon. Ich bin eben kein Musterschüler der Kirche Jesu Christi.
    • Baptist schrieb:

      Der Sabbat wird aus Gründen der "neuen Erkenntnis" abgelehnt weil Smith dort selbst gesagt habe dass der Sabbat nicht mehr wichtig wäre aber der Sonntag gut ins Bild passen würde. Meine Gäste damals haben zugegeben dass wenn sie die Bibel alleine aktzeptieren müssten dass der Sabbat gültig wäre.
      Der Sabbat wird in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage nicht abgelehnt, ganz im Gegenteil ! Das ist ja eine der Gemeinsamkeiten zwischen den Mormonen und den Adventisten. Der Sabbat-Tag wurde einfach vor vielen Jahren durch göttliche Inspiration von einem neuzeitlichen Propheten vom Samstag auf den Sonntag verlegt.

      Wir Mormonen verbringen den Sonntag in der Kirche, der Familie oder mit anderen gottgefälligen Aktivitäten wie Schriftstudium, Genealogie, Besuche oder ähnliches. Wir achten darauf, dass wir am Sabbattag kein Geld ausgeben und dass auch niemand für uns arbeiten muss. Wir bezeichnen dies als "Sabbatheiligung" und jeder Mormone weiss selber, durch persönliche Inspiration, was damit gemeint ist. Nach unserer Auffassung ist es eine Sünde, wenn man den Sabbat nicht heilig hält.

      Noch etwas zum Buch Mormon und der Bibel. Gemäss Kirchenlehre sind sie absolut gleichwertig, die bezeugen beide die Göttlichkeit von Jesus Christus und lehren uns das Evangelium. Die beiden Bücher widersprechen sich auch nicht. Die Bibel wurde für die "alte" Zeit geschrieben, das Buch Mormon für die heutige Zeit, deshalb wurde es so lange aufbewahrt.

      Ich weiss, dass man geistige Dinge auch nur im Geist erkennen kann, nicht aber durch intellektuelle Fähigkeiten.

      Im Gebet können wir durch den Heiligen Geist von allem wissen, ob es wahr ist.
    • Bobby68 schrieb:

      as ist ja eine der Gemeinsamkeiten zwischen den Mormonen und den Adventisten. Der Sabbat-Tag wurde einfach vor vielen Jahren durch göttliche Inspiration von einem neuzeitlichen Propheten vom Samstag auf den Sonntag verlegt.
      mit welcher Autorität hat er das getan?
      eine Ähnliche aus rede hat die Katholische Kirche auch um den Sonntag zu halten
      Ich mochte nur mit ungetrübten blick die Wahrheit sehen
      Ashitaka
      Prinzessin Mononoke
    • Es gehört zu den ideologischen Hirnverränkungen den Sonntag als den biblischen 7. Tag und geheiligten Ruhetag zu nennen. Sabbat ist Sabbat und Sonntag ist Sonntag.

      Mir haben die Missionare der KJCDHDLT zusammen mit anderen Ältersten der Kirche nach langem hin und her ZUGEGEBEN, dass es keinen Propheten oder irgendeine Stelle sowohl in der Bibel, als auch in ihren anderen hl. Büchern gibt, die eine Verlegung des Göttlichen Ruhetages von Sabbat auf den Sonntag rechtfertigen würde. Sondern sie feiern den Sonntag deswegen, weil auch Joseph Smith ihn geheiligt hat, und was er tat, war (angeblich) alles richtig, da von HG geführt. PUNKT. Du (ihr) könnt mir glauben, den Punkt Sabbat haben wir zieeemlich lange diskutiert gehabt. ;( Was herauskommt ist: die Mormonen halten sich selber nicht an ihre HEILIGSTE Schrift, das BuchMormon.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Soviel ich weiß, ist ein "Prophet" bei den Mormonen der oberste Leiter ihrer Kirche. Das war anfänglich J. Smith und sind heute seine Nachkommen.
      Auch andere Mormonen Kirchen werden von direkten Nachkommen von J. Smith geführt.
      Ellen White ließ sich u.A. auch deshalb nie "Prophetin" nennen, weil dieser Titel durch J. Smith in den USA böse in Verruf geraten war.

      Mormonenpropheten stellen Lehren auf, das Ellen White nie getan.

      Den Sonntag als "Sabbat" zu bezeichnen und ihn in der gleiche Art heilig zu halten, wie das in der Bibel für den Sabbat gilt, ist m.E. eine üble Perversion des Sabbats
      Nach Dan. 7:24+25 tut das "kleine Horn" im Auftrag des Satans genau das. Unsere Mitbürger von den Mormonen sollten sich mal gründlich überlegen, was sie da tun und wer in Wirklichkeit dahinter steckt.
      Man sagt ja, dass eine halbe Wahrheit eine ganze Lüge ist. Wenn man schon den Sabbat feiert, warum denn nur halb und nicht an dem Tag, den Gott bei der Schöpfung ein gesetzt hat? Was die Mormonen hier tun, ist ein "Hinken auf beiden Seiten", halb von Gott gelehrt, halb vom Teufel verführt, indem man den nach geäfften Sabbat feiert.

      Dasds das Buch Mormon nicht auf vergrabenen Platten stand, sondern ein gestohlenes Roman-Manuskript war (das heute noch existiert), macht die Sache noch pikanter. Es ist weder eine historische Aufzeichnung noch wurde es bisher trotz enormer Anstrengungen in der Richtung durch archäologische Ergebnisse bestätigt.. So wird es zwar bei Hausbesuchen gerne verteilt mit der Bitte, es mit der Bibel zu vergleichen (klar, es wurde ja von einem Pastor verfasst), aber die Glaubenslehren, so ersehe ich aus meinen beiden Exemplaren, stammen aus "Lehre und Bündnisse", was die Aussprüche der Familie Smith, der Propheten, enthält..

      Menschlich sind Mormonen nette Nachbarn, mit denen man gut zusammen leben kann, aber religiös sind sie eine außer christliche Denomination.
      benSalomo
    • Stofi schrieb:

      Es gehört zu den ideologischen Hirnverränkungen den Sonntag als den biblischen 7. Tag und geheiligten Ruhetag zu nennen. Sabbat ist Sabbat und Sonntag ist Sonntag.

      Mir haben die Missionare der KJCDHDLT zusammen mit anderen Ältersten der Kirche nach langem hin und her ZUGEGEBEN, dass es keinen Propheten oder irgendeine Stelle sowohl in der Bibel, als auch in ihren anderen hl. Büchern gibt, die eine Verlegung des Göttlichen Ruhetages von Sabbat auf den Sonntag rechtfertigen würde. Sondern sie feiern den Sonntag deswegen, weil auch Joseph Smith ihn geheiligt hat, und was er tat, war (angeblich) alles richtig, da von HG geführt. PUNKT. Du (ihr) könnt mir glauben, den Punkt Sabbat haben wir zieeemlich lange diskutiert gehabt. ;( Was herauskommt ist: die Mormonen halten sich selber nicht an ihre HEILIGSTE Schrift, das BuchMormon.

      .
      Soso, man hat Dir also etwas ZUGEGEBEN... Das tönt so, wie wenn wir den Menschen unsere wahren Absichten verschleiern wollten. Dies ist aber keineswegs der Fall. Unsere Missionare und die Mitglieder erzählen vom wiederhergestellten Evangelium, von der Kirche Jesu Christi. Wen die Botschaft nicht interessiert, den lassen wir in Ruhe, denn wir achten die Entscheidungsfreiheit als höchstes Gut.

