Die unsterbliche Seele

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  • Geistseelen???

    Hallo Norbert!

    Norbert Chmelar schrieb:

    Gane MacShowan schrieb:

    Jeder dieser Verse sagt wortwörtlich, dass Seelen sterben (können)!
    Hier muß beachtet werden, dass hier mit Seele nicht die Geistseele gemeint ist und v.a. was im Urtext steht.
    Im Urtext steht in allen von mir zitierten Versen "Nephesch" (im Hebräischen) und "Psyche" (im Griechischen). Übrigens steht auch in dem von dir ziztierten Vers Matthäus 10, 28 das Wort "Psyche"! :rolleyes:

    Mit Seele ist hier meist "der Mensch" gemeint, aber niemals die unsterbliche Geistseele, der immaterielle Teil des Menschen!

    Und "Geistseele" ist die Übersetzung von welchem hebräischen / griechischen Wort??? Wo in der Bibel steht denn etwas von dieser "Geistseele"?

    Gruß, GMacS
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Doch! Matthäus 10,28: "Habt keine Angst vor den Menschen, die zwar den Körper, aber nicht die Seele töten können!" (Übersetzung: Hoffnung für alle) = Wort des lebendigen Gottes! Wort unseres Heilandes Jesus Christus! Dank sei Gott!


    Warum brüllst Du uns so an, lieber Norbert ? (fette große Lettern)

    Ich benötige noch kein Hörgerät !

    Das Wort "psyche" kommt im NT über 100 mal vor. Aber an keiner einzigen, noch so unbedeutenden Stelle meint es "unsterbliche Seele". Nirgendwo wird es in diese, Sinne verwandt. Lediglich der Leser bringt seinen Glauben an eine "unsterbliche Seele" mit und liest diesen Glauben (oder auch:Vorurteil) in das Wort "psyche" hinein. So machst Du es hier.

    Jesus spricht im Kontext von Verfolgung und rät seinen Jüngern, vor keinem Verfolger oder Boten Satans Angst zu haben. Sie sollen sich aber vor demjenigen fürchten, der ihnen das ewige Leben aberkennen kann, wenn sie untreu werden.

    Denke auch an die bilerhafte orientalische Ausdrucksweise.

    Das war also ein Blindgänger, mein Lieber.

    Liebe Grüße von benSalomo.
  • Dem Menschen ist gesetzt einmal zu sterben - danach aber das Gericht! (Hebräer 9,27)

    benSalomo schrieb:

    1. Im Gerichtsverfahren wird zuerst einmal die Schuld oder Unschuld des Angeklagten fest gestellt. Das erfolgt lt. Dan. 7:9ff. im großen Gericht im Himmel.
    Und das ist sofort nach dem körperlichen Tode , wenn wir sterben! Denn so besagt es Hebräer 9,27!

    Bibelstelle

    "Dem Menschen ist gesetzt einmal zu sterben - danach aber das Gericht!"


    Und ganz richtig, dieses Gericht findet im Himmel statt, vor dem Richterstuhl Christi! (2.Korinther 5,10)

    Wer das für seine Sünden vergossene Blut Jesu Christi annimmt, wird gerettet werden! (1.Johannes 1,7)

    Bibelstelle

    "Denn so [sehr]27 hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." (Johannes 3,16 - NISB - Schlachter-Bibel 2000)
    27) andere übersetzen: so, auf diese Weise.
  • Was ist Leben?

    Matthäus 10, 39 (Schlachter 2000): Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden!

    Nachdem ich als Mensch ohne den Lebensodem, der mir von Gott gegeben wird nicht existieren kann, verstehe ich nicht worum hier eigentlich getritten wird.
    Ich bekomme ein Leben im Leib geschenkt und wenn ich an Jesus glaube, dann bekomme ich ein Leben in Verbindung mit Gottes unsterblichen Geist. Ohne Leib existiert kein Geist, deshalb bekomme ich einen unverweslichen Leib bei der Auferstehung und mein Todes-Schlaf" ist dann zuende. Diesen Schlaf(Tod) habe ich in Jesus verbracht....weil ich in ihm und er in mir war.....
    Er ist das Leben in mir. Ohne ihn lebe ich nicht.(Röm 8,11) Falsch?

