Die "Sammlung" des modernen Israels: Erfüllung der Prophetie?

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  • @DonDomi, Du hast natürlich schon Recht. So schreibt es auch die Bibel. Zu den Juden werden auch die (bekehrten) Heiden dazu getan, so dass es nur ein errettetes Volk sein wird.

    Trotzdem waren, sind und bleiben die Juden ein "exklusives" Volk Gottes.

    "Noch müssen die letzten Ereignisse der Prophetie eintreffen. Auch in Israel muss sich noch einiges erfüllen: die Annahme des Evangeliums des lang ersehnten Messias, Jesus Christus, der zur Reue, Buße, Umkehr und Erlösung führt.

    „Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und
    hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.“(Lk 21, 28)

    Das Verfolgen der Geschichte Israels weckt und stärkt den Glauben immer wieder aufs Neue! Diese Geschichte ist der große Beweis eines lebendigen Gottes, der die Führung seines großen Volkes von Abraham bis zu den 144.000 in seiner mächtigen Hand hält."

    Friedrich, der Große, fragte seinen General Zieten:
    „Geben sie mir einen Gottesbeweis!“
    Der gläubige Zieten antwortete:
    „Eure Majestät, die Juden!“

    (teils aus "Ein Volk ..")

    .
  • Stofi:

    Das glaube ich eben nicht. Es gibt kein exklusives Volk mehr. Mit Jesu wurde das Evangelium für alle geöffnet, somit gehören auch alle zum auserwählten Volk, es liegt an jedem einzelnen, ob er dazu gehören will oder nicht, das gilt auch für die Nachfahren der damaligen Juden. Die Sonderstellung der Juden und ihrer Nachkommen existiert nicht mehr.

    Liebe Grüsse
    DonDomi
  • Es gibt kein exklusives Volk mehr.
    Ich behaupte sogar: es gab NIE ein exklusives Volk, im nationalen Sinne. Das Israel im AT ist ein Volk, welches Gott ausgesondert hat als Sein Volk der Erlösten, zu dem auch die Nationen hinzugetan werden sollten. Ausgesondert wurde es nicht aufgrund der Nationalität, sondern aufgrund der Verheißung an Abraham. Diese Verheißung war sowohl damals als auch heute - NUR in geistigen Israeliten in Kraft. Aber nicht alle des nationalen Israels waren die geistigen Israeliten, wie auch nicht jeder Christ ein echter Christus-Nachfolger ist. Zusammen wachsen fruchtbringende und keine fruchtbringende Pflanzen, bis der Herr kommt und die ohne Frucht ins Feuer wirft. Weil die Führer der AT-Israeliten nicht imstande waren, das Evangelium zu verbreiten, übertrug Jesus diese Aufgabe auf die geistigen Israeliten, seine Jünger, die seinem Wort gefolgt waren. Seitdem existiert das geistige Israel weiterhin wie bisher. Nichts hat sich geändert. Das nationale Israel spielte niemals irgendeine Rolle.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • ...ach Leute, kennt ihr die Weltgeschichte nicht? Guckt ihr keine Nachrichten? Habt ihr noch nie auf die Wissenschaft auf allen ("normalen") Gebieten geachtet? ..... jemand schrieb hier schon mal: bin ich denn auf einem anderen Planeten?

    Es geht doch nicht (nur) um das EVANGELIUM, mennoooo. Ich glaube, die meisten denken hier in eine ganzu falsche Richtung.

    Durch die Juden wird Gott präsent, auch/grade heute noch. Durch die ausserordentlichen Segnungen auf fast allen Gebieten des Lebens. Ob es Gesundheitswesen, Agrar, Technik, usw. ist. Und den Schutz als Volk und Staat, den es genießt (siehe Geschichte, wundersame Kriegsiege) usw. .....


    Nur so nebenbei:

    Etwas zum Nachdenken, klick HIER

    Auf Englisch HIER

    lg
    ..
  • @Stofi

    Zu deinem Link, wo steht:

    Wir zerstörten das auserwählte Volk, das wirklich auserwählte, weil es große und wunderbare Menschen hervorbrachte, die die Welt veränderten.
    Und dann folgt eine Liste mit vielen Wissenschaftlern, die irgendwelche "judische Wurzeln" haben sollten, und so wird argumentiert, dass die Juden deshalb auserwähltes Volk sind.

    Zu bemerken ist noch, dass für diese Art der Argumentation ausreichend ist, dass ein Jude in der Kette der vielen Vorfahren (über Jahrhunderte) dabei ist. Und so macht man schon den Wissenschaftler zu einem Juden.

    Ich gebe zu, dass die Juden prozentuell kluges Volk darstellt. Macht es sie deshalb "auserwählt", in Bezug auf die Heil-Trägerschaft? In der Bibel finde ich ein solches Argument nicht. Ich finde aber, dass diese überdurchschnittliche Klugheit zu einer überdurchschnittlichen Torheit wurde, weil die Juden mehrheitlich den Messias nicht erkennen.