      Gemäss Kirchenlehre wurde der Sabbattag während der Zeit des Alten Testaments am Samstag gehalten. Nach der Auferstehung Jesu Christi, die sich am ersten Tag der Woche ereignet hatte, begannen die Jünger des Herrn, den Sabbat am ersten Tag der Woche, am Sonntag, zu halten. (siehe Apostelgeschichte 20:7). Es gibt zu dieser These auch Beweise aus der frühen Kirchengeschichte, wie ich es gelesen habe. Mir persönlich spielt es keine Rolle, ob ich den Sabbat am Samstag oder Sonntag halte. Warum ist diese Frage für Euch so wichtig ?

      Joseph Smith hat an dieser Überlieferung durch göttliche Inspiration festgehalten, als er die Kirche wiederhergestellt hat. Es ändert aber nichts daran, dass wir unseren Sabbattag heilig halten.

      Ich bin in dieses Forum gekommen, weil ich Falschaussagen über meine Kirche korrigieren will. Ich möchte auch gerne Teilwahrheiten aus der Welt schaffen. Ich bin aber nicht hierher gekommen, weil ich mit Euch hier streiten will. Wir Mormonen beanspruchen das Recht, den allmächtigen Gott zu verehren, wie es uns das eigene Gewissen gebietet, und gestehen allen Menschen das gleiche Recht zu, mögen sie verehren, wie oder wo oder was sie wollen. Ich respektiere Eure Lehre und Besonderheiten, habe überhaupt kein Problem damit.

      Auch schätze ich die Adventisten, welche ich bisher in der Realität kennenlernen durfte.
    • benSalomo schrieb:

      Den Sonntag als "Sabbat" zu bezeichnen und ihn in der gleiche Art heilig zu halten, wie das in der Bibel für den Sabbat gilt, ist m.E. eine üble Perversion des Sabbats
      Das verstehe ich nun wirklich nicht, bitte erkläre mir doch genauer, was Du damit meinst.
      So eine Aussage würde ja auch bedeuten, dass Eure Bemühungen in der Schweiz als Freikirche anerkannt zu werden nutzlos sind.
      Diese Radikalität würde ja auch alle anderen Christen, die am Sonntag feiern ausgrenzen.. Oder sehe ich das falsch ?

      benSalomo schrieb:

      Nach Dan. 7:24+25 tut das "kleine Horn" im Auftrag des Satans genau das. Unsere Mitbürger von den Mormonen sollten sich mal gründlich überlegen, was sie da tun und wer in Wirklichkeit dahinter steckt.
      Man sagt ja, dass eine halbe Wahrheit eine ganze Lüge ist. Wenn man schon den Sabbat feiert, warum denn nur halb und nicht an dem Tag, den Gott bei der Schöpfung ein gesetzt hat? Was die Mormonen hier tun, ist ein "Hinken auf beiden Seiten", halb von Gott gelehrt, halb vom Teufel verführt, indem man den nach geäfften Sabbat feiert.
      Verstehe ich Dich recht, dass ein Sabbat am Sonntag in Deinen Augen vom Teufel verführt sei ? Das ist ja starker Tabak !
      Ist das etwa immer noch die offizielle STA Lehre ? Wenn Du mir unterstellt, dass ich vom Teufel verführt sei, nur weil ich mit meiner Familie den Sabbat am Sonntag feiere, empfinde ich das als grobe Unhöflichkeit und Dir nicht würdig.

      benSalomo schrieb:

      Dasds das Buch Mormon nicht auf vergrabenen Platten stand, sondern ein gestohlenes Roman-Manuskript war (das heute noch existiert), macht die Sache noch pikanter.
      Das ist absoluter Stuss. Du musst nicht alles Glauben, was im Internet steht.

      benSalomo schrieb:

      Menschlich sind Mormonen nette Nachbarn, mit denen man gut zusammen leben kann, aber religiös sind sie eine außer christliche Denomination.
      benSalomo
      Vielen Dank für die Blumen, im zweiten Teil Deines Satzes hast Du gerichtet, was Dir nicht tun solltest. :D
    • Bobby68 schrieb:

      .
      Soso, man hat Dir also etwas ZUGEGEBEN... Das tönt so, wie wenn wir den Menschen unsere wahren Absichten verschleiern wollten. Dies ist aber keineswegs der Fall. Unsere Missionare und die Mitglieder erzählen vom wiederhergestellten Evangelium, von der Kirche Jesu Christi. Wen die Botschaft nicht interessiert, den lassen wir in Ruhe, denn wir achten die Entscheidungsfreiheit als höchstes Gut.
      Ne, so ist es defnitiv nicht. Erstens war das Evangelium (die frohe Botschaft vom Rettungsplan Gottes) NIEMALS verloren gegangen, denn das Evangelium ist EWIG. Gott hatte in JEDER Zeit, in JEDER Epoche immer Seine Representanten hier auf Erden, die das Evangelium getragen haben. Gott hat schon selber darauf aufgepasst, dass es nie verloren geht, denn Er will, dass JEDER gerettet wird. Wenn die Rettung in irgendeiner Zeit, auch wenn es nur in einer Menschen Generation gewesen sein sollte, nicht möglich war, würde Gott ungerecht und viele hätten die Ausrede, ich habe nichts gewußt, nichts gekannt, keine Ahnung gehabt, usw. Dann dürfte Gott auch keinen verurteilen, der in der Zeit lebte. Das ist mitnichten der Fall, dass irgendein Mensch das Evangelium WIEDERHERSTELLEN musste.

      Und vonwegen, die Missionare kommen und bei Desinteresse wieder zu gehen. Darum geht es nicht. Aber wenn sie mir unbiblische Dinge erzählen, dann wehre ich mich sofort. Ich kann doch nicht schweigen, wenn mir jemand versucht Unwahrheiten (unbiblische) zu verkaufen.
      Als sie mir z.B. erklären wollten, dass wir alle schon als Seelen mal bei Gott wahren und dass wir gejubelt haben und uns so sehr gefreut, dass wir ENDLICH einen Körper bekommen und auf die Erde dürfen... dann habe ich eine Wallung bekommen: "wir sollten uns gefreut haben? auf das Elend hier, als kleine Kinder evtl. vergewaltigt zu werden und einen Knax auf Lebzeit zu haben? Freude darauf, dass wir Hunger und elende Krankheiten bekommen, dass die Fluten und Erdbeeben uns alles Gut wegnehmen und unsere Kinder töten? das wir in Gaskammern qualvoll umkommen, lebenlang auf der Flucht sind ...... (ich habe noch mehr der Perversitäten des Lebens nachgefragt)... das meinen die Mormonen in der Tat ernst: wir haben uns GEFREUT drauf und Gott hat uns einfach zur Probe aus den paradiesischen, friedlichen Zuständen bei sich im Himmel in die Hölle geschickt... um uns zu testen. Also sorry, da sehe ich rot.