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  • Vertreter der "Ganztod-Lehre"!

    Hallo Gane Mac Showan!

    Gane MacShowan schrieb:

    dem, der sowohl die Seele als auch den Körper in der Hölle vernichten kann.

    In diesen Übersetzungen kann man das genaue Gegenteil von dem lesen, was die meisten evangelikalen Christen glauben. Die Seele kann (von Gott) durchaus vernichtet, oder umgebracht werden.
    Ja, wenn man das "vernichten" mit auslöschen gleichsetzt, kann man das so sagen. Dieses sagen die Vertreter der "Ganztod-Lehre" ("Die Seele wird zu Nichts!" - "Die Seele wird vernichtet/ausgelöscht!"), die ich aber wegen anderer Stellen (z.B. 2.Kor.5,1+8, Phil.1,23+21 u.a.) nicht vertreten kann. Ich halte mich hier an das Dogma und den Glaubenssatz der (kath.) Kirche von 1512 (V. Laterankonzil)! Die KIrche wird sich schon was dabei gedacht haben!

    Wie ich hier im Adventisten Forum ja schon mal geschrieben habe, finden wir in der Bibel verschiedene Konzepte nebeneinander; man muss sich eben entscheiden, welches man für sich persönlich am überzeugendsten hält!

    Lieber Gruß

    PS: Man gestatte mir einen philosophischen Einwand zur Meinung, dass die Seele zu nichts wird : "Es gibt überhaupt kein Nichts!" MfG NC
  • Paulus spricht von einem Geheimnis:

    Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht all entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. (1. Kor 15,51.52)

    Kurz darauf kommt der Ausruf: Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? (V 55)

    Jesus hatte das angekündigt (Mt 16,28). Die Heiligen werden keinen Tod sehen, aber am Ende verwandelt werden.
    Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
    (Leonardo da Vinci)
  • RE: Vertreter der "Ganztod-Lehre"!

    Hallo Norbert!

    Danke für deine Antwort!

    Norbert Chmelar schrieb:

    Gane MacShowan schrieb:

    dem, der sowohl die Seele als auch den Körper in der Hölle vernichten kann.

    In diesen Übersetzungen kann man das genaue Gegenteil von dem lesen, was die meisten evangelikalen Christen glauben. Die Seele kann (von Gott) durchaus vernichtet, oder umgebracht werden.
    Ja, wenn man das "vernichten" mit auslöschen gleichsetzt, kann man das so sagen. Dieses sagen die Vertreter der "Ganztod-Lehre"...
    Es genügt bereits zu wissen, dass man das Wort für "verderben" auch mit "umbringen" oder "vernichten" übersetzen kann! Es genügt bereits zu wissen, dass man das Wort für "Seele" auch mit "Leben" übersetzen kann! Und schon weiß man, dass man mit Matthäus 10, 28 keinen anderen Vers ausstechen kann, in dem klipp und klar gesagt wird, dass die Seele stirbt! Verse, die man verschieden übersetzen, oder verstehen kann, müssen sich immer an Versen messen, die eine klare Aussage treffen, welche sich in sämtlichen Übersetzungen gleich lesen! Du machst es (leider) andersrum! ;(

    ...die ich aber wegen anderer Stellen (z.B. 2.Kor.5,1+8, Phil.1,23+21 u.a.) nicht vertreten kann.

    Keiner der von dir genannten Versen sagt etwas über den Zustand der "Seelen" (griechisch: Psyche) aus, das Wort kommt dort nicht einmal vor! Auch wird in keinem der Verse etwas darüber gesagt, wann jemand (nach seinem Tod) bei Christus, bzw. im Himmel ist.


    Man gestatte mir einen philosophischen Einwand zur Meinung, dass die Seele zu nichts wird : "Es gibt überhaupt kein Nichts!"

    Man gestatte mir, auf Kolosser 2, 8 zu verweisen, wo man nachlesen kann, was von "philosophischen Einwänden" zu halten ist. Was die Aussage "Es gibt überhaupt kein Nichts" betrifft, so gibt Römer 4, 17 eine treffende (auf die Auferstehung bezogene) Antwort:

    Römer 4, 17 (Einheitsübersetzung 1980): Nach dem Schriftwort: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt, ist er unser aller Vater vor Gott, dem er geglaubt hat, dem Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft.

