JESUS - ein "Mensch wie Du und ich"

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Daniels schrieb:

      Hallo Yokurt.

      Yokurt schrieb:

      3) Seine Natur war einzigartig
      [...]
      • er hatte keine inneren Neigungen zur Sünde

      Aha. Wirklich? Angeblich soll er doch auch ganz Mensch gewesen sein. Wie kann er irgendein echtes Verständnis für menschliche Schwächen empfunden haben, wenn er nicht die geringste Neigung zur Sünde, nicht die geringste Versuchung empfunden haben soll? Wenn er ganz Mensch war, in dem Sinne, dass er sich auch ganz auf das Menschsein eingelassen hat, dann muss er, scheint mir, auch Neigungen zu Sünden gehabt haben. Das Gegenteil halte ich für eine nachträgliche Idealisierung.



      ist eigentlich nicht schwer zu verstehen, man muss nur alle Aussagen beachten.

      a) Er war in allem uns Menschen gleich.....bezieht sich auf das Körperliche
      b) Darum musste er in allem seinen Brüdern gleich werden......Hebr.2,17. Geistliche Brüder Jesu, wiedergeborene Menschen, sind Teilhaber der göttlichen Natur. Ihre Gesinnung ähnelt der Gesinnung Adam vor dem Fall, so wie die Gesinnung Jesu.
    • DonDomi schrieb:

      Ich glaube man muss den Begriff unschuldiges Blut unterscheiden. Wenn ich z.B. auf die Strasse gehen würde und jemanden erschiessen würde, den ich nicht kenne, würde dieser wohl in die Kategorie unschuldiges Blut fallen. Das heisst er müsste aus einem Grund sterben wofür er nichts kann. Abel fällt für mich auch in diese Kategorie. Trotzdem werden diese Menschen auch gesündigt haben, das heisst dass ihr Blut (um mal beim Begriff zu bleiben) nicht unschuldig ist. Wirklich unschuldiges Blut hatte auf dieser Welt nur einer: Jesus.



      DonDomi,

      wenn Du die Texte von stadenker recht gelesen hast, kannst Du doch zu einer solchen Definition von unschuldigem Blut nie mehr kommen.

      Merkst Du nicht, dass Du damit nicht die Definition der Bibel annehmen kannst, sondern das Du Deine eigene Definition gibst, die natürlch besser in ein vorgefasstes Konzept passt?

      Aber ich verstehe von Beitrag zu Beitrag immer besser, warum ihr meint Jesus unbedingt sterben musste und warum ihr das so verteidigt!

      In diesem Fall ganz offensichtlich deshalb, weil jeder Mensch, ob im biblischen Sinne unschuldig oder nicht, den ewigen Tod schon alleine deshalb verdient, weil er einfach schon als schuldiges Kind in diese Welt nach dem Sündenfall hineingeboren wird, und seit her alle Menschen ob Säugling oder erwachsene Sünder oder gar Mörder schon von Geburt an unter der Verdammung und unter dme Fluch des zweiten und somit des ewigen Todes stehn, und nur durch den Kreuzestod Jesu dieser sündhafte Schuldzustand der Menschen aufgehoben werden konnte.

      Ihn zu töten und sein unschuldiges Blut unschuldigerweise zu vergießen ist das einzige Verbrechen der Menschheitsgeschichte, das gottgewollt und sogar von ihm so zur Erlösung der Menschen geplant wurde obwohl die, die das dann tatsächlich taten, von Gott zur Verantwortung gezogen werden, doch wenn sie es nicht getan hätten, hätte Gott ihnen selbst sogar keine Sünde vergeben können!



      von DonDomi
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus ein anderes Blut als wir gehabt hat. Dass Blut steht für mich ja nur symbolisch für das Leben.

      Na toll. was Du da sagst!

      Von mir verlangte man hingegen zu glauben, dass Jesus gar nicht das gleiche Blut und Fleisch hatte, wie wir, denn ihn ihm war keine einzige Gene von der Maria enthalten und von Mose schon garnicht, denn er hatte ja mit der Zeugung des Kindes nichts zu tun!

      Außerdem hätte ich schriftlich zustimmen sollen, dass Jesus nicht in der gleichen natürlichen Sterblichkeit geboren wurde, wie jedes andere Kind hier auf Erden ! Was würdest Du machen, wenn sie das bei Deiner Taufe als einer der Bedingungen zur Taufe gemacht hätten?

      Der Unterschied zwischen Jesu BLut und unserem Blut sind folgende beide Dinge: Jesus wurde nicht in der Gottferne gebohren (das ist dann auch das Geheimnis der unbefleckten Empfängis) und als zweites ging er über diese Erde ohne jemals gesündigt zu haben. Er ist dadurch immer an der Seite Gottes geblieben.


      Wo steht denn eine solche philosophische Erklärung in der Bibel? Sei mir bitte nicht böse, wenn ich das so sage, aber für mich ist alles philisophisch und menschliche Phantasie, wenn ich das in der Bibel nirgends so erklärt finde!

      Doch wenn wir alle zum Unterschied von Jesus in der Gottferne geboren werden, und das auch der Unterschied zwischen Jesu Blut und unserem Blut sein soll, dann könnte ja doch unser Blut anders sein, als das Blut Jesu! Oder kenn ich da die entsprechenen Texte noch nicht?

      Was ist denn das für eine Trost- und Freudenbotschaft, wenn ich einer gebärenden und wiedergeborenen Mutter sagen müsste, dass sie nun dabei ist, eine Kind getrennt von Gott und in der GOTTFERNE zur Welt zu bringen!

      Toll was ????

      Was muss sich wohl Jesus denken, wenn der so etwas sogar in einem adventtistischen Forum hier andauernd lesen muss????

