JESUS - ein "Mensch wie Du und ich"

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    • JESUS - ein "Mensch wie Du und ich"

      Aus gegebenem aktuellen Anlaß: Jesu: "ein Mensch wie du und ich" ?( ?( :?:

      Die Gestalt Jesu, Gott in Menschengestalt, ist Beispiel-los, ist EINZIGARTIG! a)

      1) Seine Person war einzigartig:
      +) er war der Gott-Mensch. „Das göttliche in ihm leuchtete durch das Menschliche--„ (Leben Jesu s.417)

      2) Seine Zeugung war einzigartig
      Er wurde vom hl. Geist im Leib der Maria geschaffen.

      3) Seine Natur war einzigartig
      +) er hatte die fleischliche Natur des Menschen nach 4000 Jahren Sünde,
      +) aber die geistige Natur Adams vor dem Fall
      +) er hatte keine inneren Neigungen zur Sünde

      4) Sein Charakter war einzigartig
      +) er hatte keine sündhaften Gewohnheiten
      +) er benötigte keine Bekehrung, kein neues Herz

      5) sein Leiden war einzigartig
      +) er war sündlos
      +) verabscheute die Sünde in jeglicher Form
      +) seine „heilige Natur“ machte jeden Kontakt‼ mit dem Bösen schmerzlich für ihn

      6) seine Versuchungen waren einzigartig
      +) Alle Waffen des Abfalls wurden gegen den Sohn Gottes aufgeboten
      +) Christus wurde zur Zielscheibe aller teuflischzen Waffen (Leben Jesu s.99)
      +) Mtz 26/53; „Als Kind der gefallenen Rasse seine Herrlichkeit verhüllt zu halten, war die härteste Disziplin, die sich der Prinz des Lebens selbst unterwarf. (ABC Bd. 5. S.1081)
      +) seine ständige Versuchung war, sich seiner göttlichen Kraft zu bediehnen

      7) seine Mission war einzigartig
      +) er war der Sündenträger für die ganze Menschheit.
      (Jes. 53; Joh.1/29; 2.Kor.5/21)

      Einige wenige resultierende Gedanken, ein kleiner Beitrag --möglichst einfach und populär (ohne theolog. Begründungen) dargestellt--aus dem Thema „Die Zwei-Naturen Jesu“ im Hinblick auf die offenbar auch in adv. Kreisen
      8 ) einzigartige Überzeugung: Jesu war ein „Mensch wie Du und ich“

      l.g.Y.
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      a)G. Pfandl, Bibelkonferenzen Euro-Afrika Division 1977)
    • Yokurt,

      zunächst einmal, wenn du von dem, was du hier herausstellst, so überzeugt bist, warum eröffnest du dann dafür einen neuen thread? Was möchtest du in diesem thread denn dann nach deiner vorher klar definierten Analyse und Überzeugung überhaupt besprechen oder diskutieren?

      Ich werde zunächst zu jedem Punkt von dir eine klare aussage geben:
      1) Seine Person war einzigartig:
      +) er war der Gott-Mensch. „Das göttliche in ihm leuchtete durch das Menschliche--„ (Leben Jesu s.417)
      Dies ist für und von Seiten eines jeden Nachfolgers in jesus ein ebenso erstrebenswerter Zustand!...und möglich!
      2) Seine Zeugung war einzigartig
      Er wurde vom hl. Geist im Leib der Maria geschaffen.
      und doch ist er entstanden wie jeder Mensch heute, durch die Befruchtung von Samen und Eizelle!
      3) Seine Natur war einzigartig
      +) er hatte die fleischliche Natur des Menschen nach 4000 Jahren Sünde,
      +) aber die geistige Natur Adams vor dem Fall
      +) er hatte keine inneren Neigungen zur Sünde
      Punkt 1, identisch mit jedem Menschen; Ich habe heute die fleischliche Natur eines Menschen nach 6000 jahren.
      Punkt 2, wie kommst du darauf, dass ein Baby schon eine Natur nach dem Sündenfall Adams hatte?
      Punkt 3, kein neugeborenes Baby hat eine innere Neigung zur Sünde!
      4) Sein Charakter war einzigartig
      +) er hatte keine sündhaften Gewohnheiten
      +) er benötigte keine Bekehrung, kein neues Herz
      Punkt 1, ebenfalls erstrebenswert für jeden Nachfolger in Jesus und erreichbar
      Punkt 2, er benötigt auch keine Taufe - und doch hat er sich taufen lassen; und warum war er vierzig Tage in der Wüste?
      5) sein Leiden war einzigartig
      +) er war sündlos
      +) verabscheute die Sünde in jeglicher Form
      +) seine „heilige Natur“ machte jeden Kontakt‼ mit dem Bösen schmerzlich für ihn
      Punkt 1, Jeder Mensch ist ab einem bestimmten Punkt absolut sündlos!
      Punkt 2, ebenso verabscheut auch der Nachfolger Christi die Sünde!
      Punkt 3, ab einem bestimmten Punkt wird jeder Mensch heilig in der Nachfolge Christi und wird auch für ihn der Kontakt mit dem Bösen schmerzlich, siehe Hes.9,4
      6) seine Versuchungen waren einzigartig
      +) Alle Waffen des Abfalls wurden gegen den Sohn Gottes aufgeboten
      +) Christus wurde zur Zielscheibe aller teuflischen Waffen (Leben Jesu s.99)
      +) Mtz 26/53; „Als Kind der gefallenen Rasse seine Herrlichkeit verhüllt zu halten, war die härteste Disziplin, die sich der Prinz des Lebens selbst unterwarf. (ABC Bd. 5. S.1081)
      +) seine ständige Versuchung war, sich seiner göttlichen Kraft zu bedienen
      Punkt 1, auch das erleben wir, wenn wir ernsthaft die nachfolge Christi anstreben
      Punkt 2, dito 1
      Punkt 3 wenn ihr nur den Glauben eines Senfkornes hättet... auch dies könnte ein Nachfolger Christi erbitten!
      Punkt 4 dies hatte ja den Grund, dass er nur als Mensch die Erlösung erwirken durfte, und nicht als Gott
      7) seine Mission war einzigartig
      +) er war der Sündenträger für die ganze Menschheit.
      (Jes. 53; Joh.1/29; 2.Kor.5/21)
      Unsere Mission ist ebenso einzigartig; wir sollen mit unseren Kräften das fortführen, was Christus begonnen hat: "Ihr könnt noch viel mehr tun, als ich getan habe!"

