Die "Sammlung" des modernen Israels: Erfüllung der Prophetie?

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    • Hallo, lieber Yokurt nach Wien.

      Schönes Weihnachtsfest zuvor.

      Bis etwa Mitte der 60er Jahre war mir unbewusst, wieso z.B. die Darbysten, unsere unmittelbaren Nachbarn, die gleichen Bibeltexte benutzten wie wir, aber daraus ganz andere Ereignisse, wie z.B. die Vor-Entrückung her leiteten.

      Damals erfuhr ich von den verschiedenen Schulen der Bibelauslegung und lernte so allmählich, wie jede Schule gewisse Vorgaben aufstellt und dann an Hand dieser Vorgaben die Bibel auslegt.

      "Philosophisch-Wiisenschaftlich" ist eine Herangehensweise dann, wenn man bestimmte weltliche Kriterien, z.B. zur Quellenbestimmung, bedenkenlos an die Bibel anlegt, die man auch an andere antiken Quellen anlegt.

      Die historische Schule geht davon aus, dass es z. B. in der Prophetie Gott durchaus möglich ist, in die Zukunft zu sehen. Dementsprechend legt sie Daniel und die Offenbarung im historischen Sinn aus, so wie man das bei Jesus und den Aposteln beobachten kann.

      Die historisch-kritische Schule geht aber davon aus, dass die Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen, noch bei keinem Menschen beobachtet wurde und sagt dem entsprechend von vorn herein: Eine Zukunftsschau ist unmöglich, also müssen z.B. die Danieltexte anders verstanden werden. Manche gehen sogar noch weiter und sagen: Wir können heute nicht beobachten, dass Gott mit Menschen spricht, also hat es das auch früher nicht gegeben. Propheten sind dem entsprechend Menschen, die aufgeschrieben haben, was sie über Gott dachten, aber nicht, was Gott ihnen sagte. So lehrte m.W. z. B. Heidegger.

      G. E. Lessing war im Grunde ein ungläubiger Mensch. Doch in diesem Sinne (oder im Sinne eines Voltaire) zu publizieren, wäre seiner Laufbahn überhaupt nicht zuträglich gewesen. Er stellte aber eine Theorie über die Beziehungen der drei ersten Evangelien auf, die dann in der Folge von anderen Theologen gerne auf gegriffen wurde: Die Lehre von den Synoptikern. Auch hier geht es um die Quellen. Seit Lessing ist viel Gelehrten-Gehirn-Schmalz in diese Theorie gesteckt worden, aber Einigkeit wurde mitnichten erzielt. Lessing wollte mit seiner Theorie eigentlich die historische (paulinische) Ansicht ad absurdum führen, die Bibel sei "theopneustos", also "gottgeatmet", von Gott ein gegeben. Erst kürzlich wies eine Theologin nach, dass die Beweise für eine originäre Abfassung (also ohne gemeinsame Urquelle) viel umfangreicher sind als die Hinweise darauf, dass die Verfasser von einer gemeinsamen, aber verloren gegangenen Urquelle abgeschrieben haben und dass die drei ersten Evangelien alle um das Jahr 50 herum fertig in der heutigen Form vor lagen.

      Der Dispensationalismus, der in Spuren hier und da auch mal in der Kirchengeschichte vor kam, aber immer bedeutungslos blieb, hat nun unter Darby und seinen Nachfolgern/Anhängern eine neue Auslegungs-Schule hervor gebracht. Die Bibel ist darnach keine einheitliche Abfolge von Handlungen Gottes mit seinem einzigen Volk im Ablauf der Geschichte bis heute. Vielmehr wird dort Gottes Handeln als ein Handeln in Epochen verstanden. Wobei die Vertreter sich nicht ganz einig sind über Anzahl und Dauer der Epochen. Jedenfalls hatte Gott die Ansicht, mit der Epoche seines Volkes Israel sein Handeln zum Abschluss zu bringen. Jesus sollte sich auf Davids Thron setzen und das israelische Weltreich beginnen. Deshalb war Gott völlig Überrascht, als die Juden Jesus ablehnten. Er war gezwungen, noch eine weitere Heilsepoche ein zu fügen: die chrisrliche oder Gemeinde-Epoche. Und für diese gelten dann auch nicht mehr die übrigen Bibelteile, sondern nur noch die letzten Kapitel von Joh., die Apg., die Briefe und die Kap, 1-3 der Offenbarung. Alle andren Bibelteile sind für Christen nicht verbindlich.

