Die unsterbliche Seele

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  • Keinerlei Zweifel über Erlösung​!

    Bogi111 schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    ===> Auch diese Bibelstelle [Hebr.9,27] ist übrigens ein Beweis für eine unsterbliche Seele, da der Leib ja nicht gerichtet werden kann, sondern nur die Seele, die daher den Tod überdauern muss, um gerichtet werden zu können!
    insgeheim haben wir Zweifel über unsere Erlösung...
    Wer an die unsterbliche Seele glaubt, hat doch keinerlei Zweifel über seine Erlösung! Ganz im Gegenteil, er freut sich auf seine himmlische Heimat, „Denn wir haben hier [auf Erden!] keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige [Wohnung im Himmel (2.Kor.5,1), die uns Jesus gemäß Joh.14,2 zubereiten wird!] suchen wir.” (Hebr 13,14)
  • Yppsi schrieb:

    Wie kommt ihr nur auf sowas?
    Wenn Dich das wirklich interessiert, dann lies den von mir zu dem Thema schon ausführlich zitierten Hans Walter Wolff (Anthropologie des Alten Testaments) - KEIN Adventist, oder google mal die Bedeutung der hebräischen Worte für eine erste Annäherung.

    Siehe auch:
    Geist - Seele - Leib oder
    Die unsterbliche Seele
    Liebe Grüße, Heimo
  • Ja ok, wir waren schon in anderen Threads an dem Punkt. :)
    Nur lassen sich meinem Verständnis manche Bibelstellen (bsonders im NT) nicht mit eurer Erklärung in Einverständnis bringen, wo meinem Verständnis nach klar unterschieden wird zwischen Leib und Seele, bzw die Seele als was Externes beschrieben wird.

    Nach dem Herrn Wolff werde ich demnächst mal schauen.



    Es ist halt so, du kannst mit Erklärungen wie, "du mußt das ganzheitlich sehen.............." im ersten Moment vielleicht Menschen überzeugen, auf Dauer aber nur, wenn dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise auch bei genauerer Betrachtungsweise nichts entgegensteht.
    Ob dann wirklich was entgegensteht, oder nur im Kopf des Betrachters, ist dann eine andere Frage.
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Biblische Lehre ist Hebräer 9,27: „Und wie es den Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, und dann kommt das Gericht” (Zürcher Bibel)


    ===> Auch diese Bibelstelle ist übrigens ein Beweis für eine unsterbliche Seele, da der Leib ja nicht gerichtet werden kann, sondern nur die Seele, die daher den Tod überdauern muss, um gerichtet werden zu können!

    Ein schönes Beispiel, wie man mit dem Wort Gottes Schindluder treiben kann und mit einem einzigen Wort den Sinn verändern.

    Aus einem ursprünglichen .....EINMAL zu sterben, ....macht man .... EIN EINZIGES MAL zu sterben. Und damit schafft man den Beweis für die unsterbliche Seele oder die Allversöhnung. Ganz toll, nichtwahr!

    .

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

  • Norbert Chmelar schrieb:

    Bogi111 schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    ===> Auch diese Bibelstelle [Hebr.9,27] ist übrigens ein Beweis für eine unsterbliche Seele, da der Leib ja nicht gerichtet werden kann, sondern nur die Seele, die daher den Tod überdauern muss, um gerichtet werden zu können!
    insgeheim haben wir Zweifel über unsere Erlösung...
    Wer an die unsterbliche Seele glaubt, hat doch keinerlei Zweifel über seine Erlösung! Ganz im Gegenteil, er freut sich auf seine himmlische Heimat, „Denn wir haben hier [auf Erden!] keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige [Wohnung im Himmel (2.Kor.5,1), die uns Jesus gemäß Joh.14,2 zubereiten wird!] suchen wir.” (Hebr 13,14)

    Norbert, wenn die Seele unsterblich sein sollte, wozu bräuchte sie noch Erlösung, Wovon? Wenn sie eh nicht stirbt ?????
    Was verstehst du überhaupt unter Erlösung, warum dieses Angebot, wozu sollte Jesus als Erlösung STERBEN ?