      Yokurt, wenn wir es nicht fertig bringen, eine Einheit mit Jesus Christus zu werden, so werden wir auch niemals wirklich seine Nachfolge antreten können. Es genügt nicht eine äußere platonische Hinwendung zu Jesus Christus, wir müssen eins werden mit ihm, sodass Jesus Christus zum ICH wird und durch MICH wirken kann: Mein Lieblingsspruch : "Wäre Christus tausend Mal in Bethlehem geboren, aber kein einzigstes Mal in mir, so wäre ich auf ewiglich verloren!" (Angelus Ignatius)

      nun können wir zu diskutieren anfangen.

      Gruß
      Seeadler
    • Jesus ein mensch

      vielen dank Yokurt ich habe deinen Beitrag meiner Demenz kraken Mutter vorgelesen, sie ist katolisch und von nichts zu überzeugen was nicht mit Maria (als Mutter Gottes) zu tun hat. nach dem ich es gelesen hatte, sagte sie zu mir, wer hat dies geschrieben, asl ich es ihr eklärte meinte sie! Dies muss ein weiser Mensch sein der so schöne Worte findet.

      Danke

      Hardy sta_hisf
    • Hallo hardy,

      Ich habe dies --leider--nicht selbst erarbeitet, sondern nur aus einer Zusammenstellung eines unserer Adv. Theologen aus einem adv.Seminar übernommen.
      Wie Du siehst gab es Anfangs dieses Jahres das Thema, bzw die Frage: War Jesu "ein Mensch wie wir"? also ein Mensch wie Du und Ich ?

      Dahinter verborgen war die eigentliche Thematik: der bibl. Erlösungsplan! Mußte nicht geradezu Jesu "Anders" sein als wir, um die Erlösung bewirken zu können :?: :?: . Darum ging es eigentlich.
      Meine Zusammenfassung ist also nichts anderes als die Überschriften der einzelnen Kapitel dieses o.a. Seminars, dessen eindeutige Aussage unterm Strich war:

      Jesus war KEIN Mensch wie Du und ich. :!: :!: Wäre er das gewesen, hätte er die bibl. Erlösung nicht vollbringen können (Theologie der Sünde)
      Die (Rück) Antworten von Seeadler zu meinen einzelnen Punkten sind aus adv. Blickwinkel nicht haltbar --- eine weitere Diskussion darüber im Detail hatte ich für nicht zielführend angesehen und daher unterlassen.

      Mit ging es damals darum im Gesamt-Konzept der adventistischen Sicht der Sündentheologie ----diese Frage zur Person Jesu---zu definieren und zu bezeugen.
      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Jesus war KEIN Mensch wie Du und ich
      du hast die Intention und dann die Antworten von mir nicht verstanden! Jesus war ein Mensch wie du und ich - was du beschreibst sind Charaktereigenschaften, die auch uns unterscheiden. Aber all die hat er uns vorgelebt und damit gezeigt, "Ihr könnt dies auch erreichen!" Jesu Leben war ein Bild und Vorbild für uns, dessen wir nacheifern sollten und es auch können. (Übrigens sind nicht die Schriften von Ellen White als Beweis gleich zu setzen mit denen der Bibel!)

