Feiert ihr Weihnachten?

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    • solascriptura schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Und dann kommen Christen daher und verabscheuen solche Tage!!
      Sorry, aber das ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar.
      Für mich ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum wir diese Tage brauchen.

      Brauchen tun wir sie nicht.
      Ich zumindest nicht.
      Ich brauche keine bestimmten Tage.

      Aber es geht ja nicht um's Brauchen, sondern sie werden ja schlecht gemacht, verabscheut.
    • Jesus durch die christlichen Feste "verHERRlichen" und grossmachen!

      solascriptura schrieb:

      freudenboten schrieb:

      Der "Tag nach dem Sabbat" ist nur ein jährlicher Gedenktag innerhalb der "Ungesäuerten" Tage, nicht wöchentlich.
      Ganz genau.
      Wenn dann musst du belegen, seid wann wir das Recht besitzen, den Glauben selbst gestalten zu können. Denn genau das ist etwas, was keineswegs in der Schrift ersichtlich ist.
      Wer meint den Auferstehungs-Tag - den "Tag nach dem Sabbat" - nur einmal im Jahr - also am echten Auferstehungs-Tag Jesu am 5.4. - halten zu müssen, der möge das tun! Er wird aber damit der bedeutungsvollen Gottestat der Auferstehung des Herrn m.E. nicht gerecht! Denn das Ostergeschehen ist der »Kulminationspunkt« des christlichen Glaubens schlechthin! Der Ostertag war bedeutender als der Tag an dem Mose am Sinai die 10 Gebote erhielt, wichtiger auch als alle Feste des HERRN zusammengenommen! Und daher hat die christliche Gemeinde und christliche Kirche auch diesen ersten Tag der Woche dem wöchentlichen Gedenken anbefohlen.

      Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass wenn man im Christentum nur einmal jährlich der Auferstehung gedacht hätte, dass sich dann das Christentum sich derartig schnell ausgebreitet hätte? Nein, gerade der christliche Sonntag, der die Bedeutung des Sieges über den Tod symbolisiert hatte und damit dem Menschen Hoffnung über das Grab hinaus gegeben hatte, machte das Christentum im Römischen Reich so beliebt. Der Sabbat hatte diese Wirkung nicht!

      In der Schrift (Neues Testament - Galaterbrief!) wird sehr wohl ersichtlich, dass wir in der Gestaltung des Glaubens frei sind! Wir sind keine »Knechte des Mosaischen Gesetzes« mehr, weil wir Christen sind - und eben keine Juden! Sowohl Paulus als auch Petrus beklagten diese Knechtschaft des Gesetzes! (---> siehe z.B. Apostelgeschichte 15,10 - Neue Genfer Übersetzung :: BibleServer Mobile /)
      Paulus sagte in Gal 5,1: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!”

      Die christliche Kirche hat sich daher die Freiheit herausgenommen neue christliche Feiertage einzuführen, die alle mit dem Leben Jesu zu tun hatten. Warum sollte der himmlische Vater im Himmel da etwas dagegen haben, wenn wir in diesen Festen (Christfest - Epiphanias - Ostern (mit der gesamten Karwoche [Palmsonntag - Gründonnerstag - Karfreitag - Karsamstag] - Himmelfahrt) der Heilsereignisse und dem Leben Jesu nachsinnen und Jesus dadurch "verHERRlichen" und grossmachen wollen?

      Ostern wurde laut Lexikon schon seit dem 2. Jahrhundert gefeiert, Weihnachten ab 336 und Christi Himmelfahrt erst seit 383/384.

      Bogi hat es schon geschrieben, dass diese Feste mit „,Freude” zu tun haben, wie schon die Engel den Hirten in Bethlehem verkündigt hatten.