    Meine Hypothese, warum die Juden ziemlich klug sind: sie haben sich schon immer an die Gesundheitsgesetze streng gehalten und damit ihre geistige Leistungsfähigkeit bewahrt. Auch Ellen White schreibt, dass durch die falsche Ernährung die geistige Leistungsfähigkeit sinkt.

    Zusammenfassend, finde ich es bemerkenswert, zu welchen "exotischen" Argumenten man greift, um die Israel-Theologie zu stützen. Insbesondere ist mir unklar, wie man als konservativer Adventist solchen Lehren anhängen kann, wo Ellen White - meines Wissens nach - niemals die nationalen Israeliten Endzeit-prophetisch hervorgehoben hat.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
  • Stofi schrieb:

    Durch die Juden wird Gott präsent, auch/grade heute noch. Durch die ausserordentlichen Segnungen auf fast allen Gebieten des Lebens. Ob es Gesundheitswesen, Agrar, Technik, usw. ist. Und den Schutz als Volk und Staat, den es genießt (siehe Geschichte, wundersame Kriegsiege) usw. .....

    Was nützen einen all die Segnungen und Errungenschaften ohne Jesus? Wie kann Gott durch jesus-ablehnende Juden präsent sein? Ich begreif das alles nicht ?(
    Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

    Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
  • Jacob der Suchende schrieb:

    Es gibt kein exklusives Volk mehr.
    Ich behaupte sogar: es gab NIE ein exklusives Volk, im nationalen Sinne. Das Israel im AT ist ein Volk, welches Gott ausgesondert hat als Sein Volk der Erlösten, zu dem auch die Nationen hinzugetan werden sollten. Ausgesondert wurde es nicht aufgrund der Nationalität, sondern aufgrund der Verheißung an Abraham. Diese Verheißung war sowohl damals als auch heute - NUR in geistigen Israeliten in Kraft. Aber nicht alle des nationalen Israels waren die geistigen Israeliten, wie auch nicht jeder Christ ein echter Christus-Nachfolger ist. Zusammen wachsen fruchtbringende und keine fruchtbringende Pflanzen, bis der Herr kommt und die ohne Frucht ins Feuer wirft. Weil die Führer der AT-Israeliten nicht imstande waren, das Evangelium zu verbreiten, übertrug Jesus diese Aufgabe auf die geistigen Israeliten, seine Jünger, die seinem Wort gefolgt waren. Seitdem existiert das geistige Israel weiterhin wie bisher. Nichts hat sich geändert. Das nationale Israel spielte niemals irgendeine Rolle.

    In gewissem Sinn hast Du schon Recht mit Deiner Überlegung, wenn man sieht, wer in der Bibel als "wahre Nachkommen Abrahams" gezeigt wird.
    Andererseits denke ich auch, dass die Geschichte zeigt, dass die (leiblichen) Nachkommen Abrahams eine Menschengruppe sind, zu denen (unser) Gott (immer noch) ein besonderes Verhältnis hat... In der Bibel zeigt sich das - denke ich - auch in den Ausführungen Pauli über das "Geheimnis" der zukünftigen Bekehrung Israels, wenn die "Fülle der Heiden eingegangen" sein wird.
    .
    Liebe Grüße, Heimo
  • Erster Text von Hans Dieter von mir im Zusammenhang angemerkt!

    Hans Dieter schrieb:

    Du hast den zweiten Teil der Bibelstelle unterschlagen, denn sie lautet:
    38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen a;
    a) Kap. 24,2; 1Kö 9,7.8; Ps 69,26; Lk 19,44
    39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: »Gepriesen <sei>, der da kommt im Namen des Herrn!«a
    a) Kap. 21,9; Ps 118,26; Joh 12,13
    Was glaubst Du, wie viel Juden täglich beten "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des HERRN" ?
    Wie viel Prozent der Christen beten das täglich?