      Bobby68 schrieb:

      Gemäss Kirchenlehre wurde der Sabbattag während der Zeit des Alten Testaments am Samstag gehalten. Nach der Auferstehung Jesu Christi, die sich am ersten Tag der Woche ereignet hatte, begannen die Jünger des Herrn, den Sabbat am ersten Tag der Woche, am Sonntag, zu halten. (siehe Apostelgeschichte 20:7). Es gibt zu dieser These auch Beweise aus der frühen Kirchengeschichte, wie ich es gelesen habe. Mir persönlich spielt es keine Rolle, ob ich den Sabbat am Samstag oder Sonntag halte. Warum ist diese Frage für Euch so wichtig ?
      Das stimmt nicht. Die haben sich damals mehrmals in der Woche versammelt, um über Gott zu reden. umsomehr, als so ein seltener und wertvoller Besuch, wie Ap. Paulus, kurz vor der Abreise hatte. Das ist doch ganz normal, dass man sich so viel wie möglich mit ihm treffen will. Nur weil ich mich aber mit meinen Geschwistern zum Gebetsabend am Mittwoch versammeln tue, wird der Mittwoch nicht dadurch der heilige Ruhetag Gottes. Ich kann jeden Tag Gottesdienst machen oder Andachten, oder Vorträge, aber nur ein Tag, der 7. Tag der Woche, der Samstag.. ist der gesegnete, abgesonderte und geheiligte Tag Gottes. Es ist schon eine Scheinheiligkeit, den Sonntag als den Sabbat zu nennen. Wer ist überhaupt auf die idee gekommen den Sabbat so zu mißbrauchen?

      Und warum er uns so wichtig ist? Weil es eine Frage der Autorität ist. Gehorche ich Gott oder den Menschen? Wer hat in meinem Leben die höchste Autorität? Und weil Gott es von mir so will. Es ist ein Gebot Gottes. Eines der 10. Jesus sagt, wer nur eines übertritt, ist allen schuldig, also ist auch das 4. Gebot wichtig. Und weil der Sabbat (Samstag !!!!) ein Zeichen ist zwischen dem Volk Gottes und Gott. Der Sonntag ist ein Zeichen des Antichristen. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das ist geschichtlich und biblisch nachweisbar.

      Bobby68 schrieb:

      Joseph Smith hat an dieser Überlieferung durch göttliche Inspiration festgehalten, als er die Kirche wiederhergestellt hat. Es ändert aber nichts daran, dass wir unseren Sabbattag heilig halten.
      Noch mal: ihr heiligt keinen Sabbat. Ihr heiligt den Sonntag.

      Bobby68 schrieb:

      Ich bin in dieses Forum gekommen, weil ich Falschaussagen über meine Kirche korrigieren will. Ich möchte auch gerne Teilwahrheiten aus der Welt schaffen. Ich bin aber nicht hierher gekommen, weil ich mit Euch hier streiten will. Wir Mormonen beanspruchen das Recht, den allmächtigen Gott zu verehren, wie es uns das eigene Gewissen gebietet, und gestehen allen Menschen das gleiche Recht zu, mögen sie verehren, wie oder wo oder was sie wollen. Ich respektiere Eure Lehre und Besonderheiten, habe überhaupt kein Problem damit.
      Aber ich habe ein Problem damit, wenn man mir sagen will, was die Wahrheit ist und ich sie in der Bibel, die die Grundlage meines Glaubens ist, nicht nicht nur finden kann, sondern wenn sie (die Bibel) mir total das Gegenteil sagt.

      Bobby68 schrieb:

      Auch schätze ich die Adventisten, welche ich bisher in der Realität kennenlernen durfte.
      Dazu muss ich sagen, dass ich die jungen amerikanischen Missionare sehr bewundert habe. Auf Schnellkurs Deutsch gelernt und gleich religiöse Diskussionen geführt. Aber auch bei mir war es ähnlich, wie bei baptist und ben salomo. Die Bibel war eine große Unbekannte. Sie haben sich darin überhaupt nicht ausgekannt. Haben dann nur ein paar ausgesuchte Texte (wie eben auch wegen dem Sabbat) gebracht, die ihre Lehre beweisen sollten, aber das taten sie natürlich nicht. Im Kontext kannten sie sich gar nicht aus.

      Bei den Gesprächen waren immer 2 junge Missionare dabei, die waren sehr nett und haben aber immer wieder zugegeben, dass sie noch nicht alles wissen, was sie sympathisch machte. Aber auch mindestens ein Mann aus der ortl. Kirche war dabei. Die Konstellation war mind. 3 Männer auf eine Frau. Meistens waren sie aber zu 4. Die "Einheimischen" wurden aber im Laufe des Gespräches jedes mal so wütend und bösartig, grade beim Thema Sabbat wurde ein älterer Herr so wütend, dass er aufgesprungen ist und auf mich los gegangen... so, dass die Jungen ihn mit Kraft zurück halten mussten. Aus Gottes Gnade und Seiner Kraft blieb ich aber ganz "ruhig", nur mein Herz würden die Chirurgen in dem Moment nicht auf der Anatomisch festgelegten Stelle finden. Und eine Entschuldigung? Fehlanzeige. Die Jungen haben sich das nächste mal für ihn etnschuldigt.

      Zum Schluss war auch ein Vorsitzender Prophet oder wer? aus Amerika mit beim "Studium" dabei. Da jedes mal andere "Dritte" dabei waren und sie an mich auch ihre Fragen stellten, hatte ich über 5 Monate die Gnade Zeugnis abzulegen über meinen Glauben und durfte auch etliche Erfarhungen zur Ehre Gottes erzählen. Und selber "meine Missionare" gaben zu, dass sie noch nie im Leben so viel die Bibel studiert haben und zuhause daraus lernen "mussten", wie bei mir.
      Gott sei gepriesen.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Hallo Bobby

      Bobby schreibt:
      Das verstehe ich nun wirklich nicht, bitte erkläre mir doch genauer, was Du damit meinst.

      So eine Aussage würde ja auch bedeuten, dass Eure Bemühungen in der Schweiz als Freikirche anerkannt zu werden nutzlos sind.

      Diese Radikalität würde ja auch alle anderen Christen, die am Sonntag feiern ausgrenzen.. Oder sehe ich das falsch ?


      Der Sabbat wurde im AT auf Grund eines göttlichen Gebotes (4. Gebot der 10 Gebote) gehalten, und zwar am 7. Tag der Woche. Wann dieser 7. Tag war, kann Dir jeder Jude sagen.
      Der Sabbat wurde bis heute auch im NT gefeiert, denn in jedem Jahrhundert gab es Konzilien oder Synoden, die Beschlüsse gegen die Sabbathalter gefasst haben. Was nicht nötig gewesen wäre, wenn es keine gegeben hätte.

      Historisch gesehen wurde der Sonntag als Feiertag durch Kaiser Konstantin am 7. März 321 als Gesetz im römischen Reich ein geführt, und zwar zu Ehren seines Sonnengottes Mithras. Konstantin war ja Heide.

      Wer den Sonntag als Sonntag feiert, pervertiert ihn nicht. Wer aber den Sonntag zum Sabbat macht, maßt sich ein göttliches Recht an.
      Die RKK ist so ehrlich und gibt zu, dass sie aus eigener Machtvollkommenheit die Feier um gelegt hat. Sie sagt aber auch, dass alle anderen Kirchen, die ihr dies nach machen, dazu kein Recht haben, oder aber, dass sie damit anerkennen, dass sie, die RKK, die allein wahre Kirche ist und dass allein ihr Oberhaupt der Stellvertreter Gottes ist.

      Den Sonntag als Sabbat zu verkaufen, ist in meinen Augen deshalb pervers, weil man sich damit in das alleinige Recht Gottes über "seinen heiligen Tag" (Jes.58:13+14) einmischt und glaubt, Gott Vorschriften machen zu können und nach menschlichem Belieben über Gottes Eigentum verfügen zu können.

