Sabbatschulheft: Weltfeld und Lüneburger Bearbeitung

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    • Atze schrieb:

      Wie darf ich Deine Aussage bezüglich „Spekulationen um die Zukunft“ beim Thema Endzeit deuten.

      Atze schrieb:

      Wie hast Du Gott wenn Du nicht in seiner Lehre bleiben willst? Prophetie zählt genauso zur Lehre Christi wie die Bergpredigt.
      Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, der hat Gott nicht;

      Atze schrieb:

      Hat der babylonische Wein seine Wirkung schon so entfacht, dass einem nicht mal mehr bewusst ist, dass man Wahrheit und Wort opfert?
      Diese Frage kannst Du Dir beantworten.
    • Stofi schrieb:

      Beides FALSCH !

      Die Bibel sagt, dass uns nichts von der LIEBE Gottes trennen kann. Jede Sünde trennt uns aber sehr wohl von Ihm....solange, bis wir Buße tun.
      Hebr.9
      25 auch nicht, um sich oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht;
      26 sonst hätte er oft leiden müssen vom Anfang der Welt an. Nun aber, am Ende der Zeiten, ist er ein für alle Mal erschienen, um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben.
      27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht:
      28 so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.
    • Atze schrieb:

      Wie darf ich Deine Aussage bezüglich „Spekulationen um die Zukunft“ beim Thema Endzeit deuten. Spekulationen um die Zukunft = Prophetie = unnötiger Ballast den keiner braucht?
      Nicht "Ballast den keiner braucht" aber völlig missbraucht, wenn es zum "Zentrum" des Glaubens gemacht wird.
      Ich denke nicht, dass
      1. ein "richtiges" Verständnis (Auslegung) der Prophetie heilsrelevant ist
      2. Gott uns so detailliert die Zukunft zeigen will wie manche die Offenbarung (und Daniel) missbräuchlich auslegen.
      Prophetie bietet meines Erachtens in erster Linie eine Art "Erklärung" im nachhinein um dem Gläubigen zu versichern, dass nichts ohne den Willen Gottes geschieht. Auslegung von Prophetie in die Zukunft ist höchst irrtumsanfällig, wie wir z.B. an den Pharisäern sehen können, die die Prophetie des AT auf den Messias so "gut" ausgelegt haben, dass sie den Messias nicht erkannt haben. Auch die Jünger (und das Volk) haben das AT falsch verstanden und einen Triumphator, nicht einen leidenden Messias erwartet.

      Also sind die heute üblichen (auf die Zukunft bezogenen) Auslegungen auch höchst fehler- und missbrauchsanfällig, sowie lückenhaft und/oder spekulativ. Schau mal, wieviel der AT Prophezeiungen gar nicht verstanden / ausgelegt werden, selbst Teile aus Daniel und Offenbarung - und wenn es eine Auslegung gibt, dann drei Auslege rund vier Auslegungen!

      Das praktische Christenleben, die Beziehung zu Jesus und der Umgang mit dem Nächsten - das sind Dinge die heilsrelevant sind. Nicht besserwisserische Interpretation der Prophetie, als Zukunftsvorhersage.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Bogi111 schrieb:

      Jesus redet von Rettung und Erlösung und zeigt uns einen Weg mit IHM, die "Pharisäer" suchen ständig nach Fehlern und Sünden, klagen an, oder sprechen den anderen den Glauben ab.
      Und Jesus hat mit denen, die die Pharisäer als "Zöllner und Sünder" qualifizierten Gemeinschaft gesucht und ihnen das Heil gepredigt und gebracht (Lk 5,30.31.)


      Und hier wollen Viele nicht einmal die Gemeinschaft mit anderen Christen, die dann pauschal als Babylon abqualifiziert werden... :help: :help:
      Liebe Grüße, Heimo
    • Falsche Propheten und echte Endzeit-Prophetie in Sachen Israel!