      Und dann werden solche, die hier sagen, dass das genau das gleiche ist, was die katholische und reformatorische Theologie als Erbsünde bezeichnet, der Lüge bezichtigt, weil man meint, dass das nicht stimmt, was man darüber sagt!

      Einfach unglaublich!!!
    • drJohn schrieb:

      Armin Krakolinig schrieb:

      Von mir verlangte man hingegen zu glauben, dass Jesus gar nicht das gleiche Blut und Fleisch hatte, wie wir, denn ihn ihm war keine einzige Gene von der Maria enthalten und von Mose schon garnicht, denn er hatte ja mit der Zeugung des Kindes nichts zu tun!

      Außerdem hätte ich schriftlich zustimmen sollen, dass Jesus nicht in der gleichen natürlichen Sterblichkeit geboren wurde, wie jedes andere Kind hier auf Erden ! Was würdest Du machen, wenn sie das bei Deiner Taufe als einer der Bedingungen zur Taufe gemacht hätten?
      Hallo Armin,

      kannst Du mir diese Aussage irgendwie bestätigen ? (privat)
      Zur Information hier kann ich nur sagen, dass ich diese Infos schon einige Male hier gepostet habe. Hier nochmal die offizielle Begründung von den Theologen in einem Arbeitskreis der über meinen Verbleib oder Nichtverbleib als Prediger zu entscheiden hatte:

      Der erste Teil mit dem Hinweis auf Maria wurde in einer Sabbatschulklasse meiner letzten Gemeinde von einem verantworltlichen Lehrer so vertreten, aber auch vom erwähnten theologischen Arbeitskreis wurde die Ansicht vertreten, dass Jesu Fleisch und Blut unserem Fleisch und Blut nicht völlig gleich war, obwohl das für mich in Röm. 8,3 und besondres auch in Hebr. 2, 14 ganz klar so zu verstehen ist, weil dort auch vom Fleisch und Blut der Kindern Abrahms steht. Man ist jedoch der Meinung, dass Jesus deshalb auch nie krank sein konnte oder mal durch eine Verletzung eine Infektion haben konnte!

      Es wurde jedoch erklärt, dass im Grundetext auch die Möglichkeit besteht,das Fleisch und Blut nicht mit gleicher Art sondern mit ähnlicher Art zu übersetzen!

      Dass Jesus keine sterbliche Natur hatte, ist in einem offiziellen Dokument der ÖU zu finden, auf das Yokurt hier schon seit Anfang 2011 wiederholt hingewiesen hat, und behauptete, dass dies alles über die theologischen Gremien der Division, der Andrews über das BRI und bis zur GK genauestens überpüft für absolut biblisch befunden wurde, und somit auch mein Ausschluss zu recht entschieden wurde.

      Sollt das wirklich so gewesen sein, und alle Theologen, die das geprüft haben, es für biblisch bestätig haben, dann müsste ich erst recht darauf hinweisen, dass sie in diesem Thema Ellen White sicher nicht auf ihrer Seite haben!

      Ich hatte ja gehofft, dass ich mich gegen solche Sichtweisen über die Natur des Menschen im Vergleich mit der Natur Jesu, die in der katholischen und evangelischen Theologie unter dem Begriff "Erbsünde" so gegeben werden, noch verteidigen kann, doch das kam nicht mehr zustande.


      Meine Aussage über die totale menschliche Natur Jesu lautete:

      von Armin

      „Jesus hat mit seiner Bereitschaft zur Menschwerdung auch die Bereitschaft auf sich genommen, die ganz gleiche, natürliche Sterblichkeit an und in sich zu tragen, wie sie jedes andere Kind auch hat, wenn es geboren wird. Er war somit bereit, unter den ganz gleichen Bedingungen wie jeder andere Mensch hier auf Erden selbst bezüglich seines Lebens in vollkommener Abhängigkeit vom Vater zu leben und somit auch der natürlichen, menschlichen Bedürfnisse an Leib, Seele und Geist und der natürlichen Sterblichkeit und damit auch dem natürlichen „Fluch der Sünde“ ausgesetzt zu sein. Deshalb ließ er sich auch, wie ein „Verfluchter“ freiwillig ans Kreuz schlagen."
      Die Entgegnung der Theologen lautete unter Punkt 5 des Dokumentes:

      1. Wir sind uns einig, dass Jesus während seines Lebens hier auf Erden nur in vollkommener Abhängigkeit vom Vater gelebt hat.

      2. Wir sind uns nicht einig, dass Jesus die gleiche natürliche Sterblichkeit besaß wie wir Menschen


      Die Begründung lautete:

      Gemäß der Heiligen Schrift “wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig” in Jesus Christus (Kol 2:9). Deshalb kann Jesus auch von sich selbst sagen: „Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber“ (Joh. 5:26). Dies kann kein anderes Kind von sich behaupten.

      Vgl. auch Joh. 10:17-18: „Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich’s wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen.“

      Ellen White schreibt dazu sehr deutlich, dass Jesus sehr wohl eine sterbliche Natur hatte!

      Aber er demütigte sich selbst und nahm Sterblichkeit auf sich. Als ein Glied der menschlichen Familie war er sterblich; aber als Gott war er der Brunnquell des Lebens für die Welt. In seiner göttlichen Person hätte er den Anschlägen des Todes allezeit widerstehen und sich weigern können, unter seine Herrschaft zu geraten; aber er legte sein Leben freiwillig nieder, auf daß er so imstande wäre, Leben zu geben und die Unsterblichkeit ans Licht zu bringen...... “ (BK 308)
      Prüfte alles und das Gute behaltet auch in OT ?(
    • Jesus Christus Ist Wahrer Mensch Und Wahrer Gott!

