Die unsterbliche Seele

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  • Hallo Philo!

    Philoalexandrinus schrieb:

    Gane MacShowan schrieb:

    ...wir hatten sowohl in diesem Thread, als auch an anderer Stelle bereits festgehalten, dass es der orientalischen Ausdrucksweise entsprach, eine Aussage dadurch zu bekräftigen, dass man den Zeitpunkt dieser Aussage betonte. Beispiele: [...]
    Drei Textstsdellen sind aus dem AT, daher für Deutungen zur Satzstellung in einem Eangelium - vorsichtig gesagt - wenig interessant.

    Ich habe diese Textstellen doch auch gar nicht „für Deutungen zur Satzstellung“ angeführt! Du hattest geschrieben, dass das „heute“ im ersten Satzteil (inhaltlich) "überflüssig" wäre und nur dann Sinn machen würde, wenn Jesus vorher etwas anderes (oder unklares) gesagt hätte. Die genannten Beispiele zeigen aber, dass es üblich war eine Aussage auf diese Art zu bekräftigen. Darum ging es mir! Du kannst das anerkennen, oder ignorieren. Stattdessen beziehst du es plötzlich auf etwas ganz anderes - um es als „uninteressant“ abzutun. Das ist entweder unsachlich oder unaufmerksam!!!

    Philoalexandrinus schrieb:

    ...hochkompetente Altphilologen fragen...

    Philoalexandrinus schrieb:

    ...einmal die Kirchenväter vergessen...

    Die Kirchenväter sind natürlich nicht unfehlbar, das sind Altphilologen aber auch nicht. Fakt ist, dass viele der Kirchenväter selbst Griechisch gesprochen und geschrieben haben. Warum sollte man also ignorieren, was sie zu Lukas 23, 43 schreiben und stattdessen nur Personen zu Rate ziehen, die ihre Kenntnisse dieser Sprache erst an Schulen und Universitäten erlernt haben? Das eine ist für mich genauso interessant wie das andere! Ich habe übrigens unzählige Kommentare zu Lukas 23, 43 gelesen. In den meisten wird die von dir favorisierte Variante als die richtige bezeichnet. Allerdings wird das so gut wie nie sprachlich / grammatisch begründet. Viele begründen ihre Ansicht gar nicht. Andere behaupten (ähnlich wie du), dass das Wort „heute“ im ersten Satzteil überflüssig wäre (was nicht stimmt). Tatsächlich gibt es aber auch Kommentatoren und Übersetzer, die die Ansichten der Adventisten (oder ZJ) gar nicht teilen, in Lukas 23, 43 aber trotzdem das „heute“ zum ersten Satzteil ziehen (oder beide Varianten als möglich bezeichnen). Könnte man diese Leseart tatsächlich aus sprachlichen Gründen ausschließen, wäre das wohl kaum der Fall!

    Philoalexandrinus schrieb:

    Aiuf welche Bitte des Schächers anwortrt Jesus nach Lukas?

    Gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst! (Lukas 23, 42)
    Wenn man das Wort „heute“ in Jesu Antwort zum ersten Satzteil zieht, dann ergibt sich sinngemäß die Antwort: „Ich verspreche dir heute: Das werde ich tatsächlich tun! (Nämlich wann? Wenn ich in mein Reich komme!)“ Wenn man hingegen das Wort „heute“ zum zweiten Satzteil zieht, so ergibt sich sinngemäß die Antwort: „Ich verspreche dir: das werde ich tun (und das wird bereits heute sein)“!
    Ich wüsste nicht, warum die zweite Antwort besser zur Bitte des Schächers passen sollte, als die erste. Immerhin stellt die erste Variante eine einfache und ausdrückliche Bestätigung dessen dar, was der Schächer von Jesus erbeten hat. Diese Bestätigung ist im Einklang mit dem, was der Schächer sich wünschte, aber auch im Einklang mit dem, was die Bibel über die Auferstehung der Toten, sowie über Jesu Zeit im "Hades" (= drei Tage!) sagt...

    Philoalexandrinus schrieb:

    Man wird es so oder so deuten können...