    Gruß, GMacS
  • Siehste, so findet der Eine da einen oder mehrere Hinweise in der Bibel und der Andere dort, um seine Lehre zu beweisen. Der eine legt seine Verse so aus und der Andere anders.

    Das habe ich schnell gemerkt, als ich mich informieren wollte, nachdem ich zum ersten Mal in meinem Leben mit der nichtunsterblichen Seele konfrontiert wurde.
    Dann bin ich auf das gestoßen, was Jesus am Kreuz sagte, welches erstmal eindeutig auf die unsterbliche Seele hindeutet.
    Nachdem ich dann die Erklärung hörte, daß es sich da um einen Kommafehler handeln soll, dachte ich mir, "Na das scheint mir aber doch eine sehr an den Haaren herbeigezogene Erklärung zu sein"!?
    Zumal es anscheinend die einzige Bibelstelle ist, bei der man einen Kommafehler gefunden haben will............und ausgerechnet bei dieser!?
    Man stelle sich mal vor, jemand würde die ganze Schrift nach möglichen Kommafehlern durchsuchen!
    Was würde da plötzlich alles was ganz anderes bedeuten?
    Es wäre schlicht eine Katastrophe! :verschreckt:

    Dann stelle man sich mal folgendes Szenario vor:

    Jesus kommt, um die Seinen zu sich zu holen.........
    "Nee du nicht, du hast an die unsterbliche Seele geglaubt!"
    "Ja aber, du hast doch am Kreuz selbst gesagt, daß................"
    "Jaaaa, das hast du falsch verstanden, weil in deiner Bibel ein Kommafehler war, also bleibst du hier, bzw stirbst!"

    Eigentlich unvorstellbar, oder nicht?

    Deshalb denke ich, wenn man den Teufel hier in´s Spiel bringen will, dann höchstens so, daß er sich darüber freut, wenn sich Christen deswegen in die Haare kriegen und sich gegeseitig als Teufelslehrenanhänger bezichtigen!?
    Das kann ich mir durchaus vorstellen! Und das gilt für beide Seiten! Nicht nur für Eure, weil ich hier damit konfrontiert wurde!

    Das sind die Gedanken eines einfach aber logisch denkenden Menschen, mit eher geringer Bildung.

    Daß hier viele hochgebildete Schreiber unterwegs sind, habe ich natürlich auch schon gemerkt.
    Nicht nur am Schreibstil, sondern auch, weil man fast bei jedem Thema vom "Hundersten ins Tausendste" kommt.
    Das ist ok, mich zwingt ja niemand hier zu lesen und ich lerne ja davon, auch wenn ich mir oft nicht vorstellen kann, wie man nur darauf kommen kann und wen das interressieren könnte.
  • Sofort nach dem Tode bei Christus sein!

    Gane MacShowan schrieb:

    Auch wird in keinem der Verse etwas darüber gesagt, wann jemand (nach seinem Tod) bei Christus, bzw. im Himmel ist.
    1.) Durch das "Wenn" in 2.Kor.5,1 wird aber doch ein Zeitpunkt festgesetzt und zwar "Wenn wir sterben ("Wenn unsere irdische Zeltwohnung abgebrochen wird") haben wir im HImmel einen Bau..." ====> Wenn es also eine "irdische Zeltwohnung" gibt, muss es auch eine "himmlische Zeltwohnung" geben. Dass man nach dem Tode sofort im Himmel sein wird, ergibt sich M.E. damit klar aus dieser Bibelstelle!

    Bibelstelle

    2. Korinther 5,1: "Denn wir wissen: Wenn unsere irdische Zeltwohnung abgebrochen wird, haben wir im Himmel einen Bau von Gott, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist."
    Diese Stelle wird übrigens von Zeugen Jehovas nie zitiert!
    Auch wenn Paulus in 2.Kor.5,8 sagt :"Wir sind aber getrost und wünschen vielmehr, aus dem Leib auszuwandern und daheim zu sein bei dem Herrn." unterstreicht nochmals die Bedeutung von 2.Kor.5,1! Durch das "zu sein" wird ein Zeitpunkt bestimmt!