    1.Könige 9, 7.+8. Von Hans Dieter zitiert!
    *Und du, so du vor mir wandelst, wie dein Vater David gewandelt hat, mit rechtschaffenem Herzen und aufrichtig, daß du tust alles, was ich dir geboten habe, und meine Gebote und meine Rechte hältst, (5) so will ich bestätigen den Stuhl deines Königreichs über Israel ewiglich, wie ich deinem Vater David geredet habe und gesagt: Es soll dir nicht gebrechen an einem Manne vom Stuhl Israels. (6) Werdet ihr euch aber von mir hinten abwenden, ihr und eure Kinder, und nicht halten meine Gebote und Rechte, die ich euch vorgelegt habe, und hingehet und andern Göttern dienet, und sie anbetet, (7) so werde ich Israel ausrotten von dem Lande, das ich ihnen gegeben habe; und das Haus, das ich geheiligt habe meinem Namen, will ich verlassen von meinem Angesicht; und Israel wird ein Sprichwort und Fabel sein unter allen Völkern; (8) und das Haus wird eingerissen werden, daß alle, die vorübergehen, werden sich entsetzen und blasen und sagen: Warum hat der HErr diesem Lande und diesem Hause also getan? (9) So wird man antworten: Darum, daß sie den HErrn, ihren GOtt, verlassen haben, der ihre Väter aus Ägyptenland führete, und haben angenommen andere Götter und sie angebetet und ihnen gedient; darum hat der HErr all dies Übel über sie gebracht.* (1.Könige 9, 4.-9. Luther 1545)
    Der Text 1.Könige9, 7.+8. wurde von Hans Dieter gebracht zum Gegenbeweis von meinen Ausführungen und mit der Behauptung, dass ich die Texte nicht im Zusammenhang ansehen würde. Nun habe ich die Texte die Hans Dieter „gepostet“ hat in den notwendigen Zusammenhang gestellt und ich komme laut Bibel zu folgender Schlussfolgerung:
    Erstens: In Vers 4.-9. ist eindeutig eine Verheissung welche an BEDINGUNGEN geknüpft ist. Nur wenn diese Bedingungen eingehalten werden, dann werden die Verheissungen an Israel von Gott erfüllt werden.
  • Bemo schrieb:

    Stofi schrieb:

    Durch die Juden wird Gott präsent, auch/grade heute noch. Durch die ausserordentlichen Segnungen auf fast allen Gebieten des Lebens. Ob es Gesundheitswesen, Agrar, Technik, usw. ist. Und den Schutz als Volk und Staat, den es genießt (siehe Geschichte, wundersame Kriegsiege) usw. .....

    Was nützen einen all die Segnungen und Errungenschaften ohne Jesus? Wie kann Gott durch jesus-ablehnende Juden präsent sein? Ich begreif das alles nicht ?(

    ..mensch, das ist doch der Punkt: sie erkennen doch Christus. So steht es in der Prophetie. Und die ist JETZT schon am Erfüllen... aber es kommt noch stärker.

    .
  • Text von Hans Dieter im Zusammenhang gelesen und erklärt!

    Hans Dieter schrieb:

    Du hast den zweiten Teil der Bibelstelle unterschlagen, denn sie lautet:
    38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen a;
    a) Kap. 24,2; 1Kö 9,7.8; Ps 69,26; Lk 19,44
    39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: »Gepriesen <sei>, der da kommt im Namen des Herrn!«a
    a) Kap. 21,9; Ps 118,26; Joh 12,13


    Nächster Vers von Hans Dieter zitiert: Psalm 69, 26. hier nun im Zusammenhang:
    *Erhöre mich, HErr, denn deine Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit (18) und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte; denn mir ist angst; erhöre mich eilend! (19) Mache dich zu meiner Seele und erlöse sie; erlöse mich um meiner Feinde willen! (20) Du weißest meine Schmach, Schande und Scham; meine Widersacher sind alle vor dir. (21) Die Schmach bricht mir mein Herz und kränket mich. Ich warte, ob es jemand jammerte, aber da ist niemand; und auf Tröster, aber ich finde keine. (22) Und sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken in meinem großen Durst. (23) Ihr Tisch müsse vor ihnen zum Strick werden, zur Vergeltung und zu einer Falle! (24) Ihre Augen müssen finster werden, daß sie nicht sehen; und ihre Lenden laß immer wanken! (25) Geuß deine Ungnade auf sie, und dein grimmiger Zorn ergreife sie! (26) Ihre Wohnung müsse wüste werden, und sei niemand, der in ihren Hütten wohne! (27) Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, und rühmen, daß du die Deinen übel schlagest. (28) Laß sie in eine Sünde über die andere fallen, daß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit. (29) Tilge sie aus dem Buch der Lebendigen, daß sie mit den Gerechten nicht angeschrieben werden. (30) Ich aber bin elend, und mir ist wehe. GOtt, deine Hilfe schütze mich! (31) Ich will den Namen GOttes loben mit einem Liede und will ihn hoch ehren mit Dank. (32) Das wird dem HErrn baß (sehr) gefallen denn ein Farr (Stier), der Hörner und Klauen hat. (33) Die Elenden sehen und freuen sich; und die GOtt suchen, denen wird das Herz leben. (34) Denn der HErr höret die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht. (35) Es lobe ihn Himmel, Erde und Meer und alles, was sich drinnen reget. (36) Denn GOtt wird Zion helfen und die Städte Judas bauen, daß man daselbst wohne und sie besitze. (37) Und der Same seiner Knechte wird sie ererben, und die seinen Namen lieben, werden drinnen bleiben.* (Psalm 69, 17.-36. Luther 1545)
    Als erstes muss festgehalten werden, dass der Psalm 69, 17.-36 eine wunderbare Verheissung auf und über Jesus ist. Dies ist wichtig festzuhalten. In den Versen: „(28) Laß sie in eine Sünde über die andere fallen, daß sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit. (29) Tilge sie aus dem Buch der Lebendigen, daß sie mit den Gerechten nicht angeschrieben werden.“ lässt David Jesus diese wichtige Aussage machen (welche übrigens auch in anderen Bibelstellen bestätigt wird)! In dieser Aussage wird klar und deutlich festgehalten, dass ALLE welche Jesus nicht annehmen aus dem Buch der lebendigen gestrichen werden sollen. Ich wiederhole ALLE, das heisst auch die Juden welche Jesus nicht angenommen haben. Dieser Text impliziert, dass es keine zweite Erlösungs-Chance gibt, für niemanden.
    Im Vers: „(33) Die Elenden sehen und freuen sich; und die GOtt suchen, denen wird das Herz leben.“ wird klar impliziert dass die Erlösung und das Evangelium nicht auf da jüdische Volk beschränkt ist. Auf jeden Fall wird der Gedanke, dass das Volk Israel eine Sonderfunktion nach dem Tode Jesus innehat, nicht unterstützt, und damit hat Hans Dieter ein Eigentor mit dem Zitieren seines Textes geschossen.
  • Ein weiterer Text von Hans Dieter im Zusammenhang:

    HugoTobler schrieb:

    Zitat von »Hans Dieter«
    Du hast den zweiten Teil der Bibelstelle unterschlagen, denn sie lautet:
    38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen a;
    a) Kap. 24,2; 1Kö 9,7.8; Ps 69,26; Lk 19,44
    39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: »Gepriesen <sei>, der da kommt im Namen des Herrn!«a
    a) Kap. 21,9; Ps 118,26; Joh 12,13
    Was glaubst Du, wie viel Juden täglich beten "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des HERRN" ?
    Wie viel Prozent der Christen beten das täglich?


    Und hier haben wir den nächsten von Hans Dieter zitierten Vers: Lukas 19, 44:
    *Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sie (42) und sprach: Wenn du es wüßtest, so würdest du auch bedenken zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dienet. Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen. (43) Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten (44) und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darinnen du heimgesucht bist. (45) Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darinnen verkauften und kauften, (46) und sprach zu ihnen: Es stehet geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus; ihr aber habt's gemacht zur Mördergrube. (47) Und lehrte täglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, daß sie ihn umbrächten, (48) und fanden nicht, wie sie ihm tun sollten; denn alles Volk hing ihm an und hörete ihn.* (Lukas 19, 41.-48. Luther 1545)
    Ich habe keine Ahnung warum Hans-Dieter diesen Text (Lk 19,44) zitiert hat, weil sich dieser Text auch im Zusammenhang gelesen nicht positiv für das jüdische Volk auswirkt. Lediglich im Vers 48 ist eine Hoffnung enthalten, wo es heisst, dass das Volk Jesus liebte. Allerdings waren und sind die Führer des alten und modernen Judentums erklärte Feinde Jesu und sie verführen heute wie damals das Volk zum Abfall!
  • Ein weitere Text von Hans Dieter!

    Hans Dieter schrieb:

    Du hast den zweiten Teil der Bibelstelle unterschlagen, denn sie lautet:
    38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen a;
    a) Kap. 24,2; 1Kö 9,7.8; Ps 69,26; Lk 19,44
    39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: »Gepriesen <sei>, der da kommt im Namen des Herrn!«a
    a) Kap. 21,9; Ps 118,26; Joh 12,13
    Was glaubst Du, wie viel Juden täglich beten "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des HERRN" ?
    Wie viel Prozent der Christen beten das täglich?


