Sabbatschulheft: Weltfeld und Lüneburger Bearbeitung

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    • Atze schrieb:

      Wie erklärst Du hier vorhandene Differenzen mit der komplexeren deutschen Sprache bzw. dem "vernetzterem Denken" im Bezug zur Aussage der Weltfeld-Ausgabe?
      Wenn man etwas nachdenkt, dann ist klar, dass Daniel und seine Freunde - als Geiseln am babylonischen Hof - höchste Staatsämter innehabend, nicht leben konnten wie in Jerusalem. Daniel als "Oberster der Wahrsagepriester" (4,6) hatte überhaut ein Amt inne, wo man sich heute fragt, wie das möglich ist. Dennoch führte er ein vorbildhaftes Leben, von Gott gesegnet und beglaubigt, und von Menschen - selbst nach Jahrzehnten der Amtsführung unangreifbar (6,5).
      Dass so etwas ein sorgfältiges Abwägen wo man sich anpassen kann, und wo nicht, erfordert ist jedem klar, der darüber reflektiert und mit eigener Lebenserfahrung nachdenkt.
      Das hat das Redaktionsteam offensichtlich getan.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich schaue weiter in den Lektionsheften :

      Ja, In Europa haben sie gut ein Jahrtausend lang gegeneinander gekämpft, die Fürsten, wie kleine Buben in der Sandkiste, mit Millionen von Toten. Das hatten die "Settler", nach dem fernen Amerika ziehend, in den Knochen. Nur, dass die USA so friedlich entstanden wären ? - Der flächengrösste Völkermord an den Indianern, die ganzen Kriege - auch der "alten " Machthaber England und Frankreich - gegeneinander dort - wie ich dem Schul - Geschichtsbuch "America Then and Now" entnehme ? Bis endlich nach Konsolidierung in der Manier des "High Noon" eine staatliche Einheit kreiert worden ist ? Die schamlos Machterweiterungskriege in den Süden, den Südkontinent getragen hat ? ( 4. Juni, Seite 276 "The United States in Prophecy") Dagegen : Seite 79 zu 05. 06. "Vertiefung" und "Anwendung" - - : "Wo und in welcher Form begegnet mir der Geist Babylons ?"

      Schon zum 3. Juni, Seite 274 : Nein, Heinrich IV war NICHT "the Holy Roman Emperor" sondern der Kaiser (ok, emperor) des "Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation" und der wurde NICHT vom Papst gedemütigt - nein, er hat diesen ausgetrickst. Zuerst setzt Heinrich noch Bischöfe in Mailand und noch wo ein - Investiturstreit ! - dann zingelt er den Papst, der sich zu einer Dame im Kastell Canossa zurückgezogen hatte, dort ein - und vollführt einen zeitgemäss gar nicht anstössigen Akt. Worauf der Papst den über Heinrich ausgesprochenen Bann lösen musste - -und seine Vasallen, welche den unter Bann stehenden Vogelfreien schon gern getötet hätten - müssen ihm wieder die Vassallentreue halten. Boinnngggg! Gewonnen !!!! Auch Bismarck, mitten im "Kulturkampf", - "Nach Canossa geh'n wir nicht! " wird man doch politisch / historisch sehen dürfen. Und die böse deutsche Fassung lässt die völlig falsche Stimmungmache ( Investiturstreit !!) mit Recht weg.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • SIe wurden schlicht nicht gefragt...!

      Zum letzten Beitrag von Philo!
      Ja, mit der historischen Wahrheit und Genauigkeit nehmen's die Amis (leider!) nicht so genau!
      Und die beiden Atombomben-Abwürfe waren natürlich kein schwerstes Kriegsverbrechen - gegen die Haager Landkriegsordnung verstossend (war ja in der Luft!), sondern waren "ein humaner Akt zur Beendigung des II.Weltkrieges". Ich wollte nicht in der Haut des Massenmörders Harry S. Truman sein, seinerzeitger Präsident der USA für den Abwurf verantwortlich. Oder in der Haut des Piloten, der sich laut US-Verfassung hätte sich auf seine Gewissensfreiheit berufen können und diesen "Willkürakt seiner Regierung" verweigern können.
      Und die Indianerkriege waren notwendig, zur "Lebensraumerweiterung im Westen!" (Klingelt's da bei wem? Wie sagte doch Adolf: "Das deutsche Volk braucht Lebensraum im Osten!" Unterschied ist wo? Da, die "guten" Amerikaner - hier die "bösen" Deutschen!)