    2.) Wenn Paulus in Philipper 1,23 sagt :"Mich verlangt danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre" , so sagt dies doch, dass Paulus aufbrechen will um bei Christus zu sein; Wann will er bei Christus sein? Sofort "nach dem Sterben", denn sonst machte Philipper 1,21 keinen Sinn:

    Bibelstelle

    "Denn für mich ist Christus das Leben und das Sterben ein Gewinn."
    ===> Der "Gewinn" ist eben "das bei Christus sein" - s o f o r t nach dem Sterben!(siehe Phil.1,23) Denn wenn es anders wäre ("Seelenschlaf") ergäbe die folgende Stelle aus dem AT keinerlei Sinn:

    Bibelstelle

    Prediger 7,1: "...und der Tag des Todes ist besser als der Tag der Geburt."

    Warum ist "der Tag des Todes" besser als "der Tag der Geburt"? Weil wir gläubigen Christen eben nach dem Tode sofort beim Herrn im Himmel sein werden. Damit beschreiben die von mir angeführten Verse eben doch einen Zeitpunkt!

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  • Wer es fassen kann, der fasse es!

    Lieber Yppsi!
    Herzlichen Dank für Deine klaren Worte!

    Yppsi schrieb:

    Dann bin ich auf das gestoßen, was Jesus am Kreuz sagte, welches erstmal eindeutig auf die unsterbliche Seele hindeutet.
    Nachdem ich dann die Erklärung hörte, daß es sich da um einen Kommafehler handeln soll, dachte ich mir, "Na das scheint mir aber doch eine sehr an den Haaren herbeigezogene Erklärung zu sein"!?
    Ganz genau so ist es! "An den Haaren herbeigezogen"!!!
    Ich möchte hier einmal Wim Malgo(1922-1992) zitieren: "Paulus...weiß ja sehr wohl, daß die Entschlafenen - was ihren Leib anbetrifft - zwar eben entschlafen[also gestorben!] sind, aber sich - was ihre Geist-Seele anbetrifft - im Paradies befinden. Das geht auch aus anderen Bibelstellen hervor, so zum Beispiel aus 2. Korinther 5,1 und 8. Oder denken Sie auch an Philipper 1,23, wo Paulus sagt: <<...ich habe Lust abzuscheiden und bei Christo zu sein, was auch viel besser wäre.>>...Ich verweise auch nochmals auf die Worte unseres Herrn an den Schächer: Hat Jesus denn am Kreuz eine Unwahrheit gesagt, als Er ihm versprach: <<Wahrlich Ich sage dir: Heute wirst du mit Mir im Paradiese sein>>? Die Adventisten, die die <<Seelenschläfer>>-Lehre auch vertreten, haben sich aus dieser unwiderlegbaren Aussage des Herrn herausmanövriert, indem sie behaupten, Er habe nicht gesagt: <<Heute wirst du mit Mir im Paradiese sein>>, sondern: <<Wahrlich, ich sage Dir heute, du wirst mit Mir im Paradiese sein.>> Da aber unser Herr niemals ein überflüssiges Wort redete, ist diese Behauptung als Irreführung abzulehnen. Es wäre nämlich gegenstandslos, zu sagen: <<Heute sage Ich dir...>> Lassen Sie deshalb die <<Seelenschläfer>>. Diese werden dann sehr erstaunt sein, wenn sie am <<andern Ufer>> merken, daß sie doch noch leben! ( Wim Malgo zur Frage: Schläft die Seele eines Verstorbenen oder tritt sie sogleich ins Paradies ein? auf Seite 315 in seinem Buch: "Biblische Antworten auf 350 Lebensfragen", Verlag Mitternachtsruf, Pfäffikon/ZH, Schweiz, im August 1985 auf Seiten 316 und 317)

    Yppsi schrieb:

    Das sind die Gedanken eines einfach aber logisch denkenden Menschen, mit eher geringer Bildung.