      Seeadler
    • Jesus war KEIN Mensch wie Du und ich. :!: :!: Wäre er das gewesen, hätte er die bibl. Erlösung nicht vollbringen können (Theologie der Sünde)


      Meiner Ansicht nach macht gerade das Jesus zum Erlöser indem er genauso gegen Sünde kämpfen musste wie wir nur, dass er nicht gefallen ist. Wäre er nicht genauso Mensch gewesen wie Du und Ich, dann wäre sein Leben ein schönes Schauspiel gewesen aber für unser tägliches Leben wäre es kein Trost und keine wirkliche Ermutigung gewesen. Sein Leben wäre dann keine wirkliche Hoffnung von Erlösung der Sünde im Leben im hier und jetzt gewesen. Wir wären dann für unser ganzes Leben immer verdammt in Sünde zu verfallen, da selbst Gott in Menschengestalt nur durch seine Göttlichkeit fähig war über Sünde siegreich zu bleiben. Das ist für mich die praktische Schlussfolgerung zu den Worten: "Jesus war KEIN Mensch wie Du und ich!
    • Wäre er nicht genauso Mensch gewesen wie Du und Ich, dann wäre sein
      Leben ein schönes Schauspiel gewesen aber für unser tägliches Leben wäre
      es kein Trost und keine wirkliche Ermutigung gewesen. Sein Leben wäre
      dann keine wirkliche Hoffnung von Erlösung der Sünde im Leben im hier
      und jetzt gewesen.
      Eben, Jonajim. Und genau das war ja auch, was Satan Gott vorwerfen wollte. Denn es ist kein "Kunststück", als Gottheit der Sünde zu widerstehen, weil man als Gottheit auch über die Sünde steht.

      Vor allem ist es wichtig, festzustellen, warum Gott in Jesus Christus eine Doppelnatur einnahm. Denn keiner von uns bestreitet, dass Jesus Christus nicht auch zugleich Gott war. Dies ist ja auch nicht all zu schwierig dies nachzuvollziehen, denn schließlich weißt Jesus Christus selbst darauf hin. Aber gerade wegen dieser Doppelnatur Jesu Christi, war die Erlösung des Menschen möglich. Denn Jesus ging zunächst den Weg eines Menschen, widerstand der Sünde und damit allen Versuchungen, aber nicht, weil er Gott war, sondern weil er einzig und allein an Gott glaubte, in diesem Fall an seinem Vater - der zugleich auch unser Vater ist - Und erst, als er als Mensch die Sünde besiegte und damit den Grundstein legte, dass alle anderen Menschen ebenfalls die Sünde besiegen können, ebnete Jesus Christus uns zugleich auch den nachfolgenden Weg zu seinem Vater, zu unserem Vater. Was viele missachten, auch Adventisten, Jesus Christus war bis zu seiner Auferstehung voll und ganz NUR Mensch; Er hat in keinem Augenblick die Macht seines göttlichen Wesens angenommen und missbraucht. Im Gegenteil, in all seinen Wundern bekräftigte er, durch wem diese Wunder letztendlich zustande kamen, und vor allem, warum.

      Jesus war der zweite Adam, und damit zugleich der erste Mensch, der das vollbrachte, was Adam hätte vollbringen sollen. Darum schloß sich durch ihm der kreislauf, der mit Adam selbst begann. Es hätte nie einen solchen Kreislauf gegeben, wenn Adam im Sinne von Jesus Christus der Sünde widerstanden hätte. Und dieser Kreislauf ist als solcher nur wirksam, weil Jesus Christus voll und ganz NUR Mensch war.

      Seeadler
    • Das ist der Punkt

      Jesus konnte nur als Mensch beweisen das ein Mensch fähig ist Gottes Gebotes zu halten. Satan hatte ja Gott beschuldigt das seine Gebote so schwer seien das ein Mensch sie nicht halten könne.

      Adam und Eva hatten, im Gegensatz zu uns, noch keine sündige Natur bevor sie "fielen". In dieser Natur hat Jesus als 2. Adam Sünde und Tod besiegt. Deshalb haben wir keine andere Möglichkeit als durch Jesus zu Gott zu kommen.

      Eine gute Nacht

      Wartende
    • Jonajim schrieb:

      Meiner Ansicht nach macht gerade das Jesus zum Erlöser indem er genauso gegen Sünde kämpfen musste wie wir nur, dass er nicht gefallen ist. Wäre er nicht genauso Mensch gewesen wie Du und Ich ...

      Wartende schrieb:

      Adam und Eva hatten, im Gegensatz zu uns, noch keine sündige Natur bevor sie "fielen". In dieser Natur hat Jesus als 2. Adam Sünde und Tod besiegt. Deshalb haben wir keine andere Möglichkeit als durch Jesus zu Gott zu kommen.
      Diese Aussagen sind ein Widerspruch zueinander. Entweder Jesus war ein Mensch wie du und ich, oder er war ein Mensch wie Adam und Eva vor dem Sündenfall.

      ***
    • Es ist kein Widerspruch, in uns vereinigen sich Adam und Eva genauso wie der Mensch von heute. Denn wenn man schon behauptet, dass sich die sündige Natur des Menschen vererbt, so tut dies gleichermaßen auch die unsündige Natur, die Adam und Eva vorher hatten. In uns ist somit das Gute genauso, wie das Böse. Nur wird es hier so dargestellt, als sei der Mensch nur Böse. Bei solch einer Einstellung wundert es mich dann nicht, wenn man auch nur noch böse aufeinander reagiert...und in dem anderen auch nur noch das Böse sieht, und somit auch das Gute zum Bösen macht wie den Tag zur Nacht, oder die Sonne zur Dunkelheit.