      Weil aber der Dispensationalismus die Bibel "wörtlich" nimmt (hört sich zunächst gut an, läuft aber auf eine Buchstaben-Gläubigkeit hinaus) und weil (a priori) alle Weissagungen Gottes in Erfüllung gehen müssen, hat Darby die jesuitische Lehre von den 7 letzten Jahren der Weltgeschichte übernommen. Die seiner Lehre Gläubigen werden dann vor dem Beginn dieser 7 letzten Jahre der Weltgeschichte insgeheim Vor-Entrückt, in den 7 Jahren dann die Juden zu Christus "bekehrt" und missionieren ihrerseits die Ungläubigen Heiden, und am Ende der 7 Jahre kommt dann Christus wieder in Herrlichkeit und richtet das 1000-j. Reich der Juden auf, das er eigentlich schon vor 2000 Jahren errichten wollte, aber wegen deren unerwartetem Unglauben nicht konnte.
      Zur Stützung dieses Komplexes an Glaubenslehren wird dann ein System von Bibelstellen zusammen getragen, das aber in seiner Verwendung nur im System des Dispensationalismus Sinn macht.

      Dispensationalisten machen also eine Art von Gehirnwäsche durch, die es ihnen nicht mehr erlaubt, unabhängig von ihrem System eine Bibelstelle zu überdenken. Ich habe in meinem Leben einen einzigen, bestimmten Darbysten kennen gelernt. Seine Familie gehörte zu den Ur-Darbysten in unserer Stadt. Ihm gelang es nach ungeheuren Kämpfen, sich von dieser Gehirnwäsche zu lösen und die Bibelstellen auch mal nach dem historischen System zu betrachte. Er war später Jahrzehnte lang eine "Säule" in der Adventgemeinde und stand treu zu Gottes Wort. Aber an Blume erkennt man hier, wie schwer es einem Darbysten fällt, sich von seiner Indoktrination wenigstens mal zeitweise zu lösen.Denn sie lesen nur ihre eigene Literatur und beschäftigen sich nicht paulinisch mit anderen lehren.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • hallo benSalomo,

      Danke für die Infos,----weiter Ergänzungen zu dem Thema "Darby"-----die Quelle, der Ursprung, für die "pro Isrsael Sicht--und ihr grundsätzlich falscher Denkansatz.

      weil (a priori) alle Weissagungen Gottes in Erfüllung gehen müssen, hat Darby die jesuitische Lehre von den 7 letzten Jahren der Weltgeschichte übernommen.
      ein Beispiel dafür, --- wenn auf einer unbiblischen Grundlage---sinngemäß falsch verstanden---(alle Prohezeihungen müssen --wortwörtlich noch dazu) in Erfüllung gehen, es nötig wird mit einer weiteren unbiblischen These "Nachzuhaken"
      Denn----wenn es eine biblisch haltbare Erklärung dafür gibt, --die sich in das Gesamtgeschehen AT/NT einfügt---warum die At Prophezeihungen SO nicht mehr in Erfüllung gehen konnten, dann fällt automatisch die weitere unbiblische These der letzten 7 Jahre Weltgeschehen gleich automatisch mit. Es ist nicht nötig sich mit allen Folgethesen zu beschäftigen.