    Bibelstelle

    "Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hast!" (Matthäus 11,25)
    (Siehe auch: Lukas 10,21/ 1.Korinther 1,19/ Jesaja 29,14/ Hiob 37,24 / Jesaja 5,21/ 1.Korinther 1,27)

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  • @Norbert,
    diese Bibelstellen beweisen nicht sie Unsterblichkeit der Seele

    Norbert Chmelar schrieb:

    Bibelstelle
    2. Korinther 5,1: "Denn wir wissen: Wenn unsere irdische Zeltwohnung abgebrochen wird, haben wir im Himmel einen Bau von Gott, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist."
    So ist es!!
    Wenn ich heute sterbe und mein Sohn erst in 50 Jahren...und mein Ehemann und meine Eltern - die schon viele Jahre tot sind - werden,sofern sie gerettet sein sollten, alle zusammen in einem Augenblick auferstehen und mit Jesus in den Himmel entrückt..
    Wenn ich sterbe, werde ich kein Zeitgefühl mehr haben, wie alle anderen Menschen ebenso..Vom Gefühl her ist es so als würden wir heute sterben und heute auferstehen. Der Vorteil ist, dass unsere "Lieben" gleich mit uns in den Himmel entrückt werden.
    Ich muss nicht 50 Jahre warten bis ich meinen Sohn im Himmel sehe. :D

    Norbert Chmelar schrieb:

    Bibelstelle
    "Denn für mich ist Christus das Leben und das Sterben ein Gewinn."
    Für mich auch!

    Norbert Chmelar schrieb:

    Bibelstelle
    Prediger 7,1: "...und der Tag des Todes ist besser als der Tag der Geburt."
    Sehe ich auch so!

    Norbert Chmelar schrieb:

    Warum ist "der Tag des Todes" besser als "der Tag der Geburt"? Weil wir gläubigen Christen eben nach dem Tode sofort beim Herrn im Himmel sein werden. Damit beschreiben die von mir angeführten Verse eben doch einen Zeitpunkt!
    Ja, wir Gläubigen werden sofort nach dem Tode im Himmel sein, unabhängig davon wie viel Zeit vergehen mag.
    Wenn wir glauben, dass die Toten schlafen, können wir nicht gleichzeitig mit den Toten sprechen. Der Glaube, dass die toten Seelen irgendwo leben,verführt schnell dazu mit den Toten sprechen zu wollen. Hier ist der Mensch dann schnell im Spiritismus drin...
    Ich kenne hier eine Mutter- deren Sohn plötzlich verstorben ist - die unbedingt mit ihren toten Sohn sprechen möchte, um Sicherheit zu bekommen dass es ihm gut geht. Hierfür benutzt sie okkulte Praktiken....

    LG
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
    (Matthäus 19, 26)
  • Lieber Norbert, es mutet mich sonderbar anb, wie sehr Du Dich auf einen Irrlehrer wie Wim Malgo stützen musst, um Deinen Vertrauen in die Ur-Lüge des teufels von einem Weiterleben nach dem Tode zu stützen. Aber dadurch wird die teuflischen Lüge natürlich nicjt zu einer göttlichen Wahrheit.

    Liebe Grüße von benSalomo.
  • benSalomo schrieb:

    Aber dadurch wird die teuflischen Lüge natürlich nicjt zu einer göttlichen Wahrheit.
    Er kann´s einfach nicht lassen. X(



    Nicht überall wo du den Teufel vermutest, steckt er auch drin!
    Vielleicht aber ganz woanders?
    Freuen tut er sich auf jeden Fall, wenn er z.Z. hier in´s Forum schaut, da bin ich mir sicher.

    Weißt du, ihr könnt ja das Forum für Nichtadventisten sperren, kein Problem, ist euer gutes Recht.
    Solange dem aber nicht so ist und jeder Christ willkommen ist, verlange ich auch, daß ALLE mit Respekt behandelt werden.
    Auch wenn sie nicht gleicher Meinung sind.
    Jedenfalls verbitte ich mir, mich andauernd als Teufelsanhänger beschimpfen zu lassen!