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    .
  • Lieber Stofi

    (entschuldige, Norbert, wenn ich mich vorlaut einmische),

    du hast m.E. recht: das EINMAL-STERBEN ist sicher kein Argument gegen die Reinkarnatonslehre. Aber ansonsten sehe auch ich es wie Norbert (der übrigens m.E. eine Allversöhnung nicht bejaht) - únd wie Yppsi: M.E. haben wir so etwas wie eine Seele, die oder das nach dem körpertod weiter existiert. Deshalb versprach Jesus dem Schächer am Kreuz, er werde "heute" mit ihm im "Paradies" sein.

    Andererseits habe auch ich schon von ernsthaften, tiefgläubigen Christen die Meinung gehört, nach dem Tod existiere NICHTS mehr, also auch keine Seele - um dann aber hinzuzufügen, Gott mache aus diesem Nichts etwas Neues.

    "Seele" hat so viele Bedeutungen (es wurde schon erwähnt) und es lässt sich so unsäglich schwer mit letzter Gewissheit definieren, was das ist, die Seele. "Du bist eine Seele" - damit wirst du keine Probleme haben, anders als bei "Du hast eine Seele" oder gar "Du hast eine unsterbliche Seele.

    Ich weiß nicht, ob ich dich mit Hebr 4,12 überzeugen kann:"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, ..." Die Seele lässt sich also von Körper und Geist separieren - aber wiederum könntest du argumentieren, das müsse nicht für die Zeit nach unserem Tod gelten.

    Du könntest ferner Jeremia 1,5 anführen ("Ich kannte dich, noch ehe ich dich im Mutterleib bereitete") und damit versuchen zu begründen, Gott mache aus nichts etwas neues (Schlagwort: wir sind Gottes Gedanke) und das gelte nicht nur schon vor der Zeugung, sondern auch nach dem Tod - so, wie Gott die Schöpfung aus dem Nichts schuf und sie trotzdem längst in seinem Plan existierte.

    Weiterhin könntest du einwenden, alle Nahtoderfahrungen (vgl. dein Post S. 55) und alle Transkmmunikation durch sog. "paranormale Jenseitsstimmen" könnten lediglich aus unserem Unterbewusstsein generiert werden, dessen Fähigkeiten auch noch nicht annähernd erfasst sind. Wenn solche Stimmen also auf die Frage, wer seid ihr, die Antwort "Energie" geben, muss das nicht von extern kommen, sondern könnte aus dem Unterbewussten stammen

    All das lassen deiine Skepsis m.E. begreiflich machen, auch wenn ich dennoch glaube, dass die Seele einmal die leibliche Hülle verlässt und weiterlebt.
    Dies zu glauben oder aber davon auszugehen, Gott machhe uns aus nichts einmal neu, das ist m.E. nicht heilsnotwendig, solange du nur glauben kannst, dass es "danach" weitergeht - mit dem Ziel, in den Wohnungen unseres himmlischen Vaters dank Jesu Wegweisung und Fürsprache eine Heimat zu finden.
    Ich habe nicht den Eindruck, dass du DAS anders siehst

    Liebe Grüße
    Hajo
  • Stofi schrieb:

    Was verstehst du überhaupt unter Erlösung, warum dieses Angebot, wozu sollte Jesus als Erlösung STERBEN ?
    Jesus sollte sterben für unsere Sünden!
    ----> siehe

    Bibelstelle

    Römer 5,6+8: 6 Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. ... 8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
  • Norbert Chmelar schrieb:

    Stofi schrieb:

    Was verstehst du überhaupt unter Erlösung, warum dieses Angebot, wozu sollte Jesus als Erlösung STERBEN ?
    Jesus sollte sterben für unsere Sünden!----> siehe

    Bibelstelle

    Römer 5,6+8: 6 Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. ... 8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.


    Aber warum, warum musste Jesus grade sterben..... für etwas, was angeblich eh nicht sterben kann? Und hätte Gott nicht eine "schonendere" Möglichkeit wählen können?