      Wie ich in meiner Antwort an Yokurt schrieb, all das, was er über Jesus schrieb, kann man in entsprechender bildhafter Sprache auch auf uns übertragen - in dem Sinn, wie ich es geschrieben habe. Und ja, es ist möglich für einen Menschen, nicht zu sündigen!
    • Seeadler schrieb:

      Es ist kein Widerspruch, in uns vereinigen sich Adam und Eva genauso wie der Mensch von heute.

      Endweder wir leben mit der sündigen Natur oder eben nicht. Womit machst du es fest, dass wir die sündige Natur, wie auch die sündlose Natur in uns vereint haben? Als deine persönliche Ansicht kann ich das wohl respektieren. Biblisch betrachtet wäre ein Beweis fein.

      Denn wenn man schon behauptet, dass sich die sündige Natur des Menschen vererbt, so tut dies gleichermaßen auch die unsündige Natur, die Adam und Eva vorher hatten.
      Und warum muss das so sein? Tatsächlich ist es ja so, dass seit Adam und Eva noch jeder Mensch gesündigt hat, außer Jesus. Woran erkennst du die "unsündige Natur" am Menschen heute?




      In uns ist somit das Gute genauso, wie das Böse.
      Du bringst das ja grad so, als könnte ein Mensch durch seine sündige Natur nichts "Gutes" mehr tun. Natürlich kann der Mensch trotz seiner Natur "Gutes" und "Böses" tun.



      Nur wird es hier so dargestellt, als sei der Mensch nur Böse.
      Wer stellt das wo so dar?
      Tatsächlich sagt die Bibel in Psalm: Siehe, ich bin in sündlichem Wesen geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. Oder in Jeremia: Es ist das Herz ein trotzig und verzagtes Ding; wer kann es ergründen? Oder in 1. Mose: ... das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an ...


      Bei solch einer Einstellung wundert es mich dann nicht, wenn man auch nur noch böse aufeinander reagiert...und in dem anderen auch nur noch das Böse sieht, und somit auch das Gute zum Bösen macht wie den Tag zur Nacht, oder die Sonne zur Dunkelheit.
      Mich wundert es schon. Denn wenn der Mensch auch die sündlose Natur geerbt hat, dann dürfte das kein Problem sein. Mit dieser These zeigst du auf, dass der Mensch von der sündlosen Natur nichts zeigt. Denn Beherrschen kann sich auch der in sündiger Natur befindliche Mensch. Nur reicht das nicht um von einer sündlosen Natur zu reden.

      Der erste Adam hat den Tod über die Menschen gebracht, der letzte Adam "macht lebendig" und:
      Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der andere Mensch ist der HERR vom Himmel.



      Wie ich in meiner Antwort an Yokurt schrieb, all das, was er über Jesus schrieb, kann man in entsprechender bildhafter Sprache auch auf uns übertragen - in dem Sinn, wie ich es geschrieben habe.
      Natürlich! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und was du teils so "wiedersprochen" hast, ist wohl eine erstrebenswerte Sache. Tatsache ist: Niemand hat es bisher wirklich erreicht. Und wenn ein Mensch es auch erreichen würde, wäre er nicht sündlos wie Jesus (oder auch Adam und Eva vor dem Fall) weil er ja schon gesündigt hatte.




      Und ja, es ist möglich für einen Menschen, nicht zu sündigen!
      Ja, aber nicht, weil er die sündlose Natur in sich hat, sondern weil der Mensch durch die Wiedergeburt ein Kind Gottes wurde und weil Jesus durch den Heiligen Geist dazu ermöglicht. Dass wir es trotzdem nicht schaffen, sündlos zu leben, sollte uns zu Denken geben.

      Das Thema ist hier: Jesus ein Mensch wie du und ich (in jedem Bereich). Was eigentlich biblisch betrachtet gar nicht möglich ist.

      ***
    • Jesus war ein Mensch wie du und ich. Er war KEIN halb Gott, halb Mensch. Er hat sich ENTÄUSSERT (alles Göttliche abgelegt, Phil. 2,7) und als 100% Mensch in die Welt gekommen. Alles andere hätte keinen Sinn gehabt, wie schon oben erwänt wurde.

      Hebr 4,15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.


      (Die Behauptung, Jesus hat nur deshalb nicht gesündigt, weil er auch Gott war, denn ein Mensch könnte es nicht... macht aus Gott Vater einen Lügner, der von uns etwas verlangen würde, was gar nicht möglich ist. Auch der Beispiel Jesu und Seine Lehren würden nicht viel fruchten, da sich Jesus uglaubwürdig gemacht hätte.)

      .
    • Stofi schrieb:

      Er war KEIN halb Gott, halb Mensch.
      Sehe ich auch so. Jesus war nicht halb halb, er war GANZ.