      Atze schrieb:

      Die aktuelle Lektion „Endzeit“ gibt Raum zu einer kontroversen Diskussion. Gerade was die Endzeit mit der letzten Warnungsbotschaft anbelangt gibt es nicht nur gravierende Unterschiede innerhalb unserer Gemeinschaft sondern auch heftige Auseinandersetzungen. Dies zeigt sich auch in den unterschiedlichen Lektionen (EUD / Weltfeld).
      Philoalexandrinus hat schon angedeutet, dass er diese Tatsache u.a. mit sprachlichen Unterschieden und „vernetzterem und differenzierterem“ Denken in Deutschland begründet. Was meint Ihr dazu?
      Ich gebe Euch bezüglich der Lektion Nr. 2 (vergangene Woche Sonntagsseite) hier den ersten Vergleich den ich bezüglich der Unterschiede an dieser Stelle mal farblich hervorhebe.

      “Lektion 2-2018 (EUD) zweite Woche Sonntagsseite“ schrieb:

      Kompromisse werden gerade von Christen häufig mit Untreue und Abfall gleichgesetzt. Daniel und seine Freunde gehen jedoch auch einige Kompromisse ein. Sie lehnen bspw. die neuen Namensbezeichnungen, die an heidnische Gottheiten erinnern, nicht ab. In Bezug auf das Essen, das ihnen als unrein gilt und mit Opferbräuchen der Götter in Verbindung steht, aber bleiben sie fest und suchen eine höfliche Alternative, die den Glauben der anderen nicht herabsetzt. Daniel und seine Freunde reagieren nicht stur „nach Paragraph“, sondern wägen in der einzelnen Situation ab. Nur eines gilt ihnen als unumstößlich: Gott dabei treu bleiben.

      “Lektion 2-2018 (Weltfeld) zweite Woche Sonntagsseite“ schrieb:

      Treu im Geringsten„Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.“ (Lk 16,10)Die Worte Jesu in diesem Text sind bemerkenswert. Es ist so einfach, Kompromisse zu schließen und „untreu im Geringsten“ zu sein. Das Problem ist nicht so sehr, dass „das Geringste“ an und für sich wichtig wäre; das ist es nicht. Deshalb heißt es auch das Geringste. Wir wissen aus persönlicher Erfahrung oder dem Beispiel anderer (oder beidem), dass das eigentliche Problem darin liegt, dass der erste Kompromiss zu einem weiteren und dann wieder zu einem anderen und noch zu einem anderen führt. Am Ende werden wir schließlich „im Großen ungerecht“. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf wenden wir uns der Geschichte in Daniel 1 zu. Es ist der erste Bericht über die Erfahrungen der vier Judäer während der babylonischen Gefangenschaft.

      Frage zur EUD-Ausgabe an das Forum:
      1. Was sind "einige Kompromisse".
      2. War die "Namensgebung" ein Kompromiss?
      3. Was meint man mit "Daniel und seine Freunde reagieren nicht stur „nach Paragraph“".....Gebote und Anweisungen nicht so genau zu nehmen?


      Auf die Frage
      2. War die "Namensgebung" ein Kompromiss?
      möchte ich wie folgt antworten: Im Weltreich der Babylonier des Diktators und Ursurpators Nebukadnezar wurden Daniel und seine drei Freunde schlicht und ergreifend nicht gefragt, ob sie mit ihren neuen Namen einverstanden waren oder nicht.("Führerbefehl!"). Sie mussten es einfach sein, sie wurden nicht lange gefragt, getreu der Parole "Roma (Babylon) locuta - Causa finita!" Babylon hat gesprochen - der Fall ist erledigt!
    • Atze schrieb:

      An diesem Beispiel mag diese Differenz noch relativ unbedeutend erscheinen, aber es zeigt nach meinem Sinn genau die Tendenz der vorhandenen zwei Gruppen bei den STA auf......Kompromisse erlaubt z.B. auf der Ebene der Ökumene oder bei der Handhabung und Beachtung der Gebote und Anordnungen unter dem Hinweis "nicht stur nach Paragraph" bzw.........so genau nimmt es Gott nun auch wieder nicht, so kleinlich kann er doch nicht sein.
      Ich bin entsetzt über Deine Stellungnahme der beiden Lektionen..
      1-EUD- Betrachtet die Unterschiede die zeigen, Daniel und seine Freunde stehen auf einem gutem,selbstbewussten und vertrauensvollen Fundement in ihrer Beziehung zu Gott. Sie können unterscheiden was Gott gehört und was des Kaisers ist. Der Liebe und respekt zu ihren Mitmenschen werden nicht übergangen auch wenn sie einen anderen Glauben haben und "Feinde" sind! Diese Lektion hilft zu diferenzieren und den Glauben zu stärken, weil ein großes Vertrauen zu Gott vorhanden ist!

      2-Weltfeld- Es wird offensichtlich nicht diferrenziert sondern mit einem Bibelzitat: „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.“ (Lk 16,10) geantwortet.
      Dann wird direkt "fantasiert"....um auf das Wort Kompromiss zu kommen.
      Zitat:
      Die Worte Jesu in diesem Text sind bemerkenswert. Es ist so einfach, Kompromisse zu schließen und „untreu im Geringsten“ zu sein. usw.....

      Wem das nicht auffält,das hier der Leser verunsichert wird um ihn dann in die richtige Richtung zu bringen.

      Das nennt man dann Glaubenstärkung....

      Für mich ein Armutszeugnis. Entweder aus fehlenden Glauben oder anderer Absicht....

      Da fallen mir 2 Beispiele ein ...

      Für-1 Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine
      Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und zog fort. Sogleich ging der hin, der fünf Zentner
      empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu.

      Für 2- Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.aus Angst etwas falsches zu machen...

      So kommt jeder zu einer anderen Erkenntnis.....
    • Bogi111 schrieb:

      Atze schrieb:

      An diesem Beispiel mag diese Differenz noch relativ unbedeutend erscheinen, aber es zeigt nach meinem Sinn genau die Tendenz der vorhandenen zwei Gruppen bei den STA auf......Kompromisse erlaubt z.B. auf der Ebene der Ökumene oder bei der Handhabung und Beachtung der Gebote und Anordnungen unter dem Hinweis "nicht stur nach Paragraph" bzw.........so genau nimmt es Gott nun auch wieder nicht, so kleinlich kann er doch nicht sein.



      Wir haben in Lehrerstunde und Klassen für die Relevanz in unsere jedes Alltag ausführlich gesprochen ( sic !) :

      Ich verweise wiederholt auf die Sache "Stammzell - Verwertung" , wo einer nach ANN (Adventist News Network) auf die Frage zur marktgerechten Weiterverbreitung von bei der in Vitro - Fertilisation als "unerwünscht" aussortierten und in den Abfall wandernden menschlichen Individuen sagt : "My church has no stance on it !".

      Also : Dazu direkt kein Bibelvers - oder auch nur dessen erster Teil - zitierbar, kein EGW - Zitat , keine Stellungnahme der Gk - - da kann ich tun, was ich will !

      Unser Atze ist offensichtlich Maler und Anstreicher in einer Wohnungs - Erneuereungs - Gesellschaft - da hat er die eine Wand zu spachteln und zu malen. Freitag mittags Schluss. Aus. Ich habe - wie andere auch !! - Posten, Karriere und Existenz auf Spiel gesetzt, wenn an mich - uns - etwas herangetragen worden ist, das gegen meine / unsere aus der Bibel gewonnene Grundeinstellung war. Kompromiss : Ja, dass nicht alles so geht, wie es in mein Weltbild einfügbar ist - - - War mein Vater Nazi - Kriegsverbrecher, weil er mit der Kleinproduktion von Bestandteilen für Panzer- und Uboot - Batterien den Hitler -Wahnsinn "unterstützte" ? - Und dabei Juden hinaushalf,und geheim aus ganz Europa (Dänemark - Ukraine - Böhmen) über ein STA - Netz STA als Zwangsarbeiter beschäftigte ? Oder hätteer sabotieren, gar in den Widerstand gehen müssen ? Wen habe ich verraten, wenn ich als Vertreter der Anstaltsärzte der Stadt Wien zustimmte, dass ein er aus der Steiermark, Protegeee des sozialistischen Politikers Gmoser, in Wien eine Stelle als Spitalsarzt bekommen sollte und ich meiner Zustimmung wegen gefragt wurde ? Aber ja, Kollege Pöder (Vorsitzender der GdG.) dafür habe ich aber jetzt ein Atout im Ärmel für MEIN nächstes Anliegen !