      Seeadler schrieb:


      Es hätte nie einen solchen Kreislauf gegeben, wenn Adam im Sinne von Jesus Christus der Sünde widerstanden hätte. Und dieser Kreislauf ist als solcher nur wirksam, weil Jesus Christus voll und ganz NUR Mensch war.

      Seeadler

      Das ist vollkommen unmöglich und eindeutig gegen die Lehre des NT, die klipp und klar wiederholt bezeugt, dass Jesus Christus "wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich ist"! (Joh.20,28/1.Joh.5,20/Phil.2,6/Kol.1,15/AT:Jes.9,5)

      Ein logisches Argument: "Die von Gott getrennte Menschheit konnte nur der wieder mit Gott versöhnen, der sowohl Gottheit, als auch Menschheit in sich selbst vereinigt hatte!" - Eben Jesus Christus - wahrer MENSCH und wahrer GOTT! [Kirchenvater Irenäus von Lyon(140-200 n.Chr.) Martin Luther sagte in seiner Auslegung zum 2.Artikel des Apostolischen Glaubensbekenntnisses: "Ich glaube, dass Jesus Christus, wahrhaftiger Gott, vom Vater in Ewigkeit geboren und auch wahrhaftiger Mensch, von der Jungfrau Maria geboren, sei mein Herr, der mich...erlöst hat...mit seinem heiligen, teuren Blut...!" Wäre Jesus nur Mensch gewesen - und nicht vom Heiligen Geist gezeugt, so hätte er niemals die Erlösung der Menschheit am Kreuz von Golgatha vollbringen können!

      Als Evangelischer Christ, der die Bibel hoch achtet, kann ich nicht verstehen, wie Teile der Adventisten den klaren Bestand des NT(siehe oben!) so außer Acht lassen können!? Jesus Christus = wahrer Gott und wahrer Mensch, der EINGEBORENE EWIGGEZEUGTE[("gezeugt, nicht geschaffen"(Psalm 2,7) - wie es im Nicänischen Glaubensbekenntnis heißt!] GOTTES SOHN ist der Heiland für alle Welt, für alle Menschen und hat die Sünden der ganzen Welt auf sich genommen(1.Joh.2,2), um uns alle von Teufel, Tod und Sünde zu erlösen, denn

      Bibelstelle

      "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben," (Johannes 3,16 = Die frohe Botschaft)


    • Jesus Christus Ist Wahrer Mensch Und Wahrer Gott!

      Seeadler schrieb:


      Es hätte nie einen solchen Kreislauf gegeben, wenn Adam im Sinne von Jesus Christus der Sünde widerstanden hätte. Und dieser Kreislauf ist als solcher nur wirksam, weil Jesus Christus voll und ganz NUR Mensch war.
      Seeadler

      Das ist vollkommen unmöglich und eindeutig gegen die Lehre des NT, die klipp und klar wiederholt bezeugt, dass Jesus Christus "wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich ist"! (Joh.20,28/1.Joh.5,20/Phil.2,6/Kol.1,15/ AT: Jes.9,5)

      Ein logisches Argument: "Die von Gott getrennte Menschheit konnte nur der wieder mit Gott versöhnen, der sowohl Gottheit, als auch Menschheit in sich selbst vereinigt hatte!" - Eben Jesus Christus - wahrer MENSCH und wahrer GOTT! [Kirchenvater Irenäus von Lyon (140-200 n.Chr.) Martin Luther sagte in seiner Auslegung zum 2.Artikel des Apostolischen Glaubensbekenntnisses: "Ich glaube, dass Jesus Christus, wahrhaftiger Gott, vom Vater in Ewigkeit geboren und auch wahrhaftiger Mensch, von der Jungfrau Maria geboren, sei mein Herr, der mich...erlöst hat...mit seinem heiligen, teuren Blut...!" Wäre Jesus nur Mensch gewesen - und nicht vom Heiligen Geist gezeugt, so hätte er niemals die Erlösung der Menschheit am Kreuz von Golgatha vollbringen können!

      Als Evangelischer Christ, der die Bibel hoch achtet, kann ich nicht verstehen, wie Teile der Adventisten den klaren Bestand des NT(siehe oben!) so außer Acht lassen können!? Jesus Christus = wahrer Gott und wahrer Mensch, der EINGEBORENE EWIGGEZEUGTE [("gezeugt, nicht geschaffen"(Psalm 2,7) - wie es im Nicänischen Glaubensbekenntnis heißt!] GOTTES SOHN ist der Heiland für alle Welt, für alle Menschen und hat die Sünden der ganzen Welt auf sich genommen(1.Joh.2,2), um uns alle von Teufel, Tod und Sünde zu erlösen, denn

      Bibelstelle

      "So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahin gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben," (Johannes 3,16 = Die frohe Botschaft)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Hallo Norbert,

      Dass Du nicht wenig schreibst, zeigt sich sehr deutlich---wurde ja schon kritisch angemerkt.

      Dass Du dich aber auch in Irrwegen vor lauter Schreiben verirrst--zeigt sich auch----
      ==============================================================================================================================
      Für uns Adventisten sind die von dir angeführten NT Texte---unter Anderem---zu diesem Thema "glaubensbildend"
      nicht aber unbedingt davon abgeleitetes Verständnis anderer Denominationen. ;)

      der EINGEBORENE EWIG GEZEUGTE
      unterstellst Du fälschlich als Adv. Verständnis ! lass das bitte sein--informiere dich zuerst gründlicher----

      Zu dem Thema gibt es genügend im Archiv nachzulesen---man muss nicht immer wieder das Rad neu erfinden wollen. ;)
      l.g.y.
    • Was glauben die Adventisten nun? Ist Jesus Christus der eingeborene - ewig gezeugte Sohn Gottes oder ist er es nicht?