      Weiter schreibt Bobby:
      Verstehe ich Dich recht, dass ein Sabbat am Sonntag in Deinen Augen vom Teufel verführt sei ? Das ist ja starker Tabak !

      Ist das etwa immer noch die offizielle STA Lehre ? Wenn Du mir
      unterstellt, dass ich vom Teufel verführt sei, nur weil ich mit meiner
      Familie den Sabbat am Sonntag feiere, empfinde ich das als grobe
      Unhöflichkeit und Dir nicht würdig.


      Nicht in meinen Augen ist der, der sich Gottes alleinige Rechte anmaßt, vom Teufel verführt, sondern das ist die Aussage der Bibel. Wobei der eine oder andere vielleicht aus Unwissenheit einfach nach redet, was ihm ein "Erleuchteter" oder "Inspirierter" vor sagt. Lieber Bobby, ich habe darüber nichts zu bestimmen, auch nicht die STA. Über seinen Tag, wann und wie er gefeiert werden sollte, bestimmt allein der Eigentümer dieses Tages. Und der hat vorausgesagt, dass sich vom Satan geleitete Mächte über sein Eigentum her machen und es verändern würden. Wenn Dich das beleidigt, tut mir das leid. Aber ich sage das ja nicht, sondern Gott selbst. Also sage ihm, dass er dich schwer beleidigt hat.

      Weiter schreibt Bobby:
      Das ist absoluter Stuss. Du musst nicht alles Glauben, was im Internet steht.

      Lieber Bobby, Du musst nicht alles glauben, was Dir Deine Kirche erzählt. Das Manuskript befindet sich im Besitz einer Splittergruppe der Mormonen, die ebenfalls von einem Nachkommen von J. Smith geleitet wird. Das wusste ich schon, als es noch gar kein Internet gab und Du wahrscheinlich die Mormonen noch gar nicht kanntest, also vor ungefähr 60-70 Jahren.
      Die Geschichte mit den "goldenen Tafeln" und der Übersetzungsbrille ist doch Zweckpropaganda der Mormonenkirche. Wie zuverlässig J.Smith beim Übersetzen war, ersiehst Du aus der Geschichte mit der Seite aus einem ägyptischen Totenbuch, die man zur Zeit von J. Smith noch nicht lesen konnte und die Euer Joseph dann für die Geschichte Abrahams ausgab. Damit hat er sich gründlich lächerlich gemacht, als man später die Schrift lesen konnte. Von Abraham keine Spur!
      benSalomo

      Bobby schreibt zum Schluss:
      Vielen Dank für die Blumen, im zweiten Teil Deines Satzes hast Du gerichtet, was Dir nicht tun solltest

      Ich bin quasi mit Mormonen-Nachbarn groß geworden. Sie und meine Eltern waren gut mit einander bekannt und haben sich viel gegenseitig über ihren Glauben erzählt.

      Aber "gerichtet" habe ich nicht. Es ist ja keine Schande, ein Nicht-Christ zu sein, sondern zu einer außer-christlichen Religion zu gehören.. Es war lediglich eine Feststellung auf Grund der mir bekannten Tatsachen.
    • Danke für Deine ausführliche Antwort Stofi

      - Unserer Meinung nach hat es einen Abfall vom Glauben gegeben nach der der Auferstehung Christi. Menschen verfälschten die Grundsätze des Evangeliums und nahmen unbefugt Änderungen an der Organisation der Kirche und an den heiligen Handlungen des Priestertums vor. Wegen der weit verbreiteten Schlechtigkeit nahm der Herr die Vollmacht des Priestertums von der Erde weg. Während des grossen Abfalls vom Glauben führte Gott die Menschen nicht durch lebende Propheten. Es entstanden viele Kirchen, die aber nicht die Priestertumsvollmacht besassen, die Menschen zur wahren Erkenntnis Gottes, des Vaters, und Jesu Christi zu führen. Teile der Heiligen Schrift (Bibel) wurden verkehrt oder gingen verloren. Denkt nur an die Umstände der Kanonisierung der Bibel in den frühen Jahren. Die Christenheit ist sich ja bis heute nicht einig, was jetzt genau zur Bibel gehört und was nicht. Ich spreche dabei aber nicht nur von den Apokryphen, sondern z.Bsp. auch von den Ostkirchen, welche weitere Unterschiede in der Bibel vorweisen. Das sind ganz einfach Facts. In der jüngeren Zeit gibt es enorm viele Bibelübersetzungen, besserer und schlechterer Qualität. Ich bin darin ganz sicher kein Experte, jedoch habe ich gelesen, dass teilweise Worte ganz bewusst verändert wurden, damit das Copyright sichergestellt sei. Wenn das stimmt, ist das ein echter Skandal.

      Ich weiss genau, dass unsere Ansichten in diesen Punkten auseinander gehen. Ich beschreibe lediglich die Kirchenlehre der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.


      - Vorfreude auf die Geburt und das Leben : Ich bin mir bewusst, dass das Leben manchmal sehr hart ist, es gibt Menschen, denen widerfährt grösstes Leid. Das tut mir für diese Menschen auch sehr leid. Wenn ich in meinem Umfeld helfen kann, so mache ich das immer im Rahmen meiner Möglichkeiten, die Kirche Jesu Christi gilt teilweise als die grösste Einzelspenderin bei der UNO in der globalen Katastrophenhilfe. Wir sehen unsere Zeit auf der Erde als eine Bewährung an. Bleibe ich dem Evangelium treu bis an das Ende meiner Tage ? Mache ich jeden Tag geistige und weltliche Fortschritte ? Oder falle ich ab ? Lebe ich eigennützig und ohne Gott ? Wir machen hier in unserem irdischen Leben Erfahrungen, die für die Ewigkeit wichtig sind und wir lernen Dinge von ewiger Bedeutung.

      Ich hoffe nicht lieber Stofi, dass Du keine Freude am Leben und Gott hast, denn Menschen sind, dass sie Freude haben.

      - Wegen dem Sabbat : Ich habe auch schon von einem Buch gehört, in welchem der Sonntag als Zeichen des Antichristen angesehen wird. Ich denke, das war eine Lehre von Ellen G. White. Wenn Du mir erlaubst, möchte ich Dich gerne freundschaftlich festnageln :
      Sind Christen, die am Sonntag feiern oder gar Sabbat halten wie wir Deiner Meinung nach vom ewigen Leben ausgeschlossen oder nicht ??

      Ich komme bei dieser Abgrenzung einfach nicht draus, einerseits wollen die STA mit den Freikirchen gleichziehen, andererseits sehe ich in diesem Punkt bei Euch eine grosse Härte und Kompromisslosigkeit. Oder seid Ihr etwa keine STA sondern "andere" Adventisten ?