      Dagegen Atzes Moraltheologie : "We are Conscientious Non - Combattants", alles andere ist erlaubt, auch das Unternehmen "Whitecoat". Ach ja, die Non Combattants - Der Arzt ist schon bei Homer im Krieg mehr wert als viele andere Männer. Die Vietcong hatten die Anweisung, zuallererst den Kommandanten eines Platoons, dann den Sanitäter abzuschiessen, damit sei die Kampfmoral des Platoons im Eimer.. Ein lieber Kollege - Arzt, Sanitäts Offizier - war mitbestimt, als anderen Orts hoch Kriegsnotwendiger aus eine Kessel in Russland hinausgeflogen zu werden. Befehlsverweigerung, er hat als professionell geschulter Helfer bei seinen Verwundeten bleiben wollen. Kriegsgericht, Todesurteil - das Exekutionspeloton hatte Munitionsprobleme ! (er überlebte )
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Jetzt habe ich mich gerade mit der Lektion für nächsten Sabbat intensiv beschäftigt : Weltfeldausgabe /Lehrerteil auf Englisch, Lüneburger Version.

      Na, beides probiert, kein Vergleich !! Auf die Lehrerstunde am Sabbat in aller Frühe bin ich gespannt. (Die Offenbarung ist eines meiner Lieblingsbücher !)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • “HeimoW“ schrieb:

      man beachtet nicht, dass es um kultische Reinheit geht und macht daraus ein "Gesundheits-Thema".
      Das „Gesundheits-Thema“ wird vornehmlich mit den für uns immer noch geltenden Speisegeboten sowie in mit der für uns aktuellen Situation (Tiermassenhaltung und den damit verbundenen Umweltproblemen, medikamentös verseuchten Tieren, Nahrungsmittelknappheit) begründet weshalb am besten ganz auf Fleisch verzichtet werden sollte. Mit Daniel an dieser Stelle argumentieren? Es mag in der Tat um kultische Dinge gegangen sein, aber er ist am Gemüse offensichtlich auch nicht gestorben.

      “HeimoW“ schrieb:

      Daniel als "Oberster der Wahrsagepriester" (4,6)
      Welche Übersetzung sagt „Wahrsagepriester“?
      Daniel blieb offensichtlich nichts anderes übrig als auch Sterndeutung also auch Astronomie zu lernen oder auch Kenntnisse bezüglich der babylonischen Gottheiten zu erwerben. Dass er jedoch ein „Wahrsagepriester“ im babylonischen Sinne war ist der Schrift nicht zu entnehmen. Damit hätte er sich mit anderen Göttern „verunreinigt“ und den Zorn Gottes auf sich gezogen. Vielmehr hat Daniel seinen reinen Glauben gerade trotz der Lehre der Babylonier bewahrt und offensichtlich seinen Gott (Jaweh) befragt von dem er wie in den beschriebenen Träumen auch Antwort erhielt……deshalb galt er nach Dan. 4, 6 als „Oberster der Schriftkundigen“ (Schlachter 2000).