      Er hat sich ENTÄUSSERT (alles Göttliche abgelegt, Phil. 2,7) und als 100% Mensch in die Welt gekommen. Alles andere hätte keinen Sinn gehabt, wie schon oben erwänt wurde.
      Hier scheint es keine Einigung zu geben, ob Jesus nun KnechtGESTALT annahm, in MenschenBILD auftrat, oder ob er als Mensch in sündiger Natur auf die Erde kam. Auch darüber ob er ein Mensch wie vor dem Sündenfall oder nach dem Sündenfall ward, scheint nicht ganz klar zu sein. Denn die Frage bleibt ja offen: War er Mensch wie Adam und Eva VOR oder NACH dem Sündenfall.


      Stofi schrieb:

      Hebr 4,15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.
      Natürlich! Aber das trifft auf Jesus auch dann zu, wenn er Ganz Gott UND Ganz Mensch war. Weil er in seiner irdischen Zeit von seiner Göttlichkeit für sich ja nichts beanspruchte und als Mensch wie Adam und Eva VOR oder auch NACH dem Sündenfall auf der Erde weilte. Versucht wurde er als Mensch in ALLEM. Aber ER trotzte der Sünde.


      Stofi schrieb:

      (Die Behauptung, Jesus hat nur deshalb nicht gesündigt, weil er auch Gott war, denn ein Mensch könnte es nicht... macht aus Gott Vater einen Lügner, der von uns etwas verlangen würde, was gar nicht möglich ist. Auch der Beispiel Jesu und Seine Lehren würden nicht viel fruchten, da sich Jesus uglaubwürdig gemacht hätte.)
      Wer sagt das? Das steht hier ja gar nicht zum Thema, oder habe ich etwas übersehen.

      Ich kann jede Erklärung - und sei sie noch so Paradox für mich - als die Ansicht des Anderen respektieren. Teilen werde ich natürlich nicht alles.


      Ob das Opfer Jesu unter den verschiedensten Blickwinkel keinen Sinn macht, will und werde ich nicht beurteilen. Das will ich mir nicht anmaßen.

      ***

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nachtperle ()

    • Warum Jesus NICHT ein Mensch war wie Du! (und ich)

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      Hallo Jonajim,

      Meiner Ansicht nach macht gerade das Jesus zum Erlöser in dem er genauso gegen Sünde kämpfen musste wie wir ---------. Das ist für mich die praktische Schlussfolgerung zu den Worten: "Jesus war KEIN Mensch wie Du und ich!
      diese deine Schlußfolgerung ist eben----deine persönliche!
      Sie ist aber nicht auf der biblischen Lehre der Sünde (Sündentheologie) aufgebaut.
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      Denn die bibl. Aussage zum Wesen der Sünde bezeugen:

      +) Seine Person war einzigartig----------------------------------------Du auch ?(
      Er war der Gott-Mensch

      +) Seine Zeugung war einzigartig-------------------------------------Du auch ?(
      -) überschattet von dem hl. Geist

      +) Seine Natur war einzigartig----------------------------------------Du auch ?(
      -) fleischliche Natur des Menschen nach 4000 Jahren Sünde
      -) keine innere Neigung zur Sünde
      -) geistige Natur Adams vor dem Fall

      +) Sein Charakter war einzigartig------------------------------------Du auch ?(
      -) er hatte keine sündhaften Gewohnheiten
      -) er benötifgte keine Bekehrung, kein neues Herz

      +) Sein Leiden war einzigartig----------------------------------------Du auch ?(
      -) Selbst sündlos
      -) hatte eine heilige Natur

      +) Seine Versuchungen waren einzigartig--------------------------Du auch ?(

      +) Seine Mission war einzigartig-------------------------------------Du auch ?(
      -) er war der Sündenträger für die ganze Menschheit
      ======================================================================================================================================================================
      wie unschwer erkenntlich ungterscheidet sich Jesus von Dir (und mir) imHinblick auf das Sündenproblem (der Menschheit, welches aber eben Jesus nicht betrifft)
      Deshalb: Jesus war kein Mensch wie du und ich Die Bibel --und das adv. Verständnis --bezeugt eben dies zum Sündenproblem und dem Erlösungsplan .
      l.g.y.
    • Zitat von Seeadler:
      Jesus war der zweite Adam, und damit zugleich der erste Mensch, der das vollbrachte, was Adam hätte vollbringen sollen.


      Ich gebe dir hier vollkommen recht. Interessant ist nur, dass es die Wortkombination "zweiter Adam" in der ganzen Bibel gar nicht gibt. Dagegen finden wir dieses hier im 1.Korinterbrief.

      (1.Korinther 15:45) 45 So steht auch geschrieben: "Der erste Mensch, Adam, ward eine lebendige Seele"; der letzte Adam ein lebendig machender Geist.

      Jesus war der letzte Adam. Warum wird hier jetzt "letzter" Adam gesagt? Kann es sein, dass nach dem ersten Adam, ein zweiter Adam vorgesehen war und als dieser versagte, es einen dritten Adam geben sollte usw. bis dann schlussendlich Jesus kam, der als letzter Adam seine Aufgabe endlich erfüllte? Vielleicht mag das hier für viele Leute fremd klingen aber bei den Pionieren war das gar kein so fremder Gedanke. Wenn man dann auch noch zusätzlich die Prophezeiungen und Geschichten aus dem AT berücksichtigt, dann ergibt das schon einen Sinn. Noah, Abraham, Israel als Volk und erstgeborener Sohn wären vielleicht solche potentiellen Adame gewesen...