    ,
  • Lieber Stofi,
    du fragst, weshalb Jesus für "etwas" (du meinst die Seele) sterben musste, wenn dieses Etwas unsterblich ist.
    Was nutzt eine Unsterlichkeit, wenn sie mit - etwas platt ausgedrückt Höllenqualen in der Gottesferne verbunden ist.
    Normalerweise scheue ich solch lange Zitate, aber das Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus - "nur" ein Gleichnis, aber von starker Aussagekraft - erscheint es mir wert, eine Ausnahme zu machen, vgl. Lukas 16 ab V 19 (Luther 2017)

    "Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.
    20 Ein Armer aber mit Namen Lazarus lag vor seiner Tür, der war voll von Geschwüren
    21 und begehrte sich zu sättigen von dem, was von des Reichen Tisch fiel, doch kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.
    22 Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben.
    23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
    24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme.
    25 Abraham aber sprach: Gedenke, Kind, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.
    26 Und in all dem besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber.
    27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus;
    28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual.
    29 Abraham aber sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören.
    30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun.


    Jesus IST von den Toten auferstanden, und trotzdem glauben viele nicht an ihn: welche Tragik. Aber könnte für dich in diesem Gleichnis eine befriedgende Antwort stecken? Bedenke, es handelt sich nicht um ein Gleichnis von "irgendjemandem".

    Übrigens, ja - Gott hätte eine schonendere Lösung finden könnnen als den Kreuzestod seines Sohnes. Das ließe sich trefflich diskutiern, aber wer sind wir, dass uns das zustünde? Salopp gesagt: Er wird sich dabei was gedacht haben. Dass ein am kreuz hängender blutender Heiland für Manchen auch abschreckend sein konnte, wird er mit Sicherheit mitberücksichtigt haben. Es liegt an uns, durch unser Leben und Reden die FROHE Botschaft lebendig werden zu lassen.

    Liebe Grüße
    Hajo
  • Stofi schrieb:

    Norbert Chmelar schrieb:

    Stofi schrieb:

    Was verstehst du überhaupt unter Erlösung, warum dieses Angebot, wozu sollte Jesus als Erlösung STERBEN ?
    Jesus sollte sterben für unsere Sünden!----> siehe

    Bibelstelle

    Römer 5,6+8: 6 Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. ... 8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

    Aber warum, warum musste Jesus grade sterben..... für etwas, was angeblich eh nicht sterben kann? Und hätte Gott nicht eine "schonendere" Möglichkeit wählen können?

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    Jesus hat damit den Tod überwunden. Etwas das kein Mensch je vollbringen konnte. Ob es eine andere Möglichkeit gegeben hätte: Keine Ahnung, darüber gibt es glaube ich auch irgendwo einen ellenlange Diskussion, aber ich glaube du weisst sehr genau, dass solche Fragen nur provozieren, aber nichts zu einer konstruktiven Diskussion beitragen. Also lass das doch bitte.

    Liebe Grüsse
    DonDomi
  • Stofi schrieb:

    Aber warum, warum musste Jesus grade sterben..... für etwas, was angeblich eh nicht sterben kann? Und hätte Gott nicht eine "schonendere" Möglichkeit wählen können?

    Matth.26

    51 Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus und zog sein Schwert und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab.
    52 Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen.
    53 Oder meinst du, ich könnte meinen Vater nicht bitten, und er würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken?
    54 Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, dass es so geschehen muss?
    55 Zu der Stunde sprach Jesus zu der Schar: Ihr seid ausgezogen wie gegen einen Räuber mit Schwertern und mit Stangen, mich gefangen zu nehmen? Habe ich doch täglich im Tempel gesessen und gelehrt, und ihr habt mich nicht ergriffen.
    56 Aber das ist alles geschehen, auf dass erfüllt würden die Schriften der Propheten. Da verließen ihn alle Jünger und flohen.
  • @ Bogi
    Dass Jesus deshalb sterben musste, weil dadurch die Schrift erfüllt wurde, stimmt zwar, aber ich vermute, es hilft Stofi nicht weiter. denn der könnte fragen, warum das überhaupt so in der Schrift (im AT) vorausgesagt wurde. Warum musste Jesus für uns sterben, wenn unsere Seele doch sowieso unsterblich ist? Eine Frage, mit der Stofi m.E. seine Skepsis gegenüber einer Unsterblichkeit der Seele oder überhaupt gegenüber der Seele zum Ausdruck bringt, so, wie es bei mir ankommt. Ich bin sicher, du kannst deine Antwort entsprechend ergänzen und bin gespannt auf deine Meinung.
  • Ich mache an dieser Stelle einen Cut. Das Thema kann im Rahmen von einzelnen kleinen Unterthemen weiter besprochen werden, wenn der Wunsch und Bedarf besteht. Hier wird geschlossen.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)