      “Bogi111“ schrieb:

      Ich bin entsetzt über Deine Stellungnahme der beiden Lektionen..
      Das zeigt mir, dass meine Stellungnahme offensichtlich korrekt ist. :D

      “Bogi111“ schrieb:

      Dann wird direkt "fantasiert"....um auf das Wort Kompromiss zu kommen.
      Anscheinend ist Dir nicht aufgefallen, dass die deutsche Edition genau dieselbe „Phantasie“ hat (wie ich auch zitierte): „Daniel und seine Freunde gehen jedoch auch einige Kompromisse ein“. Nur verstehe ich zu meinem "Entsetzen" im Gegensatz zur Weltfeld dies als Ermutigung „Kompromisse“ einzugehen. „Kompromisse“ ist Daniel jedoch zu keinem Zeitpunkt eingegangen….„Daniel war treu im Geringsten“. Entweder tut man was gottgefällig und in seinem Sinne ist oder man tut es nicht, dazwischen gibt es nichts. So war auch die Namensgebung vom Kämmer kein Kompromiss wie es Norbert schon im Gegensatz zur deutschen Ausgabe darlegte.
      Man sieht in den Texten, dass die babylonischen Namen im Buch Daniel lediglich dann auftauchen, wenn Daniel und seine Freunde in Verbindung mit dem babylonischem Staat stehen (Nebukadnezzar, Kämmerer). Ansonsten stehen weiterhin die Namen „Hananja, Misael und Asarja und Daniel“, was augenscheinlich bedeutet, dass sich Daniel und seine Freunde weiterhin mit ihren vorherigen Namen anredeten und nur vom Staatssystem „Sadrach, Mesach, Abednego und Beltsazar“ genannt wurden.
      Ein Kompromiss zwischen gottgefällig oder nicht wäre ein Kompromiss mit der Sünde, und das ist nicht nur im Bezug der aktuellen deutschen Edition ein äußerst dünnes Eis auf das man sich begibt, hier wird „verunsichert“ und eine gefährliche Richtung einschlagen.

      Ich vergleiche diese Situation mal mit der Deiner gleichzeitigen Mitgliedschaft von ACK und STA. Hier (im Gegensatz zu Daniel) wird sich einmal selber und freiwillig in diesen Zwiespalt hineinbegeben. Dann wird sich nicht nur das Wissen um die Lehren und Grundsätze beider Seiten angeeignet (wie es auch Daniel tat) sondern versucht die Grundsätze beider Seiten unter einen Hut zu bekommen (wie es Daniel nicht tat).
      Natürlich ist STA und ACK „unter einem Hut“ völlig unmöglich wenn man sich allein das Verständnis der Übrigen oder Engelsbotschaft anschaut, deshalb ist es auch an dieser Stelle ein fauler „Kompromiss“. Aus einem klaren „Schwarz / Weiß“ wird ein „Grau“ gemacht.
      Daniel machte diesen Kompromiss nicht. Trotz offensichtlichen Wissen um Wahrsagerei und anderen Göttern hat Daniel lediglich seinem Gott gedient.

      Bogi111 schrieb:

      2-Weltfeld- Es wird offensichtlich nicht diferrenziert sondern mit einem Bibelzitat: „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.“ (Lk 16,10) geantwortet.
      Dann wird direkt "fantasiert"....um auf das Wort Kompromisszu kommen.
      Zitat:
      Die Worte Jesu in diesem Text sind bemerkenswert. Es ist so einfach, Kompromisse zu schließen und „untreu im Geringsten“ zu sein. usw.....
      Wem das nicht auffält,das hier der Leser verunsichert wird um ihn dann in die richtige Richtung zu bringen.
      Also mir fällt es nicht auf, ich finde auch den Vergleich sehr treffend: Treu im Geringsten = kompromisslos, ungerecht = kompromissbereit.....womit ich an dieser Stelle immer noch behaupte, dass Daniel keine Kompromisse eingegangen ist die im Bezug zu Gott stehen würden.
      Vielleicht erklärst Du uns mal eingehender was Dich stört und wo nach Deiner Ansicht nicht korrekt „differenziert“ wurde.
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      Vielleicht erklärst Du uns mal eingehender was Dich stört und wo nach Deiner Ansicht nicht korrekt „differenziert“ wurde.
      Es hat vermutlich mit einer Herzenshaltung zu tun. Wer anderen die Liebe zu Gott abspricht,
      weil er von Seinen Vorstellungen ausgeht der Richtet!

      Ich Respektiere Deinen Glauben,aber nicht Dein Richten!