    Ein weiterer Text von Hans Dieter welchen wir im Zusammenhang ansehen wollen :
    *Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, daß ich dahin eingehe und dem HErrn danke. (20) Das ist das Tor des HErrn; die Gerechten werden dahin eingehen. (21) Ich danke dir, daß du mich demütigest und hilfst mir. (22) Der Stein, den die Bauleute verworfen, ist zum Eckstein worden. (23) Das ist vom HErrn geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen. (24) Dies ist der Tag, den der HErr macht; laßt uns freuen und fröhlich drinnen sein! (25) O HErr, hilf, o HErr, laß wohlgelingen! (26) Gelobet sei, der da kommt im Namen des HErrn! Wir segnen euch, die ihr vom Hause des HErrn seid. (27) Der HErr ist GOtt, der uns erleuchtet. Schmücket das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars; (28) Du bist mein GOtt, und ich danke dir; mein GOtt, ich will dich preisen. (29) Danket dem HErrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. (1) Wohl denen, die ohne Wandel leben, die im Gesetz des HErrn wandeln! (2) Wohl denen, die seine Zeugnisse halten, die ihn von ganzem Herzen suchen! (3) Denn welche auf seinen Wegen wandeln, die tun kein Übels. (4) Du hast geboten, fleißig zu halten deine Befehle. (5) O daß mein Leben deine Rechte mit ganzem Ernst hielte! (6) Wenn ich schaue allein auf deine Gebote, so werde ich nicht zuschanden. (7) Ich danke dir von rechtem Herzen, daß du mich lehrest die Rechte deiner Gerechtigkeit. (8) Deine Rechte will ich halten; verlaß mich nimmermehr! (9) Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach deinen Worten. (10) Ich suche dich von ganzem Herzen; laß mich nicht fehlen deiner Gebote! (11) Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, auf daß ich nicht wider dich sündige. (12) Gelobet seist du, HErr! Lehre mich deine Rechte! (13) Ich will mit meinen Lippen erzählen alle Rechte deines Mundes.* (Psalm 118, 19.-29.; 119, 1.-13. Luther 1545)
    In Vers: „(20) Das ist das Tor des HErrn; die Gerechten werden dahin eingehen ...“, ist dieser Satz. Was für ein Tor ist das? Nun, da sich die Bibel selbst auslegt lesen wir doch auch den Text: „(19) Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, daß ich dahin eingehe und dem HErrn danke. (20) Das ist das Tor des HErrn; die Gerechten werden dahin eingehen.“ Es handelt sich also nicht um ein Tor aus der Stadt Jerusalem sondern es handelt sich um das Evangelium und das Tor der Gerechtigkeit.
    Eigentlich geht es bei Hans-Dieter um den Text: „(26) Gelobet sei, der da kommt im Namen des HErrn!“ Weil er diesen Text in den Zusammenhang stellte, dass wenn die Juden diese Aussage beten, dass dann Jesus kommen würde. Doch im Zusammenhang gesehen handelt es sich um eine ergänzende Aussage ohne Bezug zu einer Erscheinung Jesu.
    In den Versen Psalm 119, 1.-13. wird einiges über die Wirkung und Art und Weise der Wirkung des Evangeliums gesagt.
    Es ist meiner Ansicht nach nichts aus diesen Texten zu sehen, welche einen Zusammenhang zum gebotenen Thema (Die Sammlung des modernen Israels Erfüllung der Prophetie) ausmachen.
  • Der letzte zitierte Text von Hans Dieter!

    Hans Dieter schrieb:

    Du hast den zweiten Teil der Bibelstelle unterschlagen, denn sie lautet:
    38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen a;
    a) Kap. 24,2; 1Kö 9,7.8; Ps 69,26; Lk 19,44
    39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: »Gepriesen <sei>, der da kommt im Namen des Herrn!«a
    a) Kap. 21,9; Ps 118,26; Joh 12,13
    Was glaubst Du, wie viel Juden täglich beten "Gepriesen sei, der da kommt im Namen des HERRN" ?
    Wie viel Prozent der Christen beten das täglich?


    Ein weiterer Text von Hans-Dieter Johannes 12, 13.:
    *Aber die Hohenpriester trachteten danach, daß sie auch Lazarus töteten. (11) Denn um seinetwillen gingen viel Juden hin und glaubten an JEsum. (12) Des andern Tages, viel Volks, das aufs Fest kommen war, da es hörete, daß JEsus kommt gen Jerusalem, (13) nahmen sie Palmenzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrieen: Hosianna! Gelobet sei, der da kommt in dem Namen des HErrn, ein König von Israel! (14) JEsus aber überkam ein Eselein und ritt darauf, wie denn geschrieben stehet: (15) Fürchte dich nicht, du Tochter Zion; siehe, dein König kommt reitend auf einem Eselsfüllen! (16) Solches aber verstanden seine Jünger zuvor nicht, sondern da JEsus verkläret ward, da dachten sie daran, daß solches war von ihm geschrieben, und sie solches ihm getan hatten. (17) Das Volk aber, das mit ihm war, da er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, rühmte die Tat. Johannes 12:18 Darum ging ihm auch das Volk entgegen, da sie höreten, er hätte solches Zeichen getan. (19) Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr sehet, daß ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach.* (Johannes 12, 10.-19. Luther 1545)
    Das Zitat in Vers 13, wollte Hans-Dieter in den Zusammenhang stellen, dass wenn die Juden diese Aussage machen, dann würde Jesus wiederkommen und es würde für die Juden eine spezielle Zeit kommen (er hat es anders ausgedrückt). Aber als die Juden diese Aussage gemacht hatten, da war Jesus unter ihnen und er ging seinem Tode entgegen. Und wieder wollen die Pharisäer ihn Umbringen. Ich denke nicht, dass der zitierte Vers einen Zusammenhang mit dem Thema hat.
  • Hallo, liebe Stofi und alle Anderen.