    War das deutlich genug?
  • Wie war das mit der Toleranz?
    Ich denke man muss nicht immer alles persönlich nehmen.
    Dass eine Unsterblichkeitslehre Menschen in falscher Hoffnung ruhen lassen kann, das ist ja verständlich, oder?
    Ich finde aber auch, dass das sachlich besprochen gehört und man lieber drüber nachdenken soll wo man noch Bibelstellen zum Thema findet.
    Außerdem habe ich immer das Gefühl, dass wir aneinander vorbei reden.
    Ein wirklicher Christ ist, durch den Geist Gottes sozusagen vom Tod ins Leben durchgedrungen. Beachtet man aber, dass es bei Gott keine Zeit gibt und der Blick auf das ganze Geschehen schon vollendet beschrieben wird........dann heißt das für mich nicht, dass der Mensch generell eine unsterbliche Seele ist oder hat, sondern nur in Gott dann am Ende wieder Leben bekommt.
    Christen mit unverweslichen Leib.....die anderen, um im Finale nocheinmal zu beweisen, dass sie , selbst wenn sie Gott sehen und auf die Knie fallen müssen, ihn dennoch nicht haben wollen und dann..........
    Offb 2,11 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, wird keinen Schaden erleiden von dem zweiten Tod.
    Offb 20,6 Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen die tausend Jahre.
    Offb 20,14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.
    Offb 21,8 Aber den Feigen und Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
  • Pfingstrose schrieb:


    Ich finde aber auch, dass das sachlich besprochen gehört

    Jepp, darum geht´s!
    Und den Teufel aus dem Spiel lassen, der steckt in diesem Thema ganz bestimmt nicht drin, wenn man nicht meint, man müsse ihn mit aller Gewalt reinstecken!

    Neben den reinen Bibelversen, bei denen man aber auf keinen grünen Zweig kommt, weil sie von den einen so und den Anderen so ausgelegt werden, gibt es für mich 3 Stellen, die auf ein direktes Weiterleben nach dem Tod hindeuten:

    Das wäre erstens Jesus am Kreuz (heute noch wirst du mit mir im Paradies sein); zweitens Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus; drittens Berg der Verklärung (wegen Mose)
  • @Yppsi
    Bei diesen drei Beispielen hab ich mir die Konsequenz durch gedacht, wenn man das wörtlich nimmt. Das passt dann einfach auch nicht mit anderen Texten zusammen. Aber es ist immer gut wenn man versucht beide Positionen mit vielen Fragen zu belegen.
    Also z.B. die Geschichte mit dem reichen Mann und dem armen Lazarus......welche Lehre( Moral von der Geschichte) erfährt man?
    Geht es dann um die Beschreibung eines Todeszustandes oder um ein Gleichnis?

    Dann , was ist eine Verklärung und was erfährt man? Lies das nochmal. Das hab ich neulich auch getan und dann habe ich mich damit beschäftigt warum Elia erscheint, aber als Prinzip gemeint ist

    Bibelstelle

    Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Elia kommt zwar und wird alle Dinge wiederherstellen. 12 Ich sage euch aber, dass Elia schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern an ihm getan, was sie wollten. Ebenso wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden. 13 Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach.



    Verstehst du was ich meine?
  • Der arme Lazarus ist tatsächlich ein schwächeres Beispiel, denn es ist ein Gleichnis.

    Nicht aber Jesu Worte am Kreuz zum Schächer. Er sagt es, so ist es.
    Auch Mose ist erweckt, wie Judas zeigt. Elia sollte kein Thema sein, der wurde entrückt.
    Zudem auch die Aussage, dass zahlreiche Heilige aus ihren Gräbern stiegen, als der Herr starb und der Vorhang des Allerheiligsten zerriss.

    Wie gesagt, es gibt beides in der Schrift. Man darf nicht drumherum reden: der Mensch hält sich nicht von sich aus durch.
    "Unsterbliche Seele" finde ich als Ausdruck daher schwierig. Die Bibel zeigt uns ein Sterben des ganzen Wesens, und also ein Erwecken des ganzen Wesens.
    Das muss man schon sehen, denke ich.

    Ein Dogma lässt daraus aber nicht machen, denn Jesus sagt, dass die Seinen den Tod nicht sehen werden. Man geht aus Leben zum Leben.
    Wie man in diese Welt geboren wurde, wird man in jene Welt hineingeboren: durch die Dunkelheit (das ist der Tod), die aber nur kurz ist.

    Die Bibel zeigt beides, ganz abgesehen davon, dass Gott erweckt, wen er will und wann er will.
    Es gibt aber solche, die wissen besser, was Gott tun wird, als er selbst. Das ist problematisch. Sie können es ihm ja dann sagen, wenn sie vor ihm stehen, was er zu wollen und zu tun hat.
    Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
    (Leonardo da Vinci)