      Hier ein Kurz-Video:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Norbert Chmelar schrieb:

      Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass wenn man im Christentum nur einmal jährlich der Auferstehung gedacht hätte, dass sich dann das Christentum sich derartig schnell ausgebreitet hätte? Nein, gerade der christliche Sonntag, der die Bedeutung des Sieges über den Tod symbolisiert hatte und damit dem Menschen Hoffnung über das Grab hinaus gegeben hatte, machte das Christentum im Römischen Reich so beliebt. Der Sabbat hatte diese Wirkung nicht!
      Die Ausbreitung des Evangeliums hatte weder etwas mit dem Sabbat noch mit dem Sonntag zu tun. Es war der Missionseifer der ersten Christen. Diese haben nicht nur am Sabbat oder Sonntag gepredigt, sondern die ganze Woche über. Paulus reiste von Stadt zu Stadt und predigte dort nicht nur am Sabbat in den Synagogen sondern auch während der Woche.
    • Yppsi schrieb:

      Ja, es ist so, ich bin noch berufstätig und werde es wohl auch noch ein paar Jahre sein müssen.
      Dann bist Du noch ein Junger Spund... :D

      Yppsi schrieb:

      Ich höre von morgens bis abends Geschwätz, daß es vermutlich sogar manchmal dem Teufel graust?
      Gelächter über Schundbilder und Videos, die sie auf den Handys haben usw.
      Das glaube ich Dir. Ähnliches habe ich auch durchgemacht als ich nach 5 Jahren als Angestellter, wieder nach einer Kündigung neu anfangen musste. Dazu gehörte eine 2 Jährige Ausbildung durch alle Abteilungen ,als "Techniker"... Ich hatte überwiegend mit "Hilfsarbeitern" zu tun, leider war bei denen das Hauptthema, Essen, Saufen und F.....
      Dieses Niveau machte mir sehr zu schaffen. Aber ich bin als "Außenseiter" von Kindheit an geschult... :D Nach 2 Jahren hatte Gott erbarmen mit mir und ich hatte eine tolle Stelle gefunden,in der ich mich 18 Jahre austoben konnte...bis zum 50 Lebensjahr....
      Ich empfehle Dir eine Gemeinde, die ist für Dich eine Oase, auch wenn sie nicht perfekt ist!

      "Fast Food Ernährung" ist praktisch, aber auf die Dauer schadet es der Gesundheit...
    • solascriptura schrieb:

      Jeshua hat nicht nur gesagt "Liebe" sondern Er hat auch gesagt "Wie" zu lieben ist. Und dieses "Wie" finden wir im Gesetz und in den Propheten. Wenn wir Liebe unabhängig vom Gesetz betrachten, ist Liebe ein Freifahrtschein für jede Sünde
      Offensichtlich ist Dir aus dem NT das Wichtigste über die Liebe nicht bekannt...
      Geschrieben von einem ehemaligen Mörder....
      1 Kor.13
    • solascriptura schrieb:

      Man hat also die Abendmahlsfeier und die Auferstehungsfeier benutzt um den Sonntag durchzusetzen.
      Also was ich lese ist, dass beim Konzil zu Nicäa festgelegt wurde, dass Ostern an einem Sonntag nach dem Pessach zu feiern sei (entsprechend dem biblischen Bericht).

      Zu "Edikt" finde ich nur die Mailänder Vereinbarung und da steht folgendes:

      „Nachdem wir beide, Kaiser Konstantin und Kaiser Licinius, durch glückliche Fügung bei Mailand zusammenkamen, um zum Wohle aller […] zu regeln […] sowohl den Christen als auch allen Menschen freie Vollmacht zu gewähren […] ihre Religion zu wählen […] damit die himmlische Gottheit uns und allen […] gnädig und gewogen bleiben kann.[…] Wir sind seit langem der Ansicht, dass Freiheit des Glaubens nicht verweigert werden sollte. Vielmehr sollten jedermann seine Gedanken und Wünsche gewährt werden, so dass er in der Lage ist, geistliche Dinge so anzusehen, wie er selbst es will. Darum haben wir befohlen, dass es jedermann erlaubt ist, seinen Glauben zu haben und zu praktizieren, wie er will.“
      (Quelle: Wikipedia)