      Jesus war schon einzigartig weil er wirklich Gott war in Menschengestalt. Das macht ihn so einzigartig. Deshalb sind auch Jesu Versuchungen z.B. einzigartig, weil Satan ihn dauernd versucht hat, seine göttliche Macht auszuüben. Einer Versuchung der wir nie ausgesetzt sein werden, weil das bei uns gar nicht möglich ist. Aber als Mensch war er auch genauso wie jeder andere von uns nur, dass er der Sünde komplett widerstand und das nicht mit irgendwelchen Mitteln die wir nie besitzen können. Ich denke, das will Seeadler und auch ich hier bewahren, dass man Jesus noch immer als realistisches Vorbild behalten kann.
    • wie unschwer erkenntlich ungterscheidet sich Jesus von Dir (und mir) imHinblick auf das Sündenproblem (der Menschheit, welches aber eben Jesus nicht betrifft)

      Deshalb: Jesus war kein Mensch wie du und ich Die Bibel --und das adv. Verständnis --bezeugt eben dies zum Sündenproblem und dem Erlösungsplan .

      l.g.y.
      Yokurt, du schreibst hier von einem adventistischen Verständnis. Dies kann ich so nicht nachvollziehen, weil ich selbst Jahrelang bei den Adventisten war und mich dies, was sie lehrten gerade in Bezug zu Jesus sehr geprägt hatte. Weder in der Heidelberger noch in der Mannheimer aber auch nicht in der Berliner Gemeinde war es jemals ein Thema oder ein problem Jesus voll und ganz im Sinne des Hebräerbriefes so zu sehen, dass auch er versucht werden konnte, dass auch er hätte sündigen können.... und niemals, also nie die Rede davon war, nur weil er zugleich auch Gott war, wäre dies absolut nicht möglich gewesen - so, wie die Österreicher dies offensichtlich vermittelt bekommen und auch lehren. Dass die österreichischen Adventisten offenbar auch in anderen Fragen ganz anderer Meinung sind, wie die deutschen Adventisten, wurde hier ja schon vor einiger Zeit recht ausführlich behandelt.

      Für mich wird die Vorstellung einer Vorbildfunktion von Jesus, wie sie ja dann Nachtperle nach dem letzten Post von Jonajim bestätigt, zu einer Farce, zu einer Groteske, oder wie jemand anderes hier gechrieben hat, zu einer Lüge. Wenn Jesus aufgrund seines Gottseins niemals hätte versucht werden können. Es war für den Heilsplan von uns Menschen wichtig, dass es EIN Mensch schaffte, der Sünde vollkommen zu widerstehen. Darum kam Jesus Christus als Mensch - und dies hatte zunächst überhaupt nichts mit seinem göttlichen Tun zu tun. ich schrieb ja schon, dass man hier zwei verschiedene Aspekte beachten muß, die Jesus Christus erst als Mensch dann als Gott erfüllte. Jesus Christus ist der 62.te in der Chronologie von Matthäus und der 76.te nach der Chronologie des Lukas in der Auflistung der menschlichen Patriarchen - also durch und durch Mensch. Ich will es mal provokant ausdrücken, er hätte auch der 85.te sein können.....

      Ein Mensch wurde zu unserem Christus, der uns erlöste, ein einzigartiger Mensch, wie er sein sollte in Gottes Augen, wie Adam hätte sein können, und wie all seine Nachfahren hätten sein können.

      Durch das, dass ein Mensch gesiegt hatte wider der Sünde, wurde Gott vor allen Engeln des Himmels gerechtfertigt und von der Anklage Satans frei gesprochen, der ja genau das behauptet hat, Yokurt, was du hier lehrst, dass dies nur ein Gott schaffen könnte, sündlos und ohne Hang zur Sünde zu leben. Ein Mensch könne dies nicht schaffen, Gott würde hier zweifellos zu viel verlangen und wäre deshalb ungerecht und und die Menschen hätten überhaupt keine andere Wahl, als zu sündigen - dies Yokurt sind deine Worte. Und eine solche Lehre kenne ich nicht von den Adventisten zu denen ich gehört habe!

      Seeadler
    • Hallo lieber Jonajim,

      es ist schwer zu Antworten, wenn Du die bibl. Sündenlehre (wie sie Adventisten verstehen und glauben)nicht kennst----und deine Aussagen zeigen mir das, sorry, trotzdem kurz zum Nachdenken und weiter forschen
      =====================================================================================================================================================================
      Jesus war der letzte Adam. Warum wird hier jetzt "letzter" Adam gesagt? Kann es sein, dass nach dem ersten Adam, ein zweiter Adam vorgesehen war
      Nein,-----
      Auch diese Aussagen müßen auf der Grundlafge des Sündenproblems der Menschheit und der Ausnahmepersönlichkeit Jesus zu diesem Thema gesehen werden.
      +) Der erste Adam war vollkommen Sündlos geschaffen (= ohne inneren Hang zur Sünde), allerdings konngte er der Sünde (von Außen) nicht widerstehen.