    Das können wir gerne so stehen lassen, mehr behaupte ich auch gar nicht. Deine Deutung von Lukas 23, 43 ist zweifellos möglich... :whistling:

    Gruß, GMacS
  • Elli59 schrieb:

    Weise Worte von Luther
    Auch ein Luther kann irren und hier muss er sich den Wortlaut der Bibel klar entgegen halten lassen; die besagt nämlich in 1.Sam.28,15 . "Samuel aber sprach zu Saul..." ===> Luther liegt mit seiner Auslegung falsch!

    philoalexandrinus schrieb:

    Wie sagt Bengel in seiner Vorrede zum griechischen NT 1734 ? "Te totum applica ad textum, rem totam applica at te."
    Bitte die deutsche Übersetzung mitliefern!

    Stofi schrieb:

    Gott spricht an mehreren Stellen der Bibel, dass es nach dem Tod weder Denken, noch Fühlen, noch Loben, .... gibt.
    Das ist eine Falsch-Behauptung! Es gibt nur eine einzige Stelle in Prediger 9,5! Und diese ist auslegbar! In Hiob 30,23 heißt es : "Denn ich weiß, dass du mich zum Tode führen wirst, in das Haus, wo alle Lebendigen zusammenkommen." (Schlachter 2000-Übersetzung) Dieses älteste Buch des AT sagt damit klipp und klar: Auch Tote sind Lebendige!

    benSalomo schrieb:

    Die Lehre von der "Unsterblichen Seele", in welcher Form auch immer, ist Grundlage des Spiritismus.
    Und Lehre Jesu Christi! (---> siehe Matth.10,28/ Luk.16,19ff. / Luk.23,43)

    Elli59 schrieb:

    Wann war Jesus im Paradies....
    Sofort als er starb, ist die Geist-Seele Jesu im Triumphzug in das himmlische Paradies aufgefahren und hat den grössten Sieg der Menschheitsgeschichte unter dem Jubel der Engel verkündet; er ist dann anschließend in den Hades/Scheol gefahren und hat die Gläubigen Seelen des Alten Bundes, wie Mose, Abraham, König David, Daniel usw. aus dem LImbus-Hades im Triumphzug mit in den Himmel aufgenommen und zugleich allen Menschen im Totenreich das Evangelium verkündet(--->siehe 1.Petr.3,19 / 1. Petr.4,6) So sagt es das Apostolische Glaubensbekenntnis: >>...gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten...<< An Himmelfahrt schließlich (40 Tage nach Ostern!) ist Jesus mit seinem auferweckten Geist-Leib und mit seiner Geist-Seele in das Paradies eingegangen, wo er nun seither wartet bis die Posaune erschallen wird und ihm Gott-Vater den Auftrag erteilt, "die Seinen zu sich zu nehmen"!

    Seele1986 schrieb:

    Jesus war ganz Mensch: dieser Mensch wird unter dem Zorn Gottes verurteilt (Kreuz) und getötet ("Verflucht ist, was am Holze hängt"); geht ins Grab (Totenreich, Hölle; je nach Übersetzung). - Die Geschichte des Menschen wäre hier "zu Ende"... Er wird aber wieder wach. Luft geht wieder in seine Lunge, Blut fließt wieder in seinen Adern und er lebt.
    Hallelujah! Spätestens hier - mit der Auferweckung Jesu - wird das Messias-Sein Jesu von Gott nochmals eindrücklich bestätigt!

    Bogi111 schrieb:

    Natürlich war Jesus Gottes Sohn, diese Göttliche Macht hat er aber abgegeben als er als Kind geboren wurde!
    Jesus war, ist und bleibt auch seit seiner Geburt "wahrer Mensch und wahrer Gott"! Auch als Kind hat Jesus seine göttliche Macht nie abgegeben!

    Bogi111 schrieb:

    Natürlich war er in ständiger Begleitung des HL Geistes und benutzte die Kraft seines Vaters für die Wunder und Auferstehung der Toten.
    Daher hatte er diese göttliche Macht - mindestens spätestens als er von Johannes dem Täufer zum Messias gesalbt wurde!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

  • Norbert Chmelar schrieb:

    Auch ein Luther kann irren und hier muss er sich den Wortlaut der Bibel klar entgegen halten lassen; die besagt nämlich in 1.Sam.28,15 . "Samuel aber sprach zu Saul..." ===> Luther liegt mit seiner Auslegung falsch!
    Es geht Luther in seinem Text nicht darum, dass und ob es Samuel war, der da mit Saul sprach, sondern dass Saul mit Teufelswerk umgeht. Denn das tut er.