      HeimoW schrieb:

      Auslegung von Prophetie in die Zukunft ist höchst irrtumsanfällig, wie wir z.B. an den Pharisäern sehen können, die die Prophetie des AT auf den Messias so "gut" ausgelegt haben, dass sie den Messias nicht erkannt haben. Auch die Jünger (und das Volk) haben das AT falsch verstanden und einen Triumphator, nicht einen leidenden Messias erwartet.

      Also sind die heute üblichen (auf die Zukunft bezogenen) Auslegungen auch höchst fehler- und missbrauchsanfällig, sowie lückenhaft und/oder spekulativ.
      1.) Falsche Propheten der Neuzeit - seit ca. 1830
      Auslegung von Prophetie in die Zukunft ist höchst irrtumsanfällig, wie wir z.B. an den falschen Prophezeiungen eines Albrecht Bengel, der das Jahr 1836 als Jahr der Wiederkunft berechnet hatte, eines William Millers (erst das Jahr 1843, weil er das nicht existierende Jahr 0 dazugezählt hatte, dann der 22.10.1844!)und eines Charles Taze Russell, der zuerst das Jahr 1874 als Jahr der Wiederkunft Jesu annahm, dann aber 40 Jahre hinzurechnete und so auf das Jahr 1914 kam! Und auch des Russells Erben der damals so genannten "Ernsten Bibelforscher" - die "Zeugen Jehovas" haben noch zwei mal (1925 und 1975) falsche Daten der Wiederkunft Jesu berechnet! Und auch der Stammapostel der Neuapostolischen Kirche(NAK), Bischoff hatte sich geirrt, als er sagte: "Der Herr kommt auf jeden Fall noch zu meinen Lebzeiten! Ich werden nicht streben, bis der Herr kommt!" - Als er dann aber 1960 doch überraschend gestorben ist - als »aber der Herr verzog...!« da führte das wie bei Pietisten, Milleriten, Bibelforschern , Jehovas Zeugen, auch bei den Neuaposteln zu großer Enttäuschung! - Aber auch zu grosser Unehrlichkeit, als man deren Aussagen dahin interpretierte, dass das alles nicht so gemeint gewesen sei! In Wirklichkeit waren Bengel, Miller, Russell, Rutherford (Russells diktatorischer Nachfolger und eigentlicher Gründer von Jehovas Zeugen!), Bischoff u.v.a. alle die von Jesus in seiner Endzeitrede bezeichneten falschen Propheten (Mk 13,22/ ---> siehe auch 2Petr 2,1/ 1Tim 4,1(Hoffnung für Alle)/ 1Joh 4,1 ) und damit ein Zeichen, dass wir uns etwa seit 1850 in der Endzeit befinden! ("Die Zeit des Endes der 6.Gemeinde zu Philadelphia + des Beginns der 7. Gemeinde zu Laodicea!" - Offb.3,7-14)

      2.) Echte sich erfüllt habende Endzeit-Prophetie in Bezug auf Gottes Auserwähltes Volk - die Juden - seit 1882
      Die einzige der heute üblichen (auf die Zukunft bezogenen) Auslegungen, welche nicht höchst fehler- und missbrauchsanfällig ist, ist die Auslegung die Juden betreffend! Denn die 48 Prophezeiungen des Alten Testaments, dass die Juden in der Neuzeit - also seit 1882 wieder in das Gelobte Land aus aller Herren Länder der Welt zurückkehren werden, haben sich vor unser aller Augen erfüllt! Und auch, dass Israel "an einem Tage geboren werden sollte" (Jesaja 66,8) hat sich vor 70 Jahren am 14.Mai 1948 eindeutig erfüllt! Ebenso die Prophezeiung Jesu vom Ende der Zertretung Jerusalems (Luk.21,24) durch die Heiden / Nationen am 7.6.1967 (---> siehe auch Jesaja 66,10!) sind Dinge, die sich eindeutig vor unseren Augen abgespielt haben - und so kann ohne Zweifel gesagt werden, dass Israel der Zeiger an der Weltenuhr Gottes ist und wir am Schicksal der Juden ersehen können, wie weit wir mittlerweile schon in der Endzeit fortgeschritten sind und wie nahe Jesu Wiederkunft ist! Auch die ständig wachsende Zahl der Messianischen Juden zeigt uns, dass bald die letzte Gnadenzeit abgelaufen sein wird! Und so sollen wir "wachen und beten" und rufen »Maranatha! - Denn: Der Herr kommt bald!«