      Was du da schreibst, finde ich nirgends. Es sei allerdings gesagt, dass ich es nicht ausschließen würde, denn es gab und gibt seit Jahrtausenden eine Ablehnung der Heiden gegen die Juden. Dass Juden ihre Religion oft verwehrt wurde und dass man im Zuge dieser Trennung auch christliche Sabbatianer verfolgte, ist unbestritten.
      Ich fragte nur nach betreffs Konstantin, weil er oft als Zentralgestalt von Adventisten und anderen angeführt wird, meiner Information nach aber kaum das ist, was Adventisten und jene anderen über ihn sagen. Die späteren Zeiten und Herrscher waren viel schlimmer als Konstantin, soweit ich informiert bin.

      Es wird ein Kampf gegen die "ursprünglichen Christen" behauptet, der so gar nicht stattfand.
      Was dort auf dem Konzil und auch später festgelegt wurde, war der Selbstfindungsprozess einer Religion, die ohnehin schon eine Durchmischung heidnischer und jüdischer Elemente war; das war alles schon längst passiert.
      Überhaupt verläuft Geschichte in der Regel nicht so, wie das hier zuweilen dargestellt wird. Das sind lange Prozesse.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Paulus war kein Mörder!

      Bogi111 schrieb:

      Offensichtlich ist Dir aus dem NT das Wichtigste über die Liebe nicht bekannt...
      Geschrieben von einem ehemaligen Mörder....
      1 Kor.13
      Nirgends steht im Neuen Testament, dass Paulus ein Mörder war! Bei der Steinigung des ersten christlichen Märtyrers Stephanus bewachte Paulus lediglich dessen Kleider. (Apg.7,58). Saulus war anfangs ein Christenverfolger, aber vor Damaskus ist ihm Jesus persönlich erschienen (Apg.9) und wandelte sein Herz, sodass er „vom Saulus zum Paulus wurde” - wie man so gemeinhin sagt! (Dabei war Paulus lediglich des Saulus' (= hebr.) griechischer Name!)
      Paulus/Saulus war ein Werkzeug in der Hand Gottes - der bedeutendste Missionar aller Zeiten (!) - der das Evangelium in die römische Welt nach Kleinasien, nach Europa [Griechenland, Illyrien, Rom - vielleicht auch nach Spanien(?)] gebracht hatte! ----> ohne ihn hätte es niemals unser "christliches Abendland" - kein christliches Europa gegeben.
    • solascriptura schrieb:

      Das mosaische Gesetz, gilt für Israel als nationales Volk. Mose war ihr Anführer und musste ja irgendwie für Recht und Ordnung sorgen. Wenn wir also keine Juden sind, hat dieses Gesetz für uns keinerlei Bedeutung. Dafür haben wir das Deutsche Grundgesetz. Wobei man doch vieles von den mosaischen Gesetzen lernen kann. Sie enthalten viel lehrreiches und auch sinnvolles für unsere Zeit. Was aber den Glauben anbetrifft, so kommt dieser von Gott und hat nichts mit Israel zu tun. Er wurde Israel anvertraut, war aber nie nur für Israel bestimmt. Der Glaube kam von Gott. Die 10 Gebote und die Feste kamen vom HERRN. Auch der gesamte Tempeldienst, der ja der Gottesdienst war. Das ist in meinen Augen zeitlos gültig. Der Tempel existiert im Himmel und wir werden nicht umsonst Priester genannt. Durch Jeshuas Sieg auf Golgatha, gab er vielen Dingen seine endgültige Bedeutung, deswegen schlachten wir am 14.Nisan auch kein Lamm sondern feiern das Abendmahl. Am Fest der Erstlinge, feiern wir die Auferstehung usw.
      Die Feste hat Gott gar nicht nötig. Die waren und sind nur für uns Menschen da. Ebenso ist der Tempel nur ein Hilfsmittel für uns Menschen, ein Ort, wo wir Gott begegnen können und innere Ruhe finden. Gott benötigt keine Tempel. Wenn Du also für Dich das Gefühl hast, diese jüdischen Feiertage seine wichtig, so halte sie, aber sei Dir bewusst, sie sind für Dich da. Keiner verlangt, dass man Ostern, Weihnachen oder ein andere kirchliches Fest feiert, aber es ist trotzdem etwas Schönes und weil diese Feiertage für uns wichtig sind, liegt da auch ein Segen darauf. Im irdischen verlangt auch niemand, dass Du Geburtstag, Hochzeitstag, Namenstag etc. feiert und trotzdem darf man an diesen Tagen Freude erleben.
      Zu den Geboten und Gesetzen: Im Prinzip benötigt man nur noch das doppelte Liebesgebot von Jesu, darin ist alles enthalten. Und eben genau, weil sich viele Christen an Jesu Weg orientieren feiern wir auch Feste, die sich an Jesus orientieren. Die AT Feste waren für die Isrealiten da und nicht für uns. Es ist deswegen nicht überraschend, dass man nach dem Tode Jesu von gar keinem solchen Feiertag mehr liest, da sie ausserhalb Israels keine Bedeutung hatten.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • (3) Gemeinsamkeiten mit der kanaanäischen
      Religion

      Auf dem Gebiet des Kultischen sind, neben manchen Unterschieden und Gegensätzen, auch gewisse Gemeinsamkeiten der israelitischen Religionspraxis mit der seiner Umwelt festzustellen.

      Das Opferwesen in Israel entspricht weitgehend dem, was wir aus der Umwelt Israels kennen.

      Die Israeliten übernahmen ferner - wie bereits mehrfach erwähnt - alte kanaanäische Heiligtümer wie Bet-El, Beerscheba, Hebron, Sichem oder Gilgal.

      Sie übernahmen ebenso den Festkalender der Kulturlandtradition, also die ihnen in der Nomadenzeit ja fremden Feste der Einheimischen. Das Erntedankfest ist solch ein Festtag, der für Nomaden ja kaum die Bedeutung hat, wie für Kulturlandbewohner. Solche Feste wurden jetzt ganz einfach übernommen.

      Freilich fand hier eine charakteristische Umprägung des Sinngehaltes dieser Feste statt. Die Feste, die von Natur aus Ackerbaufeste waren, wurden "historisiert" und mit den großen Daten der Heilsgeschichte Israels, vor allem mit dem Auszugsgeschehen, in Verbindung gebracht. Das heißt auch, dass die meist mythologischen Inhalte der Feste verändert wurden.
      aus Dr. Joerg Sieger - Allgemeine Einleitung in das AT

      Ist das so richtig?Kann man sagen, dass die Feste übernommen und mit anderen Inhalten belegt wurden? Das wirft man der RKK ja vor, wenn es um Weihnachten geht.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • h264 schrieb:

      Ohne jetzt eine Wertung abzugeben, es ist schon interessant zu lesen, was die offiziellen Medien dazu sagen und schreiben, hier ein Zitat des Nachrichtensender n-tv:

      n-tv.de/wissen/Ab-morgen-geht-…aerts-article5051976.html

      "...Bei den Kelten übrigens war die Wintersonnenwende das Fest der so genannten Mutternacht. In dieser Nacht kam das Sonnenkind zur Welt. Licht und Leben kehrten zurück. Auch andere Kulturen feierten die Wiedergeburt der Natur an diesem Tag. Immergrüne Zweige und Bäume wurden dabei zum Symbol für Gesundheit, Lebenskraft und den nahenden Frühling. Als der Julianische Kalender eingeführt wurde, lag die Wintersonnenwende auf dem 25. Dezember – ein guter Tag für die Geburt Jesu, entschieden die Christen. Denn so war es möglich, den Übergang vom heidnischen Brauchtum zum christlichen Glauben zu erleichtern. Bei den gewohnten, ausgelassenen Feierlichkeiten konnte es bleiben. Nur der Anlass war nun ein anderer. Ob Wintersonnenwende oder Weihnacht: Es ist Zeit für ein frohes Fest."