      Auch z.B die Probleme mit Gottes angeblichen Plan A und Plan B klärt sich, auch die Frage ob Gott "vorzeiten" alles wußte oder nicht, oder ob er --angesichts der Ereignisse am Hügel von Golgatha nun schnell verlegenheitshalber "planlich" aktiv werden mußte, ob er schon immer "allwissend" war oder nicht, etc, etc,

      Mit andren Worten: "Dort am Hügel von Golgatha" ist tatsächlich der entscheidende Schnittpunkt--nicht nur für Darby´s Lehre-----allerdings betrachtet vom NT her, genauer gesagt von der Position Paulus aus, defr rückblickend den "Erlösungsplan" im Rö. Biref erklärt---und damit auch die o.a. Fragen
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      Für mich ist hier vorrangig der erste Gesichtspunkt:
      Warum nämich die zahlreichen AT Prophezeihungen KEINE Erfüllung für "die Sammlung des modernen Israels" sind, obwohl sie dafür weder negiert, noch umgebogen, noch umgeschrieben, noch korrigiert, noch---noch---noch--- werden müssen, sondern nur :) im Lichte des gesamten!! NT (auch Paulus!!) verstanden werden müssen.---DIE legitime biblsche Auslegungsmethodik!


      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Denn sie lesen nur ihre eigene Literatur und beschäftigen sich nicht paulinisch mit anderen lehren.
      wie wahr, wie wahr, ben Salomo, aber dies lässt sich durchaus auch auf andere und auf andere Glaubenssätze übertragen (nicht wahr, Yokurt?!) . Denn irgendwo gibt es doch immer jemanden, der davon überzeugt ist, nunmehr die richtige Interpretation und das richtige Verständnis gefunden zu haben - und der macht dann auch nichts anderes, als wie der zuvor, den er nunmehr zu kritisieren und zu korrigieren vermag. Denn es gibt immer einen Punkt, den man als die Erkenntnis annimmt.... und irgendwann kommt jemand und macht dir klar, dass dem aber nicht so ist.

      Seeadler
    • ach Seeadler,

      denn sie lesen nur ihre eigene Literatur und beschäftigen sich nicht paulinisch mit anderen lehren
      der gedankliche Zusammenhang in benSalomos Beitrag erklärt --sinnerfassend-- den Text!! winkexD13nei Exegese ist gefragt, nicht Eisege.

      es gibt verschiedene Methoden die Bibel --mit biblischen Texten-- zu interprettieren ----nämlich mit "innerbiblischen "Argumenten.
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      Die Methode die Bibel--mit wissenschaftlich/philosoph. Texten---zu interprettieren----nämlich mit ausserbiblischen Argumenten, ist grundsätzlich unbiblisch, ist von Übel, führt regelmäßig zu Irrlehren.

      liebe Grüße aus Wien
      Yokurt
    • Yokurt, gut, dann frage ich anders: Du bist doch Theologe?! Mit welchen biblischen, nicht wissenschaftlichen Methoden hast du dein Studium der Theologie absolviert? Hast du dazu einzig und allein die Bibel zur hand genommen, und die Bibel durch die Bibel selbst verstanden und auslegen gelernt? Oder hast du dazu wissenschaftlich verifizierte unbiblische Methoden angewendet, um die Bibel deiner Meinung nach nun als Theologe verstehen und für andere auslegen zu können?

      Wodurch hast du deinen Abschluss erreicht, durch wissenschaftliche oder reiner biblischer Erklärung des Wortes Gottes?

      Seeadler
    • Hallo Seeadler, hallo Yokurt

      Ich denke, hier ist eigentlich nicht der Ort, Eure Privatfehde aus zu tragen.