      :?:
    • Bobby68 schrieb:

      - Unserer Meinung nach hat es einen Abfall vom Glauben gegeben nach der der Auferstehung Christi. Menschen verfälschten die Grundsätze des Evangeliums und nahmen unbefugt Änderungen an der Organisation der Kirche und an den heiligen Handlungen des Priestertums vor. Wegen der weit verbreiteten Schlechtigkeit nahm der Herr die Vollmacht des Priestertums von der Erde weg. Während des grossen Abfalls vom Glauben führte Gott die Menschen nicht durch lebende Propheten. Es entstanden viele Kirchen, die aber nicht die Priestertumsvollmacht besassen, die Menschen zur wahren Erkenntnis Gottes, des Vaters, und Jesu Christi zu führen. Teile der Heiligen Schrift (Bibel) wurden verkehrt oder gingen verloren. Denkt nur an die Umstände der Kanonisierung der Bibel in den frühen Jahren. Die Christenheit ist sich ja bis heute nicht einig, was jetzt genau zur Bibel gehört und was nicht. Ich spreche dabei aber nicht nur von den Apokryphen, sondern z.Bsp. auch von den Ostkirchen, welche weitere Unterschiede in der Bibel vorweisen. Das sind ganz einfach Facts. In der jüngeren Zeit gibt es enorm viele Bibelübersetzungen, besserer und schlechterer Qualität. Ich bin darin ganz sicher kein Experte, jedoch habe ich gelesen, dass teilweise Worte ganz bewusst verändert wurden, damit das Copyright sichergestellt sei. Wenn das stimmt, ist das ein echter Skandal.
      Wir dürfen ruhigen Gewissens Gott vertrauen, dass Er schon ein Auge drauf gehalten hat um uns SEIN Wort schon so richtig zu geben, damit wir es nicht automatisiert als ein Paragraphen Buch verstehen, sondern immer in der Abhängigkeit des HGs bleiben, wenn wir die Schrift verstehen wollen. Zudem ist die Hauptsumme, die Essenz dessen, was uns den Weg zum ewigen Leben zeigen soll, unmißverständlich drin. Wie ich schon auch in anderem Thread über absichtliche Fehler in der Bibel geschrieben habe. Es ist GOTTES Sache, Er ist nicht von irgendwelchen Konzilen oder Gremien abhängig. Deshalb glaube ich an Sein Wort, da ich Gott glaube.

      Bobby68 schrieb:

      - Vorfreude auf die Geburt und das Leben : Ich bin mir bewusst, dass das Leben manchmal sehr hart ist, es gibt Menschen, denen widerfährt grösstes Leid. Das tut mir für diese Menschen auch sehr leid. Wenn ich in meinem Umfeld helfen kann, so mache ich das immer im Rahmen meiner Möglichkeiten, die Kirche Jesu Christi gilt teilweise als die grösste Einzelspenderin bei der UNO in der globalen Katastrophenhilfe. Wir sehen unsere Zeit auf der Erde als eine Bewährung an. Bleibe ich dem Evangelium treu bis an das Ende meiner Tage ? Mache ich jeden Tag geistige und weltliche Fortschritte ? Oder falle ich ab ? Lebe ich eigennützig und ohne Gott ? Wir machen hier in unserem irdischen Leben Erfahrungen, die für die Ewigkeit wichtig sind und wir lernen Dinge von ewiger Bedeutung.

      Das ist alles sehr kurzsichtig. Haben sich auch die Menschen auf das irdische Leben gefreut, denen im Mittelalter bei lebendigen Leibe die Haut vom Körper gezogen wurde, sie kopfüber in einen Kessel mit heißem Öl langsam eingetaucht wurden, die Kinder zusehen mussten, wie ihre Mütter von mehreren fremden Männern vergewaltigt wurden, .... soll ich fortfahren? Wie sollten sich die Christen im 2. Weltkrieg beweisen? Sollten sie, richtigerweise, in der Gaskammer Loblieder singen und sich wahnsinnig freuen, dass ihnen grade so langsam der Atem ausgeht? Das alles (und noch unendlich viel mehr) hat Gott so aus testgründen den braven, friedlichen körperlosen Seelen vorbereitet, damit Er was erkennt? ob sie die Körperlichen, seelischen Qualen aushalten? ob Er den Menschen widerstandsfähig genug geschaffen hat? Die Seelen haben doch gesehen, wie es auf Erden zugeht, und sie haben sich darauf schon gefreut?? AUch heute noch? entschuldigung, wie krank ist denn das?

      Dass die Mormonen Kirche Geld spendet ist zwar lobenswert, es ist aber nichts gegen dem Leid, dem selischen Leid, die die Menschen in den meisten Ländern der Welt erleben müssen. Was können Kinder dafür, was will Gott an einem 5-jährigen Mädchen testen, das grade unter schreklichen Qualen eine Vergewaltigung erlebt... das schon zum x-wiederholtem Male, weil ihr Bestialischer Vater sie einfach nicht in Ruhe und Frieden lässt??!!!

      Tut mir Leid... merkst Du, was man mit so einer Ideologie aus dem Allmächtigen, LIEBENDEN himmlischen VATER macht?! Das ist in meinen Augen Blasphemie höchsten Grades. Alles das Schreckliche geht auf das Konto satans, aber du (ihr) sagt, Gott wollte es so und wir haben uns darauf sogar noch unheimlich gefreut.... brrrrrr!!!

      Bobby68 schrieb:

      Ich hoffe nicht lieber Stofi, dass Du keine Freude am Leben und Gott hast, denn Menschen sind, dass sie Freude haben.

      Gott sei es gedankt, ich habe auch Freude, aber ich hatte und habe auch immer wieder keine Freude. Ich muss nicht gleich im heißen Öl baden, mir reicht schon, wenn ich nur zusehen muss, wie meine Nachbarin unter ihrer Krankheit leidet. Das reicht zur Satans Anklage, das ist eine Krankheit zu viel, die nicht sein muss. Denn nach der Bibel (und jetzt ACHTUNG), nach der Bibel will Gott, dass es den Menschen eben GUT GEHT, nicht schlecht. Das ist eine ganz andere Botschaft, als die, der Mormonen.

      Bobby68 schrieb:

      - Wegen dem Sabbat : Ich habe auch schon von einem Buch gehört, in welchem der Sonntag als Zeichen des Antichristen angesehen wird. Ich denke, das war eine Lehre von Ellen G. White. Wenn Du mir erlaubst, möchte ich Dich gerne freundschaftlich festnageln :
      Sind Christen, die am Sonntag feiern oder gar Sabbat halten wie wir Deiner Meinung nach vom ewigen Leben ausgeschlossen oder nicht ??

      Ich bin nicht Gott. Diese Entscheidung ist Sein Hochheitsrecht. Ich weiß nur, dass nur die in die Ewigkeit kommen, die Seine Gebote halten und den Glauben (an) Jesu haben. Wer WIDER besserem Wissen nicht Gottes, sondern Menschen Willen tut, der wird ein mal vor Gott keine Ausrede haben, der hat auch kein Anrecht im Buch des Lebens eingetragen zu bleiben. DAS sind nämlich die wahren Prüfungen Gottes: etscheiden wir uns für Ihn oder für einen Menschen, ist Gott unsere höchste Autorität, oder gehorchen wir lieber einem Menschen? Bleiben wir Gott treu, auch wenn der ganze Freundeskreis am Sonntag zum Gottesdienst geht und ich ganz allein bleibe und sie mich alle vllt. auslachen?

      Bobby68 schrieb:

      Ich komme bei dieser Abgrenzung einfach nicht draus, einerseits wollen die STA mit den Freikirchen gleichziehen, andererseits sehe ich in diesem Punkt bei Euch eine grosse Härte und Kompromisslosigkeit. Oder seid Ihr etwa keine STA sondern "andere" Adventisten ?