    In der Bibel haben Namen immer auch eine tiefere Bedeutung, anders als heute bei uns. Jakob, der Fersenhalter (oder auch Hinterlistiger, Betrüger, wir würden sagen: der anderen ein Bein stellt), wurde zum Israel, dem Gotteskämpfer oder Überwinder (Sieger). Und seine Nachkommen übernahmen diesen Namen, sonst würden sie heute noch die "Jakobiten" (Betrüger) genannt werden.. Wie viele von ihnen aber echte Gotteskämpfer oder Überwinder sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Zur Zeit Elias waren es 7001 Männer, die ihre Knie nicht vor Baal gebeugt hatten. Aber die Baalsanbeter waren viel meh (und nannten sich auch "Israelitem")r. Waren das auch alle "Israeliter"? Ich denke, nein.

    Eine ähnliche Situation finden wir nach der Himmelfahrt Jesu. Damals bekehrten sich zunächst 3000, später wird von 5000 berichtet. Sie überwanden das rabbinische Vorurteil gegen Jesus von Nazareth und bildeten den Grundstock der Gemeinde Israel des Neuen Testamentes (der gläubige Überrest aus Israel). Auch dieser Grundstock wurde, wie im AT, ständig aufgestockt und erweitert um Menschen, die keine fleischlichen nachkommen Jakobs waren. Und dieser Vorgang hält bis heute an. Alle, die die Bezeichnung "Überwinder" wirklich verdienen, sind echte Israeliter, egal aus welchem Volk oder Gemeinde sie stammen. ( mit den fleischlichen nachkommen Jakobs geht das übrigens genau so. Mehr als die Hälfte der heutigen Bewohner Israels stammen gar nicht von Jakob ab. Sie sind Fallaschen oder Afrikaner Türken und Mongolen, sind aber jüdischen Glaubens)

    Dieser Grundgedanke liegt übrigens auch dem vergleich des Paulus in Röm. 11 zu Grunde, wo unfruchtbare Zweige aus dem Ölbaum "Israel" ausgebrochen und durch wilde Triebe ersetzt werden. Aber auch den alten, abgebebrochenen Zweigen ist die Rüchverpflanzung offen.

    Erst durch die Irrlehre des modernen Darbysmus und die Namensgebung "Israel" für den heutigen Staat in Palästina haben viele aufrichtige Menschen in Verwirrung gebracht. Doch Jesus hat das in Matth. 24:24 ja voraus gesagt, sodass wir gewarnt sind.

    Liebe Grüße von benSalomo.
  • Lieber benSalomo !

    benSalomo schrieb:

    Dieser Grundgedanke liegt übrigens auch dem vergleich des Paulus in Röm. 11 zu Grunde, wo unfruchtbare Zweige aus dem Ölbaum "Israel" ausgebrochen und durch wilde Triebe ersetzt werden. Aber auch den alten, abgebebrochenen Zweigen ist die Rüchverpflanzung offen.


    ich habe Dir einen Fetten Pluspunkt gegeben, möcht aber noch ergänzen, dass die Bezeichnung "Israel" für den Ölbaum in Römer 11 nicht biblisch ist, sondern auf Deine oben erwähnten geschichtlichen Tatsachen fusst.

    Hier noch einmal ein Dokument das das bezeugt:
    Dateien
  • Erkennen oder anerkennen die Juden Jesus ?

    Stofi schrieb:

    ..mensch, das ist doch der Punkt: sie erkennen doch Christus. So steht es in der Prophetie. Und die ist JETZT schon am Erfüllen... aber es kommt noch stärker.


    Es gibt messianische Juden die Jesus als Propheten anerkennen. Aber 99% aller messianischen Juden lehnen Jesus als Erlöser und Gott und Messias ab. Die Bezeichnung "messianisch" ist eine Irreführung.
    Laut Ricardo Abos-Padilla ist der "messianische" Zionismus gegründet worden, um den Christen Geld aus der Tasche zu ziehen. Er vermutet sogar, das der israelische Geheimdienst "Mossad" dahinter steht.

    Und es kommt eben nicht stärker! E.G.White schreibt, dass sich viele Juden zum geistlichen Israel bekehren werden und mit diesem Zusammen den Sabbat in Vollmacht verkünden werden. Ich werde den Textbeweis nach den Ferien noch nachliefern.
  • @HugoTobler, deine 99% sind schlicht und ergreifend aus der Luft gegriffen, wenn ich es nicht grade als Lüge bezeichnen möchte. Es stimmt einfach nicht. Auch bin ich nicht so naiv zu glauben, dass JEDER einzelne Jude Jesus annimmt. Natürlich nicht, das wäre zwas schön, aber unlogisch, bzw. utopisch. Es wird aber definitivso sein, dass "sie den erkennen, den sie getötet haben..". Ob sie sich dabei auch bekehren oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Viele werden es aber tun. ....