      Die Aussage auf ntv.de ist nicht zutreffend, was das den Ursprung des 25. December betrifft. Bei Einführung des Julianischen Kalenders war von Jesus noch keine Rede. Und später "verschob" sich der Kalender.

      Der hebräische Kalender, astronomisch exakt, gibt den 25. des Neunten Neumonds als Datum für die Chanukkiah=Leuchterweihe.
      Dieser war gleich dem altrömischen, vorjulianischen 25. des Zehnten Neumonds/December.

      Der Name "December" richtete sich nach dem MONDLAUF, wobei "Mars" als erster gezählt wurde, bei den Juden/Aposteln Jesu der "April"(=hebr. Abib) als erster.

      Durch Cäsar und Papst Gregor wurden die Monatsnamen vom Mondlauf losgelöst und als "Zwölftel" des ägyptischen 365-Tage-Jahres verwendet.

      Das Datum der "Leuchterweihe"/Lichter-Entzündung wurde also von den Juden/Christen übernommen und im "Gregorianischen Kalender" verschoben. So wurde der December=Zehnter zum "Zwölften Teil".

      Die Nähe zur Sonnenwende ist irreführend: Dies Jahr 21./22. Zwölfter.

      Vergleiche Johannes-Offenbarung 1:10.ff. für die "Lichterweihe".

      Die "Menschwerdung" Jesu (JHWH rettet) begann nicht mit der Geburt sondern mit dem Schwanger-Werden Marias Lukas 1/Matth. 1. Damit erfüllte sich Maleachi 3:1. (Johannes der Täufer und Jesus)..

      Diese Jahr 2018 fällt das korrekte/ursprüngliche Weihnachtsdatum auf den 22.12., also "ironischerweise" auf die Wintersonnenwende.

      Die Geburt Jesu war etwa neun Monate später im Herbst am "Laubhüttenfest" Johannes 1:14. wohnte/"zeltete/hüttete" unter uns...

      Derselbe Begriff wurde für die "Stiftshütte", den Tempel, der Israeliten verwendet.

      Gott wollte unter seinem Volk "wohnen" Ex. 25:8.
    • freudenboten schrieb:

      h264 schrieb:

      Ohne jetzt eine Wertung abzugeben, es ist schon interessant zu lesen, was die offiziellen Medien dazu sagen und schreiben, hier ein Zitat des Nachrichtensender n-tv:

      n-tv.de/wissen/Ab-morgen-geht-…aerts-article5051976.html

      "...Bei den Kelten übrigens war die Wintersonnenwende das Fest der so genannten Mutternacht. In dieser Nacht kam das Sonnenkind zur Welt. Licht und Leben kehrten zurück. Auch andere Kulturen feierten die Wiedergeburt der Natur an diesem Tag. Immergrüne Zweige und Bäume wurden dabei zum Symbol für Gesundheit, Lebenskraft und den nahenden Frühling. Als der Julianische Kalender eingeführt wurde, lag die Wintersonnenwende auf dem 25. Dezember – ein guter Tag für die Geburt Jesu, entschieden die Christen. Denn so war es möglich, den Übergang vom heidnischen Brauchtum zum christlichen Glauben zu erleichtern. Bei den gewohnten, ausgelassenen Feierlichkeiten konnte es bleiben. Nur der Anlass war nun ein anderer. Ob Wintersonnenwende oder Weihnacht: Es ist Zeit für ein frohes Fest."
      Die Aussage auf ntv.de ist nicht zutreffend, was das den Ursprung des 25. December betrifft. Bei Einführung des Julianischen Kalenders war von Jesus noch keine Rede. Und später "verschob" sich der Kalender.
      Der hebräische Kalender, astronomisch exakt, gibt den 25. des Neunten Neumonds als Datum für die Chanukkiah=Leuchterweihe.
      Dieser war gleich dem altrömischen, vorjulianischen 25. des Zehnten Neumonds/December.