      Gott kennt keine Kompromisse, was Seinen Willen betrifft. Nach dem Motto, jeder kann tun, wie es ihm passt. Er verlangt Gehorsam ... das bedeutet: LIEBE Gott aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele, aus ganzem Gemüt, aus deiner ganzen Kraft. (Bibel)

      Denn Satan will die ganze Menschheit für sich gewinnen. Da er zu uns aber nicht mit Hörner und Hufen kommen kann, muss er sich maskieren, damit er unerkannt bleibt und seine Ideologie sogar noch gefällt. Er ist schlau. Aber er kämpft gegen Gott. Er hat seine Relligion hier auf Erden. Seine Ideologie hört sich schön an und so heilig, sogar christlich. Und viele rennen ihm nach, wie blinde Schafe zur Schlachtung. Es geht hier nicht um Toleranz gegenüber andere Religionen. Es geht hier um Treue zu Gott und um die Wahrheit, die nur, wie hier schon erwähnt, in der Bibel zu finden ist. Deshalb ruft Gott seine Leute, die ÜBERALL sein können, aus den falschen Kirchen heraus, da ER sie liebt und sie auch retten will. Wer Seinen Ruf hört, soll nicht zögern, sondern sein Herz auftun und..... Konsequent handeln.
      -----

      Und noch etwas: Gott hatte fast in jeder Zeit auch Propheten auf Erden. Aber was war die Aufgabe eines Propheten? Warum musste Gott sie schicken? Sie wurden geschickt um das Volk Gottes von ihren Sünden zu überführen, es zu reformieren, zur Buse, und schließlch ZURÜCK zu Gott, zurück zur Wahrheit zu führen. Ein Prophet hat(te) die Aufgabe zu ermahnen. NIEMALS hat ein Prophet neue Wahrheiten gebracht, oder etwas, was erst Gott gesagt hat, verändert. Deshalb wurden Propheten meistens sehr unbeliebt beim Volk, sie wurden verfolgt und nicht selten getötet. Ein krasser Gegensatz zur Kirche Mormon. Hier werden die (ihre) Propheten wie Götter verehrt, sie stellen neue Gesetze und Lehren auf, ihnen wird gehorcht.....usw...

      .

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    • Orrin schrieb:

      Nephiten und Lamaniten standen sich konträr, da dem Buch Mormon zur Folge die Nephiten die Nachfahren der Israeliten sind und die Lamaniten die Ureinwohner Amerikas.


      Also soweit ich weiß, sind die Lamaniten genauso Nachfahren Israels laut dem Buch Mormonen wie es die Nephiten waren. Laman und Nephi hatten beide den gleichen Vater Lehi und die gleiche Mutter Saria. Dieses Paar hatte vier Söhne. Laman und Lemuel rebellierten jedoch später gegen Gott und wurden die Lamaniten und Nephi mit seinem Bruder Sam wurden die Nephiten. Zwischen diesen beiden Völkern gab es lange Zeit Krieg. Irgendwann sind dann auch die Nephiten abtrünnig geworden.

      Interessant ist jedoch, dass Lehi nicht der erste war, der laut dem Buch Mormon, nach Amerika reiste. Diese Reise begann ja um die Zeit der babylonischen Gefangenschaft. Die allererste Reise nach Amerika fing jedoch schon viel früher an. Als die Sprachen beim Turmbau von Babel verwirrt worden sind, hat Jared mit seinen Nachkommen Gnade bei Gott gefunden und diese konnten damals schon nach Amerika reisen. Das kann man beim Propheten "Ether" lesen. Das Alte Volk (Die Jarediter) und das Neue Volk (Die Nachfahren Lehis) hatten also semitische Wurzeln und lebten in Amerika. Lehi war damals auch im Besitz aller alttestamentarischen Schriften die bis zu Jesaja sich beliefen. Natürlich hat er diese auch mit nach Amerika genommen.

      Das nur um gewisse Unklarheiten bei jedermann zu klären.

      Ich finde das Buch Mormon eigentlich sehr interessant. Die Geschichten darin sind spannend und man kann daraus viele geistliche Belehrungen herausziehen. Zumal die Belehrung mit dem Liahona, dem göttlichen Kompass, finde ich interessant. Durch die Rebellion auf dem Schiff, währenddessen sie auf dem Meer, Richtung Amerika, waren, zeigte der Kompass nicht mehr den richtigen Weg an. Erst als man Nephi, den treuen Gläubigen, wieder frei ließ und er den Liahona in Händen trug, konnte er das Schiff sicher durch den Sturm ans Ziel bringen. Der Glaube hat hier gerettet. Nicht der Gegenstand an sich rettet sondern der Glaube an den Kapitän, unseren Herrn Jesus Christus, rettet. Vergleiche das mit der Geschichte in 1.Samuel 4.

      Es gibt auch noch andere Geschichten die wirklich interessant sind. Übrigens finde ich die Makkäbäerbücher auch sehr informationsreich und nützlich zum lesen. Die Frage ist jedoch ob dieses Buch Mormon wirklich von Gott inspiriert ist, sowie es die Bibel ist.

      Ich bin eigentlich jemand, der sehr wissenschaftlich oder schrift-fixiert, an eine Sache herangeht. Als ich damals mit Mormonen studiert habe, habe ich ihre Bücher gelesen und auch die Schulbücher, die sie immer jeden Sonntag in der Sonntagsschule durchnehmen, durchgelesen. Daraufhin hatte ich viele Fragen und ich wollte fair an die Sache herangehen. Man hat mir auch einige Fragen gut beantwortet. Was mich jedoch wirklich genervt hat, ist, dass man immer wieder probiert hat, mir einzureden, dass ich aufhören sollte, solche Fragen zu stellen und einfach nur beten sollte, dass Gott mir sagen sollte, das Buch Mormon sei von ihm und seine Kirche wären die Heiligen der Letzten Tage. Also sie sagten ganz genau, ich sollte um Gottes Führung beten. Aber in Wirklichkeit wusste ich was sie damit sagen wollten.

      Das hat mich einfach auch mit der Zeit fertig gemacht. Ich wollte mit diesen Menschen wirklich tiefgründig das Buch Mormon mit der Bibel studieren und vergleichen. Aber die Leute waren irgendwie überfordert oder desinteressiert und wollten mich einfach loswerden am Ende. Traurig. :(

      Das Buch Mormon kommt meiner Ansicht nach null an die Bibel heran. Es gibt bis heute keinen archäologischen Fund, keine nachvollziehbare reelle Geschichte, keine mächtige Prophetie in dem Ausmaß wie wir sie im Buch Daniel und Offenbarung wiederfinden, einfach nichts was das Buch Mormon auch außerreligiös plausibel machen konnte. Dabei ist unser Gott ein Gott der Geschichte, mitten unter uns, durch und durch. Eine Gesundheitsbotschaft gibt es bei den Mormonen. Aber darüber weiß ich zu wenig. Das wäre eventuell das einzige Zeugnis für den Beweis eines Schöpfergottes, der weiß, was seinen Geschöpfen gesundheitlich am besten tut. Aber ich weiß schon was mir jetzt die meisten Mormonen antworten werden.

      (Moroni 10:3-5) 3 Siehe, ich möchte euch ermahnen, wenn ihr dieses hier lesen werdet, sofern es nach Gottes Weisheit ist, dass ihr es lest, dass ihr daran denkt, wie barmherzig der Herr zu den Menschenkindern gewesen ist, von der Erschaffung Adams an bis herab zu der Zeit, da ihr dieses hier empfangen werdet, und dass ihr im Herzen darüber nachdenkt. 4 Und ich möchte euch ermahnen: Wenn ihr dieses hier empfangt, so fragt Gott, den Ewigen Vater, im Namen Christi, ob es wahr ist; und wenn ihr mit aufrichtigem Herzen, mit wirklichem Vorsatz fragt und Glauben an Christus habt, wird er euch durch die Macht des Heiligen Geistes kundtun, dass es wahr ist. 5 Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist. 6 Und wenn irgend etwas gut ist, so ist es gerecht und wahr; darum leugnet das, was gut ist, den Christus nicht, sondern bestätigt, dass er ist.