      Ich bin kein Theologe, habe kein Seminar besucht, bin nur Handwerker, der aber seine Bibel und seinen Herrn liebt. Und ich weiß eigentlich nur das, was ansonsten auch jeder andere Mensch wissen kann: Dass es mehrere Auslegungsmethoden für die Bibel gibt. Und daneben noch viele private Lieblingsthesen und -erkenntnisse. Ich kann damit auch gut leben. Einer meiner besten Freunde in der Gemeinde glaubte nicht daran, dass der Heilige Geist eine Persönlichkeit (nicht zu verwechseln mit "Person") sei, sondern nur ein anderes Wort für die wirkende Kraft Gottes. Wir waren alle Tage gute Freunde. Dieser Unterschied im Verständnis hat uns nie getrennt.

      Aber wenn es um Methoden der Auslegung geht, frage ich mich immer von deren Endergebnis her, wohin sie führen. Deshalb bemühe ich mich, die Bibel so zu verstehen und zu behandeln, wie das Jesus, die Apostel und die Reformatoren taten (soweit ich das erkennen kann). Und das hat bisher auch immer völlig Sinn gemacht..

      Gott ist so gnädig, dass er dem Menschen die Gabe des freien Willens und der Entscheidungsfreihet schenkt. Satan hingegen versucht immer, hinter sich die Türe dicht zu machen, wenn er vom Geist eines Menschen Besitz ergreift. Dann kann dieser einfach nicht anders, als sich nur noch im Kreise seiner eigenen Erkenntnis zu drehen. Ihm ist jede andere Erkenntnis buchstäblich verschlossen. Beispiele gibt es ja hier im Forum genug.

      Liebe Grüße von benSalomo
    • Hallo lieber Blume.

      Von der Überschrift her ist dies, glaube ich, der richtige Thread für die Behandlung der Frage, ob der heutige, politische Staat Israel in der Bibel vorher gesagt worden ist. Wer diese Frage bejaht, wie Du z. B., den frage ich, ob denn Gott sein geistliches Reich durch politischen Mächte und unter evtl. Verwendung von israelischen Atombomben bauen will?

      Gottes Reich war und ist seinem Wesen nach immer ein geistliches Reich. Es geht um die Verwirklichung der Gedanken Jesu in der Bergpredigt. Und eine solche Verwirklichung kann Jesus nicht mit Atombomben und den modernsten Waffen durch ziehen, sondern nur mit Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes "Überwinder2 (also geistliche Israeliten) sind.

      Auch Deine letzte Antwort an trocky zeigt mir, dass Du diese Bedeutung nicht verstanden hast. Du setzt auf ein politisches Israel, ich aber auf ein geistliches, auf den "Überrest",. Nicht umsonst gibt es heute auf der Welt ein Volk Gottes, das immer noch den Sabbat als ein Zeichen zwischen Gott und seinem Volk (so steht das in der Bibel) anerkennt. Und diese Gemeinde wurde von Gott durch die Weissagungen der Bibel in der Endzeit ins Leben gerufen.. Es legt die Bibel immer noch mit der Methode Jesu und der Apostel aus und nicht mit der modernen darbystisch-dispensationalistischen Methode, wie Du das machst. Mit dieser nicht-göttlichen Methode kommst Du bei Jeremia zu dem Schluss, dass es noch eine große Zeit der Sammlung für das politische Israel gibt. Genau das aber ist das Ziel des großen Erz-Verführers. Wer die Bibel mit der Methode Jesu auslegt, versteht, wie Jesus nach der ersten Sammlung Judas aus Babylon am Ende der Welt sein wahres, geistliches Israel aus aller Welt sammeln wird, wenn er bei seiner einmaligen Wiederkunft seine Engel über die ganze Welt aussenden wird, die Gerechten zu sammeln., genau so, wie Jesus das auch durch Jeremia schon ankündigte..

      benSalomo
    • Welche AT Prophezeiungen über Israel werden in NT Schriften bestätigt?