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • philoalexandrinus schrieb:



      Kann jemand seriöse Quellen nennen, wann etwa das Kunstwort "Heilsgewissheit" von wem wo aufgebracht worden ist ?
      Trotz Deiner Kritik an Wikipedia hier eine mMn. gute Erklärung woher der Begriff Heilsgewissheit stammt: mit Quellen-Nachweisen am Schluss!



      Grundlage der HeilsgewissheitBearbeiten

      In der reformatorischen Theologie wird Heilsgewissheit (certitudo) von Heilssicherheit (securitas) unterschieden. Securitas bezeichnet die objektive Sicherheit, von Gott angenommen zu sein und aufgrund des Glaubens ewiges Leben zu haben:
      „und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben“ (Joh10,28 LUT).Mit certitudo wird die subjektive, vom Heiligen Geist gewirkte Gewissheit ausgedrückt – wie Paulus sagte:
      „Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind“ (Röm 8,16 LUT).Diese kann aber auch von persönlichen Gefühlen abhängig sein.
      GeschichteBearbeiten
      Heilsgewissheit ist ein spezifisch protestantischer Begriff, da andere Konfessionen und Religionen in der Regel davon ausgehen, der Mensch könne durch gute Werke selbst zu seiner Erlösung beitragen. Da die eigenen Werke aber ein steter Unsicherheitsfaktor bleiben, kann daraus keine absolute Heilsgewissheit entstehen. Demgegenüber betont vor allem das Luthertum, „dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben“ (Röm 3,28 LUT). Gute Werke seien Frucht und Folge des Glaubens an Jesus Christus, könnten aber die „Gerechtigkeit“, also den Freispruch vor dem Gericht Gottes, nicht bewirken.
      In der Kirchengeschichte haben sich besonders Paulus, Augustinus und Martin Luther mit dem Thema der Heilsgewissheit beschäftigt (siehe auch Evangelium (Glaube), Taufe und Abendmahl bzw. Eucharistie).
      Die katholische Gnadenlehre misst der individuellen Heilsgewissheit geringere Bedeutung bei und vollzieht die Unterscheidung von securitasund certitudo nicht mit. Sie weist auf jene Christus- und Apostelworte hin, die das Endgericht nach den Werken verkünden, und sieht darin das unentbehrliche Korrektiv zu einem rein innerpsychischen Glaubensbegriff.
      Calvinismus und ArminianismusBearbeiten
      Der Lehre Calvins vom „Beharren in der Gnade“ setzten sein Schüler Arminius und insbesondere dessen Nachfolger die Lehre entgegen, ein Gläubiger könne sein Heil auch verlieren. Arminianer begründen ihre Auffassung vor allem mit Bibelstellen wie Hebr 6,4–8 LUT oder Hebr10,26–31 LUT. Von Vertretern der „Unverlierbarkeit des Heils“ werden diese Stellen anders ausgelegt.[2]
      Die calvinistische Position zusammengefasst:
      • Alle, die gläubig geworden sind, können ihr Heil nicht verlieren.
      • Alle, die gläubig geworden sind, werden durch die Gnade Gottes bis zur letzten Stunde in einem Leben der guten Werke beharren.
      • Dieses Beharren ist ein Werk Gottes, mit dem der Gläubige kooperiert.
      • Wenn ein Gläubiger in Sünde fällt, wird das nur für eine bestimmte Zeit sein, und er wird daraufhin immer Buße tun.[3]
      Die arminianische Position zusammengefasst:
      • Jeder Gläubige kann sein Heil verlieren.
      • Gläubige, die nicht in einem Leben der guten Werke beharren, gehen verloren.
      • Jeder Gläubige hat die Pflicht, heilig zu leben – das zu tun, steht jedoch in seiner eigenen Entscheidung und Verantwortung.
      • Wenn ein Gläubiger in Sünde fällt, ist es seine Verantwortung, noch zu Lebzeiten Buße zu tun.
      LiteraturBearbeiten
      • Heinrich Willkomm: Die Heilsgewißheit und ihre Bedeutung für das Christenleben. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1955.
      • Jacob G. Fijnvandraat: Können Gläubige verlorengehen? Christliche Schriftenverbreitung, Hückeswagen 1986.
      • Erich Mauerhofer: Biblische Dogmatik. Überarbeitete Vorlesungen. VTR, Nürnberg und RVB, Hamburg 2011, 2 Bände, S. 330–347 (zur Verlierbarkeit des Heils).
      • Klaus Ritter (Hrsg.): Kann ein Christ verlorengehen? Eine biblisch-seelsorgerliche Frage und deren Auswirkungen im praktischen Christenleben. Schwengeler, Berneck 1986, ISBN 3-85666-128-X.
      • Michael Beintker (Hrsg.): Certitudo salutis. Die Existenz des Glaubens zwischen Gewissheit und Zweifel. Symposion aus Anlass des 75. Geburtstags von Hans Helmut Esser. Lit, Münster 1996, ISBN 3-8258-3137-X.
      • J. Matthew Pinson (Hrsg.): Four Views on Eternal Security. Zondervan, Grand Rapids (Michigan) 2002, ISBN 978-0-310-23439-5.
      • Thomas Zimmermanns: Unverlierbarkeit des Heils – was sagt die Bibel dazu? Lichtzeichen-Verlag, Lage 2008, ISBN 978-3-936850-80-2.
      • Erwin W. Lutzer: Wie kann ich wissen, dass ich in den Himmel komme? Christliche Verlagsgesellschaft, Dillenburg 2010, ISBN 978-3-89436-693-3.
      • Johannes Pflaum: Wirklich gerettet? Die Frage nach der Heilsgewissheit. Christlicher Mediendienst, Hünfeld 2011, ISBN 978-3-939833-33-8.
      WeblinksBearbeiten
    • Norbert Chmelar schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Kann jemand seriöse Quellen nennen, wann etwa das Kunstwort "Heilsgewissheit" von wem wo aufgebracht worden ist ?
      Trotz Deiner Kritik an Wikipedia hier eine mMn. gute Erklärung woher der Begriff Heilsgewissheit stammt: mit Quellen-Nachweisen am Schluss!