      Für uns Adventisten sind die von dir angeführten NT Texte---unter Anderem---zu diesem Thema "glaubensbildend"
      nicht aber unbedingt davon abgeleitetes Verständnis anderer Denominationen. ;)

      Diese Aussage ist mir nicht klar. Bitte erläutern!


      Zitat


      der EINGEBORENE EWIG GEZEUGTE
      unterstellst Du fälschlich als Adv. Verständnis !

      Bitte genau erklären, was bei diesem wichtigen Glaubensinhalt : DER EWIGE SOHN das adventistische Verständnis ist! Danke!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Hallo Norbert,

      Bitte genau erklären, was bei diesem wichtigen Glaubensinhalt : DER EWIGE SOHN das adventistische Verständnis ist!


      sorry, wie ich dir schon sagte, Zu dem Thema gibt es zunächst genügend zum Glaubensverständnis der Adventisten im Archiv nachzulesen-

      aber ich will dir gerne in Kurzform den entsprechenden Glaubenspunkt der Adventisten dazu vorlegen:

      Der Sohn
      Gott, der ewige Sohn, wurde Mensch in Jesus Christus. Durch ihn ist alles geschaffen, der Charakter Gottes offenbart, die Erlösung der Menschheit bewirkt und die Welt gerichtet. Ewig wahrer Gott, wurde er auch wahrer Mensch: Jesus Christus. Er wurde gezeugt durch den Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria. Er lebte als Mensch, wurde versucht als Mensch und war dennoch die vollkommene Verkörperung der Gerechtigkeit und Liebe Gottes. Seine Wunder bezeugten die Macht Gottes und bestätigten ihn als den von Gott verheißenen Erlöser. Er litt und starb aus freiem Willen für unsere Sünden an unserer Statt am Kreuz, wurde von den Toten auferweckt und fuhr gen Himmel, um für uns im himmlischen Heiligtum zu dienen. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit zur endgültigen Errettung seines Volkes und zur Wiederherstellung aller Dinge. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 4

      nochmals: suche bitte zuerst im Forums-Archiv, ----Du wirst sicher detaillierter fündig werden.

      l.g.y.
    • Die "ERBSÜNDE" ist eine biblische Tatsache!

      Seeadler schrieb:

      ich kann es ganz einfach nicht, behaupten, dass jeder Mensch von Anbeginn seines Lebens in Sünde geboren wird oder die Veranlagung zur Sünde hätte - weil ich dies nicht aus der Bibel erkenne.

      Doch! Man kann es "kipp und klar" aus der Bibel erkennen, dass der Mensch in Sünde geboren wird, da seit Adam und Eva die sündige DNA oder biblisch gesprochen "das menschliche Fleisch" sich immer weiter vererbt bzw übertragen hat, eben durch die menschlichen Gene, die durch "die Sünde Adams" verseucht wurden. Deshalb schreibt der Apostel Paulus ja auch im Römerbrief

      Bibelstelle

      "Denn wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben."(Römer 5,12)


      Wenn es in Psalm 14,1+3 und Psalm 53,2+4 heißt

      Bibelstelle

      "Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer."


      so eben deshalb, weil jeder Mensch von Geburt an ein Sünder ist, die Sünde sich von Geschlecht zu Geschlecht weitergepflanzt hat - von DNA zu DNA weitervererbt hat! Das unterstreicht auch

      Bibelstelle

      1.Mose 8,21: "denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf!"


      Warum? Eben weil sich die Sünde von Geschlecht zu Geschlecht weitervererbt! Das stärkste Argument für die Erbsünde steht aber in

      Bibelstelle

      Psalm 51,7: "Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen."


      Durch diesen Bibelvers begründet die Orth./Kath./Evang.Kirche die "ERBSÜNDEN-LEHRE" ! Schon meine Mutter war Sünderin und ich bin es auch. Erst durch die Zeugung Jesu durch den Heiligen Geist wurde dieser Sündenkreislauf unterbrochen! Denn dazu ist Jesus erschienen, "damit ER die Sünden wegnehme"(1.Joh.3,5) Denn ER hat unsere Sünden - und die Sünden der ganzen Welt (1.Joh.2,2) auf sich genommen - weil eben die ganze Welt - jeder Mensch seit Adam bis heute ein Sünder ist. Jesus sagt zur Ehebrecherin: "Sündige hinfort nicht mehr!" Wir sollen nicht sündigen, aber wir können es nicht. So schreibt schon Paulus in Römer 7,19: "Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich!" Wenn Johannes in 1.Joh.3,9 sagt :"Wer aus Gott geboren ist...kann nicht sündigen" , so kann damit nur Jesus Christus gemeint sein, weil er aus Gott, dem Heiligen Geist geboren wurde, denn sonst würde er sich in seinem Brief selbst widersprechen, wenn er in 1.Joh.1,8+10 sagt: "Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. ...Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns."

      Schon im AT wird eindeutig also festgestellt, dass alle Sünder und damit alle verloren sind, siehe

      Bibelstelle

      1.Könige 8,46: "denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt!"


      Danken wir Gott, dass es E I N E N gibt, "der keine Sünde getan hat" (1.Petr.2,2) und der das Gotteslamm ist, das der Welt Sünde trägt! (Joh.1,29) :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Also Glaubensverständnis - wie das aller Christen! Beitrag von Gestern

      Yokurt schrieb:

      Hallo Norbert,


      Bitte genau erklären, was bei diesem wichtigen Glaubensinhalt : DER EWIGE SOHN das adventistische Verständnis ist!