    Derlei Dinge sind uns (da kannst du von der "Geistseele" meinen und glauben, was du willst) deutlich untersagt; sowohl in den alten Gesetzen als auch später in den Schriften des neuen Testaments.

    Wir haben nicht hinter den Vorhang zu schauen und Dinge wissen zu wollen! Wer das tut, kommt zwangsläufig mit dem Gefallenen in Berührung.
  • ..

    Elli59 schrieb:

    Wann war Jesus im Paradies

    Norbert Chmelar schrieb:

    Sofort als er starb, ist die Geist-Seele Jesu im Triumphzug in das himmlische Paradies aufgefahren und hat den grössten Sieg der Menschheitsgeschichte unter dem Jubel der Engel verkündetWann war Jesus im Paradies...Wann war Jesus im Paradies...
    Wo steht das in der Bibel.??

    Norbert Chmelar schrieb:

    er ist dann anschließend in den Hades/Scheol gefahren und hat die Gläubigen Seelen des Alten Bundes, wie Mose, Abraham, König David, Daniel usw. aus dem LImbus-Hades im Triumphzug mit in den Himmel aufgenommen und zugleich allen Menschen im Totenreich das Evangelium verkündet(--->siehe 1.Petr.3,19 / 1. Petr.4,6)
    Steht nicht im Text.
    Es gibt zwei Bedeutungen für "Tod" Einmal geistlich und dann für den physischen Tod.
    In diesem Text geht es um den "geistlichen Tod".

    1. Petrus 3,19.20.
    Denn auch Christus hat "einmal" für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. 19 In ihm ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, die einst ungehorsam waren, als Gott harrte und Geduld hatte zur Zeit Noahs, als man die Arche baute

    Wenn mit "Geistern im Gefängnis" die Toten aus der Zeit Noahs gemeint sind, dann wundere ich mich, warum denn statt Gefängnis nicht Hades dort steht.
    Außerdem hatten die Verstorbenen aus der Zeit Noahs ihre Predigt - vom Geist Gottes durch Noah - schon bekommen. Jedenfalls wird Noah in 2. Petrus 2,5 als Prediger der Gerechtigkeit benannt. Wann wird man Gerecht..? Wenn man die Gerechtigkeit des Gerechten angenommen hat. Noah konnte direkt mit Gott sprechen!!

    1. Petrus 4,6:
    aber sie werden Rechenschaft geben müssen dem, der bereit ist, zu richten die Lebenden und die Toten. Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium verkündigt, dass sie zwar nach Menschenweise gerichtet werden im Fleisch, aber nach Gottes Weise das Leben haben im Geist.

    Auch hier geht es um die "geistlich Toten". Wann wird Gott die Lebenden und die Toten richten, im Endgericht. Ein Gericht im Hades, wird hier nicht beschrieben. Schon gar nicht, dass die Toten im Hades noch eine Predigt von Jesus bekommen.

    Jeder, der das Evangelium nicht angenommen hat, ist geistlich tot.

    Epheser 2,1
    Und auch euch, da ihr tot waret durch Übertretungen und Sünden 2 in welchen ihr weiland gewandelt habt nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, nämlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens

    Lukas 15,24
    denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.

    Kolosser 2,13
    Und er hat euch auch mit ihm lebendig gemacht, da ihr tot waret in den Sünden und in eurem unbeschnittenen Fleisch; und hat uns geschenkt alle Sünden

    Norbert Chmelar schrieb:

    So sagt es das Apostolische Glaubensbekenntnis: >>...gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten...<
    Ja, so heißt es bei der RKK, steht so aber nicht in der Bibel

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Gane MacShowan schrieb:

    Martin Luher
    Darumb siehe, es können nicht gute Geister sein, die uns vom Wesen und Leben der Todten sagen wöllen. Ein guter Geist ist Gott in seinem Gebot gehorsam, der will nicht, daß wir wissen sollen, wie es mit den Todten zugehet. Daher kompt es, daß der heilige Geist selbst dieß Gebot Gottes so stracks hält, daß auch gar keim Erempel von Todten in der ganzen Schrift gefunden wird; ja sie verbeut, denselbigen Geistern zu glauben. Denn daß Samuel 1 S. 28, 11. 12 durch eine Wahrsagerin oder Zauberin erweckt ward, ist gewiß des Teufels Gespenste gewest:


    Luther sagt : Samuel ist gewiß des Teufels Gespenste.