    ..... weil Gott noch ein mal eine besondere Gnadenzeit mit besonderer Ausgießung des HGs für sie wirken wird.

    Ich verstehe nicht, warum ihr, manche Christen, den Juden keine Jesus Erkenntnis gönnt, warum ihr sie aus der Liebe und Gnade Gottes mit Gewalt heraus reißt. Das Volk war und ist Gottes auserwählte Volk, durch welches ER sich der Welt präsentiert, bekannt gemacht hat (macht). Da kannst du drehen und Texte biegen, wie du möchtest, es ist einfach so. Du wirst dich (hoffentlich) noch selbst davon überzeugen ....

    Gruß
  • Baptist schrieb:

    Wer sagt denn dass nicht eine Zweistaatenlösung in Frieden diese Erfüllung sein könnte?


    Hallo Baptist, vielleicht hilft Dir folgender Artikel von mir:

    Die Bevölkerung Israels wünscht sich nichts sehnlicher als Frieden; das gilt auch für die sogenannten "Ultrarechten".
    Bis jetzt stand der Wunsch nach Frieden bei den moslemischen Staaten offensichtlich nicht an oberster Stelle, sondern der Erhalt und die Ausdehnung des Islam. Moslems werden durch Nachgeben in ihrer Ansicht bestärkt, den Willen Allahs zu tun. Dass sie im Irrtum sind, weiß nur, wer den Koran genau kennt, in dem an mindestens 3 Stellen darauf hingewiesen wird, dass Gott dem Volk Israel das Land (Palästina) wiedergibt.
    Es darf daher nicht erwartet werden, dass im Nahen Osten Frieden eintritt, wenn Israel sich aus den "Besetzten Gebieten" zurückzieht. Für die Mullahs, die religiösen Führer der Moslems, ist das nur ein Etappensieg. Der Krieg (Terror) wird von ihnen solange vorangetrieben, bis der Staat Israel aufgehört hat, zu existieren.
    Nun zu den Israelis:
    Sie haben einen Anspruch auf das Land, der sich auf die göttlichen Verheißungen der Bibel beruft; aus diesem Grund lehnten sie auch Vorschläge aus der Zeit der Jahrhundertwende um 1900 ab, einen Staat in Uganda zu gründen.
    Und auch die Grenzen dieses Landes sind von Gott genau festgelegt worden (Jecheskel, Kap.47, 15-23) , so dass sich niemand herausreden kann und sagen kann, er hätte das nicht gewusst.
    Da die Palästinenser Araber sind, die nach der Zerstörung des jüdischen Gemeinwesens, dass von 70 u.Z. bis 600 u.Z. andauerte, ins Land eingewandert sind, während die Juden zunehmend vertrieben wurden, nie einen eigenen Staat hatten, auch nicht unter jordanischer Herrschaft, besteht auch heute keine völkerrechtliche Notwendigkeit, ihnen auf Erez Israel Autonomie oder gar einen Staat einzuräumen.
    Die Forderung des "Selbstbestimmungsrechts" für die Palästinenser hätte sich auf die freie Entscheidung beschränken sollen, im jüdischen Staat leben zu wollen oder nicht.
    Der Engel, der den Hirten bei Bethlehem Frieden verkündete, sagte: "Herrlichkeit Gott in den Höhen droben und Frieden auf Erden den Menschen Seines Wohlgefallens". Lukas 2:14
    Also gibt es nicht für alle Menschen Frieden, sondern nur für die, die Gottes Wohlgefallen haben. Und wenn Gott ihnen Sein Land gibt, und sie geben davon wieder einen Teil her, dann erregen sie Sein Missfallen. Atheisten und Agnostiker zwingen Gott, einzugreifen und Sein Recht durchzusetzen. Daher wird es jetzt noch keinen Frieden geben, sondern Terror und Kampf.
    Am 11. Nov. 1995 haben 133 Nationen in der UNO Israel zum wiederholten Mal aufgefordert, Jerusalem wieder zu teilen und den Ostteil den Arabern zu geben. Die meisten Völker innerhalb der UNO werden mit Krieg drohen und Truppen nach Jerusalem senden; das wird für diese Nationen noch ein sehr böses Ende haben. (siehe Hesekiel 39, Daniel 11 und Sacharia 14)
    Hinter der Weigerung, Israel das göttliche Recht auf sein ganzes Land anzuerkennen, verbirgt sich die Ablehnung der Souveränität Gottes, dessen hoher und heiliger Name Jehowah ist.