      Der Name "December" richtete sich nach dem MONDLAUF, wobei "Mars" als erster gezählt wurde, bei den Juden/Aposteln Jesu der "April"(=hebr. Abib) als erster.

      Durch Cäsar und Papst Gregor wurden die Monatsnamen vom Mondlauf losgelöst und als "Zwölftel" des ägyptischen 365-Tage-Jahres verwendet.

      Das Datum der "Leuchterweihe"/Lichter-Entzündung wurde also von den Juden/Christen übernommen und im "Gregorianischen Kalender" verschoben. So wurde der December=Zehnter zum "Zwölften Teil".

      Die Nähe zur Sonnenwende ist irreführend: Dies Jahr 21./22. Zwölfter.

      Vergleiche Johannes-Offenbarung 1:10.ff. für die "Lichterweihe".

      Die "Menschwerdung" Jesu (JHWH rettet) begann nicht mit der Geburt sondern mit dem Schwanger-Werden Marias Lukas 1/Matth. 1. Damit erfüllte sich Maleachi 3:1. (Johannes der Täufer und Jesus)..

      Diese Jahr 2018 fällt das korrekte/ursprüngliche Weihnachtsdatum auf den 22.12., also "ironischerweise" auf die Wintersonnenwende.

      Die Geburt Jesu war etwa neun Monate später im Herbst am "Laubhüttenfest" Johannes 1:14. wohnte/"zeltete/hüttete" unter uns...

      Derselbe Begriff wurde für die "Stiftshütte", den Tempel, der Israeliten verwendet.

      Gott wollte unter seinem Volk "wohnen" Ex. 25:8.
      Es mag für Dich ja wichtig sein, dass man sich am richtigen Kalender orientiert. Ich lebe halt in einem Land, wo sich die Welt nicht an diesem Kalender orientiert und mein Leben hat demnach auch keine Berührungspunkte mit diesem "richtigen" Kalender. Aber für mich ist ein Kalender einfach ein Zählart, ich wüsste nicht welchen Einfluss das auf meinen Glauben haben sollte.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Zu 491:

      Die mosaischen Gedenkzeiten sind NICHT von Kanaanitern übernommen, sondern von Jhwh "inspiriert".

      Daher gelten sie auch nach Jesu Auferstehung (Siehe Pfingsten Apg. 2 sowie Joh.-Apokalypse).

      Die Kirche hat sie lediglich verändert/verschoben/teilw. ausgelassen.

      Die Mose-Texte sind von Mose, dem "Ägypter", der auswanderte, und in Midian Offenbarungen empfing.

      Jesus war schon der "Allmächtige" Jhwh, der sich am Berg Horeb in Midian offenbarte.
    • Pfingstrosen schrieb:

      (3) Gemeinsamkeiten mit der kanaanäischen Religion


      Auf dem Gebiet des Kultischen sind, neben manchen Unterschieden und Gegensätzen, auch gewisse Gemeinsamkeiten der israelitischen Religionspraxis mit der seiner Umwelt festzustellen.

      Das Opferwesen in Israel entspricht weitgehend dem, was wir aus der Umwelt Israels kennen.



      aus Dr. Joerg Sieger - Allgemeine Einleitung in das AT
      Ist das so richtig?
      Nein, zumindest nicht was die abscheulichen Götzenopfer der kanaanitischen Völker betrifft! Diese haben ihre Kinder bei lebendigem Leibe im Feuer geopfert! (Archäologische Funde haben dies bestätigt!) ---> wegen dieser teuflischen Gebräuche hat JAHWEH daher auch deren "Totalausrottung" beschlossen!

      Somit stimmt der unterstrichene Satz nicht!