      Kennst Du mein Biblisches Fundament und meine Liebe zu Jesus,das obwohl Du mich nicht kennst, angst um mich haben Müsstest?

      Ja ich glaube das es keine Angst um mich ist, die Dich treibt... :D
    • Atze, Du kannst nur - ich wiederhole das - Maler und Anstreicher - Geselle , angestellt in einer Firma, sein. Da musst Du nur die Zimmerwand glätten und dann streichen. Wenn Du nur eine Ahnung hättest, wiesehr in den USA STA - Institutionen nur mit Kompromissen fahren, wiesehr es einem in verantwortlicher Stellung in der Wirtschaft hier fällt - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Atze schrieb:

      Das „Gesundheits-Thema“ wird vornehmlich mit den für uns immer noch geltenden Speisegeboten sowie in mit der für uns aktuellen Situation (Tiermassenhaltung und den damit verbundenen Umweltproblemen, medikamentös verseuchten Tieren, Nahrungsmittelknappheit) begründet weshalb am besten ganz auf Fleisch verzichtet werden sollte. Mit Daniel an dieser Stelle argumentieren? Es mag in der Tat um kultische Dinge gegangen sein, aber er ist am Gemüse offensichtlich auch nicht gestorben.

      Es ist einfach ein unfairer Vergleich, den hier immer wieder von einigen Adventisten angestellt wird. Es ist ebenso schädlich statt Fleisch Gemüse, das mit Unmengen an Pestiziden und in Monokulturen angebaut wird zu essen. Ich habe kein Problem mit einem Vegetarier, aber einige Menschen, darunter auch zahlreiche Adventisten machen daraus eine Ersatzreligion. Man kann ebenso gut Biofleisch, Fisch aus dem lokalen See essen und das ist ebenso gesund. Eine Ausgewogene und bewusste Ernährung ist das beste für den Körper, aber es trägt wenig bis nichts dazu bei, dass ich würdig sein werde, wenn Jesus wiederkommt.
      Und warum so etwas in einer Lektion, wo es um den Glauben geht, rein soll, werde ich als Nichtadventist wohl nie verstehen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Atze schrieb:

      Das „Gesundheits-Thema“ wird vornehmlich mit den für uns immer noch geltenden Speisegeboten sowie in mit der für uns aktuellen Situation (Tiermassenhaltung und den damit verbundenen Umweltproblemen, medikamentös verseuchten Tieren, Nahrungsmittelknappheit) begründet weshalb am besten ganz auf Fleisch verzichtet werden sollte. Mit Daniel an dieser Stelle argumentieren? Es mag in der Tat um kultische Dinge gegangen sein, aber er ist am Gemüse offensichtlich auch nicht gestorben.
      ...
      Und warum so etwas in einer Lektion, wo es um den Glauben geht, rein soll, werde ich als Nichtadventist wohl nie verstehen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Das können auch viele Adventisten nicht verstehen - oder gar teilen!
      Liebe Grüße, Heimo
    • “Bogi111“ schrieb:

      Ich Respektiere Deinen Glauben, aber nicht Dein Richten!
      „Richten“ ist die automatische Antwort die bei (fast) jeder Form von Kritik erfolgt um Ruhe zu haben und den Kritiker zum schweigen zu bringen. Richten ist biblisch gesehen das absprechen des Heils (Verurteilung) oder die Haltung eines Heuchlers der lediglich Kritik übt um von sich abzulenken….siehe Mt 7 + Lk, 6, 37. Ermahnung und Zurechtweisung ist ein Mittel um jemanden auf Fehler aufmerksam zu machen…..das fordert die Schrift von uns an vielen Stellen.

      “Bogi111“ schrieb:

      Kennst Du mein Biblisches Fundament und meine Liebe zu Jesus,das obwohl Du mich nicht kennst, angst um mich haben Müsstest?
      Ja ich glaube das es keine Angst um mich ist, die Dich treibt...
      Jeder hat einen freien Willen um Entscheidungen zu fällen….als Adventist mit derart viel Wissen welches auch Dir nahe gebracht wurde ist es mir aber völlig unverständlich wie man so einen Weg (ACK Mitgliedschaft, Ablehnen der Engelsbotschaft, Heiligtumslehre und dem damit verbundenen Gericht, Geist der Weissagung ) einschlägt, dennoch ist es Deine Wahl und Entscheidung.