      +) Es gab aber eben einen zweiten (und letzten) Adam zur Thematik des Sünden-Problems, welche eben eine wesentliche Eigenschaft dieses Jesus beleuchtet, nämlich-
      -) Jesus wird deshalb der zweite Adam von der Bibel bezeugt, weil er ---zum Unterschied von uns Menschen) ebenfalls "ohne innderen Hang zur Sünde" geschaffen d.d. hl. Geist (nicht gezeugt)war.
      -) Er war also "der Gestalt nach" (dem Fleische nach) ein Mensch wie Du und ich, aber kein Mensch wie Du und ich in Real, weil er "die innere Neigung zhur Sünde) nicht hatte.
      -) ER stammt eben nicht "biologisch" vom gefallenen Adam (der nicht mehr mit demersten sündlosen Adam verwechselt werden darf) ab.
      -) wir aber stammen sehr wohl von dem ersten "gefallenen" Adam ab und haben damit das Problem des inneren Hanges zur Sünde----Jesus aber eben nicht.
      ========================================================================================================================================================================
      vielleicht helfen diese Hinweise zu verstehen, warum die Sündenproblematik uns von der Gestalt Jesu trennt---und trennen muß.

      "Die Sünde "wohnt" eben nicht im Fleisch, aber dieses Fleisch ist durch 2 Jahrtausende VON der Sünde geschwächt---genau in dieses Fleisch Kam" der zweite Adam zu uns, aber eben ohne inneren Hang zur Sünde und ohne der äußeren Sünde nachzugeben---wie Adam das geschah.
      Deswegen bezeugt die Bibel auch:
      +) es gab diesen "ersten vollkomen sündlosen Adam"
      *) und es gab --was die Sünde betrifft---diesen "zweiten sündlosen Adam" obglöeich im degenerierten "Fleisch" zu uns gekommen (Zwei Naturen-Jesu)
      ==========================================================================================================================================================================
      Und weil es außer diesen zwei Personen Niemandenmehrgab--und auch nicht mehr geben wird--spricht die Bibel bei Jesus vom "letzten Adam :!:
      ---und als dieser versagte, es einen dritten Adam geben sollte usw----

      NEIN----denn aus biblischer Sicht hat Jesus---das Sündenproblem beachtend---eben nicht versagt----sondern erfolgreich widerstanden.

      Resümee: Jesus war keinMensch swie Du (und ich) die frohe Bogtschaft der Bibel :!:
      Wer die biblischen Zusammenhänge der Sündenproblematik nicht kennt--ist, wie man sieht, mehr oder weniger dazu verleitet, nun so wie Du--spekulativ---seine eigenen Gedanken und Lösungen zu suchen -----gefährlich.
      l.g.Y.
    • Ach Seeadler, soll ich auf deinen Beitrag überhaupt antworten?

      +) die adv. Sündentheologie widerspricht nirgends denAussagen des Herb. Briefes.

      +) es wäre nicht nur "nicht absolut möglich gewesen, daß Jesus gesündigt hätte; --nirgends habe ich das geschrieben,--im Gegenteil: Jesus hätte sehr wohl absolut sündigen können, aber nicht durch den inneren Hang zur Sünde (denhatte Adam vor dem Sündenfall auch nicht) sondern durch das Herantragen der Sünde "von außen her (wie es Adam vgeschehen ist.

      Genau deswegen wir doch Jesus als zweiter (letzter) Adam mit dem ersten Adam (VOR dem Sündenfall verglichen.
      =============================================================================================================================================================================
      ----wichtig, dass es EIN Mensch schaffte, der Sünde vollkommen zu widerstehen--
      ganz genau,lieber Seeadler, nur---
      +) Jesus hatte diese Aufgabe zu bewältigen, nur----um diesen Beweis anzutreten, mußte er dieselben " Bedingungen" dafür haben---wie AdamVOR DEM SÜNDENFALL
      +)


      Welche Bedingungen hatte Adam vor dem Sündenfall ?(
      -) er war sündlos (ohne innere Neigung zur Sünde----wie Jesus auch
      -) er war der Möglichkeit ausgesetzt zu sündigen------wie Jesus auch
      -) Adam sündigte---------------------------------------------aber Jesus NICHT :!:

      Erster und zweiter Adam werden verglichen "vor dem Sündenfall Adams" (das ist exakt zu differenziern--und dessen Folgen)
      Wir aber sind biologisch Abkömmlinge des "gesündigten Adams"---von daher havben wir--und nicht Jesus---das Problem mit dem inneren Hang zur Sünde---was zum sündigen führt--was einen -Erlöser nötig macht----der eben diesem Problem widerstand!!

      Deshalb: Jesus war kein Mensch wie Du (und Ich)
      So, und jetzt besorg dir mal seriöse offizielle adv. Literatur zu dieser Problematik, es gibt sie.
      l.g.Y.
    • Hallo lieber Jonajim,

      es ist schwer zu Antworten, wenn Du die bibl. Sündenlehre (wie sie Adventisten verstehen und glauben) nicht kennst----und deine Aussagen zeigen mir das, sorry, trotzdem kurz zum Nachdenken und weiter forschen


      Hallo Yokurt.