      Grundlage der HeilsgewissheitBearbeiten

      In der reformatorischen Theologie wird Heilsgewissheit (certitudo) von Heilssicherheit (securitas) unterschieden. Securitas bezeichnet die objektive Sicherheit, von Gott angenommen zu sein und aufgrund des Glaubens ewiges Leben zu haben:
      „und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben“ (Joh10,28 LUT).Mit certitudo wird die subjektive, vom Heiligen Geist gewirkte Gewissheit ausgedrückt – wie Paulus sagte:
      „Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind“ (Röm 8,16 LUT).Diese kann aber auch von persönlichen Gefühlen abhängig sein.
      GeschichteBearbeiten
      Heilsgewissheit ist ein spezifisch protestantischer Begriff, da andere Konfessionen und Religionen in der Regel davon ausgehen, der Mensch könne durch gute Werke selbst zu seiner Erlösung beitragen. Da die eigenen Werke aber ein steter Unsicherheitsfaktor bleiben, kann daraus keine absolute Heilsgewissheit entstehen. Demgegenüber betont vor allem das Luthertum, „dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben“ (Röm 3,28 LUT). Gute Werke seien Frucht und Folge des Glaubens an Jesus Christus, könnten aber die „Gerechtigkeit“, also den Freispruch vor dem Gericht Gottes, nicht bewirken.
      In der Kirchengeschichte haben sich besonders Paulus, Augustinus und Martin Luther mit dem Thema der Heilsgewissheit beschäftigt (siehe auch Evangelium (Glaube), Taufe und Abendmahl bzw. Eucharistie).
      Die katholische Gnadenlehre misst der individuellen Heilsgewissheit geringere Bedeutung bei und vollzieht die Unterscheidung von securitasund certitudo nicht mit. Sie weist auf jene Christus- und Apostelworte hin, die das Endgericht nach den Werken verkünden, und sieht darin das unentbehrliche Korrektiv zu einem rein innerpsychischen Glaubensbegriff.
      Calvinismus und ArminianismusBearbeiten
      Der Lehre Calvins vom „Beharren in der Gnade“ setzten sein Schüler Arminius und insbesondere dessen Nachfolger die Lehre entgegen, ein Gläubiger könne sein Heil auch verlieren. Arminianer begründen ihre Auffassung vor allem mit Bibelstellen wie Hebr 6,4–8 LUT oder Hebr10,26–31 LUT. Von Vertretern der „Unverlierbarkeit des Heils“ werden diese Stellen anders ausgelegt.[2]
      Die calvinistische Position zusammengefasst:
      • Alle, die gläubig geworden sind, können ihr Heil nicht verlieren.
      • Alle, die gläubig geworden sind, werden durch die Gnade Gottes bis zur letzten Stunde in einem Leben der guten Werke beharren.
      • Dieses Beharren ist ein Werk Gottes, mit dem der Gläubige kooperiert.
      • Wenn ein Gläubiger in Sünde fällt, wird das nur für eine bestimmte Zeit sein, und er wird daraufhin immer Buße tun.[3]
      Die arminianische Position zusammengefasst:
      • Jeder Gläubige kann sein Heil verlieren.
      • Gläubige, die nicht in einem Leben der guten Werke beharren, gehen verloren.
      • Jeder Gläubige hat die Pflicht, heilig zu leben – das zu tun, steht jedoch in seiner eigenen Entscheidung und Verantwortung.
      • Wenn ein Gläubiger in Sünde fällt, ist es seine Verantwortung, noch zu Lebzeiten Buße zu tun.
      LiteraturBearbeiten
      • Heinrich Willkomm: Die Heilsgewißheit und ihre Bedeutung für das Christenleben. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1955.
      • Jacob G. Fijnvandraat: Können Gläubige verlorengehen? Christliche Schriftenverbreitung, Hückeswagen 1986.
      • Erich Mauerhofer: Biblische Dogmatik. Überarbeitete Vorlesungen. VTR, Nürnberg und RVB, Hamburg 2011, 2 Bände, S. 330–347 (zur Verlierbarkeit des Heils).
      • Klaus Ritter (Hrsg.): Kann ein Christ verlorengehen? Eine biblisch-seelsorgerliche Frage und deren Auswirkungen im praktischen Christenleben. Schwengeler, Berneck 1986, ISBN 3-85666-128-X.
      • Michael Beintker (Hrsg.): Certitudo salutis. Die Existenz des Glaubens zwischen Gewissheit und Zweifel. Symposion aus Anlass des 75. Geburtstags von Hans Helmut Esser. Lit, Münster 1996, ISBN 3-8258-3137-X.
      • J. Matthew Pinson (Hrsg.): Four Views on Eternal Security. Zondervan, Grand Rapids (Michigan) 2002, ISBN 978-0-310-23439-5.
      • Thomas Zimmermanns: Unverlierbarkeit des Heils – was sagt die Bibel dazu? Lichtzeichen-Verlag, Lage 2008, ISBN 978-3-936850-80-2.
      • Erwin W. Lutzer: Wie kann ich wissen, dass ich in den Himmel komme? Christliche Verlagsgesellschaft, Dillenburg 2010, ISBN 978-3-89436-693-3.
      • Johannes Pflaum: Wirklich gerettet? Die Frage nach der Heilsgewissheit. Christlicher Mediendienst, Hünfeld 2011, ISBN 978-3-939833-33-8.
      WeblinksBearbeiten