      Was ich nicht akzeptiere und auch bezüglich meiner ehemaligen Gemeinde nicht akzeptiert habe ist, dass jene Glieder in führenden Positionen (wie Du offensichtlich auch) andere Mitglieder die jene Kenntnisse in dem Umfang nicht haben ins Verderben reißen. Sie werden nie von der Leitung darin unterrichtet werden und lassen andere Darstellungen und Auslegungen gar nicht erst zu da Sie als Leiter auch nur jene Prediger zulassen und einladen die ganz auf ihrer Welle sind….ein Vorschlag, die Gemeinde an der Wahl der einzuladenen Prediger zu beteiligen wurde mit:“Ihr habt mich gewählt, und ich entscheide wer predigt…“ abgeschmettert. Jeder Kommentar erübrigt sich zu so einer Antwort. Mir blieb an jenem Tag auch die Spucke weg.

      Zusammenfassend: Ich sehe da einige unbedarfte Schafe die den Glutwein des Zornes Gottes und die letzten Plagen bekommen weil sie von der Führungsebene in ihrer fleischlichen Sicherheit eingeschläfert wurden…..um Sie trauere ich, habe Angst und bete zu Gott, zugegeben weniger um jene die sich bewusst für den falschen Weg entschieden haben.

      HeimoW schrieb:

      DonDomi schrieb:

      Atze schrieb:

      Das „Gesundheits-Thema“ wird vornehmlich mit den für uns immer noch geltenden Speisegeboten sowie in mit der für uns aktuellen Situation (Tiermassenhaltung und den damit verbundenen Umweltproblemen, medikamentös verseuchten Tieren, Nahrungsmittelknappheit) begründet weshalb am besten ganz auf Fleisch verzichtet werden sollte. Mit Daniel an dieser Stelle argumentieren? Es mag in der Tat um kultische Dinge gegangen sein, aber er ist am Gemüse offensichtlich auch nicht gestorben.
      ...Und warum so etwas in einer Lektion, wo es um den Glauben geht, rein soll, werde ich als Nichtadventist wohl nie verstehen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
      Das können auch viele Adventisten nicht verstehen - oder gar teilen!
      ...weil Sie in erster Linie den Geist der Weissagung ablehnen der es so darlegt, dass es eigentlch jeder verstehen könnte wenn er nur wollte.

      HeimoW schrieb:

      Atze schrieb:

      Welche Übersetzung sagt „Wahrsagepriester“?
      Elberfelder, siehe auch Dan 5,11 "...Und der König Nebukadnezar, dein Vater, hat ihn zum Obersten der Wahrsagepriester, der Beschwörer, Sterndeuter und Zeichendeuter eingesetzt; dein Vater, König!"
      ...lediglich die rev. Fassung sagt "Wahrsagepriester". 1905 sagt "Waisen" und die Fassung von 1969 sagt "Schriftgelehrten" wie die Schlacher.
      Meinst Du mit Deinem Einwand im Ernst, dass Daniel "Wahrsagung" im babylonischem Sinne (Befragung babylonischer Götter) betrieben hat?
      Für die Zukunft haben wir nichts zu befürchten, es sei denn, wir vergessen den Weg, den der Herr uns geführt und was er uns in der Vergangenheit gelehrt hat. (Ellen White, Life Sketches, 1915,)
    • Atze schrieb:

      "Richten“ ist die automatische Antwort die bei (fast) jeder Form von Kritik erfolgt um Ruhe zu haben und den Kritiker zum schweigen zu bringen.

      Bist Du Dir sicher, dass es so ist? Vielleicht liegt es ja nur einfach an der Art und Weise, wie Du Kritik übst.

