JESUS - ein "Mensch wie Du und ich"

  • 1) Die Einzigartigkeit Jesu (ein außergewöhnlicher Mensch zu sein) macht ihn aber nicht zu einem höheren Wesen.



    2) Es gibt keinen, ich wiederhole (weil es leider immer noch nicht durchgerungen ist...) KEINEN einzigen Bibelvers, der verlangt, dass ein Christ Jesus als Gott bekennt, geschweige denn anbetet. Keiner der Apostel hat dies getan, noch gelehrt.


    Zu 1) Das würde bedeuten, dass unser lieber Gott von der Menschheit ein Menschenopfer erwartet hat.
    Aber: Jesus war auch der Sohn Gottes. In Wirklichkeit hat unser lieber Gott etwas von sich gegeben, um die Menschheit mit sich zu versöhnen. Es sind nicht die Menschen, die etwas gegeben haben.


    Zu 2) Das ist eine falsche Darstellung. Vor Jesus sollen sich alle Knie beugen, denn wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch nicht den Vater, der ihn gesandt hat.

  • Wenn man den Tod Jesu als freiwillige Lebenshingabe des Sohnes für die Menschheit aus Liebe ansieht (wie Jesus selbst mehrfach bezeugt), welches Gott als ein wohlgefälliges Opfer angenommen und zur Sühne der Sünden der Menschen anerkannt hat, dann ist auch dieses Argument hinfällig.


    Von Anfgang an war das Darbringen von Tier- und sonstigen Opfern ein Ausdruck, dass die Menschen Gemeinschaft mit Gott suchten.

    Die Opferzeremonien im alten Bund waren ein Schatten auf Christus, der sich selbst als Opfer dargebracht hat, nämlich sein gerechtes Leben im Gehorsam an den Vater. Darin besteht das (geistliche) Opfer.


    Gott gab seinen geliebten Sohn (den einzigen Menschen, der seinen Willen bis zuletzt getan hat). Und dieser Sohn gab freiwillig sein Leben. Darin besteht die Liebe.

    Gott gab nicht sich selbst.


    Leider ist >Deine< Darstellung falsch. Denn der Vers, dass in dem Namen Jesu sich alle Knie beugen sollen, drückt keinesfalls ein Bekenntnis zu Christus als Gott aus. Das ist wiedermal eine völlige Fehldeutung des Wortes.


    1. Es steht "in dem Namen Jesu" solen sich alle Knie beugen. Es steht NICHT "dass Jesus angebetet werden soll".

    2. Es steht "dass jede Zunge bekenne, dass Jesus "Herr" (König/Führer) sei. Es steht NICHT "dass Jesus Gott sei".

    3. Es steht "zur Ehre Gottes, des Vaters" (damit hast du einen klaren Hinweis, wer Gott ist und wem die höchste Ehre gebührt).

    4. Gott hat Jesus als König und Richter eingesetzt, und ihn über alle Schöpfung erhoben. Deshalb sollen sich alle Knie vor Jesus beugen. Denn wer den von Gott eingesetzten Herrscher nicht anerkennt, der zeigt damit, dass er Gottes Autorität und dessen Ratschluss als oberster Herrscher nicht anerkennt.

  • 1) Wenn man den Tod Jesu als freiwillige Lebenshingabe des Sohnes für die Menschheit aus Liebe ansieht (wie Jesus selbst mehrfach bezeugt), welches Gott als ein wohlgefälliges Opfer angenommen und zur Sühne der Sünden der Menschen anerkannt hat, dann ist auch dieses Argument hinfällig.



    2) Leider ist >Deine< Darstellung falsch. Denn der Vers, dass in dem Namen Jesu sich alle Knie beugen sollen, drückt keinesfalls ein Bekenntnis zu Christus als Gott aus. Das ist wiedermal eine völlige Fehldeutung des Wortes.

    Zu 1) Du sprichst zwar vom Sohn Gottes, hast damit aber eine Metapher im Sinn, einen adoptierten Sohn, der nur aufgrund seiner Beziehung zu Gott seinen Status erhielt. Wenn du wirklich den eingeborenen Sohn Gottes meinen solltest, der an der Erschaffung der Welt beteiligt war, warum bekennst du es nicht?


    Zu 2) Deine Begründung geschieht auf eine ähnliche Art, wie unsere katholischen Brüder und Schwestern die Anschuldigung der Marienanbetung leugnen. Das Knie zu beugen ist nach ihrer Argumentation keine Anbetung, aber Leugner sind sie doch.