    Hans Dieter
  • Stofi schrieb:

    Ich verstehe nicht, warum ihr, manche Christen, den Juden keine Jesus Erkenntnis gönnt, warum ihr sie aus der Liebe und Gnade Gottes mit Gewalt heraus reißt. Das Volk war und ist Gottes auserwählte Volk, durch welches ER sich der Welt präsentiert, bekannt gemacht hat (macht). Da kannst du drehen und Texte biegen, wie du möchtest, es ist einfach so. Du wirst dich (hoffentlich) noch selbst davon überzeugen ....

    1. Ich gönne jeden Menschen die richtige Jesu-Erkenntnis, unabhängig von der Herkunft.
    2. Ich reiße sie nicht aus der Liebe und Gnade Gottes heraus. Gott liebt "sie" (jeden einzelnen), ob "sie" (jeder einzeln betrachtet) aus der Gnade aber "herausfallen" hängt von ihrer richtigen Jesus-Erkenntnis ab. Liebt Gott einen Jesus-ablehnenden Juden mehr auf Grund seiner Herkunft als beispielsweise einen Jesus-ablehnenden Deutschen?
    3. Ich verstehen unter einen Volk, welches Gott auf richtige Weise repräsentiert, ein Volk, dass mit Jesus Christus lebt. Momentan sehe ich dies nicht beim allergrößten Teil "der" Juden. Völkisches Denken ist mir ausserdem zu wider. Wenn jetzt wieder dieses Denken Einzug halten soll, dann wird das eher die Heiden-Mission behindern als voranbringen. Das lehrt mich jedenfalls die Geschichte Israels. Sie waren zur Zeit Jesu Stolz auf ihre Herkunft und hielten es nicht mehr für Nötig zu den "Hunden" zu gehen. Wollen wir diese Grenzen wirklich wieder aufrichten, die Jesus und die Apostel niedergerissen haben?
    Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

    Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
  • @Stofi
    Ich verstehe nicht, warum ihr, manche Christen, den Juden keine Jesus Erkenntnis gönnt, warum ihr sie aus der Liebe und Gnade Gottes mit Gewalt heraus reißt. Das Volk war und ist Gottes auserwählte Volk, durch welches ER sich der Welt präsentiert, bekannt gemacht hat (macht).
    Dieses Statement zeigt mir, dass du eigentlich missverstanden hast, worum es im Thema geht. Es geht gar nicht um die Frage, ob die Juden Zugang zur Gnade haben dürfen. Kein einziger Schreiber in diesem Forum hat den Juden den Zugang zur Gnade irgendwie versperren wollen. Auch äußerte sich niemand dagegen, dass die Juden die Wahrheit (und das ist vor allem die Erkenntnis, dass Jesus Messias ist) nicht erkennen sollten. An welcher Stelle in diesem Thread hat jemand seine Unliebe zu den Juden gezeigt?

    Gott präsentiert sich durch Seine ehrlichen Nachfolger jeder Nation ohne Ausnahme! Das sind vor allem dienigen, die die Gnade in Jesus Christus erkannt haben und diese auch verbreiten. Die besonderen Nachfolger der Endzeit sind die Adventisten mit ihrer 3-Engels-Botschaft. Ob diese Adventisten Juden, Deutschen, Russen oder Österreicher sind - alles spielt keine Rolle. Das auserwählte Volk des Alten Testaments waren NICHT DIE JUDEN, sondern alle Nationen, die sich dem geistigen Israel angeschlossen haben. Indem Gott die Israeliten aus der Sklaverei herausgeführt hat, gab Gott ihnen die Aufgabe, den wahren monotheistischen Glauben zusammen mit den Gesetzen auf ganzer Welt zu verbreiten, damit jeder aus Nationen sich dem Israel anschließt.
    Jesaja 56.3 Und der Fremde, der sich dem HERRN zugewandt hat, soll nicht sagen: Der HERR wird mich getrennt halten von seinem Volk. Und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum. 4 Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohlgefällt, und an meinem Bund festhalten, 5 denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen geben; das ist besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll. 6 Und die Fremden, die sich dem HERRN zugewandt haben, ihm zu dienen und seinen Namen zu lieben, damit sie seine Knechte seien, alle, die den Sabbat halten, dass sie ihn nicht entheiligen, und die an meinem Bund festhalten, 7 die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethaus, und ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen mir wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker. 8 Gott der HERR, der die Versprengten Israels sammelt, spricht: Ich will noch mehr zu der Zahl derer, die versammelt sind, sammeln.
    Die Verse sind ziemlich eindeutig: An dieser Stelle geht es um geistiges Israel. Es ist die Summe aller Menschen, die an Gott glauben und Seine Gebote halten, unabhängig von Nationalität. Eine Unterscheidung zwischen nationalen Juden und anderen Nationen wird nicht gemacht, das ist irrelevant. Die Nationen sind sogar "besser als Söhne und Töchter" (d.h. die leiblichen, nationalen Israeliten). Auserwählung bezieht sich hier nicht auf Nationalität, sondern auf Gehorsam.
    Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)