      Ich selbst kritisiere ja selbst oft auch die adventistischen Überzeugungen und deren Lebensweise, was bei meiner Konfessionszugehörigkeit auch nicht weiter verwunderlich ist. Auch ernte ich für meine Darlegungen selten Applaus. Aber dass ich richte, hat mir hier noch nie einer vorgeworfen.
    • Atze schrieb:

      Ermahnung und Zurechtweisung ist ein Mittel um jemanden auf Fehler aufmerksam zu machen…..das fordert die Schrift von uns an vielen Stellen
      Das wende ich aber nur dann an,wenn ich in persönlicher Gemeinschaft mit jemand bin! Alles andere ist für mich eine andere Meinung haben und trotzdem das gemeinsame suchen!

      Atze schrieb:

      Jeder hat einen freien Willen um Entscheidungen zu fällen….als Adventist mit derart viel Wissen welches auch Dir nahe gebracht wurde ist es mir aber völlig unverständlich wie man so einen Weg (ACK Mitgliedschaft, Ablehnen der Engelsbotschaft, Heiligtumslehre und dem damit verbundenen Gericht, Geist der Weissagung ) einschlägt, dennoch ist es Deine Wahl und Entscheidung.
      Für Dich ist offenbar Wissen das wichtigste. Für mich die Beziehung zu Christus mit Glaubenserfahrung und Herzenseinstellung!
      Das ich mit der Mitarbeit irgendwas ablehne,entspring offensichtlich Deiner Fantasie oder Verblendung.
      Soll ich Dir mal alle Seiten hier reistellen die sich mit Engelsbotschaft und Heiligtumslehre befassen....?
      Das Gericht, überlasse gefälligst Gott!

      Atze schrieb:

      Zusammenfassend: Ich sehe da einige unbedarfte Schafe die den Glutwein des Zornes Gottes und die letzten Plagen bekommen weil sie von der Führungsebene in ihrer fleischlichen Sicherheit eingeschläfert wurden…..um Sie trauere ich, habe Angst und bete zu Gott, zugegeben weniger um jene die sich bewusst für den falschen Weg entschieden haben.
      Zitat:...zugegeben weniger um jene die sich bewusst für den falschen Weg entschieden haben.

      Du armer Atze....
      Solltest Dir mal anschauen was Stofi über Mose gepostet hat, oder mal wieder bewusst machen für wen Jesus alles gebetet hat...
    • DonDomi schrieb:

      Und warum so etwas in einer Lektion, wo es um den Glauben geht, rein soll, werde ich als Nichtadventist wohl nie verstehen.

      HeimoW schrieb:

      man beachtet nicht, dass es um kultische Reinheit geht und macht daraus ein "Gesundheits-Thema".
      usw.usw.


      Das wirst du, DonDomi, spätestens dann verstehen, wenn dein Arzt (wenn er ein Arzt, nicht aber ein Mediziner ist), dir dringendst das oder jenes "verbietet" (nicht empfiehlt).

      Ansonsten sind viele, schon seit Jahren - unbeachtet der fundierten Meldungen aus Gesundheitswesen - sich wiederholenden Ansichten fast schon blasphemisch. Gott wird nicht als ein SCHÖPFER präsentiert, der jedes lebendige Wesen mit einem dazu gehörigen "Nahrung-Verbrennungs-Motor" ausgestattet und den richtigen "Sprit" bestimmt hat.... sondern ER wird allein auf kultisch, geistig, religiös runter gestuft. Dabei hat der Schöpfer selber einen besonderen Tag in der Woche dazu bestimmt, sich über die Faszination in der Schöpfung dem Schöpfer zu widmen, Ihn zu bewundern, preisen, loben, anbeten.... ER hat die Menschen nicht ausschließlich zum Anbeten geschaffen, sondern zum Leben. Dazu gehört die Gesundheit, die Physiologie doch aber selbstverständlich dazu.

      Ich kann nur den Kopf schütteln (Schuppenfrei), wie gleichgültig gehen grade gläubige Menschen mit ihrer und ihrer Nächsten Gesundheit um. Die UNGLÄUBIGEN machen "uns" es richtig vor. Es ist nur LOGISCH, wenn man Dreck in sich rein wirft, dass es irgendwann zurück schlägt. ""die Kinder dieser Welt sind vernünftiger, als die Kinder des Lichts"". ((Bogi))..die, von dir schon profanierte Liebe kann keine Nierensteine heilen oder Kopfschmerzen zudecken.

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