      Der Sohn
      Gott, der ewige Sohn, wurde Mensch in Jesus Christus. Durch ihn ist alles geschaffen, der Charakter Gottes offenbart, die Erlösung der Menschheit bewirkt und die Welt gerichtet. Ewig wahrer Gott, wurde er auch wahrer Mensch: Jesus Christus. Er wurde gezeugt durch den Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria. Er lebte als Mensch, wurde versucht als Mensch und war dennoch die vollkommene Verkörperung der Gerechtigkeit und Liebe Gottes. Seine Wunder bezeugten die Macht Gottes und bestätigten ihn als den von Gott verheißenen Erlöser. Er litt und starb aus freiem Willen für unsere Sünden an unserer Statt am Kreuz, wurde von den Toten auferweckt und fuhr gen Himmel, um für uns im himmlischen Heiligtum zu dienen. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit zur endgültigen Errettung seines Volkes und zur Wiederherstellung aller Dinge. | Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten, Nr. 4

      Davon kann ich und kann jeder Orthodoxe, Katholik, Anglikaner, Altkatholik, Methodist, Baptist, Lutheraner, Reformierte , kurz jeder, der an Jesus Christus glaubt jeden einzigen Satz unterschreiben und jedem Satz zustimmen, weil es klare christlich-biblische Lehre ist!

      Nichts anderes habe ich - vielleicht nur mit andern Worten - auch gesagt! Also totale Zustimmung zu diesem Glaubensgrundsatz Nr. 4 der Adventisten! Deckungsgleich mit lutherischer und katholischer Lehre! Vollkommen und total !!! Selbst der Papst kann das unterschreiben!

      Schönen Feiertag :) Allerheiligen (kath.) + Allerseelen (kath.) bzw. Gedenktag der Heiligen und Reformationssonntag (evang.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Lieber Norbert,

      Nichts anderes habe ich - vielleicht nur mit andern Worten - auch gesagt!
      ich darf schmunzeln ;)

      Offensichtlich hast Du----auch nicht mit anderen Worten---doch was anderes gesagt

      Ist Jesus Christus der eingeborene - ewig gezeugte Sohn Gottes oder ist er es nicht?
      Nein---ist er nicht nach adv- Verständnis.

      Bitte liers genau(er) den adv. Glaubenspunkt 4.
      Adventisten unterscheiden sich hier sehr wohl von rrk Lehre, der Papst würde unser Vertständnis nicht unterschreiben.
      J a, ja die Theologie will genau gelesen und verstanden sein ;)

      l.g.y.
    • Nein---ist er nicht nach adv- Verständnis.



      Bitte liers genau(er) den adv. Glaubenspunkt 4.

      Adventisten unterscheiden sich hier sehr wohl von rrk Lehre, der Papst würde unser Vertständnis nicht unterschreiben.

      J a, ja die Theologie will genau gelesen und verstanden sein ;)
      Hallo Yokurt,

      könntest du nochmal erläutern, worin sich das unterscheidet? Ich seh den Unterschied irgendwie nicht.

      Interessiert mich.

      Lg
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Hallo Seele,

      könntest du nochmal erläutern, worin sich das unterscheidet? I
      na ja-----muß das sein?

      deine Frage ist ja grundsätzlich berechtigt, ich hab´s ja nur angeführt aber nicht erläutert.
      ich hoffe es bleibt bei meiner kurzen Erklärung---Ich will keine (An)Sturm im Wasserglas bewirken.------Du wirst mich sicherlich trotz der Kürze verstehen, was und wie ich das meine.
      ==============================================================================================================
      Ausgangspunkt war die Frage von Norbert:
      Ist Jesus Christus der eingeborene - ewig gezeugte Sohn Gottes oder ist er es nicht?
      die ich verneinte.

      +) vorweg: "ewig gezeugt" ist in sich schon ein Unsinn.
      Enweder etwas ist ewig, ohne Anfang ohne Ende.
      Oder es ist "gezeugt", dann gab es ein vorher, ein weiter zurückliegendes Ereignis, welches eine Ursache haben muß.

      +)
      Jesus Christus---SO--definiert, indiziert automatisch die Aussage dass Jesus ----nicht ewig war (so wie der Vater)


      ================================================================================================================
      Das berührt nun das adv. Verständnis der göttlichen Trinität:

      Nach unserem Verständnis erkennen wir (den EINEN) Gott in drei, wie soll ich sagen, Wesensformen/Persönlichkeiten

      1) Gott-----ist Gott der Vater
      2) Gott-----ist in Jesus Christus uns Menschen als wahrer Gott und wahrer Mensch, wie so schön ausgedrückt wird, erschienen
      3) Gott-----ist der hl. Geist

      d.h. der Eine einzige Gott---ohne Anfang und ohne Ende---hat sich in der Schrift in drei Wesensformen offenbart.

      das aber bedeutet für uns, dass Jesus Christus ebenfalls---so wie der Vater und so wie der hl. Geist----ohne Anfang und ohne Ende ist.

      Jesus Christus ist (ebenfalls) Gott und somit, nicht ---wenn auch vor unendlich langer Zeit gezeugt worden ist sonst-----, wäre er nicht eine Wesensform von Gott.

      Frag nicht wie das vom Verstand her sein soll------wir verstehen es so aus der Schrift.
      ganz friedliche Grüsse ;)
      y.
    • @Yokurt:

      danke.

      Das sagen die RKK und wir aber auch, deshalb verstand ich deine Verneinung nicht.

      Du hast Norberts Formulierung verneint ("ewig gezeugt").

      Aber sonst scheint mir das alles recht identisch zu sein.


      Nein, verstandesmäßig können wir das ohnehin nicht erfassen, da hast du Recht. Es sind nur Versuche, mit unseren Worten etwas zu fassen.

      Lg
      Der Glaube ist ein Geschöpf des Wortes.
      Das Wort ist der Sohn Gottes.
    • Hallo Seele,

      Aber sonst scheint mir das alles recht identisch zu sein.
      ok----

      oftmals merke ich erst im Gespräch, dass im Kopf doch nicht das Gleiche
      Platz gefunden hat.

      zB. "Gott sandte seinen "eingeborene Sohn" kann so verstanden werden:

      -) Gott sandte "sich selbst" (da er ja in der für uns sichtbaren Gestalt Jesu) sebst kam

      oder aber. so wird oft argumentiert:

      -) "das zeige deutlich, dass Jesus von Gott verschieden sei, dass er eben "gezeugt" wurde, was ja bedeutet Jesu wäre ein "geschaffenes (gezeugtes) Wesen gewesen wäre, er wäre somit nicht "ewig", ----

      +) Gott gab seinen Sohn----oder Gott gab sich selbst (in der Gestalt des Sohnes)----usw

      Zwei Leute hören das Gleiche, sie nicken beifällig dazu, aber-------sie haben trotzdem (in den Konsxequenzen der Aussage) ein völlig verschiedenes Gottesbild.
      Deutlich wird das erst im näheren Gespräch. ;)

      liebe Grüsse
      y.
    • "Gezeugt - nicht geschaffen!"

      "Gezeugt - nicht geschaffen!" so formulierte die christliche Kirche im Jahre 325 n.Chr. das "NICÄNISCHE GLAUBENSBEKENNTNIS", welches seither und bisher, also seit genau 1.690 Jahren von allen Christen geglaubt wird! Auch von den Adventisten? Wenn nicht, dürften sie sich nicht mehr "Christen" nennen und wären dann nur eine Sekte! Das "Gezeugt - nicht geschaffen!" ergibt sich biblisch eindeutig aus Psalm 2,7 ("Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt!"), was ganz klar eine messianische Prophezeiung ist. Wenn auch die Adventisten zugeben, dass Jesus Christus ewig wie Gott war, ist und bleibt - und damit die selbe Ewigkeit wie der Vater besitzt, so muß man eben Psam 2,7 im Sinne des Nicänums insofern erweitern, eben um die Formulierung "Gezeugt - nicht geschaffen!", weil es sich hier um einen ontologischen = seinsmäßigen, wesenshaften Begriff handelt! Dies ergibt sich auch schon aus Sprüche 8,22+23, wo es heißt:

      Bibelstelle

      "Der EWIGE(JHWH) hat mich(=Christus) schon gehabt im Anfang seiner Wege, e h e er etwas schuf, von Anbeginn her. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war."
      Aus dieser Formulieung des AT ergibt sich nunmehr glasklar somit auch die christliche Formulierung : "Der EWIGGEZEUGTE EINGEBORENE SOHN" ! Aber nicht im Wege einer "Zeugung" mit Anfang, sonden - vestandesmäßig nicht fassbar!!! - eben ontologisch gesehen - ohne Anfang, weil er schon immer "ewig" war!

      Deshalb konnte Martin Luther ja auch sagen in seiner Erklärung zum 2.Glaubensartikel : "Ich glaube, dass Jesus Christus, wahrhaftiger Gott, vom Vate in Ewigkeit geboren,...sei mein Herr!" (siehe: Evangelisches Gesangbuch, NR. 834,2 auf Seite 1487)

      Ob die Ewigkeit des Vaters und die Ewigkeit des Sohnes bis auf die Billionstel Sekunde gleich ist, sind sophistische Gedanken, die uns nicht weiterführen, und die wir getrost den Habilitations und Promotionsschriften der Theologie Professoren und Dogmatiker überlassen können. Aber in einem einzigen Punkte besteht ein Unterschied zwischen GOTT VATER (dem "ho theos" = "der Gott") und GOTT SOHN: Den Zeitpunkt des Jüngsten Tages weiß einzig und allein GOTT VATER(siehe Markus 13,32/ Matthäus 24,36). Insofern ist der Vater größer als der Sohn!(Johannes 14,28) Und nur der Sohn ist am Kreuz gestorben, nicht aber GOTT, der Vater!!! (Gegen die "Gott ist tot!"-Theologie einer Dorothee Sölle!) Können wir es fassen? Und v.a. können die Adventisten es fassen? Antitrinitarier, wie es Teile der Adventisten sind, und Arianer, wie die Zeugen Jehovas können oder wollen es nicht fassen!

      Aber wir bekennen: "GOTT IST DER DREIPERSÖNLICHE GOTT!" (Vater, Sohn und Heiliger Geist) "wie es am Anfang war"!(GEN 1,1-3)
    • Auch von den Adventisten? Wenn nicht, dürften sie sich nicht mehr "Christen" nennen und wären dann nur eine Sekte!
      Einen Christ verstehe ich als nicht jemanden, der die Beschlüsse des nicänischen Konzils kennt und diese bejaht, sondern wer dem Charakter Jesu ähnelt und Ihm gemäß seiner Erkenntnis nachfolgt.

      Wie du selber in deinem Post zugibst, dass "vor Ewigkeit" und "geboren / gezeugt" irgendwie nicht zusammenpassen, zeigt es, dass das wirkliche Verstehen vom Gottes Wesen in vielen Einzelheiten für uns verborgen bleibt. Solche für uns verborgene, spekulative Themen sollte man nicht zum zentralen christlichen Glauben machen. Insbesondere sollte daran kein Christ "gemessen" werden.

      Adventisten sagen dazu offiziell:

      Wenn die Heilige Schrift Jesus als den „Eingeborenen“ und „Erstgeborenen“ bezeichnet und wenn sie von dem Tag seiner „Zeugung“ spricht, bezweifelt sie nicht seine göttliche Natur und ewige Existenz. Der Ausdruck „eingeboren“ (Joh 1,14; 1,18; 3,16; 1 Joh 4,9) kommt von dem griechischen Wort monogenes. Der biblische Gebrauch von monogenes macht deutlich, dass dieses Wort eigentlich „einzig“ oder „einzigartig“ bedeutet. Damit ist nicht ein Ereignis in der Vergangenheit gemeint, sondern es wird ein besonderes Beziehungsverhältnis angesprochen. Zum Beispiel wird Isaak Abrahams „eingeborener Sohn“ genannt, obwohl er weder Abrahams einziger Sohn noch sein erstgeborener Sohn war (1 Mo 16,16; 21,1-21; 22,2; 25,1-6). Isaak war der einzigartige Sohn, der Einzige seiner Art, der dazu ausersehen war, Nachfolger Abrahams zu werden. „Jesus Christus, der präexistente Gott, das göttliche schöpferische Wort, wurde bei seiner Menschwerdung in einem einzigartigen Sinn der Sohn Gottes. Daher wird er mit monogenes bezeichnet, der Einzige seiner Art, einzigartig in vielen Bereichen seines Seins und Lebens. Kein anderer Mensch hat jemals soviel in seinem Wesen vereinigt, hatte eine so unvergleichliche Beziehung zur Gottheit oder hat jemals ein solches Werk vollbracht, wie das bei Jesus der Fall ist. Monogenes beschreibt also eine Beziehung zwischen den Personen der Gottheit wie Gott dem Vater und Jesus Christus dem Sohn. Ein solches Verhältnis gehört zur vielschichtigen göttlich-menschlichen Persönlichkeit Jesu in Verbindung mit der Aufgabenteilung im Erlösungsplan.“ „Problems in Bible Translation“, Committee on Problems in Bible Translation, Review & Herald, Washington, D. C., 1954, S. 202

      Wenn andererseits Christus der „Erstgeborene“ (Hbr 1,6; Röm 8,29; Kol 1,15.18; Offb 1,5) genannt wird, ist auch dieser Ausdruck kein Hinweis auf einen bestimmten Zeitpunkt. Es wird vielmehr seine Wichtigkeit und Vorrangstellung betont (z. B. Hbr 12,23). In der hebräischen Kultur erhielt der Erstgeborene alle Familienprivilegien. Jesus als der Erstgeborene unter den Menschen hat all die Privilegien zurückerhalten, die der Mensch verloren hatte. Er wurde der neue Adam, der neue „Erstgeborene“ und somit das Haupt der menschlichen Familie. Der biblische Hinweis auf den Tag, an welchem Jesus gezeugt wurde, gründet sich auf ein ähnliches Konzept wie das des „Eingeborenen“ oder „Erstgeborenen“. Es hängt vom Zusammenhang ab, wie die messianische Prophezeiung: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“ (Ps 2,7) zu verstehen ist. Sie kann auf die a) Menschwerdung Jesu (Hbr 1,6), b) Auferstehung (Apg 13,33; besonders Vers 30) oder c) seine Inthronisation (Hbr 1,3.5) hinweisen.

      (Aus dem Buch "Was Adventisten glauben...")
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Erstklassige theologische Formulierungen der Adventisten in Sachen "EINGEBORENER" "EWIG GEZEUGTER SOHN"!

      Jacob der Suchende schrieb:

      Wie du selber in deinem Post zugibst, dass "vor Ewigkeit" und "geboren / gezeugt" irgendwie nicht zusammenpassen, zeigt es, dass das wirkliche Verstehen vom Gottes Wesen in vielen Einzelheiten für uns verborgen bleibt.
      Adventisten sagen dazu offiziell:



      Wenn die Heilige Schrift Jesus als den „Eingeborenen“ und „Erstgeborenen“ bezeichnet und wenn sie von dem Tag seiner „Zeugung“ spricht, bezweifelt sie nicht seine göttliche Natur und ewige Existenz. Der Ausdruck „eingeboren“ (Joh 1,14; 1,18; 3,16; 1 Joh 4,9) kommt von dem griechischen Wort monogenes. ... „Jesus Christus, der präexistente Gott, das göttliche schöpferische Wort, wurde bei seiner Menschwerdung in einem einzigartigen Sinn der Sohn Gottes. Daher wird er mit monogenes bezeichnet, der Einzige seiner Art, einzigartig in vielen Bereichen seines Seins und Lebens. Kein anderer Mensch hat jemals soviel in seinem Wesen vereinigt, hatte eine so unvergleichliche Beziehung zur Gottheit oder hat jemals ein solches Werk vollbracht, wie das bei Jesus der Fall ist. Monogenes beschreibt also eine Beziehung zwischen den Personen der Gottheit wie Gott dem Vater und Jesus Christus dem Sohn. Ein solches Verhältnis gehört zur vielschichtigen göttlich-menschlichen Persönlichkeit Jesu in Verbindung mit der Aufgabenteilung im Erlösungsplan.“ „Problems in Bible Translation“, Committee on Problems in Bible Translation, Review & Herald, Washington, D. C., 1954, S. 202

      Wenn andererseits Christus der „Erstgeborene“ (Hbr 1,6; Röm 8,29; Kol 1,15.18; Offb 1,5) genannt wird, ist auch dieser Ausdruck kein Hinweis auf einen bestimmten Zeitpunkt. Es wird vielmehr seine Wichtigkeit und Vorrangstellung betont (z. B. Hbr 12,23). ... Der biblische Hinweis auf den Tag, an welchem Jesus gezeugt wurde, gründet sich auf ein ähnliches Konzept wie das des „Eingeborenen“ oder „Erstgeborenen“. Es hängt vom Zusammenhang ab, wie die messianische Prophezeiung: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“ (Ps 2,7) zu verstehen ist. Sie kann auf die a) Menschwerdung Jesu (Hbr 1,6), b) Auferstehung (Apg 13,33; besonders Vers 30) oder c) seine Inthronisation (Hbr 1,3.5) hinweisen.

      (Aus dem Buch "Was Adventisten glauben...")


      Herzlichen Dank für diese sehr guten :) theologischen Gedanken der Adventisten! Sie sind hoch-theologisch, sehr gründlich und einleuchtend! :) Kein systematischer Theologie-Professor oder Dogmatiker könnte es besser ausdrücken! Diese Formulierungen sollten in Evangelische und Katholische Erwachsenen-Katechismen aufgenomen werden, so gut sind diese!
      Schade, dass es das zitierte Buch „Problems in Bible Translation“, Committee on Problems in Bible Translation, Review & Herald, Washington, D. C., 1954, S. 202 nicht auf Deutsch gibt. Wäre es nicht sinnvoll, wenn der Advent-Verlag oder ein sonstiger christlicher Verlag dieses Buch auf Deutsch übersetzen und herausgeben könnte, das hielte ich sehr für sinnvoll, da es wie gesagt Formulierungen enthält - hier in Sachen "eingeborener Sohn" zumindest! - der alle christlichen Richtungen zustimmen können! :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar () aus folgendem Grund: Rechtschreibung und Formatierung

    • Erstklassige theologische Formulierungen nder Adventisten in Sachen "EINGEBORENER" "EWIG GEZEUGTER SOHN"!

      Jacob der Suchende schrieb:

      Wie du selber in deinem Post zugibst, dass "vor Ewigkeit" und "geboren / gezeugt" irgendwie nicht zusammenpassen, zeigt es, dass das wirkliche Verstehen vom Gottes Wesen in vielen Einzelheiten für uns verborgen bleibt.
      Adventisten sagen dazu offiziell:

      Wenn die Heilige Schrift Jesus als den „Eingeborenen“ und „Erstgeborenen“ bezeichnet und wenn sie von dem Tag seiner „Zeugung“ spricht, bezweifelt sie nicht seine göttliche Natur und ewige Existenz. Der Ausdruck „eingeboren“ (Joh 1,14; 1,18; 3,16; 1 Joh 4,9) kommt von dem griechischen Wort monogenes. ... „Jesus Christus, der präexistente Gott, das göttliche schöpferische Wort, wurde bei seiner Menschwerdung in einem einzigartigen Sinn der Sohn Gottes. Daher wird er mit monogenes bezeichnet, der Einzige seiner Art, einzigartig in vielen Bereichen seines Seins und Lebens. Kein anderer Mensch hat jemals soviel in seinem Wesen vereinigt, hatte eine so unvergleichliche Beziehung zur Gottheit oder hat jemals ein solches Werk vollbracht, wie das bei Jesus der Fall ist. Monogenes beschreibt also eine Beziehung zwischen den Personen der Gottheit wie Gott dem Vater und Jesus Christus dem Sohn. Ein solches Verhältnis gehört zur vielschichtigen göttlich-menschlichen Persönlichkeit Jesu in Verbindung mit der Aufgabenteilung im Erlösungsplan.“ „Problems in Bible Translation“, Committee on Problems in Bible Translation, Review & Herald, Washington, D. C., 1954, S. 202

      Wenn andererseits Christus der „Erstgeborene“ (Hbr 1,6; Röm 8,29; Kol 1,15.18; Offb 1,5) genannt wird, ist auch dieser Ausdruck kein Hinweis auf einen bestimmten Zeitpunkt. Es wird vielmehr seine Wichtigkeit und Vorrangstellung betont (z. B. Hbr 12,23). ... Der biblische Hinweis auf den Tag, an welchem Jesus gezeugt wurde, gründet sich auf ein ähnliches Konzept wie das des „Eingeborenen“ oder „Erstgeborenen“. Es hängt vom Zusammenhang ab, wie die messianische Prophezeiung: „Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“ (Ps 2,7) zu verstehen ist. Sie kann auf die a) Menschwerdung Jesu (Hbr 1,6), b) Auferstehung (Apg 13,33; besonders Vers 30) oder c) seine Inthronisation (Hbr 1,3.5) hinweisen.

      (Aus dem Buch "Was Adventisten glauben...")


      Herzlichen Dank für diese sehr guten :) theologischen Gedanken der Adventisten! Sie sind hoch-theologisch, sehr gründlich und einleuchtend! :) Kein systematischer Theologie-Professor oder Dogmatiker könnte es besser ausdrücken! Diese Formulierungen sollten in Evangelische und Katholische Erwachsenen-Katechismen aufgenomen weren, so gut sind diese!
      Schade, dass es das zitierte Buch „Problems in Bible Translation“, Committee on Problems in Bible Translation, Review & Herald, Washington, D. C., 1954, S. 202 nicht auf Deutsch gibt. Wäre es nicht sinnvoll, wenn der Advent-Verlag oder ein sonstiger christlicher Verlag dieses Buch auf Deutsch übersetzen könnte, das hielte ich sehr für sinnvoll, da es wie gesagt Formulierungen enthält - hier in Sachen "eingeborener Sohn" zumindest - der alle christlichen Richtungen zustimmen können! :)