      Von orthodoxen Juden wird angeführt, dass gemäß Jesaja 11, 12 der Messias das tun wird: "Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde" ; das tut er bereits, denn er ruht nicht im Scheol, sondern sitzt zur Rechten Gottes im Himmel. Daher prophezeite König David in Psalm 110, 1:1: "Spruch Jehowahs für meinen Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde gemacht habe zum Schemel deiner Füße! 2 Den Stab deiner Macht wird der Jehowah von Zion aus ausstrecken. Herrsche inmitten deiner Feinde!"
      Des Weiteren wird gesagt, dass Er den Jüdischen Tempel in Jerusalem wieder aufbauen wird, es wird Michah 4, 1 angeführt:
      "Und am Ende der Tage wird es geschehen, da wird der Berg des Hauses des HERRN feststehen als Haupt der Berge, und erhaben wird er sein über die Hügel. Und Völker werden zu ihm strömen,"
      hier wird allerdings nicht gesagt, dass der Messias selbst die Bauleitung übernimmt, denn in Jecheskel 40 - 48 wird der neue Tempel ausführlich beschrieben, sodass man auch schon jetzt mit dem Bau beginnen könnte, und zwar nicht auf dem alten Gelände, sondern "in Gotteserscheinungen brachte er mich in das Land Israel, und er ließ mich nieder auf einen sehr hohen Berg; und auf ihm, im Süden, war <etwas> wie der Bau einer Stadt" (Jerusalem). Es könnte m.E. der "har samuel" sein.
      Bei dem zweiten Kommen des Messias wird dieser Bau auf jeden Fall erstehen.
      Wenn der Messias jetzt kommt, werden die Feinde Gottes "zum Schemel seiner Füße" gemacht; und alle übriggebliebenen Menschen werden ihm dienen. Alle Prophezeiungen über die Erde werden erfüllt werden, wie Frieden, Gesundheit und Wohlfahrt.
    • @Hans Dieter:



      Hans Dieter schrieb:

      Bei dem zweiten Kommen des Messias wird dieser Bau auf jeden Fall erstehen.
      Du hast zwar - glaube ich - schon wo geschrieben, dass du kein gebürtiger Jude bist. Meine Frage: Kein gebürtiger Jude, aber mit jüdischem Glauben?


      Wenn der Messias jetzt kommt, werden die Feinde Gottes "zum Schemel seiner Füße" gemacht;
      Inwiefern? Kannst du das ein bisschen näher erklären?
      ... und alle übriggebliebenen Menschen werden ihm dienen. Alle Prophezeiungen über die Erde werden erfüllt werden, wie Frieden, Gesundheit und Wohlfahrt.
      WAS verstehst du unter Übrig gebliebene? WAS geschieht mit den Menschen, die nicht übrig geblieben, sondern bis dato gestorben sind?

      ***
    • @Hans Dieter:

      Segnungen beim Kommen Jesu :?: :?:
      +) Jesaja 11, 12

      +) Psalm 110, 1:1:

      +) Michah 4, 1

      +) Jecheskel 40 - 48
      ================================================================================
      Im NT berichtet m.E. die Schrift Anderes beim zweiten Kommen Jesus: 1.Thess. 4/13-18; Offb.

      "Denn---der Herr wird-----herabkommen vom Himmel------und zuerst werden die Toten, di ein Christus gestorgven sind, auferstehen"

      " Danach werden wir, die wir leben------mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft dem Herrn entgegen"

      "und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit"

      Das NT kennt kein "Friedensreich" auf dieser Erde (in Jerusalem).

      Bei dem zweiten Kommen des Messias wird dieser Bau auf (jeden) KEINEN Fall erstehen.

      y.
    • Ich weiß auch nicht mehr, als in der Bibel prophezeit wurde, aber ich bin überzeugt, dass z.B. Paulus weder befugt noch in der Lage war, etwas anderes zu prophezeien oder anzuordnen. Ihr müsst alle Aussagen der Bibel über einen Punkt lesen, und nicht nur etwas heraussuchen, was Eure Ansicht erklären könnte. Lest die Segnungen in den Propheten und in der Offenbarung. Als Jesus von den Aposteln vor seiner Auffahrt in den Himmel gefragt wurde, ob er jetzt das Königreich Israel wiederherstellen würde, sagte er nicht, dass dieses nicht mehr kommen werde, sondern nur, dass es ihnen nicht gebührt, den Zeitpunkt der Wiederherstellung zu wissen (Apg. 1).
    • Hallo Hans Dieter,

      Ihr müsst alle Aussagen der Bibel über einen Punkt lesen, und nicht nur etwas heraussuchen, was Eure Ansicht erklären könnte.

      +) Genau von daher---nämlich von der Gesamtzusammenschau der Bibel (=AT+NT) --habe ich deinen AT Prophezeihungen die NT Sicht dazu angeführt.

      Paulus weder befugt noch in der Lage war, etwas anderes zu prophezeien oder anzuordnen.
      +) hat er auch nicht.

      +) er hat lediglich, aus der Sicht des NT zurückblickend auf die Ereignisse des AT, vor allem die Tötung des Messias etc--verstanden, wie der Erlösungsplan Gottes ---auf der Grundlage der AT "bedingten" :!: :!: Prophezeihungen sich erfüllen wird.

      +) Paulus hat also weder etwas "anderes prophezeit oder angeordnet"
      y.
    • Hans Dieter schrieb:

      Wenn Du das glaubst, kennst Du die Aussagen des Paulus nicht

      gewagte These Dieter, fahr da lieber mal mit deiner absoluten "Wahrheit" etwas zurück.
      Yokurt und viele hier wissen gut genug über Paulus Bescheid dass wir dazu keinen Widerspruch finden.

      Meine These: Ich vermute Leute die Paulus ablehnen haben ihn nicht gut genug verstanden, ähnlich meinte Petrus ein Problem mit Paulus gehabt zu haben.

      Bibelstelle

      2Petr 3,16 Davon redet er(hier ist Paulus gemeint) in allen Briefen, in denen einige Dinge[color=#ff0000] schwer zu verstehen sind[/color],[u] welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis.[/u]
      dennoch stellt Petrus weiterhin fest dass Paulus GENAUSO wie er das reine Evangelium verkündigt, diesbezüglich gibt es keinen Streit ob jemand von Jesu Geist ergriffen ist und in seinem Dienst stand und in der Vollmacht stand Gottes Wort zu verkündigen.
      Der Narr spricht in seinem
      Herzen:
      "Es gibt keinen Gott!"
      Psalm 14: 1
    • Hallo Hans Dieter,

      Auf Grund deiner "Rö.Brief Exegese" im anderen Thread wäre es u.a. für uns (Adventisten) im Gespräch mit dir hilfreich,wenn du uns mal grundsätzlich wissen lassen würdest, welche Bibeltexte Du als Wort gottes anerkennst----und welche Du als solche ablehnst.

      Ich bin auf dieses Thema gestoßen, nachdem ich las, daß die "Bekehrung des Paulus nur "angeblich" war. d.h. sie ist in der Schrift bezeugt---gilt aber nach deinen eigenen Worten für dich nicht als Wort Gottes.

      Was also dürfen wir--im Gespräch mit dir---sinnvoller Weise aus der Schrift als gemeinsame Grundlage für die Diskussion verwenden und was nicht ?
      l.g.y.
    • Hallo Hans Dieter,

      Wollte nochmals darauf hinweisen (dürfen), daß ich eine Bitte an dich hatte:

      Was also dürfen wir--im Gespräch mit dir---sinnvoller Weise aus der Schrift als gemeinsame Grundlage für die Diskussion verwenden und was nicht ?


      Wie gesagt, es würde sehr helfen deine Aussagen besser zu verstehen,------und darauf in der Folge besser darauf eingehen zu können.

      Auch eine Begründung für die Verweigerung wäre ebenfalls hilfreich.

      Keine Begründung ist natürlich auch zu respektieren, -----auch das ist ja letztlich eine Info die--allerdings dann eben einseitig--gewertet wird.

      "Man" redet ja immer--auch wenn man schweigt. (Lehren uns die Psychologen)
      l.g.y.
    • Hans Dieter schrieb:

      Ich weiß auch nicht mehr, als in der Bibel prophezeit wurde, aber ich bin überzeugt, dass z.B. Paulus weder befugt noch in der Lage war, etwas anderes zu prophezeien oder anzuordnen. Ihr müsst alle Aussagen der Bibel über einen Punkt lesen, und nicht nur etwas heraussuchen, was Eure Ansicht erklären könnte. Lest die Segnungen in den Propheten und in der Offenbarung. Als Jesus von den Aposteln vor seiner Auffahrt in den Himmel gefragt wurde, ob er jetzt das Königreich Israel wiederherstellen würde, sagte er nicht, dass dieses nicht mehr kommen werde, sondern nur, dass es ihnen nicht gebührt, den Zeitpunkt der Wiederherstellung zu wissen (Apg. 1).

      @Hans Dieter, genau das tust du aber. Von da en bisschen, von dort ein wenig.... damit es zu deiner These passt, und schließlich wird, wie ich zu sagen pflege, Gulasch produziert. Einen Berg z.B. als das neue Jerusalem oder einen sog. neuen Tempel zu bezeichnen, dazu braucht man schon sehr viel Phantasie und eine vorherige These.

      .
      :greet:


      Stofi empfiehlt:
      Das geistliche Babylon
    • Hallo Hans Dieter,

      ich akzeptiere voll das AT und beim NT alles, was mit dem AT übereinstimmt.
      ?(

      Das ist ja der Punkt, wer entscheidet was im NT mit dem AT übereinstimmt?

      1) Du?; dann bist Du derjenige, welcher (historisch kritische Methode) ----über der Schrift stehend----entscheidet was Gottes Wort ist und was nicht.

      2) Die andere Methode---biblische Hermeneutik--akzeptiert die ganze Schrift als Gottes Wort.
      Geht davon aus, daß das NT die Weiterführung, die Entwicklung, den Abschluß, der Offb. Gottes darstellt---die Themen/Aussagen etc im At und NT daher inhaltlich "in Übereinstimmung" sind.

      Wenn also für den Leser---z.b. für dich, für mich, oder Andere---Unstimmigkeiten bzgl. der Aussagen bestehen, liegt das am (noch unvollständigen) Verständnis des Forschenden.

      Die Forschungen der letzten Jahrhunderte hat gezeigt, daß die biblische Hermeneutik ---die biblisch historische Methode----das geeignete Werkzeug für biblische Exegese (richtig verstanden und angewandt) ist.

      Die historisch kritische Methode im Gegensatz dazu aber nicht.
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      Nun weiß ich aber immer noch nicht was Du im NT akzeptierst ?(
      l.g.y.
    • Die Entstehung des neuen Israel

      Jesaja 66
      7 Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Geburtsschmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden.
      8 Wer hat so etwas <je> gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? Denn Zion bekam Wehen und gebar auch <schon> seine Söhne.
      9 Sollte ich zum Durchbruch bringen und <dann> nicht gebären lassen?, spricht der HERRa. Oder sollte ich gebären lassen und <dabei den Schoß> verschließen?, spricht dein Gott.
      a) Kap. 37,3; Phil 1,6
      10 Freut euch mit Jerusalem und jubelt über sie, alle, die ihr sie liebt! Jauchzt mit ihr in Freude, alle, die ihr über sie getrauert habt!

      An einem "einzigen Tag", am 14. Mai 1948, wurde das neue Israel gegründet; wie oben beschrieben. Alle Einwände dagegen sind Ausreden!

      Hans Dieter