    Seele1986 schrieb:

    Es geht Luther in seinem Text nicht darum, dass und ob es Samuel war, der da mit Saul sprach, sondern dass Saul mit Teufelswerk umgeht. Denn das tut er.
    Luther sagt: Ist alles vom Teufel, weil die Schrift sich sonst widersprechen würde. Die Toten schlafen - können definitiv nicht mit uns sprechen - und wenn doch, dann ist das logisch, das dieser Geist kein Heiliger Geist ist.
    Darum auch das strikte Verbot, weil wir Menschen das eine mit dem anderen nicht auseinanderhalten können.
    Bei der Geschichte mit der Hexe, Saul und Samuel, - wenn man nah reingeht, - erkennen wir eine unangenehme Verwirrung.
    Gottes Wort spricht über sich selbst, klar, deutlich und befreiend

    Das Lieblingsspiel des Teufels ist, sich selbst als Gott auszugeben. Es gibt spiritistische Sitzungen, wo es am Anfang gleich heißt: "Gott zum Gruße"

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Seele1986 schrieb:

    Derlei Dinge sind uns (da kannst du von der "Geistseele" meinen und glauben, was du willst) deutlich untersagt; sowohl in den alten Gesetzen als auch später in den Schriften des neuen Testaments.
    Das habe ich doch - unter Hinweis auf das Mosaische Gesetz in Levitikus 19,31 ("Ihr sollt euch nicht den Totenbeschwörern...zuwenden") auch betont!
    Das heißt aber gleichzeitig nicht, dass man mit den Toten nicht Kontakt aufnehmen kann; man kann dies - doch verbietet uns dies DER EWIGE(JHWH) klar in seinem Wort!
    ===> Dass man es kann, sagt uns eben 1.Samuel 28 - Denn warum sonst hat Gott im AT uns diese Stelle aufschreiben lassen? : Sie besagt, dass die Geistseelen im Totenreich weiter existieren! Was Jesus wiederum in Matthäus 10,28 uns im NT bestätigt!

    Nachfrage: Wo bitte wird dies uns im NT untersagt? Da fällt mir grade keine Bibelstelle ein!
  • Hallo Norbert!

    Norbert Chmelar schrieb:

    Stofi schrieb:

    Gott spricht an mehreren Stellen der Bibel, dass es nach dem Tod weder Denken, noch Fühlen, noch Loben, .... gibt.
    Das ist eine Falsch-Behauptung! Es gibt nur eine einzige Stelle in Prediger 9,5!

    Prediger 9, 5 (Luther 1984): Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.

    Prediger 9, 10 (Luther 1984): Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu; denn bei den Toten, zu denen du fährst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.

    Jesaja 38, 18 (Elberfelder 2006): Denn der Scheol preist dich nicht, der Tod lobsingt dir nicht; die in die Grube hinabgefahren sind, hoffen nicht auf deine Treue.

    Psalm 115, 17-18 (NeÜ 2016): Die Toten, die können Jahwe nicht loben, / keiner von denen, die ins Schweigen hingehn. Doch wir, wir wollen Jahwe preisen / von jetzt an bis in Ewigkeit: Halleluja!

    Johannes 11, 11 (Luther 2017): Das sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft, aber ich gehe hin, dass ich ihn aufwecke.

    Wer nichts weiß, nichts tut, nichts denkt, nichts hofft... hat kein Bewusstsein! Glaubst du ernsthaft, dass verstorbene Diener Gottes nicht auf Gott hoffen und ihn nicht loben würden, wenn sie bei Bewusstsein wären?

    Gruß, GMacS
  • Pfingstrosen schrieb:

    das ICH ist hoffentlich dann tatsächlich tot
    Das ICH als das DU, das GOTT gegenübersteht - dieser Persönlichkeitskern des Menschen - kann nicht sterben. ER bleibt als "Geistseele" = Gottes Gegenüber! Doch wohl auch beim sogen. "Seelenschlaf"

    Elli59 schrieb:

    Ich weiß um den zweiten Tod. Dann ist nichts mehr, gar nichts!!
    Es gibt gar kein Nichts! (Axiom) Weil "GOTT DIE LIEBE IST" wird Gott __ k e i n __ Geschöpf zu >Nichts< machen und in seiner Existenz auslöschen!

    Elli59 schrieb:

    Nicht der Mensch kann das...aber Satan, der verdeckt vorgibt, der Mensch sei es gewesen.
    Man überhöht hiermit die Macht Satans! Nein, die BIbel sagt, dass der Geist des Samuel erschien, der sich bei Saul beschwerte, dass er - Saul - seine - Samuels Toten-Ruhe gestört habe!
  • Hallo Norbert,

    Norbert Chmelar schrieb:

    Es gibt gar kein Nichts! (Axiom) Weil "GOTT DIE LIEBE IST" wird Gott __ k e i n __ Geschöpf zu >Nichts< machen und in seiner Existenz auslöschen!
    gerade das Buch der Offb. ---zeigt aber im Verlauf des bibl. Heilsplanes genau dieses Ende ---incl. der Errettung der Gläubigen---mehr als exakt auf. Noch nie zu Ende gelesen ?( ,, solltest du aber mal-----

    Die Liebe Gottes sxollte nicht immer für alles unpassende herhalten müssen---
    l.g.y.
  • Yokurt schrieb:

    gerade das Buch der Offb. ---zeigt aber im Verlauf des bibl. Heilsplanes genau dieses Ende ---incl. der Errettung der Gläubigen---mehr als exakt auf.
    Da lese ich aber nach den Gerichtsworten in Offb.20 , die man wohl in Offb. 20,14 als "endgültige Vernichtung" auslegen kann - wohlgemerkt kann, aber nicht muss!, dass es in Offb. 21 heißt , "dass kein Tod, kein Leid und kein Geschrei mehr sein wird!" (Offb.21,4) - damit auch kein Geschrei aus dem höllischen Feuersee mehr! (weil, so meine Auffassung, dieser Feuersee dann erloschen ist!) und

    wir lesen in Offb 22 in Vers 2, dass "die Blätter der Lebensbäume zur Heilung der Völker dienen."
    ===> Daraus folgere ich, dass auch die Verdammten "nach und nach" von ihren Fehlern und Sünden geheilt werden!
    ===> Du siehst also, auch die Offb. Kap. 20 - 22 lassen verschiedene Auslegungsmöglichkeiten nebeneinander als möglich erscheinen!

    Lieben Gruß
    Norbert
  • Norbert Chmelar schrieb:





    ===> Daraus folgere ich, dass auch die Verdammten "nach und nach" von ihren Fehlern und Sünden geheilt werden!

    Es steht so geschrieben:

    Und Bücher wurden aufgeschlagen; auch das Buch des Lebens wurde aufgeschlagen. Die Toten wurden nach ihren Werken gerichtet, nach dem, was in den Büchern aufgeschrieben war.
    13 Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren; und der Tod und die Unterwelt gaben ihre Toten heraus, die in ihnen waren. Sie wurden gerichtet, jeder nach seinen Werken.
    14 Der Tod und die Unterwelt aber wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod: der Feuersee.
    15 Wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet war, wurde in den Feuersee geworfen.


    Weder du noch die Adventisten können mehr behaupten, als hier steht.
    Weder du (noch ich) können behaupten, daß im Feuersee nur das Böse, die Sünde, der Tod vernichtet wird, noch können die Adventisten behaupten, daß die die nicht im Buch des Lebens stehen, für immer vernichtet werden.
    Glauben bzw schlußfolgern können wir was wir wollen, nur eben nicht behaupten.
  • Yppsi schrieb:

    Weder du (noch ich) können behaupten, daß im Feuersee nur das Böse, die Sünde, der Tod vernichtet wird, noch können die Adventisten behaupten, daß die die nicht im Buch des Lebens stehen, für immer vernichtet werden.
    Glauben bzw schlußfolgern können wir was wir wollen, nur eben nicht behaupten.
    Deshalb schrieb ich ja auch von möglichen Auslegungsvarianten!
  • Hallo Yppsi

    Yppsi schrieb:

    Weder du noch die Adventisten können mehr behaupten, als hier steht.
    Ich darf in Erinnerung rufen ?

    Redliche Bibelgläubige "Glauben" an ihre, ----hoffentlich lang und reiflich und selbst studierte etc ---"subjektive" Glaubenssicht, welche sie auch aus ihrer Sicht möglichst ohne gedankliche Umbrüche aus einer bibl. Gesamtsicht erklären können.

    Gläubige vertreten also--Du ja auch---ihre SUBJEKTIVE" Sicht der Dinge möglichst ----durchaus auch als ihren subjekltiven Standpunkt.
    ===================================================================================================
    Gläubige "behaupten" also u.A. auch, was nicht "so hier" steht, sondern schlussfolgern ---(hoffentlich mit sauberer bibl. Exegese)---- ergänzend------das ist bibl. legitim :)

    So kommen---nicht nur Adventisten---zu ihrem Gesamtverständnis.
    l.g.y.
  • Norbert Chmelar schrieb:

    dass auch die Verdammten "nach und nach" von ihren Fehlern und Sünden geheilt werden!
    Norbert Du schreibst hier aber von Realmärchen...

    Was eine Sünde ist weisst Du hoffendlich. Die macht aber einer nur wenn er lebt

    und aus einer bestimmten "Geisteshaltung" heraus! Wenn er das im Leben nicht ausgeräumt hat,dann ist ENDE!

    Wie soll ein Toter, dessen Seele in Deinem Kopf existiert, von wem "geheilt" werden???

    Satan,der wird sich hüten! Gott der respektiert den freien Willen des Menschen!

    Wo die Bibel sagt wer gut ist bleibt fernehin gut und wer böse ist der bleibt auch nach dem Tode Böse.

    Deine "Umwandlungstheorie" ist biblisch gesehen einfach nur Unsinn!

    Ich glaube Du verwechselst hier den Menschen mit radioaktiven Brennstoff ,
    den man zu recyclen versucht... :D
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Stofi schrieb:

    Gott spricht an mehreren Stellen der Bibel, dass es nach dem Tod weder Denken, noch Fühlen, noch Loben, .... gibt.
    Das ist eine Falsch-Behauptung! Es gibt nur eine einzige Stelle in Prediger 9,5! Und diese ist auslegbar! In Hiob 30,23 heißt es : "Denn ich weiß, dass du mich zum Tode führen wirst, in das Haus, wo alle Lebendigen zusammenkommen." (Schlachter 2000-Übersetzung) Dieses älteste Buch des AT sagt damit klipp und klar: Auch Tote sind Lebendige!

    Leider wieder falsch @Norbert Chmelar, Gane MacShowan hat schon ein paar Texte angeführt. Es gibt aber noch ein paar mehr davon. Deine Korrektur ist einfach nur falsch, falsch, falsch.

    Gane MacShowan schrieb:

    Prediger 9, 5 (Luther 1984): Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.

    Prediger 9, 10 (Luther 1984): Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu; denn bei den Toten, zu denen du fährst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.

    Jesaja 38, 18 (Elberfelder 2006): Denn der Scheol preist dich nicht, der Tod lobsingt dir nicht; die in die Grube hinabgefahren sind, hoffen nicht auf deine Treue.

    Psalm 115, 17-18 (NeÜ 2016): Die Toten, die können Jahwe nicht loben, / keiner von denen, die ins Schweigen hingehn. Doch wir, wir wollen Jahwe preisen / von jetzt an bis in Ewigkeit: Halleluja!

    Johannes 11, 11 (Luther 2017): Das sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft, aber ich gehe hin, dass ich ihn aufwecke.

    Wer nichts weiß, nichts tut, nichts denkt, nichts hofft... hat kein Bewusstsein! Glaubst du ernsthaft, dass verstorbene Diener Gottes nicht auf Gott hoffen und ihn nicht loben würden, wenn sie bei Bewusstsein wären?
    :greet:


    Stofi empfiehlt:
    Das geistliche Babylon