      Was soll man dazu noch sagen???? Bisschen Wahrheit, alles Wahrheit? Kleine Emotionen = Heiliger Geist?

      Als ich mich mit der Bibel angefangen habe zu beschäftigen, musste ich nicht dauernd auf dieser sentimentalen, religiösen Welle surfen. Die Bibel war so stark in ihren Aussagen, in ihren Zeugnissen, in ihren Beweisen, einfach ausgedrückt, in ihrer Wahrheit, dass der Glaube, das Vertrauen, das Gebet von ganz alleine kam, weil Gott in mir arbeitete. Beim Buch Mormon hatte ich nie so ein Erlebnis gehabt. Sogar als ich probiert habe, mich ein bisschen zu zwingen das zu glauben, ging es einfach nicht. Es gibt vieles, das einfach nicht mit der Bibel konform gehen kann.

      Angefangen vom ganzen Freimaurerkult bis zu diesen Tempeln mit den Totentaufen. Wenn man den Gott der Bibel kennt, dann weiß man warum ER einen Tempel in Israel haben wollte. Die Philosophie hinter den Mormonentempeln ist jedoch eine ganz andere. Und so sieht es mit vielen Lehren und Kulten bei den Mormonen aus.

      Das sind mal meine Erfahrungen und Gedanken dazu wenn es um die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage geht.
    • Dies artet in ein Streitgespräch aus, das habe ich nicht nötig und das will ich auch nicht.

      Hättest Du nachgefragt wüsstest Du, dass Du etwas völlig falsch verstanden hast.
      Du glaubst aber dennoch, (fast) alles über die Mormonen zu wissen.

      Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage lehrt, dass alles Gute von Gott kommt, das Schlechte aber vom Teufel.
      So hast Du mir und meiner Kirche ungerechtfertigterweise Blasphemie unterstellt, das kann ich nicht akzeptieren.

      Zur Erinnerung noch ein Teil der Richtlinien der Siebenten-Tags Weltkirche :
      1. Wir anerkennen jede Organisation, die Christus vor den Menschen erhöht, als Bestandteil des göttlichen Plans zur Evangelisierung der Welt. Wir haben höchste Achtung vor den christlichen Männern und Frauen in anderen Gemeinschaften, die sich darum bemühen, Menschen für Christus zu gewinnen.
      2. Wenn die missionarische Arbeit uns mit anderen Missionsgesellschaften und religiösen Körperschaften in Kontakt bringt, soll jederzeit der Geist christlicher Höflichkeit, Offenheit und Fairness vorherrschen.
      Quelle : http://www.adventisten.de/de/ueber-uns/beziehungen-zu-anderen-kirchen/stellungnahme-der-weltkirchenleitung/
    • Bobby68 schrieb:

      Dies artet in ein Streitgespräch aus, das habe ich nicht nötig und das will ich auch nicht.
      Es ist kein Streitgespräch, es ist ein Wahrheitszeugnis. Man kann nicht erwarten, dass auf alles Ja und Amen gesagt wird.

      Bobby68 schrieb:

      Hättest Du nachgefragt wüsstest Du, dass Du etwas völlig falsch verstanden hast.
      Du glaubst aber dennoch, (fast) alles über die Mormonen zu wissen.
      Nein, dass ich alles über sie weiß, habe ich nirgends gesagt. Und JA, ich habe in 5 Monaten intensivsten Gesprächkontakts "hundert" mal nachgefragt, und genau das erzählt bekommen und das erlebt, was ich hier schrieb.

      Bobby68 schrieb:

      Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage lehrt, dass alles Gute von Gott kommt, das Schlechte aber vom Teufel.
      So hast Du mir und meiner Kirche ungerechtfertigterweise Blasphemie unterstellt, das kann ich nicht akzeptieren.
      Das ist doch ein anderes Thema. Ich schrieb, dass der Glaube: ""wir würden alle schon als Körperlose Seelen bei Gott in allen Frieden und Herrlichkeit früher gewesen.... und uns dann unsagbar sehr daraf gefreut haben, einen Körper zu bekommen und auf die Erde gehen zu dürfen, um das alles hier zu erleben""............ das finde ich als total daneben. Denn, wer mit einem gesunden Verstand geht freiwillig in die Hölle hinein, in die Qual, Krankheit, Enttäuschung, Sucht, usw.? Wer, mit einem gesundem Verstand will sich von Gott entfernen und auf sich freiwillig, sogar mit FREUDE schmerzhafte "Prüfungen" laden?

      Ich habe den Gedanken, dass Gott dieses Szenario gewollt und für jeden Menschen schon im Voraus bestimmt hat... eben als Blasphemie bezeichnet, da sie aus unserem liebenden Vater im Himmel ein sadistisches Monster macht. Oder wie willst Du mir erklären, warum wir uns angeblich darauf freuten, uns in Folterkammern brutal Foltern zu lassen (z.B.) ?? Wie würdest Du mir antworten, WAS wird da bei uns (bei den Menschen) von Gott geprüft? Was wird bei dem 5 Jährigen vergewaltigktem Mädchen geprüft von Gott? Auf diese alle Fragen bist Du nicht eingegangen. Dafür es als Streitgespräch abgetan, ein paar Vorwürfe gemacht und das Feld verlassen.............???

      Bobby68 schrieb:

      Zur Erinnerung noch ein Teil der Richtlinien der Siebenten-Tags Weltkirche :


      Zitat


      1. Wir anerkennen jede Organisation, die Christus vor den Menschen erhöht, als Bestandteil des göttlichen Plans zur Evangelisierung der Welt. Wir haben höchste Achtung vor den christlichen Männern und Frauen in anderen Gemeinschaften, die sich darum bemühen, Menschen für Christus zu gewinnen.
      Auch ich habe Achtung vor fast allen Menschen der Welt. Denn Jesus ist für ALLE gestorben. Wogegen ich aber SEHR etwas habe, sind die Lehren, die das Gegenteil von dem sind, was die Bibel lehrt. Und wenn man mir sie als Wahrheit verkaufen will.


      Bobby68 schrieb:

      Zitat


      2. Wenn die missionarische Arbeit uns mit anderen Missionsgesellschaften und religiösen Körperschaften in Kontakt bringt, soll jederzeit der Geist christlicher Höflichkeit, Offenheit und Fairness vorherrschen.
      Quelle : adventisten.de/de/ueber-uns/be…e-der-weltkirchenleitung/
      Noch ein mal: der MENSCH wird als der Nächster geliebt, aber die Lüge (Sünde) wird kritisiert. Für diese Trennung und diesen Unterschied (den auch JEsus gemacht hat und die ganze Bibel-Lehrt), werden fast IMMER Menschen blind und taub. Warum ist es so? Ratlosigkeit? Unsicherheit? Eitelkeit?
      Warum meinst Du, dass ich überhaupt mit Dir darüber erzähle? Weil ich Dich fertig machen will? Was hätte ich davon? Aber vllt. will ich Dich zum Überlegen annimieren? Vllt. will sogar der HG Dir etwas zeigen? Ich tue nur meine Pflicht...aus Überzeugung. Denn DU wie ICH stehen genauso unterm Kreuz Jesu und sind von Seiner Gnade abhängig.
      Und damit wir: Joh 14,3 "Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin."

      Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns dort ein mal treffen würden und uns freundlich begrüßen...... ALLEIN DARUM geht es mir zumindest sehr! :)

      .

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    • Hallo Jonajim

      Deine Beobachtungen rund um das Buch Mormon sind in der Tat sehr interessant und lehrreich. Due kennst es ja fast besser als die Mormonen selbst. Nach meinem Wissen ist das Buch Mormon auch nicht die Grundlage des Mormonenglaubens.Diese Grundlage findest Du in "Lehre und Bündnisse".

      Das, was sie Dir ständig empfahlen betr. "beten sie darüber, dass Gott ihnen zeigen möchte, ob...." haben sie mir auch immer wieder empfohlen. Als ich dann auf gravierende Widersprüche zwischen Bibel und Buch Mormon hinwies, interessierte das kaum, weil man die Bibel nicht kannte. Aber das Beten um die Gewissheit, dass das Buch Mormon richtig sei, das stand immer im Vordergrund. Als ich dann sagte, Gott habe mir gezeigt, dass das Buch Mormon eine Fälschung sei, blieben sie von Heute auf morgen weg.

      Ich denke, wer das Buch Mormon liest, kann genau so gut Winnetou lesen. Beide haben in etwa den gleichen Wahrheitsgehalt.
      benSalomo.
    • Genau. BenSalomo, auch bei mir war es so. Immer wieder: "versprechen sie uns, dass über das Buch Mormon beten?? Beten die doch drüber, wir sind sicher, dass Gott ihnen zeigt, dass es war ist"...... usw.

      Ich sagte, dass ich aus Gott keinen Narren machen werde, denn ER hat mir in Seinem Wort schon längst gezeigt, dass das Buch Mormon NICHT wahr sein kann. Wie soll ich darüber jetzt noch beten? Und wenn die Bibel vom HG inspiriert ist und das BuchM angeblich auch, wie kann es sein, dass der HG sich selber so sehr wiederspricht? NAja, dann kam keine Antwort ausser: Betten sie darüber, ob das Buch wahr ist.

      Ich fragte auch, wie es Gott IHNEN gezeigt hat, als sie darüber beteten. Die Antwort war: ein gutes, warmes Gefühl !!

      Dazu sagte ich nur, dass Gott eine klare Sprache spricht, wenn Er Antworten gibt, aber keine Gefühle. Denn gute und warme Gefühle kann man auch unter Drogen oder wenn man verliebt ist haben :D So ein Zeichen ist mitnichten ein Zeichen von Gott über die Wahrheit.

      Ich meine, die jungen Kerle tue ich schon bewundern, dass sie so eine Mission auf sich nehnen. In den USA einen Deutsch-Schnellkurs machen, ein paar feste Redewendungen lernen, die sie in der Verteidigung ihrer Wahrheit anwenden.... naja, sie werden hier in D auch massiv gefördert und geleitet und kontrolliert. Und nach ein Paar Monaten sind sie wieder wech.

      Ein mal haben sie einen auch jüngeren Mann aus der ortlichen Kirche mit zum Termin genommen. Dieser war von der Gesprächstunde sehr begeistert. Er bat darum, das nächste mal wieder dabei sein zu dürfen. Er hat erst mich vor allen gefragt, ob er das darf. "Natürlich", sagte ich, "selbstverständlich", und betonte es auch noch ein mal den beiden Missionaren, damit sie den Termin so machen, damit dieser Kerl auch dabei sein kann, wenn er das doch wünscht. Ihr dürft ein mal raten, wer die ganzen weiteren 3 Monate nicht mehr dabei war.
      Ich wußte warum, aber ich fragte trotzdem nach. Er konnte nicht mehr, hat man mir gesagt :S

      .
    • Naja, benSalomo, ich kenne nur den Grundrahmen des Buches Mormon. Sobald es dann um Details in der Geschichte des Volkes Nephi geht, bin ich verloren. Ich weiß noch, dass der Prophet Alma irgendwann auf die Bühne kommt und anfängt zu taufen und dass Jesus nach seiner Himmelfahrt den Bewohnern in Amerika sich offenbart. Aber was jetzt zuerst war und was alles passiert ist bis es zur großen Zerstörung kam, da habe ich wenig Ahnung. Ich weiß nur wo ich es nachlesen kann. Ich widme meine Zeit lieber der Bibel und diesen Geschichten. Da hab ich auch noch genügend Wissenslücken, die ich füllen kann. Ich wollte einfach wissen was ich mir unter dem Buch Mormon vorstellen kann.

      Dass die wahre Fundgrube der Sonderlehren bei den Mormonen jedoch in Wirklichkeit in "Lehre und Bündnisse" zu finden ist, ist mir auch schnell aufgefallen.

      Bobby68 schrieb:
      Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage lehrt, dass alles Gute von Gott kommt, das Schlechte aber vom Teufel.
      So hast Du mir und meiner Kirche ungerechtfertigterweise Blasphemie unterstellt, das kann ich nicht akzeptieren.


      Ich muss Stofi in ihren Anklagen trotz der Erklärung Bobbys recht geben, dass ich große Probleme mit der Vorstellung habe, Gott wollte, dass wir sündigen, damit wir daraus lernen können. Egal was Bobby nämlich schön reden will, es steht genauso eins zu eins im Buch Mormon.

      (2.Nephi 2:22-25) 22 Und nun siehe, wenn Adam nicht übertreten hätte, dann wäre er nicht gefallen, sondern er wäre im Garten von Eden geblieben. Und alle Dinge, die erschaffen waren, hätten in denselben Zustand verbleiben müssen, in dem sie waren, nachdem sie erschaffen wurden; und sie hätten verbleiben müssen immerdar und hätten kein Ende gehabt. 23 Und sie hätten keine Kinder gehabt; darum wären sie in einem Zustand der Unschuld verblieben und hätten nicht Freude gehabt, denn sie kannten kein Elend, und hätten nicht Gutes getan, denn sie kannten keine Sünde. 24 Aber siehe, alles geschah gemäß der Weisheit dessen, der alles weiß. 25 Adam fiel, damit Menschen sein können, und Menschen sind, damit sie Freude haben können.

      Damit mutiert man Gott von einem liebenden Vater, der immer wieder versucht hat eine perfekte und glücklichmachende Welt ohne Sünde zu schaffen und zu erhalten, zu einem "Verführer", der auf das Böse angewiesen ist um so den Menschen das Gegenteil von Böse, nämlich das Gute und die Freude zu zeigen. In der Bibel wollte Gott immer nach Plan A verfahren und Plan B war nur die Notlösung. Bei den Mormonen ist Plan B nicht die Notlösung sondern das Ideal. Somit kann Gott nur dann gut sein wenn jemand anderes schlecht ist. Soll das Gottes ewige und wahrhaftige Gerechtigkeit sein? Mit solch einem Sündenbockmodell habe ich echte Probleme. Aber das Thema hatten wir schon zu genüge in anderen Threads. Komisch nur, dass genau die Leute hier im Forum, die damals so sehr gegen diese Sicht sprachen jetzt auf einmal bei den Mormonen sich um 180 Grad gedreht haben....
    • benSalomo schrieb:

      Übrigens wurde ein Nachkomme eines der Apostel um Joseph Smith vor Jahren Adventist und Prediger. Er hat ein interessantes Buch über seine Erfahrungen geschrieben. [...]
      Erinnerst Du Dich an den Buchtitel oder den vollständigen Namen des Autors?

      Grüße
      Daniels
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19