      Ich bitte dich um einen Gefallen. Ich kenne die adventistischen Lehren, ich kenne auch die Lehren der Zeugen Jehovas, der Mormonen, der Evangelikalen. Obwohl ich diese Lehren kenne, habe ich immer noch einen eigenen Glauben, der, auf eigene Erkenntnisse, aus der Schrift abgeleitet worden ist, aufbaut. Und ich bitte dich das zu berücksichtigen.

      Ich würde gerne jedoch auf diese innerliche Sünde eingehen von der man hier redet. Was soll man sich ganz genau darunter vorstellen? Es wurden schon einige Bibelstellen dazu erwähnt und ich würde mich gerne auf zwei beschränken.

      (1.Mose 6:5) 5 Und Jahwe sah, daß des Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.

      (1.Mose 8:21) 21 Und Jahwe roch den lieblichen Geruch, und Jahwe sprach in seinem Herzen: Nicht mehr will ich hinfort den Erdboden verfluchen um des Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; und nicht mehr will ich hinfort alles Lebendige schlagen, wie ich getan habe.

      Genau das sind die Worte, die Gott zum Menschen vor und nach der Sündflut sagt. Was ich jedoch sehr interessant finde ist, dass hier vom Dichten des menschlichen Herzens die Rede ist oder wie es eigentlich im Grundtext steht, das Gebilde oder Gerüst des menschlichen Herzens ist böse. Ich habe mir immer die Frage gestellt, was das ganz genau bedeutet.

      Das Herz des Menschen ist die Quelle seines Denken und dieses Denkgerüst ist böse. Das heißt, dieses Gedankengerüst ist so deformiert worden, dass der Mensch nicht mehr das Gute sondern das Schlechte tut. Die Frage ist jetzt wie das passieren konnte. Indem die Menschen sich von Gott abgewandt hatten, sind sie ihren eigenen Wegen nachgegangen und dadurch konnten sie Gottes Licht, Gottes Wegweisung nicht mehr erkennen und es wurde sehr dunkel und finster um sie herum. Sie wussten nicht mehr was richtig und falsch ist und ich sehe das auch in diesem Bild des Gedankengerüstes wieder. Ohne Gott fällt dieses Gerüst in sich zusammen. Deshalb laufen wir dann in die Irre. Nur Gott kann dieses Gerüst wieder richtig stützen und wie macht ER das? Indem ER uns sein Licht, seinen Plan fürs Leben zeigt und wir dem auch folgen wollen. Dann kann Gott in uns das Gedankengerüst erneuern und wir werden zu einer neuen Schöpfung.

      Die ganze Sündenproblematik liegt also in unserem Denken. All das Böse, was wir tun, kommt aus einem verkehrten Denken und genau daran probiert Gott in der ganzen Menschheitsgeschichte zu arbeiten, damit wir Buße, von unseren bösen Wegen, tun und uns zu seinen Geboten hinwenden um ein Leben mit Gott zu führen. Also geht es hier um ein Erziehungsprozess der uns zum Bösen oder zum Guten führt. Ein Prozess dem auch Jesus unterlag. Deshalb verstehe ich wirklich nicht den Unterschied zwischen inneren und äußeren Versuchungen weil alles Äußerliche eine Wirkung auf mein Innerliches hat und diese Wirkung auch im umgehrten Sinne funktioniert.

      Natürlich wurde unser Körper geschwächt in einer Welt voller Sünde und deren Konsequenzen. Wir leben nicht mehr so lange, wir werden schneller krank, unsere Gehirnkapazität hat sich verringert, unser Hormonspiegel wird unberechenbarer usw. Das alles erschwert es uns Gott zu erkennen aber es macht es nicht unmöglich. Das Sündenproblem ist also auf unser Denken zurück zu führen und es ist kein Sündengen, wie viele es meinen, wogegen man überhaupt gar nichts machen könnte.

      Deshalb bin ich der Überzeugung, dass auch andere vor Jesu Erscheinung Satans Anklage widerlegt hätten können. Es hätte diese Adame geben können. Wenn du diesen Gedanken als so spekulativ betrachtest, dann lies mal das Buch: "Das Ende der Welt, Was die Bibel tatsächlich darüber sagt" von Jon Paulien, theologischer Professor an einer adv. Universität. In Kapitel 3; 4 und 5 geht er auf diese Möglichkeiten ein, die passiert wären, laut alttestamentarischen Prophezeiungen, wenn die Patriarchen und Israel treu geblieben wären. Kannst du offiziell für 9,60 Euro beim Adventverlag kaufen.

      Diese Geisteserneuerung und die Widerlegung der Anklage Satans hat Gott leider nicht durch seine Patriarchen erreichen können, leider auch nicht durch sein Volk Israel, obwohl es so vorgesehen war, aber ER hat es schlussendlich in Jesus Christus umsetzen können.
      (1.Korinther 15:45) 45 So steht auch geschrieben: "Der erste Mensch, Adam, ward eine lebendige Seele"; der letzte Adam ein lebendig machender Geist.

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