      Zunächst : ihc bleibe bei meinen Vorbehalten gegen Wikipedia -die qualität zu einzelnen Stichworten ist sehr unterschiedlich, manchmals auch sehr gut - nur für das Publizieren würde ich nur "Gedrucktes" als Quelle hernehmen.

      Aber herzlichen Dank für diesen ersten informativen Hinweis; vielleicht scaue ich mich um eine einsichtnahmne von Willkomm und MAuerhofer um.

      Danke nochmals "!
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • "Heilsgewissheit" in den amerikanischen Erweckungsbewegungen des 18./19. Jahrhunderts - Wesley Brüder und andere Prediger. Daraus gingen versch. Freikirchen hervor.

      Manche behaupteten, die "Glaubenstaufe sei nicht genug", "Born-again-Christians" empfingen die ekstatische "Geistestaufe".

      Die Adventpioniere waren gegen Ekstase.
    • freudenboten schrieb:

      Die Adventpioniere waren gegen Ekstase.


      Ohne die "Adventpionere" zu definieren ( -war Czechowski der erste Advent - Misssionar in Europa, der Erzberger gewann - oder der berets in die so bereitetet Basis kommende Andrews ? Beschreiben die "Spiritual Gifts- My Christian Experiene, Views and Labros, - " Ellen G. White, Battle Creek 1860 das Verhalten der Adventpioniere ? - Oder waren sie es noch nicht ? Da fallen sie nämlich - einzelne oder die Anwesenden reihenweise - "prostrate" . Und laut muss es auch gewesen sein - siehe die Geschichte vom Damnons Prozess wegen Ruhestörung im gleichen Buch.
      .

      Der Stil des Gottesdienstes hier und dort, gestern un heute wäre einer Studie wert.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Das mag schon sein und dies oder das kann ich in meier bescheidenen Kenntnis vom Methodismus durchaus als sehr rationalistisch einordnen. Aber es gib da doch Dokumente, welche eine offensichtliche innere Gespaltenheit des Methodismus annehmen lassen : William Hogarth "Enthusiasm Delineat'd" (etwa 1760)- da kugeln die Zuhörer unter der Kanzel des als Puppenspieler agierenden Predigers herum; und ein deutschstämmiger Maler liefert um 1810 ein Aquarell "Negro Methodists Holding a Prayer Meeting in Philadelphia" - auch hier kugelt die Mehrzahl der Beter durcheinander am Boden herum.

      , Beides aus dem Buch von Ann Taves . "Fits, Trances & Visions" Princeton, 1999 - . Und ein seiner eigenen Geschichte sehr Kundiger STA aus den USA erinnert mich daran, dass die Adventpioniere aus den Kreisen der "Shouting Methodists" kamen. EGW beschreibt im schon genannten Buch unter "Fanaticism in Maine" : " These fanatical ones seemed to think that religion consists of making noise."

      Was geht uns das alles an ? - ich glaube, sehr viel. Fragen wir uns doch, wie sehr unser Adventismus hier katholisch, dort pietistisch - protestantisch - woanders wieder liberal - protestantisch geprägt ist. Und unsere - sehr berechtigte und notwendigen - Kritik an anderen Kirchen und Religionen lässt uns etwas vorsichtiger, ja gnädiger in deren Abwertung sein.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -